Anti-Aging - Ursachen des Alterns und mögliche Gegenstrategien

Frau mit Gesichtsmaske aus Banane und Kiwi

Der Alterungsprozess sowie unterschiedliche Anti-Aging-Methoden und -Anwendungen im Überblick

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Anti Aging bezeichnet Maßnahmen, durch welche natürliche Alterungsprozesse aufgehalten werden sollen. Insbesondere wird der Begriff im Wellness- und Kosmetikbereich verwendet, wo er im engen Zusammenhang mit dem Marketing steht. Anti-Aging-Maßnahmen können aber auch durch eine bewusste Lebensweise von jedem Menschen selbst getroffen werden.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Der Alterungsprozess

Wissenschaftler gehen davon aus, dass der natürliche Alterungsprozess des Menschen bereits ab dem 20. Lebensjahr beginnt. An Anti-Aging-Maßnahmen wird in diesem Alter wohl niemand denken, da der Körper noch jung und belastungsfähig ist. Dennoch kommt es zu ersten Zellverlusten, die durch unterschiedliche Ursachen entstehen.

Was passiert bei der Hautalterung?

Etwa ab dem 20. Lebensjahr beginnt der natürliche Alterungsprozess der Haut. Verantwortlich dafür ist eine verringerte Zellteilungsrate in der Epidermis. Es dauert also immer länger, bis neue Hautzellen, so genannte Epithelzellen, durch die unterschiedlichen Hautschichten wandern, um an der Oberfläche zur Epidermis zu verhornen.

Seniorin mit langen grauen Haaren hat die Augen geschlossen und cremt ihr Gesicht ein
Seniorin mit langen grauen Haaren hat die Augen geschlossen und cremt ihr Gesicht ein

Durch diesen verlangsamten Regenerationsvorgang wird die Epidermis mit der Zeit dünner und sie verliert immer mehr die Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern. Auch die Lederhaut, die sich unterhalb der Epidermis befindet, wird beim Alterungsprozess in Mitleidenschaft gezogen.

Dort bilden sich im Laufe der Zeit immer weniger Faserproteine, wie zum Beispiel Kollagen. Außerdem wird die Lederhaut immer schlechter durchblutet, wodurch die Haut immer schlechter mit wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

All diese Faktoren sind dafür verantwortlich, dass die Haut an Spannkraft verliert und immer dünner wird. Das Resultat sind erste Fältchen auf der Haut.

Das biochemische Altern

Eines der größten Probleme sind freie Radikale, die unseren Körper altern lassen. Als Abfallprodukt des Stoffwechsels entstehen sie und gelten als zellschädigend. Normale Körperzellen teilen sich 40-50 Mal, danach nicht mehr und der Altersruhestand beginnt.

Im Normalzustand sorgt der Körper selbst für die Entfernung von überflüssigen Proteinen und andere Stoffwechselreste, im Alter lassen die körpereigenen Schutzfunktionen nach. Abgesehen vom natürlichen Alterungsprozess der Haut gibt es noch weitere Faktoren, die die Haut schneller altern lassen.

Mögliche Ursachen

Unter anderem haben genetische Veranlagungen einen Einfluss auf den Alterungsprozess. Wie hoch dieser ist, ist bisher umstritten. Einige Theorien gehen von etwa 30 Prozent aus, andere Studien sprechen gar von 70 Prozent. Fest steht, dass eine hohe Lebenserwartung teilweise vererbt werden kann.

Eine weitere Ursache für das Altern ist der individuelle Lebensstil des Einzelnen. Dabei spielen Ess- und Trinkgewohnheiten eine ebenso große Rolle wie der Schlafrhythmus sowie beruflicher und privater Stress.

Diverse Umweltfaktoren wie beispielsweise die Luftverschmutzung beeinflussen die Funktionstüchtigkeit der menschlichen Organe genauso wie Lärmbelastungen am Arbeitsplatz und am Wohnort. Einige dieser Umstände lassen sich beeinflussen, andere nicht.

In jedem menschlichen Körper laufen biochemische Vorgänge ab, welche die Folge von Umwandlungs-, Abbau- und Aufbauprozessen sind. Ihr Ziel besteht in der Energiegewinnung für den Körper. Aus den Abbauprozessen bleiben freie Radikale zurück, die den Körper schädigen können.

Genetische Faktoren sowie beeinflussbare und nicht beeinflussbare Umweltbedingungen haben einen großen Einfluss auf die Menge der freien Radikale sowie auf das Funktionieren der Biochemie. Eine ausgewogene Ernährung und der Einsatz biochemischer Mittel kann die Organfunktionen verbessern.

Eine ebenso große Rolle wie die Biochemie spielt der Hormonhaushalt des Einzelnen. Jeder Mensch macht bestimmte Phasen der Hormonumstellung durch. Zu erwähnen sind

Auch Krankheiten können eine Hormonumstellung bewirken.

Gesichtsausschnitt eines alten Mannes mit grauen Locken und Schnurrbart
Gesichtsausschnitt eines alten Mannes mit grauen Locken und Schnurrbart
Der Einfluss der Gene

Gene sind Träger von Erbinformationen. Sie bestimmen, welche Merkmale ein Mensch an seine Nachkommen weitergibt. Dazu zählt unter anderem auch der programmierte Alterungsprozess.

Wird jemand also sehr alt, kann er damit rechnen, dass auch seine Kinder und Kindeskinder ein sehr hohes Alter erreichen. Einige Forscher gehen von einem 30-prozentigen Einfluss der Gene auf die Alterung aus, andere sprechen sogar von einem Anteil von 70 Prozent.

Der Einfluss des Immunsystems

Einen wichtigen Einfluss auf das Lebensalter hat das Immunsystem, dessen ständige Aufgabe darin besteht, die bei Abbauprozessen des Stoffwechsels entstehenden Abfallstoffe frühzeitig zu vernichten. Diese werden als freie Radikale bezeichnet.

Freie Radikale rufen Zellschäden hervor, die das Immunsystem wieder reparieren muss. Auch die Zellalterung ist eine Art Zellschädigung, die das Immunsystem nur unvollständig reparieren kann.

Der Einfluss des Lebensstils

Neben der Genetik beeinflussen auch

  • die individuelle Lebensweise
  • Umwelteinflüsse sowie
  • der Hormonhaushalt

die Aktivität des Immunsystems und damit den Anteil der freien Radikale im menschlichen Körper.

belasten den Stoffwechsel erheblich und führen zur Produktion vieler freier Radikale. Schafft das Immunsystem deren Beseitigung nicht, kommt es zu den bezeichneten Zellschädigungen und teilweise zur Zellentartung. In der Folge kann Krebs entstehen.

Die Sonne
Grauhaariger braungebrannter Mann in Badehose liegt auf dem Bauch am Strand und schläft
Grauhaariger braungebrannter Mann in Badehose liegt auf dem Bauch am Strand und schläft

Bekanntermaßen lässt die Sonne unsere Haut besonders stark altern, wenn wir uns ihr dauerhaft ungeschützt aussetzen. Zunächst einmal sorgt die Sonne zwar für einen gebräunten Teint, und dieser steht nach wie vor für Gesundheit und Fitness. Doch wer sich ohne hohen UV-Schutz in die Sonne begibt, der riskiert nicht nur einen Sonnenbrand und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit an Hautkrebs zu erkranken, dauerhafte UV-Bestrahlung beschleunigt auch die Hautalterung.

Die Haut erscheint ledrig und faltig und es bilden sich Pigmentflecken. Diese Pigmentflecken werden auch Altersflecken genannt. Sie zeigen sich zuerst an den Stellen, die besonders oft und ungeschützt der Sonne ausgesetzt sind. Und das sind in der Regel das Gesicht und die Hände.

Das Rauchen

Ein weiterer Faktor, der unsere Haut schneller altern lässt, ist das Rauchen. Durch das Rauchen verengen sich die Gefäße und die Haut wird schlechter durchblutet.

Und schlechter durchblutete Haut wird auch schlechter mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Die Haut erscheint gräulich, fahl und sie wird schneller faltig.

Für Hautalterung sind der Verlust von Fett und die Sonneneinstrahlung verantwortlich

Das Gesicht altert durch den Fettverlust und die Sonnenstrahlung, zu diesem Ergebnis kam der Schönheitschirurg Val Lambros aus den USA aufgrund der Analyse von Fotos. Unerheblich für den Alterungsprozess sei die Gravitation.

Der Fettverlust macht die Haut im Laufe der Zeit, besonders um die Augen, dünner und wird durch die Sonneneinstrahlung noch verstärkt, wie Lambros feststellte. Man könne zwar durch Schönheitschirurgie das Gesicht mittels Dehnung der Haut nach oben jünger wirken lassen, aber beim Altern spielt die Gravitation kaum eine Rolle.

Wichtig ist bei einer Operation nicht nur die Straffung der Haut, sondern auch ein Ersatz des Fettgewebes.

Gutes Aussehen dank Schönkost

Unsere Ernährung ist ein entscheidender Schlüssel für ein gutes Aussehen, so die Aussage des Autors des Buches "Schönkost", Hans Lauber. Wer sich vor vorzeitiger Hautalterung schützen möchte, sollte basische Nahrungsmittel wie Gurken, Radieschen oder Kartoffeln essen. Vitamin C und E helfen freie Radikale abzubauen, die durch äußere Einflüsse entstehen und zu Falten führen können.

Obstsorten liefern Vitamin C, Vitamin E findet sich in Grünkohl, Olivenöl oder auch Linsen. Mit Karotten und Brokkoli führt man dem Körper Vitamin A zu, welches die Haut geschmeidig und elastisch macht. Nach Lauber wirken Bitterstoffe, wie Chicoree-Endivien-Salat, als "natürlicher Appetitzügler". Von allen Lebensmitteln sind jedoch keine Wunder zu erwarten, Bewegung, eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sind die Basis eines guten Aussehens.

Lebensfreude, Freundschaften und Schlaf - Die Geheimnisse der ewigen Jugend

Wer körperlich und geistig fit bleiben möchte, der setzt in Deutschland vor allem auf Lebensfreude (93,2%), gute Freundschaften (86,7%) und genügend Schlaf (82,7%), wie eine Umfrage des Apothekenmagazins "Diabetes Ratgeber" unter 2.008 Personen zeigt.

Lediglich 66,6% versuchen durch den gezielten Abbau von Stress oder Entspannungsübungen gesund zu bleiben und 64,3% treiben aus diesem Grund regelmäßig Sport.

Die Umfrage zeigte auch, dass Sport im Vergleich zu einer Befragung aus dem Jahr 2005 für die geistige und körperliche Fitness bei den Deutschen immer mehr an Bedeutung verliert. Damals gaben noch 79,7% der Umfragenteilnehmer an sich der Gesundheit zuliebe regelmäßig zu bewegen.

Muss man wirklich älter werden?

Reife Frau, Seniorin, Rentnerin, graue kurze Haare, blaue Augen, sieht fröhlich in die Kamera, trägt schwarzes Oberteil
Charmante ältere Frau © tbel - www.fotolia.de

Nicht nur für Frauen, auch für Männer ist die Hautalterung ein Thema, dass sich immer wieder einschleicht. Wie können Promis, wie Demi Moore oder Madonna so ewig jugendlich wirken?

Nun ist bei diesen Menschen sicherlich der finanzielle Background ein Grund dafür, dass sie das Altern aufhalten können. Spezielle Ernährung und tägliches Training werden ebenso eingesetzt, wie Schönheits-OPs. Außerdem sollte man den Körper pfleglich behandeln. Übergewicht, Zigaretten und Alkohol sind für die Hautalterung eher förderlich. Teure Cremes, die die Falten reduzieren sollen, sind im Grunde wertlos. Es sind Inhaltsstoffe enthalten, die nur geringe, kaum sichtbare Ergebnisse liefern, die aber auch gleich wieder verschwinden, wenn die Creme nicht mehr benutzt wird.

Für die Hautalterung sind nicht nur die Gene verantwortlich. Es gibt Dinge, die der Haut absolut schaden, sogar zu Krebs führen oder Hautzellen zerstören können. Zu ausgiebige Sonnenbäder und regelmäßiger Alkoholgenuss gehören hierzu. Alkohol begünstigt die Entwässerung des Körpers. Dies hat zur Folge, dass die Haut trocken wird. Wasser zu trinken, wäre in diesem Moment die richtige Entscheidung.

Auch wenn eine gesunde Ernährung für die Haut wichtig ist, hat ein wenig Übergewicht eher positive Auswirkungen für das Aussehen. Durch die Fettzellen wird die Haut geglättet und man sieht deutlich jünger aus. Das Fazit ist demnach, dass Antifalten-Cremes nur gut dafür sind, den Geldbeutel zu erleichtern. Effekt ist nicht oder nur unmerklich gegeben.

