Ursachen und Behandlung: mit diesen 5 Schritten bekämpfen Sie lästige Cellulite

Ausschnitt des Hüft- und Po-Bereichs: Frau mit künstlichen Fingernägeln testet an Po mit gestreifter Unterhose Cellulite

Wenn Sie unsere Hinweise beherzigen, lässt sich die unschöne Mondlandschaft effektiv in pralle, glatte Haut verwandeln

Viele Menschen leiden unter Cellulite, Frauen mehr als Männer. Für die Betroffenen entsteht zumeist ein großer Leidensdruck. Cellulite, auch Orangenhaut genannt, ist mehr als ein kosmetisches Problem, es ist ein Krankheitsbild mit vielfältigen Ursachen. Zu den Risikofaktoren gibt es unterschiedliche Meinungen. Zum Glück haben Ärzte, Ernährungsexperten und Fitnesstrainer mittlerweile eine große Bandbreite an Maßnahmen enwickelt, die den Schweregrad der Cellulite deutlich verringern können. Dazu braucht man keine teuren Spezialpräparate oder Behandlungen, fünf einfache Schritte genügen, um die Cellulite effektiv zu bekämpfen.

Ursachen für Cellulite

Orangenhaut kann bei Frauen bereits ab fünfzehn Jahren auftreten. Mit 30 Jahren kämpfen bereits 90 Prozent der Frauen, aber auch zunehmend Männer, gegen Cellulite an. Es kann jeden treffen,

begünstigen die Entstehung einer Cellulite. Nichts scheint hartnäckiger zu sein, als Cellulite. Da hat man nun schon etliche Pfunde verloren und sich mehrmals wöchentlich im Fitnessstudio geplagt, doch die Dellen und Rillen an den Oberschenkeln und dem Po wollen nicht weichen.

Warum Frauen anfälliger für Cellulite sind

Das Fettgewebe einer Frau liegt vornehmlich unter der Haut (subkutan) und ist von Kollagensträngen durchzogen, die sich durch weibliche Hormonveränderungen in der Größe verändern. Wenn die Kollagenbänder anschwellen werden die Fettläppchen sichtbar und es entstehen Dellen.

Bei Frauen ist das Bindegewebe außerdem parallel angeordnet, damit sich die Bindegewebsfasern ausdehnen können ohne zu reißen. Eine Überdehnung dieser Fasern lässt, in der Schwangerschaft oder bei starker Gewichtszunahme, Cellulite entstehen. Leider lässt die Produktion außerdem mit zunehmendem Alter nach und die Haut wird immer schlaffer – beste Bedingungen für die Entstehung der Orangenhaut.

Der Grund für diese extra Portion Fettzellen ist, dass sie als Reserve für die Schwangerschaft bzw. Stillzeit dienen. Dies mag ja ein plausibler Grund und von der Natur auch gut gemeint sein, aber trotzdem kann sich kaum eine Frau mit dem negativen Nebeneffekt Cellulite abfinden.

Frauen und ihr Problem "Orangenhaut"

"Orangenhaut" tritt bei den meisten Frauen auf - Abhilfe durch Zupfmassagen und gesunder Ernährung

Griff in den Oberschenkel mit leichter Cellulite
cellulite © photoCD - www.fotolia.de

Etwa 90 Prozent der Frauen sind von unschönen Dellen an Po und den Oberschenkeln betroffen - ein Frauenproblem, denn Männer betrifft Cellulite in der Regel nicht. Und so plagen sich vor allem im Sommer Damen jeglicher Figur mit der "Orangenhaut". Diese ist vor allem auf die Struktur des Fett- und Hautgewebes zurück zu führen; zusätzlich spielt das Hormon Östrogen dabei eine Rolle.

Aufbau des weiblichen Bindegewebes

Das Bindegewebe der Frauen ist anders zusammengesetzt als das der Männer und so können die Fettzellen bei ihnen leichter an die Hautoberfläche gelangen als bei den Herren der Schöpfung. Die andere Vernetzung bei den Frauen ist jedoch wichtig - wenn sie schwanger werden, muss sich das Bindegewebe nämlich schnell dehnen, was nur so möglich ist. Östrogen ist dafür verantwortlich, dass sich die Dellen gerade im Oberschenkel- und Pobereich bilden.

Prävention durch gesunde Ernährung und Sport

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an Anti-Cellulite-Produkten - Cremes, Massageöle, Kapseln und Co. Doch diese helfen nur bedingt. Wichtig ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung - dazu gehören mindestens zwei Liter Flüssigkeit täglich - sowie ein ausgleichendes Sportprogramm können den Dellen vorbeugen, auch Wechselduschen und Zupf- oder Bürstenmassagen können helfen.

Mehr als der Hälfte aller Frauen ist ihre Cellulite peinlich

Fast jede Frau hat an bestimmten Bereichen ihres Körpers unschöne Hautdellen, die als Orangenhaut oder Cellulite bezeichnet werden. Wie eine Umfrage der "Apotheken Umschau" unter 1.934 Frauen zeigt, finden zwar 71,9% die Dellen an Oberschenkeln und Po nicht schlimm, da sie eben fast jede Frau hat.

58,8% gaben allerdings an, die Dellen nicht gerne in der Öffentlichkeit zu zeigen und sie möglichst unter der Kleidung zu verstecken. 48,8% achten zudem strikt auf ihre Ernährung und 22,1% treiben regelmäßig Sport, damit die Cellulite verschwindet oder zumindest nicht stärker wird.

Lediglich 10,7% setzen im Kampf gegen die Cellulite auf Wunderpillen und Creme. Während 23,5% der befragten Frauen ihre Orangenhaut als ihren schlimmsten Makel bezeichnen, scheinen sich ihre Lebenspartner überhaupt nicht an den unschönen Dellen zu stören. Das jedenfalls sagten 90,2% der Umfragenteilnehmerinnen.

