Vergiftungen bei Kindern - Auslöser, mögliche Anzeichen und Schutzmaßnahmen

Blonder Junge weint, Hand eines Erwachsenen auf seiner Stirn

Von Vergiftungen im Haushalt sind vor allem kleine Kinder betroffen; umso wichtiger ist es, sie frühzeitig über die Gefahren aufzuklären

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  • von Paradisi-Redaktion

Vor allem kleine Kinder sind immer wieder von Vergiftungsunfällen betroffen. Um rasch Erste Hilfe leisten zu können, ist es wichtig, die Anzeichen einer Vergiftung richtig zu deuten.

Kinder sind von Natur aus neugierig, haben einen Drang, alles zu entdecken, zu ertasten und in den Mund zu stecken, was ihnen interessant erscheint. Vor allem im Haushalt kann das schnell lebensgefährlich für den kleinen Organismus werden. Bei einer Vergiftung kommt es zur Aufnahme von schädlichen Stoffen in den Körper.

Mögliche Auslöser

Dabei kann es sich um

handeln. Ca. 150.000 Kinder zwischen zehn Monaten und viereinhalb Jahren vergiften sich jedes Jahr an diesen Stoffen. Ob eine bestimmte Substanz eine giftige Wirkung entfaltet oder nicht, ist auch von der eingenommen Dosis abhängig.

Immerhin ist der menschliche Organismus mit gewissen Schutzvorrichtungen ausgestattet, mit denen eingedrungenen Giftstoffen entgegengewirkt werden kann. Dazu gehört zum Beispiel das Erbrechen, durch das das Gift wieder aus dem Körper gelangt.

Auch Leber und Nieren sind in der Lage, bestimmte Gifte herauszufiltern; allerdings besteht dabei das Risiko einer Schädigung dieser Organe.

Medikamente

Zur Gefahr werden Medikamente, wenn sie unverschlossen und für Kinder zugänglich sind. Die besonders häufig auftretenden Arzneimittelvergiftungen bei Kindern sind darauf zurückzuführen, dass die Kleinen bunte Pillen für Bonbons oder den Hustensaft für normalen Saft halten. Viele Haushalte verfügen zudem nicht über eine abschließbare Hausapotheke.

Medikamentenvergiftungen bei Kleinkindern nehmen zu

Kinderhand an Medikamentenschachtel, Tabletten
Medikamente und Kinder © Tanja Jäckel - www.fotolia.de

Die Zahl der Kleinkinder unter 5 Jahren, die sich mit Medikamenten vergiften, steigt erheblich. Unter den Vergiftungen bei Kleinkindern nehmen Medikamente nach Haushaltschemikalien den zweiten Platz ein. In den deutschen Giftnotrufzentralen werden pro Jahr 94.000 Vergiftungsfälle angezeigt, von denen 19.000 wirkliche Fälle sind. 2,4 Prozent aller Kinder unter 6 erleiden pro Jahr eine Vergiftung.

Der US-Forscher Dr. Randall Bond von der University of Cincinnati in Ohio hat die Daten von 453.000 Kindern untersucht, die zwischen 2001 und 2008 wegen Medikamentenvergiftung stationär behandelt werden mussten. Davon hatten sich 430.000 selbst vergiftet und bei 23.000 ging die Vergiftung auf einen Therapiefehler zurück. Von den 430.000 "Selbstvergiftern" hatten 250.000 verschreibungspflichtige Präparate versehentlich gegessen. Vor allem Herz-Kreislauf-Medikamente, Opioide, Sedative und Hypnotika. Die restlichen 180.000 hatten sich mit OTC-Medikamenten wie Paracetamol und Anti-Histaminica vergiftet.

Insgesamt starben im untersuchten Zeitraum 66 Kinder an ihrer Vergiftung. Die Zahl der Noteinweisungen wegen Medikamentenvergiftung stieg zwischen 2001 und 2008 erheblich an.

Alkoholreste und Zigarettenkippen

Zigarettenkippen können Vergiftungen bei Kindern auslösen
Zigarettenkippen können Vergiftungen bei Kindern auslösen

Gerade nach einer feucht-fröhlichen Party wie an Silvester ist die Versuchung oft groß, das Aufräumen auf das neue Jahr zu verschieben. Doch für neugierige Kinder kann das fatale Folgen haben.

Nicht nur unberührte Alkoholflaschen und Zigarettenschachteln im Schrank stellen eine Gefahr da, sondern gerade ausgedrückte Kippen im Aschenbecher und Alkoholreste in Gläsern. Allerdings lassen die meisten Kinder von den Zigaretten rasch wieder ab, da sie ihnen nicht schmecken, wodurch normalerweise nur eine geringe Menge an Nikotin aufgenommen wird.

Am Neujahrsmorgen sind die Kinder meist als erste wieder fit. Wenn ein Kleinkind sich an halbvollen Sektgläsern und Schnapsresten bedient, kann es schnell zu lebensgefährlichen Vergiftungen kommen.

