Cellulite - Merkmale, Ursachen und hilfreiche Tipps zur Prävention

Viele Menschen leiden unter Cellulite, Frauen mehr als Männer. Für die Betroffenen entsteht zumeist ein großer Leidensdruck. Cellulite, auch Orangenhaut genannt, ist mehr als ein kosmetisches Problem; es ist ein Krankheitsbild mit vielfältigen Ursachen. Zum Glück haben Ärzte, Ernährungsexperten und Fitnesstrainer mittlerweile eine große Bandbreite an Maßnahmen enwickelt, die den Schweregrad der Cellulite deutlich verringern können. Lesen Sie alles Wissenswerte zum Thema Cellulite.

Wissenswertes zur Orangenhaut

Cellulite - eine Definition

Bei Cellulite handelt es sich um eine Veränderung des Fettgewebes besonders im Bereich des Oberschenkels und Gesäßes, welches zu Dellenbildung in diesen Hautregionen führt. Eine solche dellenförmige Hautoberfläche erinnert in ihrem Aussehen ein wenig an die Schale einer Orange, weswegen die Cellulite auch als Orangenhaut bezeichnet wird. Fast ausschließlich Frauen sind von dieser betroffen; Männer hingegen haben eine maskuline Bindegewebsstruktur, sodass sie verschont bleiben.

80 bis 90 Prozent der Frauen im fortgeschrittenen Alter sind von Cellulite betroffen. Bei Übergewicht oder wenn ein schwaches Bindegewebe vorliegt, kann es auch schon in jungen Jahren dazu kommen.

Die Cellulite entsteht im subkutanen Fettgewebe. Es handelt sich um kleine Pölsterchen, bei denen zudem eine leichte Lymphstauung vorliegt.

Im Laufe des Menstruationszyklus kommt es durch hormonelle Veränderungen zu Schwellungen der Kollagensträngen in diesem Fettgewebe, sodass die Kollagenbänder sichtbar werden. Somit beinflusst auch das Hormon Östrogen die Entstehung der Cellulite.

Cellulite ist eine Erscheinung, welche die Menschen schon lange beschäftigt. In den 70er Jahren ging man davon aus, dass es sich um übermäßige Schlackeansammlungen unter der Haut handelt. Einige Alternativmediziner vertreten diese Ansicht auch heute noch.

Die Schulmedizin allerdings konnte belegen, dass es sich bei den von außen erkennbaren Dellen unter der Haut um Fettgewebe handelt, welches durch die Gitterstruktur der Kollagenbänder drückt. Damit verbunden kann ein leichter Lymphstau sein.

Weit verbreitet

Nach Schätzungen von Experten kommt es bei ca. 80-90 Prozent aller Frauen über 20 Jahren zur Bildung von Cellulite. Die Entstehung von Orangenhaut ist jedoch keine Krankheit, sondern eine Veränderung des weiblichen Bindegewebes, die biologisch bedingt ist. Da diese Bindegewebsschwäche jedoch ein ästhetisches Problem darstellt, wurden zahlreiche kosmetische und medizinische Methoden zur Bekämpfung von Cellulite entwickelt.

Ziel und Zweck einer Cellulitebehandlung, die auch Anti-Cellulite-Therapie genannt wird, ist die Bekämpfung von Orangenhaut (Cellulite). Dazu kommen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten in Frage.

Einen vollständigen Erfolg konnte jedoch bislang keine dieser Behandlungen erzielen. Salben, Gels und Cremes sind zumeist wenig wirksam, da die Orangenhaut tiefe Strukturen der Haut betrifft.

Die Grundlagen: Über das Bindegewebe und Cellulite

Zum Bindegewebe gehören unterschiedliche Gewebstypen, die einige Gemeinsamkeiten besitzen. Sie alle bestehen aus recht wenigen Zellen und haben eine hohe Zwischenzellmasse.

Das Bindegewebe hat nicht allein eine Stütz- und Schutzfunktion für die Haut und Organe, es speichert auch Wasser und arbeitet im Abwehrsystem mit. Die Bindegewebstypen unterteilen sich in

  1. lockere und straffe,
  2. retikuläre,
  3. spinozelluläre und
  4. gelähnliche Arten.

Da Knorpel und Knochen ebenfalls eine Stützfunktion besitzen, können sie auch zum Bindegewebe gezählt werden. Das Fettgewebe und das Muskelgewebe stellen Sonderformen dar.

Die Entstehung der Cellulite spielt sich im Bindegewebe der tieferen Hautschichten ab. Alternativmediziner gehen davon aus, dass es sich um eine Ansammlung von Schlacken handelt, die nicht abtransportiert werden kann. Diese führt zur Verstopfung des Bindegewebes.

Häufig wird die Cellulite mit der Übersäuerung des Körpers in einen Zusammenhang gebracht. Angeblich würden dem Körper wichtige

fehlen. Schulmediziner bestätigen diese Aussagen allerdings nicht. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass die regelmäßige Versorgung des Bindegewebes mit allen lebenswichtigen Elementen einen positiven Einfluss auf seine Stützkraft hat.

Cellulite und Östrogen

Das Hormon Östrogen hat auch einen Einfluss auf die Struktur des Bindegewebes. Selbst in einem Menstruationszyklus treten durch die hormonellen Veränderungen Schwankungen der Bindegewebsstrukturen auf. Die gitterartigen Kollagenstränge können aufgrund eines Lymphstaus anschwellen.

Östrogene sind weibliche Sexualhormone, die zum größten Teil in den Eierstöcken gebildet werden. Ein Minimum wird auch in der Nebennierenrinde produziert.

Sie entstehen durch die Umwandlung von männlichen Geschlechtshormonen, insbesondere die des Testosterons. Dabei ist die Menge der Östrogene sowohl zyklus- als auch altersabhängig.

Den höchsten Östrogenanteil besitzt der weibliche Körper im gebärfähigen Alter.

Später nimmt der Östrogengehalt im Blut merklich ab. Am deutlichsten ist diese Umstellung in den Wechseljahren zu bemerken, in denen die Frau häufig an den unterschiedlichsten Beschwerden leidet. Aufgrund des verminderten Östrogenspiegels können in den Folgejahren weitere Probleme auftauchen.

Östrogene sind beispielsweise am Erhalt der Knochendichte beteiligt. Nach den Wechseljahren kommt es häufig zum Knochenschwund.

Merkmale: Drei Stufen der Ausdehnung der Cellulite

Cellulite ist eine rein biologisch bedingte ästhetische Veränderung und keine Krankheitserscheinung. In drei Stufen wird die Ausdehnung der Cellulite unterschieden:

  1. Stufe eins liegt vor, wenn sich Dellen beim Zusammenschieben der Haut zeigen. Beinahe jede Frau ist davon betroffen.
  2. In der zweiten Stufe zeigen sich die Dellen beim Übereinanderschlagen der Beine und im Stehen.
  3. Wenn die Dellen auch im Liegen und ohne Belastung des Bindegewebes sichtbar sind, ist Stufe drei erreicht.

