Wie Sie Ihr Training in den Arbeitsalltag einbinden können

Beine eines joggenden Paares
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  • von Paradisi-Redaktion

Wie würden Sie auf die Frage nach einer realistischen Selbsteinschätzung reagieren, wenn Sie nach dem Thema Fitness in Ihrem Alltag gefragt würden? In den meisten Fällen gibt es leider nichts schön zu reden und so fällt die Antwort eher so aus, als dass man eigentlich mehr tun möchte, aber aufgrund der aktuellen Arbeitssituation wenige Möglichkeiten hat.

Genau diese wenigen Möglichkeiten sind es, die bei genauerem Hinsehen die Veränderung in Ihrem Arbeitsalltag ermöglichen und mehr Sport und Leichtigkeit in Ihr Leben bringen können. Nehmen Sie sich nicht unbedingt den schwersten Brocken vor und suchen Sie nach einem ein- bis zweistündigem Zeitraum, in dem Sie sich dem Thema Fitness täglich stellen können.

Diesen Zeitraum werden Sie in absehbarer Zukunft nicht finden. Daher gilt es, sich die eigenen Zeitressourcen bewusst zu machen und diese besser als bisher zu nutzen.

Tägliche Abläufe ändern

Einfache Veränderungen beginnen im Kopf und so ist es entscheidend, dass Sie überdenken, welche Abläufe Sie mit mehr Körpereinsatz gestalten können:

Einen Teil des Arbeitsweges zu Fuß gehen, in der Mittagspause spazieren gehen, den Wagen weiter weg vom Supermarkt parken und demnach die Einkäufe einen längeren Weg tragen, die Treppen nehmen anstelle des Fahrstuhls und ruhig auch mal die Treppen wieder runter und dann wieder hoch gehen.

Gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind auf den Spielplatz und spielen Sie zusammen mit ihm und den Geräten. Spielen Sie mit Ihrem Kind Fangen und andere Bewegungsspiele. Nehmen Sie sich Ihren Hund und gehen Sie mit ihm zum Agility-Training. Bewegen Sie Ihren Hund und sich und Sie beide werden sich zunehmend wohler fühlen.

Morgens ist die Motivation am höchsten

Wenn Sie sich für eine neue Sportart entscheiden, bei der sie keine festen Kurszeiten einhalten müssen und einzig auf sich selbst angewiesen sind, legen Sie das Training in die frühen Morgenstunden oder auf den Vormittag. Meistens ist die Motivation zu dieser Tageszeit am größten und stabilsten.

Im Laufe des fortschreitenden Tages wird es immer schwieriger sich für ein Training zu bewegen und in entsprechende Stimmung zu bringen. Dies ist vor allem der Fall, wenn Sie noch keine Regelmäßigkeit in Ihrem Training haben und sich die Veränderung demnach noch nicht in ausreichendem Maße gefestigt hat.

Mitstreiter können helfen

Eine zusätzliche Motivationshilfe stellt das Einbeziehen von Familienmitgliedern oder Freunden dar. Erzählen Sie über Ihr sportliches Vorhaben und suchen Sie nach ebenfalls Interessierten. Bilden Sie eine Trainingsgruppe oder treffen Sie sich mit Freunden für Spiele an der frischen Luft. Auf diese Weise sind Sie gegenüber Ihrem Ziel mehr Sport zu machen verbindlicher und stehen in der Pflicht Ihren mitmachenden Freunden gegenüber.

Nutzen Sie die Chance Sport in der Gemeinschaft auszuüben und erfahren Sie den Geist und die schier unendliche Motivation gemeinsame Ziele zu erreichen und sich auf das nächste gemeinsame Training zu freuen.

Nehmen Sie Ihren Arbeitsalltag dahingehend unter die Lupe, zu welcher Tageszeit und an welchem Ort Sie beispielsweise muskelaufbauende Übungen machen können. Mit diesen Übungen ist schnell begonnen und unter Einsatz des eigenen Körpergewichts schnell ein fühlbares und sichtbares Ergebnis erreicht.

Fallen Sie nicht auf den unreflektierten Satz der zu starken Arbeitsbelastung herein und rechtfertigen Sie damit Ihre fehlende sportliche Aktivität. Werden Sie selbstkritisch, greifen Sie nach mehr Lebendigkeit durch zunehmende Beweglichkeit und binden Sie Bewegung aktiv in Ihren Arbeitsalltag ein.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Sportler © Juliane herwig - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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