Beliebte Salatarten und dafür geeignete Zutaten - vom Nudelsalat bis zum gemischten Salat

Salat mit Hähnchenstreifen in hoher, quadratischer Schale mit Unterteller und grüner Serviette

Zutaten und passende Dressings für die klassischen Salatarten wie Kartoffelsalat, Wurstsalat, Tomatensalat, Gurkensalat, Bauernsalat und Co

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  • von Paradisi-Redaktion

Salate sind vielseitig, sie können nicht nur die Grundlage für eine gesunde Ernährung bilden, sondern sie bereichern viele Anlässe.

Verschiedene Anlässe und Zutaten

Ob

Salate sind immer ein willkommener Gaumenschmaus. Dabei unterscheidet man zwischen Blattsalaten, Rohkostsalaten, gemischten Salaten oder Salaten aus verschiedenen Zutaten. Diese bestehen entweder aus gemischten Salatarten oder aus unterschiedlichen Zutaten.

Ein Salat kann als Vor-, Hauptspeise oder als Beilage dienen. Fast jedes Lebensmittel kann auch in einem Salat Verwendung finden.

sind nur einige Zutaten, die man verwenden kann.

Die Wahl des richtigen Dressings

Salate sind abwechslungsreich und man kann auch gut Reste einer Mahlzeit zu einem Salat verarbeiten. Mit immer neuen Kreationen kann man so seine Lieben überraschen. Dabei spielen natürlich auch das Dressing und die Gewürze eine entscheidende Rolle.

Man kann Gewürze, aber auch frische Kräuter verwenden, wie zum Beispiel

runden so manches Salatrezept ab. Dill passt besonders gut zu Salaten mit Salatgurke und Basilikum zu Rezepten mit Tomaten.

Mit unterschiedlichen Dressings verwandeln sich die Salate in immer neue Variationen. Als Öle eignen sich beispielsweise Sonnenblumenöl, Rapsöl, Olivenöl, Walnussöl oder Sesamöl. Den besten Geschmack bieten kaltgepresste Öle und sie sind auch vollwertiger. Alternativ können auch Joghurt, Crème Fraîche, Schmand oder Sahne zum Einsatz kommen.

Für die nötige Säure sorgen

  • Balsamico Essig
  • Zitronensaft
  • Weinessig
  • Himbeeressig
  • Kräuteressig oder auch
  • Branntweinessig.

Eine Salatsoße kann unter anderem auch mit Ketchup, Mayonnaise, Suppenbrühe, Flüssigwürze, Sojasoße oder Senf abgerundet werden.

Viele Dressings können frei kreiert werden, aber es gibt auch vorgegebene Rezepte wie zum Beispiel bei einer Cocktailsoße, dem French-Dressing oder dem Thousand-Island-Dressing.

Pflücksalat – frische Vitamine aus Topf oder Beet

Tipps zum Anzüchten von Salatgemüse

Pflanzensamen werden aus Beutel in Hand geschüttet
säen 05 © Lianem - www.fotolia.de

Frischer und knackiger Salat aus eigener Erde – dazu braucht man keinen Garten. Pflücksalat gedeiht auch im Topf auf dem Balkon oder der Fensterbank. Die Aussaat beginnt ab März, der Handel bietet außerdem vorgezogene Pflanzen. Tipps zu Anzucht, Pflege und Ernte.

Anzucht in Topf oder Kasten

Pflücksalat können Sie direkt in den Topf oder Balkonkasten säen. Oder Sie nutzen eine flache Anzuchtschale, in der sie die Samen gleichmäßig verteilen und leicht andrücken. Da die Saat zum Keimen Licht benötigt, sollte sie nur dünn mit Erde bedeckt sein.

Tipp: Spezielle Gemüseerde ist mit Naturdünger angereichert und kann durch zugesetzte Tonmaterialien mehr Wasser speichern.

Gießen und pflegen

Viel Pflege benötigt Pflücksalat nicht. Zu Beginn muss man jedoch behutsam wässern, idealerweise mit einem weichen Wasserstrahl. So wird verhindert, dass die Samen abschwemmen. Bis zum Auflaufen kann man den Topf zudem mit einer transparenten Folie abdecken.

Achtung: Bei hoher Feuchtigkeit öfters lüften, sonst bildet sich Schimmel.

Laufende Ernte

Pflücksalate wachsen laufend nach. Bereits vier bis sechs Wochen nach der Aussaat lassen sich die ersten Blätter ernten. Dazu schneiden Sie einfach das äußere Grün mit einer Schere ab.

Wenn das Herz intakt bleibt, versorgt die Pflanze Sie den ganzen Sommer über mit frischen Vitaminen.

Tipp: Wer mehrere Sorten sät, hat jederzeit bunte Vielfalt auf dem Teller.

Warm und kalt

An der Vielzahl der Möglichkeiten lässt sich schon erahnen, wie abwechslungsreich Salate zubereitet werden können. Man unterscheidet auch zwischen kalten und warmen Salaten. Wobei dann meist ein kalter Salat beispielsweise mit warmen Putenbruststreifen gereicht wird.

Bei einigen Rezepten werden die Salate warm serviert. Auch Wurst und Fleisch können Bestandteil eines Salates sein. Weiterhin gibt es Salate mit Meeresfrüchten und Fisch.

Außerdem gibt es noch den Fruchtsalat, der in der Regel als Nachtisch serviert wird.

Salat richtig zubereiten - Darauf sollte man achten!

Frischer gemischter Salat wird aus Schüssel genommen
mixed lettuces © Olga Lyubkina - www.fotolia.de

In keiner anderen Jahreszeit ist der Salat so beliebt wie im Sommer. Kein Wunder, haben die meisten bei sengender Hitze ohnehin keinen großen Hunger, sondern eher Appetit auf etwas Frisches. Ein leichter Salat, frisch und knackig ist im Sommer daher ideal.

Bei der Zubereitung jedoch werden immer wieder gern die gleichen Fehler begangen. Wertvolle Inhaltsstoffe gehen verloren, wenn Salat geschnitten und danach erst gewaschen wird. Dann ist er nur noch verwässert, fad und nahezu frei von Geschmack. Daher nun ein paar wertvolle Hinweise, wie man Salat zubereiten sollte:

Zunächst sollte der Salat gründlich mit klarem Wasser abgespült werden. Anschließend ist es ratsam den Salat in einer Salatschleuder zu trocknen. Hat man eine solche nicht im Haushalt, kann der nasse Salat auch in ein Küchenhandtuch gelegt werden und mit der typischen Drehbewegung einer Schleuder getrocknet werden. Das sollte man allerdings lieber im Freien machen, dann es kann spritzen!

Nun den Salat zupfen und nicht schneiden. Anderenfalls werden die empfindlichen Pflanzenzellen geschädigt und der wertvolle Pflanzensaft läuft aus. Beim Zupfen werden nämlich die meisten Zellen gut erhalten und es gelangen nahezu alle wichtigen Vitamine dorthin, wo sie gebraucht werden, in der Schüssel!

