Der perfekte Sonnenschutz von innen und außen für jeden Hauttyp

Gesicht einer jungen, braunhaarigen Frau in Bikini am Strand mit Sonnenbrille und offenem Mund

Geht es um die Frage, welchen Lichtschutzfaktor welche Haut benötigt, herrscht oft Unsicherheit, die wir beseitigen wollen

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  • von Paradisi-Redaktion

Bereits wenn die ersten Sonnenstrahlen zu spüren sind, zieht es die Menschen nach draußen, denn braune Haut gehört zu den Schönheitsidealen. Damit die Bräune nicht zum Sonnenbrand wird, muss man auf den richtigen Sonnenschutz achten. Einen passenden Sonnenschutz beim Bad in der Sonne zu verwenden ist für alle Hauttypen wichtig. Wie findet man jedoch heraus, welchen Sonnenschutzfaktor man benötigt? Und worauf gilt es beim Thema Sonnenschutz und Lichtschutzfaktor zu achten? Hier erfahren Sie mehr.

Sonnenschutz ist lebenswichtig

In den letzten Jahren steigert sich der Umsatz an Sonnenschutzprodukten von Mal zu Mal, was für ein wachsendes Bewusstsein spricht. Doch trotz umfangreicher Aufklärung wissen die wenigsten Menschen, welchen Sonnenschutzfaktor sie benötigen und wie sie diesen richtig einsetzen.

Sonnenlicht ist wichtig für unsere Gesundheit. Intensive UV-Strahlen schaden jedoch der Haut. Als natürlicher Schutz sorgen melaninbildende Zellen für eine allmähliche Bräune: die Farbpigmente legen sich wie ein Filter vor die Zellkerne und verhindern so, dass die UV-Strahlung die Moleküle im Erbgut verändert. Bei vielen Menschen ist dieser Selbstschutz allerdings gestört. Und auch zu viel Sonne ist äußerst ungesund!

Noch vor wenigen Jahrzehnten galt ein Sonnenbrand als eine relativ harmlose Erscheinung. In den letzten Jahren gelang es aber dem Berufsverband der Hautärzte und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Bewusstsein der Bevölkerung immer mehr für die Risiken des Sonnenbrandes zu sensibilisieren. Denn ein Sonnenbrand kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Diese treten jedoch nicht unmittelbar nach dem Sonnenbrand auf, sondern um Jahre verzögert.

Denn mit jedem Sonnenbrand steigt das Risiko, im Laufe des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. Dieser tritt in verschiedenen Formen auf, jedoch tritt der schwarze Hautkrebs infolge von intensiver Sonnenbestrahlung prozentual häufiger auf. Der schwarze Hautkrebs ist besonders tückisch, da er in den meisten Fällen erst sehr spät erkannt wird und meist tödlich verläuft.

Das Einmaleins des Sonnenschutz

Frau mit Sonnenhut und weißem Bikini cremt sich mit Sonnencreme ein
woman applying sunblock © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Mit Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius gibt es keinen Zweifel mehr: Der Sommer hat endgültig Einzug gehalten - auch in unseren Breitengeraden!

Damit das Draußensein Spaß macht, gilt es jedoch einiges zu beachten. Zum Beispiel in puncto Sonnenschutz. Lernen Sie mit uns das Einmaleins der wichtigsten Schutzmaßnahmen!

Grundlagen: Die Dosis macht´s

Wir neigen zu Extremen: Entweder werden wir zu wahren Sonnenanbetern - oder wir verteufeln die Sonne. Beides ist vollkommen falsch, denn auch in puncto Sonnenbaden gilt die Devise "Erst die Dosis macht das Gift".

Deshalb empfehlen einige Experten heute, die Haut zunächst für wenige Minuten am Tag an die UV-Strahlung zu gewöhnen - ungeschützt. Klingt erst einmal ungewöhnlich, macht aber durchaus Sinn. Denn nur so kann sich die Haut an die Sonnenstrahlen überhaupt gewöhnen.

Außerdem trägt die UV-Strahlung zur Bildung des lebensnotwendigen Vitamin B bei, welches unter anderem die Entstehung von Hautkrebs hemmen kann. Einige wenige Minuten, möglichst viel nackte Haut - perfekt zur Vorbereitung auf die Sonnensaison!

Selbstverständlich bedeutet dies nicht, dass wir ungehemmt und stundenlang in der Sonne liegen dürfen - egal, wie gut die Vorbräunung ausschaut. Überhaupt schützen weder Selbstbräuner noch Solarium oder auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel zum "Bräunen von innen" vor Sonnenbrand. Wir erinnern uns: Die Dosis macht das Gift!

Auch mit einer dicken Schicht Sonnencreme auf der Haut sollten wir also zwischendurch den Schatten aufsuchen und auf keinen Fall gleich am ersten Freibadtag stundenlang in der Sonne brutzeln. Das geht niemals gut - ob mit oder ohne Sonnenschutz.

Lichtschutzfaktor und passende Kleidung

Der Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme zeigt an, um welchen Faktor die individuelle Eigenschutzzeit unserer Haut verlängert wird. Ein Beispiel: Wir haben sehr helle Haut, der Eigenschutz beträgt hier nur fünf Minuten - mit einem Produkt mit LFS 20 können wir theoretisch 100 Minuten in der Sonne verbringen, ohne unsere Haut zu schädigen. Ausreizen sollte man diese Schutzzeit, siehe oben, trotzdem nicht.

