Reisetipps von der Anreise bis zur Rückkehr - Tipps für gesundes, bequemes und erholsames Reisen

Junge Frau sitzt am Strand, entspannt, sonnt ihr Gesicht

Tipps für einen rundum gelungenen Urlaub, von der Anreise bis zur Rückkehr

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  • von Paradisi-Redaktion

Die Reisezeit stellt die schönste Zeit im Jahr dar, sofern man einige Reisetipps beachtet und schon bei der Planung clever handelt. Denn auf überfüllten Straßen, im Flugzeug, im Zug und nicht zuletzt in unbekannten Hotels kann es zu Missverständnissen und diversen Stress-Situationen kommen. Um diesen vorzubeugen, sind neben der richtigen Organistaion jede Menge Toleranz notwendig. Holen Sie sich wertvolle Reisetipps für gesundes, bequemes und erholsames Reisen.

Voraussetzungen für einen rundum gelungenen Urlaub

Eigentlich haben alle Urlaubsreisenden dasselbe Ziel: Man will den Alltagsstress hinter sich und die Seele baumeln lassen. Auf welche Art und Weise die Erholung stattfindet, ist unterschiedlich. Die einen bevorzugen den Aktivurlaub als Single oder mit der Familie, andere liegen faul am Strand und lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen.

Andere Länder, andere Sitten

Um ein erholsames Zusammensein zu gewährleisten, ist es wichtig, dass sich Urlauber trotz ihrer unterschiedlichen Mentalitäten an die allgemeinen Regeln des Anstandes halten. Das oberste Gebot ist dabei die Rücksichtnahme auf andere Anwesende.

Diese ist insbesondere gefragt, wenn die Reise den Urlauber in andere Länder führt. Jede Kultur besitzt ihre eigenen Traditionen und Sitten. Obwohl sich die meisten Urlaubsländer Touristen gegenüber eher tolerant zeigen, ist es dennoch ratsam, deren geschriebene und ungeschriebene Gesetze nicht zu überschreiten.

Dazu sollte man sich im Voraus mit den Gepflogenheiten des Landes beschäftigen. Dies erspart peinliche Situationen und Unannehmlichkeiten.

In exotischen Ländern kann es mitunter schwierig sein, die Sitten zu verstehen
In exotischen Ländern kann es mitunter schwierig sein, die Sitten zu verstehen

Reiseart, -route und Gepäck

Zur Planung einer Reise gehört also nicht nur das Packen. Auch die Reiseroute sollte frühzeitig festgelegt werden; Pausenzeiten sind dabei zu berücksichtigen. Wer mit Kindern verreist, muss besonders gut organisiert sein.

Kinder benötigen nicht nur jede Menge Bekleidung, sondern auch ausreichend Beschäftigungsmaterialien. Ansonsten wird die Reise für sie langweilig.

Gelangweilte Kinder reagieren genervt und können wiederum ihre Eltern stressen. Gut beraten ist, wer bei der Planung der Reise einen Großteil seiner Aufmerksamkeit den Kleinen schenkt. Hier haben wir Tipps für die Autoreise mit Kindern zusammengestellt.

Welches Gepäck mitgeführt wird, entscheidet auch das genutzte Verkehrsmittel. Sehr bequem kann das Verreisen mit der Bahn sein. Ist das Gepäck aufgegeben, sitzt man gemütlich im Abteil und kann sich gemeinsam die Zeit vertreiben.

Zwar kann es zu Zugausfällen und –verspätungen kommen, dennoch vermeidet man das lange Stehen im Stau. Außerdem dürfte die Bewegungsfreiheit im Zug größer als im Auto sein, vorausgesetzt, man reserviert rechtzeitig Sitzplätze. Schließlich möchte man nicht auf dem Gang stehen.

Wer im Auto verreist, braucht sich nicht um die Gepäckbeförderung kümmern. Allerdings muss auch er beim Packen sorgfältig vorgehen und für die notwendige Sicherung der Ladung sorgen. Kinder gehören auf jeden Fall in einen entsprechenden Kindersitz.

Art und Menge der Gepäckstücke bestimmt oft das zu benutzende Verkehrsmittel
Art und Menge der Gepäckstücke bestimmt oft das zu benutzende Verkehrsmittel

Gesundheit und Gelassenheit

Um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen, sollte auf die ausreichende Versorgung mit Getränken und Essen geachtet werden. Leichte Kost steht dabei im Vordergrund. In diesem Zusammenhang sei auch an die Mitnahme einer Reiseapotheke erinnert.

Neben Verbandszeug sollte sie Medikamente für die Erstversorgung enthalten. Wer sich bei der Zusammenstellung unsicher ist, lässt sich in der Apotheke beraten oder informiert sich im Internet.

Während der Reise und am Urlaubsziel sollten Urlauber so entspannt wie möglich auf unangenehme Situationen reagieren und den einen oder anderen Schnitzer gelassen übersehen. Größere Reisemängel allerdings müssen sie nicht hinnehmen.

In diesem Fall sollte der schnelle Kontakt mit dem Reiseveranstalter aufgenommen werden. Hilfreiche Informationen finden Sie hier.

Besonders gastfreundlich werden im übrigen Urlauber in fremden Ländern aufgenommen, die sich bemühen, in der Landessprache des jeweiligen Urlaubslandes zu kommunizieren. Schließlich muss niemand davon ausgehen, dass die ganze Welt die deutsche Sprache beherrscht. Zudem fällt es Sprachgewandten leichter, Kontakt mit den Einheimischen aufzunehmen.

Wenn Allergiker verreisen wollen

Der Gesundheitszustand von Allergikern sollte vor Reiseantritt eingehend überprüft werden

Frau in Bikini liegt auf Baumstamm einer Palme, die komplett ins blaue Meer ragt
beach © Radovan Kraker - www.fotolia.de

Heutzutage können auch Allergiker auf Reisen gehen, denn mittlerweile gibt es in Europa auch Hotels mit Allergikerzimmer, Bio-Kost und Verschiedenes mehr.

Umfassende Überlegungen vor Reiseantritt

Doch wie vor jeder Reise muss man sich die Frage stellen, kann ich in meinem Gesundheitszustand überhaupt eine Reise machen, welche Art von Urlaub ist für mich sinnvoll und wo sollte ich am besten meinen Urlaub verbringen.

Dazu sind weitere Überlegungen nötig wie, vertrage ich die Wärme, oder vielleicht besser eine kühlere Region, ist das Reizklima des Meeres oder das Binnenland für mich angenehmer. Wie sieht es am Urlaubsort mit den Allergenen aus, d.h. Pollenflug, eventuell Schimmelpilze. Sollte ich vielleicht besser in der Nebensaison als in der Hauptsaison reisen.

Bei der Hotelwahl kann man sich neben der Zimmerausstattung auch nach der Küche erkundigen, z.B. vegetarische Kost. Wenn man ins Ausland fährt, so sollte man auch für die ärztliche Versorgung dort die nötigen Unterlagen mit dabei haben, wie beispielsweise den Allergiepass. Am besten ist auch ein Arztbrief in der Landessprache des Reiselandes.

Krank im Urlaub - viele Touristen haben mit Durchfall, Infekten und Sonnenbrand zu kämpfen

Beherzigt man einige Regeln im Urlaub so kann man sich besser vor Krankheiten schützen

Junge blonde Frau in Bikini mit Strandhut am Strand vor Meer trägt sich Sonnencreme o Sonnenschutz auf Arm auf
Young woman applying sun protection product © Monkey Business - www.fotolia.de

Ab an den Strand oder in die Berge und sich endlich vom Alltagsstress erholen - das ist der Plan aller Urlauber, der dann doch schnell ins Wasser fallen kann.

Forsa-Institut gibt Anzahl der Krankheitsfälle im Urlaub bekannt

Wer unbedacht in die Sonne geht, zieht sich schnell einen schmerzenden Sonnenbrand zu. Doch auch Infektionen, die Erkältungen oder Magen-Darm-Probleme auslösen, hat man sich schneller eingefangen, als man glaubt. Das Forsa-Instituts beliefert uns mit den Zahlen: 36 Prozent von 1.000 Befragten wurden im Urlaub schon mal von einer Erkältung heimgesucht, 30 Prozent mussten sich mit einem Magen-Darm-Infekt herum plagen und noch 14 Prozent litten an einem Sonnenstich.

Tipps für einen krankheitsfreien Urlaub

Böse Aussichten, aber Urlauber können einiges tun, um einen unbeschwerten Urlaub zu verbringen. Bei einem Strandurlaub, aber auch beim Urlaub in den Bergen sollte man nie die Sonnenmilch vergessen und auch reichlich Gebrauch davon machen. Da die Hitze am Tag den Körper stark aufwärmt, sollte man dann beim Abendspaziergang an die Jacke denken, damit man nicht plötzlich auskühlt und eine Sommererkältung bekommt. Beim Essen sollte man vorsichtig sein und nur in guten Restaurants speisen. Obst sollte immer geschält sein und Fleisch und Fisch gut durchgebraten.

Verreisen trotz regelmäßiger Medikamenteneinnahme – worauf geachtet werden muss

Arzneimittel - Tropfen auf Löffel
tropfen © Gina Sanders - www.fotolia.de

Den Alltagsstress hinter sich lassen, die Koffer packen und einfach mal wegfahren – für die meisten Menschen gehört der Urlaub mindestens einmal im Jahr dazu. Bei der Reisevorbereitung gibt es einige Dinge, worauf geachtet werden muss – wer Medikamente einnehmen muss, sollte ganz besonders gut planen und folgende Punkte frühzeitig berücksichtigen.

Arzttermin und Mitnahme der Medikamente

In den meisten Fällen plant man einen Urlaub einige Zeit voraus; wer auf Arzneimittel angewiesen ist, sollte selbst bei einer Spontanbuchung so viel Zeit übrig haben, dass er es noch rechtzeitig schafft, einen Arzttermin zu vereinbaren – es wird empfohlen, dies mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt zu tun. Auf den Termin sollte man sich gut vorbereiten; am besten man macht sich Notizen mit verschiedenen Fragen. Der Arzt wird dann auch von sich aus dem Patienten mitteilen, worauf dieser zu achten hat. Wichtige Dinge wie mögliche veränderte Dosierungen werden hierbei unter anderem angesprochen.

Was die Mitnahme der Medikamente angeht, so sollten Patienten die Mittel immer in zweifacher Ausführung dabei haben, um Probleme durch einen verlorenen Koffer zu vermeiden. Hier gilt es, Arzneien, auf die man nicht verzichten kann, im Handgepäck mitzuführen. Hierfür gibt es extra gepolsterte Taschen; die zum Beispiel für Glasflaschen verwendet werden können. Müssen Medikamente gekühlt werden, empfehlen sich kleine Isolationstaschen.

Aufbewahrung und Sonnenreaktion

Am Reiseziel angekommen, bleiben die Medikamente bestenfalls im Koffer, denn dort ist es trocken und dunkel. Arzneien, die gekühlt werden müssen, kommen natürlich auch hier in den Kühlschrank. Generell sollte auf eine kühle Lagerung geachtet werden.

Vorab sollte man sich erkundigen, ob es durch die Sonne zu möglichen Reaktionen kommen könnte, denn dies ist bei einigen Mitteln der Fall; beispielsweise können durch die Einnahme von pflanzlichen Arzneien, die Anis oder Johanniskraut enthalten, Neuroleptika oder Antibiotika zu Hautreaktionen auftreten. So sollte auf einen hohen Lichtschutzfaktor und bei starker Sonne auf entsprechende Kleidung geachtet werden – die Mittagssonne meidet man bestenfalls und legt sich stattdessen in den Schatten.

Zeitumstellung und Notfälle

Wer regelmäßig Arzneimittel einnimmt, muss dabei bei einigen Reiseländern die Zeitumstellung berücksichtigen. Welches Medikament bei einer bevorstehenden Zeitverschiebung wann und in welcher Dosis eingenommen werden muss, erklärt der Arzt – dies wird am besten notiert, sodass bei der Einnahme keine Fehler unterlaufen.

Ebenfalls notieren sollte man sich die Nummer seines Arztes. In einem Notfall, wenn man Fragen zur Dosierung etc. hat, kann man ihn auch vom Urlaub aus erreichen. Auch wenn es nötig wird, sich ein neues Rezept ausstellen zu lassen, sollte vorab der behandelnde Arzt angerufen werden, um die beinhalteten Wirkstoffe aufzulisten und gegebenenfalls einen anderen Namen des Mittels zu nennen, denn hierbei gibt es im Ausland oftmals starke Unterschiede.

Schlechte medizinische Versorgung - Wer in diesen Urlaubsländern krank wird, hat schlechte Karten

Bahamas - Leerer Strand mit großer Palme und Blick aufs türkisfarbene Meer
Plage Iles Turkoises - Bahamas © foxytoul - www.fotolia.de

Immer häufiger zieht es Urlauber in entfernte, exotische Länder, um dort ihre wohlverdiente Ruhe zu genießen und vom Alltag zuhause abzuschalten.

Bewertung der medizinischen Versorgung

Doch gerade was die medizinische Versorgung angeht, sind exotische Reiseländer nicht unbedingt immer eine gute Wahl. Zwar wünscht sich niemand ausgerechnet im Urlaub krank zu werden oder einen Unfall zu haben, doch ausgenommen ist von diesem Risiko niemand.