Als Krönung ein leichtes Dressing darüber geben. Eine Mischung aus pflanzlichem Öl, frischen Kräutern und einem Schuss Balsamico-Essig machen aus jedem einfachen Salat eine Kür.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über beliebte Salatarten und dafür geeignete Zutaten.

Nudelsalat

Der Nudelsalat ist ein Klassiker und passt zu vielen Gelegenheiten. Ganz nach Wahl der Zutaten kann er pikant, fruchtig, herzhaft, leicht oder schwer sein.

Nudelarten

Ein Nudelsalat wird gerne zum Grillen gereicht oder als Mitbringsel für eine Party gemacht. Als Nudeln für einen Nudelsalat eignen sich Fusilli, Penne oder beispielsweise auch Hörnchen-Nudeln. In jedem Fall müssen die Nudeln mundgerecht sein.

Man kann Nudeln aus reinem Hartweizengrieß oder auch Eiernudeln verwenden. Die Nudeln werden vorher abgekocht und sollten möglichst al dente sein - ansonsten wird der Salat sehr schnell matschig.

Dressing und Zutaten

Bei der wohl beliebtesten Nudelsalatvariante wird der Nudelsalat mit Mayonnaise angemacht. Mit einer Salatmayonnaise ist er zwar sehr lecker, aber eben auch mächtig.

Die Mayonnaise kann selbst zubereitet werden oder man greift zu einem Fertigprodukt. Ein leichter Nudelsalat wird eher mit einer Joghurt- oder Schmandsoße und Zitronensaft zubereitet.

Ein Nudelsalat kann in zahlreichen Geschmackvarianten zubereitet werden. Die besondere und individuelle Note verleihen ihm das Dressing, die Gewürze und Kräuter sowie die individuellen Zutaten.

Die Zutaten werden unter die kalt gewordenen Nudeln gemischt.

Beliebte Zutaten für einen Nudelsalat sind

Beliebte Variationen

Man kann einen Nudelsalat aber auch unter ein bestimmtes Motto stellen. Zum Beispiel italienischer Nudelsalat, asiatischer Nudelsalat, mexikanischer Nudelsalat, griechischer Nudelsalat, vegetarischer Nudelsalat oder Nudelsalat Frutti di Mare.

Italienisch

Für einen italienischen Nudelsalat kann man das Dressing aus Balsamico und Olivenöl herstellen, als Nudeln eignen sich Farfalle. Als Zutaten eignen sich

  • Mozzarella
  • Tomaten
  • Basilikum
  • grüne Oliven
  • Parmaschinken (Prosciutto)
  • Parmesan und
  • italienische Kräutermischung.
Asiatisch

Das Dressing für einen asiatischen Salat kann man zum Beispiel aus Sojasoße, Sesamöl oder Erdnussöl, Limettensaft, Kokosnussmilch geriebenen Ingwer und durch die Knoblauchpresse gedrücktem Knoblauch herstellen. Als Nudeln eignen sich auch Glasnudeln; weitere mögliche Zutaten sind

  • Sojasprossen
  • Shiitake Pilze
  • gebratene Hähnchenfiletstreifen
  • Ananasstücke
  • Papayastreifen oder
  • Karotten in Streifen geschnitten.
Mexikanisch

Ein mexikanischer Salat erhält seine besondere Note durch ein würziges Dressing mit Kreuzkümmel. Mögliche Zutaten sind

  • Tomaten
  • Avocado
  • Mais
  • Kidneybohnen
  • gebratene Putenbruststücke und
  • Käse.

Der in der Schüssel fertig angerichtete Salat kann am Rand mit Nachos (Tortilla Chips) garniert werden.

Griechisch

Der griechische Nudelsalat sollte ein würziges Dressing mit Zitronensaft und Olivenöl haben. Als Zutaten eignen sich

Vegetarisch

Der vegetarische Nudelsalat muss auf Wurst und Fleisch verzichten.

Frutti di Mare

Für die Variation "Frutti di Mare" benutzt man Meeresfrüchte und ein leichtes Dressing aus Joghurt und Limettensaft.

Der Gesundheitsbringer Salat

Warum Salat so gesund ist und sogar Diabetes vorbeugt

Gemischter Salat mit Radieschen und Rucola
mixed salad © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

Was soll eigentlich an Salat so gesund sein, fragen Salatmuffel gern. Immerhin sind es doch nur Blätter und Wasser, oder? Diese Annahme ist weit gefehlt, denn Salat enthält sehr viele Pflanzenstoffe, die unsere Gesundheit fördern.

Dazu zählen die bekannten Flavonoide, aber auch Carotinoide und Polyphenole. Letztere sind besonders gesund, da sie das Herz und den Kreislauf stärken und damit vor Krankheiten schützen.

Salat stärkt jedoch nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern beugt auch Diabetes vor - so eine britische Studie. Die Forscher untersuchten 220.000 Patienten über Jahre hinweg und stellten fest, dass der tägliche Salatkonsum das Risiko um 14 Prozent sinken lässt.

Salat als schneller und gesunder Sattmacher

Salat ist übrigens auch ein sinnvoller Bestandteil einer Diät. 100 Gramm Salat enthält im Durchschnitt nur zwölf Kalorien. Das große Volumen sorgt aber dafür, dass wir uns trotz der geringen Kalorienmenge recht schnell gesättigt fühlen.

Ernährungswissenschaftler raten aber immer zum Kauf von frischem Salat, damit die so gesunden Pflanzenstoffe auch wirklich vorhanden sind. Wer Salat aus dem Treibhaus kauft, muss damit rechnen, dass dieser nicht ganz ausgereift und damit minderwertig ist. Zudem ist oft Nitrat enthalten, was unter dem Verdacht steht, Krebs zu fördern.

Kartoffelsalat

Auch der Kartoffelsalat gehört zu den beliebten Salaten. Er wird zu vielen Anlässen zubereitet. Der Kartoffelsalat kann als Beilage gereicht oder als Hauptmahlzeit serviert werden.

Zubereitung und Kartoffelarten

Der Kartoffelsalat zum Fest beliebter als die Gans

Nach einer Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "Laura" hat in diesem Jahr der Weihnachtsbraten als beliebtestes Festessen der Deutschen ausgedient.

Ein Viertel von 1049 befragten Verbrauchern will stattdessen Würstchen mit Kartoffelsalat servieren. Die Gans als Festessen landete mit 24 Prozent auf Rang zwei.

Viele Hausfrauen und Hausmänner wissen es, für einen Kartoffelsalat müssen die Kartoffel einen Tag vorher abgekocht werden, dann lassen sich die Kartoffeln besser schneiden. Man kocht sie mit der Schale und schält sie dann am nächsten Tag. Es gibt aber auch Kartoffelsalat Rezepte, bei denen der Kartoffelsalat aus Salzkartoffeln bereitet wird.

