Südafrika - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Einzigartige Natur kombiniert mit einer multikulturellen Szene-Metropole, das ist Südafrika. Unter der Sonne Afrikas gibt es viel zu entdecken und zu erleben, auf eigene Faust oder unter fachkundiger Reiseleitung. Ob Safari im Nationalpark oder Entdeckungstour in einer der interessanten Städte - Südafrika hat für jeden Geschmack das passende Angebot. Lernen Sie das Reiseziel Südafrika kennen.

Sehenswertes im Reiseziel Südafrika

Südafrika - Geographie

Der Staat Südafrika befindet sich im südlichen Teil Afrikas. Es handelt sich, bezogen auf den afrikanischen Kontinent, um den Wirtschaftsraum mit bester Entwicklung.

Südafrika grenzt im Süden und Südosten an den Indischen Ozean sowie im Westen an den Atlantik. Nördlich befinden sich die Nachbarstaaten Simbabwe, Botswana und Namibia, im Nordosten Mosambik und östlich Swasiland. Zur südafrikanischen Provinz Western Cape zählen die unbewohnten Prinz-Edward-Inseln im südlichen Indischen Ozean.

Es können drei Hauptstädtsitze unterschieden werden:

  • Pretoria (Regierungssitz)
  • Kapstadt (Parlament)
  • Blomfontein (Oberstes Berufungsgericht)

Bezogen auf die Einwohnerzahl stellen Kapstadt und Johannesburg die größten Städte dar. Geographisch unterscheidet man das Zentralplateau, welches auf einer Höhe zwischen 900 und 2.000 Metern liegt. Zur Küste hin abfallend folgt ein Landgürtel namens Great Escarpment.

Das Karoo-Hauptbecken erstreckt sich über weite Teile Südafrikas. Vom Nordosten bis Südosten trifft man auf die Drakensberge; hier befindet sich auch die höchste Erhebung des Landes, der 3.450 Meter hohe Mafadi.

Geht man von Bloemfontein Richtung Nordwesten, gelangt man zur Kalahari-Wüste. In der Südspitze Südafrikas liegt das Kap Agulhas, weiter westlich befindet sich das Kap der Guten Hoffnung.

Geographische Lage Südafrikas in Afrika
Geographische Lage Südafrikas in Afrika

Provinzen

Südafrika lässt sich in neun Provinzen aufteilen. Die folgende Tabelle gibt einen entsprechenden Überblick.

Provinzen Südafrikas (nach Fläche sortiert)
ProvinzHauptstadtFläche in km²Einwohner (2011)
NordkapKimberley372.8891.145.861
OstkapBhisho168.9666.562.053
FreistaatBloemfontein129.8252.745.590
WestkapKapstadt129.4625.822.734
LimpopoPolokwane125.7555.404.868
NordwestMahikeng104.8823.509.953
KwaZulu-NatalPietermaritzburg94.36110.267.300
MpumalangaMbombela76.4954.039.939
GautengJohannesburg18.17812.272.263
Geographische Lage Südafrikas auf der Weltkarte
Geographische Lage Südafrikas auf der Weltkarte

Klima und Artenvielfalt

Südafrika weist unterschiedliche Klimaregionen und Vegetationszonen auf; es gibt sowohl subtropische Wälder (südöstlich) als auch Wüsten (angrenzend zu Namibia). Westlich, in den Küstenregionen, findet man arides bis hin zu stark maritimes Klima vor.

An der südlichen Küste treffen der warme Agulhasstom sowie der kalte Benguelastrom aufeinander. Hier ist das Klima semiarid bis hin zu semihumid.

Des Weiteren finden sich voll- bis semiaride Zonen im Inneren Südafrikas sowie semihumides und maritimes Klima an der östlichen Küste. Der Winter ist lediglich in den höheren Gebirgslagen schneereich.

Die Pflanzenvielfalt Südafrikas ist sehr groß. Besonders die Fynbos-Region im Westkap weist zahlreiche Arten auf. Da es hier sehr viele endemische Pflanzenarten gibt, sprechen Botaniker auch von einem der sechs Pflanzenreiche der Erde.

Größtenteils findet man immergrüne Hartlaubgewächse vor. Wälder, die beispielswiese aus importierten Kiefern und Eukalyptusbäumen bestehen, findet man im Gegensatz zu Blütenpflanzen selten.