Wer also etwas für sein jugendliches Aussehen tun möchte, sollte eine ausgewogene, gesunde Lebensweise bevorzugen.

Gute Gründe, die Haut vor UV-Strahlung zu schützen

Sonne aus Sonnencreme gemalt auf Körper einer liegenden Frau im Bikini
A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de

Ob in der Apotheke oder in der Frauenzeitschrift, jetzt im Sommer mahnt es wieder von allen Seiten: Bitte den Sonnenschutz nicht vergessen! Was viele nicht wissen: Diese "Mahnung" ist alles andere als lästige Bevormundung. Denn neben den unmittelbar sichtbaren Folgen der UV-Strahlung, dem Sonnenbrand, können sich intensive (und ungeschützte!) Sonnenbäder auch langfristig verheerend auswirken.

Dabei ist der Sonnenbrand allein schon lästig genug: Starke Hitzegefühle bis hin zum Brennen auf der Haut, Druckempfindlichkeit, intensive Rötungen und sogar Verbrennungen (wie der Name bereits sagt) sind hier möglich. Langfristig betrachtet schadet aber nicht nur der Sonnenbrand unserer Gesundheit, sondern auch die scheinbar ganz gewöhnliche UV-Strahlung.

Intensive ultraviolette Strahlung, die auf ungeschützte Haut trifft, kann hier irreparable Schäden hevorrufen. Neben der zunehmenden Gefahr von Hautkrebs kann hierbei auch die Hautalterung vorangetrieben werden. Nicht umsonst setzen amerikanische Beautyprofis seit Jahrzehnten auf Pflegeprodukte, die bereits einen integrierten Lichtschutzfaktor besitzen - inzwischen wird dieser Trend auch in Deutschland erkannt. Empfehlenswert als Anti-Aging Maßnahme sind zumindest Gesichtscreme und Lippenschutz mit entsprechendem Lichtschutzfaktor.

Für die sonnigen Tage im August reicht ein solcher Sonnenschutz natürlich in der Regel nicht aus. Wer sich längere Zeit im Freien aufhält, der sollte auf einen entsprechend hohen Lichtschutzfaktor setzen - auch an Stellen, die teilweise von Kleidung bedeckt sind, beispielsweise am Übergang zum Badeanzug. Ganz besonders gefährdet sind die sogenannten "Sonnenterrassen" beispielsweise an Nase und Dekolletée, die Füße und Ohren - eben alles, was man beim Eincremen schnell einmal vergisst.

Wichtig: Ist die Schutzzeit einmal überschritten, dann kann sie auch durch erneutes Eincremen nicht wieder aktiviert werden. Dann bitte ab in den Schatten! Überhaupt empfiehlt es sich, nicht immer in der direkten Sonne zu sein. Sonnenhut, Sonnenbrille und eventuell Tücher zum Bedecken einzelner Körperpartien sind wichtige Accessoires für einen optimal sonnengeschützten Tag. Nach dem Schwimmen darf man sich aber durchaus nochmals nachcremen - selbst wasserfeste Produkte gehen mit der Zeit "baden"...

Anti-Aging-Trend: Niemand kann die natürliche Alterung des Körpers aufhalten

Anti-Aging-Angebote, die es massenweise auf dem Markt gibt, sind für viele Menschen etwas ganz Wichtiges. Die einen legen sich unters Messer und lassen sich die Augenlider straffen, die anderen greifen zu Botox, um ihr junges Aussehen wieder herzustellen. Viele träumen von ewiger Jugend und würden den Alterungsprozess am liebsten aufhalten und stoppen. Im Körper laufen jedoch verschiedene Mechanismen ab, die den Alterungsprozess bestimmen, denn keiner aufhalten kann.

Forscher haben jetzt herausgefunden, dass für die Alterung sogenannte Telomere verantwortlich sind, die sich bei jeder Zellteilung minimal verkürzen und so zur Alterung von Gewebe und Organen beitragen. Wenn von diesen Endstücken der Chromosomen nichts mehr übrig ist, dann kann sich die Zelle auch nicht mehr teilen und ist ungeschützt, so dass zum Beispiel Krebs entstehen kann.

Weiterhin steht die Länge der Telomere in Zusammenhang mit der noch verbleibenden Lebensdauer. Diese Länge kann man laut Meinung der Forscher auch nicht beeinflussen, etwa durch einen gesunden Lebensstil.

Mittlerweile gibt es weltweit auch schon zwei Firmen, die eine Längenmessung dieser Telomere anbieten, so dass das biologische Alter gut eingeschätzt werden kann. Die Frage jedoch ist, ob man das alles so genau wissen möchte, denn das Alter kommt auf jeden Fall und es wird keinen Marker geben, der genau voraussehen kann, wie lange ein Mensch noch lebt. Unser Leben ist nun einmal endlich und wird es auch bleiben.

Hautalterung: wann und wie sie abläuft und welche Produkte sie verlangsamen können

Mädchen blickt in einen kleinen Kosmetikspiegel
Blick in den Spiegel © Eric Espig - www.fotolia.de

Tag für Tag älter zu werden, bis man es plötzlich beim Blick in den Spiegel erkennt, jagt vielen Frauen Angst ein. Das erste graue Haar, das erste kleine Fältchen im Gesicht - was würde man dafür geben, diese deutlichen Anzeichen so weit nur möglich nach hinten zu legen. Während sich graue Haare einfach färben lassen, lassen sich Falten nicht so einfach wegzaubern. Es gibt zahlreiche Mittel und Kosmetika, die als Anti-Aging-Produkte angepriesen werden und die Hautalterung verlangsamen sollen. Doch wie so häufig versprechen diese mehr als möglich ist.

Wie und warum die Haut altert

Bei der Hautalterung sprechen Mediziner von der inneren und äußeren. Erstere liegt in unseren Genen begründet und zeigt sich in schwächeren Abwehrkräften gegen freie Radikale und einer geringeren Melaninbildung, was den Sonnenschutz schwächt. Zudem kommt es zu verlangsamten Stoffwechselprozessen und Zellerneuerungen und auch wird weniger Unterhautfettgewebe gebildet, was folglich zu Falten führt. Des Weiteren lässt die Versorgung mit Sexualhormonen nach. Auf diese Weise nimmt die Kollagenbildung ab, was die Haut weniger straff erscheinen lässt.

Die äußere Hautalterung wird wiederum durch äußere Einflüsse und den Lebensstil eines Menschen beeinflusst. So gelten zu viel Sonne, übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum, Stress und ungesunde Ernährung als negative Faktoren, die zu einer vorzeitigen Alterung und teilweise auch ernsthaften Hauterkrankungen führen können.

Tipps zur Gegenmaßnahme und richtigen Hautpflege

Dass man die Hautalterung nicht stoppen kann, wird wohl jede Frau wissen. Doch ist es möglich, sie durch bestimmte Wirkstoffe zu verlangsamen. So kommt es bei den Produkten darauf an, den Kollagenstoffwechsel anzuregen und freie Radikale einzufangen. Dies gelingt durch die Versorgung mit Antioxidantien. Für einen deutlichen Effekt sollte man schon in jungen Jahren seine Haut entsprechend des Hauttyps richtig pflegen: je älter man wird, desto reichhaltiger sollte die Pflege ausfallen. Hier kommen Hyaluronsäure, Alpha-Liponsäure, Niacinamid und die Vitamine A, C und E ins Spiel.

Als Radikalfänger kommen auch pflanzliche Stoffe wie Polyphenole in Frage. Diese finden sich unter anderem in Rotwein, Kakao oder grünem Tee. Vor allem letzterer ist im Bereich des Anti-Agings sehr beliebt. Doch wer hieraus einen Effekt erzielen möchte, muss auf eine regelmäßige und dauerhafte Anwendung setzen.

Merkmale der Haut in verschiedenen Altersstufen

Erste Anzeichen einer Hautalterung zeigen sich ab 25. Hier können sich schon kleine Fältchen um die Oberlippe oder Augen bilden. Die Wasserspeicherung der Haut sowie Kollagenbildung lässt nach. Es gilt, die Festigkeit zu schützen und für weniger freie Radikale zu sorgen. Mit Mitte Dreißig verstärken sich die Falten, neue kommen hinzu. In diesem Alter sollte man zu viel Sonne meiden und auf Kosmetika setzen, die der Stärkung des Bindegewebes und der Anregung des Zellstoffwechsels dienen.

Frauen über 50 haben werden mit einem veränderten Hormonhaushalt sowie dünnerer und trockenerer Haut konfrontiert. Bei der Wahl der Pflegeprodukte sollte auf Wirkstoffe gesetzt werden, die für mehr Glätte, Dichte und Feuchtigkeit sorgen. Generell gilt es, ausreichend zu schlafen und den Konsum von Nikotin und Alkohol einzuschränken.

Die Altersforschung nimmt Fahrt auf: Kann man bald die Mechanismen des Alterns beeinflussen?

Senioren Paar steht lächelnd Arm in Arm vor Haus
Senior couple standing outside house © Monkey Business - www.fotolia.de

Als junger Mensch träumt man davon, einmal alt zu werden. Doch jeder möchte gesund altern und möglichst nicht von den Begleiterscheinungen betroffen sein. Doch leider ist es der Lauf der Natur, dass der Körper mit zunehmenden Alter auch abbaut. Der Organismus wird schwächer, die Funktion der Organe nimmt ab und Alterskrankheiten stellen sich ein.

Im Schnitt beginnt der Abbau mit Ende 40. Je nach individueller Veranlagung, Lebensstil und äußeren Einflüssen kann der Prozess aber auch eher oder später beginnen und vor allen Dingen in unterschiedlicher Geschwindigkeit voranschreiten.

Die Motivation der Altersforschung

Genau an dieser Stelle wird die Altersforschung aktiv. Die Mediziner wollen den Menschen nicht unsterblich machen, sondern die Zeitspanne der Gesundheit verlängern. Das Ziel ist es, dass man auch als Senior noch gesund ist, aktiv am Gesellschaftsleben teilnimmt und sich seiner Lebenszeit erfreuen kann. Damit das funktioniert, ist die Altersforschung den Mechanismen des Alterns auf der Spur.

Aktuell steht dabei das Gen "p21" im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dieses Gen kontrolliert das Altern der Zellen und legt der Zellteilung ab einem gewissen Alter den Riegel vor.

Die Zelle kann sich dann nicht mehr teilen und entsprechend sinkt die Regenerationskraft von Muskeln, Knochen und Gewebe aller Art. Wunden heilen schlechter, Organe verlieren an Kraft und das Altern beschleunigt sich, je mehr Zellen durch "p21" ausgebremst werden. Forscher wollen das Gen daher hemmen und haben dafür bereits erste Möglichkeiten erarbeitet.

Zudem gibt es inzwischen eine Forschungsdatenbank, in der alle genetischen Faktoren gesammelt werden, die Studien zufolge etwas mit dem Altern zu tun haben. So will man einen großen Pool an Informationen sammeln.

Auch die sogenannten "adulten Stammzellen" sind für die Altersforschung wichtig. Sie sind es, die aktiviert werden können, damit neue Zellen entstehen und so eine Revitalisierung einsetzen kann.

Studie zur Alterung: Das biologische Alter kann weit vom Kalender abweichen

Eine aktuelle Studie hat bestätigt, dass Menschen vollkommen unterschiedlich schnell altern

Zwei Gesichtshälften einer Frau - vor und nach der Faltenbehandlung
Correction of wrinkles - half face © brozova - www.fotolia.de

Die Zeit hinterlässt bei jedem Menschen ihre Spuren. Wer schon einmal auf einem Klassentreffen war, der sieht das besonders gut im Gesicht und an den Geschichten der ehemaligen Mitschüler.

Dabei gibt es immer diejenigen, die trotz fortgeschrittenem Alter noch relativ fit oder geradezu jugendlich wirken. Es gibt aber auch jene, die besonders starke Alterungsprozesse zeigen. Das zeigt deutlich, wie die biologische Uhr bei jedem Menschen ein wenig anders tickt.

Langzeitstudie untersucht das Altern

In einer aktuellen Studie haben Forscher sich das Altern von Freiwilligen aus den Jahrgängen 19972 und 1973 genauer angesehen. Die Studie begann in den Geburtsjahren und führte regelmäßig bei allen intensive Gesundheitschecks durch. Neben Herz- und Kreislaufleistung ging es um

Auch das Immunsystem sahen die Mediziner sich genau an und analysierten einzelne Zellproben auf die Telomere hin. Telomere sind kleine Anhängsel an den Chromosomen und lassen einen guten Rückschluss auf das biologische Alter zu. Sie verkürzen sich nämlich beim fortlaufenden Alterungsprozess.