Unterscheidung: Cellulite oder Lipödem?

Das Lipödem ist eine Ansammlung von Fettgewebszellen, die hauptsächlich im seitlichen Oberschenkel und an den Hüften zu beobachten ist. Aus diesem Grunde wird es auch als Reiterhose bezeichnet. Im späteren Verlauf können ebenfalls betroffen sein:

Die Fettansammlungen des Lipödems reagieren relativ schmerzempfindlich. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die im Laufe des Lebens immer weiter fortschreitet.

Vom Lipödem sind im Allgemeinen nur Frauen betroffen. Die Erkrankung beginnt nach einer Hormonumstellung.

Mediziner gehen davon aus, dass genetische Vorbelastungen die Entstehung des Lipödems begünstigen. Zusätzlich tragen Gewichtszunahmen zur Verschlimmerung des Krankheitsbildes bei.

Die betroffenen Frauen müssen aber nicht zwingend an Übergewicht leiden. Das Lipödem entsteht allein durch eine Erkrankung der Kapillargefäße in den Fettzellen.

Kein Zusammenhang zwischen Cellulite und Lipomen

Als Lipome werden gutartige Geschwulste im Fettgewebe bezeichnet. Sie können einen Durchmesser von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern besitzen und unterschiedlich erhaben sein.

Das Lipom kann grundsätzlich an allen Körperregionen auftreten, bevorzugt entwickelt es sich im Kopf- und Halsbereich. Häufig findet man es auch auf dem Rücken.

Obwohl das Lipom bereits in jungen Jahren auftreten kann, sind meist ältere Menschen von ihm betroffen. Kleine Lipome können im Laufe der Jahre größer werden.

Die Gefahr zur Entartung des Lipoms ist sehr gering, deswegen muss es aus medizinischer Sicht nur dann chirurgisch entfernt werden, wenn es auf innere Organe drückt. Allerdings sollte abgeklärt werden, ob die Geschwulst tatsächlich gutartig ist. Bei rein äußerlicher Betrachtung könnte es zu Verwechslungen mit bösartigen Tumoren kommen.

Oft wird das Lipom optisch als störend empfunden. Die Entfernung erfolgt dann aus ästhetischen Gründen. Der Eingriff kann unter örtlicher Betäubung vorgenommen werden, sofern es sich um ein oberflächliches Lipom handelt.

Cellulite: Nicht zu verwechseln mit Zellulitis

Umgangssprachlich trifft man oft auch auf den Begriff "Zellulitis" als Synonym für die Orangenhaut. Es handelt sich jedoch um etwas völlig anderes: unter Zellulits versteht man eine Entzündung im Unterhautgewebe, von der besonders Kinder betroffen sind. In den meisten Fällen breitet sich die Entzündung im Gesicht aus.

Zellulitis äußert sich durch Rötungen und Schwellungen der Haut oder durch Bläschenbildung, welche mit großen Schmerzen oder mit Juckreiz verbunden sein kann.

Die Erreger der Zellulitis können durch Tröpfcheninfektion in den Körper gelangen und sich über das Lymphsystem im gesamten Körper ausbreiten oder sie dringen durch Schmierinfektion über geschädigte Hautareale in die Haut ein und richten dort weitere Schäden an.

Die Behandlung von Zellulitis erfolgt im Allgemeinen mit einem oralen Antibiotikum beziehungsweise mit einer antibiotischen Salbe. Die Hinweise des behandelnden Arztes sollten unbedingt beachtet werden, da eine falsche oder unzureichende Behandlung der Zellulitis zu weiteren Haut- und Organschäden führen kann.

Ursachen für Cellulite

Orangenhaut kann bei Frauen bereits ab fünfzehn Jahren auftreten. Mit 30 Jahren kämpfen bereits 90 Prozent der Frauen, aber auch zunehmend Männer, gegen Cellulite an. Es kann jeden treffen;

begünstigen die Entstehung einer Cellulite. Nichts scheint hartnäckiger zu sein, als Cellulite. Da hat man nun schon etliche Pfunde verloren und sich mehrmals wöchentlich im Fitnessstudio geplagt, doch die Dellen und Rillen an den Oberschenkeln und dem Po wollen nicht weichen.

Über Adipozyten und die Entstehung von Cellulite

Aufbau

Fettzellen sind in der Lage, Fette zu speichern. Diese Eigenschaft bleibt ihnen unabhängig von Gewichtszu- oder –abnahmen ein Leben lang erhalten.

Die Fettgewebszellen werden als Adipozyten bezeichnet. Jede Zelle wird von einer gitterförmigen Membran umhüllt.

Fettgewebszellen entwickeln sich aus dem embryonalen Bindegewebe, aus dem zunächst Steatoblasten entstehen. Später wird ein Steatoblast zum Adipozyten.

Einige Adipozyten verfügen über einen einzigen Hohlraum, andere besitzen mehrere getrennte Vakuolen. Diese Hohlräume in den Fettzellen sind mit Lipiden gefüllt. Wie andere Zellen auch verfügen Adipozyten über einen Zellkern und strukturell abgegrenzte Organellen.

Schwaches Bindegewebe ist für die unschöne Dellenlandschaft verantwortlich
Schwaches Bindegewebe ist für die unschöne Dellenlandschaft verantwortlich

Adipozyten und Cellulite

Häufig tritt die Cellulite bei Übergewichtigen bereits im frühen Erwachsenalter auf. Doch auch schlanke Personen können frühzeitig von Cellulite betroffen sein, wenn andere Ursachen vorhanden sind.

Die Beschaffenheit der Fettzellen hat einen Einfluss auf die Entstehung der Cellulite. Je mehr Fett in der Fettzelle gespeichert wird, desto höher ist der Zellinnendruck auf die Zellmembran und die Kollagenfasern. Obwohl nicht alle Menschen, die Cellulite haben, gleichzeitig an Übergewicht leiden müssen, kann davon ausgegangen werden, dass zwischen beiden Faktoren ein Zusammenhang besteht.

Vom äußeren Erscheinungsbild her ähnelt die Cellulite der Struktur einer Orangenschale. Aus diesem Grunde wird sie auch als Orangenhaut bezeichnet.

Aus medizinischer Sicht lässt sich die Cellulite als polsterartige Gewebeveränderung in der subkutanen Fettschicht bezeichnen, die mit einer leichte Lymphstauung verbunden sein kann. Letztere tritt häufig hormonbedingt auf.

Viele Frauen bemerken kurz vor der Menstruation eine geringe Umfangsvermehrung an verschiedenen Körperpartien. Nach der Menstruation schwellen die Kollagenstränge des Bindegewebes wieder ab.

Im Laufe der Zeit verändert sich die Hautoberfläche altersbedingt dauerhaft. Dies hängt mit der Östrogenumstellung und der Bindegewebserschlaffung zusammen. Je nach individueller Konstitution macht sich die Cellulite früher oder später bei fast jeder Frau bemerkbar.

