Urea, Paraffine und Co.: wir verraten Ihnen, was trockene Haut pflegt oder angreift

Bodylotion im lilanen Döschen, umgeben von frischem Flieder

So bewahren Sie die Haut vor dem Austrocknen und verwöhnen durstige Haut mit den richtigen Inhaltsstoffen

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  • von Paradisi-Redaktion

Menschen mit sehr trockener Haut leiden unter Spannungsgefühl, Rauigkeit, Juckreiz, Schuppigkeit oder sogar Hautirritationen. Ist trockene Haut etwas, das man klaglos hinnehmen muss oder kann man wirklich effektiv dagegen angehen? Es gibt Tausende Hausmittelchen, die dagegen empfohlen werden, noch mehr Cremes, Salben und Duschgels, die behaupten, helfen zu können. Doch was hilft wirklich gegen trockene Haut? Dermatologen setzen beispielsweise auf den Feuchtigkeitsbinder Urea, um die Barrierefunktion der Haut wiederherzustellen und den Wasserverlust auszugleichen. Was Sie neben regelmäßigem Eincremen für eine gesunde Haut tun können, erfahren Sie hier.

So äußert sich trockene Haut

Besonders im Winter leiden viele Menschen unter trockener Haut. Kein Wunder, draußen ist es kalt und windig, innen trocken durch die Heizungsluft. Besonders nach dem Waschen oder Duschen juckt und schuppt die Haut, sie schreit regelrecht nach Fett und Feuchtigkeit. Wer trockene Haut hat, kennt das Problem:

  1. es spannt und juckt,
  2. die Haut wirkt matt, fahl und glanzlos.

Je mehr man cremt, desto schlimmer wird es – so will es scheinen. Generell sollte man erst einmal unterscheiden,

  • ob nur einzelne Stellen der Haut, wie Ellenbogen, Knie oder die Füße von trockener Haut betroffen sind, oder
  • ob dieses Problem am ganzen Körper auftritt.
Trockene Haut im Gesicht stört ganz besonders
Trockene Haut im Gesicht stört ganz besonders

Trockene Hautstellen

Tritt die trockene Haut nur vereinzelt auf, kann man die entsprechenden Hautstellen mit einer sehr fetthaltigen Creme pflegen. Bevor man die Creme aufträgt, empfiehlt es sich allerdings, ein Peeling an diesen Stellen anzuwenden. Das Peeling entfernt alle losen abgestorbenen Hautschuppen und bereitet die Partien optimal auf die Pflege vor.

Danach kann die fetthaltige Creme oder gar eine ölhaltige Lotion gut in die Haut einmassiert werden. Wiederholt man diese Prozedur täglich, werden sie die trockenen Stellen sehr schnell zurückbilden.

Generell trockene Haut

Ist allerdings die ganze Haut betroffen, sollte man auch großzügiger mit der entsprechenden Pflege umgehen. Auch hier ist eine besonders fetthaltige Creme zu empfehlen. Diese sollte nach dem Duschen oder Baden aufgetragen werden.

Wenn es möglich ist, leicht einmassieren. Bevor man die Kleidung überzieht, sollte allerdings ein wenig Zeit verstreichen. Fetthaltige Cremes benötigen eine gewisse Zeit, bis sie in die Haut eingezogen sind. Wartet man nicht ab und die Creme kommt mit der Kleidung in Kontakt, können sich darauf unschöne Flecken bilden, die sich nur schwer wieder entfernen lassen.

Wer dauerhaft unter sehr trockener Haut leidet, sollte mit seinem Arzt darüber sprechen. Dieser kann per Rezept eine Salbe oder Creme verordnen, die in der Apotheke nach den speziellen Bedürfnissen der Haut hergestellt wird.

Die Ursachen von trockener Haut

Gelegentliche trockene Hautstellen hat wohl jeder einmal, bei einigen Menschen ist das aber ein Dauerthema. Die Gründe und Ursachen dafür können unterschiedlicher Natur sein.

Medizinische Gründe

Neurodermitis als mögliche medizinische Ursache
Neurodermitis als mögliche medizinische Ursache

Zuerst einmal sollte bei trockener oder gar sehr trockener Haut mit einem Hautarzt abgeklärt werden, ob es sich nicht eventuell um ein medizinisches Problem handelt. Bei

beispielsweise ist es notwendig, medizinisch gegen die Ursachen vorzugehen. Die Hautpflege ist hier der zweite Schritt, der jedoch nur die Symptome behandelt.

Hautalterung und schädliche Einflüsse

Hautalterung als mögliche Ursache
Hautalterung als mögliche Ursache

Bei trockener Haut kommt es schnell zur vorzeitigen Hautalterung. Kleine Fältchen und Falten entstehen sehr viel früher als bei normaler oder fettiger Haut. Auch der natürliche Alterungsprozess macht die Haut trockener und sie braucht mehr Aufmerksamkeit. Darum ist eine konsequente Hautpflege mit entsprechenden Produkten, schon bei den ersten Anzeichen, zu empfehlen.

Trockene Heizungsluft oder ausufernde Sonnenbäder oder gar mehrmalig Solariumbesuche in der Woche, können die Haut ebenfalls austrocknen.

falsche Pflege

Bei trockener Haut gilt es, ihr die Feuchtigkeit zu geben, die ihr offensichtlich fehlt. Wenn das Problem nicht medizinische Ursachen hat, kann trockene Haut auch mit einfachen und nicht sehr teuren Mitteln behandelt werden. Ist die Haut sehr trocken, empfehlen sich jedoch speziell darauf abgestimmte Rezepturen in Duschgels oder Körperlotionen oder gar Mischungen vom Apotheker. Dies sollte mit einem Hautarzt oder einem Heilpraktiker vorher abgeklärt werden.

