Neurodermitis

Auch als atopisches Ekzem, endogenes Ekzem oder atopische Dermatitis bezeichnet

Bei von Neurodermitis Betroffenen reagiert das körpereigene Immunsystem über die Haut gegen harmlose Stoffe aus der Umwelt (auch Allergene genannt) mit einer starken Abwehrreaktion. Die Haut ist extrem trocken und es entsteht ein quälender Juckreiz.

Rechtes Bein eines kleinen Mädchens mit Neurodermitis, kratzt sich am Bein
Neurodermitis © bilderbox - www.fotolia.de

Neurodermitis ist eine häufige Hautkrankheit, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, und wird zu den allergischen Erkrankungen gezählt. Ursache können Vererbung oder auch Umweltfaktoren sein.

Symptome und Ausprägungsformen

Voraussetzung für eine Neurodermitis ist eine sehr trockene Haut. Bei Klein- oder Schulkindern sind hauptsächlich Ellbogen und Kniekehlen oder auch Gesicht und Hals betroffen.

Die entzündeten Hautstellen jucken stark, weshalb die Kinder die Stellen aufkratzen. Dabei besteht die Gefahr sich mit Bakterien zu infizieren sowie auch die Entstehung von Narben.

Die Krankheit tritt in Schüben auf und kann sich bessern oder sogar völlig ausheilen.

Diagnose und Behandlung

Der Arzt stellt die Diagnose mittels einer Blutuntersuchung und Allergietests.

  • Zum Einreiben der Haut verschreibt der Arzt fettende Salben.
  • Auch Bäder mit medizinischen Badeölen sind sehr wirkungsvoll.

Ergeben die Allergietests ein positives Ergebnis, sollten die Allergene (z.B. bestimmte Nahrungsmittel) gemieden werden.

Bei einem akuten Schub verordnet der Arzt

Eine Vorbeugung der Neurodermitis ist kaum möglich. Eine lange Stillzeit im Säuglingsalter wirkt sich jedoch positiv gegen die Entstehung einer Neurodermitis aus.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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