Warum sind Frauen anfälliger für Cellulite?

Das Fettgewebe einer Frau liegt vornehmlich unter der Haut (subkutan) und ist von Kollagensträngen durchzogen, die sich durch weibliche Hormonveränderungen in der Größe verändern. Wenn die Kollagenbänder anschwellen werden die Fettläppchen sichtbar und es entstehen Dellen.

Bei Frauen ist das Bindegewebe außerdem parallel angeordnet, damit sich die Bindegewebsfasern ausdehnen können ohne zu reißen. Eine Überdehnung dieser Fasern lässt, in der Schwangerschaft oder bei starker Gewichtszunahme, Cellulite entstehen. Leider lässt die Produktion außerdem mit zunehmendem Alter nach und die Haut wird immer schlaffer – beste Bedingungen für die Entstehung der Orangenhaut.

Der Grund für diese extra Portion Fettzellen ist, dass sie als Reserve für die Schwangerschaft bzw. Stillzeit dienen. Dies mag ja ein plausibler Grund und von der Natur auch gut gemeint sein, aber trotzdem kann sich kaum eine Frau mit dem negativen Nebeneffekt Cellulite abfinden.

Bei Männern besitzt das Bindegewebe eine andere Struktur. Deswegen leiden Männer seltener an Cellulite. Als Ursachen sind inzwischen

  • hormonelle Veränderungen,
  • Bindegewebsschwächen aber auch
  • Übergewicht

bekannt.

Cellulite durch schwaches Bindegewebe

Verantwortlich für dieses unansehnliche Phänomen ist ein schwaches Bindegewebe. Die oberen Hautschichten der Frauen sind sehr dünn. Wenn die Fettzellen der Unterhaut in höhere Schichten wandern und dort den Stoffwechsel behindern, dann zeigt sich das in Wölbungen und Dellen der Haut. Nachhaltig bekämpfen kann man das unregelmäßige Hautbild nur durch eine Stärkung des Bindegewebes.

Die einen Stimmen sagen, dass ein schwaches Bindegewebe vererbbar und die Elastizität der Haut genetisch bedingt wäre, zumindest scheint eine Veranlagung zu bestehen. Die Beschaffenheit und der Aufbau sowie die Funktion der Haut sind komplex und viele Faktoren spielen für die Ursache der Cellulite eine Rolle.

  • Die Hormone,
  • die Eiweißverwertung,
  • der Fettstoffwechsel und
  • der Flüssigkeitshaushalt

sind wichtige Faktoren für den Aufbau und die Beschaffenheit der Haut. Auch schlanke Frauen können eine Bindegewebsschwäche haben, sie tritt aber überwiegend bei Frauen auf, die am Po, Oberschenkel und um die Hüfte gut gepolstert sind.

Was hilft gegen Cellulite? - Tipps zur Vorbeugung (eines schweren Verlaufs) von Orangenhaut

Behandlung von Cellulite, z.B. durch Massage oder Cellulite-Hose

Im Folgenden geben wir Tipps, wie man der Bildung sowie Verschlimmerung bestehender Cellulite am besten vorbeugt. Alles Wissenswerte zum Thema Behandlung von Cellulite, so zum Beispiel im Rahmen von Massagen oder durch das Tragen von speziellen Cellulite-Hosen erhalten Sie hier in unserem separaten Artikel.

Mit etwas Geduld bekommt jeder die Cellulite in den Griff. Schon bei den ersten Anzeichen sollte gegengesteuert werden, um einen schweren Verlauf vorzubeugen. Denn eine starke Orangenhaut ist kaum wieder ganz zu glätten, aber doch deutlich zu mildern.

In Sachen Cellulitebehandlung gibt es dennoch einige Maßnahmen, die man in Angriff nehmen kann - informieren Sie sich hier.

Cellulite muss aber nicht obligatorisch sein. Erst durch falsche Ernährung und Bewegungsmangel drücken sich die Fettzellen durch das Bindewebe hindurch und bilden die Dellen an der Hautoberfläche.

Natürlich ist der ein oder andere genetisch durch ein schwaches Bindegewebe vorbelastet. Aber mit ein wenig Arbeit kann jeder seine Haut bis zu einem gewissen Grad straffen und die nervigen Dellen loswerden.

Vorweg sei gesagt, es gibt keine ultimative Wunderlösung. Cellulite ist eine komplizierte Hautveränderung, die den Betroffenen viel Geduld abverlangt. Sie müssen sich Schritt für Schritt entlang kleiner Zwischenziele zu den wirklich deutlich sichtbaren Verbesserungen vortasten.

Wenn Sie das durchstehen, werden Sie aber ohne Zweifel von den großen Veränderungen begeistert sein und wieder voller Selbstbewusstsein knappe Kleidung tragen können. Die folgenden Schritte bilden dafür die Grundlage.

Erster Schritt gegen Cellulite: Verlieren Sie Fett

Selbst schlanke Frauen mit Idealgewicht können Cellulite entwickeln. Wenn Sie zu solchen Damen zählen, müssen und sollten Sie keine radikale Diät beginnen. Überdenken Sie schlicht ihr bisheriges Essverhalten und verbessern Sie es.

Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der Höhe ihres Körperfettanteils und der Ausprägung ihrer Cellulite. Unsere Haut erhält ihre Form und Spannkraft durch eine dünne Gewebeschicht, die unsere Fettzellen von der äußeren Epidermisschicht abgrenzt.

Je mehr und je größer unsere Fettzellen werden, um so eher drücken sie diese dünne abgrenzende Gewebeschicht ein. Diese Dellen sind es letztendlich, die an der Hautoberfläche zur Orangenhaut führen.

Hinzu kommt, dass sich in solchen Dellen auch Abfallstoffe von Stoffwechselvorgängen ablagern können. Das kann in schweren Fällen zu Entzündugnen führen, die wiederum die Cellulite verstärken könnten.

Eine kaloriendreduzierte Diät ist daher der erste und wichtigste Schritt im Kampf gegen Orangenhaut. Neigen Sie jedoch nicht zu extremen Verhaltensweisen.

Zweiter Schritt gegen Cellulite: Treiben Sie mehr Sport

Wassersportarten sind optomal gegen Cellulitis
Wassersportarten sind optomal gegen Cellulitis

Beim Sport ist es wichtig, eine gute Mischung aus Krafttraining und Fettabbau zu finden. Wird Fett verbrannt, verkleinern sich die Fettzellen, sodass sie sich nicht mehr so stark durch das Bindegewebe drücken können.

Wird zusätzlich Muskelmasse aufgebaut, wird das Gewebe gestrafft. Außerdem gilt: je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto mehr Fett wird verbrannt.

  • Schwimmen oder andere Sportarten im Wasser sind optimal zur Bekämpfung von Cellulite. Schwimmen ist nicht nur die gelenkschonenste Sportart, sondern sie massiert durch den Wasserdruck auch noch das Bindegewebe und hilft somit bei der Straffung der Haut.