Kleinkinder reagieren deutlich sensibler auf alkoholische Getränke als Erwachsene. Der kleine Körper kann Giftstoffe längst nicht so effizient abbauen. Bereits ein einzelner Schluck Cognac führt zu schweren Vergiftungserscheinungen. Auch Früchte, die im Rum oder in der Bowle waren, sind gefährlich.

Dämpfe und Gase

Eine weitere Gefahrenquelle für Kinder stellen giftige Dämpfe und Gase dar, die die Lungen in Mitleidenschaft ziehen. Als besonders gefährlich im Haushalt gelten Grillkohleanzünder, Petroleum oder Dämpfe von Lampenölen.

Diese dringen schleichend bis zur Lunge vor und führen dort zu erheblichen Entzündungen. Mitunter zeigen sich lebensgefährliche Symptome erst nach zwei Tagen.

Gefährliche und giftige Chemikalien mit dem Smartphone aufspüren

RFID-Chips und eine umgebaute Smartphone-App ermöglichen das Aufspüren unangenehmer Substanzen

Frau mit roten Fingernägeln bedient ein Smartphone
Woman using smartphone © Arman Zhenikeyev - www.fotolia.de

RFID-Chips bieten zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Die kleinen Funk-Chips werden zum

  • bargeldlosen Bezahlen
  • für Handytickets oder
  • das kontaktfreie Übertragen von Daten

verwendet

RFID steht für "Radio Frequency Identification" und wird zur Nahfeldkommunikation genutzt.

Chemikalien lokalisieren

US-Wissenschaftler wollen nun mit den RFID-Chips in Smartphones gefährliche und giftige Chemikalien aufspüren.

Dies reicht von

  • chemischen Kampfstoffen über
  • verdorbene Lebensmittel bis hin zu
  • Umweltschadstoffen

Dazu haben sie den elektronischen Schaltkreis in den Chips unterbrochen, indem sie einen Teil der Leiterbahnen mit Löchern versahen.

Diese Lücke füllten sie mit verschiedenen auf Kohlenstoff-Nanoröhrchen basierenden Materialien, die nur dann leitfähig sind, wenn eine bestimmte Konzentration einer Chemikalie in ihrer Umgebung existiert.

Smartphone-App

Um bestimmte Substanzen zu entdecken, ist die richtige Zusammenstellung von chemoreaktiven Lückenfüller-Stoffen erforderlich.

Erst dann reagieren die umgebauten RFID-Tags. Eine angepasste Smartphone-App ermöglicht dann das Auslesen der RFID-Sensoren.

Pflanzen

So manche Pflanze auf dem Balkon oder im Garten blüht in verschwenderischer Pracht, doch viele der Schönheiten können Kindern gefährlich werden und zu Vergiftungserscheinungen führen. Eine Vielzahl von Garten- und Zimmerpflanzen werden als bedenklich eingestuft und sollten möglichst nicht in die Nähe von Kindern geraten.

Glücklicherweise kommt es in Deutschland sehr selten zu Todesfällen oder schlimmen Vergiftungen, doch bei jedem siebzigsten Kind lösen Giftpflanzen schwere Symptome aus. Meistens spucken Kinder Blüten, Blätter oder Beeren schnell wieder aus, da sie nicht schmecken. Kleinkinder sollten trotzdem keinesfalls unbeaufsichtigt im Garten oder auf dem Balkon spielen und frühzeitig lernen, welche Gewächse zu den giftigen gehören und dass Pflanzenteile nicht einfach in den Mund genommen werden dürfen.

Eibe

Zu den giftigen Gartenpflanzen gehört die Eibe. Sowohl die Samen als auch nahezu alle Pflanzenteile sind giftig. Wenn Kinder die Samen, Beeren oder Nadeln verschlucken, kommt es innerhalb kurzer Zeit zu Übelkeit und Bauchschmerzen, später zu Durchfall und Erbrechen.

Auch die Pupillen weiten sich, zudem werden die Lippen sehr rot. Bei schweren Vergiftungserscheinungen können Bewusstlosigkeit und starkes Herzrasen auftreten.

Oleander

Auch der Oleander ist giftig. Verzehren Kleinkinder Teile der Pflanze, sind Übelkeit und starke Bauchschmerzen die Folge. Auch Erbrechen und Herzrhythmusstörungen können beim Verzehr von Oleander auftreten.

Lebensbaum

Der Lebensbaum ist ebenfalls eine giftige Pflanzenart. Essen Kinder die Zapfen oder Spitzen der Zweige, folgen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. In schlimmen Fällen drohen Krampfanfälle oder dauerhafte Nierenschäden. Die Öle des Lebensbaums können zudem Hautreizungen auslösen.

