Arterienverkalkung Artikel
Diagnose und Symptome der Arterienverkalkung
Die Arterienverkalkung zeigt unterschiedliche Symptome. Je nachdem, welche Arterie von der Verkalkung betroffen ist, fällt auch die Diagnostik unterschiedlich aus.
Die Arterienverkalkung, der Mediziner nennt diese Erkrankung auch Arteriosklerose, kann Arterien in unterschiedlichen Bereichen des menschlichen Körpers betreffen. Je nachdem, welche Arterie betroffen ist und wo sich diese befindet, äußert sich dies in unterschiedlichen Symptomen.
Sind die Herzkranzgefäße von der Verengung betroffen, führt dies zur so genannten Koronaren Herzkrankheit (KHK). Bei dieser Form der Arterienverkalkung wird das Herz nicht mehr richtig durchblutet, was zu Symptomen wie Beklemmungsgefühl im Brustbereich und linksseitigen Schmerzen in der Brust führt.
Ist die Halsschlagader durch die Verkalkung verengt, kann dies zu Sprachstörungen und halbseitigen Lähmungen führen.
Eine weitere Form der Arterienverkalkung ist die Verengung der Becken- und Beinarterien. Betroffene merken die Verengung durch Schmerzen im Oberschenkel. Sie können nur noch kurze Strecken gehen, bevor sie starke Muskelschmerzen verspüren. Im fortgeschrittenen Stadium treten die Schmerzen auch ohne Bewegung auf und schließlich können auch Zehen und sogar ganze Extremitäten absterben, da sie nicht mehr durchblutet werden.
Die Diagnostik der Arterienverkalkung hängt von der Art der Beschwerden ab. Bei Beschwerden im Brustbereich fertigt der Arzt ein EKG sowie ein EKG unter Belastung (Belastungs-EKG) an. Vermutet der Arzt durch die Schilderung der Symptome eine Verengung der Halsschlagader, kann er den Diagnoseverdacht durch eine Doppler-Sonografie bestätigen. Bei dieser schmerzlosen Untersuchung lassen sich Gefäßveränderungen feststellen. Klagt der Patient über Schmerzen beim Gehen, misst der Arzt die Strecke, die noch zurückgelegt werden kann. Zusätzlich wird bei allen vermuteten Gefäßverengungen eine Angiografie durchgeführt. Für diese Untersuchung wird dem Patienten ein Kontrastmittel über einen dünnen Katheter in die betroffene Arterie gespritzt und anschließend eine Röntgen- oder CT-Aufnahme angefertigt. Durch das Kontrastmittel können die Gefäße sichtbar gemacht und Verengungen diagnostiziert werden.