Die trockenen und heißen Regionen weisen Sukkulenten auf; im Inneren Südafrikas ist das Grasland vorherrschend. Im Osten der Kalahari-Wüste trifft man auf Dorn- und Grassavanne; weiter Richtung Nordosten wird diese zur Feuchtsavanne. Affenbrotbäume wachsen besonders im Norden des Kruger-Nationalparks.

Typisch afrikanische Safaritiere
Typisch afrikanische Safaritiere

Auch die Tierwelt kommt mit einer großen Vielfalt daher. Zu dieser zählen beispielsweise die "Big Five", hinzu kommen

  • zahlreiche Antilopenarten
  • Flusspferde
  • Giraffen
  • Steppenzebras
  • Hyänen
  • Geparde
  • Wildhunde sowie
  • Buschschweine.

In den südlichen Steppenregionen leben beispielsweise Blessböcke, Weißschwanzgnus und Bergzebras. Spring- und Spießböcke findet man in der Kalahari-Wüste.

Zu den bedeutendsten Vogelarten gehören Flamingos, Strauße und diverse Greifvögel. Besonders erwähnenswert sind die unter strengem Naturschutz stehenden Brillenpinguine.

Drei rote Flamingos stapfen durch das Wasser
Drei rote Flamingos stapfen durch das Wasser

Lohnenswerte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Die großen Städte Südafrikas Kapstadt und Durban haben sich dank ihrer Internationalität zu kosmopolitischen Metropolen gemausert. Besonders das im Hafengebiet gelegene Kapstadt kann mit allem aufwarten, was von einer Szenestadt erwartet wird.

Die exklusive V&A Waterfront bietet über 270 Geschäfte, Restaurants, Bars und Clubs. Neben diesem Shoppingparadies ist Kapstadt das Reiseziel für alle Golf-Fans, dank 250 Sonnentagen im Jahr und des hervorragenden Klimas.

Insgesamt verteilen sich ca. 500 Golfplätze über Südafrika. Diese Pluspunkte locken luxusverwöhnte Urlauber an, deren Ansprüche im weltbekannten Sun City Resort befriedigt werden.

Faszination Natur

Wer nach Südafrika reist, um die ursprüngliche, faszinierende Tierwelt und Naturlandschaft zu bewundern, kann die vielen verschiedenen Wildreservate und Nationalparks besichtigen. Im Hluhluwe Wildreservat leben all die Tiere, die wir sonst nur im Zoo zu sehen bekommen: Büffel, Elefanten, Löwen, Leoparden, Nashörner usw.

Zu den großen Nationalparks zählt

  • der Kruger Nationalpark
  • der Chobe Nationalpark und
  • das Okavango Delta.

Viele Veranstalter bieten fachkundig geführte Safari-Touren an und begleiten sie in Bushcamps. Für Fußgänger empfiehlt sich eine Wanderung auf dem Tafelberg mit Blick auf den Ozean und das Hafengebiet.

Zwei Nashörner stehen an einer Wasserquelle im Kruger Nationalpark
Zwei Nashörner stehen an einer Wasserquelle im Kruger Nationalpark

Auf Wanderschaft

Für Entdecker und Selbstfahrer bietet die Gartenroute eine Möglichkeit, Südafrika auf eigene Faust zu erkunden. Die Route erstreckt sich an der Südküste von Kapstadt bis nach Port Elizabeth.

Auf diesen abwechslungsreichen Routen sieht man

  • Halbwüsten
  • Strand, aber auch
  • kleine Küstenstädtchen.

Die Gartenroute ist individuell gestaltbar, z.B. gibt es die Wal-Route für Freunde der Unterwasserwelt oder die Küsten-Route auf der verschiedene Buchten und Nationalparks besichtigt werden können.

Paläontologische Kulturschätze

Afrika wird nicht umsonst als die "Wiege der Menschheit" bezeichnet. Viele fossile Funde wurden hier gemacht, die uns Aufschluss über die Vergangenheit gegeben haben. Zudem existieren immer noch Naturvölker wie die San oder die zugewanderten Bantu.