Einige Probanden haben ein biologisches Alter von 28, andere von 60

Die letzte Untersuchung fand 2011 statt und die Männer und Frauen waren entsprechend nun 38 Jahre alt. Die Forscher berichten in diesen Ergebnissen von Studienteilnehmern, die extrem fit waren und trotz des kalendarischen Alters von 38 Jahren ein deutlich geringeres biologisches Alter hatten. Ihr Organismus entsprach dabei im Schnitt dem Körper eines 28-Jährigen.

Auf der Gegenseite gab es Probanden, deren biologische Uhr viel schneller gelaufen war. Sie hatten bis zu drei biologische Jahre in nur einem Kalenderjahr durchlaufen. Ihre körperliche Verfassung entsprach daher dem Zustand eines 60-Jährigen.

Dies zeichnete sich nicht nur in den allgemeinen Leistungstests der Organe ab, sondern auch im Gesicht der Betroffenen. Als man aktuelle Fotos nahm und diese anderen Menschen zeigte, die das Alter der Abgebildeten nicht kannten, wurden diese Probanden als deutlich älter eingeschätzt.

Bauchfett und Stress

Stress und die Entstehung von Bauchfett können in einem engen Zusammenhang stehen. Schuld daran sind diverse Systeme im Gehirn, die zu einer ungesunden Lebensweise zwingen wollen. Menschen mit weniger Bauchfett werden bis zu 8 Jahre älter.

Der erste Stresstyp

Dicken Menschen sagt der Volksmund Gemütlichkeit nach. Doch diese Aussage ist nur bedingt richtig. Übergewicht kann auch eine Folge von Stress sein.

Die Wissenschaft unterscheidet beim Menschen zwei Stresstypen. Der erste Typ wirkt selbst bei beruflicher und privater Belastung relativ ausgeglichen.

Ursächlich hierfür ist die vermehrte Ausschüttung von Cortisol. Sie führt dazu, dass der Energiebedarf steigt, der sich durch eine vermehrte Nahrungsaufnahme decken lässt.

Der Nachteil besteht darin, dass dieses übersteigerte Essgebaren zur ganzheitlichen Bildung von Fettpolstern führt. Dennoch scheinen Wissenschafter inzwischen davon überzeugt, dass dicke Menschen nicht unbedingt kranke Menschen sein müssen.

Der zweite Stresstyp

Viel gefährdeter für Herzkreislauf- und Krebserkrankungen sollen Menschen des zweiten Stresstyps sein. Durch ihre ständige Stressbereitschaft fehlt ihnen die Gelassenheit.

In der Folge wandelt der Körper Gewebestrukturen aus Armen und Beinen in Bauchfett um, das als abdominales Fett in der Bauchregion haften bleibt. Auswirkungen soll das abdominale Fett auch auf die Potenz und die Libido haben.

Selbst bei geistiger Arbeit ist ein Schmierbauch hinderlich. Die Ursache hierfür liegt in der geringeren Hirnmasse, die Menschen mit zu viel Bauchfett haben. Ob dies Auswirkungen auf Krankheiten wie Demenz und Alzheimer hat, ist vorerst umstritten.

Ohnehin ist es das Gehirn, das bestimmt, was und wie viel der Mensch an Nahrung zu sich nimmt. Es bedient sich dazu unterschiedlicher Systeme.

Sie alle sind wahre Überredungskünstler, da sie dem Menschen signalisieren, möglichst viele Kalorien aufzunehmen. Diese stammen hauptsächlich aus

wobei eine vermehrte Aufnahme dieser Stoffe ein weiteres Verlangen nach ihnen auslöst. Zusatzstoffe, wie Glutamate und Weichmacher, beeinflussen dieses System ebenfalls negativ.

Ihre Botenstoffe verwirren das Gehirn und erzeugen Fressattacken. Tatsächlich bewahrheitet sich die Weisheit, dass das Abnehmen im Kopf beginnt.

Erste Aufschlüsse über die Körperstatur gibt der Body-Maß-Index, der als Messwert für das Verhältnis zwischen Körpergröße und –gewicht steht. Bereits ein geringes Überschreiten des Normalwertes soll das Sterberisiko um 10 Prozent erhöhen.

Dennoch kommt es darauf an, an welchen Körperpartien sich das Fett anlagert. Diverse Studien haben übrigens ergeben, dass die Lebenserwartung von Menschen mit zu viel Bauchfett um etwa 8 Jahre sinkt.

Stress wirkt sich natürlich nicht nur auf dicke Menschen negativ aus; auch bei Schlanken steigt das Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Krebs. Außerdem verursacht er eine vorzeitige Hautalterung und das schnellere Grauwerden der Haare. Und selbst Medikamente, die gegen Stress und Abgeschlagenheit helfen sollen, können aufgrund ihrer Nebenwirkungen den Alterungsprozess erheblich beschleunigen.

Hormonumstellungen

Während des Lebens verändert sich der Hormonspiegel des Menschen des Öfteren. Als Beispiel sei die Phase der Pubertät erwähnt, in der sowohl beim männlichen als auch beim weiblichen Jugendlichen die Geschlechtsmerkmale reifen. In dieser Zeit ist die Hormonumstellung sowohl äußerlich als auch innerlich deutlich bemerkbar.

Im Alter laufen alle Körperfunktionen langsamer ab; die Organe arbeiten bedächtiger. Der Körper produziert einige seiner Hormone in geringerer Zahl. Andere Hormone, wie Insulin und Cortisol, können unverändert ausgeschüttet werden und somit den größeren Anteil des Gesamthormonhaushalts ausmachen.

Es kommt

  • zur Hauterschlaffung
  • zum Ergrauen der Haare und
  • zum Schwinden der Muskulatur.

Der Körper verändert seine Form. Psychisch können sich Hormonschwankungen durch

bemerkbar machen. Lust und Lebenslust können verloren gehen. Dies ist ein natürlicher Vorgang, der bei jedem Menschen individuell unterschiedlich stark auftritt und verschiedene Empfindungen auslöst. Teilweise lässt sich die Hormonumstellung beeinflussen.

Würdevoll und ohne Krankheit alt werden

Zunächst gilt: Nehmen Sie die Verantwortung für sich und Ihr Alter an. Es macht keinen Sinn, wenn Sie sich darüber ärgern, wenn Sie ein graues Haar entdecken oder sich Ihr Körper bereits ab Anfang oder Mitte 30 mit kleinen Zipperlein anfängt bemerkbar zu machen.

Fallen Sie in keine Midlife Crisis, sondern nehmen Sie sich den Tatsachen und die sich Ihnen stellende Aufgabe an. Eine Alterserscheinung ist ein Indiz dafür, dass Sie sich Ihren Alltag einmal genauer ansehen sollten.

Der Körper ist das wertvollste Gut das und folglich sollte man diesen in keiner Weise vernachlässigen. Pflegen Sie sich täglich von innen und außen schön, lernen Sie jedes körperliche Detail an sich zu lieben. Solch eine gesunde Eigenliebe wird Sie nicht nur sich selbst ganz anders wahrnehmen lassen, sondern wird auch von Ihren Mitmenschen positiv reflektiert.

Überprüfen Sie, ob Sie glücklich sind und wenn nicht, was Ihnen dazu fehlt. Betrachten Sie Ihre Ernährung, Ihre Laster und die Anzahl an Stunden, die Sie wöchentlich in Bewegung investieren.

Machen Sie sich bewusst, dass je gesünder und agiler Ihr Lebensstil ist, desto lebendiger werden Sie sich im Alter fühlen können und umso gesünder werden Sie physisch und psychisch sein. Stellen Sie sich vor, wie schön es ist, wenn Sie zusammen mit Ihren Enkelkindern fangen spielen können, ohne nur auf dem Stuhl zu sitzen und die Kinder anzufeuern.

Alt sein bedeutet nicht, am Spielfeldrand des Lebens zu sitzen. Setzen Sie sich bereits mit Mitte 30 oder 40 für sich und ein würdevolles und gesundes Altern ein und werden Sie aktiv. Fordern Sie regelmäßig Ihren Kopf und Ihren Körper heraus.

Zufriedenheit steht an erster Stelle

Wer glücklich ist, bekommt Lachfalten. Wer traurig ist, bekommt Sorgenfalten.

Sorgenfalten lassen einen alt und krank aussehen. Lachfalten dagegen tragen die Jugend und die Leichtigkeit des Lebens in egal welchem Alter in sich.

Versuchen Sie, sich in Ihrem Alltag mit Themen auseinanderzusetzen, die Sie fordern, Sie zum Lachen bringen und positive Gedanken und Gefühle herbeiführen. Wenn Sie sich über etwas ärgern, bleiben Sie nicht stumm und mit dem Thema allein, sondern finden Sie eine Möglichkeit Ihrem Ärger Luft zu machen und das am besten an der richtigen Stelle. Auf diese Weise sind Sie nicht verkrampft und Ihr Körper und Ihr Geist sind überwiegend locker und dynamisch.

Senioren Paar steht lächelnd Arm in Arm vor Haus
Senioren Paar steht lächelnd Arm in Arm vor Haus
Bewusst leben

Verkrampfungen und Stress können zu Krankheiten wie Herzerkrankungen und Fettleibigkeit führen. Wählen Sie sich immer neue Ziele und Projekte und lernen Sie, sich an kleinen Dingen im Leben zu erfreuen und nicht in der Zukunft oder der Vergangenheit zu verharren, sondern in der Gegenwart. Nehmen Sie Ihren Alltag bewusst wahr und nehmen Sie lieber die längeren Wege in Kauf als immer das Auto.

Machen Sie sich stets bewusst, was Sie gerade tun. Auf diese Weise leben Sie intensiver. Leben Sie Ihre Träume. Auf diese Weise haben Sie nicht irgendwann das Gefühl, an Ihrem eigentlichen Leben vorbeigelebt zu haben.

Anti-Aging: Dem Altern entgegenwirken

Ziel und Zweck des Anti-Aging, das auch als Altershemmung bezeichnet wird, ist es, die biologische Alterung hinauszuzögern, Alterserscheinungen entgegenzuwirken sowie die Lebensqualität im Alter so lange wie möglich zu erhalten.

Der Begriff "Anti-Aging" ist ein beliebtes Marketingschlagwort. Er wird in der Medizin, in der Kosmetik, in der Ernährungswissenschaft sowie von der Nahrungsergänzungsmittelindustrie verwendet. Ziel der verschiedenen Maßnahmen ist es, die natürlichen Prozesse des Alterns zu verlangsamen.

Beginnen kann man mit Anti-Aging-Anwendungen bereits ab einem Alter von ca. dreißig Jahren, denn schon ab diesem Zeitpunkt beginnen sich

  • die Hormone
  • die Haut
  • die Vitalität
  • der Stoffwechsel

zu verändern. Anti-Aging-Anwendungen eignen sich dabei für Frauen und Männer gleichermaßen.

Zwei Gesichtshälften einer Frau - vor und nach der Faltenbehandlung
Zwei Gesichtshälften einer Frau - vor und nach der Faltenbehandlung

Hormone

Im Alter kommt es zu einer verminderten Produktion bestimmter Hormone, die dem Knochenabbau und Gelenkverschleiß, der Entstehung von Krebs und anderen Krankheiten entgegenwirken. Durch die Gabe bestimmter Hormone lassen sich diese Alterungsprozesse für eine bestimmte Zeit aufhalten, wobei diese immer mit gewissen gesundheitlichen Risiken verbunden ist.

Schon bei der Auswahl der täglichen Nahrung sollte beachtet werden, dass diese möglichst ökologischer Herkunft ist. So lässt sich zumindest teilweise unterbinden, dass hormonbelastete Lebensmittel verzehrt werden, die wiederum den Hormonhaushalt des menschlichen Körpers beeinflussen. Auch hormonähnliche Zusatzstoffe aus der Nahrung können sich auf die Hormonproduktion auswirken.

Synthetische Hormone

Ob es sinnvoll ist, die natürliche Hormonumstellung durch die Einnahme von natürlichen oder synthetischen Hormonen zu beeinflussen, sollte immer mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Schließlich ist diese nicht nur mit Vorteilen, sondern auch mit Risiken verbunden.

Dennoch kann eine gezielte Hormongabe angezeigt sein. So beugen Östrogengaben bei der Frau dem Knochenschwund und der Hautalterung vor.

Stimmungsschwankungen treten seltener auf. Die Muskulatur bleibt elastischer, es lagern sich weniger Fettdepots an.

Auch das männliche Hormon Testosteron hat einen positiven Einfluss auf den Körper. Die Muskulatur wirkt kräftiger, die Knochen stärker. Insbesondere wird durch Testosterongaben eine besondere geistige Fitness erreicht.