Trockene Haut ist in den meisten Fällen Veranlagung, sie wird uns praktisch in die Wiege gelegt. In einigen Fällen liegt es allerdings auch an der falschen Pflege der Haut. Einige Pflegesünden, die zu trockener Haut führen können sind:

Zu häufiges Gesichtswaschen kann die Haut austrocknen
Zu häufiges Gesichtswaschen kann die Haut austrocknen

Überpflege der Haut

Normale Haut kann durch das Überpflegen ebenfalls zum Problem werden. Führt man ihr immer wieder Wirkstoffe zu und überfrachte sie regelrecht, verlernt sie, selbst für ihren Feuchtigkeits- und Fetthaushalt zu sorgen. Sie trocknet aus und ein Kreislauf beginnt, wo immer wieder gecremt wird und sich dann schlimmstenfalls sogar Pusteln und Pickel bilden.

Sie gehören zum Hauttyp trockene Haut? Lesen Sie Ursachen und Tipps zur richtigen Pflege

Fetthaltige und feuchtigkeitsspendende Produkte sind bei trockener Haut sehr wichtig

Nahaufnahme lächelndes Frauengesicht mit Hautcreme, die mit dem Finger eingecremt wird
face moisturizer © Graça Victoria - www.fotolia.de

Wer trockene Haut hat, hat es oft nicht leicht. Spannungsgefühl in den Wangenpartien, die Haut juckt, Rötungen lassen sich nur mit gutem Make Up überdecken und man könnte regelmäßig seufzen, wenn man in den Spiegel sieht.

Trockene Haut ist ein Problem, das durch diverse Faktoren, auch Krankheiten, auftreten kann. Die Talgdrüsen in den Hautschichten sind nicht in der Lage, genügend Talg zu produzieren. Oft kommt es auch vor, dass zwar die Drüsen normal funktionieren, jedoch die Haut nicht genügend Wasser und Fett binden kann.

Mögliche Ursachen

Ursachen dafür können hormoneller Art sein. Junge Frauen in der Pubertät, Schwangere und auch Frauen während der Wechseljahre kämpfen oft mit trockener Haut. Umweltbedingungen wie zu viel Kälte, trockene Heizungsluft und zu viel UV-Strahlen können die Haut ebenfalls trocken werden lassen.

Auch die Hautkrankheit Neurodermitis kann die Haut austrocknen. Allerdings kann auch eine Erkrankung der inneren Organe auf die Haut wirken. Das trifft zum Beispiel auf diverse Nierenleiden, Darmerkrankungen und Entzündungen der Magenschleimhaut zu.

Linderungsmöglichkeiten

Was tun? Wichtig ist die Anwendung von fetthaltigen Produkten. Da die Haut nicht allein genug Feuchtigkeit binden kann, muss man ihr diese regelmäßig von außen zugeben. Peelings und Produkte mit Alkohol verschlimmern in der Regel das Hautbild nur weiter.

Beim Duschen sollten nur Waschlotionen zur Anwendung kommen, die eindeutig als pH-neutrale ausgezeichnet sind. So wird die Haut nicht irritiert.

Winter ist Stresszeit für trockene Haut

Winter - Junge Frau friert und pustet in ihre weißen Handschuhe
cold woman © Jason Stitt - www.fotolia.de

Wer unter trockener Haut leidet, sollte im Winter für zusätzliche Pflege sorgen. Bei niedrigen Temperaturen drosseln die Talgdrüsen der Haut ihre Produktion, schreibt Dr. Edgar Lenier im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Das Hautfett wird dabei zähflüssiger und verteilt sich schlechter.

Die Betroffenen sollen alkalische Seifen und zu heißes Waschwasser meiden, sich keinen langen Sonnenbädern aussetzen und für gute Luftfeuchtigkeit in Innenräumen sorgen. Beim Kauf von Haut-Pflegemitteln rät Dr. Lenier zu Substanzen, die den Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöhen.

Wer Tages- und Nachtcremes benutzt, sollte sie vom gleichen Hersteller nehmen, da solche Serien aufeinander abgestimmt sind.

Für trockene Haut beginnt nun eine rosige Zeit

Wird es wärmer, können Menschen mit trockener Haut wieder aufatmen

Junge Frau trägt Gesichtscreme auf
Teen Applying Makeup Moisturizer © Edward White - www.fotolia.de

Menschen mit einer trockenen Haut leiden in den kalten Wintermonaten besonderes unter einem juckenden und spannenden Gefühl der Haut. Eine eisige Kälte draußen und überhitzte Räume in der Kombination mit dicken Kleidern bietet gerade der strapazierten Haut kaum Luft zum Atmen.

Nun jedoch, mit dem Beginn der warmen Jahreszeit, kann auch eine trockene Haut wieder neu durchatmen und zeigt sich nicht mehr ganz so voller Beschwerden. Da eine trockene Haut aufgrund einer reduzierten Talgproduktion und somit einem fehlenden Fett entsteht, sollte man diese nun gezielt mit Luft und Feuchtigkeit versorgen.

