1. März 2010
Sehstörungen können unterschiedlich ausgeprägt sein. Meist empfiehlt sich eine ärztliche Behandlung, um die Ursache herauszufinden.
Unter dem Überbegriff "Sehstörungen" werden verschiedene Beschwerden aus dem Bereich des Sehens zusammengefasst. Wenn ein Patient unter Sehstörungen leidet, kann er beispielsweise eine eingeschränkte Sehfähigkeit bemerken. Die Patienten sehen dann z.B. nur noch Dinge, die direkt vor ihnen auftreten. Rechts und links davon kann der Patient nicht mehr oder nur noch unscharf sehen. Dies wird als Tunnelblick bezeichnet.
Andere Patienten wiederum sehen Blitze oder Punkte vor den Augen, obwohl sie sonst gut sehen können. Eine Sehstörung kann sich auch dadurch äußern, dass der Patient auf einem oder beiden Augen nur noch verschwommen sehen kann. Einige Patienten sehen die Dinge auch doppelt.
Je nach Ursache der Sehstörungen wird den Patienten schwarz vor Augen, sie fühlen sich schwindelig, leiden unter Kopfschmerzen und/oder müssen sich übergeben.
Wenn ein Patient unter Sehstörungen leidet, können diese ganz plötzlich auftreten oder sich schleichend verschlimmern. Sie können nur kurze Zeit andauern oder auch chronisch sein.
Der Facharzt für die Behandlung von Sehstörungen ist der Augenarzt. Jedoch kann auch die Behandlung bei anderen Ärzten notwendig sein, wenn die Sehstörungen die Folge einer organischen Grunderkrankung sind. Für den behandelnden Arzt ist im Rahmen seiner Diagnostik wichtig, welche Form der Sehstörungen vorliegen, wie lange diese bereits bestehen, ob der Patient weitere Beschwerden hat und ob sich die Sehstörungen im Laufe der Zeit verändert haben.
Der Augenarzt untersucht die Augen des Patienten, indem er diese mit einer speziellen Lampe ausleuchtet und so auch das Gesichtsfeld ausmessen kann. Zusätzlich muss der Patient einen Sehtest durchführen.
Je nachdem, welche ursächliche Erkrankung vermutet wird, können weitere Untersuchungen notwendig sein. Dazu gehören z.B. eine Ultraschalluntersuchung, eine Blutuntersuchung, eine Röntgenaufnahme oder auch eine Computertomografie.
Eine einheitliche Behandlung von Sehstörungen ist nicht möglich. Die Therapie richtet sich immer nach der auslösenden Erkrankung der Beschwerden.
Sehstörungen aufgrund von Augenerkrankungen können häufig durch eine Laserbehandlung gebessert oder geheilt werden. Löst sich die Netzhaut im Auge ab, so kann auch eine Operation notwendig sein, um die Sehkraft zu retten. Auch Medikamente in Form von Augentropfen können notwendig sein, um die Sehstörungen zu bessern.
Häufig ist auch das Tragen von Sehhilfen notwendig, um die Sehstörungen zu beheben. Der Patient kann dabei meist wählen, ob er eine Brille oder Kontaktlinsen tragen möchte.
Hat die Blutuntersuchung ergeben, dass sich der Patient im Unterzucker aufgrund einer Diabeteserkrankung befindet, so muss er Traubenzucker einnehmen, um den Blutzuckerspiegel wieder anzuheben.
Leidet der Patient neben den Sehstörungen unter rasenden Kopfschmerzen und kommt der Arzt aufgrund der Untersuchungen zur Diagnose "Migräne", so können spezielle Schmerzmittel eingenommen werden. Sind die Kopfschmerzen verschwunden, ist der Patient auch von den Sehstörungen geheilt. Neben Schmerzmitteln kann die Migräne auch durch Akupunktur behandelt werden. Ärzte, die nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) behandeln, stechen kleine dünne Nadeln in bestimmte Punkte der Haut und regen so den Energiefluss des Körpers an. Die Behandlung ist praktisch schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen, muss jedoch häufig mehrmals wiederholt werden, bis der Patient eine Besserung verspürt.
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