Gedenkstätten

Orte des Gedenkens an traurige Ereignisse

Mahnmale oder Denkmäler, die an den Tod eines besonderen Menschen oder an ein trauriges Ereignis aus der Vergangenheit erinnern sollen, werden als Gedenkstätten bezeichnet.

Großes dunkles Kreuz auf Hügel, im Hintergrund blauer Himmel mit Wolken
cross © Rui Vale de Sousa - www.fotolia.de

Gedenkstätten sind meist historische Orte, oder Stellen, die an bestimmte Ereignisse, oder eine Person erinnern. Eine Gedenkstätte kann

  • eine Gedenktafel (Erinnerungstafel an eine bekannte Person)
  • ein Museum (Heimatmuseum),

oder auch

  • eine größere Gedenkstätte (KZ Gedenkstätte)

sein. Oft handelt es sich um Dauerausstellungen, die sich mit der Geschichte und der geschichtlichen Funktion des Ortes befassen.

Erhaltung durch Bund oder Bürger

Neben den großen und bekannten Gedenkstätten, die von den Ländern, oder vom Bund gefördert und erhalten werden, gibt es auch sehr viele Gedenkplätze, die durch Initiative der Bürger, oder bestimmter Vereine entstanden sind und erhalten werden. Durch Gedenkstätten soll die Geschichte, so wie sie war, bewahrt werden. Das Geschichtsbewusstsein wird damit für zukünftige Generationen erhalten.

Funktion

Gedenkstätten sind Orte

  • der Erinnerung,

aber oft auch

  • der Mahnung,

dass sich dieses Leid oder Ereignis niemals wiederholen darf. Gedenkstätten sind in der Erziehung unserer Jugend zum Geschichtsverständnis sehr wichtig und unverzichtbar. Für Elternhaus und Schule besteht gerade hier ein gewaltiger Nachholbedarf in der Erziehung und Bildung unserer Kinder.

Gedenkstätten in Deutschland

Zu den bedeutendsten Gedenkstätten in Deutschland gehören

  • die Gedenkstätte in Obersalzberg
  • Gedenkstätten für Widerstandskämpfer sowie
  • die DDR-Ausstellung.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Gedenkstätten

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