In welchen Reiseländern Urlauber eine gute medizinische Versorgung erwartet und in welchen Ländern man lieber nicht krank werden sollte, hat der weltgrößte Anbieter für Reisesicherheit und Gesundheitsversorgung, "International SOS", in seiner aktuellen Health Map 2014 untersucht. Als Gegenstand der Untersuchung dienten die Daten von knapp 600.000 weltweit dokumentierten medizinischen Fällen des letzten Jahres.

Unterteilung des medizinischen Risikos in fünf Gruppen

Anhand mehrerer Faktoren, wie der Zugang zum lokalen Gesundheitswesen und dessen Qualität, sowie Infektions- und Unfallrisiko wurden alle Länder der Welt anhand ihres medizinischen Risikos in fünf Gruppen unterteilt, von niedrigem bis hin zu extremem Risiko. Es zeigte sich, dass die europäischen Reiseländer nach wie vor das geringste medizinische Risiko bergen. Dagegen besteht in knapp 80 Ländern ein sehr hohes bis extremes medizinisches Risiko, was in etwa jedem zweiten Land der Welt entspricht.

Starke Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Reisegebieten

Besonders hoch ist das Risiko demnach in afrikanischen Reiseländern, sowie in der Mongolei, Afghanistan, Syrien, Irak, Jemen und Nordkorea. Es zeigte sich außerdem ein starkes Gefälle zwischen ländlichen und städtischen Reiseregionen. In ländlichen Regionen besteht ein deutlich höheres medizinisches Risiko als in Großstädten, was vor allem in China, Indien, Vietnam und Indonesien der Fall ist.

Im Folgenden geben wir weitere Reisetipps, die für einen gelungenen Urlaub sorgen...

Tipps, die es vor der Reise zu beachten gilt

Nur eine gute Planung garantiert das entspannte und bequeme Reisen. Bei der Vorbereitung sollten sowohl Maßnahmen für das körperliche als auch für das seelische Wohlbefinden getroffen werden.

Reiseziel

Bevor es jedoch an die eigentliche Reise geht, sollte man sich natürlich über die Art des Urlaubs und damit auch das Reiseziel Gedanken machen. Verreist man allein, sollte dies keine besondere Hürde darstellen, und auch zu zweit wird man sich in der Regel - nicht immer! - recht schnell einig. Doch wenn es mit einer ganzen Gruppe in den Urlaub geht oder man mit der Familie verreisen möchte, bedarf es etwas mehr Planung und Vorbereitung.

Ist man mit mehreren Personen untewregs, treffen auch immer unterschiedliche Vorlieben und Interessen aufeinander. Diese alle unter einen Hut zu bekommen, erweist sich oftmals als schwierig. Generell ist zu empfehlen, nicht jeden Reisetag komplett zu verplanen, damit auch Zeit bleibt, die man für sich nutzen kann oder die man benötigt, falls etwas doch nicht ganz nach Plan läuft.

Ist man sich nicht sicher, wohin die Reise gehen soll, kann man ein Reiseportal im Internet nutzen. Hier erhält man eine Vielzahl an Angeboten, die sich nach den eingegebenen Faktoren wie Preis, Zeitraum, Aktivitäten etc. richten. Natürlich kann man sich auch ganz klassisch im Reisebüro beraten lassen.

Homesitting

Steht fest, wann der Urlaub starten soll, muss man sich - je nach Dauer der Reise - darüber Gedanken machen, wer sich in diesem Zeitraum um das Haus kümmert. Zumindest ab und an sollte jemand vorbeischauen, um nach der Post zu sehen sowie die Blumen zu gießen. Wer Haustiere hat, die er nicht mit in den Urlaub nehmen kann oder möchte, braucht entsprechend eine Betreuung für das Tier.

Reisezeit

Damit es nicht stressig wird, lohnt es sich, die Reiseroute langfristig zu planen. Nach Möglichkeit sollte das Fahren während der Stoßzeiten vermieden werden.

Während im Winter aufgrund der Straßenverhältnisse vom nächtlichen Fahren mit dem Auto eher abzuraten ist, lassen sich in der heißen Jahreszeit die kühleren Nacht- und Morgentemperaturen effektiv für das angenehmere Reisen nutzen. Wichtig ist allerdings, dass der Fahrer gut ausgeschlafen an den Start geht.

Wer das lange Stehen auf der Autobahn vermeiden will, achtet außerdem auf Stauankündigungen, die vom ADAC herausgegeben werden. Die Ferienregelungen in den einzelnen Bundesländern können ebenfalls ein Anhaltspunkt dafür sein, wann es voll auf den Straßen wird. An- und Abreisetag ist übrigens bei vielen Veranstaltern der Sonnabend. Wer es möglich machen kann, reist an einem anderen Tag.

Packen

Zur guten Vorbereitung der Reise gehört auch das frühzeitige Packen der Reiseutensilien. Dies vermeidet Stress und die einzelnen Gepäckstücke lassen sich im Auto bereits "Probe packen". Passt nicht alles in den Kofferraum, bleibt noch genügend Zeit zum Umdisponieren.

Keinesfalls sollten die Rückbänke als Gepäckablagen dienen, da Gepäckstücke im Falle eines Bremsmanövers zu echten Gefahrenquellen für den Vordermann werden. Reisen Kinder mit, würde diesen durch Koffer und Taschen wichtige Bewegungsfreiheit genommen.

Das Packen kann anstrengend und nervenraubend sein
Das Packen kann anstrengend und nervenraubend sein

Reisekleidung

Einengen sollte übrigens auch die Kleidung nicht. Wer längere Zeit still sitzen muss, braucht Bequemlichkeit. Legere Kleidungsstücke aus atmungsaktiven Materialien sind für das Reisen perfekt.

Dies gilt für Erwachsene ebenso wie für Kinder. Letztere müssen nicht in ihren besten Sachen unterwegs sein. Dann macht es auch nichts, wenn sie sich bekleckern oder ein anderes Malheur passiert. Wechselsachen und ein feuchtes Tuch sollten dennoch in greifbarer Nähe liegen, damit im Ernstfall nicht lange im Gepäck gesucht werden muss.

Beschäftigung und regelmäßige Pausen

In den Reiseplan müssen ausreichend Pausen einkalkuliert werden. Sie dienen nicht nur dem leiblichen Wohl, sondern auch der Bewegung. Diese hält den Kreislauf in Schwung.

Außerdem können Pausenzeiten als Pufferzeiten dienen, falls es doch zu Verspätungen kommt. Wer auf teure Mahlzeiten auf den Rastplätzen verzichten möchte, nimmt Essen und Getränke mit. Dem Kreislauf zuliebe sollten leichte Speisen bevorzugt werden.

Kinder benötigen während der Fahrt ausreichend Beschäftigung, damit ihnen nicht langweilig wird. Welches Spielzeug ausgewählt wird, hängt unter anderem vom Alter und vom Typ des Kindes ab. Ein Kuschelkissen und eine leichte Decke können dem Kind das Autofahren gemütlich machen und es eventuell zu einem Schläfchen animieren.

Tipps, die es während der Reise zu beachten gilt

Dank guter Planung dürfte einer angenehmen Reise in den Urlaub nichts mehr im Wege stehen. Damit der Trip aber tatsächlich gelingt, muss bei allen Anwesenden die Toleranz an erster Stelle stehen.

Wer in den Urlaub reist, ist meist nicht allein unterwegs. Das gilt sowohl für die Besatzung im eigenen Fahrzeug als auch für den gesamten Straßenverkehr. Viele Menschen verfolgen gerade in der warmen Jahreszeit dieselbe Absicht: nämlich schnell und sicher in den Urlaub zu gelangen.

bringen alle Reisenden entspannt ans Ziel.

Fahrerwechsel

Bereits vor der Fahrt sollte abgeklärt werden, wer auf welchen Streckenabschnitten das Fahren übernimmt. Dies kann späteren Streitereien vorbeugen.

Häufig sind Männer die schlechteren Beifahrer. Selbst ein besonnener Fahrer kann ein impulsiver Beifahrer sein. Durch lautstarkes Rufen versucht er, den Fahrstil seiner Frau zu verbessern, unterstellt ihr, dass sie Verkehrszeichen übersieht und obendrein ist er dank seiner Karte besser als jedes Navigationssystem über die Fahrtrouten informiert.

Diese Gebaren sind nicht unbedingt ein Ausdruck von Machogehabe, sondern können durchaus der Unsicherheit geschuldet sein. Viele Menschen reagieren tatsächlich nervös, wenn sie nicht selbst hinter dem Lenkrad sitzen. Meist verläuft die Fahrt ruhiger, wenn man sie fahren lässt.

Ansonsten macht es durchaus Sinn, das abwechselnd gefahren wird. Dies erleichtert das Einhalten der geplanten Pausenzeiten und beugt Übermüdungserscheinungen vor.

Stressfreies Reisen und regelmäßige Pausen

Toleranz ist auch gefragt, wenn der nachfolgende Fahrer drängelt, wenn das vorausfahrende Fahrzeug trotz freier Strecke langsam wie eine Schnecke schleicht oder auch, wenn es durch Baustellen zu Behinderungen kommt. Nur wer besonnen agiert, kann Stress vorbeugen. Und gerade dieser soll durch den Urlaub doch abgebaut werden.

Nach spätestens 2 Stunden Reisezeit sollte eine längere Pause eingelegt werden. Wer mit Kindern verreist, sieht sich am besten nach Rastplätzen um, auf denen den Kleinen möglichst viele Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Das lange Stillsitzen hat nämlich Energien aufgestaut.

Haben die Kinder sich abreagiert, gestaltet sich die anschließende Weiterfahrt viel angenehmer. Wer beim Packen an ein Kuschelkissen oder an eine leichte Decke gedacht hat, hat vielleicht Glück, dass die Kinder den Rest der Reise verschlafen und somit ruhig sind.

Zeitvertreib und Sonnenschutz

Ist das Kind wach, muss es auch während der Fahrt angemessen beschäftigt werden. Insbesondere ganz kleine Kinder sollten sich auf der Rückbank nicht allzu lange allein überlassen bleiben, da sie Betreuung benötigen. Wenigstens zeitweise sollte sich der Beifahrer zu ihnen gesellen.

Ein wichtiges Kriterium während der Fahrt ist der Sonnenschutz. Während Fahrer und Beifahrer sich durch Sonnenblenden schützen können, ist der Fond des Wagens der vollen Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Damit die Kinder keinen Hitzschlag erleiden, muss für eine ausreichende Schattierung gesorgt sein.

Verfügen die Scheiben über keine schützende Tönung, werden sie mit entsprechenden Schattenspendern ausgestattet. Sie können als selbsthaftendes Pad oder als Rollo erworben werden. Im Notfall wird die Scheibe mit einem Handtuch abgehängt.

Tipps, die es am Urlaubsort zu beachten gilt

Ist das Reiseziel erreicht, sollte der Entspannung nichts im Wege stehen. Dies gelingt allerdings nur, wenn man jeglichen Stress zu vermeiden weiß.

Stressfreie Ankunft

Wer am Reiseziel angekommen ist, muss sich zunächst um die Schlüssel für das Appartement kümmern. Außerdem warten die Koffer darauf, ausgepackt zu werden.

Die Kinder wollen spielen. Wer hungrig ist, will essen. Wer jetzt überstürzt reagiert, sorgt erneut für Stress.

Nach der Zimmerbesichtigung sollte jeder erst einmal nach seinen Wünschen vorgehen dürfen. Essen, Ausruhen oder Spielen beispielsweise. Wichtig ist es jedoch, den Kreislauf nicht zu überlasten.

Wer sich für das Sonnenbaden entscheidet, darf ebenfalls nicht unvorsichtig sein. Die Haut muss sich erst an die intensive Sonnenbestrahlung gewöhnen, wobei gewisse Sonnenschutz-Maßnahmen immer den Vorrang haben sollten. Insbesondere zarte und empfindliche Kinderhaut darf nicht überstrapaziert werden.

Reisemängel

Ein besonderes Problem am Urlaubsort stellen Reisemängel dar. Diese gilt es sorgfältig zu dokumentieren und alsbald den Kontakt zum Reiseveranstalter oder Reisebüro zu suchen. Nur so können Minderungs- oder Rücktrittsansprüche geltend gemacht werden.

Dennoch sollte niemand das Ziel seines Urlaubs aus den Augen verlieren: Man ist verreist, um sich zu erholen. Vielleicht lohnt es sich da, kleinere Mängel einfach zu übersehen, die Gastfreundschaft zu genießen und sich selbst den Gepflogenheiten des Gastlandes anzupassen. Dann wird selbst ein unvollkommener Urlaub zum Erfolg.

Im Urlaub muss man nicht unnötig zunehmen

Eine warme Mahlzeit am Tag und Bewegung helfen im Urlaub nicht zuzunehmen

Abnehmen - Füße auf der Waage, umgeben von Obst und Gemüse
Diet © doug Olson - www.fotolia.de

Wer im Urlaub nicht unnötige Pfunde zulegen möchte, sollte sich an ein paar Tricks halten, so die ausgebildete Ernährungsberaterin Birgit Steinker im nordrhein-westfälischen Straelen und Mitglied des Verbands der Diätassistenten.

Obst und Salat essen

Steinker rät dazu, nie mehr zu essen als zu Hause, zwei warme Mahlzeiten am Tag müssen nicht sein. Wer beim Mittagsbuffet nur nach Obst und Salat greift, tut auch seinem Körper etwas Gutes. Die Hauptmahlzeit ist das Abendessen, um sich hier selber zu überlisten, sollte man einen kleine Teller nehmen, der ist schneller voll und hilft, weniger zu essen.

