26. November 2009
Wer trockene Haut hat, steckt viel Mühe und Energie in die richtige Pflege. Entscheidend für ein geschmeidiges Hautbild sind aber auch die Ernährung, das Wetter und die Trinkgewohnheiten. Was Sie neben regelmäßigem Eincremen für eine gesunde Haut tun können, erfahren Sie hier.
Vor allem im Winter spannt trockene Haut noch mehr als während des restlichen Jahres. Denn die großen Temperaturschwankungen zwischen außen und innen strapaziert die Haut über Gebühr. Und auch die trockene Heizungsluft verschlimmert die Erscheinungen an der Haut. Vorbeugen kann man mit regelmäßigem Lüften, dadurch sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht so stark. Zudem spart regelmäßiges Stoßlüften während der kalten Jahreszeit auch Heizkosten.
Sobald die Temperaturen in den Bereich der Minusgrade fallen, ist es zudem empfehlenswert eine reichhaltigere Creme zu verwenden. Diese erkennt man leicht an dem Zusatz für extra trockene Haut. Der Unterschied gegenüber einer Pflege für trockene Haut besteht darin, dass bei diesen Produkten besonders stark ölhaltige Zusätze wie etwa Sheabutter verwendet werden. Deshalb sollten diese speziellen Cremes auch nicht zu dauerhaften Pflege eingesetzt werden.
Genauso wichtig wie die Versorgung von außen ist jedoch auch, dass man ausreichend trinkt. Denn auch ein Mangel im Flüssigkeitshaushalt kann bei der Haut zu Trockenheitserscheinungen führen. Diese äußern sich dann in kleinen Fältchen aber auch darin, dass es vermehrt zu der Bildung von Schuppen kommt. Deswegen ist es nötig neben Kaffee, Tee und Limonaden eine ausreichende Menge stilles Wasser zu sich zu nehmen. Die Trinkmenge sollte mindestens 2,5 Liter pro Tag betragen.
Hüten sollte man sich vor allen Produkten die Paraffine enthalten. Diese Öle sind ein Abspaltprodukt, welches bei der Raffinierung von Erdöl entsteht. Dadurch hat dieses künstlich hergestellte Öl ganz andere Eigenschaften wie natürliche Öle. Diese Dringen in die oberste Schicht der Haut ein und pflegen die Haut so quasi "von innen". Dagegen lagert sich Paraffin als Film auf der Haut ab. Denn die künstlich hergestellten Moleküle sind so groß das diese nicht in die Haut eindringen können. Durch diesen Film wird die Hautatmung empfindlich beeinträchtigt und im schlimmsten Fall kann die Talgproduktion negativ beeinflusst werden. Denn durch die Ablagerung des Paraffins auf der Haut wird dem Körper vorgegaukelt, es sei völlig unnötig, sich selbst nachzufetten.
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