Wechseljahre

Das Klimakterium ist eine natürliche Phase im Leben einer Frau, die vor und nach der Menopause liegt

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  • von Paradisi-Redaktion
Frau mittleren Alters am Tisch bei einer Ärztin, die ihren Arm berührt und ihr ein Medikament rüberschiebt
arztpraxis © Udo Kroener - www.fotolia.de

Die Wechseljahre sind gekennzeichnet durch eine mehr oder weniger starke hormonelle Umstellung im Körper der Frau. Sie liegen vor und nach der letzten monatlichen Regelblutung, die meistens zwischen dem 45. und dem 55. Lebensjahr einsetzt.

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Im Alter von 42 bis 48 Jahren kommen die meisten Frauen in die so genannten Wechseljahre. Ein Großteil der Frauen hat während ihrer Wechseljahre psychische und/oder körperliche Beschwerden. Durch die Verringerung der weiblichen Geschlechtshormone wird der Menstruationszyklus der Frau unregelmäßig und hört schließlich ganz auf. Während die Frau noch ihre Menstruation hat, findet nicht mehr in jedem Zyklus ein Eisprung statt, so dass die Frau in diesen Monaten nicht mehr fruchtbar ist. Auch Zwischenblutungen sind in dieser Phase sehr häufig.

Die letzte Regelblutung tritt meist mit etwa 50 Jahren auf. Erst nachdem die letzte Regelblutung ein Jahr zurück liegt, kann die Frau aufhören zu verhüten, da vorher noch immer die Gefahr einer Schwangerschaft besteht. Erst mit etwa 60 Jahren ist die körperliche Umstellung vollständig beendet.

Die häufigsten Beschwerden der Wechseljahre sind die Hitzewallungen. Zusätzlich treten auch oft Schlafstörungen, Depressionen, eine Reizblase, eine trockene Scheide beim Geschlechtsverkehr oder ein vermindertes sexuelles Lustempfinden auf.

Das beste Mittel zur Behandlung der Wechseljahresbeschwerden und zur Verhinderung einer Osteoporose ist die Hormonbehandlung mit Östrogenen und Gestagenen. Die Hormone können in Form von Pflastern, Spritzen oder Tabletten verabreicht werden.

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