Wer mit einem Salat vor dem Essen beginnt, erreicht ein erstes Sättigungsgefühl und vertreibt den Heißhunger. Wichtig ist es außerdem, zwischen den Gängen eine Pause zumachen. Bis das Gehirn informiert, dass man satt ist, vergehen bis zu 20 Minuten.

Nicht zu vergessen die Getränkeauswahl. Alkohol betäubt das Sättigungsgefühl und auch ein Sahnecocktail wie Pina Colada sollte nicht jeden Abend genossen werden.

Sportliche Betätigung zur Kalorienverbrennung

Wer neben diesen Tricks auch noch so manche Extra-Kalorien durch ein bisschen Bewegung verbrennt, den erwarten laut der Expertin keine böse Überraschung auf der heimischen Waage.

Mückenschutz erst auftragen nachdem die Sonnencreme eingezogen ist

Frau sprüht Mückenschutz oder Insektenschutz auf ihre Beine, im Hintergrund Sträucher
Mosquito repellent / insect repellent © Maridav - www.fotolia.de

Ein Mückenschutzmittel wird normalerweise erst gegen Abend notwendig, wenn die kleinen Biester aktiv werden und auf die Jagd nach frischem Blut gehen. Wer dennoch auch schon während der Mittagszeit seinen Körper vor Mückenstichen bewahren möchte, sollte beachten den Insektenschutz erst aufzutragen, wenn die Sonnencreme bereits eingezogen ist.

Egal ob Cremes, Sprays oder Lotionen, der Sonnenschutz sollte in jedem Fall vor dem Insektenschutz aufgetragen werden, rät die Deutsche Apothekervereinigung. Wird der Insektenschutz gleichzeitig oder zu früh aufgetragen, kann er die Wirkung des Sonnenschutzes um fast ein Drittel herabsetzen. Man sollte daher nach dem Auftragen der Sonnencreme etwa 15 bis 30 Minuten warten und erst dann ein Insektenmittel anwenden.

Tipps, die es nach der Rückkehr zu beachten gilt

Konnte man seinen Urlaub genießen, kommt man dementsprechend erholt wieder nach Hause zurück. Bei vielen Menshen lässt das entspannte Gefühl dabei schlagartig nach: schon der Gedanke an den nächsten Arbeitstag sowie das mit Terminen vollgepackte Familienleben erzeugt Stress.

Somit ist die schöne Entspannung schnell dahin und alles, was vom Urlaub bleibt, ist der sehnsüchtige Wunsch, wieder zurück dorthin zu reisen. Doch es gibt Möglichkeiten, sich das Urlaubsfeeling noch ein wenig zu bewahren.

Wer aus dem Urlaub kommt, sollte die aktuelle oder kommende Woche ruhig angehen lassen. Bestenfalls legt man sich den ersten Arbeitstag auf einen Mittwoch oder Donnerstag, sodass einem eine sehr kurze Arbeitswoche bevorsteht.

Um sich ans frühe Aufstehen zu gewöhnen, ist es ratsam, nicht zu spät ins Bett zu gehen und dieses am nächsten Morgen auch wieder früher zu verlassen. Während des Urlaubs hat man sich vielleicht wochenlang den Luxus gegönnt, auszuschlafen; nun gilt es, seinen Biorhythmus wieder umzumstellen.

Auch, sich etwas Gutes zu tun, kann Wunder wirken. Dabei hilft schon der Genuss einer besonders leckeren Kaffeespezialität aus dem italienischen Café um die Ecke.

Zum Abschluss geben wir Ihnen noch spezielle Reisetipps mit auf den Weg...

Urlaubstrends in der Osterzeit

Ostern ist mehr als ein freies Wochenende oder die Osterferien. Ostern ist eine günstige Gelegenheit, mit der gesamten Familie oder als Paar auszuspannen, neue Dinge zu erleben und den Frühling würdig willkommen zu heißen - sofern man sich nicht die Skier anschnallen möchte.

Winterurlaub

An Ostern Ski fahren? Warum nicht? Es wird eine der letzten Gelegenheiten sein, denn der Frühling lässt sich nicht mehr aufhalten. In den französischen Alpen, aber auch in der Schweiz gibt es Skigebiete, die bis in den Mai Schnee versprechen.

Hier lässt sich ein letztes Mal Hüttengaudi und Schneespaß genießen, bevor der Sommer kommt. Die USA und Kanada bieten ebenfalls die Gelegenheit zum Skiurlaub über Ostern, hier sollten allerdings ein paar Tage mehr eingeplant werden, denn mit nur einem Wochenende überfällt einen mehr der Jet-Lag als der Spaß.

Kurztrips

Die Ferien um Ostern lassen sich auch sehr gut für Kurztrips nutzen. Wie wäre es beispielsweise mit einer Städtereise? Ob

  • Paris im Frühling
  • London im Nebel oder vielleicht sogar
  • Tokio zur Kirschblüte

– nichts ist unmöglich. Die Finanzkrise beschert zudem in diesem Jahr für viele Ziele sehr günstige Angebote. Auch für Afrika oder die Karibik gibt es preiswerte Urlaubsmöglichkeiten.

Eine Fotosafari in Namibia oder ein kurzer Wellness-Trip auf die Bahamas sind eine Überlegung ebenso wert als auch eine Transatlantik-Kreuzfahrt in der Princess-Suite. Der Preis ist dank der derzeitigen Rezession äußerst erschwinglich und lässt auch einen scheinbaren Luxusurlaub fast zur Normalität in Sachen Urlaub werden.

Städtereisen sind im Frühling besonders interessant
Städtereisen sind im Frühling besonders interessant

Sommmergefühle

Wer es zu Ostern schon sommerlich möchte, sollte eine Reise nach Florida machen. Im Frühling sind die Temperaturen hier zwar schon sommerlich, aber die Luftfeuchtigkeit ist noch relativ gering.

Die Mittelmeerregion um Griechenland, Zypern und Nordafrika bietet im Frühling ebenfalls schon frühsommerliches Wetter und ist für Familien mit Kindern wegen der kürzeren Flugzeiten zudem besser geeignet. Ob der gute alte Pauschalurlaub oder Individualferien – das Mittelmeer hat immer wieder viel zu entdecken.

Kreuzfahrten

Die optimale Rundum-Sorglos Entspannung zu Ostern gibt es bei einer Kreuzfahrt. Vielfältige Routen durch europäische oder internationale Gewässer sind im Angebot und auf dem Schiff wird der Gast rundum betreut.

Wie man weiter oben bereits lesen konnte, sind auch die Kosten sehr gut überschaubar und bieten auch Familien mit kleinen oder größeren Kindern die weite Welt des Meeres, sowie hautnah die schönsten Sehenswürdigkeiten bei einem der zahlreichen Landgänge. Dank der auf den meisten Schiffen vorhandenen Kinderbetreuung können die Eltern auch einmal so richtig die Seele baumeln und sich verwöhnen lassen.

Kreuzfahrten können auch etwas für Familien sein
Kreuzfahrten können auch etwas für Familien sein

Urlaub im eigenen Land

Zu guter Letzt noch ein Geheimtipp: an der Ostsee ist es zu Ostern ganz besonders schön. Die Inseln Usedom und Rügen sind noch nicht überfüllt.

Kilometerlange Strände laden zu stundenlangen Spaziergängen und die zahlreichen Cafés an den Strandpromenaden zum anschließenden Verweilen ein. Und auch hier passt ein altes Sprichwort mal wieder haargenau "Weshalb in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah".

Mit Kleinkindern in ferne Länder - Tipps und Hinweise

Damit eine Reise in angenehmer Erinnerung bleibt und auch wirklich erholsam verläuft, ist es oftmals hilfreich, auf Reisetipps zu achten. Besonders bei Reisen in ferne Länder, auf denen man kleine Kinder mitnimmt, sollte man einige Tipps und Hinweise befolgen.

Immer mehr Reisende fühlen sich von weit entfernten Ländern fasziniert und wollen diese in ihrer Urlaubszeit einmal besuchen. Vor allem

sind verlockende Reiseziele.

Wer kleine Kinder hat, möchte diese natürlich auf die große Reise mitnehmen. Fernreisen mit kleinen Kindern sind durchaus günstig.

So brauchen für Kinder bis zu zwei Jahren lediglich zehn Prozent des Flugpreises bezahlt zu werden. Ermäßigungen gibt es außerdem auch bei den Unterkünften.

Ein weiterer Vorteil einer Reise mit kleinen Kindern ist, dass sie in den ersten Lebensjahren noch sehr anpassungsfähig sind, da sie zum Wohlfühlen eigentlich nur ihre Eltern brauchen. Ältere Kinder sind dagegen schon anspruchsvoller. Da Kleinkinder noch nicht die Schule besuchen, braucht man die Schulferien für die Urlaubsplanung nicht zu berücksichtigen und kann dann in den Urlaub fahren, wenn es finanziell oder klimatisch günstig ist.

Dennoch müssen einige Punkte berücksichtigt werden.

Gewöhnungszeit und ausreichend Schlaf

Reisen sind für Kleinkinder meistens ziemlich anstrengend. Dies gilt umso mehr für eine Fernreise. Aus diesem Grund sollte man unbedingt die Bedürfnisse des Kindes berücksichtigen, wenn man eine Reise nach Übersee antritt. Damit das Kind sich an die neue Umgebung gewöhnen kann, benötigt es Zeit.

Darum ist es wichtig, dass es ausreichend Ruhephasen, Essen und Schlaf erhält. Auch Zeit zum Spielen und Schmusen darf nicht fehlen. Ein Vorteil ist es, wenn Mutter und Vater nicht zum ersten Mal eine Fernreise antreten, denn die Nervosität der Eltern kann sich auch auf das Kind übertragen.

Gesundheitliche Aspekte

Bei Fernreisen mit kleinen Kindern spielt auch der gesundheitliche Aspekt eine wichtige Rolle. Viele Kinderärzte sehen Reisen mit Babys und Kleinkindern in tropische und subtropische Gebiete mit Skepsis, denn eine Fernreise bedeutet für die Kleinen oftmals ein gesundheitliches Risiko.

Daher wird geraten, dass das Kind mindestens fünf Jahre alt sein sollte, bevor es eine Fernreise antritt. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, nur Urlaubsorte zu besuchen, die über eine gute medizinische Versorgung verfügen. Wichtig ist zudem, dass die Kleinen eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr erhalten und gut vor der Sonne geschützt werden.

Mit diesen Tipps kommen Sie schlank durch den Urlaub

Wenn man Urlaub macht, ist dies eine denkbar schlechte Zeit, um abzunehmen. Zumal eine Diät Disziplin verlangt und man je nach Art der Diät oft bestimmte Gerichte kochen muss, was im Hotel beispielsweise nicht möglich ist.

Wer also unbedingt abnehmen möchte, sollte die Diät vor oder nach dem Urlaub machen, aber keinesfalls direkt im Urlaub. Außerdem möchte man doch im Urlaub entspannen und nicht ständig Kalorien zählen müssen.

In Maßen essen

Trotzdem muss man im Urlaub nicht zwangsläufig ein paar Kilos zunehmen. Wenn man All Inclusive gebucht hat, wird es natürlich oft schwierig, den vielen Leckereien zu widerstehen.

Man sollte sich daher nicht alles verbieten, was gut schmeckt. Schließlich hat man Urlaub. Aber man sollte in Maßen essen.

So muss es doch nicht jeden Tag zum Frühstück ein fettiger Pfannkuchen sein. Wenn man nur einmal pro Woche "sündigt" und diesen Pfannkuchen isst, an den anderen Tagen aber zu einem gesunden Frühstück greift, wird sich dies auf der Waage nicht bemerkbar machen.

Weiter geht es mit dem Mittagessen: Auch hier muss man nicht täglich zu Pommes und Co. greifen. In den meisten Hotels gibt es auch gesunde Alternativen wie zum Beispiel ein bunter Salat mit einem leckeren kalorienarmen Dressing. Gerade wenn man Urlaub im Süden macht, ist ein leichter Salat bei großer Hitze sowieso die bessere Alternative.

Und wer überhaupt nicht auf fettige Pommes verzichten kann, der sollte sich dies hin und wieder gönnen, am restlichen Tag aber gesunde Dinge essen, die sich nicht auf den Hüften bemerkbar machen.

Weiter geht es nachmittags mit Eis und/oder Kaffee und Kuchen. Nicht jeden Tag muss man bei diesen Leckereien auch zugreifen. Lieber geht man dann etwas früher zum Abendessen und greift hier erneut zu leckeren Salaten, kalorienarmem Putenfleisch und Obst.

Und wer als Dessert ab und zu ein Stückchen Kuchen oder eine Süßspeise isst, wird dies nach dem Urlaub auch nicht büßen müssen. Auch wenn man im Urlaub geringfügig zunimmt, pendelt sich das Ausgangsgewicht meist nach dem Urlaub von selbst wieder ein, wenn man dann wieder auf die Ernährung achtet.

Vorsicht im Urlaub sind besonders die Diebe aktiv

Tipps um sich im Urlaub vor Diebstahl zu schützen

Grafik gelbes Schild mit Sonne und "Urlaub" darauf unter blauem Himmel
auf in den Urlaub © DeVIce - www.fotolia.de

Wer in Urlaub fährt, sollte besonders auf seine Handtasche, beziehungsweise das Portemonnaie achten, denn das sind sehr begehrte Objekte für Taschendiebe. Oft sind neben dem Bargeld auch die Scheckkarten und vielleicht auch die nötigen Papiere gestohlen worden, was besonders problematisch ist.