Für einen Kartoffelsalat verwendet man festkochende Kartoffeln oder ausgesprochene Salatkartoffeln. Ein häufig gemachter Fehler ist, dass der Kartoffelsalat zu wenig Salatsoße hat und dann fade schmeckt. Die Kartoffeln saugen viel von dem Dressing auf und brauchen deshalb ausreichend Soße.

Oft wird zum Dressing noch abgekühlte Suppenbrühe gegeben, damit der Salat die richtige Würze hat. Auch mit Gewürzen sollte nicht gespart werden. Außerdem muss ein Kartoffelsalat gut durchziehen und sollte deshalb rechtzeitig zubereitet werden.

Verschiedene Varianten und Dressingarten

Je nach Gusto kann ein Kartoffelsalat in unterschiedlichen Variationen gemacht werden. Oft ist das Rezept noch von Oma überliefert und es gibt regionsspezifische Kartoffelsalatrezepte.

Für das Dressing eignen sich die unterschiedlichsten Öle und Essige. Zum Beispiel Sonnenblumenöl, Rapsöl, Olivenöl, Leinöl oder Distelöl. Kräuteressig, Apfelessig, Balsamico, Obstessig oder Weinessig geben die nötige Würze. Zu manchen Rezepten passt auch Flüssigwürze, Sahne oder Schmand sowie Mayonnaise.

Mögliche Zutaten sind

  • Speck- oder Schinkenwürfel
  • klein gehackte Zwiebeln
  • Essiggurken
  • Salatgurke in dünne Scheiben geschnitten
  • Kapern
  • Sardellen
  • Schalotten
  • hart gekochte Eier
  • frische Kräuter, beispielsweise Petersilie und Schnittlauch.

Zum Garnieren werden gerne Tomaten und Eierspalten genommen.

Ein Kartoffelsalat kann mit Salz und Pfeffer gewürzt werden. Zu einem exotischen Kartoffelsalat passt auch Currypulver. Man kann viele Variationen ausprobieren und so seinen Lieblingskartoffelsalat kreieren.

Zu einem leichten Kartoffelsalat passt ein Dressing aus Zitronen- oder Limettensaft und Joghurt. Für den frischen Geschmack sorgen Salatgurkenscheiben. Ein deftiger Kartoffelsalat mit Essigdressing und Schinkenwürfeln kann auch gerne warm serviert werden.

Eiersalat

Ein Eiersalat wird aus hartgekochten Eiern zubereitet und passt als Belag, als Beilage, für ein Buffet, als Vorspeise oder einfach für zwischendurch.

Tipps zur Zubereitung

Einen Eiersalat kann man schnell und einfach zubereiten. Es gibt viele mögliche Variationen, er kann von einfach herzhaft bis exotisch delikat zubereitet werden. Vorzugsweise verwendet man Bio-Eier aus Freilandhaltung. Die Eier werden zuerst hart gekocht und anschließend unter kaltem Wasser abgeschreckt.

Die geschälten Eier kann man mit einem Eierschneider in Scheiben schneiden, mit dem entsprechenden Eierschneider längs oder quer.

Es gibt auch Eierschneider, welche die Eier vierteln oder achteln. Die Eier können aber auch klein geschnitten oder gewürfelt werden, vor allen Dingen wenn der Salat als Brotbelag dienen soll.

Dressing und Kräuter

In der Regel wird das Dressing mit Mayonnaise bereitet, sie verleiht dem Eiersalat die richtige Konsistenz. Es gibt aber auch leckere Rezepte die ohne Mayonnaise auskommen.

Die Eier harmonieren mit vielen Zutaten und so findet man vielfältige Rezepte. An frischen Kräutern passen am besten Schnittlauch, Petersilie und Dill.

Das Dressing kann mit Mayonnaise, Sonnenblumenöl, Weinessig, Zitronensaft, Sahne oder Joghurt bereitet werden. Ketchup oder Senf können den Geschmack abrunden. An Gewürzen verleihen Salz und Pfeffer die richtige Note; Currypulver sorgt für einen exotischen Geschmack.

Beliebte Zutaten und Variationen

Weitere mögliche Zutaten sind

  • Tomaten
  • Käse
  • Schinkenstreifen
  • Pilze
  • Wurst
  • gebratene Hähnchenbruststreifen
  • Radieschen
  • Oliven
  • Kapern
  • Ananas- oder Mandarinenstücke aus der Dose
  • Essiggurken
  • Spargel
  • Erbsen
  • Mais oder auch
  • Krabben.

Ein besonderer Eiersalat wird aus Lauch und Ananastücken mit einem Mayonnaise-Dressing bereitet. Er muss gut durchziehen und hat einen pikanten Geschmack.

Es können frische Ananas oder Ananasstücke aus der Dose genommen werden. Aus der Dose sollte die Ananas aber nur leicht gezuckert sein.

Für eine andere Variation nimmt man neben den Eiern Champignons, Erbsen und gebratene Hähnchenstücke sowie Mandarinenstücke aus der Dose. Die Salatmayonnaise wird mit etwas Curry abgerundet. Bei einem anderen Rezept nimmt man ein leichtes Dressing und viel frischen Dill sowie Krabben.

Auch mit Spargel, Champignons und Schinkenstreifen kann man einen leckeren Eiersalat bereiten. Um einen sommerlich leichten Salat zu machen, nimmt man ein leichtes Dressing aus Zitronensaft und Joghurt, würzt mit Pfeffer aus der Pfeffermühle und Salz.

Hinzu kommen wenig Knoblauch, Schafskäse, Zwiebelringe, Oliven und Tomaten. Je nach Geschmack kann mit italienischen Kräutern abgerundet werden.

Vorsicht, Kalorienfalle: Warum Salat und Co. nicht immer die beste Wahl sind

Salat mit Lachs und Shrimps auf weißem Teller
salmon and salad. © Ian O'Hanlon - www.fotolia.de

Viele Abnehmwillige kennen das Szenario: Da ist man zu einem Dinner eingeladen, muss aber Kalorien sparen - was läge da näher, als statt Pizza, Pasta oder Fleisch einfach einen leckeren und zudem gesunden Salat zu bestellen?

Doch leider entpuppen sich gerade diese vermeintlichen Diätknüller oftmals als echte Kalorienfallen. Denn während Blattsalate, Tomaten, Gurken und Co. naturgemäß kalorienarm sind und zudem zahlreiche wertvolle Helfer wie Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Co. enthalten, wird die Mahlzeit dank Dressing, aber auch dank Zutaten wie Käse, Schinken, Fleisch-Streifen oder Brotcroutons zur echten Kalorienfalle. Die es dann schlussendlich sogar mit den verschmähten Gerichten wie Pizza oder Steak aufnehmen kann - ohne allerdings deren sättigenden Eigenschaften zu haben.