Weitere Giftpflanzen

Auch nach dem Verschlucken von Knollenstücken des Alpenveilchens oder Pflanzenteilen der Christrose und des Maiglöckchens treten Erbrechen und Durchfall auf. Ebenso zählen Krampfanfälle, Lähmungen, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen und vermehrter Speichelfluss zu den möglichen Vergiftungserscheinungen. Beim Maiglöckchen sind auch die Beeren giftig.

Zudem können einige Zimmerpflanzen wie

  • Gummibaum,
  • Birkenfeige oder
  • Weihnachtsstern

Kindern gefährlich werden. Einige weitere giftige Sträucher, Blumen und Bäume, die besser nicht im Garten oder auf dem Balkon stehen sollten, wenn Kleinkinder im Haushalt leben:

Der Eisenhut ist eine sehr giftige Pflanze
Der Eisenhut ist eine sehr giftige Pflanze
  • blauer und gelber Eisenhut
  • Feuerbohne
  • Feuerdorn
  • Gemeiner Efeu
  • Goldregen
  • Kartoffel
  • blaue und gelbe Lupinen
  • Mahonie
  • Osterglocke
  • Rittersporn
  • Rosskastanie
  • Schneebeere
  • Seidelbast
  • Stechapfel
  • Stechpalme
  • Tollkirsche
  • Wiesen- und Riesenbärenklau
  • Wunderbaum
  • Zwergmispel

Riskante Umweltgifte für Kinder

Umweltgifte gibt es viele. Manche von ihnen können die kindliche Entwicklung negativ beeinflussen.

Als Umweltgifte oder Umweltschadstoffe bezeichnet man schädliche Substanzen, die sich begünstigend auf Krankheiten auswirken. So werden sie zum Beispiel mit ADHS bei Kindern in Verbindung gebracht.

Zahlreiche Umweltgifte lauern in den alltäglichsten Dingen. So schweben sie in der Zimmerluft umher oder sind in

zu finden.

Was für erwachsene Menschen eher harmlos ist, kann sich auf Kinder dagegen überaus unangenehm auswirken, da sie empfindlicher auf solche Stoffe reagieren. So leiden sie aufgrund von Umweltbelastungen häufig unter Beschwerden wie

Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Immunsystem eines Kindes weitaus weniger widerstandsfähig ist, als das eines gesunden erwachsenen Menschen. Besonders kleine Kinder, die gerne herumkrabbeln und alles genauer untersuchen wollen, sind anfällig für Schadstoffe am Boden. Das Tückische an den Umweltgiften ist, dass sie sich nicht immer wahrnehmen oder erkennen lassen.

Einige dieser giftigen Stoffe können die Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen und zu Erkrankungen wie zum Beispiel ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) führen. ADHS zählt zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Durch ADHS kommt zu Leistungsproblemen in der Schule sowie Verhaltensstörungen.

Verschiedene wissenschaftliche Studien ergaben, dass die Entwicklung von ADHS bei Kindern durch Umweltgifte gefördert wird. Bei diesen Umweltgiften handelt es sich um Pestizide, polychlorierte Biphenyle sowie Schwermetalle wie Blei und Quecksilber.

Blei

Blei gilt als schweres Nervengift. So werden vor allem die Nieren sowie die Blutbildung dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Bei Kindern besteht die Gefahr, dass es bei ihnen zu einer verminderten Leistung des Gedächtnisses, einer schwächeren Intelligenz und psychomotorischen Störungen kommt.

In der heutigen Zeit ist die Umweltbelastung durch Blei allerdings deutlich geringer als in früheren Jahren. Gefahr besteht durch das Schwermetall jedoch noch immer.

Besonders Kinder, die in Industriegebieten leben, sind vermehrt Bleibelastungen ausgesetzt. Aber auch Spielzeug aus Kunststoff enthält kleine Mengen an Blei.

Werden bleihaltiger Sand oder Erde verschluckt, besteht das Risiko, dass größere Mengen in den Körper gelangen. Schon geringe Mengen des Schwermetalls gelten als gesundheitsschädlich. Studien zufolge besteht eine Verbindung zwischen niedrigen Bleikonzentrationen und der Aufmerksamkeitsdefizitstörung.

Es wird angenommen, dass das Blei verantwortlich für die Störung von wichtigen Neurotransmittern wie Dopamin ist. Daher empfiehlt es sich, beim Auftreten von ADHS an eine Belastung mit Schwermetallen zu denken.

Quecksilber

Ebenfalls ein schweres Nervengift ist Quecksilber. So schädigt dieses Element Nieren und Nerven. Früher verwendete man es häufig für Zahnfüllungen aus Amalgam. Bei schwangeren Frauen besteht die Gefahr, dass sie das Quecksilber, das sich vor allem im Nervensystem ablagert, über den Mutterkuchen (Plazenta) an ihr ungeborenes Kind weitergeben.

