27. Juli 2009
Von Viola Reinhardt
Wer darüber nachdenkt, sich im eigenen Haus eine Sauna zu bauen, steht oft vor der Entscheidung: Dampfbad oder Sauna? Dabei muss man sich gar nicht zwingend für eines der beiden entscheiden. In Kombination sind diese ein unschlagbares Team. Eine Kombisauna im Haus lässt täglich das perfekte Wellnessprogramm zu und das zu jeder Tages- oder Nachtzeit.
Kombigeräte sind im Trend. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch die gute alte Saunakabine für zu hause inzwischen viel mehr kann als nur heiß oder Dampf. Innerhalb weniger Jahre hat sich die Kombisauna zur beliebtesten Saunavariante für die eigenen vier Wände entwickelt. Rund 60 Prozent der verkauften Heimsaunen sind heute Kombigeräte. Kombisauna – das bedeutet Dampfbad und finnische Sauna in einem. Wer ein solches Gerät sein Eigen nennt, verfügt über die perfekte Wohlfühl-Kombination.
Denn in Kombination können die beiden Saunaformen ihre Vorteile optimal entfalten. Das Dampfbad ist wohltuend für Menschen, die Probleme mit den Bronchien haben oder unter Asthma leiden. Denn die feuchtwarme Luft kondensiert an den Schleimhäuten und löst so den festsitzenden Schleim. Viele Menschen vertragen auch die feuchte besser als die trockene Hitze. Wird der Dampf zusätzlich mit ätherischen Ölen oder Aromen gemischt, ist die Dampfsauna der perfekte Genuss.
Nach einer Aufwärmphase im Dampfbad ist auch für Empfindliche die finnische Sauna wesentlich besser verträglich. Da der Kreislauf und die Durchblutung nun schon angeregt sind, werden in der trockenen Hitze die Schlackenstoffe, die den Körper belasten, in den Blutkreislauf abtransportiert. Dadurch verbessert sich das Wohlbefinden und sichtbar auch das Hautbild. Die finnische Sauna kann daher mit Fug und recht als Anti-Aging-Kick bezeichnet werden.
Besonders empfehlenswert ist die Kombination von Dampfbad und finnischer Sauna für Menschen, die unter Gelenkproblemen leiden. Die Wärme und alle damit verbundenen Entgiftungsprozesse sind wie eine kleine Kur für die oft stark belasteten Gelenke. Auch die Muskeln lockern sich in der Kombisauna optimal, da die Temperaturveränderung nicht abrupt erfolgt, sondern stufenweise. Daher sollte auch immer mit dem Dampfbad begonnen werden.
Wie bei jedem Saunagang ist es auch beim Kombisaunen wichtig, es nicht zu übertreiben. Sauna ist kein Wettbewerb und es geht nicht darum, wer es am längsten aushält. Bei Unwohlsein sollte der Saunagang sofort abgebrochen und der Körper abgekühlt werden. Hinterher empfiehlt es sich ihm in jedem Fall Ruhe gönnen. Das Optimum an Wohlfühlen erreicht man allerdings indem man nach der Entschlackung und Entspannung noch ein das i-Tüpfelchen durchführen lässt: Ein Ganzkörpermassage mit ätherischen Ölen.
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