Südafrika - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Afrikanischer Elefant von links in Natur mit Sträuchern im Hintergrund am Fluss

Sehenswertes im Reiseziel Südafrika

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Einzigartige Natur kombiniert mit einer multikulturellen Szene-Metropole, das ist Südafrika. Unter der Sonne Afrikas gibt es viel zu entdecken und zu erleben, auf eigene Faust oder unter fachkundiger Reiseleitung. Ob Safari im Nationalpark oder Entdeckungstour in einer der interessanten Städte - Südafrika hat für jeden Geschmack das passende Angebot. Lernen Sie das Reiseziel Südafrika kennen.

Südafrika - Geographie

Der Staat Südafrika befindet sich im südlichen Teil Afrikas. Es handelt sich, bezogen auf den afrikanischen Kontinent, um den Wirtschaftsraum mit bester Entwicklung.

Südafrika grenzt im Süden und Südosten an den Indischen Ozean sowie im Westen an den Atlantik. Nördlich befinden sich die Nachbarstaaten Simbabwe, Botswana und Namibia, im Nordosten Mosambik und östlich Swasiland. Zur südafrikanischen Provinz Western Cape zählen die unbewohnten Prinz-Edward-Inseln im südlichen Indischen Ozean.

Es können drei Hauptstädtsitze unterschieden werden:

  • Pretoria (Regierungssitz)
  • Kapstadt (Parlament)
  • Blomfontein (Oberstes Berufungsgericht)

Bezogen auf die Einwohnerzahl stellen Kapstadt und Johannesburg die größten Städte dar. Geographisch unterscheidet man das Zentralplateau, welches auf einer Höhe zwischen 900 und 2.000 Metern liegt. Zur Küste hin abfallend folgt ein Landgürtel namens Great Escarpment.

Das Karoo-Hauptbecken erstreckt sich über weite Teile Südafrikas. Vom Nordosten bis Südosten trifft man auf die Drakensberge; hier befindet sich auch die höchste Erhebung des Landes, der 3.450 Meter hohe Mafadi.

Geht man von Bloemfontein Richtung Nordwesten, gelangt man zur Kalahari-Wüste. In der Südspitze Südafrikas liegt das Kap Agulhas, weiter westlich befindet sich das Kap der Guten Hoffnung.

Geographische Lage Südafrikas in Afrika
Geographische Lage Südafrikas in Afrika

Provinzen

Südafrika lässt sich in neun Provinzen aufteilen. Die folgende Tabelle gibt einen entsprechenden Überblick.

Provinzen Südafrikas (nach Fläche sortiert)
ProvinzHauptstadtFläche in km²Einwohner (2011)
NordkapKimberley372.8891.145.861
OstkapBhisho168.9666.562.053
FreistaatBloemfontein129.8252.745.590
WestkapKapstadt129.4625.822.734
LimpopoPolokwane125.7555.404.868
NordwestMahikeng104.8823.509.953
KwaZulu-NatalPietermaritzburg94.36110.267.300
MpumalangaMbombela76.4954.039.939
GautengJohannesburg18.17812.272.263
Geographische Lage Südafrikas auf der Weltkarte
Geographische Lage Südafrikas auf der Weltkarte

Klima und Artenvielfalt

Südafrika weist unterschiedliche Klimaregionen und Vegetationszonen auf; es gibt sowohl subtropische Wälder (südöstlich) als auch Wüsten (angrenzend zu Namibia). Westlich, in den Küstenregionen, findet man arides bis hin zu stark maritimes Klima vor.

An der südlichen Küste treffen der warme Agulhasstom sowie der kalte Benguelastrom aufeinander. Hier ist das Klima semiarid bis hin zu semihumid.

Des Weiteren finden sich voll- bis semiaride Zonen im Inneren Südafrikas sowie semihumides und maritimes Klima an der östlichen Küste. Der Winter ist lediglich in den höheren Gebirgslagen schneereich.

Die Pflanzenvielfalt Südafrikas ist sehr groß. Besonders die Fynbos-Region im Westkap weist zahlreiche Arten auf. Da es hier sehr viele endemische Pflanzenarten gibt, sprechen Botaniker auch von einem der sechs Pflanzenreiche der Erde.

Größtenteils findet man immergrüne Hartlaubgewächse vor. Wälder, die beispielswiese aus importierten Kiefern und Eukalyptusbäumen bestehen, findet man im Gegensatz zu Blütenpflanzen selten.

Die trockenen und heißen Regionen weisen Sukkulenten auf; im Inneren Südafrikas ist das Grasland vorherrschend. Im Osten der Kalahari-Wüste trifft man auf Dorn- und Grassavanne; weiter Richtung Nordosten wird diese zur Feuchtsavanne. Affenbrotbäume wachsen besonders im Norden des Kruger-Nationalparks.

Typisch afrikanische Safaritiere
Typisch afrikanische Safaritiere

Auch die Tierwelt kommt mit einer großen Vielfalt daher. Zu dieser zählen beispielsweise die "Big Five", hinzu kommen

  • zahlreiche Antilopenarten
  • Flusspferde
  • Giraffen
  • Steppenzebras
  • Hyänen
  • Geparde
  • Wildhunde sowie
  • Buschschweine.

In den südlichen Steppenregionen leben beispielsweise Blessböcke, Weißschwanzgnus und Bergzebras. Spring- und Spießböcke findet man in der Kalahari-Wüste.

Zu den bedeutendsten Vogelarten gehören Flamingos, Strauße und diverse Greifvögel. Besonders erwähnenswert sind die unter strengem Naturschutz stehenden Brillenpinguine.

Drei rote Flamingos stapfen durch das Wasser
Drei rote Flamingos stapfen durch das Wasser

Lohnenswerte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Die großen Städte Südafrikas Kapstadt und Durban haben sich dank ihrer Internationalität zu kosmopolitischen Metropolen gemausert. Besonders das im Hafengebiet gelegene Kapstadt kann mit allem aufwarten, was von einer Szenestadt erwartet wird.

Die exklusive V&A Waterfront bietet über 270 Geschäfte, Restaurants, Bars und Clubs. Neben diesem Shoppingparadies ist Kapstadt das Reiseziel für alle Golf-Fans, dank 250 Sonnentagen im Jahr und des hervorragenden Klimas.

Insgesamt verteilen sich ca. 500 Golfplätze über Südafrika. Diese Pluspunkte locken luxusverwöhnte Urlauber an, deren Ansprüche im weltbekannten Sun City Resort befriedigt werden.

Umweltschutz in Südafrika: Reisen mit dem Fairtrade-Siegel

Grünes Bio-Logo auf weißem Hintergrund
Logo BIO © Beboy - www.fotolia.de

Der touristische Boom in Südafrika ging in den vergangenen Jahren häufig zu Lasten der Umwelt und der Mitarbeiter. Damit sich dies ändert, wurde vor einiger Zeit in der Hauptstadt Johannisburg die Organisation Fair Trade in Tourismus (FTTSA) gegründet, die bislang 62 Betriebe im ganzen Land aufgrund ihrer Umweltschutzmaßnahmen und fairen Arbeitsbedingungen ausgezeichnet hat.

Wer nach Südafrika reist, sollte auf das FTTSA-Siegel achten um sicher zu gehen, dass die Mitarbeiter faire Löhne enthalten und alle gleich behandelt werden - in Südafrika auch zwanzig Jahre nach dem Ende der Apartheid noch keine Selbstverständlichkeit. Auch der Umweltschutz gehört dazu: So setzen umweltbewusste Betriebe beispielsweise auf Trinkwasseraufbereitungsanlagen, um weniger Wasser in Plastikflaschen zu verbrauchen und so die riesigen Berge Plastikmüll zu verringern, die in Südafrika anfallen.

Es sind dabei nicht nur teure Golfclubs, Fünf Sterne-Lodges und Edelhotels, die auf das Fair Trade-Siegel setzen, sondern auch einfachere Unterkünfte wie das beliebte Hostel "The Backpack" in Kapstadt, das in erster Linie von jungen Rucksackreisenden angesteuert wird. In Deutschland haben sich bereits die ersten Reiseunternehmer gefunden, die komplette Rundreisen in Südafrika nur noch mit Unterkünften mit Fair Trade-Siegel anbieten.

Faszination Natur

Wer nach Südafrika reist, um die ursprüngliche, faszinierende Tierwelt und Naturlandschaft zu bewundern, kann die vielen verschiedenen Wildreservate und Nationalparks besichtigen. Im Hluhluwe Wildreservat leben all die Tiere, die wir sonst nur im Zoo zu sehen bekommen: Büffel, Elefanten, Löwen, Leoparden, Nashörner usw.

Zu den großen Nationalparks zählt

  • der Kruger Nationalpark
  • der Chobe Nationalpark und
  • das Okavango Delta.

Viele Veranstalter bieten fachkundig geführte Safari-Touren an und begleiten sie in Bushcamps. Für Fußgänger empfiehlt sich eine Wanderung auf dem Tafelberg mit Blick auf den Ozean und das Hafengebiet.

Zwei Nashörner stehen an einer Wasserquelle im Kruger Nationalpark
Zwei Nashörner stehen an einer Wasserquelle im Kruger Nationalpark

Auf Wanderschaft

Für Entdecker und Selbstfahrer bietet die Gartenroute eine Möglichkeit, Südafrika auf eigene Faust zu erkunden. Die Route erstreckt sich an der Südküste von Kapstadt bis nach Port Elizabeth.

Auf diesen abwechslungsreichen Routen sieht man

  • Halbwüsten
  • Strand, aber auch
  • kleine Küstenstädtchen.

Die Gartenroute ist individuell gestaltbar, z.B. gibt es die Wal-Route für Freunde der Unterwasserwelt oder die Küsten-Route auf der verschiedene Buchten und Nationalparks besichtigt werden können.

Paläontologische Kulturschätze

Afrika wird nicht umsonst als die "Wiege der Menschheit" bezeichnet. Viele fossile Funde wurden hier gemacht, die uns Aufschluss über die Vergangenheit gegeben haben. Zudem existieren immer noch Naturvölker wie die San oder die zugewanderten Bantu.

Durch die Kolonisierung und Zuwanderung ist in Südafrika eine Mischung aus Kulturen und Sprachen entstanden, die in der Gegenwart nur noch wenige Spuren aus der Zeit der Apartheid aufweist. Trotz vieler Kriege und politischer Auseinandersetzungen ist der südlichste Zipfel Südafrikas heute international und modern.

Rote Felszeichnung in einer Höhle in den Drakensbergen in Südafrika zeigt Menschen und Antilopen
Rote Felszeichnung in einer Höhle in den Drakensbergen in Südafrika zeigt Menschen und Antilopen
Flagge von Südafrika
Flagge von Südafrika

Im Folgenden gehen wir auf ein paar Highlights Südafrikas etwas genauer ein...

Kapstadt und der Tafelberg

Das wohl bekannteste Naturobjekt Südafrikas ist der Tafelberg bei Kapstadt. Er bildet den nördlichen Teil der Bergkette auf der nur 16 Kilometer breiten und 52 Kilometer langen Kaphalbinsel. Der Tafelberg umfasst eine Gesamtfläche von 6.500 Hektar; sein höchster Punkt ist mit 1.087 Metern Maclear's Beacon im Nordosten des Felsplateaus.

Charakteristisch und namensgebend für den Tafelberg ist, dass er nicht mit einem Gipfel, sondern mit einem flachen Felsplateau abschließt. Dieses seltene geologische Phänomen macht ihn zum Wahrzeichen Kapstadts.

Geologische Erscheinungsform

Seine charakteristische Form verdankt der Tafelberg seltenen Gesteinsformationen. Der Berg besteht aus einem Unterbau von Granit und Schiefer.

Über dem so genannten Malmesburybed lagert weißer, quarzhaltiger Sandstein. Diese Formation entstand vor ca. 430 Millionen Jahren und wurde seitdem durch Verkarstung sowie Wasser- und Winderosion geformt.

Ursprünglich war der Tafelberg wohl fünfmal höher als heute. Durch Risse und Spalten kann Wasser in den Sandstein dringen und ihn auswaschen. So sind im Laufe der Zeit viele Höhlen entstanden.

Der Tafelberg und Kapstadt

Kapstadt erstreckt sich rund um den Tafelberg, so dass der Berg mittlerweile genau in der Mitte der Stadt liegt. Der Tafelberg ist aber nicht nur von allen Punkten Kapstadts aus sichtbar, sonder sogar aus 100 Kilometern Entfernung vom West Coast National Park aus.

Vom Tafelberg selbst hat man einen herrlichen Blick über Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung, das nur wenige Kilometer entfernt das südliche Ende der Kaphalbinsel bildet. Zur Bergkette des Tafelbergs gehören auch

  • der Signal Hill
  • der Lion's Head und
  • die Berge der Zwölf Apostel, die Höhen zwischen 400 und 800 Metern erreichen.
Pflanzenwelt und Klima

Der Tafelberg ist die Heimat zahlreicher endemischer Pflanzen. Etwa 1.400 Arten kommen nur hier vor. Dazu zählen zum Beispiel

  • der Feinbusch
  • die Kap-Macchia
  • viele Erikagewächse und
  • der Proteen.

Die vom Meer aus aufsteigenden Wolken hüllen häufig den südlichen Hang des Tafelbergs ein, während an den nördlichen und westlichen Hängen warme und trockene Winde auftreten.

Den Tafelberg kann man auf zahlreichen Wanderwegen besteigen. Bei nassem Wetter oder wenn man es etwas gemütlicher haben möchte, kann man die Seilbahn von Kapstadt aus benutzen. Sie besitzt geräumige Panoramakabinen, die sich während der Fahrt um die eigene Achse drehen.

Sonstige Highlights in und um Kapstadt

Neben dem Tafelberg kann Kapstadt samt Umgebung mit einigen weiteren Sehenswürdigkeiten und Highlights aufwarten. Zu diesen gehören beispielsweise:

  • Camps Bay
  • ein Helikopterflug
  • Paragliding vom Signal Hill
  • Muizenberg, ein Surferort mit charakteristischen bunten Holzhäuschen
  • Chapman’s Peak Drive, eine bekannte Panoramastraße
  • Simon’s Town, bekannt für die dort lebenden Pinguine
  • das Hafengebiet der V&A Waterfront
  • der Bloubergstrand
  • die Long Street zum Bummeln und Schlendern
Lächelnder afrikanischer Junge hält Daumen hoch
Lächelnder afrikanischer Junge hält Daumen hoch

Südafrikas Township Soweto: Einst Symbol für die Apartheid, heute Ziel für Touristen

Einst galt die South Western Township bei Johannesburg als Symbol für die diskriminierende Apartheidspolitik von Südafrika: Kein Ausländer hätte sich in das kurz Soweto genannte Viertel getraut, das wie kein anderes für Armut und Kriminalität der schwarzen Bevölkerung des Landes stand, die in speziell errichtete Townships zwangsumgesiedelt worden waren.

1976 kam es blutigen Unruhen, bei denen 500 Menschen starben. Auch Südafrikas Volkshelden Nelson Mandela und Bischof Desmond Tutu stammten aus Soweto - letzterer lebt heute noch im Viertel.

Doch wo einst Angst und Wut herrschten, ist heute Frieden eingekehrt. Noch immer gibt es große Armut in Soweto, doch dazwischen hat sich eine neue Mittelschicht etabliert. Statt ärmlicher Wellblechhütten sind gemauerte Apartmentgebäude entstanden, die über fließendes Wasser und Strom verfügen, das im nahegelegenen Kraftwerk produziert wird. Zwischen dessen Türmen spannt sich eine Brücke, von der Abenteuerlustige Bungee-Sprünge unternehmen können.

Auch Touristen haben Soweto für sich entdeckt: Mit Minibussen kommen sie aus dem nahegelegenen Johannesburg um sich das geschichtsträchtige Viertel anzusehen. Ein wichtiger Halt ist das Nelson Mandela Museum, das in seinem ehemaligen Wohnhaus in der Vilakazi Street untergebracht ist.

Nicht nur Briefe, Bilder und persönliche Gegenstände des Friedensnobelpreisträgers sind dort zu sehen, sondern auch Einschusslöcher , die einst Polizeiwaffen an der Außenwand hinterließen. Eine Erinnerung an die blutige Vergangenheit des Viertels.

Township-Touren in Südafrika – mit dem Fahrrad zu Wellblechhütten und Heilern

Afrikanischer Elefant von links in Natur mit Sträuchern im Hintergrund am Fluss
elefant © Haya Kilray - www.fotolia.de

Südafrika abseits von Hotels und Touristenzentren – wer mehr über das Leben der Bewohner erfahren möchte, macht eine Radtour durch die Townships. Nach dem Start mit einem ortskundigen Guide besuchen die Teilnehmer eine Schule, Bibliotheken, einen Heiler und probieren typisch afrikanische Speisen.

Kennenlernen von Einheimischen und Traditionellem

Im Township lernen Gäste eine Seite Afrikas kennen, die in keinem Reiseführer erwähnt wird – begleitet von einem lokalen Reiseführer, der häufig selbst in der Armensiedlung lebt. Ein Zoo-Effekt wird dadurch von vornherein vermieden. Und bei Stopps an Barbecue-Grills, bei traditionellen Heilpraktikern oder Reggae-Shops finden sich immer freundliche Passanten zum Plausch.

An Trinkgeld für den Guide denken

Mountainbike und Equipment liefern die Veranstalter, auch Wasser und das traditionelle Mittagessen gehören zum Programm der halbtägigen Tour. Zusätzlich sollten die Teilnehmer allerdings etwas Trinkgeld einplanen – für den Guide, einen Drink oder Obst an einem der Stände im Township. So trägt die Tour durch Wellblechhütten auch zur wirtschaftlichen Entwicklung der Bewohner bei.

Die Garden Route - entdecken Sie Tiere, Pflanzen, Sandstrände und mehr

Wer Südafrika kennen lernen will, sollte sich eine Tour entlang der Garden Route vornehmen. Als Garden Route bezeichnet man die Region um die Nationalstraße N2 entlang der Südküste Südafrikas.

Sie verbindet das Westkap mit dem Ostkap und führt von Hermanus nach Port Elisabeth. Dabei passiert die Garden Route die Hauptorte

  • Mossel Bay
  • George
  • Plettenberg Bay und
  • Knysna.
Verlauf der Garden Route

Die Garden Route zählt zu den wichtigsten touristischen Highlights Südafrikas. Jedes Jahr wird sie von mehreren Millionen Touristen befahren. Wegen der küstennahen Ost-West-Verbindung ist sie ideal zur Erkundung des Landes.

Die Hauptattraktionen entlang der Garden Route sind

  • die Straßenfarmen bei Oudtshoorn
  • die Lagunenlandschaft um Knysna
  • der Garden-Route Nationalpark und
  • der weltberühmte Surfplatz Jeffrey's Bay bei Port Elisabeth.
Der Garden-Route Nationalpark

Der Garden-Route Nationalpark wurde 2009 durch den Zusammenschluss des Wilderness Nationalparks, des Tsitsikamma Nationalparks und des Seenparks von Knysna ins Leben gerufen.

Der Küstenstreifen von Knysna bis zur St. Francis Bay ist durch zahlreiche

geprägt. Im Innland schließt sich eine üppige Waldlandschaft an, durch die gepflegte Naturpfade verlaufen.

Zum Garden-Route Nationalpark gehören auch die letzten unberührten Urwälder Südafrikas. Meeresarme, Seen und Salzmarschen bieten vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Die Wälder des Garden-Route Nationalparks können auf gepflegten Wanderwegen oder auf geführten Touren erkundet werden.

Liegende Löwen Familie in der Savanne
Liegende Löwen Familie in der Savanne
Der Knysna Forest

An die Hafen- und Lagunenstadt Knysna schließt sich der Knysna Forest an, der Wald, in dem Südafrikas letzte wilden Elefanten leben. Der Bestand soll durch den Knysna Elephant Park geschützt und vergrößert werden.

Auf dem Gelände des Parks kann man die Elefanten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Außerdem kann man den Knysna Forest auf einem "Eco Trail" erkunden, der von der örtlichen Township-Bevölkerung angelegt wurde.

Jeffrey's Bay

Jeffrey's Bay gilt als einer der besten Surfspots weltweit. Der Spot zeichnet sich durch besonders lange, schnelle und rechtsbrechende Wellen aus.

An der Jeffrey's Bay findet der Billabong Pro Surfwettbewerb statt. Für alle, die wenig mit Surfen zu tun haben, bietet Jeffrey's Bay das weltweit größte Meeresmuschelmuseum.

Im Winter kann man außerdem vor der Küste Wale beobachten. Unweit von Jeffrey's Bay kann man die Naturschutzgebiete Seekoei River Reserve und Kabeljous Nature Reserve besuchen.

Diamanten liegen in Südafrika im Sand

Kleine Kristall Diamanten auf weißem Hintergrund
Choosing the best diamond of all © ktsdesign - www.fotolia.de

Südafrika ist besonders in der Frühlingszeit traumhaft, wenn die Halbwüste das Blühen anfängt. Alle Farben sind hier vertreten und tauchen das Land in eine bunte Silhouette. Ab und an glitzert es sogar auf dem Boden, wenn die Sonne einen Diamant zum Funkeln bringt.

Wer denkt, dass er nun im Paradies gelandet ist und sich einfach nach den wertvollen Steinen bücken und sie aufsammeln kann, der hat weit gefehlt. Denn sie liegen im Diamantensperrgebiet des weltgrößten Diamantansyndikats De Beers. Das Gebiet ist mit Stacheldraht abgeschirmt, Menschen leben trotzdem hier. Ausweise werden kontrolliert, damit man in das Gebiet gelangen kann.

Natürlich sind hier keine äußerst wertvollen Diamanten mehr zu finden, da diese bereits vom Syndikat abgetragen wurden. Dennoch verkauft die Firma Schürfrechte an Privatpersonen, die trotzdem auf einen tollen Fund hoffen. Zwischen August und Oktober ist die Region Provinz Nordkap nicht nur wegen der Diamanten reizvoll, sondern auch wegen der satten Farben und dem Blütenmeer, das zu dieser Zeit dort zu bestaunen ist.

Die Cape Winelands - Südafrika genießen

Wein aus Südafrika gilt schon längst nicht mehr als exotisch. Im Südwesten des Landes gibt es eine große Weinbauregion, aus der einige der besten Weine der Welt stammen. Die Cape Winelands sind eine traumhafte Urlaubsregion für alle Weinliebhaber.

Weinanbau in den Cape Winelands

Die Cape Winelands sind gekennzeichnet durch

  • stattliche Bergketten
  • grüne Täler und
  • ein ergiebiges mittelmeerartiges Klima.

Charakteristisch für die malerischen Dörfer und Städte der Cape Winelands sind ihre historischen Gebäude und viele gepflegte Obstgärten.

Besonders fruchtbar ist der Boden für den Weinbau in Somerset West, Franschhoek, Paarl, Stellenbosch und am Breede River. In dieser Region werden neben Rot- und Weißweinen auch Portweine, Sherry und Brandy produziert. An vielen Orten gibt es traditionelle Weingüter, die zu einer Weinprobe einladen.

Franschhoek

Franschhoek liegt in einem kleinen Tal, in dem schon seit 1688 von hugenottischen Siedlern Weinbau betrieben wird. Sehenswert sind einige prachtvolle Residenzen wie

  • Boschendal
  • das Hugenottenmuseum und
  • das Hugenottendenkmal in Franschhoek.

Den besten Blick auf die Region hat man vom Helshoogte Pass aus. Besuchen sollte man auch einige der Wine Estates in den Simons- und Wemmershoekbergen.

Sonnige Weinbaugebiete in Südafrika
Sonnige Weinbaugebiete in Südafrika
Paarl

Bei Paarl findet man das größte geschlossene Weingebiet der Welt. Eine Ausstellung im Cathedral Cellar zeigt die Geschichte des Weinbaus am Kap.

Es lohnt sich, das Weinanbaugebiet entlang der Paarl Wine Route zu erkunden. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind

  • das Afrikaans Language Denkmal
  • De Oude Wonig
  • die Strooidak Kirche und
  • das Patriot Building.
Stellenbosch

Stellenbosch ist eine der ältesten Städte Südafrikas. Dementsprechend gibt es zahlreiche alte Gebäude aus dem 18. Jahrhundert zu besichtigen, wie

  • Missionsstation Rhenisch
  • Coachman's Cottage
  • das alte Bürgerhaus und
  • das Kruithuis.

Einen Besuch lohnt auch das Miniatur- und Spielzeugmuseum.

Geschichte und Gegenwart des südafrikanischen Weinbaus kann man im Spier Wine Centre erleben. Neben der obligatorischen Weinprobe bietet das Spier Wine Centre auch erstklassige Restaurants. Außerdem gibt es noch die Cape Wine Academy von Stellenbosch, die tiefe Einblicke in die heimische Weinproduktion ermöglicht.

Mit diesem Wissen ausgestattet, kann man sich dann auf die Stellenbosch Wine Route begeben und den Weinanbau und die Weinlese vor Ort erleben. Ein guter Ausgangspunkt, um die Cape Winelands kennen zu lernen, ist der Ort Simondium.

Er liegt sehr günstig und zentral zwischen Franschhoek und Paarl. Auch die Hauptstadt Kapstadt ist von dort schnell zu erreichen.

Wo schon Napoleon pichelte: Weingut Groot Constantia bei Kapstadt

Weinzweig mit Blättern, im Hintergrund Glas mit Rotwein
Glass and bottle of red wine with green leaf. © inacio pires - www.fotolia.de

Dass in der südafrikanischen Kapregion herrliche Weine produziert werden, ist bekannt. Dabei sind die guten Tropfen aus dem Süden keine Neuheit mehr: Schon Staatsoberhäupter wie Napoleon und Friedrich der Große waren auf dem Weingut Groot Constantia zu Gast, das als das Älteste Südafrikas gilt.

Als der niederländische Kap-Gouverneur Simon van der Stel 1685 die ersten Weinstöcke an der Rückseite des Tafelbergs pflanzte, gab es an diesem Ort nur eine kleine koloniale Niederlassung, die Schiffe auf dem Zwischenstopp nach Indien und Fernost mit dem Nötigsten versorgte. Heute steht hier mit Kapstadt eine der größten Metropolen des afrikanischen Kontinents und die Weinberge zwischen Robben Island und dem Kap der Guten Hoffnung liegen mittendrin.

Dass sich Groot Constantia so lange halten konnte, liegt auch daran, dass das historische Weingut mittlerweile unter Denkmalschutz steht und von vielen Kaptstadt-Touristen als Sehenswürdigkeit angesteuert wird. Besucher können die alten Farmhäuser besuchen, die als Museum eingerichtet wurden und in den hochmodernen Produktionshallen zusehen, wie der Kapwein heute gekeltert wird. Natürlich darf auch eine Weinprobe nicht fehlen.

Französisches Savoir Vivre in Südafrika: Die Wine Lands der Kapregion

Sie und er im Garten, stoßen mit zwei Gläsern Wein an, lachen sich dabei an
wine in the garden © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

Südafrikanische Kapweine genießen bei Weinfreunden schon lange einen sehr guten Ruf. Kein Wunder, dass es viele Feinschmecker zu einem Besuch der Wine Lands in der Nähe von Kapstadt zieht. Zentrum der Region ist das französisch geprägte Franschhoek und das benachbarte Stellenbosch mit ihren zahlreichen gepflegten Weingütern.

Einer der bekanntesten Winzer der Region ist der Deutsche Achim von Arnim, ein Nachfahre des gleichnamigen Dichters, der als erster klassische Champagner-Rebsorten in der Region anbaute und dessen Weingut “Haute Cabrière” heute Weltruf genießt. Aus aller Welt kommen Weinfreunde zu ihm nach Franschhoek, um die erlesenen Tropfen an Ort und Stelle zu genießen.

Wie der Name “Franzosenwinkel” schon sagt, wurde Franschhoek im Jahre 1688 von ausgewanderten Huguenotten gegründet, die vor der religiösen Verfolgung in ihrem Heimatland Frankreich ans Kap flohen und die als erste die hervorragenden geografischen Bedingungen zum Weinbau in ihrer neuen Heimat erkannten. Noch heute versprüht Franschhoek mit seinen beschaulichen Straßencafés, Restaurants und Boutiquen viel französisches Savoir Vivre und gilt als einer der beliebsten Touristenorte der Wine Lands.

Nationalparks in Südafrika

In Südafrika gibt es einige Nationalparks, die sich für die Erkundung der einmaligen Natur sowie die Beobachtung der besonderen Tierwelt sehr gut eignen. Am berühmtesten ist dabei der größte Park des Landes, der Kruger Nationalpark; hier lassen sich mitunter die "Big Five" sowie mehr als 500 Vogelarten antreffen.

Es gibt geführte Touren sowie die Möglichkeit, mit dem Geländewagen über einen Trail zu fahren. Erfahren Sie hier mehr über den Kruger Nationalpark.

Ebenfalls sehenswert ist der Addo Elephant National Park im Nordosten von Port Elizabeth. Er wird auch als "Big 7"-Park bezeichnet, da man hier vor der Küste auch Wale und Haie vorfindet.

Es gibt

  • Hügellandschaften
  • Meeresinseln
  • Sumpfgebiete
  • Sanddünen sowie
  • Küstenwälder

zu bestaunen. Man kann zwischen diversen Unterkunftsmöglichkeiten wählen. Ältester Nationalpark Afrikas ist der Hluhluwe­Imfolozi National Park. Auch hier trifft man auf die "Big Five" und Co; besonders jedoch kommt dem Schutz der Breitmaulnashörner eine große Bedeutung zu.

Es handelt sich um einen Park, welcher als erstes Naturschutzgebiet Wilderness­-Trails angeboten hat. Erfahrene Ranger führen über das Gebiet. Zu den weiteren empfehlenswerten Nationalparks in Südafrika zählen:

  • der Pilanesberg Nationalpark
  • der Kgalagadi Transfrontier Park
  • das Madikwe Wildtierreservat
  • der Augrabies Falls Nationalpark
  • der Garden Route Nationalpark
  • der West Coast Nationalpark
  • der Golden Gate Nationalpark
  • der Isimangalisto Wetland Park
  • der Marakele Nationalpark

Neues Ziel für Adrenalinjunkies: Am Canopy-Seil durch die Drakensberge

Seit einiger Zeit zieht eine aufregende Attraktion immer mehr Abenteuerhungrige in die Region

Roter und silberner Karabinerhaken an blauen Kletterseilen
Safety Connection 1 © Pixis - www.fotolia.de

Die südafrikanischen Drakensberge, die sich vom Krüger Nationalpark bis in die östliche Kapprovinz auf tausend Kilometern Länge erstrecken, sind schon lange ein beliebtes Ziel für

Seit einiger Zeit zieht es auch immer mehr Adrenalinjunkies in die Region, denn die Drakensberge sind um eine Attraktion reicher: Die sogenannten Canopy Touren.

Fliegen wie ein Vogel

Nur mit Seilen und Karabinerhaken gesichert können Mutige an dicken Seilen durch den Blue Grotto Forest 60 Meter über dem Erdboden durch die Baumwipfel rasen. Weit unten zieht der Nkwankwa-Fluss träge seine Bahn, oben können die Teilnehmer einen Jubelschrei nicht unterdrücken, wenn sie, nur durch die Gurte gesichert, wie ein Vogel über die Schlucht fliegen. Entlang der Strecke gibt es immer wieder hölzerne Plattformen, an denen Pause gemacht und Atem geholt werden kann.

Infos über das Erlebnis

Aufgrund der hohen Nachfrage können die Canopy Tours nur im Voraus gebucht werden. Das Erlebnis dauert insgesamt zwei bis drei Stunden und enthält neben der eigentlichen Seiltour durch die Bäume auch den Transport und eine kleine Mahlzeit. Jede Gruppe wird von professionellen Betreuern begleitet. Für einzelne Besucher kostet die Teilnahme 450 Rand (ca. 40 Euro).

Sterkfontein Caves

Besondere Karsthöhlen kann man bei Krugersdorp im Nordwesten von Johannesburg erkunden. Es handelt sich um die so genannten Sterkfontein Caves, UNESCO-Weltkulturerbe und eine der beliebtesten Touristenattraktionen in dieser Region.

Die Höhlen sind bekannt für die zahlreichen Ausgrabungen, die dort getätigt wurden. Ein Teil ist heute für Besucher zugänglich. Informieren Sie sich hier genauer über die Sterkfontein Caves.

Jenseits von Safari und Weinberg: Ein Besuch bei den Xhosa von Südafrika

In Transkei können Besucher am Leben der dort einheimischen Xhosa teilnehmen

Nahaufnahme Kaminfeuer, brennendes Holz
Fireplace with birch firewood and flame © popov48 - www.fotolia.de

Die meisten Südafrika-Besucher erleben auf ihren Rundreisen die immer gleichen Sehenswürdigkeiten von Kapstadt bis zum Kruger National Park. Mit den Einheimischen kommen sie dabei nur selten in Kontakt. Dass es auch anders geht, beweist die Bulungula Lodge im Herzen des ehemaligen Homelands Transkei. In zehn klassischen runden Lehmhütten, Rondaweels genannt, können Besucher am Leben der Xhosa teilnehmen, die in dieser Region Südafrikas heimisch sind.

Gegenseitiger kultureller Austausch

Dazu gehören Wanderungen durch die Savanne und Kanufahrten, aber auch das Übernehmen alltäglicher Tätigkeiten. Wer selbst einmal versucht hat, eine Halbliterflasche Wasser auf dem Kopf zu balancieren, sieht die Xhosa-Frauen mit ganz anderen Augen, die Behälter mit 20 Litern Wasser freihändig auf dem Kopf tragen. Und auch die Einheimischen profitieren vom Austausch mit den fremden Gästen und dem Touristendollar.

Infrastruktur und Bildung

Zur Zeit der Rassentrennung war die Transkei eines der für die Schwarzen vorgesehenen "Homelands", die 1976 sogar ihre Unabhängigkeit erhielt. Die systematische Vernachlässigung durch das weiße Apartheidregime zeigt sich noch heute in der schlechten Infrastruktur und der mangelnden Bildung. Die Arbeitslosigkeit ist hoch und das Leben einfach. Dass jemand 11 Stunden fliegt um bei ihnen am Lagerfeuer zu sitzen, erscheint den Xhosa da genauso unglaublich wie den Gästen die harte Arbeit der Frauen des Stammes, die von morgens bis abends auf den Äckern schuften.