Doch auch in Fisch kann Quecksilber vorkommen, da dieser Methylquecksilber in seinen fetthaltigen Strukturen ablagert. Verschiedene Wissenschaftler brachten das hochgiftige Methylquecksilber mit ADHS in Verbindung. So genügen bereits geringe Mengen an dem Gift, um die Feinmotorik und das Wortgedächtnis von Kindern zu beeinträchtigen.

Jeder Haushalt enthält verschiedene Giftquellen - gerade Eltern sollten daher wachsam sein

Kinderhände halten eine grüne Flasche mit Reinigunsmittel
Reinigunsmittel © Marco2811 - www.fotolia.de

Eine Wohnung ist kein Chemielabor, doch Tatsache ist, dass sich in jedem deutschen Haushalt gleich mehrere Giftquellen finden lassen. Es beginnt mit dem Nagellackentferner im Badezimmer, geht über die WC-Reiniger in der Abstellkammer weiter bis hin zum Spülmittel in der Küche.

Die meisten dieser Quellen sind für Erwachsene nur harmlos, da sie wissen, dass diese Substanzen nicht getrunken werden sollten. Gerade bei aggressiven Reinigungsmitteln sollte man nicht einmal Hautkontakt herstellen und nur mit Handschuhen arbeiten. Doch gerade junge Eltern unterschätzen diese Gefahrenquellen für ihr Kind. Da bei diesen die Neugier groß ist und entsprechendes Wissen fehlt, können sie sich sehr schnell vergiften.

Auch Medikamente im Nachtschrank oder schöne (doch giftige) Zimmerpflanzen können zur Gefahr werden. Ab wann es wirklich gefährlich wird, entscheidet sich von Fall zu Fall. Es kommt immer darauf an, was man zu sich nimmt und in welcher Dosis dies geschieht. Zudem ist nicht unerheblich wie alt die Person ist, die sich vergiftet.

Für Laien ist es sehr schwer, eine Vergiftung zu erkennen, denn die Symptome unterscheiden sich teils extrem und können von Atemnot bis leichter Übelkeit fast alle Formen annehmen. Genau aus diesem Grund sollte man kleine Kinder außerhalb des Kinderzimmers im Grunde gar nicht aus den Augen lassen und den Älteren alle Gefahrenquellen aufzeigen.

Bei dem geringsten Verdacht auf eine Vergiftung sollte man umgehend die 112 anrufen und ruhig bleiben. Der Betroffene darf auf keinen Fall gezwungen werden, zu erbrechen, denn dass kann die Speiseröhre weiter beschädigen und das Gift beim Husten auch in die Lunge befördern.

Mögliche Anzeichen einer Vergiftung

Kommt es bei einem Kind zu einer Vergiftung, müssen rasch Gegenmaßnahmen erfolgen. Allerdings ist es nicht immer einfach, die Anzeichen von Vergiftungen richtig zu deuten. Das liegt daran, dass die Anzahl an Giften sehr groß ist.

Außerdem fallen die Reaktionen des Körpers individuell verschieden aus, sodass auch die Symptomatik unterschiedlich ist. Ein weiteres Problem ist, dass Vergiftungen meist in Abwesenheit der Eltern auftreten.

Dennoch lassen sich Vergiftungen an bestimmten Anzeichen erkennen, wie beispielsweise ungewöhnliches Verhalten des Kindes. Dieses macht sich oft durch

bemerkbar. Sogar Bewusstseinsverlust ist im Bereich des Möglichen. Weitere Beschwerden bei Vergiftungen können

  • Schwindelgefühle
  • Kopfschmerzen
  • starke Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Übelkeit und
  • Erbrechen

sein. Manchmal treten auch Atemprobleme und sogar ein lebensgefährlicher Schock auf.

Besonders bei kleinen Kindern sollte bei ungewöhnlichem Verhalten auf Anzeichen einer Vergiftung geachtet werden, da Kinder in diesem Alter noch nicht imstande sind, sich richtig auszudrücken.

Mögliche Hinweise auf die Einnahme einer giftigen Substanz können verfärbter Speichel sowie Spuren von Tabletten oder Giftpflanzen sein. Eine Vergiftung mit Alkohol oder chemischen Reinigungsmitteln lässt sich am Geruch des Atems erkennen.

Vitalzeichen richtig deuten

Treten bei einem Kind Vergiftungserscheinungen auf, muss auf seine Vitalzeichen geachtet werden. Unter Vitalzeichen versteht man Körperzeichen, die von einem gesunden Körper ausgesendet werden.

Dabei handelt es sich um Bewusstsein, Atmung und Puls. Indem man die Vitalzeichen des betroffenen Kindes kontrolliert, kann man seinen Gesundheitszustand besser einschätzen.

Bewusstsein

Normalerweise sind Kinder bewegungsfreudig, aufgeweckt und an ihrer Umgebung interessiert, was man auch als Bewusstsein bezeichnet. Durch eine Vergiftung kann es jedoch zu einer Störung des Bewusstseins kommen, was sich zum Beispiel dadurch bemerkbar macht, dass das Kind müde und apathisch wirkt.