  • Auch Inline-Skaten ist eine hervorragende Wahl um Oberschenkel und Po in Topform zu bringen.

  • Führen Sie zusätzlich noch hin und wieder gezielte Kraftmoves für Oberschenkel und Po aus. Viele Übungen können Sie einfach in Ihren Alltag einfließen lassen.

Ein regelmäßiges Fitnesstraining hilft Ihnen, den ersten Schritt so gut wie möglich zu bewältigen, da Sie mehr Kalorien verbrennen. Zusätzlich strafft Sport Ihre Problemzonen. Wenn Sie Ihre Muskeln anregen, wird auch die trennende Gewebsschicht gestrafft, wodurch sich die Dellen in ihrer Tiefe verringern.

Bei der Trainingsgestaltung ist es wichtig, dass Sie Ausdauertraining mit Kraäftigungsübungen kombinieren und sich nicht nur auf eine Trainingsart verlassen. Ein Zirkeltraining kombiniert mit einem kurzen und knackigen Intervalltraining kann in wenigen Wochen für dramatische Veränderungen sorgen. Das folgende Beispiel-Workout soll diesen Ansatz verdeutlichen:

1. Muskel-Zirkel: Absolvieren Sie 5 Runden zu je 10 Wiederholungen:

2. Intervall-Training auf dem Laufband

  • 3 Minuten langsames Tempo
  • 1 Minute Sprint
  • 2 Minuten mittleres Tempo
  • 1 Minute Sprint
  • 2 Minuten mittleres Tempo
  • 1 Minute Sprint
  • 3 Minuten langsames Tempo

Mangelnde Bewegung wirkt sich allgemein ungünstig auf die Beschaffenheit der Haut aus, denn Bewegung sorgt für den Fettabbau und eine gute Durchblutung der Haut. Dort wo Muskeln durch Sport klar definiert werden, hat Orangenhaut oft keinen Platz mehr. Da meist nur bestimmte Körperpartien betroffen sind, können diese auch gezielt trainiert werden.

Effektive Übungen gegen Cellulite

Zu den wirkungsvollsten Übungen, die man gegen Cellulite durchführen kann, zählen

  • Ausfallschritte (Lunges)
  • Kniebeugen (Squats bzw. Squat Jumps)
  • Leg Lifts (die Knie in der Liegestützposition zur Brust ziehen)
  • Donkey Kicks (die Beine im Vierfüßlerstand abwechselnd im 90 Grad Winkel nach oben strecken

Weiteres Beispiel-Workout gegen Cellulite:

1. Teil: 8-10 Intervalle auf dem Laufband zu je 60-90 Sekunden plus 60 Sekunden Pause.

Der erste Teil des Workouts kurbelt Ihren Stoffwechsel dauerhaft an. Im Gegensatz zu den üblichen 30 Minuten Laufbandtraining in der sogenannten Fettverbrennungszone, ist das Intervalltraining sehr intensiv, sorgt aber dafür, dass Sie auch noch Stunden nach dem Training vermehrt Kalorien verbrennen.

2. Teil: Zirkeltraining: so viele Wiederholungen wie möglich zu 3-5 Runden von

  • Plie-Kniebeugen
  • Ausfallschritte
  • GoodMornings
  • Hängendes Beinheben

Im zweiten Teil dieser Trainingseinheit können Sie die Übungsabfolge als Zirkel organisieren, um den Kalorienverbrauch weiterhin zu maximieren. Der Zirkel zielt hauptsächlich auf den Unterkörper und die typischen Cellulite-Zonen ab.

Neben der ausreichenden Proteinzufuhr sollten Sie auch trotz des aktuellen LowCarb-Trends auf genügend Kohlenhydrate achten. Kohlenhydrate werden als Glykogen in den Muskelzellen zusammen mit Wasser gespeichert. Dadurch erholen sich Ihre Muskeln nicht nur schneller von der sportlichen Belstung. Sie werden auch praller und straffen so die Haut. Und von dieser Straffung sind auch die unansehnlichen Cellulitepartien betroffen.

Die beschriebene Vorgehensweise ist sehr effektiv und kann bei richtiger Umsetzung zu deutlich sichtbaren Verbesserungen führen. Cellulite ist ein Problem, was man energisch angehen und bekämpfen kann und keinesfalls schulterzuckend hinnehmen muss.

Dritter Schritt gegen Cellulite: Ernährung und Trinkverhalten prüfen

Die Ernährung spielt eine große Rolle bei der Entstehung von Cellulite. Schließlich bildet sie die Basis für den Stoffaustausch in den Zellen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass weiße Mehle, zuckerhaltige Nahrungsmittel und Alkohol und Nikotin dem menschlichen Körper schaden. Gedünstetes Gemüse, Obst, Fisch und Vollkornprodukte sollten die Grundlagen der ausgewogenen Ernährung sein. Und zwar anteilig in genau dieser Reihenfolge.

Alternativmediziner sprechen von einer basischen Ernährung, die nichts anderes als die bezeichnete Auswahl an Lebensmitteln ist.

Um das Bindegewebe zu stärken, empfiehlt sich die regelmäßige Zufuhr von Vitamin C, das in unterschiedlicher Konzentration in diversen Früchten vorhanden ist. Außerdem benötigt das Bindegewebe Wasser, damit es straff bleibt. Gleichzeitig sorgt eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr für den effektiven Abtransport von Schlacken.

Natürlich benötigt der Körper auch Fett. Ohne dieses könnten viele Vitamine gar nicht aufgenommen werden. Das Fett sollte allerdings nicht aus Schweinefleisch, sondern aus Fisch oder magerem Geflügelfleisch bezogen werden.

Wer abnehmen will, darf auf das Essen nicht ganz verzichten. Radikalkuren schaden nicht nur der Gesundheit, sie wirken sich auch negativ auf die Bindegewebsstruktur aus.

Das richtige Trinkverhalten gegen Cellulite

Viel und richtig trinken ist ein wichtiges Mittel gegen die Cellulite. Denn sie ist auch ein Zeichen dafür, dass sich Schlacken im Körper ansammeln.

So sollte man zwischen zwei und drei Litern täglich trinken, um der Einlagerung von Schlacken wirksam vorzubeugen. Dabei sollte man stilles Wasser und ungesüßte Tees bevorzugen.

Die richtigen Nahrungsmittel gegen Cellulite

Auch auf die Ernährung muss ein wenig geachtet werden. Es bringt nichts, wenn Sie sich eine halbe Stunde zum Sport aufraffen und dann abends vorm Fernseher eine Tüte Chips verdrücken.

Sie müssen keine eiserne Diät halten, um Cellulite zu bekämpfen. Allerdings sollten Sie versuchen sich so gesund wie möglich zu ernähren.

Viel Wasser trinken ist genauso wichtig, wie möglichst viel Obst und Gemüse zu essen. Mit ein bisschen Disziplin dauert es dann auch nicht lange, bis Sie sich an ihrer dellenfreien Kehrseite bzw. Oberschenkel erfreuen können.

