5. Juni 2009
Die Haarentfernung ist inzwischen zum Non plus ultra der ästhetischen Körperpflege geworden. Seidigglatte Haut unter den Achseln, an Armen und Beinen sowie in der Bikinizone ist für die meisten Menschen nicht nur aus hygienischen Gründen eine Selbstverständlichkeit.
Stellt sich nur die Frage, wie rückt man den unliebsamen Haaren zu Leibe. Es gibt die Möglichkeit der Nassrasur, der Trockenrasur, dem Entfernen mit Wachsstreifen, mit Kaltwachs, mit warmem Wachs oder der Epilation. Die Trockenrasur geht schnell, ist aber meistens auch nicht so gründlich und hat den Nachteil, dass schnell und oft nachrasiert werden muss. Die nachwachsenden Haarstoppel können einen unangenehmen Juckreiz verursachen und sehen auch unschön aus. Die Nassrasur ist intensiver und gründlicher, schon während dem Rasieren können pflegende Gels, ein Mousse oder Rasierschaum zum Einsatz kommen. Aber auch bei der Nassrasur muss oft nachrasiert werden. Eine intensive Pflege um die strapazierte Haut zu beruhigen ist bei beiden Verfahren notwendig.
Wachsstreifen kann man im Drogeriefachhandel erstehen, sie sind nicht so teuer und relativ einfach in der Anwendung. Auf der von Pflegerückständen gereinigten Haut werden sie aufgelegt, angedrückt und dann ruckartig in die entgegengesetzte Haarwuchsrichtung abgezogen. Das Ergebnis ist glatte und seidige Haut, die bis zu vier Wochen auch so bleibt. Kaltwachs aus dem Tiegel oder Warmwachs, der vor der Behandlung erwärmt werden muss, ist etwas für erfahrene Anwender oder sollte im Kosmetikstudio gemacht werden. Aber auch hier ist das Ergebnis gut und vor allen Dingen lang anhaltend.
Das Epilieren ist nicht unbedingt für schmerzempfindliche Menschen geeignet, obwohl viele Anwender berichten, dass man sich schnell daran gewöhnt und es dann nicht mehr allzu weh tut. Auch hier wird das Haar, wie beim Wachsen, mit der Haarwurzel ausgerissen und sorgt für ein lang anhaltendes Ergebnis. Der Markt bietet ein breites Angebot an Ladyshavern und Epiliergeräten, am besten begibt man sich auf einen Streifzug um das geeignete Gerät und die beste Methode zu finden. Auch ein Austausch mit anderen Anwendern kann helfen.
Manche Kosmetikstudios oder Hautärzte bieten eine dauerhafte Haarentfernung durch eine Laserbehandlung an. Diese Methode kann aber unter Umständen schmerzhaft sein und ist nicht gerade billig.
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