Typisch Diätfehler und Irrtümer rund ums Abnehmen und Tipps, um die guten Vorsätze durchzuziehen

Sie haben bisher tapfer versucht Ihre Neujahresvorsätze zu erfüllen und trotzdem Ihr Wunschgewicht noch nicht erreicht? Vielleicht sind Ihnen versehentlich einige der typischen Diätfehler unterlaufen. Welche das sind und wie Sie diese umgehen können, erfahren Sie hier.

Welche Fehltritte man während einer Diät vermeiden sollte, die negativen Aspekte einer einseitigen Diät und worauf man bei einer Diät für langfristige Erfolge achten sollte

Jede Diät eine große Herausforderung - warum uns das Abnehmen so schwer fällt

Ein weit verbreitetes Klischee ist, dass ein übergewichtiger Mensch nur zu faul ist, um regelmäßig Sport zu machen oder der beleibte Körper schlicht der Beweis für eine ausgeprägte Esssucht ist. Es gibt jedoch Faktoren, die begründen, warum der eine Mensch eher zu weniger Gewicht oder zu einem höheren Gewicht tendiert.

Nicht betroffene Menschen sind oft unwissend und ahnungslos hinsichtlich der Gefahren und Risiken des Übergewichtigseins und der Fettleibigkeit. Es besteht eine Vielzahl an Krankheiten, die allein auf Fettleibigkeit zurückzuführen sind.

Traditionell nehmen viele Menschen in Form einer Diät ab, um dünner auszusehen oder attraktiver zu sein. Ein nicht übergewichtiger Körper hat natürlich seine Vorteile, allerdings sollte das nicht der einzige Grund sein, Gewicht verlieren zu wollen und eine Diät zu machen.

Das richtige Ziel setzen

Das Ziel einer Diät sollte sein, Gesundheitsrisiken vorzubeugen. Es ist wichtig, dass die betroffene Person erkennt, welche gesundheitlichen Probleme sie hat, damit sie die Neigung zur Fettleibigkeit langfristig durch kontinuierliches Training und eine entsprechende Diät in den Griff bekommen und somit eine bessere Lebensqualität genießen kann.

Ein geringerer Körperfettanteil kann nachweislich ein längeres Leben begünstigen. Nicht zuletzt die Kenntnis über den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Adipositas wird der Übergewichtigen die größte Motivation geben, über das eigene Gewicht und Möglichkeiten zur Erleichterung der Gesundheitsprobleme nachzudenken.

Eine Verbesserung des psychischen Befindens wird unweigerlich einer der schönsten Nebeneffekte im Rahmen des Gewichtsverlustes sein. Gehen Sie es an.

Kritische Denkweise entwickeln

Übergewichtige Menschen legen oftmals nicht das notwendige Engagement an den Tag und lassen den Einsatz, die erforderlichen Schritte für eine Veränderung des Lebensstils einzuleiten, missen.

Häufig wird eine Diät nur als übergangsweise Lösung genutzt, so dass das kurzfristig erzielte Ergebnis auch dementsprechend ein kurzfristiges bleibt und die Auseinandersetzung mit dem Gewichtsproblem nur verschleppt wird, aber eigentlich weiterhin besteht.

Es ist besser, sich eine Mentalität anzueignen, in der Sie sich dauerhaft mit Ihrer Gesundheit auseinandersetzen und dauerhaft darauf achten, Ihre Ernährung umzustellen.

Achten Sie dabei nicht nur auf Ihre Ernährung, sondern prüfen Sie grundsätzlich Ihre Gewohnheiten und suchen Sie nach Verbesserungen in Ihrem Leben, so dass Sie langfristig in Form von Verbesserungen in der Gesundheit und einem besseren Gewicht einem erfüllteren Alltag nachgehen können.

Sich über aktuelle Forschungsergebnisse informieren

Es ist sehr schwer Fakten von Fiktionen zu trennen, wenn es um die Diät-Industrie geht. Viele Leute unterliegen einer getrübten Perspektive und haben keine große Ahnung über das Abnehmen, die Fettverbrennung und die langfristige Aufrechterhaltung eines gesunden Körpergewichts.

Zum Beispiel passiert es häufig, dass jemand eine radikale Diät durchzieht, um 10 Kilo in einem Monat zu verlieren. Aber wenn diese Person dann zu ihren normalen Essens-, Bewegungs- und Lebensgewohnheiten zurückkehrt, wird sie sehr schnell mehr als 15 kg zunehmen.

Positiv denken

Menschen scheitern an einer Diät, weil sie denken, dass sie versagt haben, sobald sie genascht haben. Oder wenn sie innerhalb einer Woche fleißig und konsequent trainiert und dennoch kein Gewicht verloren haben. Dies ist die Geburt einer negativen Sichtweise, die sie dazu veranlasst, ihre eigenen Plänen zu durchkreuzen. Die Diät wird abgebrochen.

Stattdessen sollten Sie bedenken, dass ein nicht erfolgter Gewichtsverlust auf viele andere Gründe zurückzuführen ist. Sehen Sie die Diät und Trainingseinheiten grundsätzlich auch als Chance, sich mit Ihren bisherigen Prioritäten auseinanderzusetzen, diese zu prüfen und den Mut zu haben, sie zu verschieben.

Häufige Diät-Fehler

1. Fehlende mentale Vorbereitung

Einer der größten Fehler, den Sie begehen können, ist es sich nicht psychisch auf die Herausforderung einzustellen. Eine Diät ist auch immer mit einer Lebensumstellung verbunden, die wesentliche Bereiche ihres Alltags beeinflussen wird.

Das Feierabendbier mit Freunden oder endloses Ausruhen auf der Couch sind zwar lieb gewonnene Gewohnheiten, die Sie jedoch von ihren Zielen abhalten.

