Wer sich seine Wohnung oder sein Haus einrichtet, der wird wohl ungerne auf Zimmerpflanzen verzichten wollen. Eine schöne Palme in der Ecke des Wohnzimmers oder eine Orchidee auf der Fensterbank bringen direkt mehr Gemütlichkeit in den Raum. Um die Pflanze gesund zu halten, ist es wichtig, sich über deren Bedürfnisse und die richtige Pflege zu erkundigen; vor allem der Standort spielt dabei eine wichtige Rolle.
Sie sind nicht nur ein hübscher Blickfang, sondern auch unerlässlich für ein angenehmes Raumklima. Die Rede ist von Zimmerpflanzen.
Je nach Art und Alter benötigen sie eine mehr oder weniger intensive Pflege und verlangen nach einem ganz bestimmten Standort im Raum. Wer nicht von Natur aus über einen grünen Daumen verfügt, sollte sich daher erst ein wenig informieren, bevor er seine Wohnung in eine blühende Oase verwandelt.
Zu kaufen gibt es Zimmerpflanzen heute fast überall. Die größte Auswahl gibt es natürlich in Gärtnereien und Gartencentern, ein Einkauf hier ist jedoch kein Garant für eine gute Qualität der Ware. Mittlerweile haben auch alle größeren Discounter und Supermärkte Zimmerpflanzen im Angebot. Hier ist die Auswahl zwar nicht so groß, dafür sind jedoch auch die Preise sehr human und es tut nicht so sehr weh, wenn eine der Pflanzen doch einmal eingehen sollte.
Beim Kauf einer Zimmerpflanze erhält man in der Regel auch eine kleine schriftliche Pflegeanleitung, in der die wichtigsten Punkte zu diesem Thema vermerkt sind. Außerdem enthält das kleine Heftchen auch den Namen der Pflanze. Damit kann man dann anschließend zum Beispiel im Internet recherchieren und sich noch mehr Pflegetipps holen.
Grünpflanzen betreiben tagsüber Photosynthese, das heißt, sie wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um. Damit verhalten sie sich genau andersherum als der Mensch und alle anderen Säugetiere. Diese Spezies verbraucht nämlich durch das Atmen Sauerstoff und stößt dabei Kohlendioxid aus.
Zimmerpflanzen sorgen also dafür, dass die "verbrauchte" Luft wieder frisch wird. Allerdings gilt das nur für tagsüber. Nachts, wenn die Pflanzen kein Licht mehr bekommen, atmen sie genauso wie der Mensch auch. Aus diesem Grund sollten im Schlafzimmer keine oder nur wenige Zimmerpflanzen stehen.
Manche Pflanzen kann man übrigens nicht nur zu Dekorationszwecken verwenden. Stellt man sich kleine Töpfe mit Küchenkräutern auf die Fensterbank, so hat man immer ein frisches Würzmittel zur Hand.
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