Um die Abwehrkräfte zu stärken und sich zu entspannen, ist der Besuch in einer Sauna zu empfehlen. Dabei wechselt sich das Schwitzen mit Abkühlen und Ausruhen ab.
Angeboten werden öffentliche Saunagänge in Saunabetrieben, Fitnessstudios und Wellnesseinrichtungen. Vor dem Besuch in einer Sauna sollte man einige Verhaltensregeln beachten.
In Deutschland ist es üblich, sich vor dem Gang in die Saunakabine zu duschen. Zudem sollte man stets aus hygienischen Gründen ein großes Handtuch als Sitzunterlage mit sich führen. Außerdem gilt es als höflich, wenn man die anderen Saunagäste kurz begrüßt. Während man in Skandinavien ganz gern ein Schwätzchen während des Saunabesuchs hält, schweigt man sich in Deutschland lieber aus. So können die Verhaltensregeln von Land zu Land also sehr unterschiedlich sein.
Zu Beginn des Saunabesuchs duscht man zunächst und trocknet sich gut ab. Anschließend begibt man sich in die Saunakabine und sucht sich einen geeigneten Platz auf einer Sitzbank aus. Empfehlenswert für Sauna-Anfänger sind vor allem die unteren Bänke, da dort die Hitze nicht so stark ist wie auf den oberen Bänken, die von erfahrenen Saunagängern bevorzugt werden.
In einer finnischen Sauna wird in der Regel ein Aufguss durchgeführt, der auch als Höhepunkt des Saunaganges angesehen wird. Dabei gibt ein Saunameister in kleinen Mengen Wasser aus einem hölzernen Kübel auf die heißen Saunaofensteine, was zur Verdampfung des Wassers führt.
Mit einem Handtuch, das Wacheltuch genannt wird, verwirbelt der Saunameister den Dampf, um ihn im ganzen Saunaraum zu verteilen. Auf diese Weise wird ein noch intensiverer Schwitzvorgang ermöglicht. Darüber hinaus verwendet man für einen Aufguss auch spezielle Duftkonzentrate, die in das Aufgusswasser gegeben werden. Zu den wohlriechenden Düften gehören zum Beispiel Eukalyptus, Minze, Menthol, Fichte, Zitrusdüfte oder Latschenkiefer.
Die empfohlene Dauer für einen Schwitzvorgang liegt bei 8–15 Minuten. Danach sollte eine kurze Abkühlungsphase erfolgen. Wer möchte, kann vor der kalten Dusche auch ein Luftbad im Freien nehmen, damit sich die Atemwege schneller abkühlen können.
Nachdem der Schweiß abgeduscht wurde, begibt man sich in den Ruheraum, um sich dort auszuruhen. Die Pause sollte mindestens 15 Minuten dauern. Danach kann man die Saunakabine erneut aufsuchen. Insgesamt darf dieser Vorgang bis zu dreimal wiederholt werden.
Um eine nachhaltige Wirkung auf die Gesundheit zu erzielen, ist es ratsam, eine Sauna zwei oder dreimal in der Woche aufzusuchen.
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