7. Juli 2009
Von Viola Reinhardt
Sommerzeit, Bikinizeit. So schön könnte es sein. Doch die Härchen an den Beinen, unter den Achseln und in der Bikinizone scheinen sich gegen ihre Besitzer verschworen zu haben. Kehren sie doch immer wieder, egal, was man tut.
So zahlreich die Methoden der Haarentfernung sind, so groß scheint ihr Frustrationspotential zu sein. Denn wie man es auch immer anstellt: Das anfangs glatte Bein ist schnell wieder stoppelig und muss neu behandelt werden. Doch einige Methoden funktionieren besser als andere. Rasieren, egal ob trocken oder nass, zeigt aber am wenigsten Wirkung, weil das Haar gleich wieder nachwächst. Epilieren und Wachsen dagegen, beruhen auf dem gleichen System und reißen die Haare samt der Wurzel aus. Das bringt ein länger sichtbares Ergebnis und die Haare wachsen nicht so zahlreich nach. Enthaarungscremes sind zwar effektiv, können aber empfindliche Haut reizen.
Lasern ist die einzige Haarentfernungsmethode, mit der die Haare wirklich dauerhaft verschwinden. Allerdings kann (und sollte) diese Behandlung nur vom Experten durchgeführt werden. Meistens braucht es mehrere Sitzungen, bis alle Haare entfernt sind. So können hohe Kosten auflaufen. Darüber hinaus ist es eine sehr langwierige Methode, da sie sich nach den Haarzyklen richtet und zwischen den Behandlungen somit immer vier Wochen liegen müssen.
Doch auch, wenn die meisten Methoden nur kurzfristige Erfolge bringen, gibt es trotzdem ein paar Tipps, wie die Haut glatt bleibt. Beim Rasieren beispielsweise sollte man immer mit Schaum oder Gel rasieren, weil deren Inhaltsstoffe die Haut pflegen und die Rasur erleichtern. Es gibt heute Rasierer, die das Gel schon im Klingenteil integriert haben. Außerdem sollten die Klingen immer scharf sein, denn mit stumpfen Klingen erhöht sich das Verletzungsrisiko und die Haare werden ausgerissen, nicht abgeschnitten. Das kann Hautreizungen bewirken. Direkt nach der Haarentfernung sollte die Haut eiskalt abgewaschen werden, das schließt die Poren und beugt Reizungen vor. Außerdem sollte die Haut gut eingecremt werden. Idealerweise sollte die Haut abends enthaart werden, dann kann sie sich über Nacht erholen. Ein Schlafanzug ist in der Regel nicht so eng wie die Alltagskleidung. Bei eingewachsenen Härchen, die Pickelchen verursachen, helfen am besten, diese mit einer Pinzette zu entfernen und die Wunde zu reinigen.
Wer diese wenigen, aber effektiven Tipps beherzigt und zudem auch noch viel Wasser trinkt und sich mit sportlichen Aktivitäten beschäftigt, sowie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet, kann sein Hautbild optimieren und die Haut länger glatt halten. Dass gilt übrigens nicht nur in Bezug auf die Härchen, sondern auch auf die mit dem Alter entstehenden Fältchen und Falten.
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