Durch die Kolonisierung und Zuwanderung ist in Südafrika eine Mischung aus Kulturen und Sprachen entstanden, die in der Gegenwart nur noch wenige Spuren aus der Zeit der Apartheid aufweist. Trotz vieler Kriege und politischer Auseinandersetzungen ist der südlichste Zipfel Südafrikas heute international und modern.

Rote Felszeichnung in einer Höhle in den Drakensbergen in Südafrika zeigt Menschen und Antilopen
Rote Felszeichnung in einer Höhle in den Drakensbergen in Südafrika zeigt Menschen und Antilopen
Flagge von Südafrika
Flagge von Südafrika

Im Folgenden gehen wir auf ein paar Highlights Südafrikas etwas genauer ein...

Kapstadt und der Tafelberg

Das wohl bekannteste Naturobjekt Südafrikas ist der Tafelberg bei Kapstadt. Er bildet den nördlichen Teil der Bergkette auf der nur 16 Kilometer breiten und 52 Kilometer langen Kaphalbinsel. Der Tafelberg umfasst eine Gesamtfläche von 6.500 Hektar; sein höchster Punkt ist mit 1.087 Metern Maclear's Beacon im Nordosten des Felsplateaus.

Charakteristisch und namensgebend für den Tafelberg ist, dass er nicht mit einem Gipfel, sondern mit einem flachen Felsplateau abschließt. Dieses seltene geologische Phänomen macht ihn zum Wahrzeichen Kapstadts.

Geologische Erscheinungsform

Seine charakteristische Form verdankt der Tafelberg seltenen Gesteinsformationen. Der Berg besteht aus einem Unterbau von Granit und Schiefer.

Über dem so genannten Malmesburybed lagert weißer, quarzhaltiger Sandstein. Diese Formation entstand vor ca. 430 Millionen Jahren und wurde seitdem durch Verkarstung sowie Wasser- und Winderosion geformt.

Ursprünglich war der Tafelberg wohl fünfmal höher als heute. Durch Risse und Spalten kann Wasser in den Sandstein dringen und ihn auswaschen. So sind im Laufe der Zeit viele Höhlen entstanden.

Der Tafelberg und Kapstadt

Kapstadt erstreckt sich rund um den Tafelberg, so dass der Berg mittlerweile genau in der Mitte der Stadt liegt. Der Tafelberg ist aber nicht nur von allen Punkten Kapstadts aus sichtbar, sonder sogar aus 100 Kilometern Entfernung vom West Coast National Park aus.

Vom Tafelberg selbst hat man einen herrlichen Blick über Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung, das nur wenige Kilometer entfernt das südliche Ende der Kaphalbinsel bildet. Zur Bergkette des Tafelbergs gehören auch

  • der Signal Hill
  • der Lion's Head und
  • die Berge der Zwölf Apostel, die Höhen zwischen 400 und 800 Metern erreichen.

Pflanzenwelt und Klima

Der Tafelberg ist die Heimat zahlreicher endemischer Pflanzen. Etwa 1.400 Arten kommen nur hier vor. Dazu zählen zum Beispiel

  • der Feinbusch
  • die Kap-Macchia
  • viele Erikagewächse und
  • der Proteen.

Die vom Meer aus aufsteigenden Wolken hüllen häufig den südlichen Hang des Tafelbergs ein, während an den nördlichen und westlichen Hängen warme und trockene Winde auftreten.

Den Tafelberg kann man auf zahlreichen Wanderwegen besteigen. Bei nassem Wetter oder wenn man es etwas gemütlicher haben möchte, kann man die Seilbahn von Kapstadt aus benutzen. Sie besitzt geräumige Panoramakabinen, die sich während der Fahrt um die eigene Achse drehen.

Sonstige Highlights in und um Kapstadt

Neben dem Tafelberg kann Kapstadt samt Umgebung mit einigen weiteren Sehenswürdigkeiten und Highlights aufwarten. Zu diesen gehören beispielsweise:

  • Camps Bay
  • ein Helikopterflug
  • Paragliding vom Signal Hill
  • Muizenberg, ein Surferort mit charakteristischen bunten Holzhäuschen
  • Chapman’s Peak Drive, eine bekannte Panoramastraße
  • Simon’s Town, bekannt für die dort lebenden Pinguine
  • das Hafengebiet der V&A Waterfront
  • der Bloubergstrand
  • die Long Street zum Bummeln und Schlendern
Lächelnder afrikanischer Junge hält Daumen hoch
Lächelnder afrikanischer Junge hält Daumen hoch

Die Garden Route - entdecken Sie Tiere, Pflanzen, Sandstrände und mehr

Wer Südafrika kennen lernen will, sollte sich eine Tour entlang der Garden Route vornehmen. Als Garden Route bezeichnet man die Region um die Nationalstraße N2 entlang der Südküste Südafrikas.

