Mittwoch 15.02.2012 09:20

Risikoschwangerschaft

Einstufung der Frau als Risikoschwangere nach der Liste der möglichen Risiken

Eine Schwangerschaft wird als Risikoschwangerschaft bezeichnet, wenn bei der Anamnese, der körperlichen Untersuchung oder in den Labordaten pathologische Auffälligkeiten aufgetreten sind, die bei der Mutter oder dem Kind Komplikationen erwarten lassen.

Als Risikoschwangerschaft gelten alle Schwangerschaften, in denen mögliche oder vorhandene Risiken für die werdende Mutter oder das Kind erkannt werden. Die Früherkennung dieser Risiken ist das Ziel der Betreuung und der regelmäßigen Untersuchung einer Schwangeren und des ungeborenen Kindes im Mutterleib.

Die Einstufung einer Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft bedeutet für die Schwangere, dass von der Krankenkasse einige zusätzliche Leistungen übernommen werden, die nicht zu den Standardleistungen während einer Schwangerschaft gehören. Zu diesen zusätzlichen Leistungen zählen mitunter häufigere Untersuchungen durch den Gynäkologen, Überweisungen zu Spezialisten im Gebiet der Früherkennung oder die weiterführende Diagnostik durch Fruchtwasseruntersuchungen oder Hormonanalysen. Eine Risikoschwangerschaft bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass bei der Entwicklung des Kindes etwas nicht stimmt, denn über 95 Prozent der Schwangerschaften enden mit der Geburt eines gesunden Kindes.

Die Bezeichnung Risikoschwangerschaft ist vielmehr eine Warnung für die Ärzte, dass es bestimmte Risiken gibt, die zu Komplikationen in der Schwangerschaft führen können und deshalb beobachtet werden müssen. Die Gründe für eine Risikoschwangerschaft sind zahlreich: Sowohl werdende Mütter unter 18 und über 35 Jahren als auch Komplikationen bei früheren Schwangerschaften, Mehrlingsschwangerschaften oder verschiedene Erkrankungen der Schwangeren sind Risiken für Unregelmäßigkeiten während der Schwangerschaft oder der Geburt.

Die Liste für Gründe einer Risikoschwangerschaft wird stetig länger, sodass schon über die Hälfte der Schwangerschaften als risikobehaftet eingestuft werden. Die Statistik aber zeigt, dass nur ein geringer Bruchteil der Risikoschwangerschaften auch wirklich folgenschwere Komplikationen beinhalten.

Diese Seite enthält Informationen zu Themen wie Anamnese, Diagnose, Fehlgeburt, Gefahr, Infektionen, Komplikationen, Mutter, Schwangere, Schwangerschaft, Vorerkrankung, Vorsorge und Überwachung. Werfen Sie einen Blick in themenverwandte Bereiche, um möglicherweise noch weitere Informationen zu erhalten.

GRUNDINFORMATIONEN UND HINWEISE ZUR RISIKOSCHWANGERSCHAFT

Was eine normale Schwangerschaft zur Risikoschwangerschaft werden lässt

Die Wahrscheinlichkeit einer Risikoschwangerschaft wird bei Frauen, die älter als 40 Jahre sind, größer.

Was eine normale Schwangerschaft zur Risikoschwangerschaft werden lässt

Vermeidbare Risiken in einer Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft sollte unbedingt auf Alkohol- und Zigarettenkonsum verzichtet werden.

Vermeidbare Risiken in einer Schwangerschaft

Leistungen der Krankenkasse bei einer Risikoschwangerschaft

Frauen, bei denen eine Risikoschwangerschaft festgestellt wurde, werden von der Krankenkasse mit besonderen finanziellen Leistungen unterstützt.

Leistungen der Krankenkasse bei einer Risikoschwangerschaft

Kriterien für eine Risikoschwangerschaft

Die Schwangere muss nicht unbedingt krank sein, um als Risikoschwangere eingestuft zu werden.

Kriterien für eine Risikoschwangerschaft

Mögliche Folgen einer Risikoschwangerschaft

Infolge einer Risikoschwangerschaft kann es zu einer Frühgeburt oder zu Geburtskomplikationen kommen. Das Baby kann Schäden davon tragen.

Mögliche Folgen einer Risikoschwangerschaft

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