Und: Wenn wir schwitzen oder schwimmen, dann wird der Sonnenschutz wieder abgewischt - zum Teil selbst bei wasserfesten Produkten. Nochmaliges Eincremen ist also sinnvoll, kann die Eigenschutzzeit aber nicht nochmals verlängern!

Genug der Mathematik-Grundlagen, kommen wir zu den ganz handfesten Regeln in Sachen Sonnenschutz: Der Schatten bietet einen guten Schutz, das haben wir bereits gelernt. Und er macht uns sogar trotzdem braun!

Ebenfalls eine gute Idee: Einen Sonnenhut aufsetzen und insbesondere die Schultern, die als sogenannte "Sonnenterrassen" besonders schnell geschädigt werden, zum Beispiel durch ein Tuch oder durch eine Bluse schützen. Und dass die Sonnenbrille zum Einmaleins dazu gehört, müssen wir vermutlich gar nicht erst erwähnen.

So ausgestattet, kann dann eigentlich nichts mehr schief gehen - wir wünschen einen wunderbaren Sommer!

Sonnenbaden ohne Make-up

Blonde junge Frau mit großer Sonnenbrille auf grauem Hintergrund
summer feeling 10 © Amir Kaljikovic - www.fotolia.de

Viele Parfüms und Kosmetika enthalten Stoffe, welche die Haut für das Sonnenlicht empfindlicher machen. Deshalb, so rät das Apothekenmagazin Gesundheit, sollen Sonnenschutzmittel nie über Pflegecremes und Make-up aufgetragen werden.

Einige pflanzliche Duftstoffe, wie etwa die Öle von Bergamotte, Lavendel, Zitronen oder Zeder, erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut. Sie enthalten Psoralene, chemische Substanzen, die bei Hautkontakt und gleichzeitigem Einwirken der im Sonnenlicht enthaltenen langwelligen UV-A-Strahlen phototoxische Reaktionen auslösen.

Parfüm sollte im Sommer deshalb sparsam und nur im lichtgeschützten Bereich hinter den Ohren aufgetragen werden.

Sonnenschutz – Wert der Kleidung wird unterschätzt

Blonde Frau mit weißem Strohhut lächelt, hält Sonnenblumen in Hand
Sunflower and Smiles © Darren Baker - www.fotolia.de

Sonnenschutz für die Haut gelingt nicht nur mit Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor. Wer nicht unbedingt braun werden will, schützt sich sehr effektiv mit Baumwolle und Hut. Das schreibt die Apothekenzeitschrift „Senioren Ratgeber“.

Baumwolle hält nämlich 80 Prozent der einfallenden UV-A-Strahlen und 96 Prozent aller UV-B-Strahlen ab. Schon Polyamid steht mit 62 und 82 Prozent schlechter da.

Sehr effektiv, um das Gesicht zu schützen sind Hüte: Eine zehn Zentimeter breite Krempe verringert die UV-Dosis im Gesicht um etwa 70 Prozent. Eine Haut, die dem „Sonnenstress“ seltener ausgeliefert war, bleibt übrigens auch länger faltenfrei.

Richtigen Sonnenschutz für den Urlaub nicht vergessen

Der gesamte Körper sollte komplett eingecremt werden vor und nach dem Sonnenbad

Junge Frau mit Sonnenhut am Strand, Sonnencreme auf Nase
sunscreen girl © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Der Urlaub rückt näher, man freut sich auf die Sonne. Doch dabei sollte man den richtigen Schutz für Körper und Gesicht nicht vergessen. Im Prinzip braucht man für den Körper und das Gesicht keine unterschiedlichen Sonnenschutzmittel, denn ein Produkt reicht aus. Allerdings wer Probleme hat, wie beispielsweise eine sehr sensible Haut, trockene Haut oder Akne, der kann auf spezielle Produkte zurückgreifen, wie die Super Sensitive Face Block SPF 30 von Dermalogica, die aber auch etwa 52 Euro kostet.

Sonnenschutz auch für Ohren und Augenlider

Beim Eincremen sollte man die Augenlider und auch die Ohren nicht vergessen, die besonders empfindlich sind. Für die Lippen, die nicht gegen die Sonne geschützt sind, sollte man eine Creme mit UV-Filter benutzen, aber manche Sonnencremes sind auch für die Lippen geeignet. Zusätzlich kann man sich aber einen Lippenstift kaufen, so zum Beispiel den Labello Sun, der der preiswerteste ist. Die heutigen Angebote von Sonnenschutzmitteln sind vielfältig, so fetten oder kleben sie nicht mehr, und sind wie eine Body-Lotion zu gebrauchen.

Dabei klebt auch nicht mehr der Sand auf der Haut, so gibt es unter anderem von Nivea Sun die Light Feeling Produkte, aber auch andere Hersteller bieten so etwas an. Manche Sonnenschutzmittel, aber auch Sprays, schützen über einen längeren Zeitraum, doch gibt es dabei eine enorm große Auswahl. Grundsätzlich gilt, auch wenn wasserfest darauf steht, sollte man nach dem Schwimmen oder Baden zur Sicherheit sich neu eincremen.

Schutz nach dem Sonnenbaden

Nach dem Sonnenbad empfiehlt es sich eine so genante "After-Sun" Creme zu verwenden, die der Haut Feuchtigkeit spendet und somit bleibt die Bräune auch länger erhalten. Bei Parfüm in der Sonne sollte man vorsichtig sein, doch es gibt Hersteller, die spezielle Parfüms auch für die Sonne in ihrem Sortiment haben.

Trotz Sonnenmilch ist im Sommer zu äußerster Vorsicht geraten

Gesicht einer jungen Frau mit Sonnenhut, lächelt in Kamera
girl with hat © Benicce - www.fotolia.de

Im Sommer ist Sonnencreme bei längeren Sonnenbädern unverzichtbar. Jedoch sollte man sich nicht uneingeschränkt auf deren Schutz verlassen. Denn auch Cremes, Sprays, Lotionen und Co. mit hohem Lichtschutzfaktor sind in ihrer Wirkung nur begrenzt. So schützen ihre chemischen und physikalischen Filter zwar gegen den hellen Hautkrebs, für den schwarzen Hautkrebs (Melanom) ist ihre schützende Wirkung jedoch keineswegs erwiesen.

Und obwohl sie keinen Ersatz für unsere Kleidung bieten, verführen sie dennoch viele von uns dazu, mit eingecremter Haut länger als notwendig in der Sonne zu bleiben. Doch wer trotzdem nicht auf Sonne verzichten möchte, dem sei geraten, entweder am frühen Vormittag oder am späten Nachmittag ein Sonnenbad zu nehmen und sich zwischen 10 und 16 Uhr lieber im Schatten aufzuhalten.

Warum man im Sommer eine Markise kaufen sollte

Orange-gelbe Markise unter blauem Himmel
Markise © PixelPower - www.fotolia.de

Die Markise - nicht nur bloß praktischer Sonnenschutz, sondern vielmehr zeitloses Accessoire, mit dessen Hilfe sich Balkon und Terrasse auf einfache Art und Weise optisch aufwerten lassen.

In erster Linie geht es den meisten Menschen jedoch um den Schutz vor den gefährlichen UV-Strahlen, denn im Schatten einer solchen Markise lässt sich auch ein heißer Sommertag auf dem Balkon oder der Terrasse problemlos aushalten ohne Sorge vor einem Sonnenbrand haben zu müssen.

Insbesondere für Menschen mit sonnenempfindlicher Haut ist eine Markise oftmals ein wahrer Segen, da sich die betroffenen Personen trotz ihrer Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht ohne Risiko im Freien aufhalten können. Fehlt nur noch ein eisgekühlter Drink und der Sommertag ist perfekt...

Wie die Haut fit gemacht wird für die warme Jahreszeit

Wie sie die Haut auf den Sommer vorbereiten können

Gesichtspflege - Kosmetikerin trägt helle Gesichtsmaske auf
facial mask © doug Olson - www.fotolia.de

Der Sommer ist noch weit weg, aber in Sachen UV-Schutz ist schon jetzt Handlungsbedarf gegeben. Der Kölner Dermatologe Hans-Georg Dauer wies gegenüber der Nachrichtenagentur dapd darauf hin, dass die Sonneneinstrahlung wegen der noch relativ kühlen Temperaturen von vielen unterschätzt werde. Doch wegen der deutlich gestiegenen Intensität sei schon jetzt zu empfehlen, für das Gesicht eine Tagescreme mit Sonnenschutzfaktor zu verwenden.

Sonnenschutz und Peelings

Auch die Kopfhaut sollte speziell bei Männern mit wenig Haaren geschützt werden. Andernfalls drohe nicht nur der sogenannte helle Hautkrebs, welcher schon durch geringe Dosen von UV-Licht entstehen könne, sondern auch verstärkte Faltenbildung im Gesicht durch die Sonneneinstrahlung. Abgesehen vom Sonnenschutz empfiehlt der Experte jetzt im sich anbahnenden Frühling ein Peeling.

Für Menschen mit trockener Haut biete sich ein Kleiepeeling an, um Fettreste und Ablagerungen aus der oberen Hautschicht zu lösen. Wer dagegen eher fettige Haut hat, solle zu einem Fruchtsäurepeeling greifen. Auf die frisch gereinigte Haut sollte dann statt der im Winter üblichen Fettcreme eine mit hohem Feuchtigkeitsanteil (Glycerin und Harnstoff) kommen. Diese gäben gleichzeitig Fett und Feuchtigkeit ab, so der Dermatologe.

Schöne Bräune und Gesundheit statt Sonnenbrand

Durch das Sonnenbad tun wir etwas für unsere Abwehrkräfte. Unser Stoffwechsel wird mobilisiert und zudem gehen wir besser gelaunt durch den Tag. Doch die Voraussetzung dafür ist, dass man es mit dem Sonnen nicht übertreibt, schließlich möchten wir eine attraktive Bräune erreichen und keinen Sonnenbrand. Es ist also wichtig, auf den richtigen Sonnenschutz zu achten:

  1. Dieser besteht aus Sonnencreme oder -spray. Dabei gibt es unterschiedliche Produkte; die meisten sollte man bereits eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad auftragen.

  2. Neben dem Hautschutz spielt auch die Kopfbedeckung eine Rolle, denn nur wer einen kühlen Kopf bewahrt, kann sich vor einem Sonnenstich schützen.

