Licht, Pflanzen, Deko und Co. - Unterschiedliche Gärten und Möglichkeiten der Gartengestaltung

Steinweg durch Garten, am Wegesrand verschiedene bunte Blumen

Ob Gesundheitsgarten, die Gestaltung nach Feng Shui, grüne Wohlfühloase oder Dachgarten - Wir geben Ideen zur Gartengestaltung und Tipps zur entsprechenden Planung

Ein schöner Garten ist das Aushängeschild eines jeden Hauses. Am schönsten ist es, wenn es immer grünt und blüht. Deshalb sollten die Pflanzen gut aufeinander abgestimmt werden. Doch auch abgesehen von der Bepflanzung gibt es unzählige Möglichkeiten, einen Garten zum Wohlfühlparadies zu gestalten - zahlreiche Faktoren können dabei mit eingebunden werden.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Den eigenen Traumgarten anlegen

Endlich: ein eigener Garten! Hier kann sich der Hobbygärtner so richtig austoben, und endlich alles ein- und anpflanzen, was er möchte. Doch über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Was sollten Sie beachten, damit Ihr Garten auch wirklich ein Traumgarten wird?

Zwar sind wild romantische Gärten mit alles überwuchernden Pflanzen auf den meisten Fotos die reinste Pracht, doch selbst was hier wie zufällig und von selbst gewachsen aussieht, unterliegt meist einem ausgeklügelten Plan.

Die wenigsten wunderschönen Gärten sind einfach nur von selbst entstanden, sondern wurden von Profis angelegt. Was Sie zum Thema Bepflanzung beachten sollten, erfahren Sie hier. Zudem geben wir Ihnen eine Vielzahl weiterer Anregungen für Gestaltungsmöglichkeiten.

Oase der Ruhe - Den Garten auch im Alter nutzen

Lächelnde reife Dame in Garten vor Rosenstrauch mit Rosenschere
flowers © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Ein Leben lang hat es Freude bereitet, den eigenen Garten zu hegen und zu pflegen. Da wurden Beete mit Gemüse bepflanzt, Rosensträucher gezogen und zahlreiche Sommerblumen erblickten Jahr für Jahr das Licht der Sonne. Doch was tun, wenn Rücken, Knie und Beine nicht mehr so wollen, wie man selber will? Im Alter zwickt es hier und da und die einst so geliebte Gartenarbeit wird zur Qual.

Aufgeben muss man seinen Garten als Rentner allerdings nicht zwingend. Umdenken heißt die Devise. Aus dem Ort der Taten soll ein Ort der Ruhe werden. Der Umbau beginnt allerdings im Kopf, denn die Ansprüche müssen oftmals stark zurückgefahren werden. Nicht jeder Löwenzahn muss gestochen und jedes vergilbte Blatt entfernt werden.

Wer sich nicht mehr richtig bücken kann, aber auf das Anbauen von einfachen Gemüse und Kräutern nicht verzichten möchte, für den eignen sich Hochbeete. Helfende Hände können aus dem alten Beet rasch ein Hochbeet errichten. Auch beim Rasen darf es gern bunter zugehen. Sommerwiese anstatt Englischer Rasen und mal Hand aufs Herz. Im Alter darf es im Garten ruhig rustikaler zugehen. Wild wachsende Blumen und Sträucher haben schließlich auch etwas wundervolles an sich.

Eine Gartenbank, ein Vogelhaus und kleines Wasserspiel sorgen für Abwechslung und Entspannung. Der Garten wird zur Oase der Ruhe und das hat man sich im Alter schließlich auch verdient.

Es folgen ein paar generelle Tipps, welche Faktoren beim Thema Gartengestaltung eine Rolle spielen...

Farbe, Licht und Formen - der Garten zum Wohlfühlen

Ein Garten bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Mit Licht, Formen und Farben kann man Akzente setzen, den Garten ins richtige Licht rücken oder bestimmte Stellen im Garten betonen.

Das natürliche Licht der Sonne verzaubert den Garten schon in ein Lichtermeer. Das Spiel von Schatten und Licht lässt Pflanzen erst richtig zur Geltung kommen. Aber auch in der Dämmerung und im Dunklen kann ein Garten romantisch beleuchtet werden.

Solarleuchten

Solarleuchten machen zwar kein sehr helles Licht, aber mit ihnen kann man den Garten phantasiereich beleuchten. Es gibt sie in unterschiedlichen Designs und so lässt sich für jeden Geschmack das Richtige finden.

Es ist ein großer Vorteil, dass sie ohne Strom und nur mit Hilfe des Sonnenlichts leuchten. So kann man sie an allen Stellen des Gartens platzieren - oder sie dienen als Wegmarkierung.

Man findet sie aus Edelstahl oder im Tiffany-Stil, rustikal oder als Dekosteckerleuchten. Es gibt auch Solarlichtergirlanden oder kleine Lampions, die den Garten abwechslungsreich schmücken. Ob modern oder klassisch, die passende Solarleuchte lässt sich finden.

Laternen und moderne Leuchtmittel

Gartenlaternen passen hervorragend in einen nostalgischen Garten, Edelstahlleuchten eher in einen modernen Garten. Beide spenden nicht nur Licht, sondern sind auch besonders dekorativ.

Auch moderne Leuchtmittel sind sehr schmückend und wirkungsvoll. Beliebt sind beispielsweise beleuchtete Steine oder Leuchten in Kugelform.

Im weiteren Verlauf dieses Artikels gehen wir auf das Thema Beleuchtung im Garten noch einmal gesondert ein.

Formen und Figuren

Aber auch durch Formen belebt man einen Garten, außerdem können sie Struktur und Ordnung vermitteln. Natürlich darf es auch wild-romantisch sein. Zum einen kann man mit Skulpturen arbeiten, aber auch Pflanzen können einen Formschnitt erhalten.

Formschnitt für Pflanzen

Oft wird mit geometrischen Figuren gearbeitet. So wird zum Beispiel Buchsbaum als Kugel oder Kegel geschnitten. Wer ein Händchen dafür hat, kann auch andere Figuren schneiden.

Diese Formen sind ein Blickfang für jeden Garten. Je nach Pflanze und Schnitt, verleihen sie dem Garten ein mediterranes Flair oder sie erinnern an einen asiatischen Garten.

Zen-Gärten

Immer mehr in Mode kommen auch so genannte Zen-Gärten, die vor allen Dingen durch ihre Klarheit und Einfachheit bezaubern. Auch Feng-Shui Elemente sind sehr beliebt und sollen für die richtige Energie im Garten sorgen.

Farbenvielfalt

Aber auch das Spiel mit Farben ist ein wichtiges Element der Gartengestaltung. Der Garten kann Ton in Ton gehalten werden mit farblich aufeinander abgestimmten Pflanzen. Oder er kann durch seinen Kontrastreichtum begeistern.

Dekoelemente

Neben der farblichen Blumenpracht, kann man seiner Kreativität aber auch mit Dekoelementen freien Lauf lassen. Man findet heutzutage eine große Auswahl an geeigneten Objekten. So gibt es zum Beispiel Windfahnen, die kunterbunt oder unifarben den Garten, nicht nur durch die Farbe, sondern auch durch das Windspiel bereichern.

Aber auch eine Fülle an Deko-Steckern wird beispielsweise in Gartencentern angeboten. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Farben und Formen und sie fügen sich in jedes Gartenbild ein.

  • Rankobelisken mit bunten Glaskugeln
  • Gusseiserne Speere mit silbernen Kugeln oder
  • lustige Schmetterlinge, Bienen oder Blüten

bereichern den Garten mit Farbe und Form.

Wind- und Klangspiele

Auch Wind- und Klangspiele gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen, sie verzaubern nicht nur Kinder und sorgen immer für eine schöne Stimmung.

Figuren

Es gibt eine große Anzahl an Figuren, vom schlafenden Drachen über den Froschkönig bis hin zu künstlerischen Skulpturen.

Gartenzwerge sind in Deutschlands Gärten immer noch beliebt
Gartenzwerge sind in Deutschlands Gärten immer noch beliebt
Gartenstecker

Besonders beliebt sind Gartenstecker: Metallstäbe, die in die Erde gesteckt werden und ein Dekoelement, entweder eine Glaskugel, eine Metallkugel oder andere Ornamente und Figuren, etwa Libellen tragen. Auch der Rosenbogen erfreut sich immer noch großer Beliebtheit.

Windräder

Windräder sind nicht nur herrlich bunt; sie drehen sich auch noch und bringen Leben in den Garten. Pflanzkästen mit Rankgitter eignen sich nicht nur zum Trennen; sie sind auch sehr dekorativ, ob aus Kunststoff oder aus Holz.

Lustige Windräder als bunte Farbtupfer im Garten
Lustige Windräder als bunte Farbtupfer im Garten
Springbrunnen und andere Wasserelemente
Wasserelemente als beliebte Gestaltungsobjekte im Garten
Wasserelemente als beliebte Gestaltungsobjekte im Garten

Gartenspringbrunnen gibt es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen, bei den beliebtesten Dekoelementen rangieren sie ganz oben. Doch auch viele andere Wasserelemente zählen zu den beliebten Gestaltungsobjekten eines Gartens; dazu zählen

  • Bäche
  • Schwimmteiche
  • Miniteiche oder
  • Gartenduschen.

Einen ausführlichen Artikel zum Thema Gartengestaltung mit Wasserelementen finden Sie hier.

Pavillons
Der Gartenpavillon als romantische Location für Gartenpartys
Der Gartenpavillon als romantische Location für Gartenpartys

Je nach Aufmachung kann ein Gartenpavillon sehr dekorativ aussehen und dabei hat er auch noch einen praktischen Nutzen. Er kann lediglich ein Dach haben, oder auch mit Wänden verkleidet sein. Auf diese Weise muss man auch bei schlechtem Wetter nicht auf Gartenpartys verzichten.

Sonnenschirme

Auch die Sonnenschirme und Sitzauflagen von den Stühlen erfüllen nicht nur einen Zweck, sondern die Farbe und das Design schmücken den Garten. Überhaupt gibt es viele Dekoelemente, die auch einen praktischen Nutzen haben.

Vogelhäuschen und -tränken

Vogelhäuschen etwa, vom einfachen Vogelhaus bis zur künstlerisch anspruchsvollen Vogelvilla, zieren bunt und lustig die Gärten und Vorgärten. Vogeltränken sind ebenso auch als Dekoelement zu betrachten. Man findet romantisch verspielte oder ganz puristische Tränken, nur eine Schale mit einem Vögelchen oder eine Standtränke, die reich verziert ist.

Vogeltränken findet man in vielen verschiedenen Ausführungen und Stilen
Vogeltränken findet man in vielen verschiedenen Ausführungen und Stilen
Terrakottaelemente

Terrakottaelemente gehören ebenfalls zu den begehrten Dekorationsartikeln für den Garten, denn sie verbreiten ein mediterranes Flair. Man findet geometrische Figuren, wie Kugeln oder Amphoren und Figuren. Auch fernöstliche Elemente, beispielsweise eine Buddha-Figur, sind sehr beliebt.

Gartendekoration - schön und anspruchsvoll

Rot-weißes Vogelhäuschen hängt an einem Baum
Vogelhäuschen im Garten © Claudia Paulussen - www.fotolia.de

Beim Thema Gartendekoration sind wir mittlerweile anspruchsvoller denn je. So geben wir uns heutzutage nicht mehr lediglich mit einem Blumentopf, ein paar netten bunten Blümchen und einem Gartenzwerg zufrieden, sondern setzen unseren Garten gerne gekonnt in Szene. Mit viel Charme und Flair - und der richtigen Gartendekoration. Zwar folgen wir hier gerne aktuellen Trends, jedoch soll die Individualität trotzdem weiterhin im Vordergrund stehen.

Während die einen den Stil gusseiserner Gartendeko mit weißen Schnörkelelementen bevorzugen, widmen sich die anderen dem asiatischen Gartenstil mit viel Teakholz, klaren Formen und fernöstlichen Gartendeko-Elementen. Aber auch das kleinste Windrad oder Vogelhäuschen wird zu einem Highlight der Gartendeko, sofern es sich harmonisch in das Gesamtkonzept einfügt. Aufeinander abgestimmte Farbnuancen und Formgebungen der Gartendeko unterstützen dabei das gelungene Gesamtbild.