Beide Hormone können sowohl bei der Frau als auch beim Mann zur Anwendung kommen. Insbesondere Sportler benutzen sie gern.

Dennoch sei nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Hormongaben Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Sie sollten niemals ohne ärztliche Aufsicht eingenommen werden.

Pflanzliche Hormone

Hormone müssen nicht unbedingt synthetischer Herkunft sein. Auch verschiedene Pflanzen enthalten hormonartige Stoffe, die als Phytohormone bezeichnet werden. Ihre Wirkung im menschlichen Körper kann mit der von synthetischen Hormonen verglichen werden, wenngleich diese erst nach einer geraumen Zeit der Einnahme eintritt.

Einen starken Hormonmangel können Phytohormone nicht ausgleichen. Dennoch lohnt es sich, die positiven Effekte von Phytohormonen zu nutzen, insbesondere für Menschen, die am Anfang der Wechseljahre stehen. Doch auch hier ist es sinnvoll, deren Einnahme mit einem Mediziner abzustimmen.

Im Folgenden gehen wir auf ein paar Hormone, die beim Anti-Aging eine Rolle spielen, genauer ein...

Wachstumshormon (HGH)

Das Wachstumshormon Somatotropin (HGH, Human Growth Hormone) wird seit einer Studie im Jahre 1990 von seinen Anhängern als besonders wirksames Anti-Aging-Mittel angepriesen. Es soll

  • den Fettabbau und die Hautgeneration fördern
  • den Stoffwechsel verbessern
  • eine Prävention von Diabetes mellitus haben und
  • das Altern verzögern.
Mögliche Risiken

Klingt ja alles ganz hervorragend, doch Kritiker warnen energisch vor unkalkulierbare Risiken. Die Gabe von HGH begünstigt das Wachstum von Krebs, da das Wachstumshormon Somatotropin alle Zellen zum Wachsen anregt - und zwar nicht nur die guten. Bereits vorhandene "schlafende" Krebszellen könnten dadurch "geweckt" werden.

Dehydroepiandrosteron (DHEA)

Bei Frauen und Männern steuert das Dehydroepiandrosteron (DHEA) die Produktion von Geschlechtshormonen. Im Alter lässt die DHEA drastisch nach, was sich insbesondere bei Frauen durch die Wechseljahre bemerkbar macht. Als zugelassenes Arzneimittel wird es als Kombinationspräparat mit Estradiolvalerat zur Behandlung von

verschrieben.

Mögliche Risiken

Als Anti Aging-Hormon wird DHEA von vielen Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln angepriesen. Ein lebensverlängernder Effekt konnte bisher nicht nachgewiesen werden – im Gegenteil, denn DHEA als Anti Aging-Hormon kann eventuell bei Frauen zur Vermännlichung führen und Mamma- (Brust), Ovarial- (Eierstöcke) und Prostatakarzinom auslösen.

Melatonin

Melatonin steuert den menschlichen Schlaf-Wach-Rhythmus; es wird in der Zirbeldrüse produziert. Im Alter lässt die Produktion nach, was zu Schlafstörungen führen kann.

In den USA werden Melatoninpräparate als "Mittel gegen alles" frei verkauft, in Deutschland sind sie nicht zugelassen, denn es fehlt der Unbedenklichkeitsnachweis. Ob Melatonin tatsächlich den Alterungsprozess verzögert, ist nicht bewiesen.

Kosmetische Maßnahmen

Auch im kosmetischen Bereich lassen sich zahlreiche Anwendungen und Kuren durchführen, wie zum Beispiel:

Die regelmäßige Anwendung von Pflegeprodukten kann einen positiven Einfluss auf das Hinauszögern der Hautalterung haben. Durch das Hinzuführen von Feuchtigkeit, Fett und Nährstoffen bleibt die Haut länger geschmeidig, strapazierfähiger und fester.

Nicht immer müssen hochwertige Pflegeprodukte teuer sein. Wer auf Naturkosmetik steht, kann sich einen Großteil seiner Pflegeprodukte sogar selbst herstellen.

Schönheits-Operationen

Auch der Gang zu einem Schönheitschirurgen zur Durchführung von

zählt zu den Varianten des Anti-Aging. Kosmetische Schönheitsoperationen beseitigen jedoch nicht die Ursache des Alterns, sondern nur dessen Symptome. Hautstraffungen, Fettabsaugungen, künstliche Körpermodellierungen und andere chirurgische Eingriffe haben nur wenig mit Anti Aging gemein.

Diese Maßnahmen dienen allesamt dazu, bereits vorhandene Makel zu vertuschen. Sinnvoller ist es, dem Entstehen derselben frühzeitig und gezielt entgegenzuwirken.

Anti-Aging-Inhaltsstoffe

Um Falten zu reduzieren, werden im Kosmetik-Bereich zahlreiche Produkte unter dem Begriff Anti-Aging, der nicht gesetzlich geschützt ist, angeboten. So gelten Inhaltsstoffe wie

  • Kollagen
  • Retinol
  • Hyaluronsäure
  • Coenzym Q10
  • Vitamin C
  • Goldpartikel
  • Kaviarextrakt
  • Vitamin E
  • Tocotrienole

als wirksam gegen Faltenbildung, was jedoch nicht immer wissenschaftlich erwiesen ist.

Was es zu vermeiden gilt

Da die Haut besonders unter dem Einfluss von UV-Strahlen leidet, die durch die Bildung von freien Radikalen Zellen zum Absterben bringen können, sollte die Haut stets durch Cremes mit ausreichendem Lichtschutzfaktor geschützt werden.

Darüber hinaus sollte man besser auf übermäßiges Sonnenbaden und Besuche in Solarien verzichten. Ebenso kann der Genuss von Nikotin zu vorzeitiger Hautalterung und Faltenbildung führen.

Die richtige Hautpflege in Abhängigkeit des Alters
Ab 25

Ab einem Alter von 25 Jahren kann es zu den ersten Zeichen von Hautalterung kommen. Menschen mit Mischhaut oder fettiger Haut kommen in der Regel noch bis zu ihrem 30. Lebensjahr mit Pflegeserien für ihren Hauttyp aus.

Ab 30
Dem Alter entsprechend die richtigen Cremes verwenden
Dem Alter entsprechend die richtigen Cremes verwenden

Ab Mitte 30 nimmt die Geschwindigkeit der Zellteilung ab und die Hautzellen erneuern sich nur noch sehr langsam. Die Haut wird dünner und der Feuchtigkeitsgehalt nimmt signifikant ab, zudem verliert die Haut an Elastizität, wodurch erste Fältchen an den Augen und um die Mundpartie auftreten können.

Ab diesem Alter wird es zunehmend wichtiger, die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Pflegende Feuchtigkeitscremes mit Hyaluronsäure leisten hier gute Dienste. Empfehlenswert sind auch Cremes, die Vitamine wie

enthalten. Diese wirken antioxidativ und sind ein echter Jungbrunnen für die Haut.

Nun muss man sich nicht beim Anblick eines kleinen Fältchens das gesamte Anti-Aging-Programm ins heimische Badezimmer holen. Je nach Bedarf beginnt man idealerweise mit einer speziellen Augencreme, wenn sich hier die ersten zarten Linien abzeichnen.

Nach und nach kann man erst einmal mit der Umstellung seiner Nachtcreme und danach mit der Tagescreme sein Repertoire der Anti-Aging-Produkte auffüllen.

Cremes, die feuchtigkeitsspendende Hyaluronsäuren und Antioxidantien enthalten, bieten der Haut Schutz vor Umwelteinflüssen und sind besonders gut geeignet, um erste Anzeichen der Hautalterung zu mildern.

Ab 40

Mit Anfang 40 zeigen sich die Sünden der letzten Jahrzehnte. Zahlreiche Faktoren beschleunigen den Alterungsprozess. Wer viel Wert auf sonnengebräunte Haut legt und sich dafür häufig regelmäßig in die Sonne oder das Solarium legt, wird in diesem Alter die ersten Anzeichen von Hautalterung erkennen.

Ab einem Alter von 40 Jahren zeichnen sich langsam Ermüdungserscheinungen auf der Haut ab. Erste tiefere Falten werden sichtbar, die Haut kann je nach Tagesform etwas schlaff wirken. Speziell für dieses Problem sind Anti-Aging-Cremes mit Collagen konzipiert. Sie lassen die Haut straffer und praller aussehen.

Ab Mitte 40

Ab Mitte 40 beginnt der "Reifeprozess" der Haut. Je nach Lebensweise und Veranlagung ist die Haut

  1. noch jugendlich glatt,
  2. hat kleine Fältchen
  3. oder schon tiefe Falten.

Das Bindegewebe erschlafft und damit auch die Elastizität der Haut. Zudem wird die Haut immer trockener, denn die Talgdrüsen produzieren immer weniger Fett und die Poren vergrößern sich mit zunehmendem Alter.

Pflegeprodukte sollten Wirkstoffe wie

  • Coenzym Q10 oder
  • Vitamin C,
  • E sowie
  • Retinol

enthalten.

Während der Menopause verändert sich bei der Frau vieles, unter anderem verliert die Haut weiter an Spannkraft und wird immer dünner. Schuld daran sind der Abfall des Östrogen-Spiegels und der hormonelle Mangelzustand. Anti-Aging-Produkte mit hormonähnlichen Zusätzen sind in dieser Lebensphase zu empfehlen.

Ab 50

Die Haut ist nun nicht mehr die Jüngste - sie regeneriert sich etwa fünfmal langsamer als in der Jugend. Daher ist es besonders wichtig, sie vor schädigenden Umwelteinflüssen zu schützen und ihr einen guten Sonnenschutz zu gönnen. Statt Make-Up empfehlen sich getönte Tagescremes mit Lichtschutzfaktor.

Vor dem Schlafengehen aufgetragen, sorgt eine reichhaltige Nachtcreme dafür, dass die Haut sich in der Nacht regenerieren und Feuchtigkeit tanken kann. Spezielle Antioxidantien und collagenbildende Stoffe können ihr außerdem zu mehr Spannkraft verhelfen.

Gesichtshaut braucht altersgerechte Pflege

Je nachdem in welchem Altersabschnitt man sich befindet, sollte man seine Gesichtshaut speziell pflegen

Lachende junge Frau cremt ihr Gesicht mit Creme ein
applying face-cream © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

Die Haut im Gesicht ist vielen Einflüssen ausgesetzt:

Hinzu kommen natürliche Alterungsprozesse.

Damit die Haut so lange wie möglich jung und elastisch bleibt, sollte man beide Aspekte gleichermaßen berücksichtigen. Dazu gehört zum einen die Regelmäßigkeit der Pflege, aber auch die Anpassung an das Alter.

Faltenbildung vorbeugen

Circa mit 30 Jahren sollte man mit Anti-Age-Pflege beginnen, die jedoch mehr vorbeugend wird. Inhaltsstoffe wie Inosistol wirken beispielsweise noch nicht unbedingt gegen Falten, helfen aber der Zellatmung und schützen die Haut. Ab 40 Jahren sind es Inhaltsstoffe wie etwa Oligoside und Akazienharz, die der beginnenden Faltenbildung vorbeugen und Zellverbindungen fester machen.

Aktive Faltenverminderung

Ab 50 Jahren geht es aktiv an die Faltenverminderung. Jetzt helfen beispielsweise die Körner des Tara Baums, die voranschreitende Erschlaffung der Haut zu bremsen.

Ab einem Alter von 60 Jahren verändert sich meist nicht mehr allzu viel im Gesicht. Dennoch braucht die Haut spezielle Pflege. Wichtig sind reichhaltige Cremes, die etwa Sojaöl enthalten, und die Regeneration der Haut fördern. In jedem Alter gilt jedoch:

denn nichts schadet dem Hautbild so sehr wie Stress.

Mythos Anti Aging - Warum man nicht zu früh zu Faltencremes greifen sollte

"Früh hilft viel" - geht es nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, dann ist diese Binsenweisheit im Bezug auf Anti-Aging-Pflege nicht richtig. Viele junge Frauen bekommen von ihren Müttern oder Großmüttern den Ratschlag, bereits in den Zwanzigern mit einer Faltencreme anzufangen.

Das Problem dabei ist jedoch, dass diese Produkte in der Regel extrem reichhaltige Zusammensetzungen aufweisen und so die Poren verstopfen können. Die Folge sind Pickel und Mitesser, die unschön aussehen und die Haut stressen. Darüber hinaus enthalten viele Faltencremes Zellbeschleuniger, die die natürliche Wasserspeicherung der Haut, die in diesem Alter noch sehr gut funktioniert, stören. In der Folge können Hautirritationen auftreten, auch eine Überempfindlichkeit gegen Sonnenstrahlen kann die Folge sein.

Wer vor seinem dreißigsten Geburtstag also noch nie eine Faltencreme in der Hand hatte, kann aufatmen. Bei den meisten Frauen beginnt der Hautalterungsprozess nämlich neuesten Erkenntnissen zufolge erst ab dann.

Medizinische Anti-Aging-Anwendungen

Im medizinischen Bereich gibt es zahlreiche unterschiedliche Anti-Aging-Therapien. Dazu gehören unter anderem:

Zu den medizinisch empfohlenen Maßnahmen zählen dabei vor allem:

  • eine ausgewogene Ernährung
  • regelmäßige Bewegung
  • Seniorensport
  • Verzicht auf Rauchen
  • Vermeidung von Übergewicht
  • Vermeidung von Stress
  • Vermeidung von langen Sonnenbädern oder Solarienbesuchen

Genügend Feuchtigkeit verhindert Alterserscheinungen

Mit der richtigen Pflege den Falten vorbeugen

Frau bekommt Creme aufs Gesicht aufgetragen
woman in a beauty salon © Max Tactic - www.fotolia.de

Niemand will sie, aber jeder bekommt sie. Irgendwann zeigen sich in jedem Gesicht Falten. Die Dermatologin Uta Schlossberger aus Köln weist darauf hin, dass sicherlich die Erbanlagen einen Gutteil dessen ausmachen, was die Falten entstehen lässt. Den Zeitpunkt kann jedoch jeder in die Zukunft verschieben, der auf seine Pflege, Ernährung und allgemeinen Lebensumstände achtet.

Sonne und Regen, Hitze und Kälte machen besonders der Gesichtshaut zu schaffen. Sie wird nicht unter Kleidung verborgen und ist darum allen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Gerade dort, wo sich die zarteste Haut befindet, geht es am härtesten zur Sache. Ganz besonders wichtig findet die Hautärztin einen guten UV Schutz. Braune Haut erzeugt nämlich früher oder später unschöne Knitterfalten.

Feuchtigkeit und Spannkraft durch gute Pflege

Darüber hinaus sollte eine gute Creme viel Feuchtigkeit enthalten. Hyaluronsäure bindet diese in der Haut und lässt das Gesicht frischer aussehen. Für über Vierzigjährige empfiehlt sich ein vermehrter Fettanteil im Pflegeprodukt. Da sich die eigene Lipid-Produktion im Laufe des Lebens verringert, erhält man mit äußerlich zugeführten Ölen die Elastizität des Gewebes.

Mehr Feuchtigkeit von innen wirkt ebenfalls auf die Spannkraft der Haut. Fehlt dem Körper Flüssigkeit, greift er unter anderem auf die Reserven in der Haut zurück. Auch hier heißen die Folgen: Es entstehen Falten. Darum gehören genügend Getränke durchaus zu einer Falten-Prophylaxe.

Den Rauchern nützt das jedoch nicht viel. Schon beim Genuss einer einzigen Zigarette verengen sich die feinen Blutgefässe. Die Haut wird nicht richtig versorgt. Da hilft selbst ausgiebiges Cremen nicht weiter.

Viel Schlaf und gute Ernährung für faltenfreie Haut

Hilfreich ist jedoch ein angemessener Nachtschlaf. In dieser Zeit kann die Haut auftanken und sich erholen. Man sieht jedem Menschen sofort an, ob er gut geschlafen hat oder nicht. Fehlt ihm an Ruhe, wirkt das Gesicht oft fahl.

Eine weitere Quelle für elastische, jung aussehende Haut ist vitaminreiche Ernährung. Als wesentliche Stoff gilt das Vitamin A. Es ist in seiner Vorstufe als Beta-Carotin vor allem in gelbem Gemüse oder Obst enthalten. Gelbe Paprika sind ein Beispiel hierfür. Aber auch Vitamin C stärkt die Haut. Es ist eine Voraussetzung für den Körper, wenn er Kollagen bildet. Genau macht das Gesicht zart und geschmeidig.

Die richtige Ernährungsweise

Zu den zahlreichen Methoden des Anti-Aging gehört auch die Umstellung zu einer gesünderen Ernährung, um Jugend und Schönheit von innen her zu erreichen oder die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln. Wer bei der Auswahl seiner Nahrung darauf achtet, dass diese möglichst viele Antioxidantien enthält, kann sein Immunsystem beim Abbau der freien Radikale unterstützen. Eine wichtige Rolle spielen dabei

  • Vitamin A
  • Vitamin C und
  • Vitamin E sowie
  • das Betacarotin.

Mit einer ausgewogenen Ernährung lässt sich bei durchschnittlich aktiven Menschen der Tagesbedarf aller notwendigen Vitamine und Mineralstoffe decken. Eine Überdosierung sollte auf jeden Fall vermieden werden, da diese für den Körper eher schädlich ist.

Empfehlenswerte Nahrungsmittel

versorgen den Organismus mit den nötigen Nährstoffen. Auf Sizilien und auf Okinawa erreichen die Menschen ein überdurchschnittlich hohes Alter. Eine schlanke Figur (tendenziell eher untergewichtig) haben die betagten Menschen hier, ihre Hautnahrungsmittel sind

Viel Trinken, etwa Mineralwasser, Fruchtsaft-Schorle oder Tee und hier besonders der grünen Tee, polstert die Haut von innen auf, reduziert kleine Fältchen und reguliert insgesamt den wichtigen Wasserhaushalt im Organismus.

Junge, blonde Frau unter blauem Himmel trinkt Wasser aus einer Plastikflasche
Junge, blonde Frau unter blauem Himmel trinkt Wasser aus einer Plastikflasche
Was es zu vermeiden gilt

Als ratsam gilt auch der Verzicht auf regelmäßigen Konsum von:

Rotwein kann hingegen in Maßen genossen werden.

Nahrungsergänzungsmittel

Wie der Name Nahrungsergänzungsmittel schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um Präparate, die die Ernährung ergänzen sollen. Im Anti-Aging nehmen sie einen wichtigen Platz ein. So wird empfohlen, zusätzlich zu frischer vitaminhaltiger Nahrung auch auf Vitamin- und Mineralstoffpräparate zurückzugreifen, die

und weitere Stoffe enthalten. Auf diese Weise sollen die so genannten freien Radikalen (elektrisch geladene Stoffe) neutralisiert werden, um chemische Prozesse in den Zellen sowie im Gewebe zu reduzieren.

Trotz der ausreichenden Vitaminzufuhr sollte man seinen Gesundheitszustand regelmäßig checken lassen: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind sehr wichtig, denn die meisten Erkrankungen lassen sich in ihren Anfängen sehr gut heilen und selbst 80 Prozent der meisten Krebsarten können geheilt werden, wenn man diese rechtzeitig erkennt.

Ausreichend Bewegung

Neben der richtigen Ernährung kommt es auch auf eine ausreichende Bewegung an. Regelmäßig betriebener Sport unter moderater Belastung hilft dem Körper beim Stressabbau und verringert die Entstehung freier Radikale.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass mit genügend Bewegung Beschwerden und Krankheiten wie

vorgebeugt werden kann. Ob als Prävention gegen einen Knochenschwund, dem Eingrenzen eines Übergewichtes oder das Gesunderhalten aller wichtigen Organe - Sport macht es möglich. Wer sich regelmäßig bewegt, sorgt für die Stärkung des Immunsystems, die vermehrte Herstellung von Antioxidanzien und den Abbau von freien Radikalen.

Durch die zusätzliche Aktivierung des Immunsystems lassen sich Alterungsprozesse noch effektiver aufhalten. Sport stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern fördert die Versorgung der Haut mit lebenswichtigen Nährstoffen.

Sportler besitzen im Allgemeinen eine besonders elastische Haut. Wer auch im Alter regelmäßig Sport treibt, ist in der Lage, typische körperliche und geistige Alterserscheinungen weiter hinauszuzögern.

Körperliche Aktivitäten haben sogar einen Einfluss auf den Hormonhaushalt. Und dieser wiederum ist ebenfalls für die Alterung verantwortlich. Wann und wie schnell der Alterungsprozess vonstatten geht, lässt sich also nicht anhand einer Ursache erklären.

Suchen Sie sich eine Sportart, die Ihnen Spaß macht und die Sie in Ihren Alltag integrieren können. Probieren Sie ein Probetraining mit Hanteln aus und überlegen Sie sich, für das Probetraining einen Personal Trainer zu Rate zu ziehen. Mit ihm können Sie auch gerne Ihren Ernährungsplan durchgehen und nach schlechten Nahrungsmitteln suchen, die Ihnen bei einem Sportprogramm in die Quere kommen und trotz regelmäßiger Bewegung zu schlechten Vitalwerten führen.

Wichtig ist, sich dreimal in der Woche mindestens 30 Minuten lang sportlich zu betätigen. Experten empfehlen Ausdauersportarten wie

Seniorin beim Schwimmen mit einem blauen Schwimmbrett
Seniorin beim Schwimmen mit einem blauen Schwimmbrett
Genügend Schlaf

Geben Sie Ihrem Körper ausreichend Schlaf von ungefähr 6-8 Stunden. Schläft man deutlich zu wenig, dann tauchen neben dunklen Augenringen auch eine fahle Haut auf, die selbst mit dem besten Pflegeprodukt nicht zu einem rosigen Touch gelangen kann. Am besten geht man vor 0 Uhr ins Bett, da der Organismus nachts zu einer neuen Regeneration alle seine Geschütze auffährt, diese aber nicht erst um 2 oder 3 Uhr nachts wirklich effektiv arbeiten können.

Medikamente

Darüber hinaus gelten Medikamente wie

  • Acetylsalicylsäure (ASS)
  • Statine und
  • ACE-Hemmer

bei Männern über 50 als lebensverlängernd, da sie Arteriosklerose vorbeugen. Umstritten sind hingegen Hormontherapien, da sie in dem Verdacht stehen Krebs zu verursachen oder zu fördern.

Abbau von Stress

Natürlich spielt auch die Psyche beim Anti-Aging eine bedeutende Rolle. So gelten häufiger Stress und nicht bewältigte Konflikte als wichtiger Faktor für eine vorzeitige Alterung. Daher sollte man unbedingt sein Augenmerk auf den Abbau vom Stress richten.

Beruhigend wirken regelmäßiges Schlafen und stille Momente. Ebenfalls hilfreich sind sanfte Entspannungsübungen wie Yoga, Qigong, Tai Chi und autogenes Training. Erlebnisse in der Natur, Wellnessangebote oder auch nur ein liebgewonnenes Hobby oder Musikhören helfen ebenso dabei, dem negativen Stress weniger Chancen des Angriffs zu lassen.

Spiritualität

Auch Spiritualität ist ein guter Weg zur Wahrung der inneren Balance. Unter Spiritualität versteht man bestimmte Dinge, die den Menschen seelisch berühren und von denen er sich leiten lässt. Dazu gehören vor alle

Erst wenn ein Mensch im Einklang mit sich selbst ist, erreicht er sicheren Halt und ist in der Lage, Stress und Probleme erfolgreich zu bewältigen. Studien zufolge haben Mönche eine fünf Jahre längere Lebenserwartung als Menschen, die nicht spirituell sind.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Pflege der sozialen Beziehungen. Freunde, die Familie, Sportkameraden und liebe Kollegen halten geistig und seelisch fit und verhelfen dabei sich glücklich zu fühlen. Auch das Hilfegeben und anderen dabei zu helfen, sich ebenfalls zufrieden zu fühlen, unterstützen den Erhalt des Jungseins.

Fazit

Dass die Menschen inzwischen immer älter werden, liegt nicht zuletzt auch an ihrer medizinischen Versorgung und der fachlichen Pflege im Alter. Eine natürliche Selektion, wie es sie bei Tieren in der freien Wildbahn gibt, ist in den hochentwickelte. Der Alterungsprozess ist somit ein komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher innerer und äußerer Faktoren.

Das wahre Alter kann man zwar nicht mit irgendwelchen Cremchen oder Skalpellen vertuschen, doch man muss auch nicht zwingend so alt aussehen, wie es im Pass steht und schon gar nicht älter. Mit nur wenigen kleinen Veränderungen im Lebensstil und mit der entsprechenden Pflege kann man tatsächlich jünger aussehen und sich dementsprechend auch fühlen.

Für Hautalterung sind der Verlust von Fett und die Sonneneinstrahlung verantwortlich

Das Gesicht altert durch den Fettverlust und die Sonnenstrahlung, zu diesem Ergebnis kam der Schönheitschirurg Val Lambros aus den USA aufgrund der Analyse von Fotos. Unerheblich für den Alterungsprozess sei die Gravitation.

