27. Dezember 2010
Von Andreas Hadel
Wir alle wissen, dass man abnehmen kann, wenn man sich an bestimmte Regeln hält: anstelle von einem Burger und Pommes Frites einen Salat zur Mittagspause zu sich zu nehmen, Abstriche an Snacks und Süßigkeiten zu machen und immer wenn möglich eher fettfreie als vollfette Lebensmittel wählen. Wenn wir alles richtig machen, warum zeigt die Waage keine auch nach mehreren Wochen keine kleineren Ziffern?
Selbst wenn wir die besten Absichten haben, kann so etwas Einfaches wie ein gesunder Snack das Quentchen zuviel sein und zu einer Gewichtszunahme führen. Wenn Sie kleine Schritte machen und nur 100 Kalorien am Tag einsparen, können Sie 10 Pfund übers Jahr abnehmen. Den folgenden Faktoren sollten Sie Ihre volle Aufmerksamkeit widmen, wenn es mit der Diät klappen soll.
Benutzen Sie vorgefertigte 100-Kalorien-Snackpackungen? Es hat sich herausgestellt, dass eine dementsprechende Vorportionierung mehr Schaden als Gewichtskontrolle und Gewichtsabnahme herbeiführen kann. Niederländische Forscher haben TV sehende Studenten entweder zwei große Tüten Kartoffelchips oder mehrere teilweise portionierte Chipstüten gegeben. Diejenigen mit den kleineren Tüten aßen doppelt so viele Chips. Frühere Studien haben gezeigt, dass Menschen, die sehen, was sie bereits gegessen haben, letztlich weniger essen.
Fettfrei und ohne Zucker bedeutet nicht unbedingt kalorienarm. Zum Beispiel liefert fettreduzierter "Chocolate Chip Cookie" 47 Kalorien - nur 6 weniger als ein normales Cookie. Desweiteren zeigen Studien, dass Menschen, die übergewichtig sind, doppelt so viele Kalorien zu sich nehmen, wenn sie fettarme Snacks anstelle von vollwertigen Snacks essen.
Ein paar Tassen Cappuccino mit je zwei Teelöffeln Zucker und ein paar Tassen Tee, jeweils mit zwei Teelöffeln Honig, haben bis zu 150 Kalorien. Prüfen Sie auch Ihren Konsum an alkoholischen Getränken. Ersetzen Sie Wein oder Bier mit Sodawasser oder Mineralwasser und sparen Sie auf diese Art und Weise eine große Menge an Kalorien.
Alle paar Stunden zu essen ist ein guter Weg, um den Stoffwechsel am Laufen zu halten. Sie müssen nur aufpassen dabei nicht zu viele Kalorien aufzunehmen. Snacks sind die Hauptverantwortlichen für Gewichtszunahmen. Beschränken Sie sich auf nur zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag, bei etwa 150 Kalorien pro Zwischenmahlzeit. Und seien Sie vorsichtig, sich auf Energieriegel als Zwischenmahlzeit einzulassen. Einige liefern nicht weniger als 400 Kalorien. Als Faustregel gilt: Ein Riegel unter 200 Kalorien ist ein Snack, alles, was darüber ist, zählt als eine Mahlzeit.
Steaks mit geringem Eiweiß- und Fettanteil können doppelt so viele Kalorien aufweisen wie eine magere Scheibe Fleisch. Im Vergleich dazu enthält die gleiche Menge Pute ohne Haut 144 Kalorien, nur 10 davon aus Fett stammend. Und Putenwurst hat 75 Prozent weniger gesättigte Fettsäuren als Bratwurst.
Viele von uns nehmen Labels wie "fettreduziert" und "Fettfrei!" ernst. Aber es stellt sich heraus, dass die Hersteller oft das Fett in diesen entsprechend markierten Produkten mit Zucker ersetzen, so dass der Anteil an Kalorien immer noch vergleichsweise hoch ist. Ironischerweise hat ein Salat ohne Fett kein sinnvolles Potenzial. Sie benötigen ein wenig Fett, um die Vitamine A, D, E und K und andere Nährstoffe aufnehmen zu können. Verwenden Sie kleinere Mengen von Öl-basierten Salatsoßen. Sie bekommen in einigen cremigen Dressings gute Fette anstatt der gesättigten Fettsäuren. Suchen Sie nach Zutaten wie Olivenöl, Essig und Kräutern.
Ja, sie sind weniger fetthaltig als gedacht. Kartoffelchips sind stark kalorienhaltig, aber arm an Nährstoffen, die für Ihren Körper nahrhaft sind. Eine bessere Wahl ist der Snack Popcorn. Sie nehmen 65 Prozent weniger Kalorien pro Tasse zu sich. Suchen Sie nach ölfreiem Popcorn, dass Sie sich in der Mikrowelle zubereiten können und tränken Sie das Popcorn in gesunde Öle wie Olivenöl oder Rapsöl. Erwachsene, die regelmäßig Popcorn essen, verbrauchen bis zu zweieinhalb Mal mehr Vollkornprodukte als diejenigen, die kein Popcorn zu sich nehmen, besagt eine aktuelle Studie, die im "Journal of the American Dietic Association" veröffentlicht wurde.
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