Damit die Mahlzeit wirklich hält, was sie verspricht, kommt es also auf die richtige Zusammensetzung an. Wer seinen Salat selbst zusammenstellt, der sollte auf ein kalorienarmes Dressing, beispielsweise mit Essig und Brühe, sowie auf die passenden Zutaten achten. Im Restaurant kann man durchaus fragen, wie der Salat zubereitet wird - und ob dieser womöglich auch mit einem alternativen Dressing zu haben ist.

Wurstsalat

Ein Wurstsalat ist ein herzhafter Genuss und es gibt ihn in vielen unterschiedlichen Variationen. In der Regel ist er schnell zubereitet und kann auch eine ideale Zwischenmahlzeit sein.

Wurstsorten und beliebte Variationen

Er passt aber auch zu einem deftigen Frühstück, zum Brunch, als Beilage, zum Buffet oder zu Gegrilltem. Zu einem Wurstsalat passen fast alle Arten von Salatsoßen.

Als beliebte Wurstsorten gelten Fleischwurst oder Lyoner. Der Wurstsalat ist alteingesessen und traditionelle Rezepte variieren von Region zu Region. So kennt man beispielsweise einen

  • badischen Wurstsalat
  • schwäbischen Wurstsalat
  • fränkischen Wurstsalat
  • Berliner Wurstsalat oder
  • bayrischen Wurstsalat.

Der klassische Wurstsalat wird mit Essig und Öl angemacht, aber mittlerweile gibt es auch viele moderne Variationen mit einem leichten Dressing.

Die Wurst wird in Scheiben oder in Streifen geschnitten, seltener gewürfelt. Bei traditionellen Rezepten werden meist nur Wurst, Zwiebeln, Essiggurken und manchmal auch Käse verwendet.

Bei heutigen Rezepten findet man eine Vielzahl an möglichen Zutaten, zum Beispiel

  • hart gekochte Eier
  • Pilze
  • Tomaten
  • Spargel
  • Salatgurke
  • Mais
  • Kidneybohnen, Erbsen oder Prinzessbohnen sowie
  • Ananas- und Mandarinenstücke aus der Dose.

Beliebte Kräuter und Gewürze

An Kräutern harmonieren Schnittlauch und Petersilie am besten mit dem Wurstsalat. Durch entsprechende Gewürze wie Chili oder Curry kann man dem Wurstsalat auch einen exotischen Charakter verleihen. Mit Mayonnaise, einem Sahne- oder Joghurtdressing verleiht man ihm eine andere Geschmacksnote.

Für den Wurstsalat ist es nach dem Anmachen sehr wichtig, dass er gut durchzieht. Nur so kann er sein volles Aroma entfalten. Deshalb muss er rechtzeitig vor dem Servieren zubereitet werden; er sollte mindestens zwei Stunden durchziehen.

Zubereitungsideen

  • Einen klassischen Wurstsalat bereitet man indem Kräuteressig, Sonnenblumenöl, Flüssigwürze, Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrührt werden. Das Dressing kann auch mit etwas Senf abgeschmeckt werden.

    Lyoner wird in dünne Streifen geschnitten und eine geschälte Zwiebel sehr klein gehackt. Beides gibt man dem Dressing zu und mischt noch klein geschnittenen Schnittlauch darunter. Nachdem der Wurstsalat gut durchgezogen hat, serviert man ihn mit Roggenbrot oder mit Bratkartoffeln.

    Das Rezept kann durch Zugabe von Emmentaler Käse, Bergkäse oder Gouda sowie einem anderen Dressing variiert werden.

  • Für ein anderes Rezept nimmt man ein Dressing mit Mayonnaise, hart gekochte Eier, die in Scheiben geschnitten werden und Spargelstücke. Für diesen Salat wird Fleischwurst in Scheiben geschnitten und untergehoben - zu diesem Rezept passen auch Champignons und Petersilie.

  • Die fruchtig-frische Variante mit Ananas und Mandarine harmoniert am besten mit einem Mayonnaise-, Sahne- oder Joghurtdressing.

Kritische Nitrataufnahme durch Salat

Nitrataufnahme durch ein geschicktes Variieren im Salat abmildern

Salat ist ein wertvoller Bestandteil in der menschlichen Ernährung. Leider zeigt sich in vielen Blattsalaten, dass der Nitratgehalt mit bis zu 4.000 Milligramm sehr hoch ist. Betroffen sind hiervon unter anderem Rucola, Feldsalat, Kopfsalat, Endivie oder auch Eisbergsalat.

Nitrat selbst kann im Körper zu Nitrosamine umgewandelt werden und beispielsweise die Aufnahme von Sauerstoff im Organismus reduzieren, was zu einer Unterversorgung der Organe und weiteren körperlichen Defiziten führen kann. Abmildern lässt sich jedoch ein Zuviel an Nitrat durch die geschickte Kombination von Blattsalaten mit Gemüsesorten wie etwa Paprika, Tomaten oder Salatgurke.

Von den Salaten selbst sollte man die Strünke, die äußeren Blätter und Stiele oder Stängel entfernen und bevorzugt auf Bio-Ware zurückgreifen.

Nitrat im Essen - Lieber Paprika und Gurke als Rucola

Nitrat ist eine Verbindung aus Stickstoff und Sauerstoff. Es ist eine natürliche Substanz und für das Wachstum von Pflanzen notwendig. In natürlichen Mengen ist Nitrat nicht gesundheitsschädigend. Im menschlichen Körper kann es unter bestimmten Bedingungen in Nitrit umgewandelt werden und mit Eiweißstoffen in der Nahrung krebserzeugende Nitrosamine bilden.

Daher ist es wichtig, durch angepasstes Essverhalten die Nitrataufnahme deutlich zu reduzieren. Der Mensch nimmt Nitrat hauptsächlich über den Verzehr von Frischgemüse auf. Bio-Produkte und Freilandware haben in der Regel einen niedrigeren Nitratgehalt. Wer gerne Salat ist, sollte nitratarme Gemüsesorten wie Paprika, Gurken und Tomaten berücksichtigen. Auch Obst verfügt über nur wenig Nitrat. Besonders hoch ist der Nitratgehalt in Rucola (Rauke). Es sollte daher in der Küche nicht als Gemüse Anwendung finden, sondern als Gewürz.

Wenn Rucola auf dem Speiseplan steht, dann sollte er biologisch angebaut sein. Die Europäische Union hat zudem eine Verordnung erlassen, nach der der vorgeschriebene Höchstwert von 7000 Milligramm Nitrat (Winterernte) bzw. 6000 Milligramm (Sommerernte) pro Kilogramm Rucola nicht überschritten werden darf. Gültig ist die Regelung ab dem 1. April 2012.