Machen Sie sich bewusst, dass vor Ihnen eine Zeit mit vielen Entbehrungen liegt, in der Sie so manches Opfer bringen müssen. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass Sie sich ihren Träumen mit gewaltigen Schritten nähern.

Es gibt viele mentale Techniken, um sich langfristig für die Strapazen einer Diät wappnen zu können. Nutzen Sie diese, um nicht vom Weg abzukommen.

2. Keine Ziele gesetzt

Um dauerhaft Gewicht zu verlieren, bedarf es einen mehr oder weniger detaillierten Plan, der in Etappenziele unterteilt ist, die Sie in einer bestimmten Zeit erreichen müssen bzw. wollen. Wenn Sie auf eine solche zeitliche Planung verzichten, riskieren Sie es, ihre Diät zu lax oder zu hart anzugehen.

3. Mahlzeiten weglassen

Ganze Mahlzeiten einfach auszulassen ist ein gängiger Fehler, der fast jedem Diäter passiert. Es erscheint auch auf den ersten Blick logisch, dass man durch weniger Essen auch weniger zunehmen bzw. mehr abnehmen würde.

Dieser Ansatz berücksichtigt jedoch nicht, dass der menschliche Stoffwechsel kein rigides System ist, sondern sich durchaus an das neue Essverhalten anpassen kann. Um nicht hungern zu müssen, reguliert der Körper einfach seinen Energieverbrauch nach unten, wodurch es noch schwieriger wird, Fett abzubauen.

Außerdem führen längere Hungerphasen zu einem riesigem Appetit, der sich nicht selten in Heißhungerattacken zu offenbaren sucht. Verkleinern Sie also eher die Größe der Mahlzeit, als sie komplett ausfallen zu lassen.

4. Zu wenig Schlaf

Mit mehr als einer Studie konnten Wissenschaftler belegen, dass Personen mit Schlafdefiziten häufig an Übergewicht leiden. Offenbar neigt ein übermüdeter Organismus dazu, vermehrt Appetit anregende Hormone auszuschütten, um die in Folge zugeführten Kalorien als energetischen Ausgleich für den fehlenden Schlaf zu verwenden.

Wenn Sie dem Hunger widerstehen können, drohen Sie Muskeln anstelle von Körperfett zu verbrennen. Die Forscher sprachen sich für 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht aus, um optimale Diäterfolge sicherstellen zu können.

5. Depressionen und Melancholie

Ein depressives Gemüt ist ein weiterer Übeltäter, der Sie davon abhalten kann, ihr Traumgewicht zu erreichen. Wenn wir traurig oder demotiviert sind, schüttet unser Körper vermehrt das Hormon Kortisol aus, das uns dazu bewegt, zuckerhaltige und fette Nahrungsmittel zu uns zu nehmen. Ein gut gemeinter Trick der Natur, da solche Speisen viele Neurotransmitter enthalten, die eine stimmungsaufhellende Wirkung haben.

Versuchen Sie sich jedoch alternativ mit Musik, Fotos oder Fernsehen aufzumuntern, um nicht den Verlockungen von Schokolade und Co. zu unterliegen.

6. Diät ohne Sport

Bewegung und Diät gehen Hand in Hand. Dieses offene Geheimnis wird leider allzu gern vergessen. Natürlich verlieren Sie bei einer Kalorien reduzierten Ernährungsweise an Körpergewicht.

Wissenschaftliche Studien haben jedoch gezeigt, dass Sie mit Sport und einer ausgewogenen Diät deutlich schneller voran kommen und zudem weniger Muskelmasse verlieren.

Das häufig gebrauchte Argument, zu wenig Zeit zu haben, zählt hierbei nicht. Denn schon 20 Minuten Sport pro Tag können zu drastischen Verbesserungen führen.

7. Essen mit Ablenkung

Es ist eine kulturelle Fehlentwicklung, dass sich Fernseher in unseren Küchen als probates Möbel etablieren konnten. Wenn Sie beim Essen dem Fernsehprogramm folgen, geht ihre Aufmerksamkeit von der Nahrungsmittelaufnahme verloren und Sie merken nicht rechtzeitig, dass Sie eigentlich satt sind.

Die Fehler zu verstehen, die eine Diät untergraben können, ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um die gesteckten Ziele erreichen zu können. Aber das Wissen um sie nutzt nichts, wenn man es nicht in die Tat umsetzt.

Fassen Sie sich also ein Herz, und beobachten Sie sich stets kritisch, ob Sie nachlässig geworden sind und sich der eine oder andere Diätfehler eingeschlichen hat.

Sieben Faktoren, die Ihre Diätziele in weite Ferne rücken lassen

Wir alle wissen, dass man abnehmen kann, wenn man sich an bestimmte Regeln hält: anstelle von einem Burger und Pommes Frites einen Salat zur Mittagspause zu sich zu nehmen, Abstriche an Snacks und Süßigkeiten zu machen und immer wenn möglich eher fettfreie als vollfette Lebensmittel wählen. Wenn wir alles richtig machen, warum zeigt die Waage keine auch nach mehreren Wochen keine kleineren Ziffern?

Selbst wenn wir die besten Absichten haben, kann so etwas Einfaches wie ein gesunder Snack das Quentchen zuviel sein und zu einer Gewichtszunahme führen. Wenn Sie kleine Schritte machen und nur 100 Kalorien am Tag einsparen, können Sie 10 Pfund übers Jahr abnehmen.

Den folgenden Faktoren sollten Sie Ihre volle Aufmerksamkeit widmen, wenn es mit der Diät klappen soll.

1. Abgemessene Nahrungsmitteleinheiten

Benutzen Sie vorgefertigte 100-Kalorien-Snackpackungen? Es hat sich herausgestellt, dass eine dementsprechende Vorportionierung mehr Schaden als Gewichtskontrolle und Gewichtsabnahme herbeiführen kann.