Stilvolle Gartendekos für gemütliche Stimmung im heimatlichen Garten

Gelbe und grüne Gartenlaterne, im Hintergrund Blumen und Pflanzen
Gartenparty © Stefan Körber - www.fotolia.de

Wer dieses Jahr knapp bei Kasse ist, muss nicht zwangsläufig auf den wohlverdienten Urlaub verzichten. Denn auch mit wenig Geld kann man sich mit Hilfe einiger ausgesuchter Accessoires im Garten oder auf der Terrasse sein ganz persönliches Urlaubsparadies schaffen.

Dieses Jahr besonders angesagt: Gartendekoration in Lila- und Rosatönen. Dabei reicht das Spektrum von hellem Flieder bis hin zu knalligem Fuchsia. Außerdem setzen Lampions und Windlicher in allen erdenklichen Formen und Größen schöne Akzente und eignen sich somit perfekt für stimmungsvolle Gartenpartys oder gemütliche Barbeque-Abende mit guten Freunden. Urlaub auf Balkonien - eine echte Alternative zu Italien, Spanien und Co.

Eine Mischung aus Trends und Klassikern

Ein Garten bietet unzählige Möglichkeiten, um gestalterisch tätig zu werden. Dabei spielen auch Gartengestaltungselemente eine entscheidende Rolle.

Es ist immer noch in Mode, den Garten unter ein bestimmtes Motto zu stellen, etwa als mediterraner oder asiatischer Garten. Das Motto entscheidet dann bei der Auswahl der Pflanzen, der Gartenmöbel und der Gartengestaltungselemente sowie der Dekorationsartikel.

Möbel

Die Trends der vergangenen Jahre setzen sich oftmals auch im folgenden Jahr fort. Beliebt sind beispielsweise Polyrattan-Gartenmöbel. Sie sind klassisch elegant, zeitlos schön und vor allen Dingen witterungsbeständig.

Pflanzen

Auch Buchsbaumkugeln sind Jahr für Jahr begehrt, sowohl im Freiland, als auch in dekorativen Pflanzgefäßen. Bei den Farben der Pflanzen werden blaue, lila und violette Töne bevorzugt. Große Kübelpflanzen, wie beispielsweise Oleander, Engelstrompete oder ein Olivenbäumchen liegen ebenso im Trend.

Auch Hängeampeln sind ein wichtiges gestalterisches Element; sie lockern die Gesamtansicht auf und harmonieren mit der ebenerdigen Bepflanzung. Rosenbögen passen vor allen Dingen gut in einen romantischen Garten. Das Bestreben der meisten Hobbygärtner geht dahin, dass es das ganze Jahr über grünt und blüht; dementsprechend werden die Pflanzen ausgesucht.

Auf das Thema Pflanzen gehen wir im nächsten Hauptpunkt genauer ein.

Beleuchtung und Dekoration

Auf Solarlampen und deren unterschiedliche Designs sind wir eben schon eingegangen - auch sie gehören im Garten unbedingt dazu. Deko-Stäbe werden in den Beeten und in Kübeln zum Blickfang und werden deshalb gerne eingesetzt.

Dekorative Terrakotta-Amphoren und große Terrakottakugeln passen besonders gut in einen mediterranen Garten, eine Granit-Laterne oder ein Terrakotta-Buddha eher in einen asiatischen Garten. Auch Kräuterspiralen und Gartenteiche gehören sein vielen Jahren zu den bevorzugten Gartenelementen. Springbrunnen erfreuen sich großer Beliebtheit und auch der Garten-Kamin gehört dazu.

Gartenzwerge

Besonders beliebt sind auch die Gartenzwerge, die mittlerweile zu den Klassikern zählen, Jahr für Jahr dabei in modernen Ausführungen daherkommen. Rot bemützt, lange Bärte und den ständigen Eindruck vermittelnd eifrig beschäftigt zu sein, zeichnen die Wichtelmänner aus und machen sie zu einem der Deutschen liebsten Deko-Artikel überhaupt.

Dabei wissen nur die wenigsten, wer diese eigentlich erfunden hat und wie die wahren Gartenzwerge im Original zu sein haben. Weibliche Gartenzwerge sind nämlich nur Kopien und richtige "Hartbrandwichtel" zeigen sich nicht nur männlich und mit einem Bart ausgestattet, sondern auch mit einer stattlichen Größe von 69 cm.

Gartenzwerge als Lieblings-Deko-Element für deutsche Gärten
Gartenzwerge als Lieblings-Deko-Element für deutsche Gärten

Der "Vater" aller Gartenzwerge war August Heissner, der einst beschaulich in seinem Liegestuhl lag und die aus einem Bergwerk kommenden Arbeiter betrachtete. Hierbei durchschoss ihn ein Geistesblitz im Spätsommer des 19. Jahrhunderts, der seitdem nicht nur Millionen kleinen und großen Menschen eine Freude macht, sondern vor allem auch August Heissner selbst berühmt werden ließ: Die Geburtsstunde der Wichtelmänner war gedanklich festgesetzt.

Im Jahr 1872 gründete der pfiffige Erfinder in Gräfenroda (Thüringen) eine Manufaktur, die als Geburtsstätte der ersten Gartenzwerge galt. Ausgestattet sind die "Hartbrandwichtel" mit dicken und rosigen Pausbacken, langen, grauen Bärten, einem kugeligen Bauch, einer roten und spitzen Zipfelmütze, sowie Handwerkszeug, wie Rechen, Schaufel, Gießkanne oder auch Hacke. Schon im Jahr 1884 werden die lieblichen Gartenzwerge auf der Leipziger Messe der absolute Hit und zu einer Idee, die rund um die Welt zahlreiche Menschen begeistert.

Doch nicht alle fanden die geschäftigen Wichtel als possierlich und so wurden die "Hartbrandwichtel" im Jahr 1949 erst einmal in der einstigen DDR als diskriminierend verboten. Heute hingegen ist von solch einem Spießerdenken kaum mehr etwas zu spüren und die Wichtel erfreuen sich Jahr für Jahr einer steigenden Beliebtheit.

Mittlerweile gibt es natürlich Gartenzwerge in jeglicher Größe, Ausstattung und Geschäftigkeit. Doch wer wirklich einen "echten" Gartenzwerg an seiner Haustür oder im Garten stehen haben möchte, der sollte sich einen wahren Hartbrandwichtel zulegen.

Trends unterliegen immer bestimmten Modeerscheinungen, von denen man sich aber nichts diktieren lassen muss. Vorrangig sind die persönlichen Vorlieben und der eigene Geschmack.

Jeder hat eine bestimmte Vorstellung, wie der Garten zu sein hat. Bei dem übergroßen Angebot an Pflanzen, Gartenmöbeln und Gestaltungselementen sollte sich für jeden Geschmack etwas finden lassen.

Zurück zur Natur

Dabei zeichnet sich aber der Trend "zurück zur Natur" ab; man bezieht die natürlichen Gegebenheiten mit ein, schafft Biotope und damit einen Lebensraum für Mensch und Tier. Zudem werden auch Mobiliar und Deko zunehmends natürlich gehalten; besonders gut gelingt dies durch das Einbringen von Holzelementen.

Wer sich für den natürlichen Look entscheidet, muss damit rechnen, dass dieser mit der Zeit seinen Glanz verliert - in Sachen Holz können wir da weiterhelfen...

Natur pur: Wie hölzerne Gartenteile fit für den Frühling werden

Holz ist ein natürliches Material, das instinktiv als angenehm und heimelig empfunden wird. Dazu bietet es viel kreativen Spielraum für die Gartengestaltung - ob Pergola, Zaun oder Gartenlaube. Doch was, wenn das Holz unter einem strengen Winter gelitten hat?

Die meisten häufig verwendeten Holzarten in Zäunen und Terrassen halten auch einem nassen und bitterkalten Winter problemlos stand. Besonders robust sind da zum Beispiel die Kernhölzer von Douglasie oder Lärche.

Dennoch hinterlässt die kalte Saison ihre Spuren: Auf Holzterrassen lagert sich häufig eine rutschige Deckschicht aus Schmutz und kleinen Algen ab. Diese kann mit einem Hochdruckreiniger, alternativ aber auch einfach mit einem Besen und etwas Sand, entfernt werden.

Gartenmöbel, die im Keller oder im Häuschen überwintert haben, können problemlos wieder aufgestellt werden. Sind Schmutz und Spinnweben abgewischt, sind die Stühle und Tische schon wieder einsatzbereit. Wer Wert auf besonders gepflegte Gartenmöbel legt, kann sie auch jede Saison mit einem speziellen Öl abreiben.

Viele haben auch farbig angestrichene Hölzer in ihrem Garten und am Haus, zum Beispiel Fensterrahmen. Hier dient die Farbe als Schutz für das Holz - und der sollte erneuert werden, wenn sich erste Risse bilden oder die Farbe abzublättern droht. Ideal ist es, wenn man die betroffene Stelle vorher abschleift und dann auf die trockene Holzoberfläche den neuen Anstrich aufträgt.

Holzgartenzäune sind dabei eher unkompliziert. In der Regel müssen sie im Frühling nicht speziell gereinigt werden. Wenn der Zaun jedoch frische Farbe bekommen soll, sollte er auch zunächst abgeschliffen werden. Anschließend kommt eine gleichmäßige Dünnschichtlasur drauf.

Mit hochwertigen Naturprodukten den Garten verschönern

Springbrunnen aus Stein mit Wasserspiel im Garten, umgeben von Pflanzen
indoor garden © Colette MacDonald - www.fotolia.de

Gartenliebhaber aufgepasst! Wer das Erscheinungsbild seines Gartens nachhaltig verändern möchte, dem stehen heutzutage jede Menge hochwertige und kreative (Natur-)Produkte zur Verfügung, um sein grünes Reich nach Herzenslust zu verschönern. Von Quarzkies über Edelsplitt, Rheinkies und Spielsand - das Rheinland bietet für jeden Geschmack die passenden Produkte.

Einerlei, ob die Anlage oder Ausgestaltung von Teichen, Spielflächen oder Sandkästen, als Drainage- und Filtermaterial oder zum Eindecken von Flachdächern und Garagen, mit diesen edlen Naturmaterialien lassen sich vielfältige und originelle Akzente in Haus, Hof und Garten setzen.

Im Detail widmen wir uns zunächst dem Garten als grüne Wohlfühloase...

Ein Gartenparadies durch die richtigen Pflanzen

In den Sommermonaten wird ein Garten zum Mittelpunkt des Lebens. Ein Garten braucht vor allen Dingen den berühmten grünen Daumen des Hobbygärtners, aber auch Zeit und Geduld.

Doch manchmal soll es ein bisschen schneller gehen, wenn ein Garten angelegt wird: Sei es, dass er neu angelegt oder umgestaltet wird. Damit er sich schnell in eine Wohlfühloase verwandelt, spielen die richtigen Pflanzen eine entscheidende Rolle. Mit der richtigen Bepflanzung verwandelt sich der Garten in ein kleines Paradies und bereitet Besitzern und Passanten Freude.

Entscheiden Sie sich für eine Farbrichtung

Man kann die Pflanzen farblich aufeinander abstimmen oder den Garten in ein buntes Blumenmeer tauchen. Farbenprächtige Blüten zu fast jeder Jahreszeit verleihen dem Garten ein immer wieder neues Bild. Richtig geplant blühen die Pflanzen zu unterschiedlichen Zeiten und bringen Farbtupfer in den Garten.

Prinzipiell gibt es zwei Varianten: die Gelb-Rot Variante und die Blau-Rosa Variante. Das heißt, sobald in einem Garten gelb blühende Pflanzen eingesetzt werden, sollte man auf die Farben Rosa und Violett möglichst ganz verzichten. Zumindest wenn die Pflanzen gleichzeitig blühen - dies schließt jedoch meist den Frühling aus, in dem Gelb die vorherrschende Farbe ist.

