Viele Menschen setzen vegetarische Ernährung mit gesunder Nahrungsaufnahme gleich und begehen damit einen schwerwiegenden Fehler. Gerade, wer auf Fleisch verzichtet, muss gezielt darauf achten, bestimmte Nährstoffe und Vitamine in ausreichendem Maße zu sich nehmen. Dabei unterstützt die vegetarische Ernährungspyramide mit ein paar einfachen Hinweisen sowie einem leicht verständlichen Aufbau.
Die vegetarische Ernährungspyramide wurde vom „Vegetarierbund Deutschland“ entwickelt und wird regelmäßig überarbeitet, um sie stets an die neuesten Erkenntnisse anzupassen. Zu lesen ist sie von unten nach oben: In der breiten Basis befinden sich die Nahrungsmittel, die Vegetarier häufig und ausreichend zu sich nehmen sollten, um ein gesundes Leben führen zu können. Je weiter nach oben es in der Pyramide geht, desto weniger wichtig ist es, die hier angezeigten Produkte zu verzehren.
Die Nahrungsmittel, die sich in der Pyramidenspitze befinden, sollten nur sehr selten gegessen werden, weil eine übermäßig häufige Ernährung mit diesen Produkten der eigenen Gesundheit sogar schadet.
Der Fuß der vegetarischen Pyramide besteht ausnahmslos aus den Getränken, welche die Menschen für ihr tägliches Leben benötigen: Die Experten empfehlen, viel Wasser und Tee zu konsumieren. In der etwas schmaleren Spalte darüber tauchen die ersten tatsächlichen Nahrungsmittel auf: Hier befinden sich Obst und Gemüse, die von den Menschen im Prinzip grenzenlos ohne negativen Auswirkungen gegessen werden können.
Noch eine Stufe höher kommen die Brotfans auf ihre Kosten. Zudem befinden sich hier auch weitere Backwaren, die auf Getreide basieren, wie zum Beispiel Nudeln. Ebenfalls in diese Gruppe gehören die Kartoffeln.
Über Brot, Kartoffeln und Nudeln folgt die erste Stufe der Produkte, die nicht mehr auf dem alltäglichen Speiseplan der Vegetarier stehen, sondern nur seltener konsumiert werden sollten. Sie ist den Nüssen und Samen gewidmet, die viele Vegetarier wegen ihres guten Geschmacks zu sich nehmen, die aber wegen ihrer schädlichen Fette eigentlich kritischer betrachtet werden müssen.
Eine weitere Stufe darüber befinden sich in der vegetarischen Pyramide die Eiweiß- und Milchprodukte, die Eier, Käse und die Milch selbst umfassen. In einigen Fachbüchern ziehen die Experten hier die Grenze und sprechen von dieser und der letzten verbleibenden Stufe vom Genussbereich. Dies bedeutet, hier befinden sich Nahrungsmittel, die wegen ihres guten Geschmacks zwar genossen werden können – doch auch nicht mehr und entsprechend selten konsumiert werden sollten.
Die letzte Stufe und damit die wirkliche Spitze der Pyramide gehört den Süßigkeiten und dem Alkohol, die damit zwar noch nicht ganz tabu sind, aber fast genau so behandelt werden sollten.
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17.06.13 | |
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13.06.13 | |
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21.05.13 | |
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16.05.13 | |
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