Niederländische Forscher haben TV sehende Studenten entweder zwei große Tüten Kartoffelchips oder mehrere teilweise portionierte Chipstüten gegeben. Diejenigen mit den kleineren Tüten aßen doppelt so viele Chips.

Frühere Studien haben gezeigt, dass Menschen, die sehen, was sie bereits gegessen haben, letztlich weniger essen.

2. Fettarme Produkte

Fettfrei und ohne Zucker bedeutet nicht unbedingt kalorienarm. Zum Beispiel liefert fettreduzierter "Chocolate Chip Cookie" 47 Kalorien - nur sechs weniger als ein normales Cookie.

Des Weiteren zeigen Studien, dass Menschen, die übergewichtig sind, doppelt so viele Kalorien zu sich nehmen, wenn sie fettarme Snacks anstelle von vollwertigen Snacks essen.

3. Flüssige Kalorien

Ein paar Tassen Cappuccino mit je zwei Teelöffeln Zucker und ein paar Tassen Tee, jeweils mit zwei Teelöffeln Honig, haben bis zu 150 Kalorien.

Prüfen Sie auch Ihren Konsum an alkoholischen Getränken. Ersetzen Sie Wein oder Bier mit Sodawasser oder Mineralwasser und sparen Sie auf diese Art und Weise eine große Menge an Kalorien.

4. Energieriegel

Alle paar Stunden zu essen ist ein guter Weg, um den Stoffwechsel am Laufen zu halten. Sie müssen nur aufpassen, dabei nicht zu viele Kalorien aufzunehmen. Snacks sind die Hauptverantwortlichen für Gewichtszunahmen. Beschränken Sie sich auf nur zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag, bei etwa 150 Kalorien pro Zwischenmahlzeit.

Und seien Sie vorsichtig, sich auf Energieriegel als Zwischenmahlzeit einzulassen. Einige liefern nicht weniger als 400 Kalorien. Als Faustregel gilt: Ein Riegel unter 200 Kalorien ist ein Snack, alles, was darüber ist, zählt als eine Mahlzeit.

5. Eiweißreiche Nahrung

Steaks mit geringem Eiweiß- und Fettanteil können doppelt so viele Kalorien aufweisen wie eine magere Scheibe Fleisch. Im Vergleich dazu enthält die gleiche Menge Pute ohne Haut 144 Kalorien, nur 10 davon aus Fett stammend.

Und Putenwurst hat 75 Prozent weniger gesättigte Fettsäuren als Bratwurst.

6. Fettarme Salatdressings

Viele von uns nehmen Labels wie "fettreduziert" und "Fettfrei!" ernst. Aber es stellt sich heraus, dass die Hersteller oft das Fett in diesen entsprechend markierten Produkten mit Zucker ersetzen, so dass der Anteil an Kalorien immer noch vergleichsweise hoch ist.

Ironischerweise hat ein Salat ohne Fett kein sinnvolles Potenzial. Sie benötigen ein wenig Fett, um die Vitamine A, D, E und K und andere Nährstoffe aufnehmen zu können.

Verwenden Sie kleinere Mengen von Öl-basierten Salatsoßen. Sie bekommen in einigen cremigen Dressings gute Fette anstatt der gesättigten Fettsäuren. Suchen Sie nach Zutaten wie Olivenöl, Essig und Kräutern.

7. Kartoffelchips

Ja, sie sind weniger fetthaltig als gedacht. Kartoffelchips sind stark kalorienhaltig, aber arm an Nährstoffen, die für Ihren Körper nahrhaft sind. Eine bessere Wahl ist der Snack Popcorn. Sie nehmen 65 Prozent weniger Kalorien pro Tasse zu sich.

Suchen Sie nach ölfreiem Popcorn, dass Sie sich in der Mikrowelle zubereiten können und tränken Sie das Popcorn in gesunde Öle wie Olivenöl oder Rapsöl.

Erwachsene, die regelmäßig Popcorn essen, verbrauchen bis zu zweieinhalb Mal mehr Vollkornprodukte als diejenigen, die kein Popcorn zu sich nehmen, besagt eine aktuelle Studie, die im "Journal of the American Dietic Association" veröffentlicht wurde.

Gut gemeinte Ratschläge gibt es in der Welt der Diäten viele - dabei haben sich einige frühere bei vielen Menschen einige Zeit lang hartnäckig gehalten...

Die drei größten Diät-Irrtümer unserer Mütter

Wenn es um solides Grundwissen in Sachen Diäten geht, so kann man von der vorigen Generation oftmals sagen, dass dieses häufig aus Frauenzeitschriften mitgenommen wurde. Die folgenden Zeilen rücken die drei häufigsten Diät-Irrtümer der vorigen Generation ins richtige Licht.

Diät-Irrtum Nummer 1: Knallharte und fade Diäten sind die beste Lösung

Das Diät-Wissen unserer Mutter stammt je nach Generation aus einer Zeit, in der Erfolg nur dann von Bedeutung war, wenn er ganz schnell und ohne Umwege erreicht wurde. Eine Mentalität, die sich auch auf die Diäten auswirkte.

Und so verwundert es wenig, dass extreme Crash-Diäten bei der vorigen Generation hoch im Kurs und an erster Stelle der Diät-Predigt standen. Der Nachteil an solchen radikalen Abnehmstrategien ist jedoch, dass sie nur die Symptome, aber nicht die Ursache der Speckröllchen bekämpfen.

Wer übergewichtig ist, schuldet das in erster Linie einem passiven Lebensstil und einer unausgewogenen Ernährung. Eine Crash-Diät kann zwar durchaus zu einem beeindruckenden Gewichtsverlust führen, trägt aber wenig dazu bei, ein gesundes Essverhalten in den Alltag zu integrieren. Deshalb kommt es häufig wieder zu einer raschen Gewichtszunahme, sobald man die absurden Diäten nicht mehr befolgt.