Puls

Über den Puls ist der Zustand der Herz-Kreislauffunktion feststellbar. Bei einem zu langsamen oder zu schnellen Puls besteht die Gefahr eines Kreislaufzusammenbruchs. Puls und Atemrhythmus sind allerdings vom Alter abhängig.

So beträgt der normale Puls bei Babys ca. 120 bis 140 Schläge in der Minute, während bei Kleinkindern etwa 100 bis 140 Schläge pro Minute normal sind. Bei größeren Kindern liegt der Pulsschlag bei 80 bis 100 Schlägen in der Minute. Bei erwachsenen Menschen sind 60 bis 80 Schläge normal.

Atmung

Auch bei der Atmung gibt es Unterschiede. Während bei Babys 30 bis 40 Atemzüge in der Minute normal sind, ist dies bei Kleinkindern bei 20–30 Atemzügen der Fall. Bei größeren Kindern sind 16 bis 20 Atemzüge pro Minute üblich.

Zu den typischen Anzeichen für eine Störung der Vitalzeichen gehören vor allem

  • Krämpfe
  • schlechte Ansprechbarkeit
  • Schläfrigkeit
  • Fieber
  • schnelles oder langsames Atmen
  • Atemnot
  • Verfärbungen der Haut sowie
  • ein schneller oder langsamer Puls.

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Im Falle einer Vergiftung ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und rasch Erste-Hilfe-Maßnahmen zu ergreifen. So darf man nicht zögern, bei akuten Beschwerden einen Notarzt zu verständigen.

Außerdem sollte festgestellt werden, welche Menge an Gift das Kind zu sich genommen hat, und um welchen Giftstoff es sich handelt. Haben sich bei dem Kind noch keine Symptome gezeigt, kann ein Giftnotruf zu Rate gezogen werden, von dem man weitere Anweisungen erhält.

Die Giftnotrufzentrale gibt Auskunft über mögliche Sofortmaßnahmen. Die beste Behandlung ist dann möglich, wenn die Eltern in Erfahrung bringen können, welches der auslösende Giftstoff war.

Sinnvoll ist es auf jeden Fall, den Giftstoff zu verdünnen, indem das betroffene Kind Wasser oder Tee in kleinen Schlücken zu sich nimmt. Milch ist allerdings kein Gegengift - im Gegenteil, sie kann die Aufnahme bestimmter Stoffe im Verdauungstrakt noch beschleunigen.

Ärzte raten dringend davon ab, das Erbrechen auszulösen, da giftige Bestandteile in der Speiseröhre und im Mund zu schwerwiegenden Verätzungen führen können. Bis der Arzt vor Ort ist, sollte das Kind in die stabile Seitenlage gebracht werden, zudem ist die Überprüfung von Puls und Atmung erforderlich.

Bei Alkohol und Zigaretten

Wenn Verdacht besteht, dass das Kind Alkohol getrunken hat, sollte es viel Wasser und zuckerhaltigen Saft zu trinken bekommen. Auf keinen Fall sollte es selbstständig zum Erbrechen gezwungen werden. Wenn es ihm offensichtlich schlecht geht, sollte sofort der Notarzt alarmiert werden.

Ähnliches gilt nach dem Verzehr von Zigarettenstummeln. Bereits eine einzelne Zigarette enthält so viele Giftstoffe - allen voran Nikotin - dass ein kleines Kind daran sterben kann, wenn es sie isst.

Im Zweifelsfall sollte auch hier sofort ein Arzt oder die Giftnotrufzentrale zurate gezogen werden. Erste Hilfe bieten Kohletabletten, die mit etwas Wasser zerstoßen werden.

Vergiftete Kinder nicht erbrechen lassen

Richtiges Verhalten bei Vergiftungen

Grafische Darstellung kranke Blutzelle
blood cell under attack © Stephen Sweet - www.fotolia.de

Kinder nehmen alles in den Mund: Auch Tabletten der Eltern, Reinigungsmittel, Zigaretten, Pflanzen – nichts ist vor der Entdeckerfreude der Kleinen sicher.

Ätzende Substanzen können bei Erbrechen Mund und Speiseröhre ein weiteres Mal schädigen

Auf keinen Fall sollen Kinder dann ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Giftnotrufexperten zum Erbrechen gebracht werden, warnt Dr. med. G. Gerber vom Giftnotruf der Technischen Universität München in der Apothekenzeitschrift „BABY und die ersten Lebensjahre“. Beim Erbrechen könnte die giftige Substanz in die Luftröhre geraten. Ätzende Substanzen schädigen dann Mund und Speiseröhre eventuell ein zweites Mal.

Auch Milch oder Salzwasser sollte man dem Kind nicht zu trinken geben. Wenn das Kind nicht bewußtlos ist, soll es schluckweise Leitungswasser trinken.

