Atembeschwerden

Aus Atemnot resultiert Luftmangel, der durch Krankheiten entsteht oder psychisch bedingt ist

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  • von Paradisi-Redaktion
Kleines Mädchen beim Arzt mit Inhalationsgerät
inhalation © Vladislav Gajic - www.fotolia.de

Atembeschwerden entstehen durch Luftmangel in der Lunge. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich; es kann durch Lungenkrankheiten wie Asthma, Bronchitis, die sogenannte Raucherlunge oder eine Lungenentzündung ausgelöst werden, oder aber durch andere Erkrankungen wie Herzschwäche, Grippe, Keuchhusten oder eine Erkältung. Um Atemnot zu bekämpfen, gibt es zum einen Medikamente, zum anderen empfiehlt sich auch der Aufenthalt an der frischen Luft.

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Atembeschwerden sind Beschwerden beim Atmen in Ruhe oder bei körperlicher Betätigung. Die Patienten versuchen bei Atemnot schneller zu atmen, um den Sauerstoffmangel auszugleichen. Diese schnellere Atmung bewirkt eine Verstärkung der Atemnot, da dadurch kein tiefes Einatmen möglich ist, und so der Sauerstoffmangel verstärkt wird.

Äußerliche Anzeichen für Atembeschwerden sind blasse Haut und bläulich verfärbte Lippen. Ein weiteres Kennzeichen für Atemnot ist die schnelle Atmung der Patienten. Die Patienten haben Angst, was an der Gesichtsmimik deutlich erkennbar ist. Häufig ist die Atemnot mit Schweißausbrüchen im Gesicht oder am Körper verbunden. Bei den Atembeschwerden sind die Bronchien und die Lungen betroffen. Atembeschwerden führen zu einer verminderten Durchblutung im ganzen Körper, wobei von der schlechteren Durchblutung zuerst die Hände und Füße betroffen sind. Auch Schwindel oder Bewusstlosigkeit können bei starken Atembeschwerden auftreten.

Das Herz versucht den Sauerstoffmangel im Blut auszugleichen, und schlägt schneller. Viele Patienten können dieses Herzrasen genau wahrnehmen, was ihre Angst und eine noch schnellere Atmung verstärkt. Die Ursachen für Atembeschwerden sind sehr vielfältig. Als erstes sind hier chronische Erkrankungen der Atemwege zu nennen, wie die chronische Bronchitis. Auch Asthma oder Lungenerkrankungen bewirken Atembeschwerden. Erkrankungen des Herzens, hier vor allem der Herzklappen, sind häufig mit Atembeschwerden verbunden. Aber auch bei Erkältungen und grippalen Infekten können Atembeschwerden auftreten.

Patienten mit Atembeschwerden sollten einen Arzt aufsuchen, der die Ursache herausfindet und die weitere Therapie mit dem Patienten bespricht und einleitet. Beim plötzlichen Auftreten von Atembeschwerden sollte der Patient unbedingt beruhigt werden, in eine bequeme sitzende Position gebracht werden, und zu einer langsamen Atmung mit einer betont langsamen Ausatmung angehalten werden.

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