Durchblutungsstörungen

Können akut oder bei einer chronischen Gefäßerkrankung auftreten

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  • von Paradisi-Redaktion
Anatomie - Grafik des menschlichen Herzens mit umliegenden Blutgefäßen
menschliches herz © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Durchblutungsstörungen entstehen durch eine Gefäßverengung. Sie machen sich durch ein leichtes Prickeln in den Fingern oder Zehen bemerkbar, was auf die Hände, Füße oder Beine übergeht, bis hin zur schmerzhaften Taubheit der betroffenen Gliedmaßen.

Eine Durchblutungsstörung beschreibt eine Beeinträchtigung des Blutstroms. Das Fließen des Blutes durch die Blutgefäße ist gestört.

Anatomie

Das System der Gefäße besteht aus Venen, Kapillargefäßen und Arterien, durch die das Blut fließt.

  • Arterien befördern das mit Sauerstoff angereicherte Blut vom Herzen durch den Körper und
  • die Venen und bringen das sauerstoffarme Blut wieder zum Herzen zurück.
  • Kapillaren sind kleine Blutgefäße, die die Versorgung von umliegendem Gewebe übernehmen.

Diese Gefäße können verstopfen.

Risikofaktoren

Vor allem

sind hierfür verantwortlich, aber auch

spielt eine Rolle.

Folgen

Kalkablagerungen bilden sich. Bei zu ungesunder Ernährungsweise und einem dementsprechenden Cholesterinwert kann sich Fett ablagern. Diese Ablagerungen können die Gefäße verstopfen. Es droht

Kleine Blutgerinnsel, auch

  • Aneuyrismen

genannt, können sich bilden. Sie bestehen meist aus Fett oder Kalk. Die Blutgerinnsel können sich lösen und durch die Blutbahn wandern. Erreichen sie ein wichtiges Organ, kommt es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer

wobei ein lebenswichtiges Gefäß verstopft wird.

Dabei ist es auch wichtig, welcher Teil des Hirns betroffen ist. Es kann zu kleineren und größeren Lähmungen kommen. Sollte ein lebenswichtiger Teil des Gehirns betroffen sein, ist der Tod die Folge.

Grundinformationen zu Durchblutungsstörungen

Allgemeine Artikel zu Durchblutungsstörungen

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