Cellulite ist keine Krankheit - Frauen sollten die Problemzonen einfach akzeptieren

Cellulite am Oberschenkel einer Frau in hautfarbenem Slip, vergrößert mit einer Lupe, hellblauer Hintergrund
close up of woman buttocks with cellulite © Syda Productions - www.fotolia.de

Männer haben sie selten, Frauen daher umso häufiger: Cellulite. Die unschönen Dellen haben schon so mancher Betroffenen den Schlaf geraubt. Die Kosmetikindustrie weiß das und verkauft hunderte von Cremes, Präparaten und Massage-Equipment. Doch wie die Stiftung Warentest schon seit Jahren immer wieder belegt, sind all diese Dinge nur dafür gut, die Brieftaschen der Anbieter zu füllen. Mediziner betonen immer wieder, dass es sich bei Celullite nicht um eine Krankheit handelt, auch wenn Betroffene sich gern wie Kranke fühlen. Die sichtbaren Dellen sind vielmehr etwas recht Natürliches und treten bei 85 Prozent aller Frauen auf.

Schuld ist weder ein fehlendes Sportprogramm noch die Ernährung, sondern einfach der Hormonhaushalt. Weibliche Geschlechtshormone führen dazu, dass Fett vor allen Dingen in den Oberschenkeln und im Hintern gespeichert wird. Entwickelt sich mit dem Jahren eine leichte Bindegewebsschwäche, entstehen die Dellen. Dagegen gibt es kein Mittel. Sport und gesunde Ernährung kann straffend wirken, doch auch sehr schlanke Frauen werden mit ihrer Veranlagung niemals ganz alle Dellen loswerden. Bei Männern dagegen wird das Fett von den Hormonen hauptsächlich in den Bauchraum geleitet, weshalb sie so gut wie nie Cellulite aber dafür den klassischen „Kugelbauch“ entwickeln.

Wie stark die Cellulite bei einer Frau sichtbar ist, hängt von ihrer Genetik ab. Wer schwaches Bindegewebe geerbt hat, der wird auch mit den Dellen leben müssen. Fakt ist, dass noch in den 1970er Jahren sich niemand an diesem Schönheitsproblem gestört hat. Psychologen sind sich einig, dass man zu dieser Gelassenheit zurückkehren sollte. Am Ende wird Cellulite durch den Schönheitswahn nämlich nur zu einem: einem psychischen Problem.

Orangenhaut, der Graus der Frauen – warum Männer verschont bleiben

Klein, groß, wenig Oberweite, Modelfigur – es gibt kaum eine Frau, die der anderen gleicht, doch eine Sache, die beinahe alle Frauen ab 20 Jahren gemeinsam haben: den Kampf gegen Cellulite.

Statistiken zufolge haben bis zu 90 Prozent aller Frauen in diesem Alter die Veranlagung zu den unschönen Dellen an Hüfte, Oberschenkeln und Po. Dabei sind selbst schlanke Frauen davon betroffen, wenn auch im deutlich geringeren Ausmaß als bei Frauen mit mehr Kilos auf den Hüften. Männer hingegen bleiben verschont – wieso ist das so?

Unterschiede im Bindewegebe

Der Aufbau des Bindegewebes unterscheidet sich beim weiblichen und männlichen Geschlecht. Die Fasern im weiblichen Bindegewebe haben eine senkrechte Anordnung, zudem ist die Bindegewebslamelle sehr dünn. Auf diese Weise werden die Fettzellen nicht sonderlich gut von der Haut getrennt und können sich dort anlagern. Die Hautoberfläche wird dadurch grobporig und nimmt die unbeliebten Dellen an.

Bei den Männern hingegen ist das Bindegewebe undurchlässiger; Fettzellen können sich hier nicht so schnell anlagern.

Mit diesen Dellen muss frau leben

Sicherlich kann man das Ausmaß der Orangenhaut durch eine sportliche Figur und eine bewusste Ernährung etwas mildern, doch auch andere Faktoren wie genetische Ursachen spielen eine Rolle. So kann man die Dellen vielleicht durch Sport und Co. glätten, doch gänzlich los wird man sie auch dadurch nicht.

Mit Orangenhaut zum Strand - Frauen mit Cellulite sollten selbstbewusst bleiben und Sport machen

Frau im Bikini am Meer hält Arme nach oben und zieht großes Tuch hinter ihr her
enjoying paradise © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Cellulite ist lästig, aber Frauen dürfen sich mit einem Fakt trösten: nur ganz wenige Personen sind vollkommen frei von Orangenhaut. Schätzungen zufolge haben 80 Prozent aller Frauen in Deutschland Dellen an Oberschenkel und Po. Aus diesem Grund sollte man auch dazu stehen und sich dennoch im Bikini oder Badeanzug zeigen. Schließlich hat jeder seine kleinen Makel.

Eigentlich ist das weiche Bindegewebe der Frau nützlich. Die Bindegewebsstränge verlaufen, anders als bei den Männern, senkrecht, damit sie im Falle einer Schwangerschaft flexibler sind. Das heißt aber auch, dass sich vergrößerte Fettzellen leichter durch das Netz "beulen" können.

Der größte Feind dieser Beulen sind die Muskeln. Deswegen ist es auch nicht einfach nur eine hilflose Geste, wenn Dermatologen Frauen mit Orangenhaut vor allem zu einem raten: Sport, Sport, Sport. Auch Vitamin E, das in Vollkorn und Nüssen enthalten ist, Vitamin C sowie Eiweiß stärken das Bindegewebe.

Spezielle Cremes können übrigens wenig ausrichten, sie erreichen nur, dass die Haut optisch etwas glatter wirkt. Unter Experten sind weiterhin Ultraschallbehandlungen und Liposuktion umstritten. Sie sind teuer, nicht risikolos und außerdem nicht in allen Fällen von sichtbarem Erfolg gekrönt.

