Glücklichsein - Bedeutung, Auswirkung und Wege zum Glück

Junger Mann im Wohnzimmer auf Couch eingeschlafen, aufgeschlagene Zeitung über Gesicht

Tipps, um sich glücklicher zu fühlen

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  • von Paradisi-Redaktion

Glücklich zu sein, bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Dennoch gibt es einige Schlüsselfaktoren, die erheblich zu einem glücklicheren Leben beitragen können. Um seine Ziele in dieser Hinsicht zu erreichen, sind nicht unbedingt große Veränderungen nötig. Schon durch Kleinigkeiten kann man jeden Tag etwas mehr Glück in sein Leben bringen. Lesen Sie über die Bedeutung des Glücklichseins und holen Sie sich Tipps, um sich glücklicher zu fühlen.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Was ist Glück?

Glück lässt sich nicht allgemein definieren. Jeder braucht andere Dinge, um glücklich zu sein. Die entscheidenden Bereiche mögen sich dabei zwar überschneiden, doch letztlich empfindet es jeder Mensch anders.

So gesehen gibt es auch keine allgemein gültige Anleitung, um mehr Glück in sein Leben zu bringen. Wichtig ist, dass man sich wohlfühlt, und dass der Alltag nicht von ständigen Sorgen oder Zweifeln begleitet wird. Alles in allem sollte sich ein ausgeglichenes Gefühl einstellen.

Zu den unterschiedlichen Faktoren, die das persönliche Glück beeinflussen können, zählen etwa Liebe, Familie, Beruf sowie Freizeit. Manche von diesen Faktoren lassen sich selbst verändern, andere wiederum sind von der Gesellschaft abhängig.

Glück bedeutet auch, dass man in seiner Persönlichkeit gut organisiert ist. Das bedeutet, dass auch Veränderungen in bestimmten Bereichen nicht maßgeblich auf das Glücksgefühl ansich einwirken können. Dies könnte man als Lebensglück bezeichnen.

Hinzu kommt das Zufallsglück, ein unerwartetes Glücksgefühl, welches jederzeit eintreten kann. Häufig entspringt es aus Kleinigkeiten, über die man im Alltag Freude empfindet.

Glücklich zu sein, kann bedeuten

  • dem Leben mit Offenheit zu begegnen
  • sich frei von gesellschaftlichen Normen machen
  • über sich selbst lachen zu können
  • sich in seinem Freundeskreis wohl und geborgen fühlen
  • auch mal Zeit für sich zu haben

Unterschiedliche Glücksfaktoren gibt es in großer Anzahl...

Glücksfaktoren in Zeiten der Krise

Glück ist ein relatives Wort und wird von jedem Menschen anders empfunden. Gerade in Zeiten, die sich nicht von ihrer leichten Seite offenbaren, könnte man davon ausgehen, dass nun die Deutschen glücklos sind und somit sich auch alles andere als gut fühlen.

Doch Statistikzahlen zeigen auf, dass diesem angeblichen glücklosen Zustand bei der großen Mehrheit keinerlei Rechnung getragen wird. Hier finden sich die Zahlen rund um das Glücksgefühl in der Bundesrepublik, die positiver nicht sein könnten.

Liebe

Liebe oder Geld? Was macht glücklicher und prägt solche Krisenzeiten wie sie seit einiger Zeit weltweit zum Ausdruck kommen? Hier liegt der Fokus klar auf der Liebe und der Besinnung auf altbewährte Werte. Schlechte Zeiten erlauben es, sich wieder mehr an dem festen Halt der Familie zu orientieren und eine neuerlebte Zweisamkeit als friedliche und glückliche Oase in einem tosenden Meer zu erleben.

Dass man Glück nicht erwerben kann, darin sind sich die Deutschen einig, was die Schlussfolgerung zulässt, dass der Mensch Glück nicht durch Geld erfahren kann. Zumindest nicht ein langfristiges, denn sich etwas Neues anzuschaffen, kann durchaus Glücksgefühle aufkommen lassen, jedoch sind diese zumeist nur kurzfristig.

Junges, glückliches Paar im Herbst beim Spaziergang
Junges, glückliches Paar im Herbst beim Spaziergang
Kinder
Junge glückliche Familie mit Tochter umarmt sich gegenseitig im Grünen
Junge glückliche Familie mit Tochter umarmt sich gegenseitig im Grünen

Laut der Umfrage erleben 30% der Männer und 42% der Frauen ein wahres und tiefes Glücksgefühl mit der Geburt ihres Kindes. Ob es sich hierbei um das erste oder gar das vierte Kind handelt, spielt dabei keine große Rolle. Kraft und Glück durch die eigenen Kinder erfahren, stärkt für einen aufreibenden Alltag, denn allein ein Kinderlächeln oder eine Begrüßung mit den Worten "schön, du bist hier", lässt bei den meisten Menschen schon das warme glückliche Gefühle in der Brust und im Denken aufkommen.

Zeit

Als einer der weiteren größten Glücksfaktoren gilt es Zeit zu haben. Gäbe es die Möglichkeit sich drei Wünsche erfüllen zu lassen, dann würden 50% der Frauen und 41% der Männer sich mehr Zeit mit ihrem Partner, der Familie und den Freunden wünschen. Dieser Zeitwunsch gilt übrigens auch für das glückliche Ausleben in einem Hobby, dass mitunter aufgrund eines Zeitmangels oft hinter den Alltäglichkeiten hintenan stehen muss.

Junge Frau im runden Sesselstuhl beim Lesen
Junge Frau im runden Sesselstuhl beim Lesen
Geld und Sex auf den letzten Plätzen

Ein überraschendes Ergebnis kam während der Umfrage in den Bereichen Geld und Sex heraus. So finden nur rund 14% der Befragten ihr Glück in der erotischen Liebe und deren Ausleben.

Auch viel Geld zu haben, ist recht weit hinten auf der Glücksliste zu finden. Nur 7% aller Umfrageteilnehmer empfinden folglich ein Glücksgefühl bei einer letzten Gehaltserhöhung.

Sich mehr in den eigenen Wänden wohl zu fühlen, dieses angenehm zu gestalten und sich mit lieben Menschen umgeben, sind hier weitaus mehr glücklich machende Momente. Und wann sind Sie am glücklichsten?

Warum Sie zum Glücklichsein kein Geld brauchen, bringt der Autor Steve Henry noch mal auf den Punkt...

Der Gefühls-Skala sei Dank: Wir sind alle Millionäre, wenn auch nur gefühlt

Finanzkrise, verschleuderte Steuergelder, Abfindungen in Millionenhöhe, immer mehr Hartz IV-Empfänger, enger geschnallte finanzielle Gürtel. Besieht man sich einmal diese Schlagworte näher, dann könnte man davon ausgehen, dass Otto-Normal einfach nur arm ist. Aber nach Ansicht des Autoren Steve Henry sind wir alle Gefühls-Millionäre. Sie auch?

Gefühlte Millionen erlauben es zwar nicht, die Miete und Lebenshaltungskosten zu zahlen oder die Villa auf der einsamen Insel zu bauen, aber sie schärfen das Bewusstsein für die wirklichen Werte im Leben. Der britische Buchautor Steve Henry schärft genau solch ein Bewusstwerden, denn er hat eine Gefühls-Skala errechnet und aufgestellt, die uns alle zu wahren Millionären macht. Eine kleine Exkursion in die Gefühlsmillionen gefällig?

Gesundheit, Familie und Lachen

So ist eine gute Gesundheit 210.576 Euro und das Hören von den berühmten drei Worten "Ich liebe dich" 192.306 Euro Wert. Haben Sie eine Familie, dann dürfen Sie sich gleich einmal 144.115 Euro auf dem Haben-Konto verbuchen und für einen befriedigenden Sex zusätzlich 122.680 Euro.

Sie fühlen sich jetzt schon richtig reich? Was tun Sie dann mit den weiteren 125.958 Euro, die Sie für das Lachen haben oder auch 180.562 Euro für das Leben in einer festen Beziehung?

Junge Familie, Eltern tragen Sohn und Tochter Huckepack
Junge Familie, Eltern tragen Sohn und Tochter Huckepack
Besinnung und Dankbarkeit

Ruck zuck wird man anhand der Glücks-Skala tatsächlich reich und ehrlicherweise kommt da selbst die Traumyacht nicht dagegen an. Der Autor selbst möchte mit seiner Gefühls-Skala nicht klarmachen, dass man nun einfach mal so Millionär ist und plötzlich keine finanziellen Sorgen mehr herrschen.

Vielmehr will er zeigen, dass man zumindest bei solchen Werten viel reicher ist, als man es in einem aufreibenden Alltag denkt. Sich darauf besinnen, was man real "hat", gibt eine neue Sichtweise und auch eine gewisse Dankbarkeit, denn auch wenn man glaubt, all das ist selbstverständlich, zeigt sich dieses nicht Vorhandensein der Selbstverständlichkeit, wenn man es noch nie oder nicht mehr hat.

Gegenwerte

Die Idee von Steve Henry ist wirklich hübsch und wenn man seine Haben-Liste gerade mal imaginär oder gar in Schriftform näher betrachtet, kann es durchaus sein, dass man gleich noch einen Posten dazusetzen kann: Das Stück Schokolade heute Mittag im größten Stress oder Liebeskummer hat den gefühlten Gegenwert von 47.584 Euro.

Übrigens: Wenn Sie nun jeden Tag ein bisschen offener an all das denken was Sie real in Ihrem Leben haben, dass weder Klassengedanken noch vom Kontostand abhängig ist, dann haben Sie doch ein Problem: Wie bekommen Sie nur all die Zinsen wieder los?

Die positiven Auswirkungen des Glücklichseins

Dass das Glücklichsein Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat, ist vielleicht gar nicht jedem bewusst. Auch der Erfolg im Leben hängt maßgeblich von der eigenen Einstellung und der Tatsache ab, wie zufrieden man ist.

Wie sich die Gefühle auf den Alltag übertragen

Wer ständig unzufrieden mit sich und seiner Umwelt ist, macht sich das Leben selbst nicht schön. Wer alles immer nur schwarz sieht, in jeder Suppe ein Haar sucht und hinter jeder netten Bemerkung eine Boshaftigkeit vermutet, ist nicht glücklich.

Dieser Zustand führt dazu, dass man häufig an Kopfschmerzen und Verspannungen leidet oder vielleicht auch Magenbeschwerden hat.

Umgekehrt weiß wohl jeder, dass das Leben einfach schön ist, wenn man sich glücklich fühlt. Der Alltag geht leicht von der Hand und man fühlt sich fit und gesund.

Glücklich geht alles leichter
Glücklich geht alles leichter

Das Glücklichsein

Das Glücklichsein hat demzufolge einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Und nicht nur darauf: Auch der Erfolg kommt, wenn man ein glücklicher Mensch ist.

In gewissem Maße gehört zum Glücklichsein auch Geld dazu. Wer keine Geldsorgen hat, fühlt sich leichter glücklich als jemand, der jeden Cent zweimal umdrehen muss. Doch auch diejenigen, die nicht viel Geld haben, können glücklich sein, wenn sie sich mit ihrer Situation arrangiert haben.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Zudem haben Wissenschaftler in den USA herausgefunden, dass glückliche Menschen länger leben. Je glücklicher ein Mensch ist, desto geringer ist seine Gefahr für bestimmte Krankheiten wie z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Umgekehrt erleiden unglückliche Menschen häufiger beispielsweise einen Herzinfarkt als Menschen, die angeben, rundum glücklich zu sein. Grund dafür können u.a. die Hormone sein.

Je mehr Stress ein Mensch hat, desto mehr Stresshormone schüttet der Körper aus. Diese wiederum können für viele unterschiedliche Krankheiten verantwortlich sein, wenn sie dauerhaft in zu hoher Menge vom Körper ausgeschüttet werden.

Glückliche Menschen erleiden aber auch seltener Infekte. Warum dies so ist, konnte noch nicht genau erforscht werden. Und selbst wenn glückliche Menschen einen grippalen Infekt bekommen, sind sie meist wieder schnell auf den Beinen, ganz im Gegensatz zu den eher unglücklichen Menschen.

Auswirkungen auf die Karriere

Glücklichsein wirkt sich also positiv auf die Gesundheit des Menschen aus. Wer gesund ist und das Glücklichsein ausstrahlt, hat nachweislich aber auch mehr Erfolg, beispielsweise im Beruf.