  • Eine Entwässerungskur mit Tee aus Birkenextrakt und Brennesselblättern kann ebenfalls helfen.

  • Bei der Ernährung sollte auf fetthaltige Speisen und natriumreiche Kost verzichtet werden, denn Natrium speichert Wasser und lässt die Cellulite aufquellen.

Frisches Obst und Gemüse gegen Cellulite

Obst und Gemüse versorgen Ihren Körper mit Anti-Oxidantien und Ballaststoffen. Beide Substanzen sind für eine gesunde Verdauung wichtig und helfen ebenfalls Giftstoffe und freie Radikale im Körper unschädlich zu machen, die sich negativ auf Ihr Bindegewebe auswirken könnten.

Anti-Oxidantien erhöhen den Nährstofftransport zu Ihren Hautzellen und halten die Strukturen Ihrer Haut stabil und verhindern so, dass sich Cellulite weiter ausbreiten kann.

sind einige der besten Früchte und Gemüsesorten, die Sie essen können, um Ihren Körper für den Kampf gegen Orangenhaut zu wappnen.

Fetter Fisch

Nicht alle Fette sind schlecht. Im Gegenteil, gerade fettreiche Fischarten wie Lachs, Makrele oder Hering versorgen Sie mit hohe Mengen an Omega-3-Fettsäuren.

Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterstützen nicht nur ihre Fettverbrennung, sondern halten auch Herz und Gefäße gesund. Omega-3-Fette haben außerdem einen positiven Effekt auf die Regeneration ihrer Haut und können Bindegewebeschwächen wieder ausgleichen. Außer in Fischen finden Sie Omega-3 in

Tierische Einfachfette wie sie zum Beispiel in Schweinefleisch zu finden sind, können für die Entstehung von Cellulite förderlich sein.

Komplexe Kohlenhydrate

Komplexe Kohlenhydrate wie Haferflocken oder Vollkornprodukte beinhalten hohe Mengen an Ballaststoffen. Diese helfen dabei im Verdauungstrakt Giftstoffe zu binden. Ballaststoffe halten außerdem ihren Blutzuckerspiegel stabil und verhindern so Heißhunger-Attacken auf Dinge, die ihre Cellulite verschlimmern könnten.

Antioxidantien gegen Cellulite

Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die in der Lage sind, Oxidationsreaktionen zu verhindern beziehungsweise zu unterbrechen. Sie können aus organischen Stoffen bezogen oder synthetisch hergestellt werden.

Antioxidantien kommen häufig in der Lebensmittelindustrie zur Anwendung, wenn Nahrungsmittel vor dem verderblichen Einfluss des Luftsauerstoffs geschützt werden sollen. Auch auf den menschlichen Organismus haben Antioxidantien einen großen Einfluss. Sie sind in der Lage, die durch oxidativen Stress und Schadstoffeinwirkungen ausgelösten negativen Stoffwechselvorgänge zu blockieren und somit die Ausschüttung freier Radikale zu mindern.

Hierdurch lassen sich diverse Krankheiten vermeiden und Alterungsprozesse aufhalten. Auch die Bindegewebsschwäche ist eine Ursache der fortschreitenden Alterung.

Viele Antioxidantien bildet der Körper selbst, allerdings benötigt er dafür verschiedene aktive Enzyme. Diese wiederum können nur arbeiten, wenn ihnen ausreichend Spurenelemente und Vitamine zur Verfügung stehen. Teilweise bildet der Körper auch diese selbst.

Um den Bedarf vollständig decken zu können, ist eine ausgewogene Ernährung notwendig. Kann sie nicht gewährleistet werden, ist unter Umständen die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll.

L-Carnitin gegen Cellulite

L-Carnitin wird für den Energiestoffwechsel benötigt. Es handelt sich um eine chemische Verbindung, die der menschliche Körper zu einem gewissen Teil selbst produziert. Er benötigt dazu die Aminosäuren Methionin und Lysin. Auch über die Nahrung nimmt der Mensch L-Carnitin auf, hauptsächlich bezieht er es aus rotem Fleisch.

L-Carnitin kann in diversen biotechnischen Prozessen aber auch industriell hergestellt werden. Es steht somit als Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung. Dies ist insbesondere für Veganer und für Dialysepatienten wichtig. Letztere besitzen aufgrund der regelmäßig durchgeführten Blutwäsche einen sehr niedrigen L-Carnitin-Spiegel im Blut.

  • Die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln schreiben dem in Zusatzstoffen enthaltenen L-Carnitin eine sehr vielseitige Wirkung zu. Unter anderem wird es als Fettverbrenner angepriesen, welcher den Umsatz von Fettsäuren optimiert.

  • Kritiker dagegen bezweifeln diesen gesteigerten Effekt, da allein der normale L-Carnitin-Gehalt im Körper für den Transport der Fettsäuren ausreichend sein soll. Diverse Studienergebnisse kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Bei einem L-Carnitin-Mangel käme es zu Störungen des Energiestoffwechsels, welche eine größere Ansammlung von Schlacken und eine unvollständige Fettverbrennung nach sich ziehen würden. Dies könnte die Entstehung von Cellulite ungünstig beeinflussen. Ob bei einer ausgewogenen Ernährung die Einnahme von L-Carnitin der Cellulite-Entstehung vorbeugt, bleibt allerdings zu bezweifeln.

Phosphatidylcholine gegen Cellulite

Phosphatidylcholine sind Lecithine. Sie bestehen aus

  • Glycerin,
  • Phosphorsäure,
  • Cholin sowie
  • verschiedenen Fettsäuren.

Phosphatidylcholine befinden sich

  • in den Zellwänden von Leberzellen sowie
  • in der Lunge,
  • im Herzen,
  • im Gehirn,
  • in den Muskelzellen und auch
  • im Blutplasma.

Sie wirken als Emulgatoren. Das heißt, durch sie wird das Mischen von Fetten und Wasser erst möglich. Insofern tragen Phosphatidylcholine dazu bei, dass die unterschiedlichsten Stoffwechselvorgänge richtig ablaufen können.

Als Beispiele seien der Lipid- und der Fettstoffwechsel genannt. Gut funktionierende Stoffwechselvorgänge mindern das Risiko für das Auftreten von Krankheiten, aber auch für das Auftreten von Cellulite.

Auch die Medizin, die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie machen sich die Eigenschaften von Phosphatidylcholinen zunutze. Sie können Nahrungsmitteln zugefügt werden und stehen als Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung. Zur Gewinnung von Lecithinen werden hauptsächlich genutzt:

Vitamine gegen Cellulite

Damit alle Stoffwechselvorgänge funktionieren, müssen die Vitamine in einer ausreichenden Menge zur Verfügung stehen. Ein Über- oder Unterangebot kann gefährliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Der menschliche Körper benötigt verschiedene Vitamine als Enzyme, welche bestimmte Stoffwechselvorgänge beschleunigen. Sie sind keine Energieträger.