Gelb kommt am schönsten mit einem kräftigen Rot zur Geltung. Als Varianten sind Orangetöne und Weiß erlaubt, hin und wieder auch ein wenig Blau. Mehr Farben sollten es allerdings nicht werden, da sonst ein zu unruhiger Eindruck entsteht.

Ebenso verhält es sich mit der Blau-Rosa Variante. Sie kann ideal durch Pink und Violett ergänzt werden und verträgt mitunter sogar Akzente von sattem Purpurrot.

Abgerundet durch Weiß, sollte die Farbe Gelb aber definitiv gemieden werden. Blau-Rosa wirkt eher verspielt und romantisch, während Gelb - Rot einen kräftigen, farbigen Sommergarten impliziert.

Blau wirkt beruhigend, Orange macht munter - Gartengestaltung mit Farben

Der Farbkasten der Natur bietet nicht nur tolle Farbtupfer, sondern nimmt Einfluss auf unser Unterbewusstsein

Blumen im Garten werden mit Gießkanne begossen
gartenarbeit - blumengießen © emmi - www.fotolia.de

Blaue Blumen wirken beruhigend, im Sommer vermitteln sie Kühle und machen den Garten größer. Orange erzeugt dagegen eine gemütliche Atmosphäre und gute Laune.

Mit der Auswahl bestimmter Pflanzen entscheiden Hobbygärtner deshalb auch über die Stimmung. Außerdem verraten die persönlichen Farb-Vorlieben etwas über die unbewussten Bedürfnisse.

Wie wirken Farben?

Im Vergleich zu vielen Tieren ist das menschliche Sehvermögen primitiv. So können wir nur knapp mehr als 200 Farbtöne unterscheiden. Diese haben jedoch eine spezifische Wirkung auf unser Gehirn. Warme Farben wie

  • Rot,
  • Gelb und
  • Orange

wirken aufmunternd und aktivierend.

In Räumen mit orangefarbenen oder gelben Wänden schätzen wie die Temperatur um einige Grad höher ein als sie tatsächlich ist. Kalte Farben wie

  • Blau,
  • Dunkelgrün oder
  • Lila

wirken dagegen beruhigend. Optisch weiten sie den Raum.

Frische und Weite

In der heißen Jahreszeit sehnen sich die meisten Menschen nach Abkühlung. Neben schattenspendenden Markisen spendet auch der Farbkasten der Natur angenehme Frische: blaue und violette Blüten signalisieren dem Gehirn, dass es sich in einer kühlen Umgebung aufhält.

Entsprechend verändert sich das körperliche Gefühl. Zudem lässt sich durch einen Mix aus blauen und weißen Blüten der Garten optisch vergrößern.

Unbewusst assoziieren wir diese Farben mit der Weite von Himmel und Meer. Violett blühende Pflanzen umweht ein kühl-edler bis mystischer Hauch. Sie wirken am intensivsten, wenn sie in Sonnenstrahlen baden.

Wärme für Herz und Seele

gelbe und orangefarbene Blüten sind nicht nur tolle Farbtupfer, sie vermitteln Körper und Psyche auch den Eindruck von Wärme. Mit der Wahl von gelben Frühblühern kann man also schon die Empfindung von sommerlicher Sonne hervorzaubern. Gelb ist außerdem geeignet, um dunkle Winkel im Garten zum Leuchten bringen.

Vorsicht allerdings bei roten Blumen: ihre Signalwirkung ist so stark, dass sie nur als Solitär eingesetzt werden sollte. Ganze Beete in Rot wirken unruhig und aufdringlich. Im Mix mit zarten Pastelltönen setzt die Farbe der Liebe sich dagegen vorteilhaft in Szene.

Achten Sie auf die Größe der Pflanzen

Lassen Sie sich nicht von Etiketten und Bildern beeindrucken, sondern achten Sie beim Kauf von Pflanzen und Büschen ganz besonders darauf, welche Wuchshöhe und Wuchsbreite diese erreichen. Der häufigste Fehler, der im Garten gemacht wird ist der, dass noch kleine Pflanzen zu dicht aufeinander gepflanzt werden. Dabei entsteht dann keineswegs der gewünschte Effekt, sondern die Pflanzen behindern sich nur gegenseitig im Wachstum, bis sie schließlich verkümmern.

Schaffen Sie Inseln

Pflanzen Sie Blumen und Grünpflanzen nicht in symmetrischen Abständen, sondern gruppieren Sie einzelne Themen zu kleinen Inseln. Besonders attraktiv wirken diese, wenn sie am Rand eines Rasenstücks gehalten werden.

Die Blumen müssen stimmig angeordnet werden im perfekten Wohlfühlgarten
Die Blumen müssen stimmig angeordnet werden im perfekten Wohlfühlgarten

Welche schnellwachsenden Pflanzen in Frage kommen, zeigen wir im Folgenden.

Kletterpflanzen

Es gibt schnellwachsende Pflanzen, Hecken, Sträucher und Bäume. Bei den Kletterpflanzen findet man wahre Wuchswunder. Zu den starkwüchsigen Kletterkünstlern gehören unter anderem

  • bestimmte Kletterrosenarten
  • Bierhopfen
  • Clematissorten
  • Jasmin-Trompete
  • Kletterjasmin sowie
  • Jelängerjelieber.

Damit lassen sich zum Beispiel Pergolen bepflanzen, die dem Garten gleich einen romantischen Charakter geben.

Bäume und Hecken

Je nach Größe und Schnitt des Gartens sollen eventuell auch Sträucher, Hecken und Bäume angepflanzt werden. Wenn man nicht erst viele Jahre warten will, bis man sich an der Vielfalt des Gartens erfreuen kann, sollte man sich für schnellwachsende Pflanzen entscheiden.

Wenn man sich etwas kundig macht, kann man sogar schnellwachsende Bäume finden. So gibt es zum Beispiel eine bestimmte Ulmenart, die einige Meter im Jahr wächst.

Hecken als beliebte Grundstücksabgrenzungen
Hecken als beliebte Grundstücksabgrenzungen

Stauden

Einjährige Pflanzen sind meist auch schnellwachsend und erfreuen schon im ersten Jahr mit ihren Blüten. Wenn der Garten neu angelegt wird, können sie aber noch keine Lücken schließen. Deshalb sollte man sich auch noch für schnellwachsende Stauden entscheiden. Eine kleine Auswahl schnell wachsender Pflanzen sind:

  • Lupinus arboreus
  • Cytisus kewensis
  • Caryopteris clandonensis und
  • Cystus carbariensis.

Diese sommer- oder immergrünen Sträucher erfreuen auch mit schönen Blüten und sind relativ anspruchslos. Als ideale Lückenfüller lockern sie das Gartenbild auf.

Einen Staudengarten anlegen

Ein schön angelegter Staudengarten erinnert ein bisschen an einen verzauberten Märchengarten. Staudengärten können sehr vielfältig sein und bieten auch Insekten, Vögeln und anderen Tieren einen Lebensraum.

Eine große Vielfalt für mehr Abwechslung

Stauden sind mehrjährige, ausdauernde und krautige Pflanzen. Im Gegensatz zu Bäumen und Sträuchern verholzen ihre oberirdischen Pflanzenteile nicht.

Stauden überwintern und treiben im Frühjahr immer wieder neu aus. Es gibt auch wintergrüne Arten; der Begriff "Staude" ist nicht eindeutig festgelegt. Er wird hauptsächlich als gärtnerischer Begriff verwendet.

Stauden können blühen oder Grünpflanzen sein, sie können niedrig oder hoch sein sowie ganz unterschiedliche Wuchsformen haben. Durch ihre Vielfalt haben sie auch unterschiedliche Standortanforderungen.

Daher lässt sich ein Staudengarten sehr abwechslungsreich gestalten. Nicht zuletzt auch durch die Farbenvielfalt bieten sich unzählige Kombinationsmöglichkeiten.

Mit Stauden lässt sich ein Gartenbild ganz lebendig gestalten. Im Laufe der Jahreszeit ändern die Stauden ihr Aussehen und bieten so immer wieder einen neuen Eindruck.

Ansprüche der Stauden und Verwendungsmöglichkeiten

Stauden haben in der Regel keine hohen Ansprüche und es gibt ausgesprochen pflegeleichte Arten. Bei der Gestaltung eines Staudengartens spielen die Standorte eine entscheidende Rolle.

Es gibt Stauden, die gedeihen am besten an heißen, trockenen Plätzen in der prallen Sonne. Andere Stauden bevorzugen kühle, feuchte Standorte im Schatten.

Die Verwendungsmöglichkeiten von Stauden scheinen unbegrenzt zu sein.

  • Sie eignen sich zum Einfassen von Rabatten und zur Gestaltung bestimmter Gartenbereiche.
  • Manche gedeihen auch besonders gut am Ufer eines Gartenteichs.
  • Stauden können einen Garten verzaubern; es gibt auch ausgesprochene Duftstauden, die einen aromatischen Duft verströmen.

Es gibt heimische und exotische Stauden; ihre Vielfalt macht einen Staudengarten zu einem ganz besonderen Ort. Manche Stauden bieten auch Schnittblumen und auch manche Heilpflanzen gehören dazu. Durch ihre abwechslungsreichen Einsatzmöglichkeiten eignen sie sich für unterschiedliche Gegebenheiten.

Wenn man einen Staudengarten anlegen möchte, lässt man sich am besten fachmännisch beraten. Je nach Größe des Gartens und den Standortbedingungen, kann man sich für unterschiedliche Stauden entscheiden.

Vielleicht möchte man einen Duftgarten oder die Blühstauden sollen farblich aufeinander abgestimmt sein. Auch ein kunterbunter Staudengarten kann einen gewissen Charme versprühen.

Die Pflanzmöglichkeiten sind fast unbegrenzt und ebenso die Gestaltungsmöglichkeiten. Man kann sich auch einmal in einer Gärtnerei oder einem Gartencenter umsehen, um sich Ideen zu holen und sich für die Gestaltung inspirieren zu lassen. Bei einem optimal angelegten Staudengarten hat man relativ wenig Arbeit.

Die Artenvielfalt der Stauden ermöglicht eine ganz individuelle Gartengestaltung. So gibt es beispielsweise Bodendecker, die lästiges Unkrautjäten ersparen. Oder Farne und Gräser die den Garten bereichern, bis hin zu exotischen Raritäten.

Bodendecker

Wenn der Garten ideenreich gestaltet wird, macht er auch weniger Arbeit. Das Anpflanzen von blühenden Bodendeckern erspart schon einmal das Unkrautjäten.

Auch unter den Bodendeckern gibt es schnellwachsende, oder besser gesagt, sich ausbreitende Sorten. Farne und Gräser, die in der Regel auch schnell wachsen, können das Bild abrunden.

Wer bei der Bepflanzung echte Hingucker setzen möchte, sollte sich für folgende Früjahrs- und Sommerschönheiten entscheiden...

Pflanzen, die im Frühjahr und Sommer ein Paradies aus dem Garten zaubern

Geht der Winter dem Ende entgegen und der Frühling naht, kommt es rasch zum Erblühen der ersten Pflanzen. Dann beginnt für die Gärtner auch wieder die Zeit der Gartenarbeit, da vieles vorbereitet werden muss.

Frühjahr

Blumen und Pflanzen, die bereits im Frühling erblühen, bezeichnet man als Frühlingsblüher.

  • Einige der beliebtesten Frühlingsblüher sind Krokusse und Schneeglöckchen, die zu den ersten Blumen, die das Frühjahr ankündigen, gehören.
  • Ebenfalls sehr geschätzt werden Stiefmütterchen und Primeln.
  • Abrunden lässt sich das bunte Bild im Garten mit Tulpen und Osterglocken.

Die Frühlingsblüher verschönern nicht nur den Garten, sondern auch die eigenen vier Wände, wenn man sie stilvoll in eine Schale oder einen Korb steckt. Erste Gewächse werden von Gärtnereien oder Blumenhändlern bereits ab Januar in Töpfen angeboten.