Sie verbindet das Westkap mit dem Ostkap und führt von Hermanus nach Port Elisabeth. Dabei passiert die Garden Route die Hauptorte

  • Mossel Bay
  • George
  • Plettenberg Bay und
  • Knysna.

Verlauf der Garden Route

Die Garden Route zählt zu den wichtigsten touristischen Highlights Südafrikas. Jedes Jahr wird sie von mehreren Millionen Touristen befahren. Wegen der küstennahen Ost-West-Verbindung ist sie ideal zur Erkundung des Landes.

Die Hauptattraktionen entlang der Garden Route sind

  • die Straßenfarmen bei Oudtshoorn
  • die Lagunenlandschaft um Knysna
  • der Garden-Route Nationalpark und
  • der weltberühmte Surfplatz Jeffrey's Bay bei Port Elisabeth.

Der Garden-Route Nationalpark

Der Garden-Route Nationalpark wurde 2009 durch den Zusammenschluss des Wilderness Nationalparks, des Tsitsikamma Nationalparks und des Seenparks von Knysna ins Leben gerufen.

Der Küstenstreifen von Knysna bis zur St. Francis Bay ist durch zahlreiche

geprägt. Im Innland schließt sich eine üppige Waldlandschaft an, durch die gepflegte Naturpfade verlaufen.

Zum Garden-Route Nationalpark gehören auch die letzten unberührten Urwälder Südafrikas. Meeresarme, Seen und Salzmarschen bieten vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Die Wälder des Garden-Route Nationalparks können auf gepflegten Wanderwegen oder auf geführten Touren erkundet werden.

Liegende Löwen Familie in der Savanne
Liegende Löwen Familie in der Savanne

Der Knysna Forest

An die Hafen- und Lagunenstadt Knysna schließt sich der Knysna Forest an, der Wald, in dem Südafrikas letzte wilden Elefanten leben. Der Bestand soll durch den Knysna Elephant Park geschützt und vergrößert werden.

Auf dem Gelände des Parks kann man die Elefanten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Außerdem kann man den Knysna Forest auf einem "Eco Trail" erkunden, der von der örtlichen Township-Bevölkerung angelegt wurde.

Jeffrey's Bay

Jeffrey's Bay gilt als einer der besten Surfspots weltweit. Der Spot zeichnet sich durch besonders lange, schnelle und rechtsbrechende Wellen aus.

An der Jeffrey's Bay findet der Billabong Pro Surfwettbewerb statt. Für alle, die wenig mit Surfen zu tun haben, bietet Jeffrey's Bay das weltweit größte Meeresmuschelmuseum.

Im Winter kann man außerdem vor der Küste Wale beobachten. Unweit von Jeffrey's Bay kann man die Naturschutzgebiete Seekoei River Reserve und Kabeljous Nature Reserve besuchen.

Die Cape Winelands - Südafrika genießen

Wein aus Südafrika gilt schon längst nicht mehr als exotisch. Im Südwesten des Landes gibt es eine große Weinbauregion, aus der einige der besten Weine der Welt stammen. Die Cape Winelands sind eine traumhafte Urlaubsregion für alle Weinliebhaber.

Weinanbau in den Cape Winelands

Die Cape Winelands sind gekennzeichnet durch

  • stattliche Bergketten
  • grüne Täler und
  • ein ergiebiges mittelmeerartiges Klima.

Charakteristisch für die malerischen Dörfer und Städte der Cape Winelands sind ihre historischen Gebäude und viele gepflegte Obstgärten.

Besonders fruchtbar ist der Boden für den Weinbau in Somerset West, Franschhoek, Paarl, Stellenbosch und am Breede River. In dieser Region werden neben Rot- und Weißweinen auch Portweine, Sherry und Brandy produziert. An vielen Orten gibt es traditionelle Weingüter, die zu einer Weinprobe einladen.

