1. März 2010
Viele Menschen leiden unter Schwindel. Verschiedene Therapien können helfen, dieses Symptom zu lindern.
Schwindel kann ganz plötzlich auftreten und nach kurzer Zeit wieder verschwunden sein. In anderen Fällen tritt der Schwindel immer in bestimmten Situationen auf und dauert längere Zeit an.
Patienten, die unter Schwindel leiden, haben das Gefühl, der Boden würde sich bewegen. Alles um sie herum dreht sich und bei starken Schwindelattacken können die Patienten auch auf den Boden fallen. Zuvor kann auch das Gehen Probleme bereiten.
Teilweise bemerken die Patienten den Schwindel nur, wenn sie den Kopf zur Seite neigen.
Einige Patienten, die über Schwindel klagen, bemerken gleichzeitig auch eine Übelkeit, teilweise müssen sie sich auch erbrechen. Zusätzlich kann auch ein Rauschen in den Ohren bemerkt werden.
Fast alle Patienten, die über Schwindel klagen, sehen blass aus.
Klagt ein Patient über Schwindel, so muss der Arzt die zugrunde liegende Ursache herausfinden, um die Beschwerden zu behandeln. Der Arzt führt eine körperliche Untersuchung durch und misst dabei auch den Blutdruck. Auch das Blut des Patienten wird untersucht. Zusätzlich erfolgen weitere Untersuchungen wie z.B. ein EEG (eine Messung der Hirnströme), eine Kreislaufprüfung, ein EKG (Messung der Herzströme) sowie eine eingehende Untersuchung bei einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt.
Verspürt ein Patient den Schwindel z.B. nur während einer Schifffahrt, so kann der Arzt Medikamente verordnen, die kurz vor einer Reise eingenommen werden können und dann auch gegen weitere Symptome wie die Übelkeit wirken.
Einige Formen des Schwindels können auch mit Krankengymnastik therapiert werden. Besonders wenn ein Patient die Schwindelgefühle bei einem seitlich geneigten Kopf bemerkt, können die Beschwerden gut mit Physiotherapie geheilt werden.
Schwindel kann das Symptom vieler verschiedener Krankheiten sein. Teilweise können diese Grunderkrankungen mit Akupunktur behandelt werden. Dies ist z.B. bei der Migräne der Fall. Die Patienten müssen sich dazu in bestimmten Abständen in der Praxis ihres Arztes einfinden. Der Arzt sticht hauchdünne Nadeln in bestimmte Punkte der Haut und kann so die Migräne (und natürlich auch den Schwindel) therapieren. In der Therapie der Migräne werden auch verschiedenartige Schmerzmittel eingesetzt.
In einigen Fällen liegt dem Schwindel auch ein Tumor zugrunde. Dieser muss operativ entfernt werden, damit der Patient auch vom Schwindel befreit werden kann. Nach der Operation wird der Patient bei bösartigen Tumoren in der Regel mit einer Strahlen- oder Chemotherapie weiterbehandelt. Bis zum Abschluss der Akutbehandlung ist meist ein mehrwöchiger stationärer Aufenthalt in einem Krankenhaus sowie im Anschluss daran in einer Rehabilitationsklinik notwendig. Anschließend wird der Patient ambulant behandelt.
Hat der Patient eine Erkrankung im Bereich der Ohren, die den Schwindel auslöst, so kann auch eine Operation am Ohr notwendig werden, um den Schwindel zu behandeln.
Hat ein Patient Fieber und verspürt dabei Schwindelgefühle, so ist es außerordentlich wichtig, dass viel getrunken wird. Am besten eignen sich dabei Tee und Mineralwasser.
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