Die Kopfbedeckung ist neben dem Hautschutz sehr wichtig
Die Kopfbedeckung ist neben dem Hautschutz sehr wichtig

Die Aufenthaltszeit in der Sonne

Wie lange man mit der gewählten Sonnencreme in der Sonne gut geschützt ist, lässt sich einfach errechnen:

  1. Man nimmt die Zahl der Minuten, die es dauert, bis sich die Haut unter Sonneneinwirkung rötet und
  2. multipliziert sie mit dem Lichtschutzfaktor.

Angenommen es würde acht Minuten dauern, bis sich bei einer Person die Haut rötet und sie würde sich für den Lichtschutzfaktor 15 entscheiden, so könnte diese Person 120 Minuten gut geschützt in der Sonne bleiben. Jemand bei dem sich die Haut schon nach vier Minuten rötet jedoch nur 60 Minuten.

Wichtig dabei ist das sich der Schutz durch erneutes Cremen nicht verlängert. Die Schutzzeit beginnt immer mit dem ersten Auftragen und kann auch durch mehrmaliges Nachcremen nicht verlängert werden.

Sommerliche Hitze, die gefährlich werden kann – Tipps für einen kühlen Kopf an heißen Tagen

Sonne aus Sonnencreme gemalt auf Körper einer liegenden Frau im Bikini
A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de

Es ist immer wieder Dasselbe: wir warten ungeduldig auf die ersten warmen Tage des Jahres und dann erwischen sie uns mit einer Hitze, die jede Bewegung anstrengend macht. Solche warmen Pfingsttage gab es Meteorologen zufolge schon ewig nicht mehr und viele schienen darauf auch nicht vorbereitet zu sein. Damit der Sommer nicht mit Kreislaufproblemen und Sonnenstich endet, sollte man einige Dinge beachten.

Flüssigkeitszufuhr und Sonnenschutz

Das wissen selbst die Kleinsten, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist bei hohen Temperaturen das A und O. Als Regel gilt, einen Liter mehr als gewöhnlich zu trinken und somit ist man schnell bei 2,5 bis 3 Liter. Des Weiteren ist der richtige Sonnenschutz sehr wichtig, zum einen in Sachen Kopfbedeckung, aber natürlich auch in Form von Sonnencreme.

In der prallen Sonne sollte man sich nicht zu lange aufhalten und stattdessen lieber den Schatten aufsuchen. Die Kleidung sollte dünn und wärmedurchlässig sein. Gut zu wissen ist, auch bei Bekleidung kann es zu Sonnenbrand kommen, so kann höchstens – je nach Material – ein Lichtschutzfaktor von 20 erreicht werden.

Beim Auftragen der Sonnencreme ist darauf zu achten, dass die Schicht nicht zu dünn ausfällt, denn ansonsten wird kein ausreichender Schutz gewährleistet. Es gilt, ein Erwachsener benötigt insgesamt etwa drei bis vier Esslöffel Creme für den gesamten Körper. Auch darf das Nachcremen nicht vergessen werden.

Schwimmen und Insektenschutz

Ein freier Sommertag verleitet dazu, sich im Badesee oder Pool abzukühlen. Wenn es sich um einen Baggersee handelt, sollte man bedenken, dass nur dessen obere Schicht aufgewärmt ist – in der Tiefe herrschen deutlich geringere Temperaturen. Auf einen Kopfsprung sollte man dem Rat der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nach verzichten. Wer Sonnenbaden und Schwimmen miteinander kombiniert, sollte sich nach dem Aufenthalt in der Sonne erst kurz abkühlen und dann langsam ins Wasser steigen.

Sommerzeit ist leider auch Mückenzeit. Diese sorgen für schlaflose Nächte, können einem aber auch das Grillvergnügen vermiesen. Ein Moskitonetz hilft, die lästigen Viecher vom Bett fern zu halten und durch das Anzünden von Kerzen mit Zitronella vermeidet man deren Besuch auch beim Grillen oder gemütlichen Zusammensein auf dem Balkon.

Autofahren und Lebensmittelverarbeitung

Bei großer Hitze verzichtet man bestenfalls einfach aufs Autofahren. Ist dies nicht möglich, sollte sich zumindest ein Parkplatz im Schatten gesucht werden, denn steht der Wagen in der prallen Sonne, kann er sich schon mal bis auf 80 Grad aufheizen. Dies ist besonders auch dann gefährlich, wenn Babys oder Haustiere mit an Bord sind. Wer eine Klimaanlage hat, sollte die Temperatur auf etwa 23 Grad stellen, Zugluft gilt es zu vermeiden. Vor der Fahrt kann es hilfreich sein, das Auto schon mal durchzulüften.

Je wärmer es ist, desto größer die Gefahr für die Übertragung von Keimen. Eine hohe Infektion besteht vor allem dann, wenn man Lebensmittel wie das Grillfleisch nicht ausreichend durchgart, hierauf ist unbedingt zu achten. Ebenso besteht erhöhtes Risiko durch unzureichende Kühlung von Speisen – besonders, wenn diese Eier oder Milch enthalten.

Zum Schutz vor Hautkrebs sollten Kinder in der Sonne Kleidung tragen, Sonnencreme reicht nicht

Kleinkind mit Sonnenbrille sitzt in Hängematte
relaxing © Nicole Effinger - www.fotolia.de

Kinder sollten nur bekleidet in der Sonne spielen. Das legen neue Forschungen zur Entstehung von Hautkrebs und zur Schutzwirkung von Sonnencremes nahe.