Kindern frühzeitig beibringen, nicht alles in den Mund zu nehmen

Bei allem Entdeckerdrang sollen Kinder frühzeitig lernen, nichts in den Mund zu nehmen, was nicht als Lebensmittel bekannt ist. Da diese Einsicht kleinen Kindern in aller Regel fehlt, hilft nur, potenziell gefährliche Substanzen aus ihrer Reichweite zu entfernen.

Eine der häufigsten Vergiftungen bei kleinen Kindern geschieht übrigens durch Zigarettenreste. Für ein Kleinkind kann bereits eine einzige verschluckte Zigarette tödlich sein.

Keine Milch bei Vergiftungen, denn Milch steigert die Aufnahme vieler Giftstoffe

Milch steht immer noch im Ruf, ein wirksames Hausmittel bei Vergiftungen zu sein. Heute wird jedoch ausdrücklich dagegen gewarnt. Milch steigert die Aufnahme vieler Giftstoffe im Magen-Darmtrakt, begründet der Erste Hilfe-Experte und Leiter des Rotkreuz-Lehrinstituts in Münster, Franz Keggenhoff, diese Warnung in der Apothekenzeitschrift BABY und die ersten Lebensjahre.

Richtig ist, dass verschluckte Giftstoffe durch große Trinkmengen verdünnt werden. Die Giftaufnahme ins Blut verlangsamt sich dadurch. Empfohlen wird vor allem Wasser, aber auch Saft und Tee sind geeignet. Für Vergiftungsfälle sollte in jeder Hausapotheke auch medizinische Kohle bereit liegen. Sie wird in Wasser aufgelöst getrunken und wirkt, indem sie Giftstoffe einschließt und über den Darm ausscheidet. Kinder sollen 0,5 bis 1 Gramm Kohle je Kilogramm Körpergewicht bekommen.

Giftnotrufe müssen jährlich bei rund 120.000 Kindervergiftungen helfen

Die zehn deutschen Giftnotruf-Zentralen werden jährlich mit mehr als 120.000 Vergiftungsfällen von Kindern konfrontiert. Schwere oder tödliche Verläufe sind aber zum Glück selten.

„Bei Kindern steht die versehentliche Einnahme kleinerer Mengen im Vordergrund“, berichtet Ingrid Koch vom Giftnotruf Berlin in der Apotheken-Umschau. Meistens sind die Eltern sehr aufgeregt. Doch keine Panik, raten die Notrufexperten: Nach ihrer Erfahrung können sie in 90 Prozent der Fälle Entwarnung geben. Ernster ist es oft, wenn Erwachsene betroffen sind, denn in jedem zweiten Fall steckt ein Selbstmordversuch dahinter, etwa 30 Prozent sind Unfälle.

Der Anruf bei einer Notrufzentrale ist kostenlos. Auch wenn einem die Situation noch so dramatisch erscheint, ist dabei nichts so wichtig, als die Ruhe zu bewahren und möglichst viele Informationen über den Fall – wer, was, wie viel, wann, wie, wo? – schon parat zu haben.

Besteht bei einem Kleinkind Verdacht auf eine Vergiftung sollte man sofort den Giftnotruf rufen

Bei Verdacht auf Vergiftung solle man nicht versuchen, das Kind zum Erbrechen zu bringen

Notfall Krankenwagen fährt schnell in Straße, Blaulicht, Unfall
Krankenwagen 3 © Thaut Images - www.fotolia.de

Gerade bei Babys und Kleinkindern ist es schnell passiert. Da stand der Aschenbecher auf dem Tisch oder das Reinigungsmittel war nicht richtig verschlossen und schon könnte der Nachwuchs sich an giftigen Stoffen verschluckt haben. Wer den Verdacht hat, dass das passiert ist, darf nicht in Panik geraten, sondern muss ganz ruhig und sachlich handeln.

Die richtige Vorgehensweise

Wichtig ist ein unverzüglicher Anruf bei der Giftnotrufzentrale. Diese Zentrale für Vergiftungen hat je nach Stadt eine andere Nummer. Diese sollten Eltern einmal im Voraus in Erfahrung bringen und dann zu den Notrufnummern in der Nähe des Telefons notieren.

Eltern sollten niemals versuchen, dass Kind zum Erbrechen der verschluckten Stoffe bringen. Natürlich muss das Gift aus dem Körper, aber durch Erbrechen und dann eventuellen Atemproblemen kann das Mittel in die Atemwege und die Lunge gelangen, was noch gefährlicher ist. Der Mythos vom Milchtrinken als Gegengift sollte ebenfalls am besten vergessen werden. Milch kann ganz im Gegenteil dazu führen, dass das Gift noch effektiver im Körper ankommt.

Bis der Arzt eintrifft, sollte der Erwachsene zumindest nach Außen Ruhe bewahren, damit das Kind nicht unnötig aufgeregt wird. Zudem sollte die Verpackung der verschluckten Substanz griffbereit sein, damit dem Arzt die Inhaltsstoffe direkt gezeigt werden können.