Tipps um sich vor Taschendieben zu schützen

Wie auch die R+V-Versicherung durch eine aktuelle Umfrage feststellte, sind schon mehr als 13 Prozent der Deutschen im Urlaub Opfer eines Diebstahls geworden. Aber besonders gegen Taschendiebe gibt es einige Tipps, so halten sich die Diebe gerne in einer großen Menschenmenge auf, wo gedrängelt und geschoben wird, beispielsweise auf dem Markt oder in Bus und Bahn. Auch Tricks mit "anrempeln" oder auch mit "Eis bekleckern" gehören zum Repertoire der Diebe, wobei beim "hilfreichen Reinigen" gleich auch die Geldbörse, das Handy oder auch die Camera den Besitzer wechselt.

Aus diesem Grund, möglichst wenig Bargeld mitnehmen, Scheckkarte direkt am Körper im Brustbeutel tragen. Reiseunterlagen und Pässe am besten im Hotel-Safe deponieren. Im Falle eines Schadens, besonders bei Scheckkarten-Diebstahl, sofort das Konto sperren lassen und die örtliche Polizei informieren. Normalerweise gilt für alle Scheck- und auch Kreditkarten in Deutschland die Notrufnummer für Sperrungen 0049 (wenn aus dem Ausland angerufen wird) und weiter die Nummer 116 116. Bei anderen Karten, sollte man sich vor Antritt des Urlaubs die Nummer separat aufschreiben.

Tropenurlaub geplant? Dann sollte man die Malaria-Prophylaxe nicht versäumen

Eine Malaria-Prophylaxe ist vor allem vor einem Urlaub in tropischen Länder zwingend notwendig

Impfung: Frau bekommt Spritze in Oberarm
impfung © emeraldphoto - www.fotolia.de

Malaria zählt zu einer der Erkrankungen, die durch einen Aufenthalt in tropischen Ländern aufgefangen und mit nach Hause gebracht werden kann. Jährlich erkranken bis zu 600 Reisende an Malaria, die durch Stechmücken übertragen wird und sich in der Folge mit sehr hohem Fieber aufzeigt. Eine besondere und mitunter tödlich verlaufende Gefährdung besteht hierbei für Kinder und Schwangere.

Malaria-Prophylaxe als Schutz vor Ansteckung

Eine Malaria-Prophylaxe sollte deshalb für alle Tropenurlauber zu einer Selbstverständlichkeit werden, um sich eingehend vor einer Ansteckung zu schützen. Besonders angebracht ist eine Prophylaxe, wenn man im tropischen Afrika, Teilen von Asien, Südamerika oder auch den Salomonen, Papua Neuguinea und ähnliche tropische Länder seinen Urlaub verbringen möchte. Zur Vermeidung einer möglichen Ansteckung sollte man auf helle Kleidung achten, die Arme und Beine verdecken, Insektizide zum Aufsprühen, Repellents für das Auftragen auf die Haut, sowie besonders auch ein imprägniertes Moskitonetz, dass gerade auch für Kinder beim Schlafen ein Muss sein sollte.

Frühzeitige Beratung

Generell ist man als zukünftiger Tropenreisender gut beraten, wenn man sich einige Zeit vor der Abreise durch einen fachkundigen Mediziner hinsichtlich einer passenden Malaria-Prophylaxe beraten lässt. Zudem sollte man nach seiner Heimkehr und einem kurz danach auftretenden Fieber zunächst stets von einer Malaria-Erkrankung ausgehen und am besten umgehend einen Arzt aufsuchen.

Deutsche müssen für den diesjährigen Urlaub im Ausland mehr Geld einplanen

Urlaub 2010: Die Deutschen werden tiefer in die Tasche greifen müssen

Lederportemonnaie mit Geldscheinen und verschiedenen Karten
Geldbörse © Michael S. Schwarzer - www.fotolia.de

Die Deutschen müssen in diesem Jahr für ihren Urlaub zum einen für die Fernreisen, so auch für Amerika, sowie auch für den Urlaub in unseren europäischen Nachbarländern mehr Geld einplanen. Dies liegt einmal darin, dass der US-Dollar gegenüber dem Euro an Kaufkraft zulegt hat, aber auch weil die Preise in Europa außerhalb Deutschlands mehr gestiegen sind als bei uns.

Sparen bei Pauschalreisen

Wie ein Mitarbeiter der Commerzbank mitteilt, hat der Dollar seit Ende 2009 gegenüber dem Euro um etwa 10 Prozent zugelegt, so dass die Kaufkraft für den Euro um 5 Prozent abgenommen hat. In Südafrika, wo im Juni auch die Fußball-Weltmeisterschaft stattfinden wird, ist sie sogar um 20 Prozent gesunken, aber dennoch bekommt man dort für einen Euro umgerechnet noch den Gegenwert von 1,20 Euro.

In unseren Nachbarländern Italien, Frankreich, Österreich aber auch in Spanien sind die Preise derart gestiegen, so dass man dort nur noch 90 Prozent des früheren Gegenwerts erhält, was sich aber hauptsächlich auf die Eintrittspreise und die Restaurants bezieht. Wegen der letzten Wirtschaftskrise haben aber die Reiseveranstalter die Preise für Pauschalreisen deutlich gesenkt, so dass man hier auf jeden Fall sparen kann.

Vorsicht im Urlaub - Polizei warnt vor Betrügern

Die Stuttgarter Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes rät für die kommende Urlaubssaison wieder zur Vorsicht. In Straßenbahnen oder auf Märkten sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Taschen geschlossen sind und eng am Körper gehalten werden. Wertsachen sollten nicht in Hosen oder Jacken aufbewahrt werden. Am besten führt man Geld und Ausweise in einem Brustbeutel unter der Kleidung mit sich.

Reisende sollten weiterhin ausschließlich in Banken Geld wechseln. Auf der Straße und in Wechselstuben wird häufig zu sehr schlechten Kursen oder sogar mit Falschgeld gewechselt. Schmuck und andere wertvolle Gegenstände sollten nicht unbedingt offen getragen, sondern lieber im Hotelsafe aufbewahrt werden. Die Polizei warnt weiterhin vor Betrügern, die auf offener Straße einen Überfall vortäuschen. Oft geben die Diebe vor, selber ausgeraubt worden zu sein, um potentielle Helfer in eine ruhigere Seitenstraße locken zu können.

Urlauber sollten verschiedene Zahlungsmittel mit auf Reisen nehmen

EC-Karte oder doch besser Reisechecks? Welche Zahlungsmittel eigenen sich für den Urlaub

Haufen mit mehreren Kreditkarten, die meisten sind blau
Tarjetas de crédito © full image - www.fotolia.de

Wer in den Urlaub fährt, möchte ihn auch genießen können. Gibt es jedoch Probleme beim Zahlen der Rechnungen, kann die Reise selbst schnell zum Problem werden. Damit das nicht passiert, sorgt man am besten vor und hat verschiedene Zahlungsmittel in petto.

Die EC-Karte

Eine EC-Karte besitzt in Deutschland mittlerweile eigentlich jeder. Mit diesen Chipkarten kann man in mehr als 100 Ländern am Automat Geld abheben und in gut einer Millionen Läden, Restaurants oder Hotels zahlen.

An den Geldautomaten fremder Banken fallen meist Bearbeitungskosten an, die zum abgehobenen Betrag dazugerechnet werden. Viele Banken haben aber auch Patnerinstitute bei denen kostenlos Geld abgehoben werden kann, diese Institute kann man bei seiner Bank erfragen.

Bargeld

Bargeld sollte im Urlaub trotzdem keinesfalls fehlen. Es wird jedoch dazu geraten nur einen geringen Betrag mitzunehmen, da der Verlust von Bargeld nicht erstattet wird. Der mitgenommene Betrag sollte ausreichen um die Kosten bei der Anreise zu decken, beispielsweise für Trinkgelder, die Fahrt zum Hotel mit dem Taxi oder ähnliches.

Kreditkarten

Kreditkarten können im Urlaub sehr nützlich sein, denn sie werden fast überall akzeptiert. Allerdings können die Gebühren sehr teuer werden, vor allem beim Abheben an Geldautomaten. Auch sollte man im Ausland an die Pinnummer seiner Kreditkarte denken, denn oft gibt man sich dort mit einer Unterschrift allein nicht zufrieden.

Reisechecks

Ein weiteres Zahlungsmittel sind die Reisechecks. Bei Reisen nach Westeuropa sind diese meist überflüssig, da es genügend Geldautomaten gibt. Wer allerdings in Länder wie Asien oder Afrika reisen möchte sollte, neben den anderen genannten Zahlungsmitteln, auch unbedingt einige Reisechecks im Gepäck haben.

Über Feiertage im Ausland sollte man sich vor Reiseantritt informieren

Das sind die Feiertage in der zweiten Jahreshälfte folgender europäischer Länder

Grafik gelbes Schild mit Sonne und "Urlaub" darauf unter blauem Himmel
auf in den Urlaub © DeVIce - www.fotolia.de

Um während des Urlaubs im Ausland nicht vor verschlossenen Geschäften zu stehen, ist es ratsam, sich vorher über die Feiertage seines Reiseziels zu informieren. Die Feiertage der zweiten Jahreshälfte in den wichtigsten europäischen Urlaubsländern, die von denen in Deutschland abweichen, sehen wie folgt aus:

Belgien: 21. Juli, 15. August, 27. September, 1., 11., 15. November

Frankreich: 14. Juli, 15. August, 1. und 11. November

Griechenland: 5. August, 28. Oktober

Großbritannien: 30. August (außer Schottland); nur in Schottland: 2. August, 30. November

Irland: 2. August, 25. Oktober, 27. und 28. Dezember

Italien: 15. August, 1. November, 8. Dezember

Kroatien: 5. August, 8. Oktober, 1. November

Luxemburg: 15. August, 1. November

Österreich: 5. August, 26. Oktober, 1. November, 8. Dezember

Polen: 15. August, 1. und 11. November

Portugal: 15. August, 5. Oktober, 1. November, 1. und 8. Dezember

Schweiz: 1. und 15. August (nicht überall), 1. November, 8. Dezember (nicht überall)

Slowenien: 15. August, 17. August, 15. September, 31. Oktober, 1. und 23. November

Spanien: 15. August, 12. Oktober, 1. November (nicht überall), 6. und 8. Dezember

Tschechien: 28. September, 28. Oktober, 17. November, 24. Dezember

Türkei: 30. August, 29. Oktober

Ungarn: 20. August, 23. Oktober, 1. November

Reisestress ade – Rituale helfen

Alltagsrituale können dabei helfen, im Urlaub die Seele baumeln zu lassen

Älterer Mann beim Zeitunglesen
reading newspapers © drx - www.fotolia.de

Die meisten Urlauber wollen im Urlaub nur entspannen. Kultur und Landschaft in der Fremde interessieren weniger.

Am liebsten soll alles so sein wie zu Hause. Deutsches Fernsehen und typisch deutsches Essen. Das wünschen sich viele Deutsche für die schönsten Wochen des Jahres, nur ohne die lästigen Pflichten des Alltags. Psychologen raten sogar dazu, gewisse Alltagsrituale in den Urlaub zu integrieren. Das kann die Zeitung am Morgen oder die Sportschau am Abend sein.

Gewohnheiten generell beliebt im Urlaub

Aber nicht nur die Deutschen lieben ihre Rituale im Ausland. Amerikanern und Engländern geht es ebenso. Da viele Deutsche ihre lieb gewonnenen Gewohnheiten im Urlaub nicht aufgeben wollen, gibt es in Urlaubsländern wie in Spanien und der Türkei deutsche Restaurants und deutsche Zeitungen.

Skandinavier probieren im Urlaub hingegen auch gerne etwas Neues. So macht es ihnen weniger aus, auf ihre Zeitungen zu verzichten oder Lieblingsspeisen einmal auszusparen.

Gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie wichtiger

Dass die Deutschen gerne ihr Urlaubsziel näher erkunden wollen, sei eher Wunsch statt Wirklichkeit, sagen Psychologen. Denn viele wollen viel lieber Zeit mit Ihrer Familie oder mit Freunden verbringen. Etwas, wozu im Alltagsstress wenig Zeit bleibt.

Wer doch fremde Städte und Kulturen auf eigene Faust erkunden möchte, ist oft ziemlich gestresst, wenn er wieder nach Hause kommt. Dann heißt es häufig: "Ich brauche Urlaub vom Urlaub." Allerdings gibt es doch so einige, die gerne individuell reisen. So verzichtet jeder fünfte Deutsche auf Pauschalangebote.

Auf den ältesten Handelswegen zwischen West und Ost unterwegs

Die "via regia" ist heute eher unbekannt, nun wird ihr in Görlitz eine Ausstellung gewidmet

Alleestraße zwischen Feldern
French country road © Elenathewise - www.fotolia.de

Zwischen West- und Osteuropa ist die "via regia" die älteste und längste Landverbindung, die zirka 4.500 Kilometer lang ist und schon seit mehr als 2.000 Jahren besteht und sie führt durch acht Länder.

So befindet sich auch auf dem Weg die Stadt Görlitz mit der Festung Kaisertrutz, eine aus dem Jahr 1490 stammende Kanonenbastion, die im Dreißigjährigen Krieg den angreifenden Truppen widerstand. Seit dem Jahr 1932 wird nun dieser Rundbau als Museum benutzt.

Eine große Straße mit großer Geschichte

Nun aber zurück zur Handelsstraße, die auch hier vorbei führte, und als "Hohe Straße" im Jahr 1252 erstmals erwähnt wurde. Seinerzeit diente sie der Verbindung zwischen Thüringen und Sachsen im Westen und den östlichen Ländern Schlesien, Böhmen und Polen.