Reissalat

Ein Reissalat ist leicht und locker und eine gute Alternative zu Nudel- oder Kartoffelsalat. Dabei ist die Variationsmöglichkeit fast unendlich, denn sehr viele Zutaten harmonieren mit dem geschmacklich eher neutralen Reis. Herzhaft pikant, fruchtig, scharf, delikat oder exotisch - er bietet viele Möglichkeiten.

Reisarten und Zubereitungsweisen

Zuerst wird der Reis nach Anleitung gekocht, in der Regel nimmt man ein Teil Reis und zwei Teile Wasser. Wenn der Reis Krater bildet, legt man ein Gitter unter, deckt den Topf ab und nimmt die Hitze weg, um ihn quellen zu lassen.

Für Reissalat sind fast alle Reissorten geeignet, wie zum Beispiel Basmati-Reis, Duft-Reis, in der Regel aber Langkornreis. In der Vollwertküche haben sich auch Wild-Reis und Vollkorn-Reis bewährt. Ein Reissalat eignet sich als Beilage oder auch als Hauptmahlzeit, je nach Zutaten.

Beliebte Zutaten und Dressingarten

Zu dem neutralen Geschmack des Reises passen alle möglichen Zutaten, zum Beispiel

  • Pilze
  • Käse
  • Wurst
  • Schinkenstreifen
  • Hähnchenfleisch
  • Putenfleisch
  • Thunfisch
  • Krabben
  • Shrimps
  • hart gekochte Eier
  • Mais
  • Kidneybohnen
  • Prinzessbohnen
  • Erbsen
  • Tomaten
  • Spargel
  • Schalotten
  • Lauch
  • Zucchini
  • Aubergine
  • Avocado
  • Karotten
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Ingwer
  • Essiggurken
  • Salatgurke
  • Ananas
  • Mandarine
  • Mango
  • Apfel
  • Trauben
  • Papaya
  • Nüsse
  • Sojasprossen
  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Dill
  • Basilikum
  • Thymian oder
  • Oregano.

Auch das Dressing kann man ganz nach Geschmack variieren, Kräuteressig, Zitronensaft, Balsamico, Sojasoße, Weinessig, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Walnussöl oder Sesamöl.

Auch Mayonnaise, Sahne und Joghurt harmonieren mit dem Reis. Die besondere Note verleiht man mit Flüssigwürze, Senf, Ketchup, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Chili, Curry oder Kreuzkümmel.

Verschiedene Variationen

Man kann den Reissalat auch unter einen bestimmten Leitspruch stellen, wie italienischer Reissalat, asiatischer Reissalat oder mexikanischer Reissalat.

Mexikanisch

Für den mexikanischen Reissalat bereitet man ein Dressing aus Essig, Joghurt und Öl, würzt mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer (am besten aus der Mühle). Als Zutaten verwendet man

  • Avocado (in Streifen geschnitten)
  • gebratenes Hähnchenfleisch
  • Tomaten
  • Salatgurke und
  • Zwiebeln und Knoblauch.
Asiatisch

Für einen asiatischen Reissalat bereitet man ein Dressing aus Sojasoße, Zitronensaft und Sesamöl, Knoblauch, geriebenem Ingwer sowie Salz, Chili und Pfeffer. Als Zutaten eignen sich

  • gebratene Putenbruststreifen
  • Ananas
  • Mango
  • Papaya
  • Sojasprossen
  • Paprika
  • Frühlingszwiebeln
  • Zuckerschoten und
  • zum Beispiel Cashewnüsse.
Italienisch

Einen italienischen Reissalat hingegen kreiert man mit Tomaten, Mozzarella, Basilikum, Balsamico und Olivenöl und Salz und Pfeffer. Oder auch mit Parmesan, Parmaschinken, Oliven, Tomaten und Oregano.

Es ist wichtig, dass der Reissalat genügend Soße hat, sonst schmeckt er schnell fade, denn die Reiskörner saugen sich voll.

Beliebter Tomatensalat
Beliebter Tomatensalat

Tomatensalat

Der Tomatensalat ist fruchtig und leicht und somit ein idealer Sommersalat. Außerdem ist im Sommer Tomatensaison. Am besten schmecken sie frisch aus dem Garten.

Beliebte Tomatenarten

Wer keinen eigenen Garten hat, bekommt vom Juli bis September Tomaten, die aus heimischem Anbau stammen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Tomaten keine Druckstellen haben. Mittlerweile gibt es auch gelbe, grüne und violette Tomaten, die gemischt einen schönen optischen Anreiz bieten.

Ob man sich für Fleischtomaten, Eiertomaten, Cocktailtomaten oder andere Tomatenarten entscheidet, ist Geschmackssache. Für einen Salat eignen sich aber am besten Fleischtomaten.

Ein Tomatensalat passt zu vielen Gelegenheiten, er ist ein vorzüglicher Beilagensalat, rundet manches Menü ab, macht sich aber auch auf einer Gartenparty gut und passt zu Gegrilltem.

Sonnengereifte Tomaten haben einen sehr intensiven Eigengeschmack und geben damit die Salatnote vor. Die aromatischen Tomaten harmonieren mit vielen Zutaten, aber auch ein reiner Tomatensalat ist sehr schmackhaft.

Zubereitungsmöglichkeiten

Für einen klassischen Tomatensalat bereitet man eine Vinaigrette und verwendet noch Zwiebeln, die in feine Streifen geschnitten werden. Frische Kräuter runden den Geschmack ab, dazu passen Schnittlauch, Petersilie, Oregano oder Basilikum.

Zu einem Tomatensalat passen beispielsweise aber auch

  • Fetakäse
  • Mozzarella
  • Knoblauch
  • gebratene Hähnchenbrust
  • gebratene Putenbrust
  • Mais
  • Kidneybohnen
  • Zucchini
  • Oliven
  • Frühlingszwiebeln
  • Lauch
  • Avocado
  • Thunfisch
  • Anchovis oder
  • Artischockenherzen.

Die Tomaten können geachtelt, gewürfelt oder in Scheiben geschnitten werden. Dafür sollte man ein gutes und scharfes Messer benutzen, damit die Tomaten nicht gedrückt werden.

Bei einigen Rezepten werden die Tomaten auch gehäutet. Dafür gibt man sie kurz in kochendes Wasser, damit man sie dann leicht häuten kann.

Das Dressing kann mit Balsamico, Honig und Olivenöl zubereitet werden. Salz und Pfeffer aus der Mühle sollten nicht fehlen. Aber auch andere Essige und Öle können verwendet werden, so erhält der Tomatensalat immer einen speziellen Geschmack.

Auch Mayonnaise, Sahne, Joghurt und Zitronen- oder Limettensaft können Verwendung finden. So bietet ein Tomatensalat ein immer neues Geschmackserlebnis.