Der Fettverlust macht die Haut im Laufe der Zeit, besonders um die Augen, dünner und wird durch die Sonneneinstrahlung noch verstärkt, wie Lambros feststellte. Man könne zwar durch Schönheitschirurgie das Gesicht mittels Dehnung der Haut nach oben jünger wirken lassen, aber beim Altern spielt die Gravitation kaum eine Rolle.

Wichtig ist bei einer Operation nicht nur die Straffung der Haut, sondern auch ein Ersatz des Fettgewebes.

Gutes Aussehen dank Schönkost

Unsere Ernährung ist ein entscheidender Schlüssel für ein gutes Aussehen, so die Aussage des Autors des Buches "Schönkost", Hans Lauber. Wer sich vor vorzeitiger Hautalterung schützen möchte, sollte basische Nahrungsmittel wie Gurken, Radieschen oder Kartoffeln essen. Vitamin C und E helfen freie Radikale abzubauen, die durch äußere Einflüsse entstehen und zu Falten führen können.

Obstsorten liefern Vitamin C, Vitamin E findet sich in Grünkohl, Olivenöl oder auch Linsen. Mit Karotten und Brokkoli führt man dem Körper Vitamin A zu, welches die Haut geschmeidig und elastisch macht. Nach Lauber wirken Bitterstoffe, wie Chicoree-Endivien-Salat, als "natürlicher Appetitzügler". Von allen Lebensmitteln sind jedoch keine Wunder zu erwarten, Bewegung, eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sind die Basis eines guten Aussehens.

Lebensfreude, Freundschaften und Schlaf - Die Geheimnisse der ewigen Jugend

Wer körperlich und geistig fit bleiben möchte, der setzt in Deutschland vor allem auf Lebensfreude (93,2%), gute Freundschaften (86,7%) und genügend Schlaf (82,7%), wie eine Umfrage des Apothekenmagazins "Diabetes Ratgeber" unter 2.008 Personen zeigt.

Lediglich 66,6% versuchen durch den gezielten Abbau von Stress oder Entspannungsübungen gesund zu bleiben und 64,3% treiben aus diesem Grund regelmäßig Sport.

Die Umfrage zeigte auch, dass Sport im Vergleich zu einer Befragung aus dem Jahr 2005 für die geistige und körperliche Fitness bei den Deutschen immer mehr an Bedeutung verliert. Damals gaben noch 79,7% der Umfragenteilnehmer an sich der Gesundheit zuliebe regelmäßig zu bewegen.

Muss man wirklich älter werden?

Reife Frau, Seniorin, Rentnerin, graue kurze Haare, blaue Augen, sieht fröhlich in die Kamera, trägt schwarzes Oberteil
Charmante ältere Frau © tbel - www.fotolia.de

Nicht nur für Frauen, auch für Männer ist die Hautalterung ein Thema, dass sich immer wieder einschleicht. Wie können Promis, wie Demi Moore oder Madonna so ewig jugendlich wirken?

Nun ist bei diesen Menschen sicherlich der finanzielle Background ein Grund dafür, dass sie das Altern aufhalten können. Spezielle Ernährung und tägliches Training werden ebenso eingesetzt, wie Schönheits-OPs. Außerdem sollte man den Körper pfleglich behandeln. Übergewicht, Zigaretten und Alkohol sind für die Hautalterung eher förderlich. Teure Cremes, die die Falten reduzieren sollen, sind im Grunde wertlos. Es sind Inhaltsstoffe enthalten, die nur geringe, kaum sichtbare Ergebnisse liefern, die aber auch gleich wieder verschwinden, wenn die Creme nicht mehr benutzt wird.

Für die Hautalterung sind nicht nur die Gene verantwortlich. Es gibt Dinge, die der Haut absolut schaden, sogar zu Krebs führen oder Hautzellen zerstören können. Zu ausgiebige Sonnenbäder und regelmäßiger Alkoholgenuss gehören hierzu. Alkohol begünstigt die Entwässerung des Körpers. Dies hat zur Folge, dass die Haut trocken wird. Wasser zu trinken, wäre in diesem Moment die richtige Entscheidung.

Auch wenn eine gesunde Ernährung für die Haut wichtig ist, hat ein wenig Übergewicht eher positive Auswirkungen für das Aussehen. Durch die Fettzellen wird die Haut geglättet und man sieht deutlich jünger aus. Das Fazit ist demnach, dass Antifalten-Cremes nur gut dafür sind, den Geldbeutel zu erleichtern. Effekt ist nicht oder nur unmerklich gegeben.

Wer also etwas für sein jugendliches Aussehen tun möchte, sollte eine ausgewogene, gesunde Lebensweise bevorzugen.

Gute Gründe, die Haut vor UV-Strahlung zu schützen

Sonne aus Sonnencreme gemalt auf Körper einer liegenden Frau im Bikini
A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de

Ob in der Apotheke oder in der Frauenzeitschrift, jetzt im Sommer mahnt es wieder von allen Seiten: Bitte den Sonnenschutz nicht vergessen! Was viele nicht wissen: Diese "Mahnung" ist alles andere als lästige Bevormundung. Denn neben den unmittelbar sichtbaren Folgen der UV-Strahlung, dem Sonnenbrand, können sich intensive (und ungeschützte!) Sonnenbäder auch langfristig verheerend auswirken.

Dabei ist der Sonnenbrand allein schon lästig genug: Starke Hitzegefühle bis hin zum Brennen auf der Haut, Druckempfindlichkeit, intensive Rötungen und sogar Verbrennungen (wie der Name bereits sagt) sind hier möglich. Langfristig betrachtet schadet aber nicht nur der Sonnenbrand unserer Gesundheit, sondern auch die scheinbar ganz gewöhnliche UV-Strahlung.

Intensive ultraviolette Strahlung, die auf ungeschützte Haut trifft, kann hier irreparable Schäden hevorrufen. Neben der zunehmenden Gefahr von Hautkrebs kann hierbei auch die Hautalterung vorangetrieben werden. Nicht umsonst setzen amerikanische Beautyprofis seit Jahrzehnten auf Pflegeprodukte, die bereits einen integrierten Lichtschutzfaktor besitzen - inzwischen wird dieser Trend auch in Deutschland erkannt. Empfehlenswert als Anti-Aging Maßnahme sind zumindest Gesichtscreme und Lippenschutz mit entsprechendem Lichtschutzfaktor.

Für die sonnigen Tage im August reicht ein solcher Sonnenschutz natürlich in der Regel nicht aus. Wer sich längere Zeit im Freien aufhält, der sollte auf einen entsprechend hohen Lichtschutzfaktor setzen - auch an Stellen, die teilweise von Kleidung bedeckt sind, beispielsweise am Übergang zum Badeanzug. Ganz besonders gefährdet sind die sogenannten "Sonnenterrassen" beispielsweise an Nase und Dekolletée, die Füße und Ohren - eben alles, was man beim Eincremen schnell einmal vergisst.

Wichtig: Ist die Schutzzeit einmal überschritten, dann kann sie auch durch erneutes Eincremen nicht wieder aktiviert werden. Dann bitte ab in den Schatten! Überhaupt empfiehlt es sich, nicht immer in der direkten Sonne zu sein. Sonnenhut, Sonnenbrille und eventuell Tücher zum Bedecken einzelner Körperpartien sind wichtige Accessoires für einen optimal sonnengeschützten Tag. Nach dem Schwimmen darf man sich aber durchaus nochmals nachcremen - selbst wasserfeste Produkte gehen mit der Zeit "baden"...

Anti-Aging-Trend: Niemand kann die natürliche Alterung des Körpers aufhalten

Anti-Aging-Angebote, die es massenweise auf dem Markt gibt, sind für viele Menschen etwas ganz Wichtiges. Die einen legen sich unters Messer und lassen sich die Augenlider straffen, die anderen greifen zu Botox, um ihr junges Aussehen wieder herzustellen. Viele träumen von ewiger Jugend und würden den Alterungsprozess am liebsten aufhalten und stoppen. Im Körper laufen jedoch verschiedene Mechanismen ab, die den Alterungsprozess bestimmen, denn keiner aufhalten kann.

Forscher haben jetzt herausgefunden, dass für die Alterung sogenannte Telomere verantwortlich sind, die sich bei jeder Zellteilung minimal verkürzen und so zur Alterung von Gewebe und Organen beitragen. Wenn von diesen Endstücken der Chromosomen nichts mehr übrig ist, dann kann sich die Zelle auch nicht mehr teilen und ist ungeschützt, so dass zum Beispiel Krebs entstehen kann.

Weiterhin steht die Länge der Telomere in Zusammenhang mit der noch verbleibenden Lebensdauer. Diese Länge kann man laut Meinung der Forscher auch nicht beeinflussen, etwa durch einen gesunden Lebensstil.

Mittlerweile gibt es weltweit auch schon zwei Firmen, die eine Längenmessung dieser Telomere anbieten, so dass das biologische Alter gut eingeschätzt werden kann. Die Frage jedoch ist, ob man das alles so genau wissen möchte, denn das Alter kommt auf jeden Fall und es wird keinen Marker geben, der genau voraussehen kann, wie lange ein Mensch noch lebt. Unser Leben ist nun einmal endlich und wird es auch bleiben.

Hautalterung: wann und wie sie abläuft und welche Produkte sie verlangsamen können

Mädchen blickt in einen kleinen Kosmetikspiegel
Blick in den Spiegel © Eric Espig - www.fotolia.de

Tag für Tag älter zu werden, bis man es plötzlich beim Blick in den Spiegel erkennt, jagt vielen Frauen Angst ein. Das erste graue Haar, das erste kleine Fältchen im Gesicht - was würde man dafür geben, diese deutlichen Anzeichen so weit nur möglich nach hinten zu legen. Während sich graue Haare einfach färben lassen, lassen sich Falten nicht so einfach wegzaubern. Es gibt zahlreiche Mittel und Kosmetika, die als Anti-Aging-Produkte angepriesen werden und die Hautalterung verlangsamen sollen. Doch wie so häufig versprechen diese mehr als möglich ist.

Wie und warum die Haut altert

Bei der Hautalterung sprechen Mediziner von der inneren und äußeren. Erstere liegt in unseren Genen begründet und zeigt sich in schwächeren Abwehrkräften gegen freie Radikale und einer geringeren Melaninbildung, was den Sonnenschutz schwächt. Zudem kommt es zu verlangsamten Stoffwechselprozessen und Zellerneuerungen und auch wird weniger Unterhautfettgewebe gebildet, was folglich zu Falten führt. Des Weiteren lässt die Versorgung mit Sexualhormonen nach. Auf diese Weise nimmt die Kollagenbildung ab, was die Haut weniger straff erscheinen lässt.

Die äußere Hautalterung wird wiederum durch äußere Einflüsse und den Lebensstil eines Menschen beeinflusst. So gelten zu viel Sonne, übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum, Stress und ungesunde Ernährung als negative Faktoren, die zu einer vorzeitigen Alterung und teilweise auch ernsthaften Hauterkrankungen führen können.

Tipps zur Gegenmaßnahme und richtigen Hautpflege

Dass man die Hautalterung nicht stoppen kann, wird wohl jede Frau wissen. Doch ist es möglich, sie durch bestimmte Wirkstoffe zu verlangsamen. So kommt es bei den Produkten darauf an, den Kollagenstoffwechsel anzuregen und freie Radikale einzufangen. Dies gelingt durch die Versorgung mit Antioxidantien. Für einen deutlichen Effekt sollte man schon in jungen Jahren seine Haut entsprechend des Hauttyps richtig pflegen: je älter man wird, desto reichhaltiger sollte die Pflege ausfallen. Hier kommen Hyaluronsäure, Alpha-Liponsäure, Niacinamid und die Vitamine A, C und E ins Spiel.

Als Radikalfänger kommen auch pflanzliche Stoffe wie Polyphenole in Frage. Diese finden sich unter anderem in Rotwein, Kakao oder grünem Tee. Vor allem letzterer ist im Bereich des Anti-Agings sehr beliebt. Doch wer hieraus einen Effekt erzielen möchte, muss auf eine regelmäßige und dauerhafte Anwendung setzen.

Merkmale der Haut in verschiedenen Altersstufen

Erste Anzeichen einer Hautalterung zeigen sich ab 25. Hier können sich schon kleine Fältchen um die Oberlippe oder Augen bilden. Die Wasserspeicherung der Haut sowie Kollagenbildung lässt nach. Es gilt, die Festigkeit zu schützen und für weniger freie Radikale zu sorgen. Mit Mitte Dreißig verstärken sich die Falten, neue kommen hinzu. In diesem Alter sollte man zu viel Sonne meiden und auf Kosmetika setzen, die der Stärkung des Bindegewebes und der Anregung des Zellstoffwechsels dienen.