Ein Anschluss bestand dadurch zwischen der Ukraine mit der Stadt Kiew bis hin zu Spanien in den heutigen Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Dabei lagen an diesem Handelsweg auch die großen Städte Frankfurt am Main, Erfurt, Leipzig, Breslau oder Krakau, die alle vom Handel stark profitierten.

Heute ist der Begriff "via regia" nur wenigen Menschen bekannt und so soll demnächst eine Ausstellung in Görlitz auf dieses Thema hinweisen. Den Besucher dieser Landes-Ausstellung erwartet so manche Überraschung beim Rundgang durch die östlichste Stadt Deutschlands, die ab dem 21. Mai bis zum 31. Oktober dieses Jahres ihre Pforten öffnet.

Australien: Tödliche Quallen-Gefahr aus dem Meer

Diesen Meerestieren sollten Badeurlauber lieber aus dem Wege gehen

Taucher mit nacktem Oberkörper, Schnorchel und Taucherbrille
taucher © KENCKOphotography - www.fotolia.de

An den Küsten Australiens im Meer zu baden, kann gefährlich sein. Im Wasser lauern Tiere auf unbedarfte Badeurlauber, denen man lieber aus dem Wege gehen sollte.

Die Chironex fleckeri

Von der Seewespe, einer Quallenart, geht die größte Gefahr für Leib und Leben aus. Sie gilt als das giftigste Meerestier der Welt. Mit ihrem Gift ist sie in der Lage, 250 Menschen auf einmal zu töten. Jedes Jahr sterben mehr Menschen an dieser Qualle als an Hai-Angriffen.

Besonders häufig kommt sie zwischen Oktober und Mai an der Nord- und Nordostküste Australiens vor. Das Gift von Chironex fleckeri ("Mordende Hand") wirkt hauptsächlich auf die Nerven und führt zu Lähmungen der Skelett- und Herzmuskulatur und der Atmung. Es existiert zwar ein Gegengift, dieses muss jedoch so schnell wie möglich verabreicht werden.

Als Sofortmaßnahme können die Nesselzellen mit reichlich verdünntem Haushaltsessig deaktiviert werden. So können die noch auf der Haut haftenden Tentakel kein Gift mehr in den Körper pumpen.

Die Carukia barnesi

Ebenfalls vermeiden sollten Badende den Kontakt mit der lediglich ein bis zwei Zentimeter großen Carukia barnesi, auch Irukandji genannt. Sie tritt hauptsächlich in den australischen Küstengewässern, insbesondere vor Queensland und dem Northern Territory auf. Trotz ihrer geringen Größe ist Carukia barnesi für den Menschen gefährlich.

Der Stich der Qualle selbst ist kaum schmerzhaft. Nach ungefähr 30 bis 60 Minuten tritt das Irukandji-Syndrom auf. Diese Vergiftung kann bei gesundheitlich vorgeschädigten Personen ohne medizinische Betreuung lebensgefährlich verlaufen. Als Sofortmaßnahme nach einem Kontakt sollte auch hier eine Behandlung mit Essig erfolgen, der die Nesselkapseln inaktiviert. Es existiert kein Gegengift.

Die Physalia physalis

Die portugiesische Galeere (Physalia physalis) kommt sowohl im Atlantik, vor den Kanarischen Inseln und Portugal, wie auch an der Ostküste Australiens vor. Sie ähnelt stark einer Qualle.

Tatsächlich besteht sie aber aus einer ganzen Kolonie von voneinander abhängigen Polypen. Der Hautkontakt mit ihren Tentakeln führt zu einer Übererregung der Nervenzellen. Dadurch bleibt die Muskulatur ständig kontrahiert. Die Folge sind Atemstillstand und Herzversagen.

Vorsichts- und Gegenmaßnahmen

Einen Arzt zu kontaktieren ist in allen Fällen unerlässlich. Als Vorsichtsmaßnahme sollten Tauch- und Badeurlauber Schutzkleidung (Neoprenanzug oder einen sogenannten "Stinger-Suit" aus Lycra) tragen. So lässt sich eine Berührung mit Quallen verhindern. Auf der Haut gebliebene Tentakel sollte man sorgfältig mit einer Pinzette entfernen, niemals aber mit bloßen Händen abziehen.

Tipps für nachhaltiges Reisen

Die Möglichkeit, umweltschonend und nachhaltig zu reisen, wächst bei vielen Urlaubern, denn in der heutigen schnelllebigen Zeit zielen zahlreiche Veranstalter darauf ab, den Reisenden nahezu jeden Wunsch zu erfüllen – oftmals zum großen Nachteil der Natur. Nach Angaben der WWF möchten immer mehr Urlauber mehr auf die Umwelt achten, auch wenn die aktuellen Zahlen für die Buchung eines "grünen Urlaubs" noch eher gering sind.

Ob eine Reise als nachhaltig bezeichnet werden kann oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Laut eines Experten der Hochschule Bremen sollte sie "umweltverträglich, sozial verantwortlich, wirtschaftlich sinnvoll und dauerhaft ergiebig" sein. Von Ort zu Ort sind diese Punkte weiterhin unterschiedlich, so spielen die wirtschaftlichen Aspekte im Tourismusziel Mallorca beispielsweise eine ganz andere Rolle als im Himalaya.

Nachhaltige Reiseangebote finden

Wer sich für umweltschonendes Reisen interessiert, hat die Möglichkeit, sich bei einigen Reiseveranstaltern zu informieren; zu erwähnen ist hierbei unter anderem das "Forum anders reisen". Zudem deuten bestimmte Labels wie etwa die "Blaue Schwalbe" auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit hin, doch diese werden von Kritikern bemängelt, da deren Vergabe nicht aufgrund von einheitlichen Standards erfolgt.

Doch auch jeder Reisende kann für sich selbst einige Tipps befolgen, um seinen Urlaub in die "grüne" Richtung zu lenken. So können zum Beispiel Reisestrecken, die weniger als 700 Kilometer betragen, mit der Bahn anstatt dem Flugzeug zurückgelegt werden. Wer fliegt, kann sich an den Kompensationszahlungen beteiligen, um Umweltbelastungen auszugleichen. Was das Essen vor Ort angeht, so sollte vermehrt zu landestypischen Speisen gegriffen werden. Eventuelle Ausflüge sind besser direkt beim örtlichen Anbieter zu buchen.

Bei Reisen auf die passenden Zahlungsmittel setzen

Um im Notfall stets solvent zu bleiben, sollten Urlauber vor dem Antritt einer Reise auf mehrere Optionen bei den Zahlungsmittel zurückgreifen können. Neben dem Bargeld empfiehlt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg insbesondere für Reisen ins Ausland eine gültige Girocard mitzunehmen, mit der man bargeldlos in Geschäften, Hotels sowie Restaurants und Tankstellen zahlen kann.

Bei den Karten mit dem V-Pay-Logo ist jedoch darauf zu achten, dass diese Karten nur innerhalb der EU verwendet werden können. Zur Sicherheit können die Reisenden vor einer Auslandsreise mit ihrer Bank Rücksprache halten und überprüfen lassen, ob ihre Karte tatsächlich freigeschaltet ist und in dem entsprechenden Urlaubsland auch funktioniert.

"Die Kunst des höflichen Reisens" - Der Knigge für Urlauber

Junges Paar mit Sonnenbrillen sieht sich Stadtplan an, Städtetrip im Sommer
pärchen mit stadtplan © drubig-photo - www.fotolia.de

Andere Länder, andere Sitten. Was hierzulande als höflich gilt, ist nicht automatisch auch in anderen Ländern und Kulturen gerne gesehen. Damit man sich bei seinem nächsten Urlaub peinliche Fettnäpfchen erspart, hat Moritz Freiherr Knigge, ein Verwandter von Adolph Freiherr von Knigge, der im 18. Jahhundert die deutschen Umgangsformen predigte, die wichtigsten Sitten und Bräuche verschiedenster Länder in seinem neuen Buch "Die Kunst des höflichen Reisens" zusammengefasst.

Demnach sollte man den Menschen in Äthiopien beispielsweise zur Begrüßung niemals die linke Hand reichen. Diese gilt in einigen islamischen und afrikanischen Ländern nämlich als unrein, weil es unter den Einheimischen Brauch ist, sich mit der linken Hand und etwas Wasser nach dem Toilettengang zu säubern, anstatt Klopapier dafür zu verwenden. Die linke Hand sollte daher auch beim Essen lieber unter dem Tisch bleiben.

Wer sich in Japan die Nase schnäuzt, wird von den Einheimischen meist schief angesehen. Kein Wunder, denn die Verwendung eines Taschentuchs in der Öffentlichkeit gilt als unhöflich. Stattdessen ziehen die Japaner ihre Nase einfach hoch, was wiederrum hierzulande nicht gerne gesehen ist. Wer dennoch unbedingt ein Taschentuch in Japan verwenden will, sollte dies lieber heimlich auf der Toilette tun.

In Argentinien, wie auch in vielen anderen südamerikanischen Ländern, ist der körperliche Kontakt zwischen Menschen meist deutlich intensiver als in Europa. Daher kann es dort auch schonmal vorkommen, dass man von nahezu fremden Menschen einfach so umarmt wird. Ablehnen sollte man dies lieber nicht, denn das wäre für die Einheimischen genauso unhöflich, wie hierzulande das Verweigern eines Händedrucks.

In England scheint man ganz besonders auf ein höfliches Miteinander zu setzen. Wird man dort auf der Straße angerempelt, sollte man sich beim Gegenüber entschuldigen, auch wenn man selbst garnichts dafür konnte, denn die Engländer gehen prinzipiell davon aus, dass bei solchen Zusammenstößen jeder Beteiligte eine Teilschuld trägt.

Auch in Spanien zählt der starke Zusammenhalt, jedenfalls wenn es um ein gemeinsames Essen geht. Verlangt man dort in einem Restaurant getrennte Rechnungen, fällt man als Tourist sofort unangenehm auf, denn unter Spaniern ist das gemeinsame Essen ein Zeichen der Verbundenheit und diese wird durch die strikte Trennung beim Bezahlen abrupt aufgehoben.

Auch mit den Kindern kann der Urlaub stressfrei werden

Familie fährt im Auto in den Urlaub
Familie im Auto verreist © Kzenon - www.fotolia.de

Für viele ist die Urlaubszeit schlicht und ergreifend die schönste Zeit im Jahr. Endlich kann man den Arbeitsstress einmal hinter sich lassen und in den verdienten Urlaub fahren.

Wer Familie hat, der muss sich allerdings einige Gedanken darum machen, wie die Reise auch mit den Kindern möglichst ruhig und stressfrei wird. Gerade die Anreise mit dem Auto kann zur Probe für die Nerven werden, denn Kinder langweilen sich schnell und beginnen zu nörgeln. Daher ist es sinnvoll, die Reisetasche der Kleinen so zu packen, dass Kuscheltiere und Spielzeug weit oben liegen und die Tasche am besten nicht im Kofferraum liegt, sondern bei den Sitzen verstaut wird. So können die Kleinen bei der Fahrt schnell an alles heran und Hörspiele, Konsolen und Bücher vertreiben die Langeweile.

Auch die Hotelbuchung sollte gut durchdacht sein. Am sinnvollsten ist es, wenn Eltern und KindEr einen getrennten Schlafbereich haben. Viele bevorzugen es außerdem, sich ein Hotel mit Kinderbetreuung zu buchen. Hier können die Kleinen mit ausgebildeten Animateuren spielen, während die Eltern sich einige Stunden allein entspannen können. Unnötigen Stress vermeidet man beim Essen, wenn man zur Verpflegung ein Hotel mit Buffet gebucht hat. Hier ist die Auswahl im Regelfall so groß, dass wirklich für jeden Geschmack etwas dabei ist und niemand nörgeln muss.

Auch auf kleine Wehwehchen sollten Eltern gut vorbereitet sein, denn Unfälle mit aufgeschürften Knien sind schnell geschehen. Die Reiseapotheke sollte daher alles bereit halten, was man benötigt; bei kleinen Kinder gern auch Pflaster mit lustigen Motiven. Eine Selbstverständlichkeit muss es sein, dass alle Familienmitglieder die nötigen Impfungen für den Urlaub haben, damit keine Infektion die Reise trüben kann.

Auf der Insel Sylt kann man auch ungewöhnliche Dinge erleben

Deutschlands nördlichste Nordseeinsel lockt jährlich viele Besucher an. Auf dem Eiland kann man viel unternehmen und besichtigen, Natur und Strand genießen. Es gibt dort aber auch Dinge zu erleben, die in keinem Reiseführer stehen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem nächtlichen Picknick auf der Uwe-Düne im Mittsommer? Aufregend ist auch eine Fahrt mit dem Brandungskajak vom Brandenburger Strand bis zum gelben Messpfahl vor der Küste und wieder Retoure. Wer die Ruhe genießen möchte, der macht sich früh morgens zu einer Wattwanderung auf oder erlebt die Schönheit der Insel zu Pferd bei einem Strandritt.

Sicherlich haben Sie selber noch einige verrücktere Ideen, was Sie alleine oder zu zweit auf der Insel unternehmen könnten. Vielleicht ein Lagerfeuer an einem einsamen Strandabschnitt oder eine Sandburg bauen? Ihnen fällt in der traumhaften Kulisse der Insel sicher noch einiges Kreative mehr ein.

Was Urlauber gegen Abzocken im Reiseland tun können

Mini-Sonnenliege auf Sand, daneben Gelscheine - Urlaubsgeld
Urlaubsgeld © Andre Bonn - www.fotolia.de

Unwissende Touristen, die in einem ihnen fremden Land urlauben, sind für die Einheimischen oft eine beliebte Einnahmequelle, die man leicht ausbeuten kann. Um sich den Urlaub nicht durch Abzocker vermiesen zu lassen und am Ende gehörig draufzahlen zu müssen, gibt es einige Dinge zu beachten.

Geld schon zu Hause umtauschen

In vielen Urlaubsländern braucht man andere Währungen. Dafür gibt es extra Wechselstuben, in denen Touristen ihr Geld gegen die örtliche Währung tauschen können. Doch dort werden meist hohe Gebühren fällig.

Am besten tauscht man sein Geld daher schon im Heimatland um. Wer im Urlaub aber noch mehr Fremdwährung braucht, der sollte sich im Hotel über seriöse Wechselbuden informieren.

Über die Taxitarife informieren

Wer im Urlaub gerne auf eigene Faust das Land entdeckt und dafür ein Taxi bucht, der sollte sich am besten schon im Hotel über die ortsüblichen Taxitarife informieren. Viele Taxifahrer fahren mit Touristen an Bord gerne lange Umwege, um so beim Preis einen ordentlichen Aufschlag zu kassieren.

Am besten vereinbart man mit dem Taxifahrer schon vor Fahrtantritt einen Festpreis für die Fahrt zum Zielort. Zudem sollte man während der Fahrt immer wieder einen Blick auf das Taxometer werfen.

Nach einem größeren Autovermieter suchen

Wer jetzt denkt, Mietwagen wären ohnehin viel billiger, der täuscht sich, denn auch Mietwagen-Unternehmen schlagen bei Touristen gerne drauf. Viele locken mit den sogenannten günstigen "Full-Empty-Angeboten", bei denen die Touristen einen vollgetankten Mietwagen leihen und ihn später mit leerem Tank zurückgeben können.

Allerdings nehmen die Verleiher für die erste Tankfüllung dann gerne horende Preise, die deutlich über dem Spritpreis liegen. Daher sollte man sich vor dem Urlaub lieber bei größeren Anbieter informieren, anstatt vor Ort nach einem kleinen Unternehmen zu suchen.

Auf versteckte Kosten beim Restaurantbesuch achten

Auch in Restaurants werden Touristen gerne als Goldesel gesehen. Viele Restaurants haben eine Mindestverzehrspauschale, sodass die Touristen dort nicht bloß einen kleinen günstigen Snack zu sich nehmen können. Daher sollte man vor der Bestellung die Speisekarte genau studieren und schauen, ob dort ein Hinweis zu einer Pauschale vermerkt ist.

Außerdem sollte man sich beim Bezahlen eine Rechnung geben lassen und die Preise abgleichen, denn die Kellner schlagen bei der Rechnung gerne eigenhändig ihr Trinkgeld auf und das ist oft nicht gerade wenig.

Beim Surfen vor Datendieben in Acht nehmen

Wer im Urlaub nicht aufs Internet verzichten kann und dazu ein Internet-Café aufsucht, der sollte sich vor Datendieben in Acht nehmen. Nach der Sitzung sollten daher alle Verläufe und Zwischenspeicher gelöscht werden. Auf Online-Banking sollte man an Mietcomputern besser ganz verzichten.

Auf zu viel Übergepäck verzichten

Wenn es auf die Rückreise geht, kann am Flughafen noch eine große Abzocke lauern. Wer im Urlaub nämlich fleißig eingekauft hat und mit Übergepäck zurückfliegen will, der wird bei den meisten Airlines ordentlich zur Kasse gebeten.

Am besten kauft man im Urlaub daher garnicht erst so viel ein oder gibt sehr schweres Übergepäck am Flughafen besser als Frachtgut auf, da die Gebühren dafür im Endeffekt billiger sind.

Reisen wie zu Großvaters Zeiten: Navi und Twitter bleiben zuhause

Skandinavien bei Nacht - Baum am See, dahinter Berge, Mondlicht und Sternenhimmel
scandinavian moonlight © Alessia - www.fotolia.de

Der moderne Reisende - egal ob Tourist oder Backpacker - schafft es ohne Smartphone, Navi und Laptop nicht einmal mehr bis an die nächste Landesgrenze und wenn überhaupt Camping, dann bitte im technisch hochgerüsteten Wohnmobil mit Satellitenschüssel auf dem Dach und kompletter Küche. Dabei ist es gerade einmal 30-40 Jahre her, als abenteuerlustige junge Menschen mit Interrail-Ticket und Zelt oder mit dem damals nagelneuen VW Bulli Camper durch Europa zogen.

Dabei lassen sich auch heute noch Abenteuer in Europas schönsten Regionen erleben, wenn die technische Ausrüstung des 21.Jahrhunderts zuhause bleibt. In Norwegen zum Beispiel, wo es bis heute erlaubt ist, auf Privatgrundstücken sein Zelt aufzuschlagen und ein Feuer zu machen. Statt lauwarmen Ravioli aus der Dose gibt es frisch gefangenen Fisch und die Orientierung gelingt auch heute noch mit der guten alten Faltkarte.

Wer sich doch einmal verfährt, weil keine energische Stimme aus dem Navi zum Wenden auffordert, wird auch noch mit paradiesischer Natur fernab jeden touristischen Rummels belohnt. Am Preikestolen zum Beispiel, einem Felsen hoch über dem Lysefjord, durch den täglich die Kreuzfahrtschiffe ziehen. Von oben wirken sie wie Wesen aus einer anderen Welt - aus der modernen All-Inclusive-Welt.

Seltsame Fragen in Visa-Anträgen sollten wahrheitsgemäß beantwortet werden

Nahaufnahme zwei Reisepässe auf Weltkarte
Reisepass 02 © Mikel Wohlschlegel - www.fotolia.de

In zahlreichen Ländern muss man als Ausländer ein Visum beantragen, wenn man dort länger Urlaub machen, arbeiten oder studieren will. Doch auch wenn einem manche der gestellten Fragen äußerst seltsam vorkommen mögen, gibt es einen Grund dafür, dass sie für die Einreise Fremder von Belangen sind und daher sollten auch die seltsamsten Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Wer scherzhaft oder garnicht auf eine solche Frage antwortet, riskiert nämlich, dass der Visumsantrag abgelehnt wird.

Eine Reihe der merkwürdigsten Fragen in Visa-Anträgen hat die Webseite "ixpvisas.com" zusammengetragen. Demnach wird man bei der Einreise in einige islamische Länder nach der Anzahl seiner Ehefrauen gefragt, weil Polygamie im Islam etwas ganz Selbstverständliches ist, jedenfalls für die Männer. Wer nach Mexiko einreisen will, muss dagegen die Form seines Schurrbarts beschreiben.

Indische Behörden fragen Touristen in Visa-Anträgen nach deren Religion. Den Punkt "Keine" gibt es dort allerdings nicht und in England müssen Visum-Touristen beantworten, ob sie in Genoziden, Kriegsverbrechen oder Terrorismus verwickelt waren oder sind. Bei ihrer Einreise nach Amerika sollen manche Touristen sogar gefragt worden sein, auf welcher Bettseite ihre Ehefrau schläft.

"Best in Travel 2014" – Tipps für Städtetrips und außergewöhnliche Regionen

Junge Frau mit Reiseführer vorCouch, vor ihr  Landkarte für Touristen und Lupe auf Tisch
Young woman looks at tourist's map 1 © Alexey Kuznetsov - www.fotolia.de

Die Reiseexperten aus dem Lonely-Planet-Verlag sind immer auf der Suche nach besonderen Reisezielen. In den Backpacker-Bibeln sammelt die Redaktion alle Tipps, die einen außergewöhnlich preiswerten, abenteuerlichen oder authentischen Urlaub versprechen. Für 2014 hat die Redaktion dazu wieder ein neues "Best in Travel"-Buch aufgelegt – mit einigen erstaunlichen Ergebnissen.

Den Spitzenplatz unter den Top Ten der Städtereisen nimmt etwa Paris ein, gefolgt vom kleinen Trinidad an der kubanischen Südküste: größer könnten die Kontraste kaum sein. Der Reiseführer zeigt jedoch auf, wie man den jeweiligen Charme der Städte entdeckt.

Als Reiseland empfehlen die Redakteure Brasilien, das neben der Fußball-WM auf faszinierende Abstecher in die Amazonas-Region und das Pantanal bietet: eines der größten Feuchtbiotope der Erde.

Für Individualreisende lohnt auch ein Blick auf die thematisch sortierten Bestenlisten. Dort erfahren Beatles-Fans etwa, dass Hamburg Interessanteres zu bieten hat als Liverpool. Und Katzenfreunde können sich informieren, wo sie weltweit schnurrende Attraktionen erleben – vom Katzenmuseum bis zum Beauty-Contest für kleine Miezen.

Resturlaub vor Jahresende? Reisetipps für Kurzentschlossene

Frau bekommt Nackenmassage, winterliche Grafik, Schneeflocken
christmas picture of lovely lady relaxing in massage salon © Lev Dolgatsjov - www.fotolia.de

Noch Resturlaub? Wer vor dem Jahresende noch freie Tage nehmen muss, weiß oft nicht, wohin er so spontan reisen soll. Bevor die Urlaubssuche in Stress ausartet, empfehlen wir ein paar erholsame und abwechslungsreiche Reisen für Kurzentschlossene.

Kurz und kontrastreich

Wenn nur wenige Tage zur Verfügung stehen, lautet das Motto, maximale Kontraste zum Alltag suchen. Ideal sind etwa drei Tage im Wellness-Hotel, um mal so richtig die verspannten Muskeln durchkneten zu lassen kann. Oder eine Mini-Kreuzfahrt nach Oslo, inklusive Weihnachtsshopping.

Fünf Tage Städtetrip

Für fünf Tage lohnt ein Flug in eine der europäischen Metropolen. Wer neben neuen Eindrücken etwas Wärme speichern möchte, fliegt nach Rom oder Barcelona. Auch in Lissabon lässt sich der Resturlaub bei milden Temperaturen und Sonnenschein genießen. Das ruhige Alltagstempo stellt außerdem einen angenehmen Kontrast zum deutschen Weihnachtstrubel dar.

Eine Woche Kanaren

Mit rund fünf Flugstunden sind die Kanaren ein ideales Ziel für den einwöchigen Winterurlaub. Auf welche Insel die Wahl fällt, hängt ganz von den persönlichen Vorlieben ab. Licht und Sonne gibt es auf allen.

Zwei Wochen Exotik

Wenn das Überstundenkonto zwei volle Wochen Urlaub hergibt, darf es etwas Besonderes sein. Niedrige Preise und schnelle Anreise sprechen für Ferien in Marokko mit Wüstentour und Besuch der Medina von Marrakesch. Bei üppigerem Budget kann es ein Trip nach Asien, Afrika oder in die Karibik werden. Überall dahin, wo jetzt die Regenzeit endet und das Frühjahr mit steigenden Temperaturen und Blütenpracht verwöhnt.

Mehr sehen, mehr Spaß haben – Apps für die Reise ersetzen klassische Medien

Hintern von junger Frau mit Bluejeans mit London-Stadtführer in der Gesäßtasche auf Straße in Stadt
London Girl © Lukas Skarits - www.fotolia.de

In den App-Stores wimmelt es von Reiseführern und nützlichen Anwendungen für unterwegs. Mit interaktiven Tools zur Reise- und Routenplanung, digitalen Stadtführungen und anderen praktischen Begleit-Apps lässt sich viel Platz im Gepäck sparen. Manche Mini-Programme machen die Reise sogar erlebnisreicher.

Mehr sehen durch Augmented Reality

Wer mit Reiseführer und Stadtplan auf Sightseeing-Tour geht, hat viel zu schleppen. Obendrein verpasst er vieles. Augmented-Reality-Apps weiten den Blick für Sehenswürdigkeiten: Richtet der Nutzer die Kamera seines Smartphones auf ein Gebäude, erscheinen auf dem Display die dazu passenden Infos, teilweise mit Videos und Audio-Dateien.

Die Technologie begeistert schon jetzt. Wenn die Spezialbrille "Google Glass" auf den Markt kommt, erwarten Experten einen Boom. Traditionelle Audio-Reiseführer werden es dann schwer haben.

Mehr Spaß durch Teilen

Ob Mitfahrgelegenheit, Hotelzimmer oder Gruppenticket für die Bahn – mit Apps für die mobile Generation gewinnt der Sharing-Gedanke eine neue Dimension. Bei Anbietern wie Blablacar können Reisewillige mittlerweile zahlreiche persönliche Präferenzen angeben, um den optimalen Reisepartner zu finden.

Portale wie Wimdu oder Airbnb schonen die Reisekasse und knüpfen Kontakte zu Einheimischen. Über die Funktion "Meet & Seat" bringt die Fluggesellschaft KLM Reisende einander näher.

Nachtleben in Rom: Retro-Charme in geheimen Clubs und Gewölben

Aussicht auf Petersplatz in Rom
Petersplatz in Rom © DeVIce - www.fotolia.de

Mit seinen historischen Sehenswürdigkeiten ist das touristische Angebot in Rom für alle Reisenden geeignet. Wer auch nach Einbruch der Dämmerung etwas erleben möchte, muss jedoch länger suchen. Die angesagten Bars und Clubs verstecken sich – in Kellergewölben oder hinter geheimen Eingängen.

Die Tricks der Clubs

Um in den Circolo Coda di Gallo zu gelangen, erhalten die eingetragenen Gäste monatlich ein neues Codewort per Mail zugeschickt. Für den Zugang zum Jerry Thomas müssen Besucher das Passwort in einem Online-Rätsel lösen.

