Erkältung
Grippaler Infekt
Die Erkältung (grippaler Infekt) ist eine Virusinfektion der oberen Atemwege. Typische Symptome einer Erkältung sind häufige Niesanfälle, trockener Husten und eine verschnupfte Nase.
Der Begriff Erkältung bezeichnet eine Infektion der Schleimhäute des Halses, der Nase und der Bronchien. Es ist ein umgangssprachlicher Begriff, der nicht mit einer Grippe zu verwechseln ist. Eine Erkältung ist in den meisten Fällen viral, manchmal aber auch bakteriell bedingt. Typische Symptome sind Husten, Halsschmerzen, vermehrte Schleimproduktion der Nasenschleimhäute, Kopf- und Gliederschmerzen und eine erhöhte Temperatur. Oft sind sogenannte Rhinoviren der Auslöser. Ein durchschnittlich gesunder Erwachsener erkrankt etwa zwei bis drei mal pro Jahr, Kinder sehr viel häufiger. Dies ist vor allem damit zu erklären, dass die auslösenden Viren viele Unterstämme haben, die teilweise auch sehr gut an das menschliche Immunsystem angepasst sind. Auch die Verbreitungswege der Erreger tragen zu ihrer Häufigkeit bei, da sie vor allem durch Tröpfcheninfektionen (Husten und Niesen) oder Schmierinfektionen (etwa Kontakt mit Taschentüchern) übertragen werden. Normalerweise dauert eine Erkältung etwa eine Woche an, wenn sich keine Folgeerkrankungen, wie etwa eine Lungenentzündung, einstellen. Man versucht, die Symptome so gut es geht zu behandeln. Dies geschieht oft mit Inhalatoren, verschiedenen Tees oder Vitamin C-Präparaten, um das Immunsystem zu stärken. Bei bakteriellen Infektionen werden auch Antibiotika verschrieben.
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