Mehrere Studien haben ergeben, dass Sonnencremes keinen ausreichenden Schutz gegen den häufig tödlichen schwarzen Hautkrebs ("Melanom") bieten. Dem weniger gefährlichen "hellen Hautkrebs" beugen sie allerdings vor. Eincremen ist deshalb nach wie vor geboten. Besonders bei Kindern aber reicht dies nicht aus.

"Sie müssen durch Kleidung geschützt werden", betont Professor Claus Garbe, Hautkrebsexperte an der Universitätshautklinik Tübingen in der Apotheken Umschau. Tumorstatistiken zeigen: Um mindestens das Vierfache ist die Erkrankungszahl am schwarzen Hautkrebs seit 1970 angestiegen. "Das Melanomrisiko entwickelt sich vor allem in der Kindheit", erklärt Garbe.

Hautärzte bemängeln ein falsches Verständnis von Sonnenschutzmitteln: Sie sollen schützen, aber nicht zum exzessiven Sonnenbad verleiten.

UV-Strahlung und die Anpassung des Lichtschutzfaktors

Frau am Strand drückt etwas Sonnencreme aus einer gelben Flasche in ihre Hand
women squeezing suncream © boophotography - www.fotolia.de

Die UV-Strahlung der Sonne erreicht täglich einen so genannten Tagesspitzenwert. Erwachsene sollten deshalb auf die Anpassung ihres Sonnenschutzmittels und dessen Lichtschutzfaktor achten. Dieser Lichtschutzfaktor sollte stets doppelt so hoch sein wie der Spitzenwert, der international eine Gültigkeit hat und den Höchstwert der UV-Strahlen am Boden beinhaltet.

Je höher nun dieser Wert liegt, desto schneller können ein Sonnenbrand oder Hautirritationen entstehen. Doch auch mit einem Sonnenschutz und entsprechendem Lichtschutzfaktor, kann man nicht darauf hoffen, dass das nun ein Freifahrtschein zum Sonnen bedeutet. Besser ist es sich auch durch eine entsprechende Kleidung zu schützen, die Hände, das Gesicht, den Fußrücken und auch die Ohren gut einzucremen und am besten nur im Schatten und außerhalb der Mittagszeit zu bräunen.

Die verschiedenen Arten des Sonnenschutzes

Sonnencremes werden zunächst einmal in solche mit biologischen Filtern und solche mit chemischen Filtern unterschieden.

  • Bei den biologischen Sonnencremes sind meist Mineralien eingearbeitet, welche die gefährlichen UVA und UVB Strahlen des Sonnenlichtes reflektieren.
  • Der chemische Filter wirkt genau umgekehrt, er dringt in die Haut ein und absorbiert die schädliche Strahlung.

Deswegen sollten alle Menschen mit empfindlicher Haut, Allergiker, Babys und Kleinkinder nur Sonnencreme mit einem biologischen Filter verwenden. Denn durch das Eindringen der chemischen Filter in die Haut können Allergien und Hautreaktionen ausgelöst werden.

Um die volle Wirkung der Sonnencreme zu gewährleisten, muss regelmäßig nachgecremt werden. Denn vor allem durch Schwimmen und mechanischen Abrieb etwa durch Sand oder durch Schwitzen beim Sport schwindet die Sonnencreme auf der Haut. Damit der Schutz gleichmäßig erhalten bleibt, sollte man also auf jeden Fall immer darauf achten nach dem Schwimmen nachzucremen.

Der perfekte Sonnenschutz von innen

Was viele Sonnenanbeter nicht wissen - auch von innen kann man die Haut vor gefährlichen Sonnenstrahlen schützen; der Eigenschutz vermindert das Risiko einer Sonnenallergie und Hautreizungen. Vor allem sollte während der Sommerzeit dabei auf den Verzehr geachtet werden von

Wenn zu wenig melaninbildende Zellen vorhanden sind oder diese ihre Arbeit eingestellt haben, kann eine carotinreiche Ernährung helfen.

  • Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Carotinoiden sind etwa Eier, Möhren, Paprika und Spinat.

  • Ein großes antioxidatives Potential hat das Carotinoid Lycopin, das in Tomaten und Wassermelonen reichlich enthalten ist.

  • Aufgrund seiner melaninfördernden Eigenschaften ist außerdem Tyrosin hilfreich. Die Aminosäure hat zahlreiche wichtige Funktionen im Organismus. In der Nahrung kommt sie vor allem in Käse, fettarmem Fleisch und Hülsenfrüchten vor.

Sonnenschutz von Innen: Quacksalberei oder ernstzunehmende Unterstützung?

Frau am Strand cremt sich ihr Bein mit Sonnencreme ein
Frau cremt sich mit Sonnenschutzcreme am Strand ein © Marina Bartel - www.fotolia.de

Immer wieder ist davon zu hören, dass wir unsere Haut nicht nur von außen, sondern auch von innen vor gefährlicher UV-Strahlung schützen sollen. Die richtige Ernährung, spezielle Nahrungsergänzungsmittel - die Auswahl ist groß.