Frauen über 50 haben werden mit einem veränderten Hormonhaushalt sowie dünnerer und trockenerer Haut konfrontiert. Bei der Wahl der Pflegeprodukte sollte auf Wirkstoffe gesetzt werden, die für mehr Glätte, Dichte und Feuchtigkeit sorgen. Generell gilt es, ausreichend zu schlafen und den Konsum von Nikotin und Alkohol einzuschränken.

Die Altersforschung nimmt Fahrt auf: Kann man bald die Mechanismen des Alterns beeinflussen?

Senioren Paar steht lächelnd Arm in Arm vor Haus
Senior couple standing outside house © Monkey Business - www.fotolia.de

Als junger Mensch träumt man davon, einmal alt zu werden. Doch jeder möchte gesund altern und möglichst nicht von den Begleiterscheinungen betroffen sein. Doch leider ist es der Lauf der Natur, dass der Körper mit zunehmenden Alter auch abbaut. Der Organismus wird schwächer, die Funktion der Organe nimmt ab und Alterskrankheiten stellen sich ein.

Im Schnitt beginnt der Abbau mit Ende 40. Je nach individueller Veranlagung, Lebensstil und äußeren Einflüssen kann der Prozess aber auch eher oder später beginnen und vor allen Dingen in unterschiedlicher Geschwindigkeit voranschreiten.

Die Motivation der Altersforschung

Genau an dieser Stelle wird die Altersforschung aktiv. Die Mediziner wollen den Menschen nicht unsterblich machen, sondern die Zeitspanne der Gesundheit verlängern. Das Ziel ist es, dass man auch als Senior noch gesund ist, aktiv am Gesellschaftsleben teilnimmt und sich seiner Lebenszeit erfreuen kann. Damit das funktioniert, ist die Altersforschung den Mechanismen des Alterns auf der Spur.

Aktuell steht dabei das Gen "p21" im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dieses Gen kontrolliert das Altern der Zellen und legt der Zellteilung ab einem gewissen Alter den Riegel vor.

Die Zelle kann sich dann nicht mehr teilen und entsprechend sinkt die Regenerationskraft von Muskeln, Knochen und Gewebe aller Art. Wunden heilen schlechter, Organe verlieren an Kraft und das Altern beschleunigt sich, je mehr Zellen durch "p21" ausgebremst werden. Forscher wollen das Gen daher hemmen und haben dafür bereits erste Möglichkeiten erarbeitet.

Zudem gibt es inzwischen eine Forschungsdatenbank, in der alle genetischen Faktoren gesammelt werden, die Studien zufolge etwas mit dem Altern zu tun haben. So will man einen großen Pool an Informationen sammeln.

Auch die sogenannten "adulten Stammzellen" sind für die Altersforschung wichtig. Sie sind es, die aktiviert werden können, damit neue Zellen entstehen und so eine Revitalisierung einsetzen kann.

Studie zur Alterung: Das biologische Alter kann weit vom Kalender abweichen

Eine aktuelle Studie hat bestätigt, dass Menschen vollkommen unterschiedlich schnell altern

Zwei Gesichtshälften einer Frau - vor und nach der Faltenbehandlung
Correction of wrinkles - half face © brozova - www.fotolia.de

Die Zeit hinterlässt bei jedem Menschen ihre Spuren. Wer schon einmal auf einem Klassentreffen war, der sieht das besonders gut im Gesicht und an den Geschichten der ehemaligen Mitschüler.

Dabei gibt es immer diejenigen, die trotz fortgeschrittenem Alter noch relativ fit oder geradezu jugendlich wirken. Es gibt aber auch jene, die besonders starke Alterungsprozesse zeigen. Das zeigt deutlich, wie die biologische Uhr bei jedem Menschen ein wenig anders tickt.

Langzeitstudie untersucht das Altern

In einer aktuellen Studie haben Forscher sich das Altern von Freiwilligen aus den Jahrgängen 19972 und 1973 genauer angesehen. Die Studie begann in den Geburtsjahren und führte regelmäßig bei allen intensive Gesundheitschecks durch. Neben Herz- und Kreislaufleistung ging es um

Auch das Immunsystem sahen die Mediziner sich genau an und analysierten einzelne Zellproben auf die Telomere hin. Telomere sind kleine Anhängsel an den Chromosomen und lassen einen guten Rückschluss auf das biologische Alter zu. Sie verkürzen sich nämlich beim fortlaufenden Alterungsprozess.

Einige Probanden haben ein biologisches Alter von 28, andere von 60

Die letzte Untersuchung fand 2011 statt und die Männer und Frauen waren entsprechend nun 38 Jahre alt. Die Forscher berichten in diesen Ergebnissen von Studienteilnehmern, die extrem fit waren und trotz des kalendarischen Alters von 38 Jahren ein deutlich geringeres biologisches Alter hatten. Ihr Organismus entsprach dabei im Schnitt dem Körper eines 28-Jährigen.

Auf der Gegenseite gab es Probanden, deren biologische Uhr viel schneller gelaufen war. Sie hatten bis zu drei biologische Jahre in nur einem Kalenderjahr durchlaufen. Ihre körperliche Verfassung entsprach daher dem Zustand eines 60-Jährigen.

Dies zeichnete sich nicht nur in den allgemeinen Leistungstests der Organe ab, sondern auch im Gesicht der Betroffenen. Als man aktuelle Fotos nahm und diese anderen Menschen zeigte, die das Alter der Abgebildeten nicht kannten, wurden diese Probanden als deutlich älter eingeschätzt.

Zum Abschluss dieses Artikels widmen wir uns noch ein paar speziellen und teils sehr beliebten Anti-Aging-Anwendungen und -Bereichen...

Knitterfreie Haut mit Hyaluronsäure

Mit dem Alter verliert die Haut allmählich an Spannkraft und Elastizität. Trockenheit und Fältchen, vornehmlich um die Augen und den Mund herum, sind die Folge.

Verantwortlich dafür ist unter anderem die verminderte Produktion des Hautbestandteils Hyaluronsäure, die in der interzellulären Matrix des Gewebes, aber auch in Knorpeln und der Tränenflüssigkeit vorkommt. Sie

  • aktiviert die Regeneration und Zellerneuerung
  • strafft und stützt die Haut und
  • schützt sie vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Die skalpellfreie Variante der Hautverjüngung: Hyaluronsäure

Frau erhält Spritze an der Lippe zur Faltenbehandlung
Frau erhält Spritze an der Lippe zur Faltenbehandlung

Wer den sichtbaren Spuren des Alterns nicht mit dem Skalpell zu Leibe rücken will, kann sich für eine sanftere und doch wirksame Methode der optischen Verjüngung entscheiden. Denn die leeren Hyaluronsäure-Speicher lassen sich leicht auffüllen. Der körpereigene Jungbrunnen kann künstlich hergestellt und gezielt für die Hautpflege eingesetzt werden.

Die hautidentische Hyaluronsäure wird mit einer winzigen Nadel in die Haut injiziert. Die Behandlung wird zumeist auf zwei Sitzungen verteilt, die im Abstand von 14 Tagen durchgeführt werden. Behandelt werden können alle Hautpartien, wie

Fältchenminderung durchs Cremen

Auch in Cremes kann die körperidentische Substanz Alterungsprozesse der Haut verzögern. Durch die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden, zeigt sich die Haut sofort frisch und rosig.

Bei regelmäßiger Anwendung verbessert sich die Hautstruktur; die Haut wird straffer und elastischer. Außerdem schützt die Hyaluronsäure vor äußeren Einflüssen wie Umweltgiften und Sonneneinstrahlung.

Vorteile

Der große Vorteil der Hyaluronsäure ist ihre gute Verträglichkeit. Sie ist völlig identisch mit der körpereigenen Substanz und wird im Körper ebenso biologisch abgebaut wie der natürliche Vertreter. Zudem kommt sie ohne Hilfsstoffe aus, ist frei von Allergenen und absolut hautverträglich.

Nahaufnahme lächelndes Frauengesicht mit Hautcreme, die mit dem Finger eingecremt wird
Nahaufnahme lächelndes Frauengesicht mit Hautcreme, die mit dem Finger eingecremt wird

Wissenswertes zur Ionithermie

Die Ionithermie gilt als eine der effektivsten Methoden zur Entgiftung des Körpers sowie zur Bekämpfung von Cellulite (Orangenhaut) im Spa-Bereich. Sie stimuliert die Muskeln und strafft den Körper.

Entwicklung

Unter der Ionithermie versteht man ein Schlankheits- und Entgiftungssystem, das seit einiger Zeit auch in Deutschland zur Anwendung kommt. Entwickelt wurde die Methode in den 70er Jahren von dem französischen Biochemiker Oliver Fouche nach siebenjähriger Forschungstätigkeit.

Im Laufe der Jahre verbesserte man die Ionithermie immer weiter, sodass sie heute zu den erfolgreichsten Wellnessprogrammen in den Vereinigten Staaten von Amerika zählt. Wurden Ionithermie-Behandlungen zunächst nur in den USA, exquisiten Spas oder Luxus-Kreuzfahrtschiffen angeboten, kann man sich mittlerweile auch in Deutschland und Österreich auf diese Weise verwöhnen lassen. In den Jahren 2009 und 2010 kürte man die Ionithermie beim American Spa Professional's Choice Award zur besten Körperbehandlungsmethode.

Bestandteile und Ziele

Die Ionithermie zählt zu den zahlreichen Methoden zur Behandlung von Cellulite und ist grundsätzlich für beinahe jede Person geeignet. Bei dem Verfahren kombiniert man natürliche Pflanzenextrakte, die einen entschlackenden Effekt haben, mit der modernen Technik der elektrischen Mikro-Stimulation. Außerdem wird die Haut mit feinen Wirkstoffen wie

verwöhnt. Zur Straffung der Haut kommen ATP- und RNS-Wirkstoffe zum Einsatz. Zu den positiven Effekten der Ionithermie gehört, dass sie ein schöneres Hautbild bewirkt. So lassen sich durch das Verfahren

  • Orangenhaut und fetthaltiges Gewebe sichtbar reduzieren
  • die Elastizität der Haut verbessern
  • die Muskeln stimulieren und
  • der Körper entschlacken.

Außerdem werden dank der besseren Durchblutung Schwellungen an den Beinen verringert. Das Besondere an der Ionithermie ist, dass dabei fünf unterschiedliche Faktoren miteinander verbunden werden. Dazu gehören

  • die Ionophorese mit galvanischen Strom
  • die elektrotherapeutische Stimulation der Muskeln
  • die Behandlung mit Algen
  • das Anlegen einer Thermomaske sowie
  • die Anwendung von essentiellen Wirkstoffen.

Durch die Anwendung von elektrischer Mikro-Stimulation sind die feinen Pflanzenstoffextrakte in der Lage, tief in die Körperzellen einzudringen, wodurch sie sowohl hartnäckige Orangenhaut als auch Wasseransammlungen im Körper wirkungsvoll bekämpfen.

Anwendungsgebiete

Zu den Anwendungsgebieten der Körperbehandlung gehören die Bekämpfung von

  • Cellulite
  • Altersfalten und
  • Wasseransammlungen.

Außerdem wird sie zur Entschlackung des Körpers sowie Verringerung des Körperumfangs eingesetzt.

Wirkung

Durch die Behandlung soll das Körperfett abgebaut werden. Darüber hinaus befreit man den Körper von Giftstoffen, die Cellulitepolster bilden.

Im Laufe der Zeit kommt es schließlich auch zum Abbau von Fettsäuren und Fettpolstern. Allerdings gibt es trotz zahlreicher positiver Erfahrungen bislang noch kaum aussagekräftige wissenschaftliche Studien, die die positive Wirkung der Ionithermie belegen. Zu den Vorteilen der minimal-invasiven Körperbehandlung zählt jedoch, dass sie den Organismus weitaus weniger strapaziert als eine Botox-Behandlung oder eine Fettabsaugung (Liposuktion).

Geeignete Körperpartien

Grundsätzlich kann eine Ionithermie an sämtlichen Partien des Körpers durchgeführt werden. Frauen bevorzugen eine Behandlung jedoch vor allem an

  • den Oberschenkeln
  • der Taille und
  • der Hüfte.

Dagegen lassen sich Männer am liebsten im Bereich von Bauch und Brust behandeln.

Durchführung

Angeboten werden Ionithermie-Behandlungen von verschiedenen Spas und Kosmetiksalons. Allerdings dürfen nur lizenzierte Einrichtungen Behandlungen durchführen.

Zu Beginn der Prozedur werden mitunter die Körpermaße des Klienten genommen, um später die Wirksamkeit des Verfahrens zu überprüfen. Danach reinigt man die Haut mit einem konturierenden Tonic. Auf diese Weise können die pflanzlichen Extrakte besser einziehen.