Wer die verblühten Teile abschneidet, kann die Gewächse dann später in seinem Garten anpflanzen. Dort treiben sie vielleicht später noch einmal aus. Bei Narzissen oder Tulpen ist dies allerdings nicht möglich.

Bei diesen Zwiebelgewächsen trocknet man die Zwiebeln und setzt sie im Herbst in den Boden. Im anschließenden Frühling kommt es dann erneut zum Austreiben.

Sommer

Als Monat der Rosen gilt der Juni. Zu dieser Zeit erblühen die meisten Rosensorten in voller Pracht und zaubern aus dem heimischen Garten ein Paradies.

Die schönen Blumen benötigen dann jedoch auch besondere Pflege. So sollten die Rosen vorbeugend gespritzt werden, um sie vor Rosenmehltau zu schützen.

Im Sommer kommt es zur Blütezeit der Sommerblüher. Zu diesen werden allerdings oftmals auch Gewächse wie die Herbstzeitlosen gezählt, die erst im Herbst blühen, da man sie im Spätsommer steckt. Die eigentlichen Sommerblüher pflanzt man dagegen in der Regel bereits im Frühjahr.

Zu den schönsten Sommerblühern gehören

  • die Lilien, die sich von Juni bis September in ihrer ganzen Farbenpracht zeigen
  • die Steppenkerzen mit ihren prachtvollen kerzenartigen Blütendolden
  • die Dahlien, die sich auch für den Balkon eignen, sowie
  • die Gladiolen, die bis zu 1,5 Meter hoch werden können.

Wer über einen Gartenteich verfügt, kann dessen Umgebung im Sommer auch mit verschiedenen Gewächsen verzieren. Besonders dekorativ sind Hortensien und kleine Rhododendron.

In Sachen Bepflanzung spielen auch Nutzpflanzen wie Obst und Gemüse eine Rolle - in einem Hochbeet angelegt, werden sie zu einem wichtigen Gestaltungselement...

Welches ist der beste Standort für die Kugelprimeln?

Nahaufnahme gelbe Primel auf weißem Hintergrund
yellow primula © Hallgerd - www.fotolia.de

Viele Gartenbesitzer lieben die farbenfrohe Pracht der Kugelprimeln, die jetzt im April blühen. Die Blüten wachsen auf etwa 30 Zentimeter hohen Stängeln und sind entweder weiß, violett, blau oder dunkelrot.

Wie der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) empfiehlt, sollte man diese Blumen, die viel Feuchtigkeit benötigen, am Besten in der Nähe eines Teichs pflanzen und man kann sie auch gut mit Narzissen kombinieren.

Nicht nur die Gartenfreunde lieben diese Primelsorte, die ihre Heimat in Asien hat, sondern auch die Bienen, die sich dort ihren Nektar holen.

Schöner Garten im Winter – Tipps zur Gestaltung und Pflanzenwahl

Mit diesen Tipps und der richtigen Pflanzenwahl bringen Sie Farbtupfer in das winterliche Grau

Sechs Keramik Blumentöpfe nebeneinander mit lilanen Tulpen
spring sequence © Anyka - www.fotolia.de

Auch wenn im Winter keine Blütenpracht zu bestaunen ist, kann der Garten ein attraktiver Blickfang sein. An

  • interessantem Laub
  • eleganten Gräsern und
  • bunten Beeren

kann sich das Auge von November bis Februar erfreuen. Farbige Akzente setzten Winterblüher, die sich auch in Schnee und Eis entfalten.

Vielfältiges Laub, schmucke Gräser

Im Winter zeigen nicht nur immergrüne Pflanzen ihre Blätter. Auch eine Buchenhecke strahlt mit ihrem rotbraunen Laub Wärme aus. Wenn Reif den Garten bedeckt, sind die Halme von Ziergräsern ein faszinierender Blickfang. Besonders schön: Pampasgras mit seinen buschigen Samenständen.

Bunte Beeren, blühende Gehölze

  • Rote Zieräpfel
  • Feuerdorn oder
  • Skimmie

mit der richtigen Pflanzenauswahl bietet bietet der Garten im Winter tolle Farbtupfer. Auch der Gewöhnliche Schneeball hält seine roten Früchte noch bei frostigen Temperaturen.

Den auffälligsten Blütenschmuck im Winter trägt die Zaubernuss (Hamamelis). Bei Frost rollen sie die feinen Blütenblättchen ein, sobald das Thermometer über den Gefrierpunkt steigt, strecken sie Blüten wieder aus. Tipp: wer viel Platz hat, kann verschiedenfarbige Sorten kombinieren.

Farbtupfer im Staudenbeet

Als winterlicher Klassiker für das Staudenbeet gilt die Christrose. Zur Weihnachtszeit öffnet sie ihre weißen Blüten, denen selbst Schnee und Eis nichts anhaben können.

Im Beet macht sich aber bunter Zierkohl gut. Wenn die Sommerblüher ihre Pracht verlieren, nehmen seine vielfarbigen Blätter erst Fahrt auf. Mitte bis Ende Februar starten dann das pinkfarbene Vorfrühlings-Alpenveilchen und die robusten Lenzrosen ihr Farbenspiel.

Ein letzter Sommerhauch: Balkon, Terrasse oder Garten selbst dekorieren

Wer den Sommer noch ein bisschen behalten möchte, kann dies mithilfe der Außendeko tun

Frische Kräuter in Blumentöpfen
Fresh potted herbs © Valda - www.fotolia.de

Der Sommer verabschiedet sich langsam, doch so ganz möchte man ihn nicht gehen lassen. Wem das so geht und wer einen

hat, der kann mit selbstgemachter Deko einen letzten Hauch Sommer spüren.

Farbenfrohe Blumentöpfe

Vergessen Sie einmal die braunen Tontöpfe, wie man sie oft im Geschäft für wenig Geld findet. Damit der ausklingende Sommer noch einmal richtig aufblühen kann, sollten Sie auf farbenfrohe Töpfe setzen. Dabei ist jede Farbe erlaubt, die Ihnen Spaß macht und zur sonstigen Einrichtung passt.

Überlegen Sie vorab auch, welche Blumen in den Töpfen einziehen sollen. Angesagt sind beispielsweise Vergissmeinnicht, deren Töpfe dann passenderweise blau sind.

Zinkeimer mit Blumen oder Kräutern

Mögen Sie den Flair alter Bauernhöfe? Dann ist ein Zinkeimer an der Hauswand der letzte Schrei. Ebenso geeignet sind alte Blechdosen, die vorab gesäubert werden und dann zur neuen Heimstätte für Blumen oder Kräuter werden.

Denken Sie in diesen Fällen daran, einige kleine Löcher in den Boden zu machen und zunächst etwas Kies einzufüllen. Erst danach kommt die Blumenerde und die passenden Pflanzen. Wird dies nicht gemacht, besteht beim Gießen die Gefahr für Staunässe.

Auch der Strand lässt sich dekorativ nach Hause holen

Haben Sie weniger Lust auf Bauernhof-Feeling und vermissen den Strand vom Sommerurlaub? Auch den können Sie sich indirekt auf Balkon und Co. holen. Nutzen Sie Ihre Blumentöpfe einmal unkonventionell und füllen Sie Sand statt Erde ein.

Setzen Sie obenauf ein kleines Töpfchen mit Gras (erhältlich im Blumenladen) und arrangieren Sie Muscheln rund herum. Auch langgezogene Blumenkästen können auf diese Weise dekoriert werden und lassen den Sommer noch einmal aufleben.

Hochbeet selber bauen und anlegen

Viele Gartenbesitzer wünschen sich eine anspruchsvolle Gartenanlage, welche nicht nur ästhetisch wirkt, sondern wo auch zahlreiche Pflanzen gedeihen. Eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen und für Abwechslung im Gartenbereich zu sorgen, ist das Anlegen von Hochbeeten. Doch wo liegen die Vorteile eines Hochbeetes und wie gelingt dessen Konstruktion?

Vorteile eines Hochbeets

Hochbeete sorgen zunächst einmal dafür, dass problemlos auf die Pflanzen zugegriffen werden kann, da sich diese im Stehen erreichen lassen. Hierdurch lassen sich Unkraut effektiv beseitigen und Nutzpflanzen bequem ernten.

Zudem bieten Hochbeete den Pflanzen einen besseren Schutz gegen Schädlinge.

Zum einen kommt es in einem Hochbeet allgemein zu einer geringeren Unkrautbildung, da letzteres nicht aus der Umgebung in den Pflanzenbereich wuchert. Zudem können die Pflanzen leicht gegen Vögel und Eichhörnchen durch Netze geschützt werden, welche einfach über das Hochbeet gespannt werden können.

Die Vorteile eines Hochbeetes wären damit geklärt. Sollte nun der Wunsch bestehen, dass auch der eigene Garten über ein solches Hochbeet verfügen soll, kann sich an folgenden Hinweisen orientiert werden.

Der Bau und die Bepflanzung eines Hochbeets

Zu Beginn des Hochbeetbaus muss sich für eine Größe der Anlage entschieden werden. Hinsichtlich der Grundmaße ist es dabei lediglich wichtig, dass es sich um eine rechtwinklige Konstruktion handelt.

Diese wird dann im Bodenbereich abgesteckt, wonach schon damit begonnen werden kann, die Plastikfolien und den Maschendraht für die Innenauskleidung zuzuschneiden. Im Anschluss daran wird im Bereich der Grundfläche die Erde um etwa 30-50 cm abgetragen.

Nun kann das Grundgerüst aufgebaut werden, welches aus Vierkanthölzern besteht. Dabei sollte mit den Eckpfeilern begonnen werden, welche anschließend durch die Seitenwände ergänzt werden.

Tipp: In diesem Zusammenhang sollten dem Einsatz von Schrauben und einem Bohrer der Vorzug gegenüber Nägeln gegeben werden, da das Hochbeet so an Stabilität gewinnt.

Ist das Grundgerüst aufgebaut, wird der Boden mit dem zuvor zugeschnittenen Maschendraht ausgelegt. Dabei ragt der Maschendraht noch über den Bodenbereich hinaus und wird erst ab der Hälfte der Gesamthöhe durch die Folien ersetzt.

Anschließend kann das Hochbeet auch schon mit Erde befüllt werden. Dabei sollten drei Schichten aufgetragen werden, welche für ein optimales späteres Pflanzenwachstum sorgen. Hierbei handelt es sich um

  • eine erste Schicht aus Gehölzschnitt
  • eine zweite Schicht aus Schnittresten und
  • eine dritte Schicht aus jener Erde, welche zuvor beim Anlegen des Hochbeetes abgetragen wurde.

Nun muss das Hochbeet lediglich noch bepflanzt werden, wobei es empfehlenswert ist, auf eine abwechslungsreiche Bepflanzung zu setzen, damit dem Boden nicht einseitig Nährstoffe entzogen werden. Insgesamt stellt das Anlegen eines Hochbeetes einen einmaligen Aufwand dar, welcher sich auf lange Sicht für alle Gartenbesitzer lohnt, welche gerne Gemüse und Obst im eigenen Garten züchten.

Als nützliches sowie dekoratives Gestaltungselement in einem Garten gilt auch die Kräuterspirale - alle nötigen Infos zu den Merkmal und zum Anlegen erhalten Sie hier in unserem ausführlichen Artikel zum Thema.

Fazit

Bei der Gartengestaltung kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Winterharte Pflanzen sorgen auch in der kalten Jahreszeit für ein schönes Erscheinungsbild. Natürlich müssen bei der Gartenplanung auch die Gegebenheiten berücksichtigt werden.

Standorte sind von Sonne, Schatten und Wind abhängig, damit die Pflanzen richtig gedeihen. Unter den richtigen Voraussetzungen verwandelt sich der Garten so in kurzer Zeit in ein kleines Pflanzenparadies.

Auch das Licht spielt bei der Gartengestaltung eine wichtige Rolle - diesem Thema widmen wir uns im Folgenden...

Möglichkeiten der Gartenbeleuchtung

Im Sommer ist es ohnehin die ganze Zeit hell? Das stimmt nicht ganz. Nur an wenigen Abenden wird es erst nach 22 Uhr dunkel, an den meisten anderen dagegen bricht die Nacht schon früher herein. Wenn Sie auf Ihrer Terrasse oder in Ihrem Garten nicht im Dunkeln sitzen möchten, dann empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig nach stimmungsvollen Gartenleuchten für lauschige Sommerabende umzusehen.

