Aknebehandlung Artikel
Aknebehandlung ist meist notwendig
Von Annett Biermann
Akne ist für viele Menschen gleichbedeutend mit Pubertät. Tatsächlich tritt die Akne oft in dieser Zeit vermehrt auf, da sich die Hormone des Körpers umstellen. Und damit ist bereits eine der Hauptursache für das Auftreten der Akne gefunden. Die Hormone haben eine große Wirkung auf die Entstehung von Akne.
Allerdings begleitet Akne nicht nur Jugendliche auf dem Weg in die Erwachsenenwelt, sondern sie kann in jedem Lebensalter auftreten. Neben unserem Hormonhaushalt sind die häufigsten Ursachen für Akne Stress, falsche Ernährung, falsche Hautpflegeprodukte, eine starke Talgproduktion und häufiges Kratzen und Reiben, zum Beispiel durch Waschen auf der Haut. Akne gehört in den Industrienationen inzwischen zu den Volkskrankheiten, weil sie durch den Lebensstil hier begünstigt wird.
Für eine erfolgreiche Aknebehandlung ist es am besten, vor Beginn einen Hautarzt aufzusuchen, um den Schweregrad abklären zu lassen. Leichte Akne lässt sich oft mit normalen Pflegeprodukten, die selbstverständlich auf den Hauttyp abgestimmt sein müssen, damit die Akne sich nicht verschlimmert, in den Griff bekommen.
Ganz wichtig ist allerdings Geduld. Der erfolgreiche Kampf gegen Akne wird nicht von einem Tag auf den anderen entschieden. Oft ist es so, dass sich der Zustand der Haut erst einmal verschlechtert. Bis sichtbare Erfolge zu bemerken sind, vergehen oft Monate. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um leichte oder schwere Akne handelt.
Die Behandlung von Akne besteht aus der Kombination verschiedener Methoden. Zu erst einmal kann äußerlich behandelt werden. Der Betroffene wird beispielsweise über die Hautpflege aufgeklärt. Oft ist eine Umstellung auf andere Pflegemittel der erste Schritt, den der Hautarzt empfiehlt. Weiterhin gehört die so genannte Aknetoilette dazu, welche das Entfernen der Pickel und Pusteln durch eine Fachkraft, wie eines Kosmetikers bezeichnet. Abgerundet wird die äußerliche Therapie durch das Benutzen von speziellen Cremes, die die Haut "schälen" (bekannt unter dem Begriff Schältherapie). Die Behandlung betrifft die obere Hautschicht. So wird verhindert, dass sich neue entzündliche Stellen bilden.
Ist die Haut sehr stark entzündet, wird oft zusätzlich noch Antibiotika verschrieben. Die Anwendung kann innerlich in Form von Tabletten oder äußerlich mit Cremes erfolgen. Frauen können in dem Zusammenhang oft auch mit der Anti-Baby-Pille Erfolge erzielen. Speziell hormonbedingte Akne kann so behandelt werden. Gut ist weiterhin die Bestrahlung mit UV-Licht. Dies kann natürlich oder künstlich erfolgen.
Bei sehr schwerer Akne greift der Arzt manchmal auf den Wirkstoff Isotretinoin zurück. Dieser wird in Tablettenform verabreicht. Allerdings kommt es oft zu sehr starken Nebenwirkungen.