Welcher Arbeitgeber stellt schon einen Bewerber ein, der im Vorstellungsgespräch einen absolut unglücklichen und von sich selbst nicht überzeugenden Eindruck macht? Wer den Beruf mit einer positiven Einstellung angeht, wird erfolgreicher als manch anderer Kollege sein.

Jeder ist seines Glückes Schmied

Jeder ist seines Glückes Schmied, so ein altes Sprichwort. Manche Menschen müssen gar nicht viel dazutun, um immer Glück zu haben. Andere wiederum stecken harte Arbeit hinein, um ebenso glücklich zu sein.

Glücklichsein hat auch nicht zwingend etwas mit der finanziellen Situation zu tun. Ein Arbeitsloser kann genauso glücklich sein wie ein Manager. Jeder kann sich glücklich fühlen, wenn er mit seinem Leben zufrieden ist und die Kinder, die Familie, die Freunde, das schöne Wetter, die Blumen vor der Haustüre oder die zwitschernden Vögel wahrnimmt.

Zunächst einmal sollte man sich die Frage stellen: was möchte man erreichen?

Glücklicher und zufriedener mit den richtigen Zielen

Mal ganz ehrlich: Sind Sie komplett zufrieden mit Ihrem Leben? Gibt es nichts, was Sie gern ändern würden? Vielleicht scheute Sie bisher die Aussicht auf den berühmten steinigen Weg zum Ziel.

Dabei geht es ganz leicht. Denn wer sein Leben ändern will, braucht nur ein bisschen Motivation, ein konkretes Ziel und den ersten und richtigen Schritt.

Ich will intensiver leben

Intensiver leben heißt vor allem bewusster leben. Achten Sie darauf, wie Sie sich mit Ihrem Partner oder den Freunden fühlen und denken Sie daran, dass Sie zu nichts verpflichtet sind. Sind Sie unglücklich in Ihrer Beziehung, dann ziehen Sie einen Schlussstrich.

Wenn Sie morgens nach dem Aufstehen am liebsten augenblicklich wieder unter der Bettdecke verschwinden möchten, dann nehmen Sie sich einfach für drei positive Ereignisse vor, die Sie erleben wollen. Muten Sie sich keine unangenehmen Aufgaben zu, die Sie nicht wirklich erledigen müssen.

Ein wesentlicher Punkt ist die Besinnung auf die Gegenwärtigkeit. Ständig sind wir mit irgendwelchen Dingen beschäftigt und verlieren so den Blick für das, was uns gut tut. Da kann es helfen wenn Sie sich folgende Frage stellen: Welche Erinnerungen möchten Sie an den heutigen Tag haben, wenn es Ihr letzter Tag wäre?

Ich will mich mehr bewegen

Wichtig: Nehmen Sie sich nicht gleich zuviel zu. Wenn Sie von der Arbeit kommen, dann schlüpfen Sie einfach in Ihre Joggingschuhe und laufen für einige Minuten zügig zwei Runden um den Block.

Das reicht schon für ein gutes Körpergefühl. Und wenn Sie das sportliche Programm gemächlich angehen, dann bedankt sich der Körper mit dem Ausschütten von Glückshormonen, die wiederum die Motivation in die Höhe treiben.

Sport macht glücklich
Sport macht glücklich

Ich will mich gesünder ernähren

Starten Sie den Tag mit einem Obstsalat und einem Vollkornbrötchen mit magerem Käse oder Quark. Das macht fit für den Tag.

Und statt im Supermarkt einzukaufen, sollten Sie es hin und wieder mit dem Biomarkt versuchen. Das kostet zwar ein bisschen mehr, dafür sind die Waren absolut frisch und ökologisch einwandfrei.

Ich will meine Freizeit besser nutzen

Versuchen Sie, am Wochenende etwas ganz Neues zu unternehmen. Je aktiver Sie sind, desto intensiver erleben Sie ihre Freizeit und Sie werden merken, dass Ihnen das Wochenende gleich viel länger vorkommt. Planen Sie also einfach einen kleinen Ausflug mit Ihren Freunden oder ein Besuch bei Ihrer Familie für das kommende Wochenende ein.

Ich will mal richtig entspannen können

Wenn Sie gerade heute einen sehr stressigen Tag haben, dann sollten Sie sich immer mal wieder fünf Minuten Ruhe gönnen. Setzen Sie sich einfach gerade hin und atmen Sie tief ein und aus.

Lassen Sie Ihre Gefühle und Gedanken einfach kommen und beobachten Sie diese, ohne eine Wertung vorzunehmen. Sie werden merken: Selbst eine Minimeditation von wenigen Minuten sorgt für mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit.

Low-Risk-Lifestyle senkt Risiko für plötzlichen Herztod drastisch

Wer sich an die vier Regeln des Low-Risk-Lifestyles hält, lebt länger

Frisches Gemüse im Korb auf Tisch, daneben Kochtopf
vegetables for soup © hans slegers - www.fotolia.de

Im aktuellen US-Ärzteblatt (JAMA) ist ein Bericht zu lesen, der beweist, dass ein sehr gesunder Lebensstil das Risiko für einen plötzlichen Herztod minimiert. Stephanie Chiuve vom Brigham and Women's Hospital in Boston hat aus dem Datensatz der großen Nurses Health Study herausgelesen, dass von den 81722 Krankenschwestern, die in der Studie über 26 Jahre beobachtet wurden, 321 an plötzlichem Herztod starben. Von diesen 321 hatten nur 3 Krankenschwestern den sogenannten Low-Risk-Lifestyle gepflegt.

Low-Risk-Lifestyle

Darunter versteht man die Befolgung von vier Regeln:

  1. Nicht rauchen
  2. Body-Mass-Index (BMI) unter 25 (also schlank sein und bleiben)
  3. Täglich eine halbe Stunde Sport
  4. Mediterrane Ernährung

Eine ausgewogene mediterrane Erährung bedeutet der regelmäßige Konsum von Obst und Gemüse, Nüssen, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Fisch und nur wenig Alkohol

Dieser gesunde Lebenstil senkt das Risiko des plötzlichen Herztodes um 92 Prozent. Wenn alle US-Amerikanerinnen diesen Low-Risk-Lifestyle pflegen würden, könnten 81 Prozent aller plötzlichen Herztode vermieden werden, schreibt Chiuve.

Allerdings hielten sich von den beobachteten Krankenschwestern nur 9 Prozent an diese vier "goldenen Regeln". Es ist also leider ziemlich unrealistisch anzunehmen, dass irgendwann alle Amerikanerinnen so leben werden.

Der eigene Lebenstil bestimmt das Diabetes-Risiko

Eine Änderung des Lebensstils zum Positiven kann das Diabetes-Risiko dauerhaft senken

Junge Frau im Sportoutfit beisst in roten Apfel
Fitness girl biting a red apple © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Ein Forscherteam hat jüngst die Daten von insgesamt drei Studien ausgewertet, die sich alle mit der sogenannten „Lifestyle-Intervention“ beschäftigt hatten. Bei dieser Methode geht es darum, allein mit dem Ändern des Lebensstils eine positive Gesundheitsprognose zu bekommen.

„Lifestyle-Intervention“ hilft auch langfristig

Das Forscherteam wertete alle vorliegenden Daten aus und konzentrierte sich dabei besonders auf die Frage, wie langfristig diese Interventionen helfen. Alle Probanden der Studien hatten mindestens drei und höchstens sechs Jahre an einem Interventionsprogramm teilgenommen.

Doch die Forscher kamen zu dem erfreulichen Ergebnis: Das bewusste Ändern des Lebensstils kann das Risiko auf Diabetes nicht nur in diesem Zeitraum bedeutend senken, sondern die Wirkung wird auch dann noch erzielt, wenn der Patient die „Lifestyle-Intervention“ bereits beendet hat. Das Erlernte wird von den Teilnehmern im Alltag weiter umgesetzt und nur selten fällt man in den „alten Trott“ zurück.

Diabetesrisiko bleibt kleiner als bei Kontrollgruppen

Im Vergleich zu den Kontrollgruppen war es den Teilnehmern mit verändertem Lebensstil stets besser ergangen. Das Diabetesrisiko wurde während der Maßnahme um 31 bis 58 Prozent kleiner. Nach den Interventionen stieg das Risiko zwar wieder etwas, blieb jedoch im Schnitt noch immer um 34 bis 43 Prozent kleiner als bei den Kontrollgruppen.

Süßigkeiten in Etappen essen - der langsame Genuss bringt mehr Freude

Durch Pausen beim Genießen hat man immer wieder neue Lust und damit auch länger seine Freude

Dunkelhaarige Frau beisst genüsslich mit geschlossenen Augen in Tafel Schokolade
chocolate cravings © Leah-Anne Thompson - www.fotolia.de

Es ist eine kleine Sünde, die die meisten Menschen sich gern gönnen: eine Tafel Schokolade, Chips und co. für das eigene Wohlbefinden. Während manche die Süßigkeiten in Etappen essen, greifen die anderen in kürzester Zeit immer wieder zu, bis alles alle ist. Forscher haben nun herausgefunden, dass die erste Gruppe mit ihrem langsamen Genuss viel mehr von dem süßen Erlebnis hat. Wer die Leckereien sofort in sich hinein schlingt, der hat weniger Glücksgefühle.

Dauer des Glücksgefühls sinkt durch ungezwungenes Genießen

Ermittelt wurde das in einer Studie mit Freiwilligen. Wer sich hemmungslos mit Süßigkeiten oder auch einem gewünschten Produkt wie einem Spiel oder neuen Schuhen versorgen kann, dessen Dauer des Glücksgefühls sinkt messbar. Das ungezwungene Genießen scheint zwar in der Natur des Menschen zu liegen, doch nur wer Ess- oder Spielpausen einlegt, hat auf Dauer etwas von dem Objekt der Begierde.

Die Forscher haben auch eine Erklärung, weshalb das so ist. Wer gezwungen wird eine Pause zu machen oder sich einfach selbst mäßigt, bei dem stellt sich nicht so schnell ein Sättigungsgefühl ein. Dieses Sättigungsgefühl bezieht sich sowohl auf die Nahrungsmittel, die wir lieben als auch auf die begehrten Produkte. Man hat durch die Pausen einfach immer wieder neue Lust und damit auch länger seine Freude.

Wer glücklich durchs Leben geht, hat ein geringeres Risiko für Herzkrankheiten

Lachen ist gesund, lautet das Sprichwort und da ist tatsächlich etwas Wahres dran, denn wer glücklich durchs Leben geht, hat ein geringeres Risiko für Herzkrankheiten, wie Forscher der John Hopkins University School of Medicine im amerikanischen Baltimore herausgefunden haben.

Für ihre Untersuchungen werteten sie die gesundheitlichen Daten von rund 1.500 Menschen aus, die selbst gesund waren, deren Geschwister aber noch vor dem 60. Lebensjahr am Herzen erkrankt sind. Sie stellten fest, dass die Menschen, die generell positiv gestimmt waren, ein um bis zu einem Drittel geringeres Risiko für einen Herzinfarkt, einen plötzlichen Herztod oder andere Herzprobleme hatten. Bei den Probanden mit einem besonders hohen, genetischen Herzrisiko konnte eine positive Lebenseinstellung die Herzgefahr sogar bis zur Hälfte senken.

Den Forschern zufolge könnte dieser Zusammenhang daraus resultieren, dass positiv gesinnte Menschen generell mehr auf sich selbst und ihre Gesundheit Acht geben als Menschen, die eher schlecht gelaunt durchs Leben gehen.

Schlechte Wohngegend lässt das Risiko für Diabetes stark steigen

Menschen in sozial benachteiligten Stadtgebieten erkranken häufiger an Adipositas, Bluthochdruck oder Diabetes

Die Berliner Mauer entlang einer Straße bei Sonnenuntergang
Berlin Wall in the evening © pixelklex - www.fotolia.de

Soziologen sprechen von sozioökonomisch benachteiligten Stadtteilen, wenn in den Bereichen vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen, geringer Bildung und einer insgesamt schlechten Zukunftsperspektive leben. Meist ist dort auch die Kriminalität sowie Arbeitslosigkeit vergleichsweise hoch.

