23. August 2008
Von Sarah Cramer
Da Schwimmbad- oder Meerbesuche im Sommer an der Tagesordnung stehen, sollten Kinder so früh wie möglich Schwimmunterricht bekommen, um die Gefahren zu minimieren.

Schwimmunterricht am besten schon im Kleinkindesalter
Heutzutage können viele Kinder gar nicht oder zumindest nicht völlig sicher schwimmen. Denn statt mit den Eltern im Schwimmbad zu üben, rutschen die Kinder heute lieber von den Rutschen oder toben im hüfthohen Wasser mit Bällen und anderem herum.
Eltern sollten aber darauf achten, dass ihre Kinder schwimmen lernen. Auch wenn man sein Kind so oder so nicht aus den Augen lässt, wird die Gefahr von Unfällen dennoch minimiert. Darüber hinaus ist Schwimmen eine sehr gute Sportart und sollte den Kindern nicht verwehrt bleiben.
In Grundschulen wird zwar in der Regel Schwimmunterricht angeboten, aber man kann ruhig schon früher anfangen, damit das Kind die Grundlagen schon beherrscht. Außerdem reicht der Schulunterricht meist nicht aus, um aus den Kindern wirklich sichere Schwimmer und auch Taucher zu machen.
Wer es gar nicht abwarten kann seinem Kind das Schwimmen beizubringen, kann zum Babyschwimmen gehen. Dies kann man mit Babys meist ab dem 3. Monat besuchen. Dort lernt man andere Mütter und deren Babys kennen und die Kleinen werden an das Wasser gewöhnt.
Hat das Kind seinen ersten Geburtstag hinter sich, eignen sich sogenannte Eltern-Kind-Kurse. Dort fungieren die Eltern als Hilfestellung und geben ihrem Kind das Gefühl von Sicherheit. Damit der Unterricht nicht zu langweilig wird, können die Kinder zwischendurch im Wasser einfach nur herumtollen und Spaß haben.
Fühlt sich das Kind wohl im Wasser kann man es ab dem 3. oder 4. Lebensjahr zu einem Kinder Schwimmkurs anmelden. Dort lernen sie sich, auch ohne jegliche Hilfsmittel, sicher und souverän im Wasser fortzubewegen. Ist dies erreicht, können in einem Fortgeschrittenenkurs noch die verschiedenen Schwimmstile und das Tauchen erlernt werden.
Da aber eben nicht jeder als Kind an solchen Kursen teilgenommen hat und in der Schule das Schwimmen erlernt hat, gibt es relativ viele erwachsene Nichtschwimmer. Aber dafür gibt es Abhilfe. Viele Schwimmbäder bieten neben den regulären Schwimmkursen auch Schwimmkurse extra für Erwachsene an.
Da man hier unter Gleichgesinnten ist, braucht sich keiner zu genieren. Es wird nicht nur die Technik des Schwimmens vermittelt, sondern wenn nötig wird auch am Angstabbau gearbeitet.
Nach Beendigung solch eines Kurses dürfte einem schönen, entspannten Tag im Schwimm- oder Freibad nichts mehr im Wege stehen.
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