12. April 2011
Eine Schwangerschaft, die als Risikoschwangerschaft eingestuft wurde, kann viele Komplikationen mit sich bringen. Die Geburt einer Risikoschwangerschaft wird als Risikogeburt bezeichnet.
Auf eine Risikoschwangerschaft folgt eine Risikogeburt. In vielen Fällen kommt das Baby nach einer Risikoschwangerschaft dennoch gesund und munter zur Welt, und auch die frischgebackene Mutter ist danach wohlauf.
Diagnostiziert der Arzt eine Risikoschwangerschaft, so bedeutet dies für die werdende Mutter, dass sie öfter zur Vorsorgeuntersuchung zu ihrem Frauenarzt gehen muss. Der Arzt untersucht das Baby dann öfter per Ultraschall und kontrolliert regelmäßig die Blutwerte der werdenden Mutter. Auch die Mitbehandlung durch einen anderen spezialisierten Facharzt kann dann während der Risikoschwangerschaft notwendig werden. Die Folge einer Risikoschwangerschaft kann auch sein, dass die Schwangere bis zur Geburt liegen, teilweise sogar im Krankenhaus bleiben muss. Wieder andere Risikoschwangerschaften bringen eine ständige Medikamenteneinnahme mit sich oder evtl. auch eine Ernährungsumstellung der Schwangeren. Wenn eine Schwangere sich körperlich nicht mehr belasten darf, muss eine Haushaltshilfe die Arbeiten im Haushalt für sie übernehmen.
Die Folgen einer Risikoschwangerschaft können nicht nur gesundheitliche Beeinträchtigungen der Mutter sein sondern auch des ungeborenen Babys. Die Babys werden im Bauch der Mutter oftmals unterversorgt und können dadurch nicht so gut wachsen wie andere Babys. Durch die Unterversorgung können sich auch bleibende körperliche und/oder geistige Störungen entwickeln.
Nicht immer geht eine Risikoschwangerschaft auch glücklich zu Ende. Die Folge einer Risikoschwangerschaft ist oftmals eine Frühgeburt. Das Baby kommt dann entweder spontan viele Wochen zu früh zur Welt oder es wird im Rahmen eines geplanten Kaiserschnittes als Frühgeburt geboren. Es muss dann oftmals noch in einen Inkubator, einen Brutkasten. Teilweise kann so ein kleines Baby noch nicht einmal selbstständig atmen oder trinken und muss daher künstlich beatmet und ernährt werden. Dank der modernen Medizin tragen jedoch viele Frühchen keinerlei Schäden davon und entwickeln sich zu ganz normalen und gesunden Kindern. Einige Frühchen jedoch behalten geistige oder körperliche Behinderungen zurück.
Eine Risikoschwangerschaft zieht immer eine engmaschige ärztliche Behandlung nach sich. Viele Frauen können ihre Schwangerschaft dadurch nicht mehr genießen, da sie immer die Angst haben, ihr Baby zu verlieren oder zu früh zu entbinden.
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Von der Autorin Beatrix Fay der Ratgeber Ein paar Wunder bitte. Bericht über eine Risikoschwangerschaft.