Einer aktuellen Studie zufolge erkranken die Anwohner solcher Stadtteile auch überdurchschnittlich häufig an Diabetes. Zu diesem Schluss kommen Forscher aus Finnland, die insgesamt 3.467 Menschen von ihrer Kindheit an begleiten durften. Die Teilnehmer waren sechs bis 18 Jahre alt als die Studie 1980 begann und berichteten in Interviews regelmäßig über ihre Lebenssituation der vergangenen drei Jahrzehnte. Zudem durften die Forscher achtmal Blut entnehmen und so den Blutzucker sowie den Insulin- und Cholesterinwert bestimmen.

Höheres Risiko für Adipositas, Bluthochdruck und Diabetes

Wer in sozioökonomisch benachteiligten Stadtteilen lebte, bewegte sich deutlich seltener und ernährte sich ungesünder. Obst und Gemüse standen zu selten auf dem Speiseplan, dafür Süßigkeiten und Fast Food. Im Kindes- und Jugendalter begannen zudem viele mit dem Rauchen. Spätestens ab dem 20. Lebensjahr stieg der BMI und ab 30 Jahren auch der Blutdruck. Bei der aktuellsten Auswertung waren die Männer und Frauen nun zwischen 33 und 48 Jahren alt und offenkundig durch ihre Wohngegend geprägt worden. Das Adipositas-Risiko war bei jenen in benachteiligten Wohngebieten um 44 Prozent erhöht und das Hypertonie-Risiko war um 83 Prozent größer. Am interessantesten für die Forscher waren jedoch die Blutanalysen. Das Risiko für Diabetes war in sozioökonomisch schwierigen Stadtteilen um das Vierfache erhöht. Die Cholesterinwerte hingegen waren bei allen Gruppen vergleichbar.

Nahrungsangebot und Sportmöglichkeiten verbessern

Um die Gesundheit zu fördern, ist es wichtig, dass auch Supermärkte in benachteiligten Gebieten mehr Obst und Gemüse sowie gesunde Säfte anbieten. Meist ist das Angebot sehr stark begrenzt, da die Preise dafür insgesamt höher sind und das Interesse der Menschen kleiner. Das jedoch löst einen Teufelskreis aus, da in jungen Jahren die Essgewohnheiten stark geprägt werden. Kinder "lernen" so ein ungesundes Essen als Norm.

Hilfreich dürften auch mehr Parkanlagen und Sportangebote vor Ort sein. So kann die Jugend ins Freie gelockt werden.

Sie sehen schon; schon Kleinigkeiten können zu einem großen Glücksgefühl führen...

Glücklichsein ist einfach: Die Kraft der kleinen Momente

Kraft schöpfen kann man besonders in der Sommerzeit. Die Natur hilft hierbei mit viel Grün, Wärme und Sonnenschein. Doch auch das Achten einiger weniger Momente lässt einen das Glück ganz nah spüren.

Fühlt man sich müde und deprimiert, dann helfen schon kleine Maßnahmen dabei, sich viel besser zu fühlen. Glückliche Momente

  • zaubern ein Lächeln auf das Gesicht
  • bereiten einem selbst und anderen Menschen in der Nähe viel Freude und
  • lassen so manche Widrigkeit des Lebens nicht mehr ganz so dramatisch auf einen einwirken.

Ein Versuch ist es allemal wert und benötigt nicht einmal viel Vorbereitung oder auch Geld.

Liebe schenken

Liebe schenken ist solch ein Glücksmoment. Ob man dieses starke Gefühl einem Menschen oder einem Tier zukommen lässt, ist dabei unerheblich.

Durch das Geben von Streicheleinheiten, wird auch bei einem selbst Energie ausgelöst, die dann wiederum von den anderen auf einen zurückfällt. Die leuchtenden Augen eines Kindes, die streichelnde Hand des Partners auf dem Rücken oder auch das dankbare Handlecken des geliebten Vierbeiners versetzt einen in eine regelrechte Hochstimmung, in der sich die Glückshormone im Körper aktiv austoben.

Familienradtour

Ein Wochenendtrip mit der Familie per Fahrrad, ist geradezu dafür geschaffen kleine Glücksmomente zu sammeln. Gemeinsame Entdeckungen schweißen zusammen, lassen die Hormone ebenfalls in Schwung bringen und machen dadurch gute Laune. Ein Picknick am See, Fluss oder auch im Wald lässt tief durchatmen und beruhigt die aufgewühlte Seele. Das Grün der Natur in der Kombination mit der Wärme der Sonne verführen dazu alles etwas leichter zu sehen und gibt somit neue Kräfte für den Alltag.

Sechsköpfige Familie mit Eltern, Kindern und Großeltern macht eine Fahrradtour durch die Natur
Sechsköpfige Familie mit Eltern, Kindern und Großeltern macht eine Fahrradtour durch die Natur

Eis essen wie in Kindertagen

Gleiches gilt, wenn man sich spontan dazu entschließt sich ein Eis im Café zu gönnen. Fast eine Zeitreise in die Kindheit wird dadurch möglich, besonders auch dann, wenn man sich bei dem ersten Schlecken an die Zeit des klingelnden Eismanns aus Kindertagen erinnert.

Kühl und köstlich verhilft das Eis dabei, sich rundum wohl zu fühlen. Eine kleine Pause im Alltag mit einer gehörigen Portion gute Laune, die sich auch in der Mittagspause bestens durchführen lässt.

Murmeln für glückliche Momente

Sieht man alles nur in Grau, dann kann folgender magischer Trick dabei helfen, dass man am Abend feststellt wie viele glückliche Momente man am Tag hat sammeln können. Zehn Steine oder Murmeln sind hierbei die sichtbaren Beweise.

Am Abend sollte man den ganzen Tag einmal Revue passieren lassen: Hat man ein fremdes Lächeln bekommen, ein Lob oder Kompliment? Konnte man einem anderen Menschen Gutes tun? Für jede schöne Begebenheit darf man sich einen Stein oder eine Murmel nehmen und diese für den Rest des Tages in der Tasche tragen. Der Effekt ist wunderbar, denn man wird leicht feststellen, dass es viele Tage geben wird an denen die Zahl Zehn der Murmeln oder Steine nicht ausreichen werden und man doch glücklicher ist, als man gedacht hat.

In vielen Bereichen kann uns unser Nachwuchs auch beim Erkennen der Einfachheit von Glück helfen...

Was wir von Kindern lernen können

"Kindermund tut Wahrheit kund", heißt es hierzulande und der amerikanische Star-Architekt Richard Buckminster-Fuller ergänzte einst, dass in jedem Kind ein Genie stecke. Sprichworte und Zitate wie diese kommen nicht von ungefähr.

Obwohl die kleinen Racker das ABC noch nicht beherrschen, können wir von Kindern jede Menge lernen. In gewisser Hinsicht scheint uns all das Wissen und die vielen Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens erworben haben, etwas blind zu machen. Kinderaugen sehen noch, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Vergebung

Wenn Sie einmal Kinder beim Spielen beobachtet haben, dann haben Sie bestimmt gesehen, wie schnell eine Rangelei um die Schippe im Sandkasten entstehen kann. Meistens kommen dann auch Tränen und Zähnchen zum Einsatz. Aber schon wenige Augenblicke später sind die beiden Streithähne wieder die besten Freunde auf der ganzen Welt.

Natürlich sind Streiterein in der Erwachsenenwelt nicht immer so simpel wie der Kampf um eine Buddelschippe. Von daher kann Vergebung und Versöhnung nicht immer eine Option sein. Dennoch sollten Sie prüfen, ob es nach einer Auseinandersetzung nicht doch trotz allem zu einem friedlichen Miteinander kommen kann.

Über sich selbst lachen können

Kleine Kinder machen viele verrückte Sachen, ohne sich auch nur im geringsten für ihre häufigen Missgeschicke zu schämen. Stattdessen lachen sie viel lieber darüber.

Und genau diese Einstellung kann uns helfen, entspannt durch unseren stressigen Alltag zu kommen. Wenn Sie Ihr Leben damit verbringen, jeden Tag bierernst zu sein, verpassen Sie jede Menge Spaß und Freude. Erlauben Sie es sich, über Ihre eigenen Missgeschicke herzlich zu lachen.

Der Glaube, dass alles möglich ist

Wissen Sie noch, was Sie als Kind alles werden wollten, wenn Sie einmal groß sind? Mit zunehmenden Alter merken wir dann, dass wir uns nicht alle Berufswünsche erfüllen können. Im größeren Rahmen führt diese Einsicht nicht selten auch zum Verzagen.

Und genau diese Einstellung kann dazu führen, dass wir uns bestimmte Ziele erst gar nicht setzen, weil wir nicht an deren Umsetzung glauben. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass Ihre Ziele heute realistischer sind, als die, die Sie als Kind hatten.

Zuversicht

Zynismus ist Kindern völlig fremd. Sie gehen völlig offen in neue Bekanntschaften und glauben an das Beste im Menschen ohne aufgrund von Vorurteilen argwöhnig zu sein. Als Erwachsener können Sie so nicht nur gelassener durch die Welt marschieren, sondern öffnen auch Ihren Kopf für tiefe Freundschaften zu Menschen, die vielleicht einen völlig anderen Hintergrund als Sie haben mögen.

Den eigenen Lebenstil ändern - besser als viele Vorhaben auf einmal sind zwei einfache Strategien

Paar im Feld mit Schals, sie schaut ihn glücklich an, er lächelt und sieht in die Ferne
together © detailblick - www.fotolia.de

Ein gesundes Leben will eigentlich jeder führen, aber meistens ist das gar nicht so einfach. Wer den eigenen Lebenstil ändern möchte, der muss beim Nachdenken feststellen, dass es so einige schlechte Angewohnheiten zu ändern gilt. Neben Obst und Gemüse auf dem Speiseplan ist Sport gefragt, das süße Knabbern sollte ein Ende haben und zu viel Fettiges ist auch verboten. Wer diese Dinge alle ändern will, scheitert in der Regel nach wenigen Wochen. Es ist einfach zu frustrierend, alles auf einmal zu ändern.

Psychologen sehen das auch so und raten jedem daher einen ganz einfachen Trick anzuwenden. Statt alle Dinge auf einmal zu ändern, sollte man sich nur zwei vornehmen. Am besten beginnt mit Sport und achtet zudem auf etwas Obst und Gemüse jeden Tag. Diese zwei einfachen Strategien reichen für den Anfang und da man wenige Änderungen besser durchhalten kann, wird man auch nicht so schnell wieder aufgeben.

Dass Sport und Gemüse/Obst die beiden wichtigen Dinge sind, die man in den neuen Lebensstil integrieren sollte, hat eine aktuelle Studie mit 204 Probanden ermittelt. Die Erwachsenen bis einschließlich 60 Jahre wurden in Gruppen aufgeteilt. Alle sollten andere Dinge ändern und bekamen für drei Wochen sogar Geld, wenn sie sich daran hielten. Man beobachtete die Studienteilnehmer aber auch noch sechs weitere Monate. Fazit: Gruppe Vier, die auf Obst und Gemüse sowie auf Sport achten sollte, war am erfolgreichsten. Der Gemüsekonsum stieg von einer auf drei Portionen am Tag und die faule Zeit sank von 219 Minuten auf nur noch 125 Minuten.

Nun gilt es, die Theorie in die Praxis umzusetzen...

Ohne schlechtes Gewissen auch mal faul sein

Perfektion, Umtriebigkeit als Beweis dessen, dass man gebraucht wird und erfolgreich ist oder auch nur das schlechte Gewissen - es gibt viele Gründe weshalb sich Menschen nicht trauen, einfach mal so richtig faul auf dem Sofa zu liegen, nur spazieren zu gehen oder sich still in einen Sessel zu setzen. Lesen Sie hier einmal fünf Gründe, weshalb jedoch genau solch ein Faulsein Ihnen mehr als gut tun kann.

Auswirkungen von Dauerstress

Glückliches Paar zuhause am entspannen
Glückliches Paar zuhause am entspannen

Stress, und das unter dem Aspekt der Dauerhaftigkeit, macht inzwischen nachweislich seelisch oder auch körperlich krank.

sind nur einige der Auswirkungen, die mit der Zeit auftreten können. Zudem leidet oft die Verdauung, man ist ständig gereizt, Falten tauchen früher auf und schlussendlich verkürzt sich auch durchaus die Lebenszeit. Sich täglich Auszeiten mit dem süßen Nichtstun zu nehmen, reduziert negativen Stress und beugt den genannten Auswirkungen effektiv vor.

