Mit Fitnesstraining gegen Stress und schlechte Stimmung

Frau in blauer Sporthose im Fitness-Studio mit silberner, schmaler Kurzhantel in jeder Hand
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  • von Paradisi-Redaktion

Wenn Sie unter Depressionen leiden, sich gestresst oder mit dem Alltag überfordert fühlen, kann Ihnen ein regelmäßiges Workout dabei helfen, Ihre Stimmung und Emotionen zu stabilisieren. Das konnte in der Sportwissenschaft mehrfach belegt werden und deckt sich auch mit der Beobachtungen, die Personal-Coaches und andere Berufstätige im Fitness-Sektor machen. Das Problem ist jedoch, dass man nun gerade auf körperliche Belastung am wenigsten Lust hat, wenn die Stimmung im Keller ist und man sich im Sog widerwilliger Emotionen befindet. Immerhin will man sich lieber zusammenkugeln und bestenfalls schlafen gehen, weil morgen ja alles wieder besser aussehen könnte. Tatsächlich ist es jedoch besser, gegen die negativen Gefühle anzukämpfen und an die frische Luft zu gehen, um sich nicht von den Emotionen übermannen zu lassen.

Sport ist etwas, dass Sie ohnehin mehr oder weniger jeden Tag tun sollten. Ähnlich wie das Zähneputzen hat ein Workout ausschließlich positive Effekte.

Es ist nicht nur ein guter Weg, um den Ausschlag der Waage unter Kontrolle zu halten, sondern auch ein Garant für ein hohes Maß an Gesundheit. Wenn Sie sich fünfmal die Woche für knapp eine halbe Stunde im Fitness-Studio, im Sportverein oder auf der Laufbahn schinden, verringern Sie erheblich ihr Risiko an Bluthochdruck, Diabetes, bestimmten Krebsarten und anderen Krankheiten zu leiden.

Wenn Sie fit sind, ist es auch ihr Immunsystem. Im Winter sind Sie also weniger für Husten, Schnupfen und Heiserkeit empfänglich und können selbst fiese Grippewellen in den meisten Fällen gelassen entgegen sehen.

Selbst wenn es Sie dann doch einmal von den Beinen haut, sind fitte Menschen deutlich schneller wieder gesund, als der durchschnittliche Couch-Potato.

Wie Sie sehen, gibt es genügend Gründe ein Training aufzunehmen und es konsequent zu betreiben. Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man fit werden kann, aber wenn Sie dunklen Gedanken nachhängen, werden Sie es sehr schwierig finden, tatsächlich in die Gänge zu kommen. Wenn Sie nicht gut drauf sind, ist es allzu leicht, die guten Dinge an überragender Fitness zu erkennen.

Das Training schlecht zu reden bringt Sie nicht weiter

Viel schlimmer, man fängt an, sich das Training und dessen guten Eigenschaften schlecht zu reden. Fitness bedeutet sich dafür Zeit zu nehmen. Und wenn Sie negativ gestimmt sind, werden Sie an den Gedanken stolpern, dass Sie dann weniger Zeit für andere Dinge haben werden.

Vielleicht reden Sie sich auch ein, dass es für Sie ohnehin nur peinlich enden kann, wenn Sie ins Fitness-Studio gehen und all die Sportskanonen sehen. Wenn Sie nur diese vermeintlichen negativen Seiten eines Workouts sehen, werden Sie nie mit dem Trainieren anfangen und können auch nicht von den stimmungsaufhellenden Effekten profitieren, die ein anstrengendes Training mit sich bringt.

Es ist ein echter Teufelskreis. Es gibt jedoch ziemlich einfache Strategien, wie man solche Abwärtsspiralen durchbrechen kann.

  • Machen Sie sich eine Liste mit all den positiven Wirkungen, die Ihnen ein aktiver und auf Fitness ausgerichteter Lebensstil geben kann. Das kann zum Beispiel mehr Selbstbewusstsein am Strand sein oder aber auch das Wissen, dass Sie für ihre Kinder ein gutes Vorbild sind, und diese so ebenfalls gesünder und aktiver in das Leben hineinwachsen.
  • Verpflichten Sie sich für mindestens einen wöchentlichen Termin. Der erste Schritt ist in der Regel immer der schwerste. Wenn Sie sich jedoch für einen Übungskurs anmelden, der zu festen Terminen stattfindet, müssen Sie sich nicht jedes Mal auf neue motivieren, sondern werden durch die feste Vorgabe wie von selbst zum Training gehen.
  • Halten Sie Ihre Vorsätze schriftlich fest und notieren Sie, wie Sie Ihre Ziele erreichen wollen und welche Schritte dafür notwendig sind. Wenn Sie alles detailliert aufschreiben und abarbeiten, sehen Sie, dass selbst ein so weit entferntes Ziel wie ein fitter Körper machbar und realistisch sein kann.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: chrome dumbbells 4 © Philip Date - www.fotolia.de

Autor:

Andreas Hadel - Artikel vom

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