Diät-Irrtum Nummer 2: Vermeide Fett um jeden Preis

Den wissenschaftlichen Erkenntnissen aus den 50er Jahren ist es zu verdanken, dass Fett noch heute als der Gesundheitsfeind schlechthin bezeichnet wird. Dabei hat die Wissenschaft für Fette inzwischen ein völlig anderes Bild gezeichnet.

Fett ist tatsächlich ein ziemlich genialer Diät-Booster. Zumindest dann, wenn es sich um mehrfach ungesättigte Fettsäuren handelt.

Im Idealfall Omega-3-Säuren, die wir zum Beispiel in einigen Fischsorten und Avocados finden können. Wie man heute weiß, ist es vielmehr die Kombination von Kohlenhydraten und Fetten, die uns das Leben schwer machen.

Diät-Irrtum Nummer 3: Mahlzeiten auszulassen hilft beim Abnehmen

In der Tat entspringt dieser Ratschlag der in den 80ern zelebrierten Formel "Friss die Hälfte". Mit dem reinen Verknappen von Kalorien ist der Diät-Erfolg jedoch noch lange nicht garantiert. Es kommt eben nicht nur darauf an, wie viel man isst, sondern auch was.

Wer sich proteinreich ernährt, kurbelt damit nicht nur seinen Stoffwechsel an, sondern verhindert auch den Abbau von Muskelzellen, wodurch der Körper vorrangig Fett während der Diätzeit verbrennt.

Das Auslassen von Mahlzeiten oder die FDH-Formel verpuffen nahezu wirkungslos, wenn ich mich überwiegend von Junk-Food ernähre. Denn die Hälfte von Junk-Food bleibt immer noch Junk-Food.

Doch auch in der heutigen Zeit halten sich viele Thesen hartnäckig...

Gerüchte rund ums Schlankwerden (Diät-Mythen)

Iss kleine Mahlzeiten. Meide Fett. Essen nach 20 Uhr macht dick. - Fast jeder kennt diese und mehr Diät-Weisheiten, die seit Jahren von Medien, Trainern und Wissenschaftlern gepredigt werden. Doch sind sie alle vorbehaltlos wahr? Lesen Sie hier die häufigsten Diät-Mythen.

Essen nach 20 Uhr macht dick

Die Verfechter dieser Theorie vertreten die Meinung, dass der Körper am Tage Kalorien verbrennt, in der Nacht aber eher zum Umwandeln zu Fett neigt. Tatsächlich kennt unser Stoffwechsel jedoch keine Uhrzeit. Sicher unterliegt er Schwankungen, die von der körperlichen Aktivität und vom Müdigkeitsgrad abhängen.

Insgesamt betrachtet geht unser Körper aber sowohl tagsüber als auch nachts mit zugeführter Energie in gleicher Weise um. Solange Sie in der Summe keinen Kalorienüberschuss haben, setzen Sie kein Fett an. Egal wann Sie ihre Mahlzeiten zu sich nehmen.

Mehrere kleine Mahlzeiten erhöhen den Stoffwechsel

Studien haben gezeigt, dass die Häufigkeit und Größe von Mahlzeiten nur einen verschwindend geringen Effekt auf den Stoffwechsel haben. Sie können Ihren Stoffwechsel nur dann dauerhaft steigern, wenn Sie Ihre Muskelmasse erhöhen und einen aktiven Lebensstil führen.

Trotzdem muss diesem Mythos zu Gute gehalten werden, dass kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt für einen relativ konstanten Blutzuckerspiegel sorgen, was wiederum Hungerattacken vermeiden kann.

Nudeln machen dick

Dieser Mythos proklamiert, dass unser Körper Kohlenhydrate in Zucker umwandelt und diese dann als Fett einlagert.

Nüchtern betrachtet sorgt aber nicht Zucker allein für die ungeliebten Pölsterchen an Hüfte und Bauch. Erst ein Zuviel an Kalorien führt zu einer Fettzunahme. Dabei ist es egal, woher diese Kalorien stammen.

Kaffee unterstützt beim Diäten

Das beliebte Getränk ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite hat das Koffein eine anregende Wirkung, die den Stoffwechsel leicht erhöht. In der Summe ist bei durchschnittlichen Genuss (ca. 2-3 Tassen am Tag) der Effekt aber nicht ausreichend genug, um merklich Energie zu verbrennen.

Auf der anderen Seite kann das Koffein aber dabei helfen, eine Trainingseinheit mit mehr Elan anzugehen und so mehr Kalorien zu verbrauchen. Die Bitterstoffe der Kaffeebohne wirken außerdem appetitzügelnd.

Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Sie ihren Kaffee möglichst ohne leckere Zusätze trinken. Ein schicker Mokka von Starbucks wird dank Sahne und Zucker nicht selten mit satten 330 Kalorien über die Theke gereicht.

Eine Diät ist der beste Weg um Fett zu verlieren

Grundsätzlich ist das Einhalten eines strikten Ernährungsplanes eine gute Art, das Körpergewicht zu reduzieren. Eine Diät ist aber in der Regel immer nur auf eine begrenzte Zeit ausgelegt, womit auch die damit erzielten Erfolge nur temporär sichtbar wären.

Viel weitsichtiger wäre es hingegen, den kompletten Lebensstil gesundheitlich zu orientieren und Essgewohnheiten dauerhaft an persönlichen Fitness-Zielen auszurichten.

Das Trennen von Protein und Kohlenhydraten hilft beim Abnehmen

Diese Theorie beruht auf der Annahme, dass Protein und Kohlenhydrate unterschiedliche Enzyme für ihre Verdauung bedingen. Wenn man beide Nährstoffgruppen getrennt zu sich führt, könne der Körper sie besser verarbeiten und ist eher zum Fettabbau geneigt.

