Reis

Zwei Mähdrescher und ein Traktor auf Feld bei Getreideernte

Man unterscheidet mitunter in Form von Rundkorn-, Mittelkorn und Langkornreis

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Von Reis gibt es unglaubliche 8.000 verschiedene Sorten. Für sehr viele Menschen auf der Welt ist Reis ein Grundnahrungsmittel.

Sorten

Bereits seit mehreren tausend Jahren kennt man den Reis und nutzt ihn als Grundnahrungsmittel. Da ist es nicht verwunderlich, welch große Mengen Reis auf der ganzen Welt angebaut werden, um die Nachfrage zu stillen.

Reis wird grundsätzlich in drei große Sorten aufgeteilt: Rundkornreis, Mittelkornreis und Langkornreis. Dabei unterscheiden sich jeweils die Form und die Größe der Reiskörner.

Rundkornreis

Der Rundkornreis ist unser klassischer Milchreis. Die Reiskörner haben die Eigenschaft, dass sie beim Kochen nicht nur weich, sondern auch sehr klebrig werden.

Aus den Reissorten, die zum Rundkornreis zählen, kann man aber nicht nur Milchreis herstellen, sondern beispielsweise auch Sushi. Grund für die klebrige Eigenschaft des Rundkornreises ist die darin enthaltene Stärke, die beim Kochen freigesetzt wird.

Mittelkornreis

Ähnlich verhält es sich auch beim Mittelkornreis. Dazu zählt eine Reissorte, die in Italien angebaut und gerne zum Kochen eines Risottos verwendet wird: Arborio-Reis. Auch diese Reissorte gibt beim Kochen Stärke ab, die Reiskörner bleiben jedoch fester als ein Rundkornreis.

Langkornreis

Ganz anders ist es beim beliebten Langkornreis. Die Reiskörner bleiben auch nach dem Kochen noch relativ hart und vor allem trocken. Jedes einzelne gekochte Reiskorn kann man von der Gabel rieseln lassen, was bei den anderen Sorten nicht möglich ist. Langkornreis verwendet man als klassische Beilage zu Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegerichten.

Beliebte Sorten, die zum Langkornreis gezählt werden, sind

Der Basmati-Reis schmeckt sehr aromatisch. Die einzelnen Reiskörner müssen eine bestimmte Größe haben, sonst darf Basmati-Reis nicht unter diesem Namen verkauft werden.

Patna-Reis ist ein relativer harter Reis mit durchsichtigen Reiskörnern. Jasmin-Reis hat seinen Namen, weil beim Kochen ein feiner Jasminduft verstreut wird. Deswegen wird diese Reissorte auch als Duftreis bezeichnet. Jasmin-Reis schmeckt auch anders als andere Reissorten. Während die meisten Reissorten nur wenig Geschmack haben, ist dies beim Jasmin-Reis anders.

Von Braun- und Bio-Reis bis zu Natur- und Schnellkochreis

Steht man im Supermarkt vor dem Regal mit den Reispackungen, so kann man unterschiedliche Bezeichnungen lesen. Reissorten unterscheidet man in Braun- bzw. Naturreis, in Bio-Reis und in Schnellkochreis.

  • Bio-Reis ist Reis aus biologischem Anbau.
  • Schnellkochreis geht, wie der Name schon sagt, beim Kochen schneller, weil er bereits vorgegart wurde.
  • Am gesündesten ist der Braun- bzw. Naturreis, weil er nur wenig behandelt wurde und noch die meisten Nährstoffe in sich trägt.
  • Risottoreis wird nochmals in drei Sorten unterschieden (u.a. Arborio), je nachdem, wie fein die Reiskörner sind und wie weich sie beim Kochen werden.

Daneben wird Reis in Qualitätsstufen eingeteilt.

  • Der qualitativ minderwertigste Reis ist der Bruchreis.
  • Auch der Haushaltsreis enthält noch bis zu 1/4 Bruchreis, jedoch wesentlich weniger als der reine Bruchreis.
  • Spitzenreis ist der hochwertigste Reis, dicht gefolgt vom Standardreis.

Gesundheitliche Eigenschaften

Besonders in Thailand wird auch Reismehl verwendet. Es eignet sich zwar nicht als alleiniges Mehl zum Backen, kann aber mit anderen Mehlsorten gemischt werden.

Reis ist ein sehr gesundes Nahrungsmittel, das auch wichtige Eigenschaften besitzt:

  • Reis wirkt unter anderem entschlackend. Wer also unter Wasseransammlungen im Körper leidet, kann durchaus einmal einen Reistag einlegen, sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen.

  • Auch ein zu hoher Blutdruck kann durch den regelmäßigen Genuss von Reis auf natürliche Weise reguliert werden.

  • Reis enthält nur wenig Fett, dafür aber viele B-Vitamine, Vitamin E sowie Mineralstoffe.

  • Im Gegensatz zu anderen Getreidesorten ist Reis glutenfrei, das heißt, dass Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit Reis bedenkenlos essen können.

Grundinformationen zu Getreideprodukten

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: zwei grüne Mähdrescher und Traktor ernten ein Getreidefeld ab © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema