Physiotherapie

Für die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit

Bei der Physiotherapie zielt die Behandlung des Patienten durch einen Physiotherapeuten auf die natürlichen, physiologischen Reaktionen des Organismus ab. Dazu dienen Anwendungen wie die Rückenschule, Massagen oder auch die Fußgymnastik.

Physiotherapeutin mit Patient bei Behandlung
Physiotherapie © Walter Luger - www.fotolia.de

Physiotherapie ist der seit über zehn Jahren gängige Name für Krankengymnastik. Diese Therapie-Form versucht, durch äußere Anwendungen Besserung bei eingeschränkter Beweglichkeit und Gelenkschmerzen zu erreichen.

Anwendungsgebiete und Wirkung

Zur Anwendung kommt die Physiotherapie vor allem bei orthopädischen Erkrankungen wie

Auch nach neurologischen Krankheiten wie

hilft die Physiotherapie den Patienten, die richtigen Bewegungen wieder neu zu erlernen. Nach

sorgt die physiotherapeutische Behandlung dafür, dass

  • sich die Muskeln neu aufbauen
  • der Stoffwechsel angeregt wird und
  • die Patienten sich wieder besser bewegen können und Schmerzfreiheit erlangen.

Die physiotherapeutische Behandlung hat auch positive Auswirkungen auf die inneren Organe, bei denen häufig Funktionsstörungen vorliegen.

Arten und Bestandteile

Es gibt unterschiedliche Therapieverfahren, die im Rahmen der Physiotherapie angewandt werden, wie zum Beispiel

  • Mechanotherapie (Krankengymnastik)
  • Manuelle Therapie / Chirotherapie
  • Massagetherapie
  • Sporttherapie
  • Thermotherapie und
  • Elektrotherapie.

Eine Physiotherapie erfolgt meistens durch

  • verschiedene Massagetechniken,

die der Therapeut am liegenden Patienten ausführt. Zusätzliche

  • physikalische Reize in Form von Wärme, Kälte, Strahlung oder Elektrizität

vertiefen die Wirkung. Auch

helfen dabei, das Ziel der Schmerzfreiheit und besseren Beweglichkeit der Gelenke zu erreichen. Der Physiotherapeut hat darüber hinaus die Aufgabe, den Patienten darüber aufzuklären, auf welche Weise er seine Bewegungen ausführen muss, damit Fehlhaltungen korrigiert werden bzw. gar nicht erst entstehen.

Ein wichtiger Bereich ist daher die Prävention von beruflich bedingten Fehlhaltungen. Der Therapeut führt in seiner Praxis die richtigen Bewegungen am Patienten aus, dringt aber auch darauf, dass dieser zu Hause regelmäßig weiter übt, um das Erreichte zu festigen und zu erweitern.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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