In der Realität ist unser Verdauungstrakt durchaus in der Lage, eine große Bandbreite an Nahrungsmitteln, egal welcher Nährstoffkategorien, gleichzeitig effizient zu verarbeiten.

Studien haben belegt, dass das Trennen von Proteinen und Kohlenhydraten keinen signifikanten Effekt auf die Verdauung bei gesunden Menschen hat.

Um Gewicht zu verlieren, muss die Kalorienaufnahme radikal gesenkt werden

Je weniger man isst, um so weniger wiegt man auch. Eine Weisheit, die zwar auf Anhieb logisch erscheint, jedoch nicht konsequent zu Ende gedacht ist. Der menschliche Körper hat im Laufe der Evolutionsgeschichte gelernt, sich an vielen Umständen anzupassen. So auch zum Beispiel an eine Verknappung der Nahrungsaufnahme.

Während einer radikalen Diät verringert sich schon nach kurzer Zeit der gesamte Stoffwechsel. Das führt nicht nur dazu, dass sie trotz des wenigen Essens kaum an Gewicht verlieren. Sie erholen sich auch langsamer von anstrengenden Arbeitstagen oder intensiven Trainingseinheiten.

Es ist daher besser die Kalorienaufnahme in gemäßigten Stufen (200-400 Kalorien) abzusenken und mit Sport den Metabolismus auf Trab zu halten.

Fett macht fett

Geht man nach den üblichen Nährwerttabellen, ist leicht zu erkennen, dass ein Gramm Fett stattliche neun Kalorien und Proteine sowie Kohlenhydrate nur vier Kalorien haben. Aus dieser Sicht scheint der Feind schnell erkannt. Diese Schlussfolgerung wäre jedoch etwas vorschnell.

Ohne Zweifel sind Fette ein großer Energieträger, allerdings helfen sie auch zu sättigen, wodurch sich die Gesamtkalorienaufnahme verringern kann. Hinzu kommen die positiven Eigenschaften ungesättigter Fettsäuren für Herz und Arterien.

Letztendlich machen Öle viele Salate auch erst richtig schmackhaft, so dass Sie so mehr Vitamine zu sich nehmen. Wenn man beim Fett ein gesundes Augenmaß beibehält, besteht kein Grund zur Panik.

Essen Sie nur, wenn Sie hungrig sind

Eine Studie aus Brasilien hat gezeigt, dass es besser ist, in regelmäßigen Abständen zu essen, anstatt nur dann zu Messer und Gabel zu greifen, wenn man hungrig wird. Obwohl es sich zunächst nach einen Trugschluss anhört, macht es doch Sinn.

Wenn Sie zum Beispiel das Frühstück auslassen, weil Sie sich am Morgen nicht so hungrig fühlen, erweisen Sie sich einen Bärendienst, da Sie sich damit schutzlos spontanen Heißhungerattacken ausliefern. Die brasilianischen Wissenschaftler sagen, dass die Personen, die konsequent drei bis sechs Mahlzeit essen, weniger dazu neigen, von ihrer Diät abzukehren.

Es gibt keine schlechten Nahrungsmittel, solange man moderat isst

Diese diätische "Weisheit" basiert auf den Fakt, dass ein Abbau von Körperfett in erster Linie mit einer Reduktion der zugeführten Kalorienmenge zusammenhängt. So gesehen kann man sich also auch von Fast-Food ernähren und trotzdem abnehmen, sofern man ein ausreichend großes Kaloriendefizit einhält.

Problematisch dabei ist jedoch, dass es schlicht Nahrungsmittel gibt, die ernährungsmäßig wenig hergeben. Ein Kartoffel-Chip hat an Vitaminen nicht den Hauch von dem zu bieten, was in einer echten Kartoffel steckt. Ferner verführt solches Fast-Food zum exzessiven Verzehr und bombardiert damit jede Diät-Hoffnung.

Gesunde Ernährung ist teuer

Eine Warenkorb-Analyse des Institutes für Wirtschaft an der Universität von Stockholm kam zu dem Ergebnis, dass die als gesund eingestuften Nahrungsmittel Stück für Stück etwas teurer sind, als sogenanntes Fast-Food und Süßigkeiten.

Dennoch zeigte sich in einer Meta-Studie, dass Menschen, die sich gesund ernähren, insgesamt weniger an Nahrung konsumieren, womit sich der Ausgabefaktor relativiert.

Fast-Food, Süßigkeiten und Konsorten halten schlicht nicht so lange satt wie ballaststoffreiche Nahrungsmittel. Daher geben Personen, die sich vorwiegend von Fertigessen ernähren, im Endeffekt mehr aus, obwohl der Warenwert etwas geringer ist.

Durch Diäten kann man Cellulites heilen

In der Medizin existiert der Begriff Cellulites streng genommen nicht. Allein dieser Umstand deutet daraufhin, dass man diese Erscheinung nicht heilen kann. Bei Orangenhaut handelt es sich auch nicht um eine Krankheit, sondern um eine Bindegewebsschwäche.

Unsere Fettzellen sind mit einer Hautschicht umgeben und wenn diese Risse bekommt oder nicht mehr elastisch genug ist, drücken die Fettzellen durch sie durch, wodurch der leicht dellige Anblick zustande kommt.

Eine Diät, die die Größe der Fettzellen reduziert, kann helfen, dass die Cellulites etwas geringer wird. Ganz verschwinden wird sie jedoch nicht, da die Schäden im Bindegewebe nicht nachträglich zu beheben sind.

Vorsorge ist in diesem Fall die beste Medizin.

Die heutigen Ratschläge gehen teils aber auch in eine andere Richtung...