Gurkensalat

Schlangengurke für den Salat
Schlangengurke für den Salat

Ein Gurkensalat ist frisch und leicht; er ist nicht nur im Sommer eine willkommene Salatkreation. Er passt zu vielen Gerichten, besonders gut zu Fisch, kann aber auch als leichte Zwischenmahlzeit dienen.

Zubereitungstipps

Der Gurkensalat ist ein Klassiker der kalten Küche und erhält seine traditionelle Note durch frischen Dill. Man verwendet Salat- oder Schlangengurken.

Die Salatgurke kann geschält und ungeschält verwendet werden. Oft wird sie auch in Streifen geschält, weil das hell- und dunkelgrüne einen schönen optischen Eindruck gibt.

Für den Salat kann die Salatgurke gehobelt oder geraspelt werden. Das ist Geschmackssache oder hängt von dem Rezept ab. Zum Hobeln und Reiben kann eine Küchenmaschine oder eine Handreibe verwendet werden.

Dressingarten

Für einen klassischen Gurkensalat wird die Salatsoße aus Essig und Öl, Flüssigwürze, Sahne, Salz und Pfeffer sowie frischem Dill bereitet.

Aber die Salatgurke kann noch mehr und bietet viele möglichen Variationen. Mit dem entsprechenden Öl und Essig kann der Geschmack variiert werden.

Auch Joghurt und Zitronen- oder Limettensaft passen zur Salatgurke. Außerdem kann das Dressing mit Frischkäse abgerundet werden. Auch Schnittlauch, Estragon, Sellerie und Knoblauch passen zu einem Gurkensalat.

Weiterhin harmoniert die Salatgurke mit

  • Fetakäse
  • Blattsalaten
  • Tomaten
  • Oliven
  • Artischockenherzen
  • Avocado
  • Paprika
  • Zucchini
  • Aubergine
  • hartgekochten Eiern
  • gebratenem Schinkenspeck
  • Lachs oder
  • Kapern.

Beliebte Variationen

Für einen herzhaften Gurkensalat werden Schinkenwürfel in etwas Butter angebraten. Eine geschälte Zwiebel wird sehr fein gehackt und frischer Dill zuerst gezupft und dann sehr fein geschnitten.

Hartgekochte Eier werden geschält und in Scheiben geschnitten. Auch die Gurke wird in sehr feine Scheiben gehobelt.

Das Dressing bereitet man aus Sonnenblumenöl, Kräuteressig, Flüssigwürze, Frischkäse und Salz und Pfeffer. Alle Zutaten werden gut miteinander vermischt.

Einen leichten Gurkensalat bereitet man mit Joghurt und Zitronensaft, Schnittlauch und Fetakäsewürfel. Die Salatgurke wird geschält und geraspelt.

Diese Rezept kann man variieren, indem man statt Schnittlauch Dill nimmt und statt Fetakäse geräucherten Lachs, der in Streifen geschnitten wird.

Der Lachs wertet den Gurkensalat zum Gourmetsalat auf. Auch Shrimps passen gut zu einem Gurkensalat.

Lactuca-Salat steigert das Verlangen auf Sex

Junge blonde Frau lacht in Kamera, hält Salatteller in einer Hand und Gabel mit Tomate in der anderen
high-key portrait smiling female eating her salad © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

Giorgio Samorini, ein aus Italien stammender Ethnobotaniker, ist der Meinung, dass der reichliche Verzehr von Lactuca-Salat das Verlangen nach Sex steigert, wie schon die alten Ägypter sagten. Zerschneidet man den Salat, so wird eine milchartige Flüssigkeit sichtbar, in der Tropanalkaloide enthalten sind, die sich positiv auf das Sexualverlangen auswirken können.

Aber man muss schon eine Menge von diesem Salat essen, weil dem Körper gleichzeitig Bitterstoffe zugeführt werden. Bei einer geringen Menge kann es auch zu einer gegenteiligen Wirkung kommen.

Thunfischsalat

Der Thunfischsalat kommt vorwiegend aus der mediterranen Küche. Leicht und besonders aromatisch passt er zu vielen Gelegenheiten.

Ein frischer Thunfischsalat passt besonders gut zu heißen Sommertagen. Er schmeckt aber auch zu anderen Zeitpunkten:

  • als Beilage
  • als Hauptgericht
  • als Brotbelag
  • zu Gegrilltem oder
  • für ein Buffet.

Um einen Thunfischsalat zuzubereiten, kann man Thunfisch aus der Dose nehmen oder frischen Thunfisch anbraten und in Scheiben schneiden.

In der Dose wird der Thunfisch im eigenen Saft oder in Öl angeboten. Sie unterscheiden sich geschmacklich nur leicht. Der Saft oder das Öl werden abgegossen. Der aromatische Geschmack des Fisches harmoniert mit vielen Zutaten.

Dressingarten und beliebte Zutaten

Für ein Dressing eignen sich Olivenöl, Sesamöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Distelöl. Für die nötige Säure sorgen Balsamico, Zitronensaft, Limettensaft, Kräuteressig, Weinessig oder Apfelessig.

Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer, eventuell mit Senf zum Abrunden. Auch frische Kräuter können Verwendung finden, zum Beispiel Petersilie, Schnittlauch, Dill, Basilikum oder Koriander. Dünne Zwiebelringe und Knoblauch verleihen dem Salat eine herzhafte Note.

Weiterhin passen

  • weiße Bohnen
  • Kidneybohnen
  • Prinzessbohnen
  • Mais
  • Tomaten
  • Salatgurke
  • Blattsalate
  • grüne und schwarze Oliven
  • hart gekochte Eier
  • Paprika
  • Kapern
  • Peperoni
  • Peperonchini oder
  • Anchovis.

Zubereitungsmöglichkeiten

Für eine Salatvariation wird frischer Thunfisch in Würfel geschnitten und angebraten. Die Vinaigrette bereitet man aus Olivenöl, Balsamico, Honig, Senf und Salz und Pfeffer aus der Mühle.

Als weitere Zutaten werden Eier hart gekocht, geschält und in Scheiben geschnitten. Dann fügt man schwarze Oliven, Tomatenscheiben und Zwiebelringe hinzu. Den angemachten Salat serviert man auf Blattsalat.

Bei einem anderen Rezept bereitet man das Dressing aus Sesamöl und Kräuteressig, gewürzt wird mit Salz und Pfeffer. Knoblauch wird geschält und durch die Knoblauchpresse gedrückt.

Dann wird eine Salatgurke in feine Scheiben gehobelt und man mischt den Thunfisch aus der Dose darunter. Die besondere Geschmacksnote verleiht frischer Koriander.

Für ein weiteres Rezept werden frische Prinzessbohnen geputzt, eventuell muss man Fäden ziehen, und gekocht. Das Dressing bereitet man aus Essig, Öl, Mayonnaise, Salz und Pfeffer,

Weitere Zutaten sind Tomaten, Kapern und Anchovis sowie Schnittlauch. Der fertige Salat wird ebenfalls auf Blattsalat angerichtet.

