29. Juni 2009
Im Handel sind zahllose Sonnencremes erhältlich. Es gibt welche mit biologischem Filter, welche mit chemischen Filter. Mit hohem Sonnenschutz, mit niedrigem Sonnenschutz, da kann dem Verbraucher schon einmal die Orientierung schwerfallen. Welche Sonnencreme für ihren Hauttyp genau die richtige ist erfahren sie hier.
Sonnencremes werden zunächst einmal in solche mit biologischen Filtern und solche mit chemischen Filtern unterschieden. Bei den biologischen Sonnencremes sind meist Mineralien eingearbeitet, welche die gefährlichen UVA und UVB Strahlen des Sonnenlichtes reflektieren. Der chemische Filter wirkt genau umgekehrt, er dringt in die Haut ein und absorbiert die schädliche Strahlung. Deswegen sollten alle Menschen mit empfindlicher Haut, Allergiker, Babys und Kleinkinder nur Sonnencreme mit einem biologischen Filter verwenden. Denn durch das Eindringen der chemischen Filter in die Haut können Allergien und Hautreaktionen ausgelöst werden.
Bei der Höhe des Lichtschutzfaktors kommt es maßgeblich darauf an, wie schnell eine Person einen Sonnenbrand bekommt. Je schneller sich die Haut rötet desto höher muss auch der Lichtschutzfaktor sein, für welchen man sich entscheidet. Einen guten Anhaltspunkt bietet auch die Haut- und Haarfarbe so sind hellhäutige blonde und rothaarige Menschen, die unter Umständen noch viele Sommersprossen haben anfälliger für Sonnenbrand wie dunklere Hauttypen.
Wie lange man mit der gewählten Sonnencreme in der Sonne gut geschützt ist, lässt sich einfach errechnen. Man nimmt die Zahl der Minuten, die es dauert, bis sich die Haut unter Sonneneinwirkung rötet und multipliziert sie mit dem Lichtschutzfaktor. Angenommen es würde acht Minuten dauern, bis sich bei einer Person die Haut rötet und sie würde sich für den Lichtschutzfaktor 15 entscheiden, so könnte diese Person 120 Minuten gut geschützt in der Sonne bleiben. Jemand bei dem sich die Haut schon nach vier Minuten rötet jedoch nur 60 Minuten.
Um die volle Wirkung der Sonnencreme zu gewährleisten, muss regelmäßig nachgecremt werden. Denn vor allem durch Schwimmen und mechanischen Abrieb etwa durch Sand oder durch Schwitzen beim Sport schwindet die Sonnencreme auf der Haut. Damit der Schutz gleichmäßig erhalten bleibt, sollte man also auf jeden Fall immer darauf Achten nach dem Schwimmen nachzucremen. Wichtig dabei ist das sich der Schutz durch erneutes Cremen nicht verlängert. Die Schutzzeit beginnt immer mit dem ersten Auftragen und kann auch durch mehrmaliges Nachcremen nicht verlängert werden.
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