Anschließend trägt der Therapeut

  • verschiedene pflanzliche Wirkstoffe
  • eine cremige Modellage sowie
  • ein Slimming Gel

auf die Körperpartien, die behandelt werden sollen, auf. Bei den wertvollen pflanzlichen Stoffen handelt es sich zumeist um

die man mit Tonerde kombiniert. In diesem Punkt ähnelt das Verfahren einer Schlammpackung.

Zusätzlich werden Elektroden angeschlossen, die zur elektrischen Stimulation dienen. Dabei kommen galvanischer und faradischer Strom zur Anwendung, den man auch bei physiotherapeutischen Verfahren einsetzt.

Der galvanische Strom dient dazu, die Wirkstoffe durch die Haut gelangen zu lassen, während der faradische Strom das Muskelgewebe aktiviert und einen straffenden Effekt bewirkt. Nach etwa 30 Minuten entfernt man die Tonerde und massiert eine ätherische Lotion in die Haut ein. Insgesamt nimmt eine Ionithermie-Behandlung ca. 60 bis 90 Minuten in Anspruch.

Nebenwirkungen

Störende Nebenwirkungen treten bei einer Ionithermie-Behandlung normalerweise nicht auf. Manche Klienten fühlen sich nach der Strombehandlung ein wenig benebelt, was aber meist nur von kurzer Dauer ist.

Kosten

Die Kosten für eine Ionithermie sind unterschiedlich und hängen vom jeweiligen Anbieter ab. In der Regel liegen die Preise für eine Behandlung zwischen 120 und 150 Euro.

Ein Nachteil ist allerdings, dass mehrere Behandlungssitzungen für die Wirksamkeit des Verfahrens erforderlich sind. Empfohlen werden insgesamt 10 Behandlungen.

Daher muss für die ganze Therapie mit Kosten von mehr als 1.000 Euro gerechnet werden. Manche Anbieter offerieren auch eine Kennenlernbehandlung zu reduzierten Preisen.

Die Radiowellen-Boswellia-Behandlung zur Hautverjüngung

Die Radiowellen-Boswellia-Behandlung bezeichnet man auch als RF-Refacing-Methode. Dieses moderne kosmetische Verfahren eignet sich gut zur Verjüngung der Haut.

Boswellia

Wichtigster Bestandteil der neuen Anti-Aging-Methode ist das Harz Boswellia, auch als Weihrauch bekannt. Man gewinnt es aus Bäumen der Gattung Boswellia. Diese werden hauptsächlich in Ländern wie

  • Somalia
  • Jemen
  • Oman und
  • Indien

angebaut.

Anwendungsgebiete

Die Extrakte des Weihrauchs verfügen über entzündungshemmende Eigenschaften, weshalb sie sich gut zur Behandlung von Hautkrankheiten wie

eignen. Pharmakologisch wirksame Inhaltsstoffe des Weihrauchs sind die Boswelliasäuren. Zur Behandlung von Hautkrankheiten und Hautalterung isoliert man einen Extrakt aus Weihrauch. Dieser enthält wenigstens 30 Prozent Acetyl-Keti-b-Boswelliasäuren.

Für die Haut verfügbar wird das klebrige Wirkstoffkonzentrat durch die Verkapselung in Nanopartikel. Um den Wirkstoff für eine Radiofrequenzbehandlung verwenden zu können, erstellt man ein spezielles Gel, das Boswellia-Nanopartikel enthält.

Behandlung mit Radiowellen

Durch den Einsatz von Radiowellen lässt sich die Haut gezielt erwärmen. Darüber hinaus werden die Boswelliasäuren mithilfe von elektromagnetischer Energie zusätzlich aktiviert. Für die Behandlung verwendet man ein Radiofrequenzgerät, das in der Lage ist, unterschiedliche modulierte und unmodulierte Hochfrequenzströme zu erzeugen.

Durch die Anwendung einer RF-Konuselektrode lässt sich das Radiofrequenzgerät für eine gezielte Behandlung der Haut einsetzen. Dabei wird die Lederhaut (Dermis) von der Energie der Radiowellen durchdrungen, wodurch es zu einer Schrumpfung von gedehnten Elastin- und Kollagenfasern kommt.

Auf diese Weise ist es möglich, die Falten zu glätten und Hitzeschockproteine in der Oberhaut (Epidermis) freizusetzen. Eine Radiowellen-Boswellia-Behandlung lässt sich auch problemlos mit anderen hautkosmetischen Verfahren kombinieren.

Ablauf

Eine Radiowellen-Boswellia-Behandlung nimmt lediglich 20 bis 30 Minuten in Anspruch und ist nicht schmerzhaft. In der Regel behandelt man Hautstellen wie

  • die Stirn
  • die Wangen
  • die Augenpartien
  • die Lippen
  • den Hals und
  • das Dekolleté.

Aber auch an Armen und Beinen ist eine wirksame Behandlung möglich.

Zunächst wird das Gel mit den Boswellia-Nanopartikeln auf die zu behandelnden Hautstellen aufgetragen. Anschließend platziert man die RF-Konuselektrode mit etwas Druck auf der gleichen Stelle und aktiviert das Radiofrequenzgerät. Schließlich lässt der Therapeut die Elektrode über dem Behandlungsgebiet kreisen.

Wirkung und Zielgruppen

Die milde Wärmeentwicklung führt dazu, dass sich Kollagen und Elastin neu bilden. Die Straffung der obersten Hautschicht verläuft dabei schonend für das Gewebe. Bereits unmittelbar nach Ende der Behandlung kann der Patient die Praxis wieder verlassen.

Unerwünschte Nebenwirkungen sind bislang nicht bekannt. Grundsätzlich lässt sich die Radiowellen-Boswellia-Behandlung bei Menschen aller Altersgruppen durchführen.

Während jüngere Personen erst nach etwa einem Monat eine weitere Behandlung benötigen, sollte bei älteren Menschen die nächste Behandlung nach zwei bis drei Wochen stattfinden. Insgesamt können bis zu acht Behandlungen erforderlich sein.

In den zwei Wochen nach der Radiowellen-Boswellia-Behandlung werden die Kollagen- und Elastinstrukturen neu aufgebaut, was die Straffung der behandelten Haut und damit den Anti-Aging-Effekt bewirkt. Zur Nachbehandlung erhält der Patient meist eine Pflegecreme.

Anti-Aging für die Augen - worauf es ankommt

Die sensible Haut um die Augen herum verliert mit den Jahren an Spannkraft und Elastizität. Kein Wunder, dass der Alterungsprozess hier zuerst sichtbar wird, denn die Haut um die Augenpartie ist um ein Vielfaches dünner als beispielsweise im Wangenbereich oder der Stirnpartie. Mit der richtigen Pflege bleibt die Augenpartie lange glatt und müde Augen haben keine Chance.

Dünnhäutig und empfindsam

Die Haut um die Augen ist extrem dünn, etwa zehnmal dünner als die übrige Gesichtshaut, und immer in Bewegung. Bei jeder Mimik im Gesicht, sei es ein

  • Zwinkern
  • Blinzeln
  • Lachen oder
  • Weinen,

sowie rund 10.000 Lidschlägen am Tag, bewegt sich die Haut in diesem Bereich mit, was den Alterungsprozess begünstigt. Dazu kommen noch Umwelteinflüsse wie

"Du siehst aber müde aus!" Diesen Satz hat wohl schon jeder einmal nach einer schlaflosen Nacht gehört. Zu verdanken haben wir diesen Kommentar unserer Haut rund um die Augen herum, die uns mit

grässlich müde wirken lassen. Je älter man wird, desto empfindlicher wird die Augenpartie und

  • schon der kleinste Pflegefehler
  • eine ungesunde Ernährung
  • Schlafmangel oder
  • ein Glas Wein zu viel

lassen uns optisch um Jahre altern.

Sanfte Augenpflege

Die Haut um die Augen kann sich selbst nur schwer mit Fett und Feuchtigkeit versorgen; es fehlt ihr an Schweiß- und Talgdrüsen sowie festigenden Kollagenfasern. Auch wenn die Haut mit Mitte 20 noch straff und jung aussieht, sollte in diesem Alter bereits mit der Augenpflege begonnen werden.

Das Cremen mit einer Tages- und Nachtcreme ist für die Augenpartie nicht mehr ausreichend, zusätzlich sollte

  • eine spezielle Augencreme
  • ein Augenbalsam oder
  • eine Lotion

regelmäßig morgens und abends aufgetragen werden, um die natürliche Hautalterung zu verlangsamen. Vor dem Auftragen der Augenpflege wird die Haut gründlich aber sehr vorsichtig von Make-up-Reste befreit – nur so kann die Haut atmen und die Pflegestoffe ungehindert aufnehmen.

Die Augenpflege wird nun ganz sanft in die Hautpartei um die Augen eingeklopft, bestenfalls mit dem Ringfinger, der wenig Druck ausübt. Die empfindliche Haut darf niemals gezogen, gerieben oder stark gedrückt werden.

Nicht nur von außen ist die Augenpflege wichtig, um lange Jahre jung und dynamisch auszusehen.

  • Eine gesunde Lebensweise
  • Sport für die Durchblutung
  • Entspannung für die Seele sowie
  • eine vitaminreiche, ausgewogene Ernährung und
  • viel Wasser trinken

hält den ganzen Körper fit.

Junge Frau mit geschlossenen Augen hält rosane Orchidee in Hand
Junge Frau mit geschlossenen Augen hält rosane Orchidee in Hand

Wirkstoffe für die Augen

Um Fältchen zu vermeiden, die später zu Falten werden, muss spätestens ab Mitte 20 die Kollagen- und Elastinbildung angeregt werden, die die Hautzellen schützen. Ersten Trockenheitsfältchen muss entschieden entgegengewirkt werden:

sind Wirkstoffe, die in Augencremes und Co. enthalten sind. Öle wie

spenden besonders wertvolle Lipide, in Anti-Aging-Produkten fast unverzichtbar. Besonders straffend wirken Peptide wie Vitamin E und C sowie grüner Tee Extrakt.

Auszüge aus

sind häufige Inhaltsstoffe von Augencremes. Wer seiner Augenpartei mehr Feuchtigkeit zukommen lassen will, sollte Cremes oder Gele mit Extrakten von

verwenden. Eibisch und Ringelblume beruhigen die Haut und regulieren eventuelle Hautreizungen. In den Sommermonaten ist es besonders wichtig, seine Augen vor schädlichen UV-Strahlungen zu schützen. Die verwendete Augencreme sollte einen hohen UV-Filter haben; zusätzlich hilft eine Sonnenbrille vor dem Austrocknen und Schädigung der Augenpartie – auch das Zusammenkneifen der Augen wird so vermieden.

Gegen geschwollene Augen

Nicht nur Fältchen und Falten lassen einen älter erscheinen, sondern auch dicke Augen. Salzhaltiges Essen, Alkohol im Übermaß und zu viel Schlaf fördern die Bildung von geschwollenen Augen. Augengels mit

kühlen die Hautpartie und lassen die Flüssigkeit schneller abtransportieren. Eine Lymphdrainage oder ein abgekühlter Teebeutel, der für zehn Minuten auf die Augen gelegt wird, wirkt manchmal Wunder.

Grundinformationen zum Anti-Aging

  • Anti-Aging - Ursachen des Alterns und mögliche Gegenstrategien

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: fruity face treatment © Agb - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Correction of wrinkles - half face © brozova - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Seniorin cremt ihre Haut ein © Robert Kneschke - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Rentner © Ademoeller - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: beach nap © MariaBobrova - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Senior couple standing outside house © Monkey Business - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Teen applying moisturiser © Edward White - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Beautiful blond girl drinking water © Andrejs Pidjass - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Alte Frau beim Schwimmen mit Schwimmbrett © Robert Kneschke - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Junge blonde Frau erhält Faltenbehandlung gegen Lippenfältchen © absolutimages - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: face moisturizer © Graça Victoria - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Beautiful young woman with pink orchid © Andrejs Pidjass - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: jeune femme dans un sauna © auremar - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Masaje ayurvédico con hierbas © Manolo Guerrero - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: serie of a woman in a beauty-salon © Patrizia Tilly - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Eingewickelt © Lorenz Timm - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: nordic walking © Otmar Smit - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Folienkartoffel © Heino Pattschull - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Leute bei Aquarobic Fitness im Wasser © Kzenon - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Young lady smoking unhealthy cigarette with no smoking sign © ra2 studio - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: bio fresh fruits and vegetables © Andre - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Pangasius Filet © arthurdent - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: chicken stripes with salad © Brebca - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: lacteos © pinoquio_9 - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema