2. Dezember 2010
Beim so genannten Vibrationstraining wird der größte Trainingseffekt durch eine von außen zugeführte stimulierende Vibration erreicht. Der Körper versucht die Erschütterungen und Schwankungen durch das Vibrationsgerät auszugleichen, wobei seine Muskulatur arbeiten muss. Auf diese ungewöhnliche Weise werden viele Muskeln des Körpers gleichzeitig gestrafft und trainiert. Mehr über das Vibrationstraining erfahren Sie hier.
Das Vibrationstraining ist auch als Whole Body Vibration (WBV), stochastisches Resonanztraining oder Beschleunigungstraining bekannt. Meist steht der Sportler dabei auf einer vibrierenden Unterlage. Die Beschleunigung findet in unterschiedlichen Bereichen von 5 bis 60 Hz statt. Das Training kann stattfinden, indem der Sportler sich nicht bewegt und nur seine Muskelgruppen reagieren lässt, aber ebenso auch, indem er spezielle untersützende Übungen während der Vibration betreibt.
Die Vibration des Untergrunds provoziert Kontraktions- und Dehnreflexe in der Muskulatur. Auf diese Weise beginnt die Muskulatur zu arbeiten. Vor allem die tiefer liegenden Muskelfasern werden dabei angesprochen. Über das Vibrationstraining erzielt man also keinen massiven Muskelzuwachs, jedoch stattdessen eine messbare Verbesserung der Muskelfunktion und der allgemeinen Straffheit. Vibrationstraining wird im Beautybereich angewendet, kann aber auch in der Medizin oder Reha wertvolle Dienste leisten. Sogar Leistungssportler nutzen die Effekte dieser außergewöhnlichen Trainingsform. Neben der Muskulatur wird auch noch die Koordinationsfähigkeit verbessert und der Gleichgewichtssinn optimiert. Die Wirkung des Vibrationstrainings ist nach wie vor umstritten, da sämtliche bisher durchgeführten Studien mit sehr kleinen Probandenzahlen statt fanden.
Für das Vibrationstraining sind unterschiedliche Systeme und Geräte im Einsatz. Bei den vertikal vibrierenden Geräten bewegt sich die komplette Standfläche auf und ab. Seitenalternierende Geräte dagegen haben ein Funktionsprinzip, das man am ehesten mit einer Wippe vergleichen kann. Auch die Frequenzbereiche weichen stark voneinander ab. Ist die Frequenz für den jeweiligen Probanden zu hoch eingestellt, so kann statt eines Muskeltrainings ein umgekehrter negativer Effekt eintreten. Die Muskulatur kann von der gestellten Aufgabe überfordert sein und verkrampfen. Deshalb ist eine gute Körperwahrnehmung wichtig, wenn man sich mit Vibrationstraining fit halten möchte.
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17.04.12 | |
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26.07.11 | |
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24.03.11 | |
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13.02.11 | |
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09.02.11 | |
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Vibrationstraining, auch whole body vibration (WBV), Rhythmische Neuromuskuläre Stimulation (RNS) oder Biomechan...