13. August 2009
Ärzte vermuten viele verschiedene Ursachen als Auslöser für Prostatakrebs. Wird die Krebserkrankung frühzeitig diagnostiziert, bestehen gute Heilungschancen.
Die Veranlagung für einen Prostatakrebs kann vererbt werden. Je mehr männliche nahe stehende Verwandte (Vater, Bruder) an Prostatakrebs erkrankt sind, desto höher ist auch das Risiko, selbst an Prostatakrebs zu erkranken.
Prostatakrebs tritt überwiegend bei älteren Männern, etwa ab einem Alter von fünfzig Jahren auf. Das Alter ist somit auch ein Risikofaktor für die Bildung des bösartigen Tumors in der Prostata.
Männer, die sich ungesund ernähren, demzufolge an Übergewicht leiden und sich zudem auch kaum bewegen, haben ein erhöhtes Risiko für Prostatakrebs.
Wird der Krebs frühzeitig behandelt, haben die Patienten gute Heilungschancen. Sobald sich jedoch Metastasen gebildet haben oder der Tumor sehr groß ist, verringern sich die Überlebenschancen.
Dabei hängen die Überlebenschancen auch davon ab, welche Art von Tumor vorliegt. Einige Tumore wachsen nur langsam und können daher besser behandelt werden. Andere wiederum wachsen sehr schnell und vergrößern sich dadurch auch rasch, was sich negativ auf die Heilungschancen auswirkt.
In jedem Fall erfolgt nach Abschluss der akuten Behandlung des Prostatakrebses eine umfassende Krebsnachsorge. Der Patient muss dazu in bestimmten Abständen regelmäßig zu seinem Arzt. Dieser kontrolliert, ob der Tumor wieder gewachsen ist und ob sich Metastasen gebildet haben.
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