Während in vergangenen Jahrzehnten der Garten ausschließlich in der Weihnachtszeit beleuchtet wurde, ist das heutzutage auch zu anderen Jahreszeiten der Fall. Mit Lichterschläuchen ausgeleuchteten Bäume beispielsweise sorgen Sommer wie Winter für ein stimmungsvolles Ambiente. Doch es gibt zahlreiche weitere Ideen, wie man im Garten für das passende Licht sorgt.

Je größer die Gartenfläche des freistehenden Eigenheims ist, umso undurchsichtiger wirkt sie bei Dunkelheit. Der Blick aus dem Wohnzimmer endet schon kurz hinter der plattierten Terrasse.

Ab dann schluckt die Dunkelheit den Garten mit seinen Bäumen, Sträuchern und Beeten. Das lässt sich mit einer gekonnten Gartenbeleuchtung ganz leicht ändern.

Sehr stimmungsvoll wirken zum Beispiel ein kleiner Kaminofen oder ein Feuerkorb. Solche Öfen gibt es speziell für den Terrassenbetrieb, sie brennen mit trockenem Schnittgut vom Baumschnitt oder können auch mit Grillkohle betrieben werden.

Achten Sie beim Aufstellen darauf, dass sie in sicherer Entfernung zu Ihrem Sitzplatz stehen, so dass auch Funkenflug keinen Brand auslösen kann. Denken Sie auch an Ihre Nachbarn, denn ein großes Feuer verursacht natürlich auch Rauch. Mit etwas Übung werden Sie Ihren Ofen oder Ihren Feuerkorb dann aber rasch so zu betreiben lernen, dass er nicht viel störenden Rauch abgibt.

Leuchtende Bäume

Eine der Möglichkeiten, um dem Garten auch bei Dunkelheit zu buchstäblich mehr Leben zu verhelfen, sind leuchtende Bäume. Abhängig von der Art und Weise einer solchen Baumbeleuchtung zeigt sich der Baumbestand von einer ganz neuen Seite.

Das gilt besonders für Laubbäume, die jahreszeitlich ihre Blätter verlieren. In diesen Wochen und Monaten kann die Ausleuchtung mit Lichterschläuchen eine Wirkung von bizarr schön bis hin zu romantisch stimmungsvoll entwickeln. Getoppt wird diese Baumbeleuchtung bei Schneefall, oder auch bei morgendlichem Raureif mit seinen zahlreichen glitzernden Kristallen.

Der richtige Lichterschlauch

Zu einem Lichterschlauch gehören der Schlauch selbst, die Leuchtmittel sowie die Anschlussleitung mit dem dazugehörigen Schutzkontaktstecker. Angeboten werden Lichterschläuche sowohl in Baumärkten als auch im Fachhandel am Ort und im Internet.

Beleuchtung: Glühbirne oder LED?

Für eine stimmungsvolle Beleuchtung bieten sich nach wie vor die Glühbirnen an - eine Alternative zu ihnen ist die LED-Beleuchtung. Hier liegt es am persönlichen Geschmack des Hausherrn, der sich meistens an der Beleuchtung des Weihnachtsbaums orientiert. Wer dort Glühbirnen bevorzugt, die gedimmt werden können, der wird sich auch bei seiner Außenbeleuchtung für den Baumbestand im Garten dafür entscheiden.

Die einzelne Lampenleistung beträgt zehn bis fünfzehn Watt. Entscheidend ist der Abstand zwischen den einzelnen Glüh-/LED-Lampen. Je enger er ist, umso mehr Glühbirnen werden benötigt.

Von Weitem zeigt sich diese Anordnung optisch wie ein Band, wie eine Lichterschnur. Dieser Effekt lässt sich bei einem Abstand von drei bis vier Zentimetern zwischen den einzelnen Glühbirnen erreichen. Der Durchmesser des Lichterschlauches beträgt zwischen einem und eineinhalb Zentimeter.

Mit der Schlauchlänge entscheidet sich gleichzeitig auch der Umfang einer solchen Außenbeleuchtung. Der Hausherr kann sich zwischen einem Lichterschlauch für alle infrage kommenden Bäume, oder für einen je Baum entscheiden.

Ans Stromnetz anschließen

Damit verbunden ist auch die Überlegung, wie ein Kontakt der Anschlussleitungen an das Stromnetz hergestellt wird. Eine Möglichkeit dazu ist die Steckleiste mit Kippschalter. Hier können mehrere Anschlussleitungen gebündelt werden, und den Kontakt zur Steckdose übernimmt die Steckleiste mit Verbindungskabel nebst Stecker.

Eine derartige Beleuchtung des Baumbestandes kann zu einer Passion für den Hausherrn werden. In den Räumen des Hauses werden Stimmung und Ambiente durch eine gekonnte Aus- und Beleuchtung stark beeinflusst. Das lässt sich auch anlassbezogen mit Lichterschläuchen in den Bäumen erreichen.

Mehrere Schläuche installieren

Für die Party oder den Grillabend in den Sommermonaten wird naturgemäß eine andere Beleuchtung erwartet, als für den ruhigen und mußevollen Herbstabend bei einem guten Buch. So bietet es sich an, entweder baumweise oder insgesamt bei der einmaligen Montage zwei oder drei Lichterschläuche gleichzeitig zu verteilen.

Sie werden gebündelt und zusammengeklebt, bilden von ihrem Verlauf her eine Einheit und lassen sich getrennt schalten. So kann beispielsweise ein Lichterschlauch als Standardausleuchtung, einer für ausgelassene Abende, Feste und Einladungen, sowie der dritte Lichterschlauch zur besonderen Betonung einer Jahreszeit eingeschaltet werden.

Alle drei gleichzeitig einzuschalten wäre unpassend, wobei zwei von ihnen durchaus miteinander korrespondieren können. Bei dem Anschließen an das Stromnetz muss sich möglicherweise auch der geübte Heimwerker fachlich beraten oder helfen lassen.

Wenn diese Schaltung einmal steht, dann kann sie mit wenigen Handgriffen wunschgerecht bedient, sprich ein- und ausgeschaltet werden. Alternativ kann man im Handel auch Schläuche erwerben, die mehrere Farboptionen und Blinkfunktionen bieten.

Lichterschläuche kürzen

Wer seinen Garten liebt und ihn mit Lichterschläuchen beleben möchte, dem sind in dieser Hinsicht keine Grenzen gesetzt. Er kann seinen Lichterschlauch auf die gewünschte Länge kürzen, beziehungsweise zurechtschneiden.

Erhältlich ist der Lichterschlauch auf einer Kabelrolle, beispielsweise zu einer Länge von vierzig oder mehr Metern. Die Zahl der Lichtpunkte je Meter ist genau festgelegt, und der Lichterschlauch kann im Abstand von jeweils einem Meter zertrennt werden.

Kreuzungsstücke sowie T-Stücke bieten die Möglichkeit, Verzweigungen in das Beleuchtungssystem der Bäume einzubauen. Die Bau- und Bedienungsanleitungen von Lichterschläuchen müssen eingehalten werden.

So kann sich ein zu langer Lichterschlauch durch die Vielzahl der Micro Lights leicht erwärmen. Wenngleich daraus nicht sofort ein Schmorbrand entsteht, so wird der Lichterschlauch dennoch beschädigt und dadurch unbrauchbar.

Auf hohe Energieeffizienzklasse achten

Einen Lichterschlauch zu beleuchten, ist gleichbedeutend mit dem Kauf von Strom aus der Steckdose. Auch aus diesem Grunde sollte auf eine hohe Energieeffizienzklasse geachtet werden, ebenso wie auf das TÜV-Zertifikat. Das GS-Zeichen für "geprüfte Sicherheit" des TÜV-Rheinland ist ebenso unentbehrlich wie Sicherheitshinweise sowie Bedienungsanleitung in der deutschen, der Landessprache.

Der Hinweis "IP44" für den Außeneinsatz ist so selbstverständlich wie notwendig. Es steht für das englische Wort "protection", zu Deutsch Schutz, und schützt vor Feuchtigkeit sowie Verschmutzung.

P44 ist eine ausreichende Mindestanforderung für den Gartenbereich. Und wenn Name sowie Anschrift des Herstellers ebenfalls in deutscher Sprache vermerkt sind, dann werden die Bäume im Garten meistens mit Lichterschläuchen "Made in Germany" beleuchtet - ein überaus beruhigendes Gefühl für den Hausherrn, wenn er den Kippschalter umlegt und die Baumbeleuchtung einschaltet.

Beleuchtung mit Gartenlaternen

Gartenlaternen verschönern jeden Garten und sorgen für ein romantisches Ambiente. Dabei ist das Angebot sehr groß und es gibt viele unterschiedliche Laternen in verschiedenen Stilrichtungen und Bauweisen.

Laternen aus Gusseisen

Zu den Klassikern gehört die gusseiserne Laterne, die den Altstadtlaternen nachempfunden ist. Sie sorgt für eine nostalgische Stimmung, fügt sich aber fast jedem Baustil ein.

Solche Laternen gibt es als Wand- oder Standlaternen, die Standlaternen können verschiedene Höhen haben. Sie können ein- oder mehrflammig sein.

Diese gusseisernen Laternen wirken sehr schmückend und dekorativ; damit werten sie jedes Grundstück auf. Oft findet man auch eine Laterne aus Gusseisen, die von einer Puttenfigur getragen wird.

Laternen aus Edelstahl und Aluminium

Andere Laternen oder Kandelaber sind aus Edelstahl oder einem anderen Metall, beispielsweise Aluminium. Meist haben sie ein eher modernes Design, strahlen aber auch Gemütlichkeit aus. Gartenlaternen sorgen immer für eine stilvolle Beleuchtung und haben eine schmückende Wirkung.

Laternen als Windlicht

Zur Dekoration werden auch kleine Laternen aus Metall eingesetzt; diese fungieren als Windlicht und werden mit einem Teelicht bestückt. Sie funktionieren stromlos. Sie sorgen für ein romantisches Licht und sehen hell erstrahlt hübsch aus.

Man findet sie in verschiedenen Farben und sie bereichern jede Terrasse und jeden Balkon. Es gibt Laternen die einfach aufgestellt werden und solche, die an einem Stab hängen, der in die Erde gesteckt wird.

Lichterketten-Laternen

Dann gibt es noch Lichterketten-Laternen. Sie funktionieren mit Strom oder sind solarbetrieben. Diese kleinen Laternchen werden an einer Hecke oder an einem Baum aufgehängt, manchmal auch unter einem großen Sonnenschirm.

Sie spenden zwar nicht viel Helligkeit, sehen aber einfach schön und niedlich aus. Gerade in lauen Sommernächten sorgen sie für eine verträumte Stimmung.

Solarleuchten
Solarleuchten liegen im Trend
Solarleuchten liegen im Trend

Solarleuchten brauchen keinen Stromanschluss; sie werden von der Sonnenenergie gespeist. Die Solarenergie ist nur am Tage verfügbar und wird da gespeichert, das Licht ist dann nach Sonnenuntergang verfügbar und die Solarleuchten gehen von alleine an.

In der Morgendämmerung gehen sie wieder aus. Dadurch sind sie einfach praktisch und kostengünstig.

Auch im Anschaffungspreis sind sie nicht teuer. Praktisch, effizient und günstig sind wohl die Aspekte, die zu einer immer größerer Beliebtheit führen. Und dann sind sie auch noch einfach zu installieren, ganz abgesehen davon, dass sie einfach eine schöne Atmosphäre schaffen.

Unterschiede in Design, Leuchtstärke und Co.

Das Angebot an Solarleuchten ist sehr groß. Sie unterscheiden sich im Design, in der Leuchtstärke, in der Ladedauer und auch in der Leuchtdauer. Sie kommen bei der Installation ohne Kabel aus, werden einfach nur hingestellt oder es sind kleine Lämpchen, die mit einem Erdspieß in die Erde gesteckt werden.

Die Solarzelle sitzt meistens auf dem Deckel. Es gibt auch Solar-Lichterketten oder Laternenketten; bei ihnen ist die Solarzelle am Ende der Kette. Manche Solarleuchten haben sogar einen Bewegungsmelder.

Für Gartenteiche findet man schwimmende LED-Solarleuchten. Die sorgen für eine besonders romantische Stimmung. Auch schwimmende und leuchtende Seerosen werden angeboten und verzaubern den Gartenteich.

Am häufigsten findet man Solarleuchten aus Edelstahl, es gibt aber auch Solarlaternen oder Figuren, etwa Libellen auf einem Standfuß oder Schmetterlinge, die dann leuchten. Weiterhin findet man eine Vielzahl von Figuren, etwa einen Gartenzwerg, der auf einem Ast sitzt mit einer Solarleuchte. Schmückende und dekorative Solarlampen sind auch Dekokugeln oder Ornamente mit Solarleuchten.

So genannte Pflastersteinleuchten kommen zwischen die Pflastersteine und sind sogar befahrbar. Bodensolarleuchten werden in den Boden eingelassen. Außenwandleuchten sind dann schon etwas teurer, sie sind ebenfalls solarbetrieben und haben teilweise einen Bewegungsmelder.

Solarleuchten haben in der Regel einen Tag- und Nachtsensor. So gehen sie in der Dämmerung von alleine an und in den Morgenstunden gehen sie wieder aus. Mit einem Funktionsschalter kann man sie auch ausstellen.

Laternen tauchen den Garten in jeder Jahreszeit ins romantische Licht
Laternen tauchen den Garten in jeder Jahreszeit ins romantische Licht
Wann sich die Anschaffung von Laternen lohnt

Die Anschaffung von Laternen lohnt sich eigentlich immer. Denn sie verbreiten ein stimmungsvolles Licht und bereichern damit jeden Garten.

Sinnvoll und sparsam genutzt, sind sie kostengünstig und auch in der Anschaffung nicht so teuer. Schließlich hat man sie auch ein paar Jahre. Dabei sollte eine Gartenlaterne möglichst effektvoll eingesetzt werden.

Gartenlaternen bieten nicht nur eine wichtige Orientierungshilfe; sie leuchten auch dunkle Ecken aus und verbreiten eine schöne Atmosphäre. Dabei werten sie auch einfach das Gartengrundstück auf. Natürlich lohnt sich die Anschaffung nur, wenn das Licht auch wirklich genutzt wird, außer, sie erfüllt einen rein dekorativen Zweck und das Licht ist nur zweitrangig.

Das Angebot ist groß

Auch bei uns kommt das so genannte "Outdoor-Life" immer mehr in Mode und das nicht nur zur warmen Jahreszeit. Bei vielen Gartenpartys oder Familienfeiern sorgt erst die entsprechende Gartenbeleuchtung für die richtige Stimmung. Die Auswahl an Gartenlaternen ist wirklich groß, es gibt viele verschiedene Ausführungen, Modelle und Designs, in unterschiedlichen Funktionsweisen.

Dementsprechend unterscheiden sich auch die Preise und entscheiden über eine lohnende Anschaffung. Ob strom- oder solarbetrieben oder mit einem Teelicht bestückt, immer sorgt eine Gartenlaterne für eine faszinierende Stimmung.

Schließlich entscheidet der individuelle Geschmack. Für eine Designerleuchte kann die Ausgabe schon ein bisschen höher sein, aber dafür hat man dann ein ganz besonderes Stück, welches einem lange Zeit Freude bereitet.

Erst die richtige Gartenbeleuchtung bringt den Garten im Dunkeln so richtig zur Geltung. Je nach Gartenleuchte verzaubert sie die Pflanzen und das Grundstück in ein fast mystisches Licht.

Für dieses Ambiente lohnt sich die Anschaffung allemal. Vor allen Dingen genießt man diesen Zauber ja für längere Zeit. Bei dem breiten Angebot an Gartenleuchten, lassen sich auch im Anschaffungspreis günstige Modelle finden.

Fazit

Es gibt mehrere gute Gründe warum sich die Anschaffung lohnt. Entweder die Beleuchtung soll eine wichtige Orientierungshilfe, beispielsweise an Wegrändern, sein oder sie erfüllt andere wichtige Funktionen. Das Gartengrundstück soll effektvoll ausgeleuchtet werden oder man will die Party nicht ins Haus verlegen müssen, nur weil es dunkel wird.

Wer gerne draußen ist und seinen Garten auch wirklich nutzt, wird ohne eine Gartenleuchte nicht auskommen. Dann ist sie auch in jedem Fall eine Anschaffung, die sich lohnt.

Der richtige Standort für Laternen im Garten

Eine Gartenlaterne darf in keinem Garten fehlen. Sie sorgt für die richtige und stimmungsvolle Beleuchtung. Dabei ist jedoch der richtige Standort entscheidend.

Entscheidungshilfen

Bevor man sich für den richtigen Standort entscheidet, sind einige Punkte zu beachten. Wo wird das Licht gebraucht und wozu will man es nutzen? Soll die Laterne lediglich einen dekorativen Zweck erfüllen oder wird sie als Lichtquelle gebraucht? Vielleicht soll sie eine Einfahrt beleuchten oder einen Eingang oder einfach den Garten ins richtige Licht rücken. Das richtige Licht im Garten will gut geplant sein.

Wichtig ist natürlich auch, ob es am geplanten Standort einen Stromanschluss gibt oder ob eventuell noch Leitungen verlegt werden müssten. Mit einer Gartenlaterne kann man einzelne Pflanzen oder ganze Gartenbereiche beleuchten. Erst diese Beleuchtung bringt die richtige Stimmung und verbreitet eine faszinierende Atmosphäre.

Mit der richtigen Beleuchtung hat man ein gemütliches Ambiente im Garten. Vielleicht steht die Gartenlaterne neben der Sitzgruppe und sorgt da für das nötige Licht oder sie rundet das romantische Bild des Gartenteiches ab. Der richtige Standort kann da sein, wo das Licht gebraucht wird oder wo etwas ins rechte Licht gerückt werden soll.

In jedem Fall sollte die Gartenlaterne so stehen, dass sie nicht behindert. Sie darf keinen Weg versperren oder da wo sie steht, im Weg stehen, etwa auf einer Terrasse. Auch im Gartenbereich muss sie so positioniert werden, dass sie bei bestimmten Gartenarbeiten nicht stört. Das muss nicht immer unbedingt in einer Ecke sein, aber eben so, dass sie sich gut integriert.

Bevor man den richtigen Standort wählt, sollte man sich Für und Wider gut überlegen. Ist die Laterne erst einmal gesetzt, ist es sehr ärgerlich, wenn sich der gewählte Platz als der Falsche herausstellt.

Funktionell oder dekorativ?

Solarleuchten können auch einfach zur Dekoration dienen und werden da positioniert, wo sie hübsch aussehen. An Wegrändern dienen sie im Dunklen zur Orientierung. Manche haben einen Bewegungsmelder und sind dann dort sinnvoll, wo diese Funktion auch gebraucht wird.

Kleine Gartenlaternen, die nur mit Teelichtern leuchten, erfüllen in der Regel einen rein dekorativen Zweck. Sie sehen überall dort hübsch aus, wo sie gut zur Geltung kommen. Letztendlich ist der Standort auch oft eine individuelle Geschmackssache.

Gartengestaltung mit Licht und Wasserspielen

Gartenteich mit Teichrosen und Brücke
Lily Pond Bridge © onepony - www.fotolia.de

Wohl dem, der einen eigenen Garten hat, denn beispielsweise nach Feierabend ist ein Blick in das eigene Grün etwas Schönes, besonders wenn man es selber gestaltet hat.

So bewies es eine psychologische Studie, die vor einiger Zeit erschienen ist. Wer also einen Garten besitzt, hat ja heutzutage viele Möglichkeiten, es sei denn auch die nötigen "Euros" sind auf dem Konto!?, seinen Garten umzugestalten, oder auch zu lassen.

Bei größeren Grundstücken sind beispielsweise "Naturpools" oder "Schwimmteiche" mit einer dementsprechenden Beleuchtung zur Zeit "in", so dass man erst gar nicht in den Urlaub fahren braucht. Die Pflege ist auch relativ einfach und auch ohne Chemie, weil die Pflanzen die Reinigung übernehmen.

Gartenfackeln für romantische Sommerabende

Gartenfackeln sorgen für eine romantische und stimmungsvolle Beleuchtung. In Skandinavien zeigen Gartenfackeln in den langen und dunklen Wintermonaten den Weg ins warme Zuhause.

Bei uns zaubern sie in jedem Garten eine behagliche Atmosphäre. Mit Citronella-Öl versetzte Gartenfackeln bieten zudem Schutz vor lästigen Mücken oder anderen Insekten.

Es gibt Gartenfackeln in vielen verschiedenen Größen und Materialien, so dass für jeden Geschmack die passende Gartenfackel erhältlich ist. Gartenfackeln können beispielsweise aus

  • Hartholz
  • glänzendem Kupfer oder
  • gebürsteten oder poliertem Edelstahl

gefertigt werden. Die meisten Fackeln enthalten Kappen, die die Flamme vor Wind schützen.

Verschiedene Arten von Gartenfackeln

Nicht alle Gartenfackeln sind gleich. Grundsätzlich kann man zwischen zwei Prinzipien unterscheiden.

Fackeln auf Wachs- und Kerzenbasis

Da gibt es einmal die Gartenfackel auf Wachs- und Kerzenbasis. Bei ihr handelt es sich meist um ein einmal verwendbares Produkt auf einem Erdspieß, der meist aus Holz besteht.

Die Fackel selbst besteht aus Kerzenwachs und einem Docht. Sie brennt innerhalb von 3 bis 8 Stunden komplett ab.

Flüssiges Wachs kann herunter tropfen und auf Steinplatten hässliche Flecken hinterlassen. Besonders bei Wind neigt diese Fackel zum Tropfen und ist dann auch schnell herabgebrannt.

Ölfackeln

Eine sinnvolle Alternative zur Wachsfackel ist die Ölfackel. Sie besteht in der Regel aus einem mit Öl gefüllten Behältnis oder Tank, aus dem ein Docht ragt. Je größer der Tank ist, desto länger ist die Brenndauer der Fackel.

Ölfackeln verbrennen, ganz ohne Verschmutzungen zu hinterlassen und können immer wieder aufgefüllt werden. Lediglich der Docht sollte von Zeit zu Zeit erneuert werden.

Die Ölfackel selbst besteht aus einem nicht brennbaren und nicht hitzeempfindlichen Material. Optisch stark im Trend liegen derzeit moderne und schlichte Fackeln aus Edelstahl mit kubistischen Tankformen. Aber auch rustikalere Modelle mit Motiven, Gravuren und Verzierungen sind im Handel nach wie vor erhältlich.

Steck- und Bodenvarianten

Sowohl Wachsfackeln als auch Ölfackeln gibt es in der Steck- als auch in der Bodenvariante. Die Steckvariante besitzt einen Erdspieß; die Fackel selbst brennt dann in aufrechter Haltung und in der gewünschten Höhe. Je nach Geschmack kann so eine Fackel einen halben bis eineinhalb Meter hoch sein.

Bei der Bodenvariante verfügt die Fackel nicht über einen Erdspieß, sondern wird mit einer Standfläche direkt auf den Boden gesetzt. Diese Bodenfackeln eignen sich sehr gut zur indirekten Beleuchtung von Wegen oder Objekten. Da sie häufig aber nicht gleich bemerkt werden, geht von ihnen eine etwas erhöhte Brand- und Verletzungsgefahr aus, sie sollten also in sicherer Entfernung zum Publikum positioniert werden.

Anderes Design, andere Atmosphäre

Mit einer Fackel kann man eine rustikale und urtümliche Stimmung verbreiten, wenn man zum Beispiel das Thema Feuer in den Vordergrund stellen möchte. Hierzu eignen sich besonders die Varianten mit offener Flamme und langen Stielen, die auch geneigt dekoriert werden können. Eine kühle, edle und hochwertige Atmosphäre dagegen verbreiten die schlichten Objekte im reduzierten Design.

