15. Februar 2008
Eine Reise in die Vergangenheit: Musik kann Menschen die an Demenz erkrankt sind dabei helfen, Erinnerungen zu wecken.
Musik tut unserer Seele gut - sie kann Trost spenden, gute Laune erzeugen, entspannend sein oder zum Tanzen einladen. Wie bereits häufiger getestet wurde, kann sie aber auch bei Krankheiten wirkungsvoll sein; Demenz stellt dabei ein gutes Beispiel dar.
Nahezu jeder Mensch wird ein oder mehrere Lieder haben, die bei ihm bestimmte Erinnerungen wecken. Egal wie lange eine bestimmte Situation her ist; erklingt diese eine Melodie, wird man in diese Zeit zurück versetzt. Auf einen Schlag weiß man, was man beim Hören dieses Songs gerade gemacht hat, wie man sich gefühlt hat. Diese Reise in die Vergangenheit kann auch Demenzkranken zu Gute kommen. Die Anzahl von älteren Menschen, die davon betroffen sind, steigt in Deutschland. Sie können ihren Alltag immer weniger allein bewältigen, leiden unter Gedächtnisstörungen und Orientierungslosigkeit.
Wie man herausgefunden hat, kann Musik hier ein großer Nutzen sein. Natürlich sollte sie dabei nicht als Ersatz einer Therapie gesehen werden, vielmehr als Hilfsmittel, für eine höhere Lebensqualität der Erkrankten zu sorgen. Wichtigster Punkt dabei ist die Vertrautheit. Wenn Betroffene Musik hören, die ihnen vertraut ist, weil sie sie beispielsweise vor vielen Jahren begleitet hat, so kann dies das Wohlbefinden steigern. Möglicherweise erinnert man sich besser an Vergangenes und fängt an, davon zu erzählen; allein daran zu denken kann Freude bereiten. Wichtig dabei ist, dass es sich um Songs handelt, die in der Originalfassung gespielt werden.
Ich kann den Inhalt des Artikels nur bestätigen.
Aus der Erfahrung mit meiner alzheimerkranken Mutter heraus, die nicht mehr spricht, d...
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