Der UV Neutralizer

Jetzt aber kommt aus den USA eine richtig große Versprechung: "UV Neutralizer" heißt das Getränk von Osmosis Harmonized H2O, das derzeit für ordentlich Furore sorgt. Die Verheißung ist groß: Das Wässerchen soll einem Sunblocker mit Lichtschutzfaktor 30 gleichkommen - regelmäßiger Konsum des etwa 30 Dollar teuren Produkts vorausgesetzt.

Die Online-Zeitung "Huffington Post" berichtete bereits kritisch über das angebliche Wundermittel, von dem die Hersteller übrigens selber schreiben, dass die Behauptungen von der US-amerikanischen Food and Drug Admission nicht bestätigt seien.

Experten halten das "harmonisierte Wasser" für pseudowissenschaftlichen Humbug. Studien und wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse über den Wirkungszusammenhang des "UV Neutralizer" gibt es bis dato nicht.

Fazit

Sonnencreme und Co. kann dieses Produkt also recht wahrscheinlich nicht ersetzen. Begeisterte Anhänger behaupten das Gegenteil - aber ohne Sonnenschutz sollte man deshalb besser nicht länger in der Sonne liegen. Als Vorbereitung auf das Sonnenbad hingegen können bestimmte Nahrungsergänzungsmittel trotzdem eine gute Sache sein. Sie versorgen zum Beispiel sonnenempfindliche Haut mit den nötigen Nährstoffen, damit Allergien weniger stark ausfallen.

Auch zur Intensivierung der Bräune werden heute spezielle Vitaminmischungen angeboten. Den Sonnenschutz von außen ersetzen allerdings auch diese Produkte nicht.

Natürlicher Sonnenbrand-Schutz: Tomaten essen!

Junge Frau, lächelnd, hält zwei frische Tomaten vor ihre Augen
junge, schöne Frau hält zwei Tomaten zu ihren Augen © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Der rote Farbstoff aus Tomaten – mit wissenschaftlichem Namen Lykopin – entpuppt sich als medizinisches Multitalent. In einer Studie der Universität Düsseldorf erwies sich, dass Tomatenesser besser vor einem Sonnenbrand geschützt sind. Das berichtet die Apothekenzeitschrift "Gesundheit". Schon seit längerem ist die krebsschützende Wirkung der Substanz aus der Gruppe der Carotinoide bekannt. In der Düsseldorfer Studie verzehrten die Teilnehmer täglich 40 Gramm Tomatenpaste und 10 Gramm Olivenöl. Eine Vergleichsgruppe beschränkte sich auf das Öl.

Nach zehn Wochen untersuchten die Wissenschaftler, wie die Haut der Testteilnehmer auf UV-Licht reagierte. Ergebnis: Die Tomatenesser waren besser vor einem Sonnenbrand geschützt. Vergleichbare Ergebnisse brachte eine Studie mit einem beta-carotenhaltigen Präparat zum Sonnenschutz von innen.

Was tun bei Sonnenbrand?

Trotz Vorsichtsmaßnahmen bleibt ein Sonnenbrand oder ein Hautausschlag manchmal einfach nicht aus. Um das Brennen zu lindern und die Haut zu kühlen, werden kalte und nasse Umschläge empfohlen, auch Kamille und Gurke können die Beschwerden mildern. Im Handel gibt es auch spezielle After-Sun-Produkte, die nach dem Sonnen aufgetragen werden, auch diese sorgen für eine angenehme Kühlung.

Kommt es zu

so handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Sonnenstich. In diesem Fall sollte man sich sicherheitshalber vom Arzt untersuchen lassen.

Lichtschutzfaktor: Sonnencreme auf den Hauttyp abstimmen

Bevor man sich für eine Sonnencreme entscheidet, muss man wissen, welchem Hauttyp man angehört, um den passenden Lichtschutzfaktor zu ermitteln. Bei der Höhe des Lichtschutzfaktors kommt es maßgeblich darauf an, wie schnell eine Person einen Sonnenbrand bekommt. Je schneller sich die Haut rötet desto höher muss auch der Lichtschutzfaktor sein, für welchen man sich entscheidet.

Oft herrscht vor den Regalen für Sonnenschutzmitteln in Drogerien Ratlosigkeit. Denn die wenigsten Verbraucher wissen, welche Lichtempfindlichkeit ihr Hauttyp hat.

Befragt man zu diesem Thema Angestellte in den Drogeriemärkten, bekommt man recht abweichende Antworten. Das liegt vor allem daran, dass die Mitarbeiter von Drogeriemärkten nicht ausreichend in diesem Themengebiet geschult werden.

Um festzustellen, wie lichtempfindlich die Haut ist, reicht meist ein Blick in den Spiegel. Denn es gibt bei der Lichtempfindlichkeit nur drei verschiedene Typen:

Typ 1

...ist der südländische Typ, mit dunklen Haaren und braunen Augen. Meist ist der Teint dieses Typen von Natur aus leicht gebräunt. Dieser Hauttyp ist sonnenunempfindlich und verträgt auch eine lange Sonneneinstrahlung, ohne gleich einen Sonnenbrand auszubilden.

rotzdem sollte dieser Hauttyp vor allem im Frühling, wenn die Haut aus ihrem Winterschlaf erwacht, mit einer Sonnenmilch geschützt werden. Allerdings ist ein Lichtschutzfaktor bis 20 meist ausreichend.