Karriere

Nach Ansicht von Karriereberatern sind die Oberfleißigen die Dummen, denn wer ständig unter Strom steht, leidet unter einem Kreativitäts- und Leistungsverlust, die beide genau dem entgegenwirken, was man sich eigentlich erhofft oder auch als Ziel im Leben anvisiert hat. Auszeiten eröffnen wieder neue Sichtweisen; Humor und soziale Kompetenzen finden eine neue Balance und öffnen durchaus oftmals mehr Karrierewege als es bei einem fast schon krankhaften Arbeiten der Fall ist.

Soziale Kompetenzen

Menschen, die öfter einen Gang zurückschalten, sind die besseren Netzwerker. Mag auch so manchem die bedächtige Art befremdlich erscheinen, zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass genau diese Menschen solchen vorgezogen werden, die unter der Titulierung Streber, Überflieger und über alles hinweg gehende Ehrgeizlinge oftmals nur unangenehm im Zusammensein auftreten.

Verlängerte Lebenszeit

Durch ein Faulsein spart man sich neue Lebensenergie, denn durch das Zurückschalten des Turbo-Aktivitäten-Antriebs erneuern sich die Zellen; der Organismus kann sich regenerieren und die Lebenszeit verlängert werden. Ab und zu kann man sich bei dieser Thematik ruhig einmal an der Tierwelt orientieren, so etwa am Faultier, das sicherlich eine nicht zu unterschätzende Lebensqualität sein Eigen nennen kann.

Kleine Erfolgserlebnisse beachten

Getrieben von dem Gedanken, dass man am besten rund um die Uhr produktiv sein sollte, übersieht man sehr oft die kleinen täglichen Erfolge und vor allem auch die Momente, die einem für immer im Gedächtnis bleiben und mit zunehmendem Alter auch zu beruhigenden Erinnerungen verhelfen können. Gönnen Sie sich jeden Tag mindestens dreißig bis sechzig Minuten ein Faulsein, und Sie werden bereits nach nur wenigen Tagen oder Wochen unschwer feststellen können, dass das schlechte Gewissen nachlässt, hingegen die persönliche Lebensqualität deutlich ansteigt.

Zu dieser zählt auch, dass man Momente mit schlechter Stimmung schnell überwindet...

Sieben Wege, wie Sie Ihre Stimmung verbessern können

Nahezu drei Millionen Amerikaner haben eine milde Form der Depression, der sogenannten Dysthymie. In Europa haben wir ähnliche Zahlen zu beklagen. Bisherige Forschungsergebnisse weisen auf, dass diese Menschen die depressiven Gemütszustände eher durch die Änderung ihres bisherigen Lebensstils als durch Medikamente lindern können.

Die Mehrheit der Betroffenen klagt zudem gelegentlich über Niedergeschlagenheit. Das beste Heilmittel für leichte Traurigkeit: Fröhliche und lustige Aktivitäten und sicher keine Muntermacher in Tablettenform.

Setzen Sie Ihren Körper in Bewegung

Sich 30 Minuten am Tag, fünf Tage die Woche zu bewegen, kann bereits chronische Traurigkeit lindern. Eine Studie des "American Journal of Preventive Medicine" aus dem Jahr 2005 bewertet diese Form der Heilung als effizienter gegenüber der Einnahme von Antidepressiva.

Schon ein zügiger 15-minütiger Spaziergang kann zur Verbesserung Ihrer Stimmung führen und den Energiepegel bis zu zwei Stunden steigern. Diese Meinung vertritt Robert Thayer, Professor für Psychologie an der California State University.

Lernen Sie sich besser kennen

Wenn Sie in Ihrem depressiven Loch sind, so ist Ihr erster Impuls sicherlich, zu Süßigkeiten oder einem kalten Bier zu greifen. Versuchen Sie daran zu arbeiten stattdessen an Ihre Laufschuhe zu denken und joggen zu gehen.

Anderenfalls werden Sie sich nach dem Genuss von Süßem oder Alkohol leer und vielleicht auch schuldig fühlen. Professor Thayer empfiehlt, bei anhaltender und angespannter Müdigkeit und Motivationslosigkeit sich selbst ernst anzusehen und zu fragen, was Sie in diesem Augenblick tatsächlich traurig und depressiv werden lässt und was Sie für sich tun können, damit es Ihnen aus eigener Kraft heraus besser geht.

Achten Sie auf Ihre Atmung

Halten Sie für 10 Minuten inne, konzentrieren Sie sich auf nichts anderes als auf Ihre Atmung und atmen Sie tief und langsam bis in Ihre Lungen hinein. Ziel ist es, die Atemfrequenz, den Herzschlag, den Blutdruck zu regulieren und die Anspannung zu lösen.

Setzen Sie sich entspannt hin und denken Sie an einen bedeutungsvollen Satz oder ein Wort, wie "Lieb" oder "Frieden auf der Welt".

  • Schließen Sie Ihre Augen
  • entspannen Sie Ihre Muskeln
  • atmen Sie langsam und natürlich.

Jedes Mal, wenn Sie ausatmen, wiederholen Sie Ihren bedeutungsvollen Satz oder das Wort.

Lassen Sie sich nicht mit einem Alarmton wecken

Die meisten Erwachsenen benötigen sieben bis acht Stunden Schlaf. Ohne ausreichenden Schlaf wird der selbstbewussteste, stärkste und gesündeste Mensch krank und instabil. Anhaltender Schlafentzug kann zu Depressionen führen.

Mehr als 60 Prozent der Frauen Europas haben innerhalb einer Woche nur wenige, gute und tief durchschlafende Nächte. Eine Studie der Amerikanischen National Sleep Foundation aus dem Jahr 2007 bestätigt, dass sich über die Hälfte der befragten Frauen aufgrund mangelnden Schlafes in den letzten Monaten traurig, unglücklich oder depressiv fühlten. Wenn notwendig, setzen Sie sich einen festen Schlafplan und planen Sie die Abende so entspannt wie möglich, frei von Koffein, arbeitsnahen Emails und anstrengenden, sportlichen Trainingseinheiten.

Essen Sie Nahrungsmittel, die Fischöl enthalten

Fisch, wie

sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Einige Studien bejahen, dass Fisch vor Depressionen schützt. Achten Sie darauf, pro Woche mehrmals Omega-3-Fettsäure-haltigen Fisch zu sich zu nehmen.

Greifen Sie zu Fisch und reichern Sie diesen mit Eiern, Margarine und Joghurt an. Die Zugabe von Fischöl kann die Aufnahme des guten Omega-3-Fettes verbessern.

Setzen Sie Ihre Kopfhörer auf

Um eine negative Stimmung zu lindern und zu heben, lassen die Studien von Professor Thayer den Ratschlag entnehmen, in diesen Situationen so oft wie möglich seine Lieblingsmusik zu hören. An erster Stelle der Stimmungsheber steht Bewegung, an zweiter das Hören von Musik. Nehmen Sie keine langsamen, traurigen Stücke, sondern energiegebende, fröhliche, mitschnippende und fußwippende Musik, Beats und Texte.

Sprechen Sie darüber

Ein starkes Netzwerk bestehend aus Familie und Freunden, um sich anzulehnen, kann entscheidend sein, um qual- und angstvolle Gedanken und Gefühle zu verarbeiten und loszulassen. Es ist ebenfalls von Vorteil, wenn Sie mit Psychologen, Coaches oder Betreuern reden.

Eine Form der Psychotherapie, die so genannte kognitive Verhaltenstherapie, lehrt Sie Gedankenmuster zu überdenken und so zu ändern, dass Sie, wenn Sie sich schlecht und traurig fühlen, es aus eigener Kraft schaffen nach Wegen zu suchen, wie es Ihnen besser geht. Sie werden lernen, aus sich heraus Schritte zu gehen, durch die Sie wieder Spaß erfahren und wieder das Gefühl des Glücklichseins erleben können.

Glück bedeutet auch, an seinem Optimismus zu arbeiten...

Tipps für ein optimistischeres Leben

Pessimismus ist ein weitverbreitetes Thema. Es findet sich in vielen Verhaltensweisen wieder, wie zum Beispiel in der konditionierten Hilflosigkeit, dem anhaltenden geminderten Selbstbewusstsein, dem sofortigen Schlechtreden von Themen, das Absprechen am Erreichen von Zielen.

Oftmals ist die negative Sichtweise über Jahre oder Jahrzehnte gewachsen, zu seinem eigenen geworden, und das aufgrund des ebenfalls pessimistisch agierenden, beipflichtenden oder zum Pessimismus animierenden Umfeldes. Dann ist es schwer, sich dieses Problem als Wurzel vieler Folgeprobleme im Alltag bewusst zu machen. Wenn Sie bereits auf den Gedanken gekommen sind, dass Sie pessimistisch sind oder es Ihnen von Ihrem Umfeld ab und an gesagt wird, dann sollten Sie sich dem Thema annehmen.

Gelebte Hilflosigkeit

Pessimismus kann als eine Form selbstanerkannter Akzeptanz eines für sich unerfreulichen Zustandes verstanden werden. Wenn Sie sich über etwas pessimistisch äußern, dann nehmen Sie die negative Perspektive an. Ein Optimist würde die positive Perspektive annehmen und damit neue Impulse setzen und unter anderem bereits für Veränderungen sorgen.

Ein Pessimist dagegen sorgt durch seine Sichtweise für das schlechte Denken und Reden über etwas, führt aber zu keiner Änderung, weil die ganze Energie in das Schlechtreden investiert wird. So wie man mit der Zeit von jemandem abhängig werden kann, der einem zu viel unter die Arme greift, kann man auch von dem Wesen des pessimistischen Denkens vereinnahmt werden.

Umdenken lernen

So wie Hilflosigkeit, die in gewisser Hinsicht ebenfalls im pessimistischen Ansatz steckt, mit der Zeit erlernt und konditioniert werden kann, so kann auch das positive Denken erlernt und geübt werden. Der erste Schritt in diese Richtung besteht darin, dass Sie erkennen, dass Sie pessimistische Züge in sich tragen und dass Sie das Gefühl haben, diese nicht weiter in dieser Form ausleben zu wollen.

Als nächstes können Sie sich ein Blatt und einen Stift nehmen und notieren, welche Themen und welche Emotionen

  • Sie stärken
  • Ihr Selbstbewusstsein fördern und
  • Ihnen eine gute Stimmung bringen.

Setzen Sie sich nicht unter Druck, wenn Ihnen nicht gleich etwas einfällt oder Ihre Liste nicht viele Stichpunkte hat.

Es kommt nicht auf die Menge an, sondern darauf, dass Sie mindestens einen Stichpunkt notieren können. Sobald Sie das nächste Mal pessimistisch werden, nehmen Sie sich Ihre Liste hervor und lesen das Notierte so lange, bis Sie fühlen, dass sich etwas an Ihrem inneren Gefühl ändert.

Nehmen Sie die Liste ab und an zur Hand und notieren sie immer das, was Ihnen Neues an positiven Themen und Gedanken einfällt. Die Konfrontation Ihres Pessimismus mit positiven Gedanken wird mit der Zeit eine Veränderung in Ihrer Wahrnehmung und Einstellung bewirken. Sie werden den positiven-klaren Stil zu Ihrem Grundgefühl erwachsen lassen.

Mehr Energie haben

Durch die Konzentration auf das Positive kann die Verringerung bis hin zum Abbau von negativen Projektionen und Vorahnungen bewirkt werden. Die körpereigene Energie wird abgesaugt, wenn Sie sich mit negativen Themen beschäftigen und sobald Sie diese mit positiven Gedanken besänftigen und verringern.

Mit der Zeit wird der Energieaufwand zur Verringerung der negativen Gedanken immer geringer, so dass Sie immer mehr Energie im positiven Zustand haben werden. Dies wird Sie dazu veranlassen, dass Sie mit der Zeit eher dazu tendieren positiv zu denken und zu handeln, so dass das pessimistische Denken auf diese Weise mehr und mehr aus Ihren Denk- und Verhaltensmustern weichen wird.

Sie werden eine hellere, leichtere und schnellere Psyche haben und Ihre Umgebung mit größerer Sinnesschärfe und erhöhtem Interesse wahrnehmen können. Sie werden sich agiler fühlen, besser ernähren, sich mit anderen Menschen treffen wollen, kreativer werden und ein intensiveres Lebensgefühl verspüren – jeden Tag.

Tiefe Atmung für tiefe Entspannung
Tiefe Atmung für tiefe Entspannung

Eine wichtige Voraussetzung, um sich glücklich zu fühlen, ist die Selbstliebe...

