Während der Reise

Junge Frau sitzt am Strand, entspannt, sonnt ihr Gesicht

Dank guter Planung dürfte einer angenehmen Reise in den Urlaub nichts mehr im Wege stehen. Damit der Trip aber tatsächlich gelingt, muss bei allen Anwesenden die Toleranz an erster Stelle stehen.

Wer in den Urlaub reist, ist meist nicht allein unterwegs. Das gilt sowohl für die Besatzung im eigenen Fahrzeug als auch für den gesamten Straßenverkehr. Viele Menschen verfolgen gerade in der warmen Jahreszeit dieselbe Absicht: nämlich schnell und sicher in den Urlaub zu gelangen. Besonnenheit, Toleranz und Verantwortungsgefühl für sich und andere bringen alle Reisenden entspannt ans Ziel.

Fahrerwechsel

Bereits vor der Fahrt sollte abgeklärt werden, wer auf welchen Streckenabschnitten das Fahren übernimmt. Dies kann späteren Streitereien vorbeugen.

Häufig sind Männer die schlechteren Beifahrer. Selbst ein besonnener Fahrer kann ein impulsiver Beifahrer sein. Durch lautstarkes Rufen versucht er, den Fahrstil seiner Frau zu verbessern, unterstellt ihr, dass sie Verkehrszeichen übersieht und obendrein ist er dank seiner Karte besser als jedes Navigationssystem über die Fahrtrouten informiert.

Diese Gebaren sind nicht unbedingt ein Ausdruck von Machogehabe, sondern können durchaus der Unsicherheit geschuldet sein. Viele Menschen reagieren tatsächlich nervös, wenn sie nicht selbst hinter dem Lenkrad sitzen. Meist verläuft die Fahrt ruhiger, wenn man sie fahren lässt.

Ansonsten macht es durchaus Sinn, das abwechselnd gefahren wird. Dies erleichtert das Einhalten der geplanten Pausenzeiten und beugt Übermüdungserscheinungen vor.

Stressfreies Reisen und regelmäßige Pausen

Toleranz ist auch gefragt, wenn der nachfolgende Fahrer drängelt, wenn das vorausfahrende Fahrzeug trotz freier Strecke langsam wie eine Schnecke schleicht oder auch, wenn es durch Baustellen zu Behinderungen kommt. Nur wer besonnen agiert, kann Stress vorbeugen. Und gerade dieser soll durch den Urlaub doch abgebaut werden.

Nach spätestens 2 Stunden Reisezeit sollte eine längere Pause eingelegt werden. Wer mit Kindern verreist, sieht sich am besten nach Rastplätzen um, auf denen den Kleinen möglichst viele Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Das lange Stillsitzen hat nämlich Energien aufgestaut.

Haben die Kinder sich abreagiert, gestaltet sich die anschließende Weiterfahrt viel angenehmer. Wer beim Packen an ein Kuschelkissen oder an eine leichte Decke gedacht hat, hat vielleicht Glück, dass die Kinder den Rest der Reise verschlafen und somit ruhig sind.

Zeitvertreib und Sonnenschutz

Ist das Kind wach, muss es auch während der Fahrt angemessen beschäftigt werden. Insbesondere ganz kleine Kinder sollten sich auf der Rückbank nicht allzu lange allein überlassen bleiben, da sie Betreuung benötigen. Wenigstens zeitweise sollte sich der Beifahrer zu ihnen gesellen.

Ein wichtiges Kriterium während der Fahrt ist der Sonnenschutz. Während Fahrer und Beifahrer sich durch Sonnenblenden schützen können, ist der Fond des Wagens der vollen Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Damit die Kinder keinen Hitzschlag erleiden, muss für eine ausreichende Schattierung gesorgt sein.

Verfügen die Scheiben über keine schützende Tönung, werden sie mit entsprechenden Schattenspendern ausgestattet. Sie können als selbsthaftendes Pad oder als Rollo erworben werden. Im Notfall wird die Scheibe mit einem Handtuch abgehängt.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: wohlfühlen im sand © detailblick - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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