Giftzentralen im ständigen Einsatz

Alarmierend ist die Meldung, dass ca. 20% aller Vergiftungen bei Kindern durch Pilze und Pflanzen verursacht werden. So wundert es natürlich nicht, wenn Giftzentralen im Frühling über ein Ansteigen an Meldungen berichten müssen. Natürlich sind auch Zimmerpflanzen ganzjährig eine Gefahrenquelle, jedoch mit dem Beginn des Frühlings treiben auch in der freien Natur die giftigen Pflanzen wieder reichlich aus. Goldregen, Hyazinthen und Narzissen enthalten auch Substanzen die zu Vergiftungen führen können.

Zum Glück sind schwere Vergiftungen bei Kinder eher seltener, aber der Anruf bei einer Giftnotrufzentrale ist anzuraten. Hier erhält man rund um die Uhr Informationen, die schnell einmal lebensrettend sein können.

Im Erfurter Zentrum wird ein Ansteigen der Anrufe bezüglich Vergiftungen bemerkt. Nicht nur Kinder fallen Vergiftungen zum Opfer, denn Verwechslungen bei Pilzen und Bärlauch sorgen auch für viele erwachsene Opfer, die sogar tödlich enden können.

Alarmierend ist der Drogenmissbrauch, bei denen Substanzen aus dem Internet leicht zugänglich gemacht werden. Der Hauptgrund für Vergiftungen ist immer noch im heimischen Umfeld zu finden. Gerade Kinder greifen schnell zu Medikamenten oder Reinigungsmittel, die den Einsatz von einem Notarzt benötigen. Eltern sollten hier an ihre Pflicht denken und alles für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Schutzmaßnahmen

Experten raten zur Vorsicht, denn immer wieder kommt es im Alltag zu Momenten, in denen die Bezugsperson dem Kleinkind nicht die volle Aufmerksamkeit widmen kann. Arzneimittel sollten keinesfalls herumliegen und auch Putzmittel, Waschmittel, Pflanzenschutzmittel sowie Kosmetikprodukte gehören in fest verschlossene Schränke. Alkohol und Zigaretten - auch Reste in Gläsern und Aschenbechern - gehören weggeräumt.

Kinder frühzeitig über Gefahren aufklären und Vorbild sein

Die Welt durch Kinderaugen sehen

Damit es gar nicht erst dazu kommt, ist es wichtig, dass Eltern ihre Kinder über die Gefahren aufklären und sich vorbildlich verhalten. Dazu empfiehlt es sich, die Welt aus der Sicht eines Kindes zu betrachten und sich zu fragen, was kleine Kinder interessant finden könnten.

Besonders häufig kommt es zu Vergiftungen durch Arzneimittel. So können Kinder zum Beispiel Hustensaft nicht von Limonade unterscheiden und bunt gefärbte Pillen erinnern oft an Süßigkeiten. Doch auch flüssiges Waschmittel, das wie Milch aussieht, kann zu einer gefährlichen Vergiftung führen.

Aufklärung vom Alter abhängig machen

Wie man sein Kind am besten über Vergiftungsgefahren aufklärt und Verbote ausspricht, hängt natürlich stark vom jeweiligen Lebensalter ab. So können Kinder, die erst ein Jahr alt sind, Verbote nicht verstehen, sodass sie von den gefährlichen Substanzen konsequent ferngehalten werden müssen.

Ab dem zweiten oder dritten Lebensjahr beginnen Kinder allmählich Verbote zu verstehen und mit bestimmten Dingen in Zusammenhang zu bringen. Mit dem Erreichen des vierten Lebensjahres kann man Kindern begreiflich machen, dass sie bestimmte Dinge nicht anfassen oder in den Mund nehmen dürfen, weil sie schädlich sind und krank machen.

Durch diese Einsicht fällt es den Kindern auch leichter, sich an die Verbote ihrer Bezugspersonen zu halten. Diese Verbote müssen natürlich auch außerhalb der eigenen vier Wände eingehalten werden, da auch dort zahlreiche Gefahren durch giftige Stoffe lauern.

So ist es wichtig, Kinder über Giftpflanzen aufzuklären, die in Gärten oder Parks vorkommen können. Um mögliche Gefahren in der Nähe rechtzeitig zu erkennen, macht am besten mit seinem Kind einen Spaziergang durch die Umgebung und erklärt ihm eventuelle Risiken.

Natürlich ist es auch wichtig, dass sich die Eltern vorbildlich verhalten, denn Kinder neigen dazu, Verhaltensweisen ihrer Bezugspersonen nachzuahmen. So sollte man selbst konsequent sein und demonstrativ keine giftigen Substanzen berühren.

