Miete

Die im Mietvertrag festgehaltene Nutzungsgebühr für die Nutzung von Wohnung, Haus oder Büro

Bei der Miete ist stets zwischen der Kaltmiete und Warmmiete, also dem Mietpreis plus Nebenkosten, zu unterscheiden. Die Höhe der Monatsmiete hängt von diversen Faktoren, z.B. Größe und Lage ab und ist vertraglich in einem Mietvertrag festgehalten.

Schlüsselbund und Geldscheine auf Mietvertrag
Mietvertrag © Andre Bonn - www.fotolia.de

Jeder, der eine Wohnung angemietet hat, muss für diese, ein Entgelt (Miete) bezahlen. Diese ist Grundlage des Mietrechts und auch im Vertrag festgehalten. Der Mieter hat die Pflicht, die Miete an den Vermieter monatlich zu bezahlen. Ihm wird dafür die Mietsache zum Gebrauch zur Verfügung gestellt.

Zusammensetzung der Mietkosten

Die zu zahlende Warmmiete ergibt sich aus der Grundmiete (Kaltmiete) und den Betriebsnebenkosten. Diese müssen getrennt voneinander im Mietvertrag festgehalten sein. Hat die Wohnung erhebliche Mängel und der Vermieter ändert nichts daran, ist der Mieter berechtigt, die Miete zu mindern oder einzustellen.

Erhöhung und Minderung

Zur Mieterhöhung oder Mietminderung kann es kommen, wenn beispielsweise die Jahresendabrechnung der Betriebskosten eine Nachzahlung oder ein Guthaben aufweist. Die Miete wird dann angepasst, weil die Betriebskosten sich erhöhen bzw. verringern. Gibt es bestimmte Vereinbarungen im Mietvertrag, zum Beispiel die Staffelmiete, kann das auch eine Mieterhöhung zur Folge haben.

Lässt der Vermieter die Wohnung modernisieren, ist auch das ein Grund, die Miete zu erhöhen. Wenn dabei die gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen erfüllt sind, kann diese Art der Erhöhung auch ohne Einverständnis des Mieters erfolgen. Die Mieterhöhung wird nach Bekanntwerden, üblicherweise ab dem 3. Monat entrichtet.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Miete

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