Maßnahmen für eine gesunde Haut

Nach dem Duschen oder Baden, welches man beides mit nicht mit zu heißem Wasser durchführen sollte, empfiehlt es sich eine fetthaltige Creme oder Lotion auf den Körper aufzutragen, die am besten einen Zusatz von Vitamin E und A beinhalten sollte. Auch rückfettende Produkte, wie etwa ein Duschöl, versorgen die Haut und nehmen das spannende Gefühl.

Sollte man allerdings feststellen, dass nach der Verwendung der Pflegeprodukte die Haut nach relativ kurzer Zeit wieder trocken ist, sollte man auf Produkte umsteigen, die sich nochmals gehaltvoller in Sachen Fett und Feuchtigkeit zeigen.

Trockene Haut durch zu heißes Baden

Junge Frau liegt im Schaumbad in Badewanne mit Teelichtern auf dem Rand, geschlossene Augen, terrakotta-farben
beautiful woman © gajatz - www.fotolia.de

Zu heißes Waschen trocknet die Haut aus und fördert den Juckreiz. Wer durchgefroren heimkommt und sich nach einem Bad oder einer Dusche sehnt, soll deshalb den Heißwasserhahn nicht zu weit aufdrehen, rät das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.

Bei etwa jedem dritten Patienten, der wegen quälendem Juckreiz zum Hautarzt kommt, finden die Fachleute keine spezifische Ursache. Meistens steckt schlicht eine zu trockene Haut dahinter. Die kalte Jahreszeit spielt auch eine Rolle: Sie geht mit niedriger Luftfeuchtigkeit einher. Wer dann seiner Haut durch zu heißes Waschen oder falsche Pflegeprodukte weiter Feuchtigkeit entzieht, zahlt nicht selten mit quälendem Juckreiz.

Hinweise für die Pflege trockener Haut

Das Gleichgewicht wieder herzustellen ist nicht immer ganz leicht, durch eine Umstellung der Pflege und einiger Lebensumstände aber möglich.

Lüften

Vor allem im Winter spannt trockene Haut noch mehr als während des restlichen Jahres. Denn die großen Temperaturschwankungen zwischen außen und innen strapaziert die Haut über Gebühr. Und auch die trockene Heizungsluft verschlimmert die Erscheinungen an der Haut.

Vorbeugen kann man mit regelmäßigem Lüften, dadurch sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht so stark. Zudem spart regelmäßiges Stoßlüften während der kalten Jahreszeit auch Heizkosten.

Eincremen

Besonders (aber nicht nur!) wenn die Temperaturen in den Bereich der Minusgrade fallen, ist es empfehlenswert eine reichhaltigere Creme zu verwenden. Diese erkennt man leicht an dem Zusatz für extra trockene Haut.

Der Unterschied gegenüber einer Pflege für trockene Haut besteht darin, dass bei diesen Produkten besonders stark ölhaltige Zusätze wie etwa Sheabutter verwendet werden. Deshalb sollten diese speziellen Cremes auch nicht zu dauerhaften Pflege normaler oder gar fettiger eingesetzt werden.

Mit der richtigen Creme eincremen
Mit der richtigen Creme eincremen
Die richtige Creme und Lotion
Die richtige Creme finden
Die richtige Creme finden

Beim Kauf von Cremes und Lotionen sollte man unbedingt darauf achten, dass man nicht einfach die nächstbeste Feuchtigkeitspflege kauft. Dies erscheint zunächst unsinnig, weil wir Trockenheit mit Feuchtigkeit verbinden. Jedoch kann ein zu viel an Feuchtigkeit die Trockenheitserscheinungen der Haut verschlimmern.

Denn durch Zuviel Feuchtigkeit quillt die Haut auf und verliert so Lipide, die in die Haut eingebunden sind. Diese haben die Aufgabe die Haut geschmeidig zu halten, fehlen sie zeigen sich Trockenheitsfältchen, Spannungsgefühl und es kommt zur Schuppung der Haut.

Deswegen sollte man bei der Auswahl von Kosmetikprodukten darauf achten, dass diese den Vermerk tragen "für trockene Haut geeignet".

Die Haut über Nacht pflegen

Vor dem Schlafen gehen, sollte die Haut mit einer milden Waschlotion gereinigt werden. Anschließend sollte großzügig eine Nachtcreme auf Gesicht, Hals und Dekolleté aufgetragen werden. Denn vor allem an der feinen Haut des Halses und der Augen bilden sich durch Pflege, die nicht reichhaltig genug ist, Trockenheitsfältchen. Diese verschwinden jedoch in der Regel wieder, sobald die Haut mit Creme behandelt wird.

Trinken

Genauso wichtig wie die Versorgung von außen ist auch, dass man ausreichend trinkt. Denn auch ein Mangel im Flüssigkeitshaushalt kann bei der Haut zu Trockenheitserscheinungen führen. Diese äußern sich dann in kleinen Fältchen aber auch darin, dass es vermehrt zu der Bildung von Schuppen kommt.

Deswegen ist es nötig neben Kaffee, Tee und Limonaden eine ausreichende Menge stilles Wasser zu sich zu nehmen. Die Trinkmenge sollte mindestens 2,5 Liter pro Tag betragen.

Viel trinken hilft trockener Haut
Viel trinken hilft trockener Haut

Zu häufiges Waschen vermeiden

In jedem Fall sollte auf zu häufiges Waschen, Duschen oder Baden verzichtet werden, weil dies die Haut zusätzlich angreift und austrocknet. Eine ausreichende Körperhygiene ist mit der so genannten Katzenwäsche morgens und abends und mermaliges Duschen pro Woche (nicht zwingend jeden Tag!) ausreichend gewährleistet. Die Temperatur des Wassers sollte bei maximal 36°C liegen, die des Badewassers bei maximal 39°C.