Vitamine werden größtenteils über die Nahrung aufgenommen, das Vitamin D kann der Körper selbst produzieren. Einige Vitamine kann der menschliche Körper speichern, andere müssen ihm laufend zugeführt werden.

Um der Entstehung von Cellulite vorzubeugen, werden das Vitamin A, das auch unter der Bezeichnung Retinol bekannt ist sowie das Vitamin C, also Ascorbinsäure, benötigt. Beide Vitamine sind für die Bildung von Kollagen verantwortlich.

Weiterhin hat das Vitamin K einen Einfluss auf die Stabilität des Bindegewebes. Es ist außerdem für die Blutgerinnung verantwortlich. Die Vitamine A und C sind in vielen Anti-Cellulite-Präparaten vorhanden, der Einsatz von Vitamin K in der Kosmetik wurde inzwischen verboten.

Weihrauch-Extrakt gegen Cellulite

Als Weihrauch wird ein Harz bezeichnet, das aus der Gattung der Weihrauchgewächse gewonnen wird. Es besteht aus

  • ätherischen Ölen,
  • Harzen,
  • Proteinen und
  • Schleim.

Die genaue Zusammensetzung dieser Inhaltsstoffe variiert je nach Art des Weihrauchbaums. Weihrauch wird schon seit Alters her in vielen Kulturen als Räucherwerk verwendet.

Beim Verbrennen entfaltet er einen würzigen Geruch. Außerdem wird er seit mindestens fünftausend Jahren

  1. zur Wundheilung,
  2. zur Behandlung von Atemwegserkrankungen und Verdauungsbeschwerden,
  3. zur psychischen Stärkung,
  4. bei rheumatischen Erkrankungen sowie
  5. zur Hautpflege genutzt. Für letztere Zwecke wurden seine Inhaltsstoffe Salben beigefügt.

Später geriet Weihrauch aufgrund der Entwicklung von Antibiotika und anderer Medikamente in der Schulmedizin vorübergehend in Vergessenheit. Inzwischen werden seine Wirkstoffe wieder verwendet, um chronisch entzündliche Erkrankungen zu lindern. In der Alternativmedizin genießt Weihrauch nach wie vor einen hohen Stellenwert.

Weihrauch wird unter anderem eine harntreibende Wirkung nachgesagt. Sie sorgt für einen schnelleren Abtransport von Schlacken aus dem Körper.

Dieser Effekt wiederum beugt verschiedenen Alterungsprozessen vor und trägt zur Stärkung des Bindegewebes bei. Aus diesem Grunde finden Weihrauch-Extrakte auch in der Cellulite-Behandlung Anwendung.

Yamswurzel-Extrakt gegen Cellulite

Die Yamswurzel hat einen Einfluss auf den Hormonhaushalt. Dieser spielt für die Entstehung von Cellulite eine große Rolle. Der sich im Alter verändernde Hormonspiegel trägt zur Erschlaffung des Bindegewebes bei.

Die Yamswurzel ist eine hauptsächlich in den Tropen verbreitete Pflanzengattung, wobei einige Arten auch in Mitteleuropa heimisch sind. Viele Yams-Arten werden als Nutzpflanzen in der Lebensmittelindustrie und auch in der Heilkunde verwendet. Ihrem Namen gemäß wird die bis zu zwei Meter lange Knolle der Pflanze verwendet.

Yamswurzeln besitzen einen hohen Anteil am fettlöslichen Vitamin A, welches unter anderem für das Epithelgewebe der Haut und die Schleimhaut von Bedeutung ist. Ebenso können in der Yamswurzel ein hoher Kalium-Anteil sowie hormonartige Substanzen nachgewiesen werden. Aus diesem Grunde kann die Yamswurzel beispielsweise zur Behandlung von Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden eingesetzt werden.

Durch vermehrte Fetteinlagerung in den Fettzellen steigt das Risiko zur Entstehung von Cellulite. Die Verwendung von Yamswurzel-Extrakten kann diesen Kreislauf unterbinden und somit einen Beitrag zur Cellulite-Prävention leisten.

Viel trinken zur Entschlackung des Körpers
Viel trinken zur Entschlackung des Körpers

Vierter Schritt gegen Cellulite: Reduzieren Sie den Alkohol-, Nikotin- und Koffeinkonsum

Nikotin, Alkohol und Koffein stellen Giftstoffe für Ihren Körper dar, Giftstoffe, die Wassereinlagerungen begünstigen und zu Kollagenabbau führen können und damit der Cellulite genau in die Hände spielen. Der simple Verzicht auf diese beiden Genussstoffe kann einen wesentlichen Unterschied für Ihr Hautbild machen.

Alle Ursachen der Cellulite scheinen bis heute noch nicht vollständig geklärt zu sein. Unter anderem vermutet man auch, dass die Einnahme bestimmter Medikamente die Bildung von Cellulite begünstigt, wie zum Beispiel empfängnisverhütende Mittel. Deshalb sollte der Medikamentenkonsum so weit wie möglich eingeschränkt werden.

Fünfter Schritt gegen Cellulite: Unterstützung durch die richtige Körperpflege

Auch verschiedene kosmetische Maßnahmen sollen die Entstehung von Cellulite verhindern oder bereits bestehende Bindegewebsveränderungen beseitigen. Vielen Pflegeprodukten sind Wirkstoffe beigefügt, welche das Gewebe straffen und die Durchblutung anregen sollen.

Sie mögen die Cellulite-Behandlung unterstützen. Als alleinige Maßnahmen werden sie aber kaum helfen können, zumal die meisten dieser Wirkstoffe ohne zusätzliche Maßnahmen opder Hilfsmittel gar nicht bis in tiefer liegende Gewebsstrukturen vordringen können.

Trockene Bürstenmassagen und Wechselduschen können der Orangenhaut entgegenwirken. Überhaupt jede Art von Massage wirkt sich günstig aus.

Mit Bürsten und und Ölen gegen Cellulite

Ein Mittel, das schon unsere Großmütter erfolgreich gegen Cellulite einsetzten, ist die Bürstenmassage. Dazu benötigt man eine weiche Bürste, wie man sie etwa als Rückenbürste in der Drogerie erhält. Die Massage führt man am besten am Morgen durch, gleich nach dem Aufstehen, denn sie hat eine stark kreislaufanregende Wirkung.

Die Massagebürste als wichtiges Utensil gegen Cellulite
Die Massagebürste als wichtiges Utensil gegen Cellulite

Die Stellen, an denen die Cellulite auftritt, werden einige Minuten mit der Bürste kreisförmig massiert. Dadurch wird die Durchblutung stark angeregt, was das Bindegewebe nachhaltig festigt und den Abtransport von Schlacken begünstigt.

Unterstützen kann man diese Massage durch die Verwendung eines speziellen Massageöls. Bewährt haben sich Öle, die unter der Verwendung von Birkenrindenextrakt hergestellt wurde.

Einige klinische Studien haben bereits die Wirksamkeit dieses alten Hausmittels belegt. Zusätzlich kann man im Frühjahr eine Trinkkur mit Birkenelexier durchführen. Diese wirkt stark reinigend auf das Gewebe und strafft somit auch die Cellulite.