Immer wenn es Sommer wird: Frauen hadern mit Cellulite

Wenn im Sommer Bikinis und Miniröcke aus den Schränken kommen, ist dies nicht für alle Frauen ein Grund zur Freude: Wer unter starker Cellulite leidet, hat oft Bedenken, sich mit sämtlichen Dellen an den Oberschenkeln in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Leidet jede Frau unter Cellulite?

Dabei leidet so gut wie jede Frau unter der sogenannten Orangenhaut - denn Mutter Natur sorgte einst dafür, dass Frauen in den unteren Hautschichten überschüssiges Fett ablagern konnten, das während Schwangerschaften als Notration für den Körper diente.

Außer bei extrem schlanken und sportlichen Frauen, die kaum Fettgewerbe besitzen, haben sich bei allen Frauen solche Fettzellen eingelagert, die einen unschönen Kontrast zum senkrecht aufgehängten Bindegewebe darstellen.

Statt diesen Zustand jedoch zu akzeptieren, plagen sich unzählige Frauen mit fantasievollen und meist teuren Anti-Cellulite-Maßnahmen wie Body-Wrapping, Radiofrequenztherapie oder besonderen Hautcremes herum - ohne nennenswerte Erfolge.

Was hilft wirklich bei Cellulite?

Die einzige Methode, mit der sich Frauen zumindest durch den Strandurlaub retten können, ist die Endermologie. Bei diesem speziellen Gymnastikprogramm werden die tiefer gelegenen Hautschichten bearbeitet, so dass das Gewebe entwässert und gelockert wird. Dadurch wirkt die Haut zumindest für eine kurze Zeit glatter.

Dauerhaft helfen auch Abnehmen und Sport um die Fettmenge an den Oberschenkeln im Allgemeinen zu reduzieren. Doch letztendlich wäre eine Akzeptanz der Cellulite als naturgegeben für alle Frauen das beste Rezept für eine entspannte Sommersaison.

Schwaches Bindegewebe

Schwaches Bindegewebe ist für die unschöne Dellenlandschaft verantwortlich
Schwaches Bindegewebe ist für die unschöne Dellenlandschaft verantwortlich

Verantwortlich für dieses unansehnliche Phänomen ist ein schwaches Bindegewebe. Die oberen Hautschichten der Frauen sind sehr dünn. Wenn die Fettzellen der Unterhaut in höhere Schichten wandern und dort den Stoffwechsel behindern, dann zeigt sich das in Wölbungen und Dellen der Haut. Nachhaltig bekämpfen kann man das unregelmäßige Hautbild nur durch eine Stärkung des Bindegewebes.

Die einen Stimmen sagen, dass ein schwaches Bindegewebe vererbbar und die Elastizität der Haut genetisch bedingt wäre, zumindest scheint eine Veranlagung zu bestehen. Die Beschaffenheit und der Aufbau sowie die Funktion der Haut sind komplex und viele Faktoren spielen für die Ursache der Cellulite eine Rolle.

  • Die Hormone,
  • die Eiweißverwertung,
  • der Fettstoffwechsel und
  • der Flüssigkeitshaushalt

sind wichtige Faktoren für den Aufbau und die Beschaffenheit der Haut. Auch schlanke Frauen können eine Bindegewebsschwäche haben, sie tritt aber überwiegend bei Frauen auf, die am Po, Oberschenkel und um die Hüfte gut gepolstert sind.

Drei Stufen der Ausdehnung der Cellulite

Cellulite ist eine rein biologisch bedingte ästhetische Veränderung und keine Krankheitserscheinung. In drei Stufen wird die Ausdehnung der Cellulite unterschieden:

  1. Stufe eins ist, wenn sich Dellen beim zusammenschieben der Haut zeigen. Beinahe jede Frau ist davon betroffen.
  2. In der zweiten Stufe zeigen sich die Dellen beim übereinanderschlagen der Beine und im Stehen.
  3. Wenn die Dellen auch im Liegen sichtbar sind und ohne Belastung des Bindegewebes, ist Stufe drei erreicht.

Cellulite ade in fünf Schritten

Mit etwas Geduld bekommt jeder die Cellulite in den Griff. Schon bei den ersten Anzeichen sollte gegengesteuert werden, um einen schweren Verlauf vorzubeugen. Denn eine starke Orangenhaut ist kaum wieder ganz zu glätten, aber doch deutlich zu mildern.

Cellulite muss aber nicht obligatorisch sein. Erst durch falsche Ernährung und Bewegungsmangel drücken sich die Fettzellen durch das Bindewebe hindurch und bilden die Dellen an der Hautoberfläche. Natürlich ist der ein oder andere genetisch durch ein schwaches Bindegewebe vorbelastet. Aber mit ein wenig Arbeit kann jeder seine Haut bis zu einem gewissen Grad straffen und die nervigen Dellen loswerden.

Vorweg sei gesagt, es gibt keine ultimative Wunderlösung. Cellulite ist eine komplizierte Hautveränderung, die den Betroffenen viel Geduld abverlangt. Sie müssen sich Schritt für Schritt entlang kleiner Zwischenziele zu den wirklich deutlich sichtbaren Verbesserungen vortasten.

Wenn Sie das durchstehen, werden Sie aber ohne Zweifel von den großen Veränderungen begeistert sein und wieder voller Selbstbewusstsein knappe Kleidung tragen können. Die folgenden fünf Schritte bilden dafür die Grundlage.

Erster Schritt: Verlieren Sie Fett

Selbst schlanke Frauen mit Idealgewicht können Cellulite entwickeln. Wenn Sie zu solchen Damen zählen, müssen und sollten Sie keine radikale Diät beginnen. Überdenken Sie schlicht ihr bisheriges Essverhalten und verbessern Sie es.

Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der Höhe ihres Körperfettanteils und der Ausprägung ihrer Cellulite. Unsere Haut erhält ihre Form und Spannkraft durch eine dünne Gewebeschicht, die unsere Fettzellen von der äußeren Epidermisschicht abgrenzt. Je mehr und je größer unsere Fettzellen werden, um so eher drücken sie diese dünne abgrenzende Gewebeschicht ein. Diese Dellen sind es letztendlich, die an der Hautoberfläche zur Orangenhaut führen.

Hinzu kommt, dass sich in solchen Dellen auch Abfallstoffe von Stoffwechselvorgängen ablagern können. Das kann in schweren Fällen zu Entzündugnen führen, die wiederum die Cellulite verstärken könnten. Eine kaloriendreduzierte Diät ist daher der erste und wichtigste Schritt im Kampf gegen Orangenhaut. Neigen Sie jedoch nicht zu extremen Verhaltensweisen.

Zweiter Schritt: Treiben Sie mehr Sport

Wassersportarten sind optomal gegen Cellulitis
Wassersportarten sind optomal gegen Cellulitis

Beim Sport ist es wichtig eine gute Mischung aus Krafttraining und Fettabbau zu finden. Wird Fett verbrannt, verkleinern sich die Fettzellen, sodass sie sich nicht mehr so stark durch das Bindegewebe drücken können. Wird zusätzlich Muskelmasse aufgebaut, wird das Gewebe gestrafft. Außerdem je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto mehr Fett wird verbrannt.

  • Schwimmen oder andere Sportarten im Wasser sind optimal zur Bekämpfung von Cellulite. Schwimmen ist nicht nur die gelenkschonenste Sportart, sondern sie massiert durch den Wasserdruck auch noch das Bindegewebe und hilft somit bei der Straffung der Haut.

  • Auch Inline-Skaten ist eine hervorragende Wahl um Oberschenkel und Po in Topform zu bringen.

  • Führen Sie zusätzlich noch hin und wieder gezielte Kraftmoves für Oberschenkel und Po aus. Viele Übungen können Sie einfach in Ihren Alltag einfließen lassen.

Ein regelmäßiges Fitnesstraining hilft Ihnen den ersten Schritt so gut wie möglich zu bewältigen, da Sie mehr Kalorien verbrennen. Zusätzlich strafft Sport Ihre Problemzonen. Wenn Sie Ihre Muskeln anregen, wird auch die trennende Gewebsschicht gestrafft, wodurch sich die Dellen in ihrer Tiefe verringern.

Bei der Trainingsgestaltung ist es wichtig, dass Sie Ausdauertraining mit Kraäftigungsübungen kombinieren und sich nicht nur auf eine Trainingsart verlassen. Ein Zirkeltraining kombiniert mit einem kurzen und knackigen Intervalltraining kann in wenigen Wochen für dramatische Veränderungen sorgen. Das folgende Beispiel-Workout soll diesen Ansatz verdeutlichen:

1. Muskel-Zirkel: Absolvieren Sie 5 Runden zu je 10 Wiederholungen:

2. Intervall-Training auf dem Laufband

  • 3 Minuten langsames Tempo
  • 1 Minute Sprint
  • 2 Minuten mittleres Tempo
  • 1 Minute Sprint
  • 2 Minuten mittleres Tempo
  • 1 Minute Sprint
  • 3 Minuten langsames Tempo

Mangelnde Bewegung wirkt sich allgemein ungünstig auf die Beschaffenheit der Haut aus, denn Bewegung sorgt für den Fettabbau und eine gute Durchblutung der Haut. Dort wo Muskeln durch Sport klar definiert werden, hat Orangenhaut oft keinen Platz mehr. Da meist nur bestimmte Körperpartien betroffen sind, können diese auch gezielt trainiert werden.

Wirksame Tipps für Bauch, Beine und Po bei Cellulite

Im Winter kann man seine ganz persönliche Orangenhaut herrlich verstecken. Doch wehe, wenn sich die ersten warmen Frühlingstemperaturen zeigen: Unschöne Dellen an Beinen, Po, Bauch oder an den Armen lassen den Griff zu Hot Pants und Bikini rasch im Keim ersticken.

Fast jede Fraue plagt sich zumindest mit den ersten Anzeichen von Cellulite herum. Was zunächst mutlos macht, erweist sich aber bei genauerer Betrachtung als "behandelbar". Ein Hoffnungsschimmer für alle Frauen, die unter dem unschönen Anblick leiden: Cellulite, auch als Orangenhaut bekannt, kann mit folgenden Tipps deutlich reduziert werden.

Bewegung, Bewegung, Bewegung!

Der erste Tipp bringt Sport und Bewegung im Kampf gegen Cellulite ins Leben. Wer sich regelmäßig bewegt, sei es mit flotten Spaziergängen oder einer Sportart, baut die dauerhaft die Muskulatur auf und regt die Durchblutung an.

Ob leichtes Joggen, Radfahren, Walken, Bodyforming, Schwimmen oder auch nur ein täglicher straffer Spaziergang - wichtig ist, dass das Bindegewebe zur Straffung aktiviert und das Wasser aus den Fettzellen entfernt wird.

Thema Ernährung

Der Verzehr von einfachen Kohlenhydraten und viel Fett, wie etwa Fast Food, unterstützt die Entstehung von Cellulite. Deutlich besser ist es auf die Geheimwaffe Vitamin C zu setzen. Besonders reichhaltig findet sich dieses Vitamin in Früchten und zahlreiche Gemüsesorten. Entschlackend und wassertreibend sind beispielsweise Erdbeeren, die dazu noch super lecker schmecken.

Wer gerade dabei ist abzunehmen, sollte übrigens Crash-Diäten lieber vermeiden. Crash-Diäten haben nicht nur auf die Haut eine negative Auswirkung. Besser ist es die Ernährung umzustellen und sich auf frische, fettarme Speisen zu konzentrieren.