Zur Reinigung sollten pH-neutrale Seifen verwendet werden, idealerweise mit rückfettenden Zusatzstoffen. Zum Trocknen die Haut besser sanft trocken tupfen als "abrubbeln". Besonders gilt dies nach Ölbädern.

Trockene Haut ist nach der Reinigung besonders empfindlich, sie sollte nie mit einem Handtuch trocken gerieben oder gerubbelt werden. Stattdessen wird sie sanft abgetupft, idealerweise sollte sie noch leicht feucht sein, so kann sie die nachfolgende Pflege besonders leicht aufnehmen.

Baden? Nur mit ausreichender Pflege!

Badevergnügen nur mit anschliessender Hautpflege
Badevergnügen nur mit anschliessender Hautpflege

Bei Menschen mit trockener Gesichtshaut ist oft auch die übrige Haut des Körpers trocken. Deswegen sollte man unbedingt darauf verzichten zu häufig zu baden. Denn vor allem ausgiebiges Baden mit Badeschaum trocknet die Haut zusätzlich aus. Besser ist es zu duschen und anstatt eines Duschgels oder einer Seife ein Duschöl zu verwenden. Dies ist besonders reich an pflegenden Wirkstoffen und fettet so die Haut schon während des Duschens nach.

Das Gesicht wird ausschließlich mit lauwarmem Wasser gereinigt, um sie vor dem Austrocknen zu schützen und auch mit Reinigern muss sparsam umgegangen werden. Ideal sind seifenfreie und nicht schäumende Reiniger, sie entziehen der Haut nur wenig Feuchtigkeit. Das anschließende Abbrausen mit kaltem Wasser schließt die Poren.

Wer sich dennoch in der heißen Badewanne aufwärmen möchte, sollte ein Ölbad verwenden und auch unter der Dusche muss immer eine speziell dafür entwickelte rückfettende Duschlotion für trockene Haut verwendet werden.

Nach der Reinigung gilt es, die Haut gut einzucremen, am besten eignen sich hier so genannte Wasser-in-Öl-Emulsionen, da sie einen höheren Fettgehalt haben. Welches Produkt für die Haut das optimale ist, sagt die Haut einem sehr zuverlässig selbst. Spannt sie beispielsweise kurz nach dem Cremen wieder, muss der Fettanteil höher sein. Prinzipiell sind die höchsten Fettwerte für das Gesicht und die Hände nötig, da diese Umwelteinflüssen mehr ausgesetzt sind als der restliche Körper.

Spezielle Waschmittel und Seife

Wenn man unbedingt Seife verwenden möchte, so sollte man eine wählen die Pflanzenöle wie Jojoba-Öl oder Olivenöl enthält. Denn durch das enthaltene Öl wirkt die Seife beim Waschen leicht rückfettend.

Vor allem beim Waschen sollte man mit der Wahl des Produktes vorsichtig sein. Im Handel gibt es bereits spezielle Produkte, die auf empfindliche Haut abgestimmt sind. Meist sind sie mit dem Vermerk "sensitiv versehen. Das falsche Waschmittel kann trockene Haut zusätzlich reizen.

Auch Seifen können dazu beitragen, die Haut weiter auszutrocknen. Denn selbst bei den mildesten Seifen, deren pH-Wert mit dem der Haut übereinstimmt, wird die Haut sehr stark entfettet. Dadurch wird das Spannungsgefühl und auch die Schuppenbildung vergrößert.

Besser ist es jedoch für Haut zum Reinigen ein mildes, pH-neutrales Waschgel zu verwenden. Anders als Seife entzieht ein Waschgel der Haut kein Fett. Es fettet aber auch nicht nach, weswegen danach eine separate Pflege aufgetragen werden muss.

Isst man dann noch ausgewählte Lebensmittel, die nachweislich die Haut bei der Gesunderhaltung unterstützen können, kann man davon ausgehen dem Hautproblem intensiv auf die Pelle gerückt zu sein.

Die richtige Pflege bei trockener Winterhaut

Pflegetipps für eine rosige Haut im Winter

Gesichtsportrait junge Frau mit Pelzkapuze, Hände am Gesicht, Schnee auf Pelz
Winter Girl © Jason Stitt - www.fotolia.de

Eisige Temperaturen beim Spaziergang, heiße und trockene Heizungsluft im Zuhause oder im Büro hinterlassen bei der Haut ihre sicht- und spürbaren Spuren. Trocken, juckend und fahl sind nur einige der leidigen Symptome einer Winterhaut. Mit der richtigen Pflege kann man allerdings zu einer weichen und entspannten Haut gelangen.

Haut mit Extraportion Feuchtigkeit versorgen

So empfiehlt es sich nach dem Duschen oder Baden die noch feuchte Haut mit einer fettreichen Creme aus einem Wasser-Öl-Gemisch, lipidhaltigen Cremes oder auch kosmetische Hautöl zu verwöhnen. Diese bieten den Vorteil, dass das Feuchtigkeitsspendende Wasser mit eingeschlossen werden kann und der Haut eine Extraportion Feuchtigkeit zuführt.

Zuviel Reinigung schadet gerade der Gesichtshaut, weshalb man hier mit nur einmal waschen täglich gut beraten ist. Anschließend sollte man zudem nicht vergessen eine Feuchtigkeitslotion aufzutragen.