Anstatt Prinzessbohnen kann man auch weiße Bohnen, Kidneybohnen oder Mais nehmen. Außerdem lässt sich der Geschmack durch frische Kräuter variieren.

Griechischer Salat im Sommer beliebt
Griechischer Salat im Sommer beliebt

Griechischer Salat (Bauernsalat)

Der griechische Salat ist fester Bestandteil der mediterranen Küche. Es gibt klassische Rezepte und moderne Variationen. Dieser herzhafte Salat schmeckt nicht nur im Sommer im Urlaub gut.

Man nennt ihn oft auch Bauernsalat. Ein griechischer Salat kann als Vorspeise, Beilage oder als Hauptmahlzeit dienen. Er passt aber auch zu einer Grillparty oder zu einem Buffet.

Typische Zutaten und Zubereitungsmöglichkeiten

Die traditionellen Rezepte variieren von Region zu Region, aber er wird immer mit Olivenöl und Essig bereitet sowie frischen Kräuter, beispielsweise Dill, Majoran und Oregano.

Weitere mögliche Zutaten sind

  • Schafskäse
  • grüne und schwarze Oliven
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Tomaten
  • Salatgurke
  • gebratene Aubergine
  • Salz und Pfeffer
  • Kopf- oder Eisbergsalat
  • Weißkraut
  • Kapern
  • Peperoni und auch
  • gebratene Fleischstücke.

Für eine Rezeptvariation wird Weißkraut fein gehobelt und dann mit Salz geknetet. Das Dressing bereitet man aus Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer. Weitere Zutaten sind Tomaten, Salatgurke, schwarze Oliven, dünne Zwiebelringe, Schafskäse (Fetakäse), frischer Majoran und Dill sowie Kopfsalat.

Die Zutaten werden mit dem Dressing vermischt und auf dem Kopfsalat angerichtet. Mit Peperoni wird garniert.

Das Rezept kann man variieren, indem man noch Kapern und Oregano zufügt. Auch durch die Knoblauchpresse gedrückter Knoblauch und Joghurt oder Zitronensaft im Dressing sowie gebratene Fleischstückchen sorgen für einen anderen Geschmack.

Bohnensalat ist ein leckerer Gemüsesalat aus gekochtem Gemüse
Bohnensalat ist ein leckerer Gemüsesalat aus gekochtem Gemüse

Bohnensalat

Hauptzutat für einen Bohnensalat sind frische Bohnen, Bohnen aus der Dose oder tiefgekühlte Bohnen. Je nachdem, welche Bohnen man verwendet, müssen diese zuerst noch gekocht werden, ehe man einen Bohnensalat zubereiten kann.

Bohnen vorbereiten

Besonders schnell kann man den Bohnensalat zubereiten, wenn man Bohnen aus der Dose verwendet. Anderenfalls muss man die Bohnen zuerst weichkochen, ehe man sie für einen Salat verwenden kann.

Frische Bohnen werden zuerst gewaschen und ggfs. in kleinere Stücke geschnitten. Tiefgekühlte Bohnen kann man in der Regel direkt verwenden und sie dann in einen Topf mit kochendem Salzwasser legen.

Hier werden die frischen bzw. tiefgekühlten Bohnen gekocht, bis sie bissfest sind. Währenddessen bereitet man das Dressing für den Bohnensalat zu.

Dressing

Dieses Dressing kann aus:

bestehen und dann mit den Bohnen vermischt werden. Auch ein Teil des Kochwassers kann man für das Mixen des Dressings verwenden. Aber auch aus Schmand und Olivenöl kann ein Dressing für einen Bohnensalat gerührt werden.

Bohnensalat mit Kartoffeln und Speck

Für einen besonders herzhaften Bohnensalat kann man neben den Bohnen als weitere Zutaten auch gekochte Kartoffeln und Speck verwenden. Der Speck wird kurz in der Pfanne angebraten, ehe er mit den anderen Zutaten vermischt wird.

Man kann in den Bohnensalat aber natürlich auch andere Gemüsesorten wie Tomaten oder Paprika schneiden.

Spanischer Bohnensalat

In Spanien isst man gerne Bohnensalat, der als Dressing eine Mischung aus:

  • Senf
  • Honig
  • Balsamico
  • Olivenöl
  • Gewürzen

hat. Neben den Bohnen kommen dann noch Seranoschinken, klein geschnittener Schafskäse und Pinienkerne in den Bohnensalat.

Bohnensalat schmeckt besonders intensiv, wenn man ihn einige Stunden vor dem Verzehr zubereitet und ihn bis dahin im Kühlschrank durchziehen lässt. Vor dem Servieren wird er nochmals gut durchgerührt.

Grundsätzlich eignet sich Bohnensalat als Vorspeise, als Salat zu einem Hauptgericht sowie auch zu Gegrilltem. Dadurch, dass man diesen Salat gut vorbereiten kann, sollte er auf keiner größeren Party fehlen.

In Berlin gibt es jetzt einen Salat-Lieferservice - die Kreuzberger Salatmanufaktur

Innovative Geschäftsidee: Salat auf Rädern in Berlin

Grüner Salat mit Crutons, daneben eine Gabel, dahinter Brot und ein Glasstiel
salad closeup © Erick Nguyen - www.fotolia.de

Für Rohkostfans - in Berlin gibt es seit kurzem einen Salat-Lieferservice - die Kreuzberger Salatmanufaktur. Im Internet können die Kunden aus 80 Salatzutaten ihren Salat auswählen. Mit seiner Vespa beliefert der 30-jährige Geschäftsführer Florian Wichelmann seine Kunden.

Salat auf Rädern

Florian Wichelmann hatte diese neue Geschäftsidee selbst erfunden - er ist übrigens Politikwissenschaftler. Zu seiner Idee meint er, dass es alles Mögliche auf Rädern gebe, von Sushi bis Pizza, warum sollte man nicht auch Salat auf Rädern bekommen. Vor allem seien die Kunden immer gesundheitsbewusster.

Die Zutatenliste

Unter den Salatzutaten sind eingelegte Champignons, gebratener Muskat-Kürbis, Tintenfischringe in Sherry und vieles andere. Alle Zutaten sind ganz frisch. Dazu kann der Kunde Dressings wählen, zum Beispiel Joghurt-Orange. Natürlich sind die Dressings alle selbst gerührt.

Das Liefergebiet

Geliefert werden können die Salate zur Zeit nur nach Berlin-Mitte und Berlin-Kreuzberg (ohne Aufschlag). Die Preise für die Salate fangen ab 6,95 Euro an.

Florian Wichelmann beliefert zur Zeit auch Promi-Anwälte und den Bundestag. Bei Singles kommt der Service auch sehr gut an.

Salat Capricciosa

Der Salat Capricciosa sieht überall ein wenig anders aus, weil man schon von der Wortherkunft her seiner Kochfantasie freien Lauf lassen kann. "Capricciosa" bedeutet nämlich "launisch".

