Kinderärzte

Fachärzte, die Kinder mit z.B. Kinderkrankheiten behandeln

Kinderärztinnen und Kinderärzte behandeln Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche bei Erkrankungen und Beschwerden in ihren Arztpraxen, in speziellen Kinderkliniken oder Kinderkrankenhäusern. Auf Prophylaxe und Prävention wird dabei besonderer Wert gelegt.

Kinderärztin untersucht kleinen Jungen
Senior female doctor examining happy child, smiling. © nyul - www.fotolia.de

Kinderärzte sind auf dem medizinischen Teilgebiet der Kinderheilkunde (Pädiatrie) qualifiziert und tätig.

Tätigkeitsfelder

Die Pädiatrie beschäftigt sich

Der kindliche Organismus wird in verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen überwacht, so dass sich die Kinder optimal entwickeln können. Hierbei sind Kinderärzte stark auf die Mitarbeit der Eltern oder Erziehungsberechtigten angewiesen.

Die Pädiatrie kümmert sich aber nicht nur um Kinder, sondern auch um Jugendliche und ist deshalb im heutigen Sprachgebrauch eher als "Kinder- und Jugendmedizin" bekannt.

Die Pädiatrie hat Verknüpfungspunkte mit allen Teilgebieten der klinischen Medizin. Jedoch wird in der Pädiatrie so stark wie in keinem anderen Fachgebiet auf Prophylaxe und Prävention gesetzt.

Ausbildung

Wer als Kinderarzt tätig werden möchte, der benötigt in erster Linie

  • ein abgeschlossenes Medizinstudium,

das in der Regelstudienzeit 12 Semester und 3 Monate dauert. Anschließend kann er sich

  • zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin weiterbilden und anerkennen lassen.

Diese Ausbildung ist je nach Herkunftsland unterschiedlich definiert. In Deutschland wird eine zirka fünf Jahre dauernde Weiterbildung vorgeschrieben, von der zum Beispiel ein Jahr in der Kinder- und Jugendpsychiatrie abzuleisten ist.

Ein großer Teil der Weiterbildung muss auch bei Kinderärzten absolviert werden. Die Zulassung zur Abschlussprüfung erfordert einen umfangreichen Katalog an Weiterbildungsinhalten.

Charakterliche Voraussetzungen

Der Kinderarzt sollte über

  • eine ausgeglichene Persönlichkeit
  • eine positive Ausstrahlung und
  • viel Geduld

verfügen. Nur so kann es ihm gelingen, zu seinen kleinen Patienten ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, das es ihm erlaubt, seine Arbeit optimal durchzuführen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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