Auch tägliche Vollbäder belasten die Haut. Besser ist es auf lauwarmes Duschen umzusteigen und die Haut auch nur leicht abzutupfen.

Luftbefeuchter in der Wohnung sind eine wertvolle Hilfe, die auch dazu verhilft die Haare nicht elektrisch aufzuladen.

Lippenpflege nicht vergessen

Und zu guter Letzt: Sobald man nach draußen geht, sollte man neben einer fetthaltigen Creme für das Gesicht auch den Lippen mit einem Lippenpflegestift Schutz bieten. Wer dann noch seine Haut bei Sonne mit einem Lichtschutzfaktor schützt, hat die besten Aussichten den Winter mit einer zarten und rosigen Haut zu überstehen.

Tipps gegen trockenen Haut an kalten Tagen

Frau bekommt Nackenmassage, winterliche Grafik, Schneeflocken
christmas picture of lovely lady relaxing in massage salon © Lev Dolgatsjov - www.fotolia.de

Die Heizungsluft ist schlecht für unsere Haut. Da es momentan so kalt ist, kann man sich dem aber kaum entziehen. Die Konsequenz: ausgetrocknete Haut, die juckt und schuppig ist. Das ist zwar nicht gefährlich, aber unangenehm und auch nicht gerade ansehnlich. Wenn man einige Tipps befolgt, kann man dem entgegenwirken. Beispielsweise sind Pflanzen in Wohnung und am Arbeitsplatz hilfreich, denn sie dienen als Luftbefeuchter. Dafür sind Zyperngras und Grünlilien sehr geeignet. Auch mit der Ernährung kann man der Haut helfen: so sind Lebensmittel mit viel Omega-3-Fettsäuren wie Fisch oder Walnussöl sehr gut für die Haut.

Die Trockenheit resultiert aus fehlenden Fetten in der Haut. Dadurch, dass die Haut jetzt poröser wird, können Krankheitserreger eindringen. Um das zu vermeiden, kann man der Haut helfen. Vor allem nach dem Duschen und Baden (nicht zu heiß!) sollte man sich gut eincremen, weil danach die natürliche Hautflora aus dem Gleichgewicht gebracht wurde und gestärkt werden muss. Dabei sollte man darauf achten, dass Bodylotions und Cremes den Inhaltsstoff Urea enthalten. Damit Urea aber ihre volle Wirkungskraft entfalten kann und auch wirksam ist, sollte die Creme oder Lotion bei sehr trockener Haut mindestens 10 Prozent Urea enthalten. Diese sollte man jedoch gezielt verwenden.

Die Stiftung Öko-Test hat hierbei die drei besten Cremes ermittelt:

  • Frei Urea+ Körperlotion 6%
  • Eucerin Hautglättende Creme 5% Urea
  • Bioturm 10% Urea

Tipps für empfindliche Haut

Wer unter einer empfindlichen Haut leidet, die leicht austrocknet und schuppt, sollte auf die tägliche Dusche verzichten und sich besser mit einem Waschlappen waschen. Das ist weniger belastend für die Haut und beugt einer Austrocknung vor. Außerdem sollte das Duschwasser nicht zu heiß gewählt werden und auf den Einsatz von Massagebürsten verzichtet werden.

Nach dem Duschen sollten Betroffene die Haut lieber sanft trocken tupfen als hart abzurubbeln. Die Wahl des Pflegemittels sollte auf ein Produkt auf der Basis von Harnstoff fallen. Pflegeprodukte mit Emulgatoren sollten gemieden werden. Spezielle Hautpflegemittel finden sich in Apotheken.

Feuchtigkeits-Booster für trockene Haut: So geht es richtig

Lachende junge Frau cremt ihr Gesicht mit Creme ein
applying face-cream © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

Je geringer die Talgproduktion ist, desto trockener wird die Haut. Das trifft besonders auf solche Stellen wie etwa Schienbein und Ellbogen oder Waden, aber auch die Hände, sowie Stirn und Nase zu. Trockene Haut fühlt sich nicht nur unangenehm an, sondern ist auch empfindlicher gegenüber beispielsweise Umwelteinflüssen und anfälliger für Faltenbildung.

Besonders wichtig bei trockener Haut ist die Auswahl der Pflege. Sanfte Waschgele sind ideal, um die Haut von Schmutz zu reinigen. Magnesiumhaltige Gesichtswasser beruhigen und verhindern, das etwa Kalk aus dem Leitungswasser die Poren verstopft. Die Tages- sowie Nachtpflege sollte einen hohen Lipidanteil haben. Für die besonders empfindliche Haut rund um die Augen, sollte man sich eine spezielle Augencreme besorgen.

Wichtig ist für Personen mit trockener Haut, dass sie niemals den Sonnenschutz vergessen. Am besten trägt man diesen zusätzlich zur normalen Tagespflege auf.

Säuglingspflegemittel sind ideal für die Hautpflege nach dem Saunagang

Sauna-Set auf dunklem Holzboden mit Bottich, Bürste, Holzlöffel, Saunasalz, weißem Handtuch, Massagebürste und Zweigen
Wellness Sauna © sonne Fleckl - www.fotolia.de

Sauna kann herrlich sein. Allerdings stellt ein Saunabesuch für die Haut eine große Belastung dar. Deshalb ist es wichtig, insbesondere trockene Haut mit fetthaltigen Cremes zu pflegen.

Die Schutzfunktion muss wieder stabilisiert werden und das gelingt am besten mit Pflegeprodukten ohne Farb- und Konservierungsstoffen. Die Pflegemittel sollten auf die noch warme Haut gecremt werden.