Flüssigkeit zur Vermeidung von unschönen Dellen

Neben einer ausgewogenen vitaminreichen Ernährung gehört beim Cellulite-Kampf auch viel trinken dazu. Mindestens 2,5 Liter pro Tag, in Form von Mineralwasser, Tee oder auch Molke, sollten es schon sein.

Sehr hilfreich sind zudem pflanzliche Präperate, die beim Entwässern unterstützen und überflüssiges Wasser in den Fettzellen ausschwemmen können.

Hautpflege für ein ebenmäßiges Hautbild

Außer Sport und einer ausgewogenen Ernährung sollte man bei vorhandener Cellulite die Hautpflege beachten.

Hilfreich sind beispielsweise Bürstenmassagen und Zupfmassagen an den Problemzonen, die gezielt den Stoffwechsel aktivieren und zu einem verbesserten Hautbild verhelfen können. Auch wenn es kein "Heilmittel" gegen Cellulite gibt, kann man mit diesen Tipps tatsächlich schon viel erreichen.

Einfach fit gegen Cellulite mit dem "Beautystep" von Birkenstock

Der neue Schuh "Beautystep" von Birkenstock soll durchblutungsfördernd wirken und Cellulite bekämpfen. Desweiteren wird die Po- und Beinmuskulatur automatisch durch die gewölbte Sohle des Schuhs angespannt. Diese positiven Wirkungen haben bereits Probeträgerinnen bestätigt.

Knapp sechs Jahre lang hat Susanne Birkenstock den "Beautystep", der ab Ende Mai im Handel erhältlich sein wird, entwickelt. Die Erfinderin sagt zu ihrem neuen Produkt "Jede Frau will einen brasilianischen Knack-Popo und straffe Haut haben – aber nicht alle haben Zeit für Fitnesstraining".

Modisches Wundermittel aus Italien gegen Zellulitis

In Italien werden von einem Bekleidungshersteller Jeans und Röcke, die modisch gegen Zellulitis helfen sollen, vermarktet. Die Absonderung von Retinol, ein Vitamin-A-Derivat, aus dem Stoff an die Haut soll dieses bewirken.

Fachleute sind der Meinung, dass kein Schaden durch die Kleidung auftreten kann, da Vitamin A für die Haut positiv ist. Der Hersteller garantiert, dass diese Kleidungsstücke bis zu vierzigmal ohne Einbußen gewaschen werden können.

In den USA und Nordeuropa sind sie sehr begehrt. Aber eine Beseitigung der Zellulitis wird dadurch nicht bewirkt.

Lakritz zur Behandlung von Cellulite

Lakritz-Stangen und Lakritzschnecken
Licorice Spirals And Sticks © eZeePics Studio - www.fotolia.de

Von Cellulite, oder auch Orangenhaut genannt, sind etwa 80 Prozent der Frauen betroffen. Dabei bilden sich vornehmlich im Bereich der Oberschenkel, Hüften und des Gesäßes Dellen in der Haut.

Bislang wurde vielfach behauptet, Cellulite würde ausschließlich bei übergewichtigen Frauen entstehen und bei denen, die sich schlecht ernähren würden. Doch mittlerweile weiß man, dass die Beschaffenheit der Haut eine große Rolle spielt.

Anti-Cellulite-Mittel gibt es viele - so besteht das Angebot aus einer ganzen Reihe von Kosmetika, die dagegen helfen sollen. Doch oftmals können diese Produkte nicht halten, was sie versprechen.

Wie neueste Studien zeigen konnten, gibt es einen Stoff, der bereits wirksam gegen die lästige Orangenhaut eingesetzt werden konnte: Glycyrrhetinsäure; diese sorgt für eine Beeinflussung der Fetteinlagerungen. Glycyrrhetinsäure stammt aus der Süßholzwurzel und ist somit auch in Lakritz enthalten. Auf dem Markt gibt es Präparate, die diesen Wirkstoff enthalten und neben Cellulite auch weitere Hautprobleme bekämpfen können.

Orangenhaut erfolgreich bekämpfen

Tipps zum bekämpfen der Cellulitis

Fast alle Frauen kennen sie: Die hässliche Orangenhaut an Oberschenkeln und Po, die besonders zur Bikini-Zeit zum Problem werden kann. Auf dem Markt gibt es zahllose Angebote zur Bekämpfung der Dellen, die alle nicht halten was sie versprechen. Um Cellulitis erfolgreich zu behandeln, ist es mit ein paar, meist sündhaft teuren, Cremes leider nicht getan.

Bewegung und richtige Ernährung

Wer einen sichtbaren Erfolg verzeichnen möchte, muss der Cellulitis vor allem mit einer Kombination aus Bewegung und der richtigen Ernährung zu Leibe rücken. Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Fahrradfahren sind zu empfehlen, da sie Körperfett abbauen und das Gewebe straffen. Besonders in Kombination mit einem gezielten Krafttraining für die betroffenen Stellen kommt der Stoffwechsel so richtig in Schwung. Andreas Scholz von der Gesellschaft für Ernährungsforschung in Neu-Ulm empfiehlt ein 30 bis 40-minütiges Training dreimal wöchentlich.

Auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei den unschönen Dellen. Vor allem einfache Kohlenhydrate wie beispielsweise Weißbrot sowie Fettiges und Süßigkeiten begünstigen die Bildung von Cellulitis. Mageres Fleisch, Gemüse, Buttermilch und Obst hingegen können sich positiv auf das Bindegewebe auswirken. Wer schöne glatte Haut an Beinen und Po wünscht, sollte vor allem das Rauchen vermeiden. Dieses stört die Durchblutung und kann das Bindegewebe nachhaltig schädigen.