Besonderheiten, die es bei einer Reise dorthin zu beachten gibt

Um Südafrika in seiner vollen Vielfalt kennen zu lernen, bedürfte es wohl einiger Wochen, aber eine Reise ist es immer wert. Vor Reiseantritt sind Informationen über die notwendigen Reisevorbereitungen ein Muss. Der Reisepass sollte beispielsweise noch bis 6 Monate nach Einreise gültig sein; für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten ist kein Visum nötig.

Wer aus einem Gelbfieberendemiegebiet anreist, muss einen entsprechenden Impfnachweis vorlegen. In einigen Regionen ist teils mit einem erhöhten Malariarisiko zu rechnen; hier sollte man sich vorab bei einem Mediziner um nötige Vorsorge informieren. Besondere Impfvorschriften gibt es nicht; empfohlen werden jedoch Impfungen gegen

Eine Gelbfieberimpfung sollte nachgewiesen werden können
Eine Gelbfieberimpfung sollte nachgewiesen werden können

Reisende zur Fußball-WM in Südafrika müssen sich impfen lassen

Junge, blonde Ärztin bei einer intramuskulären Impfung in den Oberarm
young female doctor giving vaccine to a patient © Dušan Zidar - www.fotolia.de

Fußballfans, die beabsichtigen, zur WM nach Südafrika zu reisen, wird als notwendige Vorsichtsmaßnahme dringend geraten, sich gegen bestimmte Krankheitserreger impfen zu lassen. Da derzeit in Südafrika landesweit eine ansteckende Masernepidemie herrscht, werden Reisende gebeten, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, sollte kein aktueller Impfschutz mehr bestehen.

In den WM Spielstädten selbst muss eine Ansteckung mit der Tropenkrankheit Malaria nicht befürchtet werden, wohl aber eine Infizierung mit Hepatitis A. Ärzte raten ebenfalls zur Vorsorge gegen Hepatitis B und Meningokokken-Meningitis, welche in schweren Fällen innerhalb weniger Stunden zum Tod durch Herz-Kreislaufversagen führen kann.

Fans, deren letzte Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Poliomyelitis (Kinderlähmung) das letzte mal in Kindertagen erfolgte, sollten sich durch eine rechtzeitige Kombinationsimpfung schützen.

Speisen und Getränke

Die südafrikanische Küche lässt sich nicht einheitlich beschreiben. Es gibt Unterschiede und Eigenheiten in jeder Provinz. So finden sich beispielsweise sowohl indische als auch malaiische Einflüsse; ebenso die indonesische sowie die englische Küche findet man vor.

In Sachen Fleisch wird Lamm bevorzugt. Ebenso beliebt ist Wildbret.

Unter den Geflügelsorgen findet Huhn vorwiegend Verwendung. Gemüse ist in der Regel Bestandteil der Gerichte und wird seltener als Beilage gereicht. Typische Sorten sind etwa

Bekannt ist Südafrika auch für die großzügige Verwendung von Kräutern und Gewürzen. Unter diesen spielen

  • Zimt
  • Nelken
  • Ingwer
  • Kardamom
  • Chili und
  • Koriander

eine wichtige Rolle.

viele, teils auch exotische Gewürze werden in der südafrikanischen Küche verwendet
viele, teils auch exotische Gewürze werden in der südafrikanischen Küche verwendet

Typische Gerichte Südafrikas sind beispielsweise:

  • Amasi, vergorene Milch
  • Boerewors, eine zu einer Schnecke aufgerollte Bratwurst
  • Chakalaka, eine Würzsauce
  • Koeksisters, ein frittiertes, durch einen Sirup gezogenes Gebäck
  • Mieliepap (Ugali), Getreidebrei aus Maismehl
  • Vetkoek, ein frittiertes Gericht

Zu den besonderen Getränken zählen Rooibos-Tee, Wein, besonders Weißwein aus der Region sowie Bier.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Kategorien:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: elefant © Haya Kilray - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Südafrika Geografische Lage 2 © Frank Optendrenk - paradisi.de
  • Bildnachweis: Südafrika Geografische Lage 1 © Frank Optendrenk - paradisi.de
  • Bildnachweis: Südafrikanische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Giraffes and zebras at waterhole © pyty - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Flamingos in einem See © Joerg Sabel - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Southern white rhinoceros in Kruger National park, South Africa © UTOPIA - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Bushmen (san) rock painting of humans and antelopes, Drakensberg mountains, South Africa. © EcoView - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Junge, Daumen hoch © Claudia Paulussen - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Löwen Familie © Dirk Oesterreich - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Weingut an der hessischen Bergstrasse © M.Rosenwirth - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Impfen © VRD - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Gewürze © Michael Stumpf - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: giraffen © tarei - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: sfondo di elefante © zanarinilara - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Vulture © byrdyak - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: African buffalo with a yellow-billed oxpecker on the back © Lars Johansson - www.fotolia.de

Autor:

Sandra Spönemann - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema