15. April 2006
28.000 junge Menschen haben Krebs im Kindesalter überlebt.
In Deutschland leben inzwischen über 28.000 junge Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend wegen einer Krebserkrankung erfolgreich behandelt wurden, und ihre Zahl nimmt aufgrund der gestiegenen Heilungschancen weiter zu. Krankheits- und therapiebedingt bleiben nicht selten körperliche Schäden zurück oder treten Jahre später in Erscheinung, beispielsweise neurologische und hormonelle Störungen, unerfüllter Kinderwunsch, Herzbeschwerden und andere Organschäden, in seltenen Fällen auch eine zweite Krebserkrankung. Das Risiko dieser Langzeitfolgen, so die Deutsche Kinderkrebsstiftung, gilt es stärker zu berücksichtigen. Die Erfahrungen mit Spätfolgen im Erwachsenenalter müssen auf die ursprüngliche Behandlungsmethode bezogen werden und in die Risikoabschätzung mit einfließen. Aufgrund fehlender Daten der dem Kindesalter entwachsenen Patienten sei diese Rückkopplung aber nicht immer möglich. Daher fordert der Vorsitzende der Deutschen Kinderkrebsstiftung, Ulrich Ropertz: "Wir brauchen neue Strukturen zwischen der Erwachsenenmedizin und den kinderonkologischen Studienzentralen, die die Therapien fortentwickeln. Für die Behandlung unserer Kinder muss gelten: So viel Therapie wie nötig - so schonend wie möglich."
Mein Kind hat Leukemie und ich denke - da ist sehr wichtig sie rechzeitig zu behandeln - bedei weiss ich wie wichtig ist auch psychologische H...
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