Tatsächlich eigenen sich dafür besonders Pflegeserien für Babys. Denn diese Pflegeprodukte sind auf eine Haut abgestimmt mit geringem Fettgehalt und großem Wasserverlust. Dieses Kriterium trifft auf trockene Erwachsenenhaut genauso zu wie auf die Babyhaut.

Wer unter Neurodermitis leidet, kann ebenfalls unbedenklich in die Sauna, wenn der Hautzustand stabil ist. Allerdings ist vorher eine Rücksprache mit dem Arzt notwendig.

Ein Saunagang regt die Durchblutung an. Die offenen Hautporen stabilisieren den Säureschutzmantel der Haut und binden Feuchtigkeit. Durch das Aufquellen der Haut fallen abgestorbene Hautzellen ab und die Haut wird wieder rein.

Exklusive Pflege für Haut und Haare durch Mandelöl

Wellness - Öle, heiße Steine, Blüten und Teelichter
spa oils, stones and candles © MAXFX - www.fotolia.de

Sehr effektiv zeigt sich das Mandelöl, wenn der Haut und den Haaren etwas mehr an Pflege gegönnt werden soll. Dieses Öl zeigt eine sehr pflegende Wirkung bei einer Haarstruktur, die spröde und trocken ist. Kleine Mengen Mandelöl in das fast trockene Haar eingeknetet, sorgen für Glanz und einem ganz wirksamen Pflegekick.

Als Haarkur eignet sich Mandelöl besonders gut, da es Feuchtigkeit schenkt. Für diese Anwendung wird es auf das getrocknete Haar aufgetragen und verbleibt am besten über Nacht. Ausgewaschen wird das Mandelöl in diesem Fall mit einer silikonfreien Haarspülung.

Ebenso pflegend zeigt sich dieses Öl auf der Haut. Vitamine und Feuchtigkeit lassen einen Anti-Aging-Effekt entstehen. Bei einer regelmäßigen Anwendung dient das Mandelöl als guter Helfer gegen die Entstehung von Schwangerschaftsstreifen und der unschönen Cellulite. Nahrhafte Wirkstoffe halten Narben geschmeidig, ebenfalls lassen Fältchen und Schrunden sich gut damit behandeln.

Dieses Naturprodukt ist für Babys gut geeignet, da es keine chemischen Zusätze enthält. Mit seinem süßen Duft verstand es schon vor Tausenden von Jahren von sich zu überzeugen. Mandelöl zur Massage oder als Badezusatz schafft ein Wohlgefühl.

Trockene Haut muss nicht sein: Die besten Tricks für einen besseren Teint

Schwarz-weiß Bild: Frauengesicht zerbrochen, trockene Haut
Face of woman with cracked skin © dundanim - www.fotolia.de

Trockene Haut kann durch viele Faktoren begünstigt werden: Wer sie von den Eltern geerbt hat, kann wenig dagegen unternehmen, doch vielfach sind auch eine schlechte Ernährung, Flüssigkeitsmangel oder Hormonschwankungen schuld daran, dass die Haut rau, spröde und rissig wird. Witterungseinflüsse wie die brennende Sonne im Sommer und eisige Kälte im Winter tragen ebenfalls ihren Teil dazu bei.

Wer unter trockener Haut leidet, sollte daher immer darauf achten, dass die Haut mit genügend Flüssigkeit versorgt wird: Zwei Liter sollten pro Tag getrunken werden.

Dazu kommt ein geeignetes Maß an Körperpflege, denn auch übertriebene Pflege oder aggressive Mitel können der trockenen Haut schaden. Ideal ist lauwarmes Wasser beim Duschen und Waschen, sowie eine pflegende PH-neutrale Waschlotion. Bodylotion, Gesichtscreme und ähnliche Produkte sollten möglichst keinen Alkohol enthalten, der die trockene Haut irritiert.

Auf Ernährungssünden wie Alkohol, Tabak und Koffein reagiert die trockene Haut ebenfalls empfindlich: Daher empfiehlt es sich, mit dem Rauchen ganz aufzuhören und den Konsum von alkoholischen und koffeinhaltigen Getränken möglichst einzuschränken. Bei extrem trockener Haut, die gerötet ist und sich schuppt, lohnt sich der Gang zum Hautarzt: Möglicherweise liegt eine Krankheit wie Neurodermitis vor, die in professionelle Behandlung gehört.

Bei trockener Haut kommt es auf die richtige Pflege an

Im Winter, wenn die kalte Luft draußen und die trockene Heizungsluft drinnen der Haut richtig zusetzen, leiden besonders viele Menschen unter trockener und gereizter Haut.

Damit die Haut die kalte Jahreszeit gut übersteht, benötigt sie eine besondere Pflege. Um den natürlichen Fettfilm der Haut nicht zu zerstören, sollte generell auf das Waschen mit Seife verzichtet werden.

Feuchtigkeitsspendende Duschcremes oder -öle sind da die bessere Wahl. Auch zu häufiges Duschen und heiße Bäder trocknen die Haut aus. Nach dem Duschen muss die Haut unbedingt regelmäßig eingecremt werden, am besten mit rückfettenden Cremes. Von innen kann die Haut ebenfalls gepflegt werden, etwa durch die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit. Viel Trinken ist daher nicht nur im Sommer ein Muss.