Lymphdrainage und Anti-Cellulitis-Produkte

Kosmetikerin Renate Donath vom Bundesverband Deutscher Kosmetiker/innen erklärt, dass neben genügend Bewegung und gesunder Ernährung eine regelmäßige Lymphdrainage die Reduzierung der unliebsamen Dellen zusätzlich vorantreiben kann. Diese Form der Massage sollte laut Donath anfangs ein- bis zweimal wöchentlich, nach Einstellen der ersten Erfolge aber mindestens alle zwei Wochen, durchgeführt werden.

Wie Tests der Stiftung Warentest vor zwei Jahren heraus fanden, kann man sich das Geld für teure Cremes und andere Anti-Cellulitis-Produkte allerdings sparen. Keines der zehn getesteten Produkte führte zu sichtbarem Erfolg.

Tipps im Kampf gegen Cellulite

Cellulite am Oberschenkel einer Frau in hautfarbenem Slip, vergrößert mit einer Lupe, hellblauer Hintergrund
close up of woman buttocks with cellulite © Syda Productions - www.fotolia.de

Fast alle Frauen haben sie und alle hassen sie: Die Rede ist von der Orangenhaut oder auch Cellulite genannt. Von den hässlichen Dellen an Oberschenkeln und Po sind hauptsächlich Frauen betroffen, da ihr Bindegewebe wesentlich schwächer ist als das von Männern.

Bei Frauen verlaufen die Bindegwebsfasern fast ausschließlich senkrecht zur Haut, wodurch sich das Fettgewebe an manchen Stellen leicht durch das Bindegewebe in die Hautschicht darüber drücken kann und dort für die bekannten Wölbungen sorgt. Bei Männern hingegen sind die Bindegwebsfasern parallel zur Haut angeordnet und sorgen so für größere Stabilität.

Frau kann ihre Bindegewebsschwäche aber durch ein paar simple Tricks ausgleichen. Übergewicht, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel können die Dellen noch verstärken. Ein gesunder Lebensstil ist daher die oberste Regel für straffe Schenkel und einen knackigen Hintern.

Durch die richtige Ernährung kann das Bindegewebe sogar gestärkt werden. Quark, Käse und andere Milchprodukte beispielsweise enthalten viel Kalzium, welches das Bindegewebe kräftigt. Cola hingegen bewirkt durch den hohen Phosphor-Anteil das genaue Gegenteil und baut das Kalzium im Körper ab. Wichtig ist außerdem viel und am besten kalziumreiches Mineralwasser zu trinken und ausreichend frisches Obst und Gemüse zu essen.

Auch kosmetische Produkte wie Peelings oder Anti-Cellulite-Cremes mit Algenextrakt oder Koffein können helfen. Regelmäßiges Wechselduschen bringt ebenfalls einen leichten Straffungseffekt mit sich.

Wer das nötige Kleingeld hat, könnte es auch einmal mit einer Radiofrequenz-Therapie versuchen. Dabei werden die betroffenen Hautstellen mit einem speziellen Aufsatz in kreisenden Bewegungen massiert, wobei die Radiowellen in die Haut eindringen und dort die Ursachen der Orangenhaut bekämpfen. Die günstigere Alternative ist jedoch die Selbstmassage, die regelmäßig durchgeführt ebenfalls wahre Wunder wirken kann.

Massagen? Sport? Wundercremes? Hilft wirklich irgendetwas davon gegen Cellulite?

Frau untersucht Oberschenkel nach Cellulite
Cellulite check © Gabriel Blaj - www.fotolia.de

Niemand gibt gern zu, dass er sie hat: Cellulite. Die unschönen Dellen an Po und Oberschenkeln machen besonders vielen Frauen zu schaffen. Gerade wenn sommerliche Temperaturen zum Tragen von Röcken und Schwimmbadausflüge zum Tragen von Bikinis locken, sinkt dann das Selbstwertgefühl. Doch was kann man gegen die ungeliebte Orangenhaut tun? Es gibt viele Cremes zu kaufen, Sport soll helfen und auch Massagen sollen gegen die Dellen vorgehen können. Doch tun sie es?

Mediziner müssen da leider die Illusionen zerstören, denn keines der drei Hilfsmittel lässt Cellulite wirklich verschwinden. Der Grund für die Dellen besteht im Bindegewebe. Wenn dieses nicht stabil genug ist, verschwindet die glatte Haut und es zeigen sich die bekannten Dellen. Wirklich viel kann man dagegen nicht tun. Sport zum Beispiel hilft dabei, die aktuelle Stabilität zu bewahren, jedoch werden damit bestehende Dellen nicht wie von Zauberhand verschwinden. Wer allerdings früh mit Sport beginnt, kann es schaffen, dass gar nicht erst Cellulite entsteht. Auch Massagen, die die Durchblutung fördern, helfen eher vorbeugend und nicht, wenn es schon zu spät ist.

Besondere Cremes sind dagegen oft einfach Geldverschwendung. Sie helfen ein wenig die Hautgesundheit zu erhalten, doch Wunder vollbringen sie ganz sicher nicht. Eine kleine Erfolgschance sehen Mediziner in der Therapie mit Radiofrequenzen.

Durchhalten ist angesagt: Wer Cellulite bekämpfen will, braucht Geduld und ein paar gute Helfer

Cellulite-Behandlung durch Massagegerät
Procedure of treatment of a cellulitis © Andrey Armyagov - www.fotolia.de

So hartnäckig sich dieses Gerücht auch hält: Cellulite tritt unabhängig von dem Gewicht einer Frau oder der Intensität, mit der sie Sport treibt, auf. Die Anlage zu Cellulite hat jede Frau, und - ob nun fit oder nicht - rund 80 Prozent der Frauen schlagen sich mit den unbeliebten Dellen herum. Natürlich ist die Veranlagung sowie die Lebensweise ein Faktor, wenn es darum geht, wie stark sich das kosmetische Problem ausbreitet. Man kann also durchaus etwas gegen die Ausprägung der Orangenhaut tun - nicht allerdings dagegen, dass sie da ist.