Koffein für die Haut gegen Cellulite

Ebenfalls eine positive Wirkung gegen Cellulite hat ein Peeling mit Kaffeesatz, das einmal die Woche vor dem Duschen durchgeführt wird. Denn auch Koffein wirkt sich positiv aus und bringt die Cellulite zum Verschwinden.

Zusätzlich verfeinert sich das Hautbild an den behandelten Stellen merklich. Das Model Noami Campbell schwört seit Jahren auf die Behandlung mit dem Muntermacher.

  1. Einfach grob gemahlenes Kaffeepulver auf den Problemzonen einmassieren,
  2. die entsprechenden Partien mit Haushaltsfolie einwickeln und
  3. den Kaffee nach 20 Minuten mit lauwarmen Wasser abspülen.

Natürliche Peelings aus Meersalz und Co. gegen Cellulite

Natürliche Peelings aus Meersalz sind einfach selbst herzustellen
Natürliche Peelings aus Meersalz sind einfach selbst herzustellen

Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen und sorgt für ein regelmäßiges Hautbild. Ein sanftes Peeling kann man aus

  • 20 ml Sojaöl,
  • 20 g Meersalz und
  • 60 Tropfen Zitronenöl

herstellen. Kurz vor der Anwendung werden die Inhaltsstoffe gemischt und dann in die Haut einmassiert. Danach wird die Mischung mit lauwarmem Wasser abgespült. Das Peeling regt die Mikrozirkulation der Haut an und lässt sie samtig weich werden.

Wenn die Cellulite auf kleine Hautpartien beschränkt ist, kann es helfen, die betroffenen Stellen mit rohen Apfelscheiben abzurubbeln. Neben dem leichten Peelingeffekt sorgt die Äpfelsäure für einen Frischekick - die Haut sieht rosig und prall aus.

Peelings kann man natürlich auch fertig in jeder Drogerie oder Apotheke kaufen. Bei Cellulite eignen sich natürliche Peelings mit

  • Kleie,
  • Mandel oder
  • Seesand.

Neben den natürlichen Wirkstoffen enthalten diese Produkte häufig entzündungshemmende und beruhigende Zusatzstoffe wie

Natürliche Peelings sind recht grobkörnig und schmirgeln intensiver als die meisten synthetischen Produkte.

Schröpfen, Saugglocke und Roller gegen Cellulite

Des Weiteren findet das so genannte Schröpfen bei Cellulite Anwendung. Dabei setzt man Schröpfköpfe aus Glas auf die Haut auf - durch die Anwendung von Öl sowie das Hin- und Herschieben des Schröpfkopfes entsteht auf diese Weise ein Unterdruck. Silikongläser lassen sich wiederum zusammendrücken.

Ziel ist die Anregung der Durchblutung sowie des Lymphflusses, die durch die vergrößerten Fettzellen, die bei Cellulite typisch sind, gehemmt werden. Als ergänzende Maßnahme erweist sich das Schröpfen bei Cellulite als sinnvoll, wird jedoch als alleinige Vorbeugemaßnahme nicht viel bringen.

An das Schröpfen angelehnt ist eine Saugglocke, die man für ein paar Euro im Handel bekommt. Diese besteht ebenso aus Silikon. Man reibt die Haut zuvor mit einem Öl ein, drückt die Glocke zusammen und bewegt sie dann auf der Haut hin und her. Wie so oft bei besonderen Cellulitemitteln ist auch diese Methode in ihrer Wirkungsweise umstritten.

Auch mit einem speziellen Cellulite-Roller massiert man die Haut. Das Wirkungsprinzip basiert auf einer ganzen Reihe von Druckpunkten, mit denen die Durchblutung verbesser wird.

Anti-Cellulite-Produkte wie Cremes gegen Cellulite und Spezialbehandlungen

Auf dem Markt werden zahllose Produkte, zum Beispiel Creme, Fluid und Gel angeboten. Alle liefern den Problemzonen viel Feuchtigkeit und pflegende Extrakte, um die Cellulite zu bekämpfen.

Anti-Cellulite-Cremes müssen richtig einmassiert werden
Anti-Cellulite-Cremes müssen richtig einmassiert werden

Das intensive Einmassieren oder Einklopfen mit den Fingern, ist bei der Bekämpfung der Cellulite besonders wichtig. Einige Cremes haben spezielle Massageroller integriert, mit denen das Auftragen erleichtert wird. Eine regelmäßige Wiederholung der Anwendung ist besonders wichtig.

Einen Überblick über unterschiedliche Wirkstoffe von Cellulite-Cremes bekommen Sie hier.

Zudem bieten Kosmetikinstitute sehr unterschiedliche professionelle Hilfe an, um das Problem zu bekämpfen. Am wirksamsten sind Kombinationen aus mehreren Behandlungsmethoden.

Infrarotstrahlung gegen Cellulite

Die Infrarotstrahlung ist mit den gleichzusetzen,elektromagnetischen Wellen eines bestimmten Frequenzbereichs die nur teilweise sichtbar sind. Der andere Teil der Strahlung wird als Wärmeenergie abgegeben. Künstliche Strahlungsquellen sind Infrarotstrahler wie beispielsweise der Nernst-Stift, welcher die Infrarotstrahlung der Sonne imitiert.

Wird die Infrarotstrahlung als Therapie am menschlichen Körper angewandt, erzeugt sie eine Tiefenwärme, die bis in untere Gewebeschichten dringt. Die äußeren Gewebsschichten werden hierdurch nicht beschädigt. Die Infrarotstrahlung

  1. lindert Schmerzen,
  2. verbessert die Durchblutung und
  3. regt den Stoffwechsel an.
  4. Außerdem sorgt sie für Entspannung.

Auch in der Kosmetik hat die Infrarotstrahlung eine Bedeutung. Unter anderem wird sie zur Behandlung von Cellulite angewandt.

Durch die Beschleunigung des Stoffwechsels kann Fett schneller abgebaut werden. Das Volumen der Fettzellen verringert sich. Dies wiederum hat einen positiven Einfluss auf die Struktur des Bindegewebes und auf das gesamte Hautbild.

Koffein-Cellulite-Mittel

Zwar ist Koffein kein Wundermittel gegen die Orangenhaut, dennoch konnte eine Verbesserung des Hautbildes beobachtet werden. Das Bindegewebe wirkte gestrafft, die Haut glatter und jugendlicher.

Koffein ist ein Wirkstoff, der in der Kaffeebohne und in Teeblättern enthalten ist. Seine stimulierende und anregende Wirkung wird in der Lebensmittelindustrie, in der Medizin, aber auch in der Kosmetik genutzt.

Bei diversen Studien zu unterschiedlichen Anti-Cellulite-Mitteln schnitt Koffein im Gegensatz zu seinen Konkurrenten überraschend gut ab. Für die äußere Anwendung wurde es Lotionen und Cremes beigefügt.

