1. September 2008
Von Tanja Tasci
Sehstörungen bedeuten eine starke Einschränkung für Betroffene im Alltag. Eine medizinische Abklärung der Ursachen sollte umgehend geschehen, da diese sehr unterschiedliche Maßnahmen erforderlich machen.

Eine Sehstörung kann verschiedene Ursachen haben
Sehstörungen treten in unterschiedlichsten Formen auf. Ob Doppelbilder, Schwarzwerden, Tunnelblick, Flimmern, Blitze, helle Punkte oder verschwommene und verzerrte Bilder - alles fällt in den Bereich der Sehstörungen. Je nach Ursache der Sehstörung können sie in Kombination mit Schwindel, Erbrechen, Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen auftreten. Auch gibt es Unterschiede in der Art wie die Sehstörungen auftreten, so können Sehstörung kurzfristig als auch langanhaltend auftreten. Je nach Auslöser können Sehstörung von alleine wieder verschwinden oder eben auch lebensbedrohliche Ursachen haben und somit eine umgehende Behandlung durch einen Arzt bedürfen.
Ursachen für kurzfristige Sehstörungen können Kreislaufprobleme, Unterzuckerung, Migräne oder eine Verschluss der Zentralarterie der Netzhaut (rentaler Arterienverschluss) sein. Zwar sind auch hier die Sehstörungen unangenehm, doch lassen sie meist schon nach kurzer Zeit nach und treten nur phasenweise auf. Sehstörungen die länger anhalten können Ursachen wie Papilleninfarkt verursacht durch Arteriosklerose oder Diabetes, Blutungen im Glaskörper des Auges, Netzhautablösung, Entzündung des Sehnervs, Venen- oder Aterienverschlüsse oder auch eine Entzündung der Kopfaterie. Halten Sehstörungen über Monate oder gar Jahre an kann es sich um Weitsichtigkeit oder Kurzsichtigkeit handeln, aber auch der Grauer Star oder altersbedingte Makuladegeneration. Akute Sehstörungen können ein Alarmzeichen für einen Glaukomanfall, Karatokonus, Entzündung des Sehnervs oder auch eine Folge von Vergiftung oder von Medikamenten sein.
Wichtig bei jeder Art von Sehstörung ist es schnellstens einen Arzt aufzusuchen um lebensbedrohliche Ursachen ausschließen zu können. Grundsätzlich sollten Patienten ihre Sehstörungen so ausführlich wie möglich beschreiben und auch weitere Beschwerden in diesem Zusammenhang können dem Arzt bei der Diagnose auf den richtigen Weg führen. Neben einem Sehtest und einer Augenspiegelung ist eine Blutuntersuchung unumgänglich, doch auch Ultraschalluntersuchungen und ein Amsler-Gitter-Test kann notwendig werden.
Erst wenn die Ursache der Sehstörung genau bestimmt werden konnte, kann der Arzt die notwendige Therapie einleiden. Wichtig ist, dass Patienten hier ihrem Arzt vollständig vertrauen, da das Symptom Sehstörung für Laien kaum eindeutig zuordenbar ist. Zur eigenen Sicherheit sollten Patienten mit Sehstörungen nicht am Straßenverkehr teilnehmen und auch nicht an Maschinen tätig werden. Je nach Ursache können Sehstörungen vom Facharzt relativ schnell behoben werden und so sollten sich Patienten nie scheuen ärztlichen Rat auch bei erstmalig auftretenden Sehstörungen einzuholen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
13.02.12 | |
![]() | SEHSTöRUNGEN |
10.02.12 | |
![]() | SEHSTöRUNGEN |
07.02.12 | |
![]() | SEHSTöRUNGEN |
03.02.12 | |
![]() | SEHSTöRUNGEN |
25.01.12 | |
![]() | SEHSTöRUNGEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Sehstörungen Forum


Immer mehr Menschen brauchen eine Brille. Ob Computerarbeit oder Fernsehen - von den Augen wird Höchstleistung v...