Warum Sie keine strikte Diät halten sollten

Das einzige was schneller wächst, als die über 65 Milliarden schwere Diät-Industrie ist der Bauchumfang von Millionen Menschen, die versuchen, sich mit Diäten in eine neue Kleidergröße zu hungern. Obwohl mittlerweile keine Zeitung mehr ohne Diätpläne und Fitness-Tipps auszukommen scheint, gibt es ein paar triftige Gründe, warum Sie das Diäten sein lassen sollten.

Denn die meisten Diät-Konzepte sind lediglich kurzfristige Hungerkuren mit negativen Nebeneffekten. Erfahren Sie weitere Gründe, warum Sie sich von Diäten fernhalten sollten.

Diäten funktionieren nicht

Viele Diäten haben eine Ausfallrate, die im 90 prozentigen Bereich liegt. Haben Sie vielleicht an sich selbst sogar schon das typische Schema entdecken können? - Schnell etwas Gewicht verloren, um es in kurzer Zeit mit Zinsen wieder auf den Hüften zu haben.

Studien haben gezeigt, dass, langfristig betrachtet, Menschen, die Diäten befolgen, eher übergewichtig bleiben, als jene, die über einen längeren Zeitraum kleinere positive Änderungen an ihrer Lebensweise vornehmen.

Diäten können gefährlich sein

Wann immer Sie ihre Kalorienaufnahme einschränken oder bestimmte Nahrungsgruppen vermeiden, versetzen Sie ihren Organismus in eine Notlage, die je nach Ausmaße der Diät unterschiedlich große Dimensionen annehmen kann.

Diäten wurden mit Verletzungen infolge von Kraftlosigkeit und plötzlichem Herzversagen sowie Organschädigungen in Verbindung gebracht. Der bekannte Jo-Jo-Effekt ist ebenfalls schädlich für Ihr Herz und ihre Gefäße.

Niemand sollte Gewichtsverlust über die eigene Gesundheit stellen und riskante Diäten ausprobieren.

Diäten schädigen den Metabolismus

Wer harte Diäten fährt, verliert in den ersten Tagen zwar viel Gewicht, wobei es sich jedoch fast ausschließlich um Wasser handelt, das der Körper ausscheidet, weil wegen der Kalorienverknappung die in den Muskeln mit Wasser gespeicherte Glucose aufgebraucht wird. Ein Vorgang, der im Extremfall zu einer ernsthaften Dehydration und zu Mineraliendefiziten führen kann.

Wenn Sie mehr als 2 Kilogramm pro Woche an Gewicht verlieren, ist die Wahrscheinlichkeit außerordentlich hoch, dass Sie Muskeln und kein Fett verbrennen. Muskelzellen sind jedoch die eigentlichen Kalorienverbrenner unseres Körpers. Bauen Sie Muskeln ab, verringert sich also Ihre Stoffwechselrate dauerhaft und Sie nehmen trotz wenig Essen kaum ab.

Achten Sie darauf, nicht mehr als 1 Kilogramm pro Woche während einer Diätphase zu verlieren.

Diäten sind zerstörerisch

Fast alle Diäten bilden einen massiven Eingriff in Ihre normalen Essgewohnheiten und können zu extremen Fehlverhalten führen. Sind sie zu radikal angelegt, münden sie nicht selten in regelmäßige Fressattacken.

Dauerhafte Diäten reduzieren außerdem Ihre Fähigkeit, die körperlichen Signale wahrzunehmen. Wer über lange Zeit das Hungergefühl mit Willensstärke verdrängt hat, hat nach überstandener Diät auch verlernt zu erkennen, wann er satt ist und muss fortwährend seine Nahrungsaufnahme mit Disziplin überwachen.

Ein natürliches Gefühl für eine bedarfsgerechte Ernährung kann durch Diäten nicht vermittelt werden.

Diäten lähmen das Leben

"Wenn ich 5 Kilogramm weniger wiege, komme ich bei den Leuten besser an", kommt Ihnen dieser Satz vielleicht bekannt vor? - Übernehmen Sie hier und jetzt für sich selbst die Verantwortung und tun Sie was erforderlich ist, um einen Lebensstil zu führen, der Ihren Wünschen gerecht wird.

Warten Sie nicht damit, bis es Ihnen die Waage erlaubt. Sie ist nur einer von vielen Bestandteilen Ihres Lebens.

Neben den unzähligen Diätratschlägen ist auch die Anzahl der Ausreden rund um das Thema Abnehmen und Bewegung sehr hoch...

Ausreden rund um das Abnehmen und Sporttreiben

Abnehmen, klar, dass will man ja schon lange und auch mindestens dreimal in der Woche ins Fitness-Studio gehen. Wenn hier der innere Schweinehund lauter bellt als der eigene Wille, dann lassen die Ausreden nicht lange auf sich warten.

Bis jetzt, denn nun wird mit den passenden Sprüchen gekontert! Und die, lassen einem nun keine Chance mehr.

"Eigentlich bin ich ja gar nicht so dick"

Nun, mag man die Waage noch mit einem Verstellen der Einstellungen auf seine Ausredenseite ziehen, klappt das mit der sehr simplen Formel Körpergröße minus 100 nicht mehr so gut. Bei dieser Formel weiß man dann wo das Normalgewicht in einem gesunden Bereich liegt und wann nicht.

Für das Errechnen des Idealgewichts müssen für Frauen nochmal fünfzehn Prozent und für Männer zehn Prozent abgezogen werden.

"Kein Wunder, wenn ich zunehme, denn ich muss ja immer die Essensreste der anderen essen"

Aha. Schlechte Ausrede, besonders dann, wenn man einen höheren Stellenwert als der Haushund hat. Stehen lassen oder weniger auf die Teller der Familienmitglieder schöpfen, nimmt dieser Ausrede schlagartig den Wind aus den Segeln.