Dem Wirkstoff Koffein wird bei der äußeren Anwendung auch eine Stimulierung des Haarwuchses nachgesagt. Demzufolge könnte es dem hormon- und altersbedingten Haarausfall entgegenwirken. Obwohl wissenschaftliche Studien diese These bestätigt haben, bietet der Handel bisher kein Präparat an, das tatsächlich einen messbaren Erfolg vorweisen kann.

In der Pharmazie wird Koffein häufig Kombinationsmedikamenten hinzugegeben. Als Beispiele seien Schmerz- und Migränemittel erwähnt. Außerdem hilft Koffein bei der Beseitigung von Ermüdungserscheinungen sowie bei der Anregung des Kreislaufs.

Mit hormonellen und hormonähnliche Substanzen gegen Cellulite

Einen Einfluss auf die Bindegewebsstruktur können hormonelle und hormonähnliche Substanzen haben. Sie sind unter anderem in Phythohormonen enthalten, die im Vergleich zu synthetisch hergestellten Hormonen weniger Nebenwirkungen besitzen.

Präparate mit hormonellen Wirkstoffen werden unter anderem gegen Wechseljahresbeschwerden eingesetzt, sie können aber auch die Hautalterung aufhalten und Cellulite entgegenwirken.

Phytohormone gegen Cellulite

Phytohormone können dazu beitragen, die Zellalterung aufzuhalten. Unter anderem stärken sie die Stützkraft des Bindegewebes und sorgen für ein glattes Hautbild.

Phytohormone sind organische Verbindungen, die in höher entwickelten Pflanzen als Hormone wirken. Sie steuern das Wachstum und die Entwicklung derselben.

Nicht alle Pflanzen besitzen dieselben Hormone in derselben Menge. Selbst innerhalb der einzelnen Pflanzenteile gibt es Unterschiede.

Normalerweise ist der Hormongehalt in Pflanzen sehr gering. Einige Arten jedoch können einen hohen Hormonanteil vorweisen. Hierzu zählen unter anderem Hopfen und die Sojabohne.

Einige Pflanzenhormone werden auch in der Humanmedizin eingesetzt. Unter anderem wirken sie gegen Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden. Im Gegensatz zu synthetischen Hormonpräparaten haben sie kaum Nebenwirkungen.

Manuelle Therapiemöglichkeiten gegen Cellulite

Manuelle Therapien können den Lymphfluss beschleunigen und die Durchblutung anregen. Auf diese Weise können hormonbedingte Lymphansammlungen abgeführt werden.

Andere Maßnahmen gegen Cellulite sind beispielsweise Ultraschall- und Radiowellenbehandlungen sowie Phosphatidylcholin-Injektionen. Zur Beseitigung überschüssiger Fettzellen kann die Liposuktion eingesetzt werden.

Tipps und Hausmittel gegen Cellulite im Überblick

Als Behandlungsmaßnahmen stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Die wohl kostengünstigsten und risikoärmsten sind eine ausgewogene Ernährung sowie die regelmäßige sportliche Betätigung. Sie tragen dazu bei, dass der Stoffwechsel und die Durchblutung funktionieren. Alterungsprozesse werden aufgehalten.

Eine ähnliche Wirkung sollen diverse kosmetische Maßnahmen erzielen. Dennoch sind Sport und eine ausgewogene Ernährung keine hundertprozentigen Garanten dafür, dass es nicht doch zur Entstehung von Cellulite kommt.

  • Normalgewicht halten: Dass stark übergewichtige Frauen häufig von Dellen in der Haut betroffen sind, ist bekannt. Es handelt sich jedoch längst nicht um ein reines "Dickenproblem". Im Gegenteil - auch Frauen, die zu dünn sind, neigen zu faltiger Haut am ganzen Körper. Die geringste Gefahr besteht bei einem gesunden BMI ohne starke Schwankungen.
  • Geheimwaffe Sport: Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Sportlichkeit und glatter Haut. Bauch-Beine-Po-Training strafft die Problemzonen und vertreibt die lästigen Dellen. Besonders gut geeignet ist auch Schwimmen, denn hierbei werden durch die Differenz von Körper- und Außentemperatur und das Ausdauertraining Fett verbrannt und die Durchblutung gefördert.
  • Kieselerde und Kieselsäure: Neben Haut und Haaren stärkt Kieselerde auch das Bindegewebe. Es handelt sich um eine in Silicium enthaltene Sauerstoffverbindung, die man als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen kann. Kieselsäure steckt allerdings auch in Hirse und Haferflocken.
  • Fit durch Massagen: Wer seiner Haut etwas Gutes tun möchte, sollte sie regelmäßig eincremen. Das hilft nicht nur im Gesicht, sondern ist auch an Po und Oberschenkeln wichtig. Wunderbar verbinden lässt sich das mit einer leichten Zupf- und Klopfmassage, die die Durchblutung und den Stoffwechsel anregt. Selbiges geschieht noch effektiver bei einer Bürstenmassage.
  • Algen, Salz und Kartoffeln: Aus verschiedenen Naturheilmitteln lassen sich effektive Helfer im Kampf gegen die Cellulite machen. Dazu gehören warme Meersalzbäder, die die Haut mit vielen Mineralstoffen versorgen, aber auch Algenwickel und die Stärke der Kartoffeln, die mithilfe eines Kartoffelwickels ideal genutzt werden kann.

Seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen Wundermittel angeboten werden

Es gibt wenige bis gar keine wissenschaftliche Belege dafür, dass Cellulite-Cremes wirklich wirksam sind. Stattdessen können Sie Ihren Geldbeutel schröpfen und Hautausschläge verursachen. Eine regelmäßige an Vitamin E reiche Lotion kann helfen, die Haut zu beruhigen und die Durchblutung zu verbessern.

Halten Sie mit Ihrem Arzt engen Kontakt

Wenn Sie Ihre Cellulite wirklich stört, könnte Ihnen und Ihrer psychischen Belastung eine Laserbehandlung helfen. Hinweis: Eine Fettabsaugung hilft bei Cellulite nur bedingt und häufig nur kurzfristig.

Lassen Sie sich nicht allzu sehr frustrieren

Cellulite ist auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen, auf die eigenen Hormonanteile und das Alter. Alles Faktoren, die Sie nicht kontrollieren können. Nicht immer ist Cellulite ein Anzeichen dafür, dass Sie etwas falsch machen.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
So arbeiten wir
Autor:

Mehr über uns
Warum kein namentlicher Autor?
Quellenangaben
  • Cellulite check © Dimitrije Paunovic - www.fotolia.de
  • Cellulite check © Gabriel Blaj - www.fotolia.de
  • The girl is engaged aqua aerobics with dumbbells © Georgiy Pashin - www.fotolia.de
  • trinken03 © emeraldphoto - www.fotolia.de
  • russian bath © Konnov Leonid - www.fotolia.de
  • gesichtspflege - peeling © emmi - www.fotolia.de
  • Weight-loss © Valua Vitaly - www.fotolia.de

Weitere Artikel zum Thema