Schonen, pflegen, nähren - So geht man mit trockener Haut im Winter richtig um

Winter - Junge Frau friert und pustet in ihre weißen Handschuhe
cold woman © Jason Stitt - www.fotolia.de

Im Winter muss man sich um seine Haut besonders kümmern. Die extreme Kälte draußen macht ihr nämlich ebenso zu schaffen wie trockene Heizungsluft in den Innenräumen. Aus diesem Grund sollte man seinen Körper zuerst einmal schonen. Wann immer es geht sollte man auf Schaumbäder verzichten und nicht allzu heiß duschen, denn das strapaziert zusätzlich. Auch Gesichtswasser mit Alkohol und Peelings sollte man sparsam verwenden. Statt leichten Fluids sollte man nun eine fetthaltige Creme verwenden.

Tipps

Wer zu fettiger oder Mischhaut neigt, kann tagsüber bei der alten Pflege bleiben, dafür aber eine reichhaltigere Nachtcreme benützen. Auch die Lippen brauchen nun einen Fettstift, den man am besten immer bei sich trägt. Ebenfalls immer in der Tasche sollte man Handschuhe haben, die die Hände vor Nässe und Kälte schützen. Von innen kann man der Haut am ganzen Körper jedoch auch Gutes tun.

Viel zu trinken ist im Winter besonders wichtig. Mit vitaminreicher Ernährung schlägt man außerdem gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: gute Ernährung ist gut für die Haut und hält natürlich auch Erkältungen fern.

Pflegende und schädigende Inhaltsstoffe für trockene Haut

Nicht jede Creme bringt eine dauerhafte Linderung, schnell fühlt sich die Haut wieder trocken und rau an. Bei trockener Haut ist es besonders wichtig, einen Blick auf die Inhaltsstoffe der Pflegeprodukte zu werfen.

Nach jeder Reinigung des Gesichts, des Körpers oder der Hände benötigt die Haut eine großzügige Portion feuchtigkeitsspendende Creme oder Lotion. Die enthaltenen Inhaltsstoffe sind bei trockener Haut von besonderer Bedeutung, darum sollte stets eine Pflegeserie eines Herstellers verwendet werden, die speziell für trockene Haut entwickelt wurde.

Vorsicht vor Paraffinen

Produkte, die chemische Öle wie Paraffine enthalten, trocken die Haut zusätzlich aus - sie liegen wie ein Film auf der Haut und unterbinden den Stoffwechsel.

Hüten sollte man sich vor allen Produkten die Paraffine enthalten. Diese Öle sind ein Abspaltprodukt, welches bei der Raffinierung von Erdöl entsteht. Dadurch hat dieses künstlich hergestellte Öl ganz andere Eigenschaften als natürliche Öle. Diese dringen in die oberste Schicht der Haut ein und pflegen die Haut so quasi "von innen".

Dagegen lagert sich Paraffin als Film auf der Haut ab. Denn die künstlich hergestellten Moleküle sind so groß dass diese nicht in die Haut eindringen können. Durch diesen Film wird die Hautatmung empfindlich beeinträchtigt und im schlimmsten Fall kann die Talgproduktion negativ beeinflusst werden.

Denn durch die Ablagerung des Paraffins auf der Haut wird dem Körper vorgegaukelt, es sei völlig unnötig, sich selbst nachzufetten.

Alkohol trocknet die Haut aus

Kennzeichnend für die trockene Haut ist, dass diese sich selbst nicht genügend nachfettet. Deswegen sollte man bei der Pflege von trockener Haut alle Pflegeprodukte, die Alkohol enthalten, konsequent meiden. Vielfach wird Alkohol in Gesichtswässern verwandt. Jedoch auch als Konservierungsmittel und Lösungsmittel für Kräuterauszüge in Cremes und Lotion. Solche Produkte gilt es strikt zu meiden, denn Alkohol trocknet die Haut zusätzlich aus.

Stattdessen sollte zur täglichen Reinigung eine Milde, pH-Wert neutrale Waschlotion verwendet werden. Danach kann man das Gesicht mit einem Gesichtswasser erfrischen.

Duftstoffe und Ceramide

Gemieden werden sollten außerdem Lotionen mit Duftstoffen, sie enthalten häufig eine Art Alkohol, der die Haut stark austrocknet und auch die Verwendung von Gesichtswasser kann problematisch sein.

Für trockene Haut eignet sich ein Reiniger, der synthetische Ceramide (eine Art Fettmolekül) enthält, besonders gut, denn er bindet die Feuchtigkeit auf der Haut.

Natürliche Öle und Feuchtigkeitsspender

Pflanzlicher Feuchtigkeitsspender wie

haben sich besonders bewährt. Als Feuchtigkeitsspender dienen zudem

sie binden die Feuchtigkeit nicht nur, sondern straffen die Haut gleichzeitig. Verloren gegangene Lipide werden mit Emollentien, Fette wie Lanolin, ersetzt.

Als Zusammensetzung eigenen sich generell Wasser-in-Öl-Emulsion für die trockene Haut, alternativ auch Produkte mit Derma-Membran-Struktur, die sogar ohne Emulgatoren auskommen.

Urea nährt trockene Haut

Dermatologen empfehlen, trockener Haut die Substanzen zuzuführen, die die Haut nicht ausreichend selbst produziert. Dazu gehört Urea, ein Harnstoff der früher aus Pferdeurin hergestellt wurde, heute jedoch synthetisch.

Die Wirkungsweise von Urea

Harnstoff ist für die Haut ein wichtiger Baustein, er hilft dabei, dass sich die Zellen untereinander verbinden und verbessert den körpereigenen Schutzfilm.