Zutaten

Als Zutaten für diesen Salat benötigt man z.B.:

Mit schwarzen Oliven schmeckt der Salat eher bitter, mit grünen Oliven milder.

Als Dressing verwendet man:

Ferner benötigt man noch Toastbrot, Butter und gehackten Knoblauch.

Zubereitung

Alle Zutaten werden in mundgerechte Stücke geschnitten und auf Salattellern angerichtet. Das Dressing wird vor dem Servieren über den Salat gegeben.

Die Butter wird in der Pfanne erwärmt und mit dem Knoblauch vermischt. Währenddessen schneidet man Toastbrot in kleine Stücke und wendet diese mehrmals in der heißen Knoblauchbutter, ehe man die Stücke dann über den Salat streut.

Vor dem Servieren sollte der Salat Capricciosa gut durchziehen können, damit sich der Geschmack voll entfalten kann. Sowohl als Vorspeise, Hauptspeise und auch als Beilagensalat ist der Salat Capricciosa geeignet.

Salat Mista

Der Salat Mista, auch Insalata Mista, ist ein gemischter Salat beim Italiener.

Salat-Zutaten

Möchte man beim Italiener einen gemischten Salat essen, so bestellt man den Salat Mista. Dann erhält man einen Salat, der z.B. aus:

besteht. Doch wie auch beim deutschen gemischten Salat wird auch dieser italienische Salat unterschiedlich zubereitet. Mal werden andere Gemüsesorten verwendet, mal ein anderes Dressing.

Dressing-Zutaten

Als Dressing kann man beispielsweise eine Mischung aus:

verwenden. Vor dem Servieren wird dieses Dressing über den Salat gegeben. Wer es mag, kann Schinken oder Thunfisch als Zutaten für den gemischten Salat verwenden.

Gerne wird der Salat Mista als Vorspeise oder Beilage zum Hauptgericht gegessen.

Keime & viele Kalorien in Fertigsalaten

Bakterien in Salaten aus dem Beutel

Nahaufnahme Hacke auf Erde bei Salatblättern
Salat mit Hacke © schweitzer-degen - www.fotolia.de

Zwei von neun Fertigsalaten haben den Test der Zeitschrift "Healthy Living" gerade so überstanden. Die Fertigsalate wurden am Tag des Ablaufes des Mindesthaltbarkeitsdatums auf Genießbarkeit und Frische getestet. Die Ergebnisse sind mehr als erschreckend und können einem schnell den Appetit auf Fertigsalate verderben.

Sieben Salate sind mit "Mangelhaft" oder auch "Ungenügend" benotet worden. Durch die Tests sind in den Salaten Keime, Hefepilze und Schimmelpilzsporen nachgewiesen werden, ebenso wie sichtbare schon verfaulte und matschige Salatblätter. Man erklärt sich dieses Ergebnis so, dass der Salat durch die maschinelle Zerkleinerung und Verpackung anfälliger für Keime und sonstige Bakterien sei.

Achtung, Kalorienbombe: Fertigsalate oft so fettig wie Fast Food

Salat ist gesund? Klar - aber nur, wenn man ihn selbst zubereitet. Denn wie eine Studie jetzt herausgefunden hat, ist in Fertigsalaten aus Supermärkten oftmals genauso viel Fett vorhanden wie in einem Burger.

Schuld ist das Salatdressing, was in den meisten Fällen aus vielen Ölen und Mayonnaise besteht und die Kalorienanzahl in die Höhe treibt. Wer also Salat isst, um auf seine Linie zu achten: lieber Dressing selbst zubereiten.

Abgepackte Salatmischungen aus dem Supermarkt sind teilweise stark mit Keimen belastet

Sandwich mit Blattsalat, Tomate und Wurst - im Hintergrund Tomate, Salat und Brot
sandwich © NZG - www.fotolia.de

Wenns beim Essen mal schnell gehen muss, aber dennoch gesund sein soll, sind abgepackte Salatmischungen, die es mittlerweile in jedem Supermarkt zu kaufen gibt, genau das Richtige.

Der Salat ist bereits gewaschen, geschnitten und muss nur noch in eine Schüssel mit Soße gegeben werden. Doch eine Analyse des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin zeigte, dass einige Salatmischungen stark mit Keimen belastet waren.

In insgesamt 5% der getesteten Proben fanden die Forscher sogenannte Listerien, die den Menschen krank machen können. Vor allem Mischungen mit Weißkohl wiesen eine starke Listerienbelastung auf. Wer dennoch nicht auf die Salatmischungen verzichten möchte, sollte den Salat vor dem Verzehr lieber noch einmal gründlich waschen.

Abgepackte Salate oftmals mit Keimen belastet - Stiftung Warentets vergibt sogar ein "mangelhaft"

Frischer Feldsalat in weißer Schüssel
feldsalat © Irina Fischer - www.fotolia.de

Gesund essen und sich ausgewogen ernähren, das ist in der hektischen Zeit nicht immer so einfach. Grund genug für viele Verbraucher gern mal zu einem fertigen, abgepackten Salat zu greifen. Kein lästiges Schneiden und Abspülen. Einfach aufreißen, Dressing darüber und satt essen. Klingt einfach und lecker, ist es aber leider nicht.

Zumindest hat das die Stiftung Warentest belegt. Denn die Noten der 19 überprüften Salate lagen zwischen "befriedigend" und "mangelhaft". Da kann einem der Appetit vergehen.

Grund für die schlechten Bewertungen ist der teilweise extrem hohe Anteil an Keimen. Vor allem Keime der Hefe und Schimmelpilze seien in zu großer Anzahl nachgewiesen worden. Allerdings habe man keine bedenklichen Keime gefunden, wie beispielsweise Salmonellen, Ehec oder Listerien.

Dennoch können die gefundenen Keime erhebliche Magen- Darmbeschwerden bei empfindlichem Menschen hervorrufen. Abgepackter Salat ist so anfällig, wie frisches Hackfleisch. Eine unterbrochene Kühlkette kann den Salat schnell ungenießbar machen.

Daher wird geraten, den fertigen Salat vor dem Verzehr nochmals gründlich zu waschen. Schwangere, Kleinkinder und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sollten besser generell nicht zu den fertigen Salaten greifen.

Grundinformationen und Hinweise zu Salaten

  • Beliebte Salatarten und dafür geeignete Zutaten - vom Nudelsalat bis zum gemischten Salat

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Salad © Elena Elisseeva - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: geen beans with nuts © Pawel Strykowski - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: salad - mozzarella and vegetables © Jacek Chabraszewski - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: close-up of greek salad © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Cucumber © Werg - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Kitchen_05 © Michaela Brandl - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: delicious salad © crolique - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Pouring oil © Laurent Renault - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Fresh Salad © woodsy - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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