Schwindel

Schwindelgefühle können auf Störungen des Gleichgewichtssinns hinweisen

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  • von Paradisi-Redaktion
Dunkelhaarige Frau fasst sich an die Stirn, hat Kopfschmerzen
Stressed businesswoman © Suprijono Suharjoto - www.fotolia.de

Schwindel ist eine Gleichgewichtsstörung, bei der der Betroffene ein Gefühl von Schwanken oder Drehen verspürt. Auslöser für Schwindel (Vertigo) sind unter anderem Durchblutungsstörungen im Gehirn, Migräne oder sehr niedriger Blutdruck.

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Als Schwindel wird eine Störung des Gleichgewichtssinnes bezeichnet. Passen die Empfindungen der Bogengänge im Innenohr, wo Bewegung und Lage des Körpers gemessen werden, nicht mehr mit den Reizen zusammen, die das Auge aufnimmt, so kommt es zum so genannten Schwindel.

Schwindeltypen

Dieser kann sich auf verschiedene Arten äußern, die immer je nach Auslöser und Art der Bewegung, die gefühlt wird, unterschieden werden. Man unterscheidet:

  • Drehschwindel
  • Sekundenschwindel
  • Raum-Unsicherheit und
  • Gang-Unsicherheit

So gibt es Formen, in denen ein Schwanken wahrgenommen wird, Schwindel kann sich aber auch als Drehen äußern oder als Gefühl, keinen festen Stand mehr auf dem Boden zu haben.

Begleitsymptome

Neben dem eigentlichen Schwindelgefühl kommt es oft zu weiteren Symptomen, wie etwa

Ursachen

Ursachen können unter anderem

wie er bei vielen Menschen Veranlagung ist. Betroffen sein kann auch das Innenohr oder es können bestimmte Hirnnerven Auslöser des Schwindels sein, wenn sie die Informationen aus dem Innenohr nicht richtig an das Gehirn weiterleiten.

Behandlung

Nach dem Stellen der Diagnose durch den Arzt wird eine geeignete Therapie verordnet, die sich meist auf die

beschränkt. Zusätzlich kann aber auch ein Schwindelpatient durch

  • gesunde Lebensweise und
  • Anregungen des Herz-Kreislauf-Systems

einiges dafür tun, die Schwindelanfälle zu verringern.

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