Fackeln mit integriertem Mückenschutz

Gartensaison, das bedeutet auch die Zeit der Gartenfeste und Gartenpartys. Da genießt man es, im Freien zu sein, ob in gemütlicher Runde oder im Kreise der Familie. Das Outdoor-Life hat seine Vorzüge, bringt aber auch Nachteile.

Mücken fühlen sich jetzt auch wohl und können das Draußensein verleiden. 2in1-Gartenfackeln bieten eine gute Lösung. Sie sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung und vertreiben mit ihren Duftstoffen die Mücken.

Gartenfackeln wirken gemütlich und festlich zugleich; sie sorgen für eine schöne Atmosphäre und verbreiten ein behagliches Licht. Es gibt viele verschiedene Ausführungen und Modelle zu unterschiedlichen Preisklassen.

Neben den bereits erwähnten Steck- und Bodenvarianten findet man auch Tischfackeln. Citronella ist ein ätherisches Öl und vertreibt Mücken und auch andere Insekten. Deshalb setzt man es bei den Fackeln ein. So werden im wahrsten Sinne des Wortes gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Dann gibt es noch Bambusfackeln; sie können mehrmals benutzt werden. Der Nachfülltank wird mit Citronella-Öl befüllt und vertreibt so die unliebsamen Mücken.

Edlere Modelle sind teurer und beispielsweise aus Edelstahl. Auch hier kann ein Tank mit Citronella-Öl befüllt werden.

Dieses verströmt beim Anzünden und Brennen einen intensiven Duft. Es kann aber passieren, dass der Duft nicht jedermanns Sache ist.

Teebaum-Öl und Indische Melisse sollen ebenfalls gegen Mücken helfen. In seltenen Fällen können Menschen aber allergisch auf die ätherischen Öle reagieren.

Sichere und akzentvolle Positionierung der Fackel
Gartenfackeln immer sicher platzieren
Gartenfackeln immer sicher platzieren

Gartenfackeln sind ästhetische und stimmungsvolle Accessoires, die jede Gartenparty aufwerten. Sie beleuchten Wege und tauchen Plätze in ein romantisches Licht. Sie zeigen schon von weitem, dass heute in ihrem Garten etwas ganz Besonderes stattfindet, und weisen Ihren Gästen den Weg.

So wird auch der erste Gast schon mit gebührender Partystimmung empfangen. Hier einige Tipps, wie Sie Ihren Garten mit Gartenfackeln am besten zur Geltung bringen:

Standort

Besonders schön ist es, wenn Wege und Pfade von Fackeln gesäumt sind. Achten Sie jedoch darauf, die Fackeln in einiger Entfernung des Weges aufzustellen, damit kein Gast sich verbrennen kann.

Sie sollten mit mindestens 2 Meter Abstand zum Weg positioniert werden, damit auch weit schwingende Röcke nicht der Gefahr des Anbrennens ausgesetzt sind. Je nach Gartengröße genügt ein Abstand von 3 bis 10 Metern von Fackel zu Fackel.

Je größer der Garten ist, desto größer können auch die Abstände gewählt werden. Auch der Garteneingang sollte großzügig beleuchtet werden, um das Thema der Fackel gleich zu Beginn optisch in Szene zu setzen.

Licht beim Sitzen

Beleuchten Sie Sitzgelegenheiten. Steinerne Gartenbänke oder arrangierte Sitzgelegenheiten wirken beleuchtet sehr viel einladender. Auch hier gilt: entsprechenden Sicherheitsabstand einhalten.

Leuchtet am Eingang einer Laube eine Fackel, sorgt diese für stimmungsvolle Atmosphäre. Am schönsten wirkt es, wenn Eingänge zu beiden Seiten von Fackeln beleuchtet werden.

Bringen Sie Licht ins Dunkel

In größeren Gärten können Fackeln auch dazu genutzt werden, stillere und dunklere Areale gezielt auszuleuchten. In der Nähe eines prachtvollen Rosenbuschs oder einer anderen imposanten Pflanze positioniert, können mit Hilfe von Fackeln schnell optische Highlights erzielt werden.

Heben Sie die Schönheiten Ihres Gartens gezielt hervor. Ecken wie der Komposthaufen dagegen dürfen gern im Dunkeln bleiben. Ebenfalls ungeschickt wäre es, die Fackeln einfach willkürlich und in immer gleichen Abständen durch den Garten zu verteilen.

Dinner in the dark

Auch Bar und Buffet sollten mit Lichtquellen dekoriert sein, um zum Sammelpunkt der Gäste zu werden. An solchen viel besuchten Plätzen empfehlen sich zur zusätzlichen Sicherheit Fackeln mit eingeschlossener Flamme oder Windlichter. Keinesfalls dürfen die Fackeln so positioniert werden, dass sie das bedienende Personal oder die Gäste in ihrer Bewegungsfreiheit einschränken.

Sicherheit geht vor: Gebrauch von Gartenfackeln

Bei der Anwendung von Gartenfackeln sollten einige Sicherheitshinweise beachtet werden, um Gefahrensituationen zu vermeiden.

Sicherer Stand(ort)

Die Größe sollte so gewählt werden, dass der Stab der Fackel ein gutes Stück (je nach Fackelgröße 5 bis 10 cm) im Boden versinkt. Für eine bessere Standfestigkeit können die Fackeln auch in einen großen Eimer mit Sand gestellt werden.

Auch Öl oder Wachsreste die von der Fackel abtropfen können, werden so sicher im Sand aufgefangen. Für den sicheren Stand sind auch Füße aus Granit oder Erdspieße im Fachhandel erhältlich.

Gartenfackeln dürfen nicht in der Nähe von leicht entzündbaren Materialien stehen. Auch wenn es Tiere gibt, sollten sie außer Gefahr sein. Wenn die Ölbehälter frisch gefüllt werden, muss man Ölreste auf der Außenseite gut abwischen, damit sich diese nicht entzünden können.

Zudem sollte darauf geachtet werden, dass auf einer kleinen Terrasse nicht zu viele Fackeln aufgestellt werden. Die Gefahr, eine Fackel umzuschmeißen ist sonst zu groß.

Bei allen Fackeln kann die Flamme auch rußen. Wenn die Fackel zu dicht an helle Wände platziert wird, könnten Rußflecken entstehen.

Kinder fernhalten

Sind Kinder anwesend, sollte darauf geachtet werden, dass die Flamme nicht in Griffnähe ist. So kann schlimmen Verbrennungen vorgebeugt werden.

Das Öl für die Fackeln und die Fackeln selbst, sollten immer weit von Kindern entfernt gelagert werden. Die Flaschen sind schön bunt und ein Kind könnte daraus trinken.

Wenn dies der Fall ist, muss unbedingt ein Notarzt oder die Giftnotrufzentrale kontaktiert werden. Das Trinken von Lampenöl kann schwerwiegende gesundheitliche Schäden verursachen.

Bei Wachsfackeln besteht zwar nicht die Gefahr, dass Öl getrunken wird, aber auch sie sollten nur unter Beaufsichtigung und außer Reichweite von Kindern brennen. Sie sind ausschließlich für den Gebrauch im Freien gedacht und brauchen ebenfalls einen sicheren Stand.

Hinweise zum Befüllen

Besondere Vorsicht ist bei Ölfackeln geboten. Beim Befüllen der Ölbehälter kann immer etwas Öl daneben laufen. Deshalb sollten Ölfackeln ausschließlich draußen verwendet werden und nicht brennend transportiert werden.

Sobald irgendwelche Schwierigkeiten auftauchen, sollten die Fackeln umgehend gelöscht werden. Es ist auch nie verkehrt, einen Feuerlöscher griffbereit zu stellen; er muss zum Löschen von Öl Feuern geeignet sein.

Beachtet man alle Sicherheitstipps, kann man ohne Bedenken das warme Licht der Gartenfackeln an einem lauen Sommerabend genießen.

Tipps zum Fackel-Kauf

Das Angebot an Fackeln ist groß und es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Dabei unterscheidet man zwischen Fackeln für den einmaligen Gebrauch und solchen mit einem Nachfülltank.

Fackeln für den einmaligen Gebrauch

Die Fackeln für den einmaligen Gebrauch sind aus Wachs; es gibt sie in vielen Farben und je nach Marke brennen sie zwischen 1-3 Stunden.

Die anderen Fackeln werden mit Lampenöl befüllt und sind zur mehrmaligen Verwendung gedacht. Man findet Bambusfackeln, Fackeln aus Edelstahl und auch Tisch- und Schwimmfackeln.

Für welche Fackeln man sich entscheidet, bestimmt der individuelle Geschmack. Die Fackeln für den einmaligen Gebrauch haben den Vorteil, dass sie sofort einsatzbereit sind und man nicht immer Lampenöl im Hause haben muss.

Sie sehen hübsch aus, sind schön bunt und man kann sie auf Vorrat kaufen, um sie bei Bedarf auszuwechseln. Dann hat man immer eine zur Hand, wenn sie benötigt wird.

Zurück bleibt meist nur der Holzstab, der in die Erde gesteckt wird; der muss dann entsorgt werden. Allerdings überstehen sie einen starken Luftzug nicht immer so gut wie Dauerfackeln.

Dauerfackeln

Dauerfackeln, die mit Öl befüllt werden, gibt es in ganz edlen Ausführungen; die machen dann schon etwas her. Dementsprechend teurer sind sie natürlich in der Anschaffung.

Dafür hat man aber eine hochwertige Ausführung und eine langlebige Fackel. Und wenn man immer Lampenöl zu Hause hat, können sie bei Bedarf angezündet werden.

Feuer und Licht sorgen für ein ganz besonderes Flair und verwandeln den Garten in einen Sommernachtstraum. Ob man sich für luxuriöses Edelstahldesign oder für rustikale Bambusfackeln entscheidet, kann von verschiedenen Faktoren abhängen; einmal von der Zweckmäßigkeit und auch dem gegebenen Anlass.

Und natürlich bleibt es letztendlich eine Geschmacksfrage. Alle Fackeln haben ihre Vor- und Nachteile, aber allen gemeinsam ist die Tatsache, dass sie eine schöne und besondere Lichtquelle sind.

Lifestyle - Oase Garten

LuxusTerrasse mit Korbmöbeln und Palmen
Luxury terrace © Yanta - www.fotolia.de

In Zeiten der Rezession entscheiden sich viele Menschen gegen einen Urlaub im Ausland und dagegen für einen geruhsamen Aufenthalt im eigenen Garten.

Auch in der Feierabendzeit oder am Wochenende lockt die eigene kleine oder große grüne Oase so manch einem zum Verweilen und Entspannen ein. Sich Wohlfühlen wird nicht nur durch die entsprechende Pflanzenwahl unterstützt, sondern vermehrt auch durch optisch ansprechende Gartenmöbel.

In diesem Jahr absolut en Vogue sind Gartenmöbel auch hochwertigem Kunststoff mit Geflechtoptik, sowie als zeitloses Element Stühle, Tische oder Bänke aus der Kombination Holz und Aluminium oder Edelstahl.

Sonnenbetten und Loungechairs veranlassen dazu, das Innenwohnen nach draußen zu verlegen und somit eine individuelle Wohlfühl-Oase genießen zu können. Thermoregulierende Textilen bei den Auflagen steigern das Gefühl der Tiefenentspannung und bieten sowohl bei starker Wärme als auch bei etwas kühleren Temperaturen einen angenehmen Sitzplatz.

Mit einem persönlichen Händchen lässt sich so eine Lifestyle-Oase gestalten, die für viele schöne Sommertage sorgen wird.

Windlichter für ein stimmungsvolles Licht

Es gibt nichts Schöneres, als einen lauen Sommerabend mit einigen Windlichtern unter freiem Himmel zu genießen. Und das zurecht, schließlich hat diese Art der Beleuchtung ihren eigenen Reiz.

Sie hält selbst stärkeren Windzügen stand und unterscheidet sich dadurch von einer Kerze. Doch entfacht sie nicht die große Flamme einer Fackel und sorgt somit für einen sanften Schein.