Tatsächlich gilt in diesem Kontext regelmäßige und disziplinierte sportliche Betätigung als das absolute Mittel der Wahl. Unterstützend kann man dann mit Cremes agieren, die etwa Koffein oder Salicylsäure enthalten. Auch hier gilt das Gebot der Regelmäßigkeit. Wer nicht täglich und über einen langen Zeitraum hinweg cremt, der kann sich die teuren Mittelchen gleich ganz sparen. In jedem Fall ist durchhalten angesagt, dann sieht man auch Verbesserung.

Übrigens gibt es auch noch ein zweites Gerücht über Cellulite, das entkräftigt werden kann: Es stimmt nämlich nicht, dass Männer keine Cellulite bekommen können. Da das männliche Bindegewebe anders beschaffen ist, tritt sie bei den Herren der Schöpfung nur sehr viel seltener auf.

Die besten Tipps gegen Orangenhaut

Frau bekommt Cellulitebehandlung: Maske mit Frischhaltefolie umwickelt
Cellulite Behandlung © Günter Menzl - www.fotolia.de

Fast jede Frau fürchtet sich vor den unschönen Dellen an Oberschenkeln und Po, vor Cellulite. Dennoch brauchen betroffene Frauen nicht zu verzweifeln, denn gegen diese Fettdepots in den Fettzellen kann man erfolgreich ankämpfen.

An erster Stelle auf dem Anti-Cellulite-Programm steht tägliche Bewegung. Das treibt den Kreislauf in Schwung, fördert die Durchblutung und beugt so Orangenhaut vor. Außerdem wird so überschüssiges Fett abgebaut, was sich ebenfalls straffend aufs Gewebe auswirkt. Zu empfehlen sind hochintensives Intervalltraining oder eine Kombination aus moderatem Krafttraining und Ausdauersportarten.

Außerdem sollte Frau auf eine gesunde Ernährung achten. Frisches Obst und Gemüse sind das beste Mittel, um der Orangenhaut den Garaus zu machen. Fast Food, Weißmehlprodukte, Zucker, Alkohol und Nikotin sollte man dagegen meiden.

Ebenfalls wirksam sind kalt-heiße Wechselduschen und Tiefengewebsmassagen.

Dritter Schritt: Ernährung und Trinkverhalten prüfen

Dazu ist als Erstes zu sagen, dass viel und richtig trinken ein wichtiges Mittel gegen die Cellulite ist. Denn sie ist auch ein Zeichen dafür, dass sich Schlacken im Körper ansammeln. So sollte man zwischen zwei und drei Litern täglich trinken, um der Einlagerung von Schlacken wirksam vorzubeugen. Dabei sollte man stilles Wasser und ungesüßte Tees bevorzugen.

Auch auf die Ernährung muss ein wenig geachtet werden. Es bringt nichts, wenn Sie sich eine halbe Stunde zum Sport aufraffen und dann abends vorm Fernseher eine Tüte Chips verdrücken. Sie müssen keine eiserne Diät halten, um Cellulite zu bekämpfen. Allerdings sollten Sie versuchen sich so gesund wie möglich zu ernähren.

Viel Wasser trinken ist genauso wichtig, wie möglichst viel Obst und Gemüse zu essen. Mit ein bisschen Disziplin dauert es dann auch nicht lange, bis Sie sich an ihrer dellenfreien Kehrseite bzw. Oberschenkel erfreuen können.

  • Eine Entwässerungskur mit Tee aus Birkenextrakt und Brennesselblättern kann ebenfalls helfen.

  • Bei der Ernährung sollte auf fetthaltige Speisen und natriumreiche Kost verzichtet werden, denn Natrium speichert Wasser und lässt die Cellulite aufquellen.

Viel trinken zur Entschlackung des Körpers
Viel trinken zur Entschlackung des Körpers

Vierter Schritt: Reduzieren Sie den Alkohol-, Nikotin- und Koffeinkonsum

Nikotin, Alkohol und Koffein stellen Giftstoffen für Ihren Körper dar. Giftstoffe, die Wassereinlagerungen begünstigen und zu Kollagenabbau führen können und damit der Cellulite genau in die Hände spielen. Der simple Verzicht auf diese beiden Genussstoffe kann einen wesentlichen Unterschied für Ihr Hautbild machen.

Alle Ursachen der Cellulite scheinen bis heute noch nicht vollständig geklärt zu sein. Unter anderem vermutet man auch, dass die Einnahme bestimmter Medikamente die Bildung von Cellulite begünstigt, wie zum Beispiel empfängnisverhütende Mittel. Deshalb sollte der Medikamentenkonsum so weit wie möglich eingeschränkt werden.

Fünfter Schritt: Unterstützung durch die richtige Körperpflege

Trockene Bürstenmassagen und Wechselduschen können der Orangenhaut entgegenwirken. Überhaupt jede Art von Massage wirkt sich günstig aus.

Bürstenmassagen und Öle

Ein Mittel, das schon unsere Großmütter erfolgreich gegen Cellulite einsetzten, ist die Bürstenmassage. Dazu benötigt man eine weiche Bürste, wie man sie etwa als Rückenbürste in der Drogerie erhält. Die Massage führt man am besten am Morgen durch, gleich nach dem Aufstehen, denn sie hat eine stark kreislaufanregende Wirkung.

Die Massagebürste als wichtiges Utensil gegen Cellulite
Die Massagebürste als wichtiges Utensil gegen Cellulite

Die Stellen, an denen die Cellulite auftritt, werden einige Minuten mit der Bürste kreisförmig massiert. Dadurch wird die Durchblutung stark angeregt, was das Bindegewebe nachhaltig festigt und den Abtransport von Schlacken begünstigt.

