6. März 2009
Wenn die kalte Winterzeit mit ihren kurzen Tagen langsam vorüber geht, ist es Zeit, sich von den Altlasten zu befreien. Und der Frühjahrsputz beginnt am besten im eigenen Körper!
Üppiges Feiertagsessen und alkoholische Getränke versüßen oft den Winter, belasten allerdings den Körper nach der Meinung vieler Fastenfreunde mit Schlacken und Giftstoffen. Der Mangel an Bewegung an der kalten Luft tut sein Übriges, und somit ist der Körper oft im Frühjahr träge und belastet - die typische Frühjahrsmüdigkeit.
Um aus diesem Loch herauszukommen, kann neben den üblichen Methoden wie gesünderer Ernährung und dem Gang ins Fitnessstudio auch eine Zeit des Fastens ein guter Anstoß sein. Nicht nur die Zeit zwischen Karneval und Ostern lädt traditionell dazu ein, sondern auch abseits religiöser Motive lässt sich beim Fasten Kraft für Geist und Körper schöpfen. Bei einer richtigen Heilfastenkur bekommt durch die vorübergehende Stillegung des Magen-Darm-Trakts das Immunsystem oft einen kleinen Schubs, chronische Erkrankungen und autoimmune Entzündungen können zurückgehen. Besonders beliebt während einer Fastenkur sind Entschlackungstees, die die Nierentätigkeit anregen und Giftstoffe ausschwemmen sollen.
Perioden des freiwilligen Fastens lassen sich in der Menschheitsgeschichte lange zurückverfolgen. Es geht vor allem um den weitreichenden oder vollständigen Verzicht auf Nahrung, aber auch auf diverse Genussmittel, Fleisch, Sexualität oder Alkohol. Tatsächlich lässt sich kulturhistorisch vermehrt im Frühling ein Hang zum Fasten feststellen. Oft werden Fastenzeiten mit der Reinigung der Seele, dem Streben nach Erleuchtung und Erlösung, aber auch der Buße und der Abwehr des Bösen assoziiert.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
04.04.12 | |
![]() | FASTEN |
27.03.12 | |
![]() | FASTEN |
13.03.12 | |
![]() | FASTEN |
16.02.12 | |
![]() | FASTEN |
13.11.11 | |
![]() | FASTEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Fasten Forum