Klein und geheim – so lautet das Motto der einheimischen Szenegänger. Und auch im Inneren spielen viele Lokale mit dem Charme der Speakeasy-Bars aus der Prohibitionszeit: die Einrichtung ist retro, ebenso wie die Drinks. Bourbon oder Wermut, nach traditionellen Rezepten hergestellt. Bergamott-Bitter aus den Abbruzzen und handgemachtes Bier, das in Einmachgläsern serviert wird.

Der Trend zum Verspielten und Verrückten trennt dabei Kenner von Touristen. Die Großclubs im ehemaligen Amüsierviertel Testaccio sind heute nahezu verwaist. Wer kultiviert ausgehen möchte, genießt seine Drinks und dezente Barmusik in fast privater Atmosphäre – in den Kellern und Hinterzimmern der Römer.

Nachtleben in Reykjavik – am Ende geht es um die Wurst

Flagge von Island
Isländische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Island ist berühmt für seine spektakuläre Landschaft. Zumindest jüngere Besucher genießen aber auch gern das Nachtleben in der Hauptstadt Reykjavik. Dabei halten sie sich am besten an die Rituale der isländischen Jugend - spät starten und Hot Dogs essen.

Das Nachtleben von Reykjavik

Im Zentrum von Reykjavik reiht sich Lokal an Lokal. Richtig voll wird es aber erst nach Mitternacht. Vorher stoßen die Einheimischen zu Hause an. Und auch wenn sie dann kommen, bleiben sie nicht lang. Lieber lässt sich das meist junge Publikum sich durch die Nacht treiben, wechselt von Bar zu Bar. Vom Restaurant Snaps mit seinen leckeren Fischgerichten in die Werftbar Slippbarinn und dann in The English Pub, wo der muskelbepackte Gitarrist auf Zuruf die Lieblingslieder der Besucher spielt.

Ebenso wie die Gäste wechseln auch die Kneipen ihre Namen und Besitzer. Alles ist im Fluss in Reykjavik. Passend dazu als Einstimmung für die Nacht ist ein Bad in einem Hot Pot oder direkt in der von Geothermalwasser erhitzten Bucht bei Nautholsvik.

Den Abend mit einem Hot Dog ausklingen lassen

Am Ende geht es dann um die Wurst. Genauer gesagt um die Hot Dogs von Baldur Ingi Halldorsson, an dessen Stand am Hafen die meisten Nachtschwärmer mindestens einmal Rast machen. Mit umgerechnet 2,40 Euro pro Würstchen ist der Snack auch eine finanzielle Erholung auf der Nachttour. Ein Bier kostet in den Bars von sechs Euro aufwärts, für einen Cocktail wechseln schnell mal 15 Euro den Besitzer. Dafür ist der Eintritt frei.

Gringo Trails – Bilder vom guten und vom schlechten Reisen

Der Film "Gringo Trails" stellt wichtige Fragen über eine der mächtigsten Industrien unserer Zeit, den Tourismus. Regisseurin Pegi Vails, die früher selbst mit dem Rucksack die Erde bereist hat, spart dabei auch den zerstörerischen Einfluss der Backpacker nicht aus.

Ob Bhutan oder Bolivien, Thailand oder Mali – die Kamera folgt den Touristen auf ihrem Weg vom legendären Gringo Trail in Lateinamerika bis nach Asien. Und sie zeigt nicht nur die Reisenden, sondern auch die Nöte der Einheimischen, die sich weltweit mit jungen Partygästen arrangieren müssen, obwohl deren Lebensstil ihren eigenen kulturellen Werten radikal widerspricht.

Zerstören die Touristen unseren Planeten oder retten sie ihn? Wer die Bilder von müllverseuchten Stränden, zerstörten Naturreservaten und global einheitlichen Partymeilen gesehen hat, denkt über die eigene Reiselust anders nach.

Fettnäpfchen - so lassen sie sich im Urlaub umschiffen

Grafik offener Reisekoffer, darin Strand mit Klappstuhl und Sonnenschirm
Vacation at home © mipan - www.fotolia.de

Nacktbaden, Fluchen, die Verwendung falscher Worte oder Gesten. So mancher Urlauber kann ein oft peinliches Lied davon singen, wenn er in fernen Ländern war. Ob Italien, Indien, USA, Türkei oder Spanien, sicher ist, wer sich vorher informiert welche Gepflogenheiten, Sitten und Regeln in dem ausgewählten Urlaubsland gelten wird mögliche Fettnäpfchen geschickt umschiffen können.

Vor dem Urlaub über Sitten und Gepflogenheiten des Landes informieren!

Damit weder Ärger noch peinliche Situationen eintreten lohnt es sich folgender kurzen Exkursion zu folgen. So reicht man sich normalerweise in Japan nicht die Hände und spricht, gerade als älterer Mann, jüngere Frauen keinesfalls auf der Straße an. Wer eine Kirche oder Moschee betritt tut hingegen gut daran Schultern und oftmals auch den Kopf bedeckt zu halten.

Nacktbaden und oben ohne Sonne tanken ist übrigens in vielen Ländern nicht gerne gesehen und kann durchaus mit empfindlichen Strafen belegt werden. Bestes Beispiel hierzu sind die USA, in denen auch Kleinkinder nicht nackt herumlaufen oder schwimmen sollten. In Indien dagegen wird aus einem Kopfschütteln ein "Ja" und in Italien sowie vielen weiteren Ländern von Europa und Übersee steht das Trinkgeld bereits mit auf der Rechnung.

Andere Länder, andere Sitten eben. Gut ist es sich vor Reiseantritt über die jeweiligen Gepflogenheiten eines Landes zu informieren. Dann lässt sich der Urlaub wunderbar genießen, ohne sich die Füße im Fettnäpfchen zu beschmutzen.

Sicher und entspannt reisen – Tipps für Senioren

Zwei Senioren oder älteres Ehepaar von hinten in Sportdress im Park beim Nordic Walking mit Stöcken
nordic walking © Otmar Smit - www.fotolia.de

Im Alter hat man endlich Zeit, langgehegte Reisewünsche zu erfüllen. Damit der Urlaub wirklich erholsam wird, braucht es jedoch etwas Vorbereitung. Oberstes Gebot ist die Gesundheit.

Impfungen rechtzeitig planen

In vielen Reiseländern ist eine Impfung sinnvoll oder sogar vorgeschrieben. Informationen gibt der Veranstalter. Empfehlenswert ist zusätzlich ein Besuch beim Reisemediziner.

Er weiß, welche Impfungen in den jeweiligen Ländern benötigt werden, und nach einem Blick in den Impfpass kann er auch sehen, ob eventuell andere Impfungen aufgefrischt werden müssten. Vorlaufzeit: mindestens sechs Wochen.

Medikamenten-Check

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte vor einer Reise klären, ob er alle Arzneimittel mitnehmen kann. So gibt es in manchen Ländern strenge Auflagen für bestimmte Schmerzmittel. Um keine Probleme der Einreise zu bekommen, sollten Urlauber sich ärztlich bescheinigen lassen, dass sie die Medikamente benötigen – am besten in Englisch.

Infos über die länderspezifischen Auflagen bekommen sie im Auswärtigen Amt oder direkt bei der Landesbotschaft.

Unter Umständen muss die gewohnte Medikation außerdem an eine Zeitverschiebung, veränderte Aktivitäten und Klima angepasst werden.

Wenn Diabetiker im Urlaub körperlich aktiver sind, wirkt sich dies etwa auf den Zuckerspiegel aus. Daher sollten sie vorher mit dem Arzt besprechen, wie sie ihr Insulin richtig einstellen. Bei anderen Medikamenten kann die verstärkte UV-Strahlung zu Hautreaktionen führen.

Barrierefreiheit prüfen

Für Gehbehinderte oder Menschen im Rollstuhl ist der Urlaub oft besonders wichtig. Gleichzeitig können schon banale Hindernisse ihre Erholung gefährden.

Sie sollten deshalb prüfen, wie es an ihrem Reiseziel mit der Barrierefreiheit aussieht. Gibt es im Hotel Aufzüge und Rampen, um sich ungehindert zu bewegen? Sind Ausflüge auch mit Handicap möglich?

Reisen mit medizinischer Begleitung

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann Reiseangebote mit medizinischem Service buchen. Dabei wird die Gruppe von einem Arzt begleitet, der rund um die Uhr für Nachfragen und Ratschläge zur Verfügung steht.

Praia do Furadouro – endlos weite Strände an Portugals Kabeljau-Küste

Boote auf blau-türkisem Meer vor weißem Strand, im Hintergrund Berge
olympos © hasan aydin - www.fotolia.de

Wenn deutsche Urlauber an Portugal denken, kommt ihnen meist nur die Algarve in den Sinn. Oder ein Trip nach Lissabon oder Porto. Dabei wartet rund 60 Kilometer südlich ein Geheimtipp: am endlos weiten Strand von Furadouro genießen Sonnenanbeter, Surfer und Fischer gemeinsam die Brise vom Atlantik.

Der Praia do Fouradouro ist von internationalen Besuchern bislang übersehen worden. Nur im August, während der portugiesischen Ferien, wird es am Strand und in der 20 Kilometer langen Lagune voll. Die ausgedehnte Landschaft erlaubt aber auch dann ein entspanntes Miteinander von Urlaubern und Fischern.

Der Charme des Fischer-Ortes

Rund 30 Familien gehen in Furadouro noch der traditionellen Fischerei nach – mit Netzen, die direkt am Strand eingeholt werden. Feinschmecker kennen die Region als Kabeljau-Küste. Zwar fangen die Fischer auch Krebse, Muscheln, Scholle und Tintenfisch, das beliebteste Gericht in den Restaurants ist jedoch Bacalhau.

Traditionell gehört Portugals Nationalfisch Kabeljau zur einfachen Küche, junge Köche servieren den gesalzenen Stockfisch heute aber in leichten und edlen Variationen. Daneben kommt der frische Fang vom Vormittag auf den Teller.

In Furadouro schien die Zeit lange still zu stehen. Mit einem neuen Design-Hotel, einer schicken Promenade und einem Beach-Club macht sich der Ort jedoch gerade fit für eine touristische Zukunft.

Allein am Strand – Entdeckungstouren zu Italiens kleineren Inseln

Altes blaues Boot am Strand von Andalusien, verwittertes Boot, mit Meer im Hintergrund und Strandgästen daneben
old rowing boat on white sandy beach and people sunbathing next © Freefly - www.fotolia.de

Insel-Hopping kennen die meisten Urlauber nur aus Griechenland. Dabei lädt auch die italienische Inselwelt zum Hüpfen ein.

Einsame Buchten und die schönsten Strände

Ob Ponza, Procida oder die Liparischen Inseln – wer Italien von seiner ruhigen Seite kennenlernen möchte, braucht ein Boot. Zwar tummelt sich auf Ponza im Sommer der europäische Jetset, ab Mitte August haben Erholungssuchende die Strände jedoch wieder für sich allein. Die Uhren gehen hier generell langsamer, bei einer Inselumrundung im Leihboot kann man die Zeit komplett vergessen.

Zu den wenig bekannten Inseln Italiens gehört auch die kleine Schwester von Ischia: Procida. Statt Ruhe erleben Urlauber hier das pralle italienische Leben, denn die meisten Besucher kommen aus dem nah gelegenen Neapel.

Eine eigene kleine Welt erschließt sich dem Besucher auf den Liparischen Inseln. Sie liegen ganz im Süden und bieten winzige Öko-Refugien wie Alicudi, das mondäne Panaera oder die faszinierende Vulkanlandschaft von Stromboli. Wer nicht so weit reisen möchte, kann auch den Toskana-Urlaub zu einem Insel-Abstecher nutzen – von Elba bis zum kleineren Giglio, vor dessen Küste 2012 die Costa Concordia kenterte.

Abzocke beim Bezahlen und Geldabheben im Ausland – Vorsicht vor "Dynamic Currency Conversion"

Ein schlechter Kurs und happige Gebühren können bei Eurozahlungen im Ausland auf Sie zukommen

Rechte Hand zieht Geld aus Geldautomat heraus
geld abheben © Stefan Redel - www.fotolia.de

Für den Kunden klingt es verlockend: wenn er im Ausland bezahlen oder Geld abheben will, kann es dies einfach in Euro tun. Eine Software rechnet dann automatisch die Währungen um.

Dynamic Currency Conversion

Allerdings meist zu einem schlechteren Kurs und mit happigen Gebühren. Bis zu 10 Prozent Verlust sind möglich.

Verbraucherschützer warnen deshalb, bei Transaktionen mit "Dynamic Currency Conversion" (DCC) die Kosten genau zu prüfen. Abrechnungen in lokaler Währung sind günstiger.

Teure Umrechnungen

Immer mehr Reisende beschweren sich über Abzocke mit DCC. Nur selten werden die Kunden ausreichend informiert, welche Nachteile eine Abrechnung in heimischer Währung hat.

Offiziell muss zwar eine Wahlmöglichkeit zwischen eigener und fremder Währung bestehen. In der Praxis zwingen viele

  • Hoteliers
  • Banken und
  • Geschäftsinhaber

die Touristen jedoch zur teuren Umrechnung. Denn diese bringt Provisionen oder sogenannte Kickback-Zahlungen.

DCC in Deutschland

DCC ist mittlerweile auf der ganzen Welt auf dem Vormarsch. Allein in Deutschland ist der Finanzdienstleister Elavon an 60.000 Terminals vertreten.