Franschhoek

Franschhoek liegt in einem kleinen Tal, in dem schon seit 1688 von hugenottischen Siedlern Weinbau betrieben wird. Sehenswert sind einige prachtvolle Residenzen wie

  • Boschendal
  • das Hugenottenmuseum und
  • das Hugenottendenkmal in Franschhoek.

Den besten Blick auf die Region hat man vom Helshoogte Pass aus. Besuchen sollte man auch einige der Wine Estates in den Simons- und Wemmershoekbergen.

Sonnige Weinbaugebiete in Südafrika
Sonnige Weinbaugebiete in Südafrika
Paarl

Bei Paarl findet man das größte geschlossene Weingebiet der Welt. Eine Ausstellung im Cathedral Cellar zeigt die Geschichte des Weinbaus am Kap.

Es lohnt sich, das Weinanbaugebiet entlang der Paarl Wine Route zu erkunden. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind

  • das Afrikaans Language Denkmal
  • De Oude Wonig
  • die Strooidak Kirche und
  • das Patriot Building.
Stellenbosch

Stellenbosch ist eine der ältesten Städte Südafrikas. Dementsprechend gibt es zahlreiche alte Gebäude aus dem 18. Jahrhundert zu besichtigen, wie

  • Missionsstation Rhenisch
  • Coachman's Cottage
  • das alte Bürgerhaus und
  • das Kruithuis.

Einen Besuch lohnt auch das Miniatur- und Spielzeugmuseum.

Geschichte und Gegenwart des südafrikanischen Weinbaus kann man im Spier Wine Centre erleben. Neben der obligatorischen Weinprobe bietet das Spier Wine Centre auch erstklassige Restaurants. Außerdem gibt es noch die Cape Wine Academy von Stellenbosch, die tiefe Einblicke in die heimische Weinproduktion ermöglicht.

Mit diesem Wissen ausgestattet, kann man sich dann auf die Stellenbosch Wine Route begeben und den Weinanbau und die Weinlese vor Ort erleben. Ein guter Ausgangspunkt, um die Cape Winelands kennen zu lernen, ist der Ort Simondium.

Er liegt sehr günstig und zentral zwischen Franschhoek und Paarl. Auch die Hauptstadt Kapstadt ist von dort schnell zu erreichen.

Nationalparks in Südafrika

In Südafrika gibt es einige Nationalparks, die sich für die Erkundung der einmaligen Natur sowie die Beobachtung der besonderen Tierwelt sehr gut eignen. Am berühmtesten ist dabei der größte Park des Landes, der Kruger Nationalpark; hier lassen sich mitunter die "Big Five" sowie mehr als 500 Vogelarten antreffen.

Es gibt geführte Touren sowie die Möglichkeit, mit dem Geländewagen über einen Trail zu fahren. Erfahren Sie hier mehr über den Kruger Nationalpark.

Ebenfalls sehenswert ist der Addo Elephant National Park im Nordosten von Port Elizabeth. Er wird auch als "Big 7"-Park bezeichnet, da man hier vor der Küste auch Wale und Haie vorfindet.

Es gibt

  • Hügellandschaften
  • Meeresinseln
  • Sumpfgebiete
  • Sanddünen sowie
  • Küstenwälder

zu bestaunen. Man kann zwischen diversen Unterkunftsmöglichkeiten wählen. Ältester Nationalpark Afrikas ist der Hluhluwe­Imfolozi National Park. Auch hier trifft man auf die "Big Five" und Co; besonders jedoch kommt dem Schutz der Breitmaulnashörner eine große Bedeutung zu.

Es handelt sich um einen Park, welcher als erstes Naturschutzgebiet Wilderness­-Trails angeboten hat. Erfahrene Ranger führen über das Gebiet. Zu den weiteren empfehlenswerten Nationalparks in Südafrika zählen:

  • der Pilanesberg Nationalpark
  • der Kgalagadi Transfrontier Park
  • das Madikwe Wildtierreservat
  • der Augrabies Falls Nationalpark
  • der Garden Route Nationalpark
  • der West Coast Nationalpark
  • der Golden Gate Nationalpark
  • der Isimangalisto Wetland Park
  • der Marakele Nationalpark

Sterkfontein Caves

Besondere Karsthöhlen kann man bei Krugersdorp im Nordwesten von Johannesburg erkunden. Es handelt sich um die so genannten Sterkfontein Caves, UNESCO-Weltkulturerbe und eine der beliebtesten Touristenattraktionen in dieser Region.