Die Wasserstoffbrücken in den Eiweißketten werden durch Harnstoff gespalten und erleichtern die Wasserbindung durch Keratin. Trockene Haut ist ein Zeichen dafür, dass das Gleichgewicht der Hautbefeuchtung nicht mehr gegeben ist.

Durch das Eincremen von Urea, wird der übermäßige Feuchtigkeitsverlust der Haut gestoppt und der innere Befeuchtungsvorgang angeregt. Urea macht die Haut somit glatt und geschmeidig.

Auch bei Hauterkrankungen einsetzbar

Nicht nur bei trockener Haut, auch bei Hautkrankheiten wie

haben sich Cremes oder Lotionen mit Urea bewährt. Die Haut trocknet nicht so schnell aus, bleibt über mehrere Stunden feucht und somit bleibt auch der unangenehme Juckreiz aus. Harnstoff hat eine bakterienabtötende Wirkung, was gut für die Haut ist und die Pflegeprodukte länger haltbar macht.

Als Kombination mit Hyaluronsäure

Sehr hilfreich ist auch die Kombination von Urea und Hyaluronsäure, die von verschiedenen Herstellern angeboten und besonders für Frauen, ab dem mittleren Alter empfohlen werden.

  1. Die Hyaluronsäure-Technologie glättet die Haut auf der Oberfläche, füllt Fältchen auf und regt die körpereigene Hyaluronsäure an.
  2. Urea dringt tiefer in die Haut ein und bringt der Haut Feuchtigkeit.

Mönchbalsam gegen Falten, trockene Haut und Schuppenflechte

Nahaufnahme einer Hand mit ausgestrecktem kleinen Finger mit trockener, kaputter Haut
Nahaufnahme kleiner Finger mit Panaritium, Konzept Verletzung Na © Miriam Dörr - www.fotolia.de

Immer mehr Menschen leiden unter einer trockenen Haut, die wiederum nicht nur zu einem unangenehmen Gefühl führt, sondern vielmehr auch zu schmerzhaften Rissen in der Haut selbst. Auch Betroffene mit einer Schuppenflechte zählen zu dem Personenkreis, die aufgrund ihrer Hauterkrankung fast täglich mit Juckreiz geplagt werden.

Mönchsbalsam aus Baum-Extrakt (in der Apotheke erhältlich), kann hier ein wirksames Gegenmittel darstellen und basiert dabei auf den natürlichen Substanzen einer seltenen Baumart. Der gewonnene Milchsaft scheint eine anregende Wirkung auf den Zellstoffwechsel des Hautgewebes zu haben, was sich bei trockener Haut oder Schuppenflechte bewährt.

Der harzig duftende Balsam entstammt aus der Klostermedizin und unterstützt besonders in der kalten Jahreszeit die Regeneration der strapazierten Haut.

Spannungsgefühl der Haut - ölhaltigere Creme benutzen

Gesichtscreme in Döschen mit Feigenblatt darauf
face cream with fig leaf © joanna wnuk - www.fotolia.de

Wer sich eincremt und dann nach zwei bis drei Stunden danach schon wieder das Gefühl hat sich eincremen zum müssen sollte die Creme wechseln.

Wer unter einem solchen Spannungsgefühl leidet, sollte laut der Deutschen Haut- und Allergiehilfe eine ölhaltigere Creme verwenden. Wenn diese Cremes auf pflanzlicher Basis hergestellt wurden ist es auch für Haut leichter die Creme aufzunehmen. Eine ölhaltigere Creme gibt der Haut mehr Feuchtigkeit und Elastizität.

In einem kostenlosen Magazin gibt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe Tipps und Hinweise zum Thema Cremes.

Das richtige Make-up für trockene Haut

Einige kleine Dinge genügen, um auch bei trockener Haut ein schönes Make-up auftragen zu können.

Flüssiges Make-up verwenden

Das aller wichtigste ist, dass man kein Puder verwendet, sondern nur flüssiges Make-up. Es sollte einen hohen Feuchtigkeitsgrad haben, darf aber nicht auf der Haut glänzen. Zudem muss es sich gut verteilen lassen und darf sich nicht in den kleinen Fältchen festsetzen. Dies ist meist rund um die Augen ein Problem.

Beim Auftragen des Make-ups sollte man einen kleinen Schwamm benutzen. Hat man keinen zur Hand, können auch die eigenen Hände wahre Wunder bewirken.

  • Das Make-up muss gleichmäßig verteilt werden.
  • Dabei darauf achten, dass sich keine Ränder bilden.

Hautpflege auf das Make-up abstimmen

Reicht ein flüssiges Make-up nicht aus, kann man im Vorfeld ein wenig für die Haut tun. Zum Beispiel lohnt es sich, abends vor dem zu Bett gehen das Gesicht mit ein wenig Olivenöl einzureiben. Am nächsten Morgen ist die Haut garantiert streichelzart und lässt sich perfekt schminken.

Wer nicht "ölig" ins Bett gehen möchte, kann an das Make-up etwas Gesichtscreme mischen. Zum einen verteilt es sich dadurch noch leichter auf der Haut. Außerdem pflegt man während des Schminkens zusätzlich die Haut und fügt ihr die so dringend benötigte Feuchtigkeit zu.

Bei der beigemengten Creme sollte es sich aber wirklich nur um Creme und nicht um Lotion handeln. Eine Lotion ist zu fetthaltig und würde die Haut unnötig zum Glänzen bringen.

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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