Sich selbst lieben

Aus unserer Kultur heraus sind wir schnell davon zu überzeugen, dass unser Glück maßgeblich mit einem richtigen Partner in Verbindung steht. Erst im Laufe des Erwachsenwerdens, Reifens und nach dem Durchlaufen mehrerer Beziehungen, verliert die Aussage an Kraft.

Immer mehr wird deutlich, dass man sich schwer in einer Beziehung ganzheitlich glücklich fühlen kann, wenn man mit sich nicht selbst im Reinen ist. So gesehen zeigt sich das Glück mit Beginn der Liebe zu sich selbst.

Machen Sie sich nicht von der Liebe anderer abhängig

Es ist nicht wesentlich, dass Sie sich darüber definieren, wie aufmerksam Ihr Partner Ihnen gegenüber ist, wie viele Geschenke er Ihnen macht und generell, wie viel Symbolik in Ihrer gemeinsamen Liebe steckt. Erkennen Sie, dass Ihr Hochgefühl nicht durch Ihren Partner mittels Geschenken genährt werden soll, sondern dass Sie dieses Hochgefühl lernen für sich selbst erzeugen zu können.

Nehmen Sie die Zuwendungen Ihres Partners als Bereicherung, als Bonus oder als Überraschung des Tages an, aber nicht als Grundlage Ihrer Liebe zu Ihrem Partner oder sich selbst. Es ist wichtig, dass Sie lernen, sich selbst zu befähigen, sich Liebe zu schenken und damit Selbstvertrauen.

Jeder trägt den Schlüssel für die beständige Fröhlichkeit und die bedingungslose Liebe in sich und hat im Laufe des Lebens zu lernen sich diesen Schlüssel zu eigen zu machen. Lernen Sie, sich in diesem Moment so anzunehmen, wie Sie sind.

An sich arbeiten

Wenn Sie das für sich verstanden haben, dann können Sie auf dieser Grundlage beginnen, fröhlich und unbeschwert zu sein und sich an die Arbeit zu machen, das zu verändern, was Sie an sich selbst stört. Das Wort des Arbeitens ist an dieser Stelle mit Absicht gewählt, da jede ernsthafte Betrachtung des eigenen Verhaltens und Seins eine Anstrengung bedeutet, da es in diesem Zusammenhang wichtig ist, ehrlich und realistisch zu sich zu sein. Diese Selbstsicht kostet daher Kraft und kann nur dann eingenommen werden, wenn Sie sich in einem emotional stabilen Zustand befinden.

Hören Sie auf sich selbst

Sehen Sie also den Moment der eigenen Bestandsaufnahme dessen, was Ihnen an sich gefällt und was nicht, nicht als negative Selbstkritik an, sondern freuen Sie sich vielmehr darüber, dass Sie die Kraft und das Bewusstsein besitzen, sich auf diese reife Art anzusehen, mit sich zu arbeiten, besser kennenzulernen und in eine für Sie positive Richtung verändern zu können. Sehen Sie die Arbeit mit sich selbst als Chance und vor allem als Verbesserung und Möglichkeit der Auflösung von zwischenmenschlichen Problemen in der Partnerschaft, der Familie, im Freundeskreis oder in Ihrem Arbeitsleben, da sich viele Probleme auf eigene Unsicherheiten zurückführen lassen.

Wenn Sie es schaffen, schrittweise eine Unsicherheit nach der anderen abzubauen, dann bauen Sie auch potentiell die Schwierigkeiten in anderen Lebensbereichen ab. Wenn es um an Sie herangetragene Entscheidungen geht, dann bleiben Sie näher bei sich und gehen Sie nicht sofort auf den Vorschlag ein.

Versetzen Sie sich auch nicht in den anderen hinein, sondern trainieren Sie es mehr und mehr, intuitiv zu handeln, nach der Richtlinie, was Ihre Bedürfnisse und Maßgaben sind, wohlwissend, was Ihr Gegenüber selbst für Wünsche hat.

Lassen Sie sich Ihre eigene innere Weisheit und Stimme nicht durch eine von außen kommende klein reden oder verunsichern. Lernen Sie mit Unzufriedenheit und Widerstand umzugehen, wenn Sie nicht immer auf das eingehen, was von Ihnen verlangt wird. Nehmen Sie es nicht persönlich, sondern lernen Sie diese Umgangsform miteinander als Bestandteil einer gleichberechtigten Kommunikation kennen.

Das Glücksgefühl kann sich sogar mit zunehmendem Alter steigern...

Von wegen Midlife-Crisis - Mit 40 Jahren fängt die beste Zeit erst an!

Die magische Zahl 40 verfolgt gerade viele Frauen regelrecht, scheint doch nun die junge und beste Zeit des Lebens sich zu verabschieden und man auf direktem Weg alt zu werden. Allerdings fängt genau in diesem Alter erst die wahre schöne Zeit des Lebens an. Warum? Einfach mal lesen, was mit 40 Jahren so richtig klasse ist.

Unter vierzig Jahren betreiben die meisten Frauen einen riesigen Aufwand, um ja nicht zuzunehmen. Jedes Kilo mehr auf den Hüften aktiviert die neuesten Diäten und eine neue, zusätzliche Trainingseinheit im Fitness-Studio oder in der freien Natur. Mit Vierzig steht man hier doch mehr über den Dingen und orientiert sich in der Regel nicht mehr an den medialen Vorgaben der Schönen und Reichen.

Die Vorzüge der 40er

Schön ist, was gefällt und zumeist finden sich Frauen ab dieser magischen Zahl sehr sexy. Die Umwelt oder auch die Männerwelt spüren das und werden von einer betörenden Ausstrahlung der gereiften und in sich geruhten sowie selbstbewussten Frau betört.

Die Kinder sind entweder aus dem Gröbsten heraus oder wohnen gar schon alleine. Endlich kann man das als Frau tun, worauf man all die Jahre zuvor gerne verzichtet hat, jedoch auch mit einem Tropfen an Wehmut. Nun lässt es sich

  • ungehindert reisen
  • einen neuen beruflichen Anfang wagen
  • die Freizeit so gestalten wie man gerne möchte
  • Neues lernen oder
  • viel ungestörte Zeit mit dem Partner erleben.

Den Körper kennt man ab einem Alter jenseits der Vierzig recht gut und die Sexualität wird wesentlich zwangloser und auch schöner erlebt. Man weiß was man mag und möchte, kann dies dem Partner zumeist ungehindert erzählen oder auch zeigen und in aller Ungestörtheit genießen.

Spontanität und Gelassenheit

Die Feste zu feiern, wie sie spontan fallen, gehört ebenfalls zu den Vorzügen des Älterwerdens. Ob man nach dem dritten Glas Wein aufhört oder doch noch eines trinkt, spontanen Einladungen von Freunden folgt oder auch die letzte Runde Schnaps mit trinkt, liegt in der eigenen Entscheidung, da man die Konsequenzen am nächsten Tag bestens kennt und vor allem auch weiß, wie der Körper darauf reagiert.

Der Alltag wird gelassener. Was einen unter der Zahl 40 noch furchtbar aufgeregt hat, wird in diesem Alter oftmals zu einer Nichtigkeit, der man keine große Beachtung mehr schenkt.

Man ruht viel mehr in sich, wird weniger angreifbar und legt nicht mehr jedes krumme Wort gleich auf die Goldwaage. In dem Alter weiß man wer man ist, was man kann und steht einfach dazu, auch wenn es anderen vielleicht nicht so gefällt.

Unschwer lässt sich erkennen, dass gerade die magische Zahl 40 bei einer Frau viele schöne Seiten enthält, die man mit Zwanzig niemals so erleben kann. Das sich nicht nur das Selbstbewusstsein dadurch steigert, sondern auch die Lebensqualität, versteht sich dann fast von selbst.

„Quarterlife Crisis“ ereilt viele Menschen schon mit 25

Schon nach dem ersten Lebensviertel geraten heutige junge Menschen in Zukunftsangst und Existenzsorgen. Amerikanische Wissenschaftler haben dafür bereits einen Begriff: „Quarterlife Crisis“. Das berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau. Sich bei der heutigen Fülle für das ganze Leben richtig entscheiden zu müssen, setze viele unter einen enormen Druck.

Die Psychologin Christiane Papastefanou von der Universität Mannheim rät Betroffenen, sich bewusst zu machen, dass ein Lebensweg auch Umwege enthalten dürfe und manche Entscheidungen wieder rückgängig gemacht werden können.

20-Jährige kennzeichnet heutzutage Unsicherheit und akkurate Lebensplanung

Unglückliche junge Frau hat Kopf auf Hand gestützt und hält Glas mit Alkohol
Alcohol addicted © Piotr Marcinski - www.fotolia.de

In einer Studie des Heidelberger Sinus-Instituts hat man sich im Auftrag von Ursula von der Leyen mit den Lebensentwürfen, Rollenbildern und Haltung zur Gleichstellung von 20-Jährigen in Deutschland befasst. Es zeigte sich, dass Bürger aus dem Bereich der "Mitte" (also Menschen ohne Abitur) eine akkurate Planung der Zukunft haben: Ausbildung, eine angemessene Stelle und anschließend ein Haus und Kinder.

Männer dieser Altersklasse haben die größten Befürchtungen hinsichtlich eines Fehlschlags ihrer privaten Beziehungen. Abiturienten hingegen weisen viel häufiger einen durchgehend verstörten, verunsicherten Eindruck auf.

Vor der Midlife Crisis: Immer mehr Menschen leiden an der Quarterlife Crisis

Die Sinnkrise zwischen 20 und 30 betrifft besonders junge Akademikerinnen und Akademiker

Mädchen mit langen, dunklen Haaren, den Kopf seitlich in die Hand gelehnt, schaut traurig nach unten
sad girl © loutocky - www.fotolia.de

Zwischen 40 Jahren und 50 Jahren, zur Mitte des Lebens, bekommen viele Menschen eine Midlife Crisis. Psychologen beobachten jedoch einen Trend, der zu einem ganz neuen Begriff der persönlichen Lebenskrise geführt hat: der Quarterlife Crisis. Betroffene haben entsprechend gerade Mal ein Viertel ihres Lebens hinter sich und zeigen zwischen 20 Jahren und 30 Jahren die Probleme, die man sonst aus der Midlife Crisis kennt.

Sich neu definieren?

Die jungen Männer und Frauen fragen nach dem Sinn in ihrer aktuellen Tätigkeit, denken ans Umschulen, grübeln über die eventuell festgefahrene Partnerschaft nach und wollen sich am liebsten von Grunde auf neu definieren.

Interessant ist für Psychologen die Beobachtung, dass die Quarterlife Crisis vor allen Dingen Akademiker zu betreffen scheint. Junge Erwachsene, die frisch mit dem Studium fertig sind und nun ins höhere Berufsleben durchstarten können, werden von der Sinnkrise erfasst.

werden hinterfragt, es stellt sich eine Orientierungslosigkeit und übergreifende Hilflosigkeit ein.

Die biologische Uhr und Zukunftsängste

Bei Akademikerinnen wird die Quarterlife Crisis nicht selten durch das Ticken der biologischen Uhr ausgelöst. Sie sind Mitte 20 bis Anfang 30, wenn ihre Karriere beginnt an Fahrt aufzunehmen. In diesem Alter jedoch beginnt auch die Fruchtbarkeit zu sinken und der Lebensweg muss entschieden werden: Kind, oder kein Kind?

Sowohl Frauen als auch Männer zweifeln zudem daran, welche Jobangebote sie wirklich annehmen sollen. Die Angst, durch ein verbindliches Ja eine womöglich bessere Chance zu verpassen, führt zu Selbstzweifeln und einer Entscheidungsstarre.

Hilfe annehmen

Wer sich selbst in einer Krise fühlt, sollte nicht zögern und Hilfe in Anspruch nehmen. Therapeuten können bei der Orientierung helfen und als Spiegel dienen. So sieht man Dinge, denen man sich noch nicht bewusst war und kann danach selbstbewusst den Weg gehen, auf dem man sich am wohlsten fühlt.

Midlife Crisis – für Männer eine Chance für neue Prioritäten

Wenn sie richtig mit ihr umgehen, können Männer auch von der Midlife Crisis profitieren - wir verraten, wie es geht

Rückenansicht Geschäftsmann im Bürostuhl, Hände im Nacken gekreuzt
businessman relaxing © Aramanda - www.fotolia.de

Irgendwann erwischt es jeden Mann: wenn ab Mitte 40 der Testosteronspiegel sinkt und die Haare schwinden, kommen die großen Zweifel. Habe ich mein Leben richtig gelebt? Was kann jetzt noch kommen?