Ausländische Besucher werden so verleitet, in ihrer Heimatwährung zu zahlen. Und schätzungsweise 60 Prozent der Kunden wählen die vermeintlich einfache Lösung.

Besonders in Polen ist Vorsicht geboten

Besonders verbreitet ist die Abzocke in Polen. Die Pekao-Bank zockte Testern für 1500 Zloty stattliche 38 Euro mehr ab als bei einer Abrechnung in Originalwährung. Das sind 9,6 Prozent Zusatzkosten für den Kunden.

Ähnliche Erlebnisse berichten Reisende allerdings auch von Filialen der Deutschen Bank. Deren Terminals in Polen werden allesamt vom amerikanischen "Acquirer" Euronet betrieben, der zwar damit wirbt keine Provision zu kassieren – dafür ist der Wechselkurs rund 10 Prozent schlechter.

Bett, Sofa und das Haustier: Deutsche leiden auf Reisen unter Heimweh

Nur gutes Wetter kann den Reiseweltmeister für die Sehnsucht nach der Heimat entschädigen

Urlauber mit Strohhut auf Sonnenliege unter Palmen mit Aussicht auf das Meer
heaven on earth © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Kaum ein anderes Volk ist so häufig in der Welt unterwegs wie Reiseweltmeister Deutschland. Doch wenn die Deutschen einmal in der Ferne angekommen sind, vermissen sie prompt den heimatlichen Komfort.

Dies ergab eine Umfrage der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen, die den Deutschen attestierte, im Urlaub nur wenige Veränderungen vertragen zu können. Was wiederum erklären könnte, warum der deutsche Durchschnittsurlauber am liebsten im eigenen Land verreist oder in deutsche Kolonien auf Mallorca.

Was wir genau vermissen

So gaben 46% der befragten Urlauber an, dass sie auf der letzten Reise das eigene Bett vermisst hatten und fast jeder Fünfte (18 Prozent) sehnte sich sogar nach dem eigenen gemütlichen Zuhause. Auch

  • die "gewohnte Umgebung" (13 Prozent),
  • das zurückgebliebene Haustier (16 Prozent) und
  • die Freunde und Nachbarn (13 Prozent).

wurden von vielen vermisst. Dass

  • Deutsches Essen (12 Prozent) und
  • Deutsches Bier (7 Prozent)

weniger vermisst wurde, mag damit zusammen hängen, dass auch an jedem spanischen Strand Schnitzel mit Pommes und Pilsner serviert werden.

Gutes Wetter entschädigt

Nur zwei Prozent sehnten sich hingegen nach einem typischen deutschen Regentag. Was wiederum erklärte, warum das ganze Ungemach der fremden Betten und der ungewohnten Umgebung überhaupt in Kauf genommen wird.

"Hotel direkt am Meer" – Katalogdeutsch richtig verstehen

Hinter den Beschreibungen der Reiseveranstalter verstecken sich häufig böse Überraschungen

Postkarten, Buch, Kappe, Muscheln am Strand, "Holiday" in Sand geschrieben
Urlaub - Collage2 © DeVIce - www.fotolia.de

Ob Katalog oder Buchungsportal im Internet - glaubt man den Beschreibungen der Reiseveranstalter, warten alle Hotels mit traumhafter Lage und toller Ausstattung auf. In der Realität sieht es aber oft anders aus.

Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte Reisende deshalb genau hinschauen. Was verbirgt sich hinter den gängigen Formulierungen?

Die Lage des Hotels

Fast jeder Reisende möchte ein Hotel direkt am feinsandigen Strand, ruhig aber zentral gelegen. Also versuchen die Veranstalter den Eindruck zu vermitteln, dass ihre Unterkunft diesen Wünschen entspricht. Tatsächlich lässt die Formulierung "zentral" aber auf eine lebhafte Umgebung schließen.

Wenn ein Hotel "ruhig" liegt, handelt es sich meist um eine Anlage weit ab vom Schuss, für die man einen Mietwagen benötigt. Selbst die Beschreibung "direkt am Meer" kann irreführend sein. Denn einen Strand muss das Hotel dann nicht bieten, oft ist nicht mal einer in der Nähe.

Die Unterkunft an sich

Ein familienfreundliches Hotel – das klingt doch nett. In der Praxis muss der Gast aber mit viel Trubel und Lärm rechnen. Ob es eine spezielle Betreuung oder Animation für Kinder gibt, ist damit noch nicht gesagt.

Hinter einer familiären Atmosphäre verbirgt sich oft eine Unterkunft mit wenig Komfort und Unterhaltungsmöglichkeiten. Ein "neu eröffnetes Hotel" ist unter Umständen noch nicht ganz fertig. Man sollte also mit Bautätigkeit rechnen.

Das Zimmer

Ein Zimmer zur Meerseite – das verspricht tolle Ausblicke. Tatsächlich können aber noch andere Gebäude die Sicht versperren. Wer wirklich das Wasser sehen möchte, muss auf die Formulierung "Meerblick" achten.

Eine "zweckmäßige Ausstattung" bedeutet, dass wirklich nur das Nötigste da ist, ebenso wie die "landestypische Einrichtung". Vorsicht, wenn das Zimmer über schallisolierte Fenster verfügt. Das ist dann auch nötig, weil draußen starker Lärm herrscht. Bei offenem Fenster schlafen, ist in aller Regel unmöglich.

Strand und Meer

Auch die Beschreibungen der Bademöglichkeiten sind oft bewusst unklar. Ein "Naturstrand" wird etwa selten gereinigt, Badende müssen deshalb mit allerlei Unrat rechnen. Liegt das Hotel in "Strandnähe" oder "nur 250 Meter vom Strand" entfernt, kann Weg trotzdem beschwerlich sein. Oft liegen dazwischen

  • vielbefahrene Straßen,
  • Klippen oder
  • der Hafen.

Das Essen

Bei einem kontinentalen Frühstück muss der Gast sich mit wenig Auswahl bescheiden. Auch ein "erweitertes" Angebot kann aus wenig mehr als einem Ei und einer Scheibe Käse bestehen. Wer All Inclusive bucht, sollte außerdem prüfen, ob Getränke tatsächlich rund um die Uhr kostenlos sind.

Reisen mit App – nützliche Helfer für das Smartphone

Wir erklären, wie Sie Ihr Handy als persönlichen Reisemanager nutzen können

Frauenhände bedienen ein Smartphone
woman uses a smartphone © slasnyi - www.fotolia.de

Reisen ohne Smartphone ist heute (fast) undenkbar. Die digitalen Begleiter lernen dabei stetig zu. Immer mehr Urlauber nutzen ihr Handy als persönlichen Reisemanager, von der Buchung über das Kofferpacken bis zur Orientierung in fremden Städten und Ländern.

Apps zum Buchen

Ein kostenloser Reiseplaner ist "Kayak". Neben Suchfunktionen für Reiseangebote listet die App die wesentlichen Informationen für bereits getätigte Buchungen, etwa den aktuellen Flugstatus. Ähnlich funktioniert "TripIt". Noch umfassender ist "WorldMate". Nach Eingabe aller relevanten Informationen verwaltet die App den gesamten Reiseplan, inklusive

Hinzu kommen nützliche Funktionen wie regionale Wetterdienste und ein Währungsrechner für Reisen außerdem der Euro-Zone.

Koffer packen

Pack die Badehose ein – wer auf Reisen öfter mal ratlos vor dem Inhalt seines Koffers steht, kann sich beim Packen helfen lassen. Die App "PackPoint" fragt zunächst höflich nach

  • Ziel,
  • Zweck und
  • Dauer

der Reise. Anschließend präsentiert sie eine handliche Packliste – ob für Camping, Strandurlaub oder Dienstreise.

Orientierung vor Ort

Navigationssysteme gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Die meisten haben jedoch den Nachteil, das sie nur mit aktiver Internetverbindung funktionieren. Im Urlaub kann das lästig und teuer werden. Anders bei "Maps.Me".

Die App liefert auch offline detailreiche Karten und Routenplanung für das Smartphone – kostenlos. Die benötigten Karten müssen allerdings vorab heruntergeladen werden.

Digitale Souvenirs

Schnappschüsse aus dem Urlaub lassen sich per Instagram ruckzuck speichern und mit den Lieben daheim teilen. Wer sich für Wandertouren oder Ausflüge inspirieren lassen möchte, sollte aber auch "Trover" anschauen.

Im Bilderportal können Nutzer ihre Fotos inklusive Geo-Tag sowie die dahinter stehenden Geschichten teilen. Für Speed-Junkies lohnt "Hyperlapse". Die iOS-App zeigt den Urlaub im Zeitraffer-Video.

Kommunikation im Ausland

Mit Google haben Smartphone-Nutzer jederzeit einen kompetenten Übersetzer dabei. Mit der Word-Lens-Funktion lassen sich sogar Speisekarten, Hinweisschilder und Co. im Handumdrehen übersetzen.

Wer mit Familie oder Freunden in Kontakt bleiben möchte, nutzt Skype oder einer der alternativen Apps wie Viber oder WeChat. Auch Fotos lassen sich damit verschicken – wenn die Internetverbindung steht.

Anleitung zum Verirren – neue Apps lotsen Reisende spielerisch durch die Stadt

Anstatt genau nach Plan durch fremde Städte zu laufen, läd ein neuer Trend ein, auf Abwege zu geraten

Zwei junge Freundinnen schauen auf Stadtplan
tagesausflug © Kaarsten - www.fotolia.de

Ob Paris, London oder Lissabon - Touristen wandern auf den immer gleichen Wegen durch die Stadt, von einer empfohlenen Sehenswürdigkeit zur nächsten. Mit dem Strom zu schwimmen gibt Orientierung, Unbekanntes lässt sich so aber nicht entdecken.

Deshalb formiert sich eine Gegenbewegung: Apps und kuriose Anleitungen ermuntern Reisende, bewusst auf Abwege zu geraten und Städte spielerisch zu erkunden.

Verirren ist so gut wie unmöglich geworden

Als unsere Eltern mit Stadtplan in der Hand loszogen, haben sie sich noch grandios verirrt. Dank Smartphone und GPS ist das heute nicht mehr möglich. Die elektronischen Begleiter weisen immer den richtigen Weg zu den vorab ausgewählten Zielen.

Aber möchte man das überhaupt? Was abseits der ausgetreten Touristenpfade zu sehen wäre, bleibt unentdeckt. Und schlimmer noch: mit dem ständigen Blick auf irgendein Display nehmen wir nicht einmal mehr wahr, was direkt um uns herum geschieht.

Einfach mal die Touristenpfade verlassen

Immer mehr Reisende setzen deshalb auf das Prinzip Zufall und flanieren einfach durch die Stadt – ohne konkretes Ziel, aber mit offenen Sinnen für das Leben um sie herum. Um Städte komplett anders zu erkunden, gibt es mittlerweile sogar Apps wie

  • "Dérivé",
  • "Drift" oder
  • "Mosey".

"Detour" führt Besucher via Map und Audioguide in unvermutete Ecken, das Motto der Tour kann der Nutzer auswählen.

Gänzlich analog funktioniert "The Guide to Getting Lost". In ihrem kleinen Handbuch liefert die Autorin Tipps für Menschen, die verlernt haben, sich einfach mal treiben zu lassen. Mit spielerischen Anleitungen ("Wenn du einem Mann mit Brille begegnest, dreh sofort um und biege in die nächste Straße links ab.") lotst sie die Reisenden in völlig fremde Ecken. Überraschende Eindrücke sind garantiert.

Tipps für Berlin - "White Rabbit" führt per SMS durch die Hauptstadt

Anstatt durch das Wunderland, führt das weiße SMS-Kaninchen mit hilfreichen Tipps durch Berlin

Junge Frau zeigt anderer Frau ihr Handy, Handyfoto, Unterhaltung, vor weißem Hintergrund
who's that? © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Sie suchen den besten Döner in Berlin? Oder wollen mit Freunden etwas unternehmen? Das weiße Kaninchen hilft: Der SMS-Dienst "White Rabbit" führt Sie durch die Hauptstadt wie ein Freund. Die Idee zu dem ungewöhnlichen Reiselotsen kam den beiden Betreibern bei einem London-Besuch. Rund 40 Anfragen beantworten sie mittlerweile pro Tag.

Folge dem Kaninchen

Ganz so surreal wie bei Alice im Wunderland sind die Touren mit dem weißen SMS-Kaninchen nicht. Jan Thede und Luke Atcheson, die Köpfe des unternehmungslustigen "White Rabbit", kennen aber auch die unbekannteren Ecken von Berlin. Wenn irgendwo ein neuer Laden oder Club eröffnet, bekommen sie das sofort mit und geben ihre Tipps gern an Freunde und Fremde weiter – ob

Wie funktioniert es?

Wer eine Idee für einen Ausflug oder einen netten Abend sucht, schickt einfach eine SMS an die 802 319 13. Die Antwort kommt meist binnen einer Stunde. Falls Thede und Atcheson keinen Rat wissen, fragen sie in ihrem Freundeskreis herum.

Bisher ist der Dienst kostenlos, manchmal bittet das Kaninchen aber um eine Spende über Paypal. Eine App ist in Planung – das Prinzip der privaten Telefonnummer soll aber bleiben.

Grundinformationen und Hinweise zu Reisetipps

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: wohlfühlen im sand © detailblick - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: White Paper Notes © Giraphics - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: White Paper Notes © Giraphics - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Plage Iles Turkoises - Bahamas © foxytoul - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Valises sur le depart 01 © Franck Boston - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Closing suitcase © nyul - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Venice © diego cervo - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Luxury Cruise Ship in Port © NAN - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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