Kleine Kinder vor Vergiftungen schützen: Tabletten stets sicher wegsperren

GIZ ruft Eltern, Großeltern und auch Haustierbesitzer dazu auf, besser darauf zu achten, was zugänglich herum liegt

Kinderhand an Medikamentenschachtel, Tabletten
Medikamente und Kinder © Tanja Jäckel - www.fotolia.de

Im Jahr 2013 musste das Giftinformationszentrum Nord in Göttingen rund 32.000 Anfragen zu potenziellen Vergiftungen in Privathaushalten bearbeiten. Fast die Hälfte davon (14.000) entfielen dabei auf kleine Kinder im Alter bis zu vier Jahren.

Gefahrenquellen vermeiden

Das GIZ ruft daher Eltern und auch Großeltern dazu auf, sorgfältiger darauf zu achten, dass nichts herumliegt, was kleine Kinder mal eben in den Mund stecken oder gar schlucken könnten.

In einer Pressemitteilung teilten Ärzte mit, dass es sich dabei am häufigsten um folgende Gefahrenquellen handelt:

Rund 4900 Fälle betrafen eine Vergiftung zum Beispiel mit Reinigungsmitteln und in etwa 3400 Fällen waren Arzneimittel im Spiel.

Gefahr durch Arzneimittel

Gerade bei diesen kann es jedoch zu gefährlichen Reaktionen kommen, beispielsweise wenn kleine Kinder Herztabletten der Oma verschlucken. Medikamente - die aufgrund ihrer bunten Pillenform eine besondere Anziehungskraft auf Kleinkinder ausüben - sollten daher unbedingt sicher aufbewahrt werden.

Insgesamt verzeichnete das GIZ Nord 19 Todesfälle im Jahr 2013, darunter in zwei Fällen eine tödliche Pilzvergiftung. Ein Mensch war dagegen von einer giftigen Schlange gebissen worden.

Auch Haustierbesitzer zur Vorsicht geboten

Doch nicht nur zu menschlichen Vergiftungen mussten die Experten Rat geben: In über 650 Fällen riefen besorgte Haustierbesitzer an, deren Tier Vergiftungserscheinungen zeigte.

Kinder vor Pflanzenvergiftungen schützen

Ab einem Alter von etwa vier Jahren verstehen die Kleinen bereits, dass das Essen von Pflanzenteilen gefährlich sein kann. Eltern können ihren Kindern giftige Pflanzenarten zeigen, beispielsweise auf dem Weg in den Kindergarten, auf dem Schulweg oder beim Spielen in der Umgebung.

Giftige Pflanzen sollten generell weder im Haus noch im Garten wachsen. Es ist allerdings kaum möglich, sämtliche Giftpflanzen zu kennen. Daher ist es empfehlenswert, sich schon vor dem Kauf bei einem fachkundigen Gärtner nach für Kinder unbedenklichen Gewächsen zu erkundigen.

Geeignete Gewächse für einen kinderfreundlichen Garten

Kleine Entdecker lieben es, in der Erde zu buddeln oder stecken besonders gerne farbenfrohe Früchte oder Pflanzenteile in den Mund, wie vom Feuerdorn oder dem Korallenbäumchen. Doch niemand muss auf eine blühende Pracht verzichten, denn es gibt eine Vielzahl geeigneter Gewächse für einen kinderfreundlichen Familiengarten.

Kindergeeignete, ungiftige Pflanzen:

Der Flieder als duftende und gefahrenlose Pflanze im Garten
Der Flieder als duftende und gefahrenlose Pflanze im Garten
  • Flieder
  • Forsythie
  • Fuchsie
  • Gänseblümchen
  • Geranien
  • Hibiskus
  • Lavendel
  • Obst- und Zierobstsorten
  • Rosen
  • Stiefmütterchen

Schöne Pflanzen im gefahrenlosen Garten

Auch Küchenkräuter für Fensterbank, Balkon oder Garten wie

gelten als kindertauglich. Natürlich sollten Kinder aber auch Teile dieser Gewächse nicht in den Mund befördern oder verschlucken.

Küchenkräuter als leckere und schöne Gartendecko

Schadstoffen entgegenwirken

Um umweltschädliche Stoffe im Kinderalltag zu vermeiden oder zu reduzieren, werden verschiedene Maßnahmen empfohlen. Dazu gehört vor allem regelmäßiges Lüften der Räume. Der Fußboden sollte mit klarem Wasser gewischt werden. Außerdem ist es wichtig, in Gegenwart von Kindern nicht zu rauchen.

Grundinformationen zu Vergiftungen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Sick child © soupstock - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: lung © Andrey Kiselev - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Eisenhut Blauer © emer - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: junge frau genießt den duft von flieder © contrastwerkstatt - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: flowers © Franz Pfluegl - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Gänseblümchen 14.1 © Webgalerist - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Hibiskus © Ansgar - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: lavender background © Natalia Bratslavsky - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: kräuter © monropic - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Messer mit Schnittlauch auf weiß © unpict - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: petersilie © contrastwerkstatt - www.fotolia.de

Autor:

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