"Ja, ich fange gleich nächste Woche mit dem Sport oder dem Abnehmen an"

Wär es glaubt, wird selig. Die Verschieberitis gilt nicht, denn ein nächste Woche oder ab Silvester und ähnliche "Termine" werden sowieso nicht umgesetzt. Gleich heute oder morgen zu beginnen, wird dann tatsächlich zum Erfolg führen, denn alles was man nicht innerhalb von maximal drei Tage begonnen hat, wird auch nicht mehr durchgeführt.

"Igitt, Diät und Abnehmen, denn das Leben ist zu kurz um auf alles zu verzichten"

Wer sagt denn, dass man bei einer Diät verzichten muss und sich nur noch von trockenem Brot und Wasser ernähren muss? Ob man sich für eine richtige Diät mit Plan entscheidet oder durch eine Ernährungsumstellung abnehmen möchte - verzichten muss man auf nichts, lediglich geschickter mit den einzelnen Lebensmitteln umgehen.

"Ach weißt du, meine Frau bekocht mich einfach zu gut"

Ja, ja, die Herren der Schöpfung lieben diese Ausrede, denn wer möchte schon seine Frau verärgern in dem man nun nicht mehr so viel isst? Hier hilft der Konterspruch, dass die echte Liebe zwar sprichwörtlich durch den Magen, jedoch nicht durch eine Mästerei geht.

Wie man den guten Vorsatz des Abnehmens auch durchziehen kann

Das Jahr ist nun mal gerade ein paar Tage alt und schon wieder fragen wir uns, ob wir es dieses Jahr schaffen werden, dem ersehnten Wunschgewicht einen Schritt näher zu kommen.

Die meisten geschmiedeten, guten Vorsätze für das neue Jahr befassen sich mit dem Abnehmwahn. Nun mal ehrlich, sollten wir nicht erst einmal damit beginnen uns gedanklich mit diesem Thema auseinanderzusetzen? Ansonsten ist dieser Beginn gleich zum Scheitern verurteilt - und das wollen wir ja gerade vermeiden.

Süßes verschenken und Kühlschrank gesund befüllen

Also erst einmal die verlockenden Süßigkeiten beiseite schaffen, am besten verschenken. So haben wir vielleicht noch einer "Naschkatze" eine Freude bereitet.

Der nächste Schritt wäre nun erst einmal den Kühlschrank zu entrümpeln. Der fette Käse muss raus, dieser kann durch fettarmen Lightkäse ersetzt werden. Schmierwurst kann durch Geflügelwurst ausgetauscht werden. Das Gemüsefach sollte gut bestückt werden mit:

Geschnittene Stifte daraus mit einem leckeren Dip können schon mal über einen langen Fernsehabend hinweg helfen. Ein Teller mit Obst z.B. mit Mangos, Kiwis und Weintrauben ist auch mal eine leckere Alternative zu ungesunden Chips etc.

Aller Anfang ist schwer

Schritt für Schritt kann man nun versuchen langsam mit der Ernährungsumstellung zu beginnen. Die Ziele sollte man sich realistisch abstecken und auf gar keinen Fall darf man vergessen sich bei jeder gelungenen Etappe zu belohnen.

Das Leben ist ein Prozess, und er wird dich immer wieder auf die Probe stellen und versuchen dich in deine alten, falschen Essgewohnheiten zu zwängen. Sei stark und hole dir Motivationen. Das können Internetseiten wie Diätforen sein und vieles mehr.

Schlank in den Sommer - so halten Sie an Ihren Frühlingsvorsätzen fest

Eine aktuelle Umfrage hat das bestätigt, was jeder von uns irgendwie schon länger vermutet hat: Die meisten Vorsätze werden nicht zum Jahresanfang, sondern im Frühjahr gemacht, wenn die ersten wärmeren Sonnentage die Problemzonen überdeckenden dicken Jacken und Pullover zur Bürde machen. Noch ist genügend Zeit, um bis zum Sommer in eine den kurzen Röcken und ärmellosen Shirts strotzenden Form zu kommen. Mit den folgenden Tipps bleiben Sie Ihren Zielen treu.

1. Legen Sie Termine fest

Reservieren Sie einen festen Zeitpunkt für jeden Tag, an dem Sie sich mit Ihrer Fitness beschäftigen. Entweder nutzen Sie dieses Zeitfenster für ein Workout, um diätische Mahlzeiten für die kommenden Tage vorzubereiten oder um sich in Sachen Gesundheit fortzubilden.

Nehmen Sie diese Termine mit sich selbst genauso ernst, wie einen Termin bei Ihren Bausparberater oder Zahnarzt.

2. Fitness muss Spaß machen

Wenn ein Training den gewünschten Effekt erzielen soll, muss es anstrengend sein. Eine Binsenweisheit, die auch erklärt, warum nicht jeder Zweite mit einem Sixpack umherläuft, sondern eher häufiger ein Fass vor sich trägt.

Intensives Training kann aber trotzdem Spaß machen und Sie dadurch länger motivieren. Wenn das typische Hantel- und Maschinentraining nicht wirklich Ihre Sache ist, können Sie Ihre Po- und Beinmuskulatur beispielsweise hervorragend beim Volleyball oder Basketball trainieren.

3. Genießen Sie die kleinen Momente

Abnehmen und sich in Form bringen ist keine Angelegenheit von Tagen oder Wochen. Meistens trennen mehrere Monate, manchmal sogar Jahre, Ihr Jetzt-Ich von Ihrem Zukunfts-Ich. Wer sich immer nur mit dem Ziel vergleicht, verliert die Wertschätzung für die kleinen Erfolge und Glücksmomente am Wegesrand.