Unterstützen kann man diese Massage durch die Verwendung eines speziellen Massageöls. Bewährt haben sich Öle, die unter der Verwendung von Birkenrindenextrakt hergestellt wurde. Einige klinische Studien haben bereits die Wirksamkeit dieses alten Hausmittels belegt. Zusätzlich kann man im Frühjahr eine Trinkkur mit Birkenelexier durchführen. Diese wirkt stark reinigend auf das Gewebe und strafft somit auch die Cellulite.

Koffein für die Haut

Ebenfalls eine positive Wirkung gegen Cellulite hat ein Peeling mit Kaffeesatz, das einmal die Woche vor dem Duschen durchgeführt wird. Denn auch Koffein wirkt sich positiv aus und bringt die Cellulite zum Verschwinden. Zusätzlich verfeinert sich das Hautbild an den behandelten Stellen merklich. Das Model Noami Campbell schwört seit Jahren auf die Behandlung mit dem Muntermacher.

  1. Einfach grob gemahlenes Kaffeepulver auf den Problemzonen einmassieren,
  2. die entsprechenden Partien mit Haushaltsfolie einwickeln und
  3. den Kaffee nach 20 Minuten mit lauwarmen Wasser abspülen.
Natürliche Peelings aus Meersalz und Co.
Natürliche Peelings aus Meersalz sind einfach selbst herzustellen
Natürliche Peelings aus Meersalz sind einfach selbst herzustellen

Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen und sorgt für ein regelmäßiges Hautbild. Ein sanftes Peeling kann man aus

  • 20 ml Sojaöl,
  • 20 g Meersalz und
  • 60 Tropfen Zitronenöl

herstellen. Kurz vor der Anwendung werden die Inhaltsstoffe gemischt und dann in die Haut einmassiert. Danach wird die Mischung mit lauwarmem Wasser abgespült. Das Peeling regt die Mikrozirkulation der Haut an und lässt sie samtig weich werden.

Wenn die Cellulite auf kleine Hautpartien beschränkt ist, kann es helfen, die betroffenen Stellen mit rohen Apfelscheiben abzurubbeln. Neben dem leichten Peelingeffekt sorgt die Äpfelsäure für einen Frischekick - die Haut sieht rosig und prall aus.

Peelings kann man natürlich auch fertig in jeder Drogerie oder Apotheke kaufen. Bei Cellulite eignen sich natürliche Peelings mit

  • Kleie,
  • Mandel oder
  • Seesand.

Neben den natürlichen Wirkstoffen enthalten diese Produkte häufig entzündungshemmende und beruhigende Zusatzstoffe wie

Natürliche Peelings sind recht grobkörnig und schmirgeln intensiver als die meisten synthetischen Produkte.

Anti-Cellulite-Produkte und Spezialbehandlungen

Auf dem Markt werden zahllose Produkte, zum Beispiel Creme, Fluid und Gel angeboten. Alle liefern den Problemzonen viel Feuchtigkeit und pflegende Extrakte, um die Cellulite zu bekämpfen.

Anti-Cellulite-Cremes müssen richtig einmassiert werden
Anti-Cellulite-Cremes müssen richtig einmassiert werden

Das intensive Einmassieren oder Einklopfen mit den Fingern, ist bei der Bekämpfung der Cellulite besonders wichtig. Einige Cremes haben spezielle Massageroller integriert, mit denen das Auftragen erleichtert wird. Eine regelmäßige Wiederholung der Anwendung ist besonders wichtig.

Zudem bieten Kosmetikinstitute sehr unterschiedliche professionelle Hilfe an, um das Problem zu bekämpfen. Am wirksamsten sind Kombinationen aus mehreren Behandlungsmethoden.

Fünf Tipps gegen Cellulite im Überblick

  • Normalgewicht halten: Dass stark übergewichtige Frauen häufig von Dellen in der Haut betroffen sind, ist bekannt. Es handelt sich jedoch längst nicht um ein reines "Dickenproblem". Im Gegenteil - auch Frauen, die zu dünn sind, neigen zu faltiger Haut am ganzen Körper. Die geringste Gefahr besteht bei einem gesunden BMI ohne starke Schwankungen.
  • Geheimwaffe Sport: Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Sportlichkeit und glatter Haut. Bauch-Beine-Po-Training strafft die Problemzonen und vertreibt die lästigen Dellen. Besonders gut geeignet ist auch Schwimmen, denn hierbei werden durch die Differenz von Körper- und Außentemperatur und das Ausdauertraining Fett verbrannt und die Durchblutung gefördert.
  • Kieselerde und Kieselsäure: Neben Haut und Haaren stärkt Kieselerde auch das Bindegewebe. Es handelt sich um eine in Silicium enthaltene Sauerstoffverbindung, die man als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen kann. Kieselsäure steckt allerdings auch in Hirse und Haferflocken.
  • Fit durch Massagen: Wer seiner Haut etwas Gutes tun möchte, sollte sie regelmäßig eincremen. Das hilft nicht nur im Gesicht, sondern ist auch an Po und Oberschenkeln wichtig. Wunderbar verbinden lässt sich das mit einer leichten Zupf- und Klopfmassage, die die Durchblutung und den Stoffwechsel anregt. Selbiges geschieht noch effektiver bei einer Bürstenmassage.
  • Algen, Salz und Kartoffeln: Aus verschiedenen Naturheilmitteln lassen sich effektive Helfer im Kampf gegen die Cellulite machen. Dazu gehören warme Meersalzbäder, die die Haut mit vielen Mineralstoffen versorgen, aber auch Algenwickel und die Stärke der Kartoffeln, die mithilfe eines Kartoffelwickels ideal genutzt werden kann.

Tipps und Grundinformationen zur Cellulite

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Cellulite check © Dimitrije Paunovic - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Cellulite check © Gabriel Blaj - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: The girl is engaged aqua aerobics with dumbbells © Georgiy Pashin - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: trinken03 © emeraldphoto - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: russian bath © Konnov Leonid - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: gesichtspflege - peeling © emmi - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Weight-loss © Valua Vitaly - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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