Der südländische Typ mit dunklen Haaren und Braunen Augen
Der südländische Typ mit dunklen Haaren und Braunen Augen

Typ 2

Der europäische Typ mit dunkelblonden bis brünetten Haaren
Der europäische Typ mit dunkelblonden bis brünetten Haaren

Der europäische Typ hat einen eher blassen Teint. Meist dunkelblonde oder brünette Haare und blaue, grüne oder braune Augen. Dieser Typ ist normal sonnenempfindlich, würde er sich eine halbe Stunde in der Sonne ohne Sonnenschutz aufhalten, bekäme er noch keinen Sonnenbrand. Ein weiters Indiz für diesen Typ ist, dass die Haut sehr schnell braun wird. Mit einem Lichtschutzfaktor bis 30 ist der Hauttyp 2 meist ausreichend geschützt.

Typ 3

Dies ist der empfindlichste Hauttyp. Man kann ihn leicht erkennen, da der Teint sehr hell, fast porzellanartig ist. Meist haben Menschen mit diesem Hauttyp auch noch Sommersprossen. Die Haare sind von einem hellen Blond, aber auch rote Haare kommen vor.

Die Melaninpigmente liegen normalerweise gleichmäßig in der Haut verteilt. Je mehr Pigmente vorhanden sind, desto dunkler ist der Hauttyp und desto besser der Schutz vor UV-Strahlen. Mediziner messen dies etwa in der sogenannten Eigenschutzzeit der Haut. Bei heller Haut und Sommersprossen ist diese Zeit stark verkürzt: die Strahlung übersteigt oft noch nach wenigen Minuten die Dosis für eine Schädigung des Erbguts übersteigen. Aus medizinischer Sicht sind Sommersprossen ein Signal, dass die Melaninpigmente in den betroffenen Hautregionen ungleich verteilt werden:

  1. Zum einen enthalten die Sprossen das weniger effektive Phäomelanin,
  2. zum anderen bleibt die Haut zwischen den Sommersprossen komplett ungeschützt.

Auch bei geringer UV-Strahlung sollten Rothaarige und Blonde deshalb einen Sonnenschutz auftragen. Einen Sonnenschutz unter Lichtschutzfaktor 30 sollte dieser Hauttyp überhaupt nicht verwenden.

Der empfindlichste Typ mit blonden oder roten Haaren und oftmals Sommersprossen
Der empfindlichste Typ mit blonden oder roten Haaren und oftmals Sommersprossen

Sonnenschutz für Menschen mit Vitiligo

Rund ein Prozent der Bevölkerung ist von Vitiligo betroffen. Bei der Weißfleckenkrankheit – die eigentlich keine Krankheit ist – kommt es zu einem stellenweisen Verlust an Melanin. Über die Ursachen der Pigmentstörung gibt es verschiedene Theorien, neben einer genetischen Disposition könnte eine Fehlsteuerung im Immunsystem verantwortlich sein.

Ein gesundheitliches Problem stellt Vitiligo nicht dar, die Störung ist auch nicht ansteckend. Die Betroffenen müssen sich allerdings konsequent vor UV-Strahlen schützen. Ihre Haut ist dem Sonnenlicht wehrlos ausgeliefert – auch die geringe Strahlenintensität im Herbst und Winter kann die Erbsubstanz schädigen.

Mit wenigen Verhaltensregeln dem Sonnenbrand entgehen - Sonnencreme sollte dem Hauttyp entsprechen

Frau mit gebräunter Haut hat sich mit Sonnencreme eine Sonne auf die Schulter gemalt
Dark tanned body in summer © Markomarcello - www.fotolia.de

Im Sommer ist es für viele Menschen einfach das Größte, wenn sie mit Badehose oder Bikini bekleidet in der Sonne liegen. Die Haut bekommt einen schönen Braunton und Körper und Seele können richtig entspannen. Allerdings ist auch jedem bekannt, dass ein zu unüberlegter Gang zum Sonnenbad auch seinen Preis hat. Schnell kommt es zu Sonnenbrand und dieser ist nicht nur vorübergehend unschön und schmerzhaft, sondern kann auf lange Sicht auch das Risiko für Hautkrebs steigen lassen.

Am besten ist es daher, wenn man sich erst gar nicht verbrennt. Jeder sollte daher mindestens 30 Minuten vor dem Gang in die Sonne einen entsprechenden Schutz auftragen. Ob man sich dabei für eine Creme, eine Lotion oder ein Spray entscheidet, ist vollkommen egal. Wichtig ist, dass der richtige Lichtschutzfaktor ausgewählt wird und dabei gilt: je höher, desto besser.

Lichtschutzfaktor 5 beispielsweise ist nur ein sogenannter Basisschutz und reicht bei den wenigsten Menschen. Je heller der eigene Hauttyp ist, desto mehr Schutz ist angemessen. Da gerade Kinderhaut noch sehr empfindlich ist, gilt hier in jedem Fall der Rat, zu einem hohen Lichtschutzfaktor zu greifen. Versprechen wie "wasserfest" darf man zwar glauben, jedoch muss man wissen, was dahinter steckt.

Ein Sonnenschutz darf diesen Aufdruck dann tragen, wenn nach zwei 20-minütigen Wasseraufenthalten noch wenigstens 50 Prozent des Schutzes vorhanden ist. Die kann aber für den eigenen Hauttyp schon zu wenig sein, daher sollte man sich besser einmal zu viel als zu wenig eincremen.