Genießen Sie das Hochgefühl, das Sie nach einer ausgiebigen Jogging-Einheit haben. Oder kosten Sie jede Sekunde der totalen Entspannung nach einer Yoga-Einheit aus.

Fühlen Sie und nutzen Sie die Energie und den Tatendrang, der sich nach einer anstrengenden Krafttrainingseinheit einstellt. Ein aktiver Lebensstil belohnt Sie jeden Tag mit kleinen Schätzen. Trauen Sie sich, diese zu sehen.

4. Starten Sie lieber klein, aber dafür beständig

Abnehmen ist nicht einfach nur Hungern. Abnehmen ist eine Umstellung der Ernährung und des Lebensstils. Wer sich dessen bewusst ist, kann leichter akzeptieren, dass er nicht von heute auf morgen alle ungesunden Verhaltensweisen abstellen kann.

Setzen Sie sich nicht selbst unter einen zu hohen Erwartungsdruck. Wenn Sie es gewohnt sind, sich nach einen stressigen Arbeitstag mit einem Bier oder Glas Wein die Seele zu massieren, ist das vollkommen in Ordnung, solange Sie Ihren Tagesablauf an anderen Stellen ausbessern. Anstelle der gesüßten Cornflakes auf Haferflocken oder Omelette mit Trockenfrüchten umzusteigen zum Beispiel.

Nehmen Sie sich für jede Woche eine schlechte Angewohnheit vor. Nach und nach kommen Sie schließlich einen aktiven Lebensstil immer näher. Und irgendwann fällt es auch nicht mehr so schwer, auf das Feierabendbier zu verzichten.

Manchmal kommt es auch einfach auf die richtige Formulierung an...

So klappt's mit dem Abnehmen: Diät-Vorsätze, die Sie garantiert einhalten werden

Die Jahreshälfte ist weit überschritten und noch immer haben Sie ihre Diät-Vorsätze von der fröhlichen Silvester-Party nicht in die Tat umsetzen können. Das ist kein Grund zu tiefen Selbstzweifeln.

Denn tatsächlich liegt die Ursache selten in mangelnder Selbstdisziplin und Willensstärke, sondern schlicht in einer ungeeigneten Formulierung der Vorsätze und der damit eingeschlagenen Diät-Taktik. Wir zeigen Ihnen, wie Sie garantiert ihre Diät-Ziele erreichen können.

1. Kein Verzicht

"Ab morgen esse ich nie wieder Kuchen", so oder so ähnlich hallt es jeden Morgen durch viele Badezimmer der Nation, wenn die nach unten gesenkten Augen das Display der Waage erblicken.

Sich selbst hinsichtlich bestimmter Speisen ein Generalverbot auszusprechen, führt in den wenigsten Fällen zum Ziel. Meistens regen Verbote nur den Drang zur Rebellion an und führen letztendlich zu einer kalorischen Revolte beim Lieblingskonditor um die Ecke.

Viel besser wäre es, wenn Sie sich vornehmen würden, jede Woche eine weitere gesunde Speise in Ihrer täglichen Ernährung zu integrieren. So gelangen Sie Schritt für Schritt zu einer ausgewogenen Diät, ohne sich mit Verboten und Auflagen wie ein Schwerverbrecher vorkommen zu müssen.

2. Ein einfacher Tauschhandel

Wenn sich in Ihren Leben eine Lieblingsspeise etabliert hat, dann muss der Wunsch nach einer adretten Bikini-Figur nicht unbedingt das Ende der lieb gewonnenen Gaumenfreude sein. Versuchen Sie eher eine gesunde Variante ihrer Lieblingsspeise zu finden.

Der Autor dieser Zeilen hat zum Beispiel in den frühen Morgenstunden eine ausgeprägte Schwäche für Weißbrot und Marmelade. Auf Grund mehrfacher Ermahnung seitens der Besitzerin der schönsten braunen Augen, die es jenseits des Atlantischen Ozeans zu sehen gibt, hat er sich schließlich dazu überreden lassen, zu Vollkorntoast und ungezuckertem Fruchtmus zu greifen.

Weitaus ärmer an Kalorien, zaubert es dennoch ein Lächeln in das frisch geduschte Gesicht.

3. Verlassen Sie den Anti-Kohlenhydrate-Kult

Wenn Sie seit längerer Zeit vergeblich versuchen, mit einer kohlenhydratreduzierten Diät zurecht zukommen, können Sie diese ohne schlechtes Gewissen aufgeben. Low-Carb-Diäten sind schlicht nicht für jedermann geeignet. Und obwohl sie sehr effektiv sind, um Körperfett zu verbrennen, so sind sie dennoch nicht der einzige Weg zur Traumfigur.

Kohlenhydrate sind nicht giftig. Auch wenn es einige radikale Verfechter der Low-Carb-Bewegung ganz gern so darstellen möchten. Achten Sie auf gesunde Kohlenhydratlieferanten und Sie werden mit einer fettarmen Diät genauso ans Ziel kommen, wie die Anhänger der Anti-Kohlenhydrat-Theorie.

4. Ballaststoffe sind der Schlüssel zum Diät-Erfolg

Bei diätischen Vorsätzen geht es häufig darum, weniger von etwas zu essen. Kehren Sie den Spieß um und nehmen Sie sich vor, deutlich mehr an Ballaststoffe zu konsumieren.

Ballaststoffe sind besonders als Verdauungshilfe bekannt. Weil Sie aber wunderbar Wasser absorbieren und im Magen regelrecht aufquellen und unser Körper ziemlich lange braucht, ehe er sie absorbiert hat, sind sie die perfekten Appetithemmer.

Wer sich reich an Ballaststoffen ernährt, braucht keine Chemiekeulen um fortwährende Hungerattacken abzuwehren.

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  • salad closeup © Erick Nguyen - www.fotolia.de

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