Unter dem Druck der Midlife Crisis neigen manche Männer zu radikalen Veränderungen, die sie später bereuen. Wer klug überlegt, kann die Phase aber sinnvoll nutzen, um dauerhaft zufriedener zu werden.

Was ist die männliche Midlife Crisis?

Frauen kommen in die Wechseljahre, Männer in die Midlife Crisis. Zwischen 40 und 50 Jahren spüren sie einen deutlichen Knick in der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Die Haarpracht lichtet sich, viele Betroffene sind zum ersten Mal in ihrem Leben mit Potenzproblemen konfrontiert. Hinzu kommen eine erhöhte Reizbarkeit und latente Unruhe.

Während Frauen die biologischen Veränderungen bewusst reflektieren und ihre Selbstwahrnehmung allmählich daran anpassen, neigen viele Männer zum Verdrängen: Sie

  • zwängen sich in enge Jeans,
  • fahren einen schnellen Sportwagen oder
  • wechseln die Partnerin gegen eine jüngere Freundin aus.

Eine realistische Sicht auf die eigene Situation bleibt häufig aus.

Bilanz ziehen

Mit 50 sind viele Männer auf dem Zenit ihres Erfolgs. Sie haben schon viel erreicht und müssen niemandem mehr etwas beweisen. Das könnte zu einer entspannten Lebenshaltung führen – oft stellt sich aber der gegenteilige Effekt ein: "Jetzt geht es nur noch bergab!" Und wer mit dem bisher Erreichten hadert, spürt die Sorge, in den verbliebenen Jahren das Ruder nicht mehr herumreißen zu können.

Wer in der Midlife Crisis das gesamte Leben in Frage stellt, neigt zu radikalen Entscheidungen, die ihm später leid tun. Hilfreicher wäre es, öfter mal eine Liste für die verschiedenen Lebensbereiche zu erstellen: was habe ich beruflich und privat erreicht – und was lässt sich realistisch verändern?

Veränderungen anpacken

Wer sich jammernd in der Krise einrichtet, bleibt dauerhaft unzufrieden. Aber auch große Umbrüche erfüllen nur selten die Bedürfnisse. Entscheidend ist es, persönliche Prioritäten zu setzen und mögliche Veränderungen beherzt anzupacken.

  • Statt den Arbeitsplatz zu wechseln, steigt die Zufriedenheit oft nachhaltiger, wenn man im alten Job neue Aufgaben sucht oder sich stärker spezialisiert. Auch eine Reduzierung der Arbeitszeit kann Freiräume für persönliche Wünsche schaffen.
  • Statt das Ego mit einem Sportwagen oder einer jungen Freundin aufzuwerten, kann man lang gehegte Träume verwirklichen, etwa ein bestimmtes Hobby anfangen oder Reisen unternehmen.

Glück kann manchmal auch bedeuten, neu anzufangen - besonders motivierend kann dies im Frühjahr sein...

So begrüßen Sie den Frühling mit Frische

Die Natur erwacht, einerseits fast unbemerkt und andererseits in Großaufnahme. Die Vögel sind zurück, zwitschern, suchen einen Partner und beginnen mit dem Nestbau. Der Wald wird wieder lebendig und erblüht immer mehr in seinem Frühlingskleid.

Ein Gefühl von Neuanfang, von Aufbruch. Ein langsam aufsteigender Lebenshunger belebt die müden Wintergeister in uns. Die Temperaturen steigen und sie Sonne zeigt sich schon jetzt oft strahlend und warm am Himmel. Immer länger bleibt es hell am Abend und wenn wir dann spätestens abends auf der Couch sitzen, dann blicken wir in die vom Winter gezeichnete Wohnung.

Der Wunsch nach Frühling in den eigenen vier Wänden wird mit jedem weiteren Frühlingstag immer stärker in uns. Doch was kann Abhilfe schaffen?

Kostenlose Tricks

Je nach Ihrer aktuellen finanziellen Situation und Ihren Zeitfenstern können Sie sich einiges einfallen lassen. Denken Sie über das Umstellen der Möbel im Wohnzimmer nach. Darüber bereits überfällige Reparaturen in den Zimmern oder im Flur an den Hausverwalter weiterzuleiten oder selbst als Aufgabe anzunehmen.

Waschen Sie die Decken und Kissen, in die Sie sich zur Winterzeit eingekuschelt haben und verringern Sie die Anzahl. Die Temperaturen steigen zunehmend, so dass Sie die vielen Kissen und Decken nicht mehr abendlich verwenden werden.

Holen Sie ihre Frühlingsdekoration aus dem Schrank und schmücken Sie Ihre Wohnung in ein Frühlingskleid. Beginnen Sie schon jetzt mit dem Staubwischen und wischen der Fußböden und genießen Sie den immer frischer werdenden Duft in Ihrer Wohnung.

Die Winterzeit hat das Lüften der Zimmer sehr eingeschränkt, so dass die alte Luft hinausbefördert werden muss und frische Frühlingsluft in die Wohnung Einzug halten soll. Lüften Sie mindestens einmal am Tag für 30 Minuten und merken Sie den Unterschied. Sie werden sich in Ihrer Wohnung frischer und wohl fühlen.

Kleinere Veränderungen

Haben Sie ein paar Ersparnisse? Dann nehmen Sie ein festgelegtes Budget und gehen Sie für Ihre Inneneinrichtung oder auch Teile Ihres Gartens, so denn Sie einen besitzen, oder einen Balkon, Kleinigkeiten einkaufen, um dem Frühling ein Gesicht zu geben. Gute Ideen müssen nicht teuer sein, so dass Sie auch die eigene Kreativität oder die Kreativität Ihrer Kinder hinzuziehen können und kleine Frühjahrsbasteleien anfertigen können.

Kinder lieben es, sich mit der aktuellen Jahreszeit zu beschäftigen und mit den Eltern etwas zu unternehmen. Basteln ist eine wunderbare Gelegenheit um genau das zu tun. Ist es draußen warm genug, können Sie die Basteleien bei Windstille auch nach draußen verlegen - denn was ist inspirierender als die Natur selbst?

Größere Veränderungen

Sind Sie zu größeren Veränderungen bereit, dann nehmen Sie den Frühling als Anlass und kaufen Sie sich eine neue Einrichtung. Alternativ können Sie auch die Zimmerwände neu streichen. Entweder in derselben Farbe wie bisher oder in neuen Farbe, die eher Ihrer jetzigen Vorstellung von Wohlfühlen und Zuhause wiederspiegeln.

Setzen Sie Ihren Gedanken und Gefühlen keine Grenzen und entfalten Sie sich im Sinne der grenzenlosen Entfaltung der Natur. Holen Sie sich die ersten Balkonpflanzen und beginnen Sie mit dem Bepflanzen. Begeben Sie sich inmitten der Frühlingsentwicklungen und spüren Sie die Lebendigkeit des Frühlings hautnah.

Blicken Sie in Ihren Kleiderschrank, ob Sie frühlingshafte Bekleidung in greifbarer Nähe haben. Lagern Sie die Winterbekleidung zunehmend in das Hintere des Kleiderschrankes und holen Sie Ihre Frühlingsbekleidung hervor.

Informieren Sie sich, welche Trends im Frühling aufkommen und stellen Sie Ihre Garderobe zusammen. Shoppen Sie sich ein bis zwei Teile, die Ihnen zur Vollendung des modischen Frühlingstrends fehlen und fühlen Sie sich bestens vorbereitet auf den beginnenden Frühling.

Geld und Gesundheit machen nicht glücklich

Unglückliche Frau hat Kopf auf Arme gestützt, sitzt auf Boden
Troubled Girl Resting her Head on her Arms © Justin Paget - www.fotolia.de

Geld, Gesundheit und Bildungsgrad machen nicht glücklich, schreibt das Magazin "Psychologie heute".

Der amerikanische Psychologe Prof. Daniel Gilbert von der Universität in Harvard meint dazu, dass es sehr schwierig ist, sich das Richtige (was einen glücklich macht) zu wünschen.

Zu den sogenannten Glücksfaktoren gehören gute soziale Kontakte und je nach der Einstellung des Menschen kann sogar eine Krankheit die innere Zufriedenheit stärken.

Nicht-materielle Dinge machen glücklicher

Amerikanische Forscher der Colorado und Cornell Universitäten kamen zu dem Ergebnis, dass nicht-materielle Dinge die meisten Menschen glücklicher machen als materielle. Laut der Zeitschrift "Psychologie Heute" haben Reisen zum Beispiel einen höheren Stellenwert als materielle Geschenke. Dies trifft vor allem auf jüngere, kluge und wohlhabende Menschen zu.

Die Forscher sehen den Grund dafür darin, dass sich diese Gruppe von Menschen nicht täglich Gedanken um ihre Grundbedürfnisse machen muss.

Die Deutschen sind glücklich und zufrieden mit ihrem Leben

Das Forsa-Institut führte eine Umfrage durch, mit dem Ergebnis, dass sich 74 Prozent der Befragten als glücklich oder sogar sehr glücklich bezeichnet haben. Knapp 77 Prozent schauen mit Optimismus nach vorne. Bei den unter 20-Jähringen liegt dieser Wert sogar bei 92 Prozent.

Als größter Angstfaktor wurde mit 65 Prozent die Krankheit genannt, danach folgten die negativen Ereignisse in der Familie und im Krieg. 58 Prozent sehen ihre Eltern als Vorbild, aber nur 13 Prozent bescheinigten den Politikern eine Vorbildfunktion.

Stille Genießer - Viele Deutsche genießen die Ruhe

Älteres glückliches Paar, Gesicht an Gesicht, lächelnd
Couple at the beach smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

Das Glück der Mehrheit der Deutschen ist überraschend bescheiden definiert. Für mehr als vier Fünftel liegt Genuss in kleinen Dingen: die Ruhe in den eigenen vier Wänden oder in der Natur (36 Prozent), ein Stück Torte zum Kaffee, ein Glas Bier oder Wein (27 Prozent), das Lieblingslied im Radio oder ein kurzer Moment der Ruhe (17 Prozent).

Dies hat TNS Emnid laut einem Bericht des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau in der repräsentativen „Deutschen Genuss-Studie 2004“ erfahren. Was es in Deutschland an pulsierendem Leben gibt, muss demnach wohl von den 17 Prozent ausgehen, die sich als "Erlebnisgenießer" outeten – immer auf der Suche nach Volldampf.

Viele Deutsche fühlen sich jünger als sie sind

Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hat im Auftrag vom "Focus" eine Umfrage durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass sich die meisten Deutschen über 30 Jahre jünger fühlen als sie wirklich sind. Das gefühlte Alter liegt durchschnittlich um fünf Jahre und zwei Monate unter dem tatsächlichen Alter.

Menschen zwischen 30 und 39 Jahren haben ein gefühltes Alter von drei Jahren und einem Monat weniger als ihr derzeitiges Alter. 40- bis 49-Jährige fühlen sich fünfeinhalb Jahre jünger. Etwa sechs Jahre und zwei Monate verjüngen sich die 50- bis 59-Jährigen.

Die Studie ergab auch, dass sich junge Leute bis 30 im Durchschnitt um acht Monate älter einschätzen.

Die Menschheit wird immer glücklicher

Wirtschaftlicher Aufschwung, Demokratie und soziale Toleranz als Faktoren für Zufriedenheit

Vierblättriges Kleeblatt mit Wassertropfen auf weißem Hintergrund
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Überall auf der Welt nimmt das Glück zu. Finanzielle Sicherheit, Demokratie und Toleranz sind nur drei Beispiele dafür, dass heute 40 Länder glücklicher sind als noch vor 17 Jahren.

Menschen werden immer glücklicher

Auf Platz eins der glücklichen Länder liegt Dänemark und auch hier werden, wie in den anderen Ländern der Studie, die Menschen immer glücklicher. 350.000 Menschen aus 97 Nationen wurden von Forschern über Jahre befragt, wie glücklich sie sind.

Aus diesen Befragungen ergab sich ein Ranking, an dessen erster Stelle Dänemark liegt, danach folgen die Schweiz, Island, die Niederlande und Kanada. Deutschland findet man hier eher im Mittelfeld. Nun wollten die Forscher herausfinden, ob und in welcher Form das Glück der einzelnen Nationen gestiegen ist.

