Depression

Eine der häufigsten psychologischen Erkrankungen

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  • von Paradisi-Redaktion
Schwarz-weiß Bild Frau hockt im dunklem leeren Zimmer an kahler Wand Depression Borderline Trauer
Despair © Ella - www.fotolia.de

Eine Depression wird dem Krankheitsbild der Affektiven Störungen zugeordnet. Darunter versteht man einen durch große Traurigkeit und Besorgnis gekennzeichneten Gefühlszustand, oftmals verbunden mit Angstzuständen und innerer Unruhe.

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Eine Depression ist ein Zustand, in dem sich der Betroffene seelisch und psychisch niedergeschlagen fühlt. Man spricht von einer depressiven Episode. Dies ist allerdings nicht mit dem Zustand des Deprimiertseins zu verwechseln.

Arten von Depressionen

Es handelt sich um eine wirkliche Erkrankung. Man unterscheidet zwischen

  • endogen
  • reaktiv oder
  • neurotisch bedingten

Depressionen. Eine endogene Depression entsteht praktisch aus dem Nichts, es lässt sich kein Grund oder Vorfall dafür ausmachen. Im Gegensatz dazu steht die reaktive Depression, bei der die Depression eine Reaktion auf ein gerade stattgefundenes Ereignis ist, zum Beispiel der Verlust eines geliebten Menschen.

Die neurotische Depression entsteht aufgrund einer langanhaltenden, negativen Belastung des Betroffenen. Es gibt auch noch viele Unterarten der Depressionen, was eine Diagnose oft schwierig macht. Meist haben die Betroffenen ein eingeengtes Emotionalverhalten, das heißt, dass sie etwa Freude und Trauer nicht mehr voll empfinden können.

Je nach Alter, Ursache und Zeitpunkt einer Depression lassen sich zudem folgende Formen unterscheiden:

Symptome und Behandlung

Man leidet unter

Oft wird der seelische Zustand morgens als am schlimmsten und abends als am besten beschrieben. Es gibt allerdings Unterschiede zwischen Mann und Frau. Besonders bei Männern kann es zu gesteigerter Aggression kommen. Auch eine Suizidgefahr kann dabei gegeben sein.

Die Ursachen sind nicht vollständig bekannt. Vermutet wird, dass zumindest bei einigen Arten der Depression eine genetische Vorbelastung vorliegt.

Man geht davon aus, dass bei allen Depressionsarten der Haushalt der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin gestört ist.

Die Behandlung einer Depression erfolgt meist durch eine Kombination von Antidepressiva und einer Psychotherapie. Die psychologsiche Behandlung kann verschiedenste Verfahren beinhalten, darunter zum Beispiel

Auch Selbsthilfegruppen sind eine gute Anlaufstelle für Erkrankte. Die Chancen auf eine Heilung stehen gut, vor allem wenn der Patient den Willen hat, sich helfen zu lassen.

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Grundinformationen zur Depression

Depressionsformen

Behandlungsmethoden bei Depressionen

Phasen und Formen der Psychotherapie bei Depressionen

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