Die Höhlen sind bekannt für die zahlreichen Ausgrabungen, die dort getätigt wurden. Ein Teil ist heute für Besucher zugänglich. Informieren Sie sich hier genauer über die Sterkfontein Caves.

Besonderheiten, die es bei einer Reise dorthin zu beachten gibt

Um Südafrika in seiner vollen Vielfalt kennen zu lernen, bedürfte es wohl einiger Wochen, aber eine Reise ist es immer wert. Vor Reiseantritt sind Informationen über die notwendigen Reisevorbereitungen ein Muss. Der Reisepass sollte beispielsweise noch bis 6 Monate nach Einreise gültig sein; für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten ist kein Visum nötig.

Wer aus einem Gelbfieberendemiegebiet anreist, muss einen entsprechenden Impfnachweis vorlegen. In einigen Regionen ist teils mit einem erhöhten Malariarisiko zu rechnen; hier sollte man sich vorab bei einem Mediziner um nötige Vorsorge informieren. Besondere Impfvorschriften gibt es nicht; empfohlen werden jedoch Impfungen gegen

Eine Gelbfieberimpfung sollte nachgewiesen werden können
Eine Gelbfieberimpfung sollte nachgewiesen werden können

Speisen und Getränke

Die südafrikanische Küche lässt sich nicht einheitlich beschreiben. Es gibt Unterschiede und Eigenheiten in jeder Provinz. So finden sich beispielsweise sowohl indische als auch malaiische Einflüsse; ebenso die indonesische sowie die englische Küche findet man vor.

In Sachen Fleisch wird Lamm bevorzugt. Ebenso beliebt ist Wildbret.

Unter den Geflügelsorgen findet Huhn vorwiegend Verwendung. Gemüse ist in der Regel Bestandteil der Gerichte und wird seltener als Beilage gereicht. Typische Sorten sind etwa

Bekannt ist Südafrika auch für die großzügige Verwendung von Kräutern und Gewürzen. Unter diesen spielen

  • Zimt
  • Nelken
  • Ingwer
  • Kardamom
  • Chili und
  • Koriander

eine wichtige Rolle.

viele, teils auch exotische Gewürze werden in der südafrikanischen Küche verwendet
viele, teils auch exotische Gewürze werden in der südafrikanischen Küche verwendet

Typische Gerichte Südafrikas sind beispielsweise:

  • Amasi, vergorene Milch
  • Boerewors, eine zu einer Schnecke aufgerollte Bratwurst
  • Chakalaka, eine Würzsauce
  • Koeksisters, ein frittiertes, durch einen Sirup gezogenes Gebäck
  • Mieliepap (Ugali), Getreidebrei aus Maismehl
  • Vetkoek, ein frittiertes Gericht

Zu den besonderen Getränken zählen Rooibos-Tee, Wein, besonders Weißwein aus der Region sowie Bier.

Quellen:

  • Barbara McCrea, Greg Mithembu-Salter, Tony Pinchuk und Donald Reid: Stefan Loose Travel Handbücher Südafrika, DuMont Reiseverlag, Ostfildern, 2005, ISBN 3770161386
  • Elke Losskarn und Dieter Losskarn: Südafrika. Vom Krügerpark nach Kapstadt. Urlaubshandbuch, Reise Know-How Verlag Hermann, 2006, ISBN 389662346X
  • Christine Philipp: Südafrika: Das komplette Handbuch für individuelles Reisen in allen Regionen Südafrikas, auch abseits der Hauptreiserouten, Reise Know-How Verlag Hermann, 2008, ISBN 3896623958
  • Zora del Buono: Südafrikas Küste, marebuchverlag, 2008, ISBN 3936543941
  • Michael Brett, Brian Johnson-Barker und Marielle Renssen: Vis a Vis, Südafrika: Nationalparks, Weinregionen, Strände, Tafelberg, Kapstadt, Safaris, Dorling Kindersley Publishers, 2000, ISBN 3928044141

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