Wirtschaftlicher Aufschwung sorgt für glückliche Menschen

52 Länder wurden hierfür von 1981 bis 2007 befragt, mit dem Ergebnis: In 40 Nationen nahm die Zufriedenheit konstant zu, in 12 Länder nahm sie jedoch ab. In den Ländern Türkei, Russland, Ukraine, Moldawien, Slowenien und Nigeria nahm das Glück am meisten zu.

Ein Grund hierfür ist auch der wirtschaftliche Aufschwung und die daraus resultierende Sicherheit für die Menschen. Um einen größeren Überblick über ihre Ergebnisse zu bekommen, verglichen die Forscher ihre Werte mit den Werten einer Studie aus dem Jahr 1946. Daraus geht hervor, dass Indien, Irland, Mexico, Puerto Rico und Südkorea immer zufriedener werden, wo hingegen die Zufriedenheit bei den Menschen in Großbritannien, Österreich, Belgien und auch Deutschland immmer mehr abnimmt.

Reiche Länder sind glücklicher als Arme

Einer Studie von 2006 zufolge, sind reiche Länder im Allgemeinen glücklicher als arme Länder. Auf den ersten drei Plätzen lagen hier: Dänemark, die Schweiz und Österreich. Deutschland landete hier wieder, mit Platz 37, im Mittelfeld.

Die zwei ausschlaggebenden Faktoren für Zufriedenheit in einem Land sind: Demokratie und soziale Toleranz.

Geld macht nicht glücklich, denn die glücklichsten Menschen leben in Nigeria

Laut einer weltweiten Umfrage leben die glücklichsten Menschen in Nigeria, danach in Venezuela und Ghana. In Europa sind die Schweizer die glücklichsten Menschen, und Bulgarien ist in Europa das Schlusslicht.

Auf der ganzen Welt fühlt sich weniger als ein Drittel (29 Prozent) glücklich, der größte Teil (54 Prozent) aber unglücklich. Überraschend ist, dass sich die meisten Bewohner in Afrika glücklich fühlen, aber auch dort gibt es Unterschiede, so beispielsweise Kamerun und Senegal, die bei den unglücklichen Menschen an der Spitze stehen.

Die Umfrage wurde übrigens von Gallup, beziehungsweise Isopublic, durchgeführt, wobei in 56 Ländern 58.600 Interviews gemacht wurden, so dass diese Studie ein Spiegelbild von mehr als 1,5 Milliarden Menschen darstellt.

Wo lebt es sich am besten?

Die Beratungsfirma Mercer hat einen Vergleich von über 200 Großstädten in aller Welt gemacht, wo es sich am besten lebt. Dabei wurden verschiedene Aspekte berücksichtigt, so auch politische, soziale und wirtschaftliche, aber auch Themen wie allgemeine Sicherheit und die Infrastruktur der Stadt.

Besonders bei der Infrastruktur schnitten die deutschen Städte sehr gut ab, so dass München dabei den zweiten Platz hinter Singapur belegte. Insgesamt kamen sechs deutsche Städte unter die ersten dreißig, drei sogar unter die ersten zehn, wobei Düsseldorf als beste auf den sechsten Platz kam, gefolgt von München und Frankfurt. Die Nummer eins auf der Welt ist Wien, die den Vorjahressieger Zürich auf den zweiten Platz verdrängte, Genf liegt auf dem bronzenen Rang.

Der Beweis: Geld allein macht nicht glücklich

Einmal reich sein und sich alles leisten können, wovon man immer geträumt hat - allein der Gedanke ist für viele purer Luxus. Dass Geld allein jedoch nicht glücklich macht, hat der 47-jährige Österreicher Karl Rabeder gemerkt.

Der Hobby-Segelflieger hat mit seiner Kerzenfabrik sehr gutes Geld verdient - über 3 Millionen Euro hatte er auf seinem Konto. Eine Luxusvilla, mehrere Autos und Flugzeuge zählten zu seinem Besitz. Doch davon hat er sich bereits getrennt; ein Kleinwagen ist alles, was er behalten hat. Rabeder hat auf einmal gemerkt, dass er mit dem ganzen Geld nicht glücklich ist, also spendete er sein ganzes Vermögen nach Südamerika.

In Zukunft möchte der Österreicher bescheiden leben - für 1000 Euro im Monat in einer 1-Zimmer-Wohnung.

Gute Laune ist gesund: Optimisten werden seltener krank

Gleich zwei aktuelle Studien belegen, dass Optimisten deutlich gesünder durch das Leben gehen und weniger krank werden. Herausgefunden haben dies Wissenschafter an der Londoner Roehampton University, am Universitäts-Klinikum Hamburg-Eppendorf und bei der "Techniker Krankenkasse" (TK). Dabei wurden sowohl Studenten, als auch die Angestellten eines Altenpflegeheims befragt.

Ergebnis: Optimistische Studenten empfanden Klausurstress und Prüfungen nicht nur als weniger belastend, sie wurden in diesen Zeiten auch weniger krank. Ebenso verhielt es sich mit dem Pflegepersonal in einem Altenheim. Die optimistischen Personen konnten deutlich besser mit hektischen Zeiten in der Einrichtung umgehen, als Kollegen, die immer alles nur negativ sahen. Sie waren zudem ganze zwei Tage im Jahr weniger krank geschrieben. "Die Optimisten betrachten die Stressphase eher als Herausforderung, die sie engagiert angehen, was sie beflügelt und so besser vor stressbedingten gesundheitlichen Belastungen schützt", erklärt Claus Vögele, Psychologie-Professor an der Roehampton University.

Anstelle eines neuen Fernsehers lieber ein Urlaub mit den Enkelkindern

In Erinnerungen zu investieren zahlt sich für Großeltern mehr aus als ein neuer Fernseher

Baby klatscht in die Hände, im Hintergrudn sein Opa
baby girl clapping the hands © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Großeltern sollten ihr Geld besser für Erlebnisse ausgeben, weil dies länger in Erinnerung bleibt. So stellt sich oft die Frage, kaufen wir uns einen neuen modernen Fernseher, mit dem wir vielleicht noch mehr Programme in noch besserer Größe und Qualität sehen können, obwohl doch die Programmzeitung nicht immer gerade das anbietet, was man auch sehen möchte, oder planen wir einmal einen Urlaub mit den Enkelkindern? Nun, von einem Fernseher hat man längere Zeit etwas, denn der Urlaub ist nach zwei oder drei Wochen vorbei.

Erlebnisse: Die besseren Investitionen

Doch wie amerikanische Wissenschaftler bestätigen ist der Urlaub die bessere Variante, weil sie länger in Erinnerung bleibt, wie auch im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" geschrieben wird. Denn die schönen Erinnerungen können auch irgendwelche Anschaffungen niemals ersetzen.

Zwar erfreut man sich im ersten Augenblick an der neuen Errungenschaft, beispielsweise auch dem neuen Wagen, doch schon nach ein paar Wochen, Monaten vielleicht auch nach einem Jahr flaut dieses Gefühl stark ab, doch an einen schönen Urlaub wird man durch Fotos oder auch Videoaufnahmen, beziehungsweise durch die Enkel öfters erinnert.

Studie: Religion, Sport & eine feste Beziehung - Was braucht der Mensch zum Glück?

Persönliches Glück - wer sich um andere sorgt, sorgt sich auch um sich selbst

Glückliche, lachende Frau schaut in Kamera, weißer Hintergrund
Happy young woman on isolated white background © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Glück, was ist das? Ist es für jeden individuell verschieden, oder doch für alle Menschen ähnlich? Und wenn Letzteres gilt, kann man dann aktiv etwas dafür tun?

Das persönliche Glück ist von äußeren Faktoren abhängig

Wissenschaftler vom Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung sagen: ja, man kann. Denn es sind besonders die äußeren Faktoren, die einen Menschen zufrieden machen - und nicht die genetische Veranlagung. Jedenfalls ist das das Ergebnis einer Studie, die der Psychologe Gert Wagner und sein Team mit über 60.000 deutschen Bürgern durchgeführt hat.

Beziehung, Lebensstil und Sport spielen eine Rolle

Die Befragungen wurden in den Jahren von 1984 bis 2008 durchgeführt. Den Forschern zufolge seien es besonders so Aspekte, wie einen passenden Partner gefunden zu haben und über ein intaktes soziales Umfeld zu verfügen, die einen Menschen glücklich machen.

Wer sich also um seine Mitmenschen kümmert, der kümmert sich letztendlich auch um sein eigenes Wohlbefinden. Doch auch auf den Körper achtzugeben, gesund zu leben, und vor allem Sport zu machen, ist gut für die Seele. Eine wichtige Rolle spielt der Studie zufolge auch die Religion beziehungsweise der feste Glaube an etwas.

Der Sommer macht Frauen glücklich

Glückliches Paar in weißer Kleidung auf Blumenwiese unter blauem Himmel
Young love couple smiling under blue sky. © Kurhan - www.fotolia.de

Eine niederländische Drogeriekette hat herausgefunden, dass Frauen im Sommer zufriedener mit sich selbst sind. Es wurden insgesamt 515 Frauen interviewt. Sie waren zwischen 20 und 49 Jahre alt.

87 Prozent der Frauen bestätigten, dass der Sommer sie glücklicher macht, als andere Jahreszeiten. Woran dies liegt, lässt sich nur vermuten. Möglicherweise leben Frauen im Sommer gesünder, weil sie eher auf ihre Figur achten und darum auch mehr Sport betrieben. Zusätzlich wird im Sommer in der Regel leichter gegessen. Auch die viel weiblichere Sommermode mag ein Grund für die größere Zufriedenheit sein.

Dass im Sommer generell weniger in die Schminktöpfe gegriffen wird, ist auch ein Indiz dafür, dass Frauen sich in der warmen Jahreszeit schöner fühlen und weniger an sich verändern möchten.

Alleinerziehende Mütter sind gesundheitlich gefährdet

Alleinerziehende Mütter sind häufiger krank als Mütter mit Partnern

Mutter hält Baby im Arm, küsst es auf Wange
mother's kiss © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Wer sein Kind alleine groß zieht, hat mehr Probleme mit der Gesundheit, als andere Mütter. Das hat eine Untersuchung gezeigt, die in Amerika durchgeführt wurde. Die Zeitung „The Telegraph“ informierte darüber, dass für diese Studie die gesundheitlichen Befunde von 3.500 Frauen aus der Zeit von 1979 bis 2008 genauer unter die Lupe genommen wurden. Es ergab sich, dass diese Frauen deutlich häufiger krank waren, als diejenigen, die sich die Erziehung teilen konnten.

Höheres Erkrankungsrisiko aufgrund von Dauerbelastung

Anscheinend brauchen alleinerziehende Mütter mehr Kraft, so dass das eigene Wohlergehen auf der Strecke bleibt. Barbara Bryan, Direktorin der australischen Internet-Plattform „SingleMum.com.au“ weist darauf hin, dass es für Alleinerziehende extrem wichtig ist, sich genügend Zeit und Muße zu nehmen. Da jedoch ein Partner bei der Erziehung fehlt, gibt es wenige Chancen, die Verantwortung auch einmal abzugeben. Eine ständige Überlastung ist die Folge.

Bedenkt man die stets anwachsende Zahl der alleinerziehenden Mütter, können deren gesundheitliche Probleme durchaus Einfluss auf das Gesundheitswesen nehmen.

Deutsche wieder so glücklich wie vor zehn Jahren

Faktoren, die das Glück der Deutschen bestimmen

Junge lachende Familie draußen, Vater trägt Tochter auf Rücken
FAMILIE IM HERBSTWALD, MANN TRAEGT TOCHTER AUF DEM RUECKEN © JENS SCHMIDT - www.fotolia.de

Nach einer aktuellen Studie des Institut für Demoskopie Allensbach sind die Deutschen so glücklich wie seit dem Jahre 2001 nicht mehr. Die glücklichsten Menschen leben in der Hansestadt Hamburg während in Thüringen die wenigsten glücklich sind.

Beim Glücksgefühl minimiert sich allerdings der Unterschied im Osten zum Westen immer stärker. Der Abstand beläuft sich den Zahlen zufolge auf 0,3 Punkte, der sich kurz nach der Wiedervereinigung noch auf 1,3 Punkte belaufen hatte. Laut dem Studienleiter Bernd Raffelhüschen seien die Frauen generell glücklicher als die Männer.

