11. Februar 2009
Für die Entstehung einer Demenz gibt es verschiedene mögliche Ursachen. Wie eine Demenz verläuft, hängt von der genauen Demenzform ab.
Demenz ist ein übergeordneter Begriff für den Verfall der Hirnleistung. Eine Form der Demenz ist die Alzheimer-Erkrankung. Diese liegt in mehr als der Hälfte aller Fälle vor. Auch eine Durchblutungsstörung im Gehirn kann eine Form der Demenz sein, die so genannte vasculäre Demenz. Die Demenz kann auch die Folge einer Erkrankung, wie zum Beispiel einer Stoffwechselstörung (wie Diabetes mellitus) sein.
In einigen Familien tritt die Demenz gehäuft auf, so dass Wissenschaftler davon ausgehen, dass die Erkrankung genetisch bedingt sein kann.
Auch Bluthochdruck oder ein Vorhofflimmern kann das Entstehen dieser Erkrankung begünstigen.
Wie sich die Demenz entwickelt, hängt davon ab, um welche Form es sich handelt. Einige Formen der Demenz treten in Schüben auf. Während eines Schubes verschlechtert sich der Zustand massiv, zwischen den Schüben kann der Patient völlig klar sein.
Bei Alzheimer schreitet die Erkrankung langsam und kontinuierlich fort.
Anfangs empfinden die meisten Betroffenen die Erkrankung als große Belastung und werden depressiv, da sie ihren geistigen Verfall noch ganz klar mitbekommen. Nicht alle Betroffenen bemerken jedoch die Veränderungen an ihnen und werden deshalb aggressiv, wenn man sie darauf anspricht.
Meist tritt eine Demenz im höheren Alter auf. Sie kann nicht behandelt werden und schreitet daher fort, bis der Patient verstirbt. Demenz ist jedoch keine tödliche Erkrankung. Der Tod tritt durch andere Erkrankungen (wie zum Beispiel altersbedingter Herzstillstand) ein.
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