Unabhängig vom Sonnenschutz sollte man außerdem nie ohne Kopfbedeckung in der prallen Sonne sein und in den Mittagsstunden den Schatten aufsuchen.

Der optimale Lichtschutzfaktor für die eigene Haut

Junge Frau mit Sonnenhut am Strand, Sonnencreme auf Nase
sunscreen girl © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Sonnen ohne Reue – wer gesund bräunen möchte, benutzt eine Creme oder Lotion mit Lichtschutzfaktor. Sie verlängert den Zeitraum, in dem die Haut der Sonne ausgesetzt sein kann ohne zu verbrennen. Aber wie ermittelt man den optimalen Lichtschutzfaktor?

Ausschlaggebend ist die natürliche Eigenschutzzeit der Haut. Zur Einteilung hat sich dabei eine Klassifikation in sechs Gruppen durchgesetzt. Hauttyp I hat helle Haut und Haare sowie eine helle Augenfarbe. Statt Sonnenbräune entwickelt er meist Sommersprossen, und die Eigenschutzzeit in der Mittagssonne beträgt weniger als 10 Minuten. Empfehlenswert sind hier Lichtschutzfaktoren von 30 und höher.

Der hierzulande häufigste Mischtyp III bräunt langsam aber stetig. Er kann zwischen 20 und 30 Minuten ohne Verbrennung in der Sonne bleiben. Der optimale Lichtschutzfaktor liegt zwischen 20 und 30. Bei dunkleren Hauttypen sinkt der Bedarf dann auf den Faktor 4 bis 8.

Und das gilt nicht nur für den angeborenen Hauttyp: je intensiver die Haut beim Sonnen bräunt, desto höher steigt ihre Eigenschutzzeit. Wer schon einen schönen sommerlichen Look erreicht hat, kann den Lichtschutzfaktor daher reduzieren.

Wahl der Sonnencreme hängt vom Hauttyp ab

Sonne aus Sonnencreme auf Schulter einer Frau
A sun made with suncream at the shoulder (shallow dof) © Dmitrijs Dmitrijevs - www.fotolia.de

Auch in diesem Sommer ist die Wahl der Sonnencreme von großer Bedeutung. So gestaltet es sich oftmals schwierig, den passenden Sonnenschutz für seinen eigenen Hauttyp zu finden. Experten unterscheiden bei den Sonnenstrahlen zwischen UVA- und UVB-Strahlen, wobei letztere als die Gefährlicheren gelten.

Menschen mit empfindlicher Haut sollten jedoch auf Sonnencremes zurückgreifen, die Schutz gegen beide Strahlen bieten. Wichtig ist es laut Experten, seinen eigenen Hauttypen zu kennen, da jeder unterschiedlich lange die Sonneneinstrahlung verträgt. Zudem wird vor Pflegeprodukten und Kosmetika gewarnt, die die Haut in Kombination mit zu hoher Sonneneinstrahlung schädigen können.

Vorbeugung eines Sonnenbrandes durch das Beachten des eigenen Hauttyps

Sonnenschutz passend zum Hauttyp auswählen

Junge blonde Frau in Bikini mit Strandhut am Strand vor Meer trägt sich Sonnencreme o Sonnenschutz auf Arm auf
Young woman applying sun protection product © Monkey Business - www.fotolia.de

Dass die Sonne nachweislich immer stärker und somit auch aggressiver wird, ist den meisten Menschen inzwischen recht gut bekannt. Was viele aber immer noch nicht wissen ist, dass man einem Sonnenbrand gezielt dadurch vorbeugen kann, wenn man den Sonnenschutz auf den persönlichen Hauttyp abstimmt.

Sonnenschutz angepasst an den eigenen Hauttyp

Dieser wird in sechs unterschiedlichen Typen (von keltisch bis schwarz) kategorisiert und erlaubt es recht gut den Schutz vor einem Sonnenbrand optimal aufzubauen. Je heller der Hauttyp, die Augen und die Haare sind, desto verstärkter sollte man ein Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor wählen. Ein Anhaltspunkt ist hierbei, dass zum Beispiel bei einem Hauttyp 3 und einem Lichtschutzfaktor 10 die maximale Sonnenbestrahlung bei 300 Minuten liegt.

Ergänzend zum Sonnenschutzprodukt sollte man jedoch den Körper durch dünne flächendeckende Kleidung und einem Kopfschutz vor einer Verbrennung schützen. Letzteres bietet zudem eine Prävention gegen einen Sonnenstich, der bei heißen Temperaturen und einer zu geringen Wasseraufnahme sehr schnell zustande kommen kann.

Sonnenschutz für Kinder

Bei Kindern zeigen sich die Sonnenzeiten jedoch als wesentlich verkürzt, da sie aufgrund einer noch zu geringen Haut- und Pigmentdichte viel schneller Verbrennungen erhalten können.

Auch hier heißt es nicht ohne Bekleidung und einem hohen Lichtschutzfaktor unter die Sonne zu gehen und für Spielzeiten lieber die frühen Morgenstunden oder die späten Abendstunden zu wählen.

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Beauty Relaxing on the Beach © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: woman with hat and sunglasses in summer time © Aleksandar Todorovic - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Smiling Girl With Sun Lotion © Rido - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Beautiful woman applying sun lotion © Minerva Studio - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: capelli e mare © olly - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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