Glück abhängig von Alter und Familienstand

Im Alter von 20 bis 30 Jahren erleben Männer und Frauen die glücklichste Zeit. Am Unglücklichsten sind Menschen von 40 bis 50 Jahren und ab 65 Jahren steigt das Glücklichsein wieder.

Die Menschen, welche verheiratet sind oder in einer Beziehung leben sind glücklicher als Singles wie die Studie ergeben hat. Die Kinder wirken sich nicht auf die Lebenszufriedenheit der Eltern aus.

Kontakte, Arbeit und Freizeit

  1. Wenn Menschen zahlreiche Kontakt haben, so sind sie glücklicher als jene die keine sozialen Kontakte haben.
  2. In Bezug auf Geld sorgt ein hohes Nettoeinkommen für ein Glücksgefühl aber nur bis zu einem Nettoverdienst von rund 5000 Euro. Denn ab da tritt dann ein Gewöhnungseffekt ein und es kommt zu keiner Steigerung der Zufriedenheit mehr.
  3. Ein Glücksfaktor ist der Sport und ein gelegentlicher Alkoholgenuss.
  4. Die Zufriedenheit arbeitender Menschen ist höher gegenüber den Arbeitslosen. Die Arbeitszufriedenheit ist sehr hoch und zwar haben 76 Prozent Spaß an der Arbeit.

Psychologie - Warum sind Konservative glücklicher?

Auf der Suche nach dem Zusammenhang zwischen der Lebenszufriedenheit sowie der politischen Einstellung haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die Konservativen verglichen mit Menschen progressiv politischer Einstellung glücklicher durchs Leben gehen. Bereits im Jahr 2006 hat das US-Pew Research Center festgestellt, dass sich knapp 50 Prozent der konservativen Wähler der Republikaner als äußerst glücklich bezeichnen.

Das gleiche Glück haben dagegen nur 28 Prozent der liberalen Wähler der Demokraten empfunden. Natürlich ist dies nicht zu Verallgemeinern, allerdings wird das Interesse der Wissenschaftler bereits durch kleine Unterschiede geweckt.

Den leichteren Zugang zu Vereinigungen, Vereinen oder diversen Klubs haben die Konservativen anscheinend durch den hohen sozio-ökonomischen Status, weshalb sie auch zufriedener sind als die Liberalen. Insgesamt wurden 816 Studenten aus Großbritannien für die Studie befragt, welche den Psychologen Auskunft über ihre Zufriedenheit sowie deren Lebensumstände gaben. Im Durchschnitt war der Student umso glücklicher, desto konservativer seine Einstellung war.

Vor allem die Integration in sozialen Gruppen war für die Psychologen von besonderer Bedeutung, da der Zusammenhang von Zufriedenheit und Gruppenzugehörigkeit bereits zuvor wissenschaftlich belegt wurde.

Anerkennung statt Geld - Studie zeigt, was uns wirklich glücklich macht

Älteres, glückliches Paar, er trägt sie huckepack
Senior man giving piggyback ride to woman © goodluz - www.fotolia.de

Jeder Mensch ist anders, doch es gibt einige Dinge, die gelten für die meisten von uns. Das Streben nach einem glücklichen Leben teilen sich viele Menschen, aber oft scheint das Ziel schwer erreichbar zu sein. Doch was macht eigentlich glücklich? Genau dieser Frage ist eine US-Studie nachgegangen und befragten 80 Studenten an verschiedenen Universitäten.

Dabei wurde schnell deutlich, dass Geld der Mehrheit nicht so wichtig war. Zwar gehört es zu einem sicheren Leben dazu, doch finanzielle Rücklagen allein reichen noch nicht für ein glückliches Leben. Viel wichtiger scheint die Anerkennung durch die Menschen im unmittelbaren Umfeld zu sein. Da der Mensch ein soziales Wesen ist, baut er auf seine Freunde und Familie und genießt es, wenn er von diesen Wertschätzung erhält.

In der Studie wurde das hervorragend verdeutlicht. Der Abschluss des Studiums mit einer guten Note und damit die offensichtliche Anerkennung der Leistung durch die Uni und die Gesellschaft an sich, machte die meisten sehr glücklich. Veränderten sich durch einen neuen Job nun auch die finanziellen Mittel, gaben viele an, dass sie dadurch zwar zufriedener seien, doch längst nicht so glücklich wie bei der Anerkennung der Leistungen. Eine ausgedehnte Befragung weiterer Probanden unter der normalen Bevölkerung förderte ebenfalls dieses Ergebnis zu Tage.

Träume können wahr werden - Das Mut-Modell macht's möglich

Viele Menschen sind sehr zufrieden mit ihrem Leben, aber ganz versteckt gibt es doch noch Träume, die eigentlich verwirklicht werden wollen, aber die meisten trauen sich dann doch nicht. Um richtig glücklich sein zu können ist Mut erforderlich und diesen kann man erlernen. Die Diplom-Psychologin Bea Engelmann hat jetzt das Mut-Modell ins Leben gerufen.

In verschiedenen Schritten kann der Mut erlernt werden. Ein Beispiel: Eine erfolgreiche Sekretärin hat eigentlich den Traum Yoga-Lehrerin zu werden, sie traut sich nur nicht. Jetzt muss sie einfach verschiedene Stufen durchlaufen:

  1. Angst-Stufe: Einfach herausfinden wovor man eigentlich Angst hat und diese Angst versuchen zu überwinden.
  2. Eigentlich-Stufe: Sich einfach mal fragen was man noch erreichen will in seinem Leben.
  3. Traum-Stufe: sich richtig Zeit für seine Träume nehmen.
  4. Selbstvertrauen-Stufe: die eigenen Stärken immer wieder ins Gedächtnis rufen.
  5. Wachstums-Stufe: Sich Gedanken über die Selbstständigkeit machen.
  6. Entscheidungs-Stufe: es nur für sich selbst machen und niemandem etwas beweisen wollen.

Hat man diese Stufen alle durchlaufen kann die Selbstständigkeit in Angriff genommen werden.

Wo in Deutschland die glücklichsten Menschen leben

Vierblättriges Kleeblatt mit braunen Stellen wird in den Himmel gehalten
glück © Jürgen Acker - www.fotolia.de

Forscher des Allensbach-Instituts haben im Auftrag der Deutschen Post eine Umfrage bei der Bevölkerung durchgeführt zu dem Thema Glück und Zufriedenheit. Dabei standen die Arbeit, das Einkommen sowie auch die Freizeit und die Gesundheit neben dem allgemeinen Leben im Vordergrund.

Platz 1 Schleswig-Holstein

Im Fazit konnten die Forscher einen sogenannten "Glücksatlas" erstellen, wobei die Menschen im Norden Deutschlands in Schleswig-Holstein an erster Stelle stehen. Danach ergab sich ein Nord-Süd-Gefälle, beziehungsweise ein Unterschied zwischen West und Ost. So landeten die Bewohner von Brandenburg auf dem letzten Rang, davor die Einwohner in Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Migranten sehr zufrieden

Aber das Bemerkenswerteste an der Studie ist die große Zufriedenheit der Migranten, wenn sie die deutsche Sprache auch gut beherrschen. So geht es ihnen nach ihrer eigenen Meinung genauso gut wie den Deutschen. Doch herrscht bei ihnen zudem ein größerer Optimismus, denn etwa 54 Prozent der Eltern mit Kindern glauben, dass es in Zukunft ihren Kindern besser gehen wird. Dieser Meinung konnten sich nur 27 Prozent der deutschen Eltern anschließen. Bei dem Thema Einkommen zeigte sich allgemein eine größere Zufriedenheit in diesem Jahr, dagegen machen sich mehr Menschen um ihre Gesundheit Sorgen.

Das Glück im Alltag finden: Positiv denken stärkt die Herzgesundheit

Wer sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreut, tut seinem Herzen etwas Gutes

Liebe - Ein rotes Herz schwebt zwischen zwei Händen
herz und hände © Falko Matte - www.fotolia.de

Wer ständig missgelaunt durchs Leben geht und an allem etwas auszusetzen hat, schadet auch seinem Herzen. Wer jedoch positiv denkt und Dankbarkeit für die kleinen Dinge im Leben empfindet, tut seiner Herzgesundheit etwas Gutes. Dies erkannten Forscher der University of California, die in einer Studie 186 Probanden beobachteten.

Die Vorteile eines Glückstagebuchs

Alle Studienteilnehmer hatten bereits die Diagnose Herzschwäche erhalten, doch sie waren noch nicht in ihrem Alltag eingeschränkt: In dieser Phase besteht also noch eine gute Möglichkeit gegenzusteuern um ein Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten.

Die Forscher baten alle Probanden, ein Glückstagebuch zu führen: Über acht Wochen hinweg, sollten sie regelmäßig Dinge notieren, die sie erfreuten und für die sie Dankbarkeit empfanden. Nach Ablauf der Studie stellten die Forscher fest, dass diejenigen, die häufiger positive Empfindungen notierten, auch gesünder waren: Größere Dankbarkeit für die kleinen Dinge im Leben ging beispielswiese mit besserer Stimmung und besserem Schlaf einher.

Stärkung der Herzgesundheit

Zugleich wiesen diese Probanden weniger Entzündungsmarker und eine bessere Herzfrequenzvariabilität auf als die Missgelaunten, so dass auch ihr Herz profitierte. Ein Glückstagebuch kann Risikopatienten demnach helfen, sich die positiven Dinge im Alltag bewusster zu machen und so die eigene Herzgesundheit zu stärken.

Tierstudie sieht es als belegt: Ein Männerabend fördert die Gesundheit

Männerfreundschaften dienen dem Stressabbau und wirken sich positiv auf das Immunsystem aus

Drei junge Männer auf Couch beim Fußballgucken
Football fans © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de

Bei aller Liebe zur Partnerin, manchmal muss man einfach mit den Jungs um die Häuser ziehen, oder sich zum gemeinsamen Fernsehabend verabreden. Grundregel dabei: keine Frauen. Solche klassischen Männerabende sind vielen Partnerinnen ein Dorn im Auge, doch wie sie ihre "Mädelsabende" zelebrieren, nehmen die Jungs sich ihre "Auszeit". Eine aktuelle Studie deutet nun sogar darauf hin, dass man(n) dadurch etwas für die eigene Gesundheit tut.

Männerfreundschaften und Stressreaktionen

Die deutschen Forscher betrachteten keine Menschen, sondern eine Gruppe von Berberaffen im Deutschen Primatenzentrum. Bei ihnen ist das Leben in engen Sozialverbänden ebenso wie beim Menschen normal. Als soziale Wesen suchen die Tiere sich immer Gleichgesinnte, wie der Mensch es über Sportvereine oder in Arbeitsgruppen gleichfalls tut. In der Studie nun analysierte man die "Männerfreundschaften" im Zusammenhang mit Stressreaktionen.

Wie gestresst ein Tier war, konnte man über Kotproben und den dortigen Hormongehalt an Cortisol ermitteln. Als Stress empfanden die Tiere kalte Temperaturen Aggressionen anderer Tiere. Die interessante Beobachtung: Bei und nach stressigen Situationen werden Freundschaften unter Männchen stärker gelebt und durch diese "Männerabende" sinkt zeitnah der Stresspegel. Einzelgänge mit wenigen "Freunden" behalten einen hohe Stresslevel.

Gesundheitsfördernde Wirkung

Die Erkenntnis ist für die Tierforschung wichtig, denn bisher galt die gesundheitsfördernde Wirkung nur bei Paarbeziehungen und Mutter-Kind-Bindungen als bewiesen. Die Studie zeigt aber, dass auch Männerfreundschaften den Tieren als Stressabbau dient.

Die Forscher glauben, dass man diese Ergebnisse problemlos auf den Homo sapiens, also den Menschen, übertragen kann. Da wenig Stress gleichzeitig bedeutet, dass das Herz fitter bleibt und das Immunsystem nicht aus dem Tritt kommt, fördern Männerabende demnach die Gesundheit.

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Quellenangaben

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  • Bildnachweis: 4 Colored Stick Notes Colored Pins Mix © Jan Engel - www.fotolia.de
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  • Bildnachweis: Cheerful senior couple enjoying life © goodluz - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: man meditating at the swimming pool side © kameel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Family Eating An Al Fresco Meal © Monkey Business - www.fotolia.de

Autor:

Viola Reinhardt - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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