Unterschiedliche Windlicht-Designs

In der Regel bestehen Windlichter aus kleinen Kerzen oder Teelichtern, die in einem Gefäß oder einer Umwandung vor Wind und Wetter geschützt sind. Je nach Wahl des Materials kann dadurch das Licht beeinflusst und der Stimmung ein eigener Charakter verliehen werden. Allerdings gibt es beim Design der Windlichter einige Unterschiede, die es vorab zu beachten gilt.

Glas

Für eine reich gedeckte Tafel ist es dabei meist ein Blickfänger, die kleinen Feuer in Gläsern zu platzieren. Diese müssen übrigens nicht aus transparentem Glas bestehen, sondern können gerade in dunklen Tönen wie Blau, Rot oder Grün einen besonderen Charme entfachen. Windlichter lassen sich auch sehr einfach selbst herstellen, indem Sie einfach große Vorratsgläser schön bemalen oder gestalten.

Naturmaterialien

Ein etwas naturbelassenes Flair ergibt sich dagegen, wenn das Licht in einen ausgehöhlten Stein, in eine Bambusscheibe, eine Muschel oder - wenn auch meist zu Halloween - einen Kürbis gesetzt wird.

Metall

Aber auch metallische Gegenstände können ein besonders warmes Licht abgeben. Hierfür empfiehlt es sich allerdings, Silhouetten in deren Außenhaut zu schneiden, damit das Teelicht oder die Kerze besser zur Geltung kommt und in einem hochwandigen Gefäß auch genügend Luft erhält.

Wird Letzteres nicht gewährleistet, erlischt die Flamme nach recht kurzer Zeit und beendet das Vergnügen sehr schnell. Auch in vermeintlich geschlossenen Behältnissen sollte daher immer für einen kleinen Luftzug gesorgt werden.

Laternen

Das könnte etwa in einer kleinen Laterne notwendig sein. Diese lassen sich auf Tische und sonstige Möbel stellen, können an kleine Äste oder ähnliche Befestigungen gehangen werden - und lassen sich für einen abendlichen Spaziergang natürlich auch wunderbar in der Hand tragen. Vorsicht ist dabei nur geboten, wenn die Flamme zu dicht am Handgriff züngelt und so den Fingern ordentlich einheizt.

Fackeln

Aber auch das Gegenteil ist denkbar: eine Fackel, an deren oberen Stielende eine windsichere Abdichtung sitzt. Dort kann das Licht hineingestellt werden. Die Fackel lässt sich damit ebenfalls sehr gut tragen.

Doch egal, worauf die Wahl letztlich auch fallen mag: Ein lauer Sommerabend wird durch unterschiedliche Windlichter noch besonders lange in Erinnerung bleiben.

Mit Kindern Windlichter basteln

Mit Kindern etwas gemeinsam zu basteln, macht meist sehr viel Spaß. Besonders die Kinder lieben es, wenn sich ihre Eltern mit ihnen beschäftigen und etwas gestalten. Häufig fehlen jedoch die Ideen oder das passende Material.

Ein Windlicht zu gestalten ist dagegen sehr einfach und lässt sich meist mit Dingen realisieren, die man ohnehin zuhause hat. Verschiedene Möglichkeiten zeigen wir Ihnen hier auf.

Windlichter aus Glas

Eine einfache und sehr effektive Möglichkeit ist es, ein Windlicht aus Glas zu basteln. Es hat den großen Vorteil, dass Glas ein nicht brennbarer Werkstoff ist, das Windlicht also bei der ersten Benutzung nicht gleich in Flammen aufgehen wird.

Ein Windlicht zu dekorieren erfordert auch weitaus weniger handwerkliches Geschick, als es gleich selbst zu bauen. Wählen Sie zuerst die geeigneten Komponenten aus, mit denen das Windlicht dekoriert werden soll. Je nach Jahreszeit können Sie diese auch vorab mit den Kindern gemeinsam in der Natur sammeln.

Kastanien oder getrocknete Blätter eignen sich zum Beispiel im Herbst ganz besonders. Die Materialien werden mit der Heißklebepistole, mit Klebstoff oder mit Lack auf dem Windlicht befestigt. Beschränken Sie sich dabei auf die Außenfläche, so dass nichts anbrennen kann.

Wichtig ist es auch, das Windlicht später mit möglichst kleinen Kerzen zu betreiben, so dass sich das Glas nicht unnötig erwärmt und die Dekoration gleich wieder abfällt. Auch mit Lackfarbe oder Folienstiften lassen sich tolle Effekte auf Windlichtern erzielen.

Windlichter aus Ton

Wer ein wenig Geschick fürs Töpfern hat, der kann mit den Kindern gemeinsam auch Windlichter aus Ton basteln. Diese gelingen besonders hübsch, wenn kleine Löcher oder Muster in die Wände des Windlichts geschnitten oder gestochen werden.

Ton lässt sich lange verarbeiten und Kinder lieben die Arbeit und das Kneten mit dem weichen Material. Ist das Windlicht entstanden, so muss das Material gut austrocknen, bevor es anschließend im Ofen gebrannt und gefestigt werden kann. Je nach Geschmack kann ein Windlicht aus Ton auch noch lackiert oder glasiert werden.

Windlichter aus Pappe

Orientieren Sie sich an den Grundformen von Laternen, wenn Sie Windlichter aus Pappe gestalten möchten. Auch hier wirken kleine Muster in den Seiten sehr dekorativ. Größere Löcher können mit Transparentfolie beklebt werden und werden im Licht der Kerze dann bunt leuchten.

"Brennende Steine" selbst herstellen

Ob bei einem lauschigen Gartenfest oder zum festlichen Dinner unter freiem Himmel: Kerzen und Windlichter dienen nicht nur als nötige Lichtquelle, sondern verleihen einfach jedem Ort eine zauberhafte Atmosphäre. Eine ganz besonders Deko-Idee sind hier die "brennenden Steine", die man mit ein bisschen Geschick auch selbst herstellen kann.

Dabei "brennen" die schmuckvollen Steine, die heute in allen nur erdenklichen Grauschattierungen zu haben sind, selbstverständlich nicht selbst. Die Flamme befindet sich vielmehr im Inneren der Steine, entweder durch ein Teelicht oder aber durch Befeuerung mit Ethanol entfacht.

Je nach Größe können die "brennenden Steine" somit beides sein: Lichtquelle und hübsches Deko-Objekt auf der einen, Wärmequelle bei entsprechender Größe auf der anderen Seite.

Anleitung zur Herstellung

Selbst herstellen sollte man dabei jedoch eher kleinere Modelle. Denn: Größere Steine, mit Brennvorrichtung bestückt und mit Ethanol gefüllt, können eine enorme Wärme entwickeln. Die Sicherheitsvorkehrungen müssen hier deshalb in jedem Fall stimmen - weshalb sich der Kauf beim Fachmann empfiehlt.

Die kleine Variante ist jedoch mindestens ebenso hübsch und effektvoll. Dabei wählt man einen Naturstein nach Wahl. Wichtig ist, dass dieser nicht zu hart beschaffen ist, sonst kommt man mit der eigenen Bohrmaschine nicht weit. Ideal geeignet ist hier zum Beispiel Speckstein.

Auch Salzsteine, die heute gern zur Herstellung von Tischleuchten verwendet werden, können hierfür verwendet werden. Diese verleihen dem Windlicht bei Entzündung noch dazu einen wunderschönen, je nach Stein leicht rosa- bis orangefarbenen Schein.

Um den Wunschstein in einen "brennenden Stein" zu verwandeln, muss lediglich ein Loch in Teelichtgröße hereingebohrt werden. Hierbei sollte man jedoch ein bisschen Geschick mitbringen, weil die weichen Steine relativ leicht brechen oder splittern können. Am besten funktioniert die Bohrung mit einem Spezialaufsatz, der dem Stein bereits eine Aushöhlung in gewünschter Größe verpasst.

Für eine bessere Sicherheit sollte der Naturstein außerdem festgeklemmt oder anderweitig gesichert werden. Zum Schluss wird einfach ein Teelicht in den steinernen Rahmen gestellt und entzündet - fertig ist der "brennende Stein".

Hat man Windlichter ein paar Mal in Gebrauch, werden sich mit der Zeit Wachsflecken zeigen - wie man diese entfernen kann, zeigen wir im Folgenden...

Windlichter von Kerzenwachs befreien

Kennen Sie das auch: nach Gebrauch ist das Windlicht vom Kerzenwachs überlaufen? Das hat eine ganz einfache Ursache, nämlich Luftzug und leichten Wind, die die Kerze unregelmäßig und zu schnell abbrennen lassen.

Doch wie bekommt man das Wachs am besten, schnellsten und schonendsten wieder aus dem Windlicht heraus? Hier finden Sie einige Tipps:

Mit Wärme gegen Wachs

Am einfachsten geht es bei Windlichtern, die ausschließlich aus Glas bestehen. Glas ist vergleichsweise unempfindlich, und kann gut gereinigt werden. Die einfachste Methode ist es, die Teile des Wachses, die gut zu entfernen sind, mit den Fingern abzubrechen.

Anschließend stellen Sie das Glas in einen großen Topf mit heißem, aber nicht kochendem Wasser. Das restliche Wachs wird sich ganz von selbst lösen. Bleiben noch geringfügige Reste zurück, so kann das Windlicht zusätzlich noch bei einem Gang in der Spülmaschine gereinigt werden.

Achtung: stellen Sie jedoch kein noch stark mit Wachs verschmutztes Windlicht in die Spülmaschine, da Sie sonst Defekte am Gerät riskieren. Auch das benutzte Wasser sollten Sie nicht in den Ausguss kippen. Lassen Sie das Wasser zuerst abkühlen und entnehmen Sie das wieder hart gewordene Wachs.

Mit Kälte gegen Wachs

Doch Wachs lässt sich nicht nur durch Erwärmen entfernen, sondern auch mit Kälte. Windlichter aus unempflindlichen Material können Sie deshalb auch für eine Stunde in die Gefriertruhe stellen. Sie werden sehen, dass sich das Wachs anschließend fast wie von selbst ablöst.

Doch auch hier ist Vorsicht geboten: geben Sie keine Gegenstände in die Gefriertruhe, die frostempfindlich sind. Dünne Gläser beispielsweise könnten die Kälte nicht aushalten und leicht zerspringen.

Vorsicht, Verletzungsgefahr!

Vermeiden Sie es, mit spitzen Hilfsgeräten wie Scheren oder Messern an verschmutzten Windlichtern herumzukratzen. Dabei beschädigen Sie nicht nur schnell das Material, sondern setzen sich selbst auch einer hohen Verletzungsgefahr aus. Schnell ist man mit der Hand ausgerutscht und kann sich schlimme Verletzungen zufügen.

Wachs herausbügeln

Bei Windlichtern aus sehr empfindlichen Materialien ist Wärme das am besten geeignete Mittel, um hässliche Wachsreste zu lösen. Je nach Beschaffenheit des Untergrunds kann etwas Phantasie gefragt sein.

Aus manchen Materialien lassen sich Wachsreste zum Beispiel auch ausbügeln. Bei dieser Variante sollten Sie eine mehrlagige Zeitung auf das Wachs auflegen, die es im flüssigen Zustand gut aufsaugt. Benutzen Sie nach Möglichkeit ein altes Bügeleisen, das nicht mehr für die Wäsche verwendet wird.

Neben dem nötigen Licht zählt auch eine Wärmequelle zu den beliebten Gestaltungselementen im Garten - vor allem in der kalten Jahreszeit, aber auch in kühleren Sommernächten...

Heizstrahler: Wärmequelle für kalte Nächte auf der Terrasse

Heizstrahler stellen längst keine Relikte der Campingzeit mehr dar, sondern sind ebenso häufig als zusätzliche Heizmöglichkeit in privaten Haushalten wie auch als Wärmequelle in den Außenbereichen von Biergärten oder Straßencafés zu finden.

Es handelt sich - im Gegensatz zu den Camping-Heizstrahlern, die meist mit Gas betrieben werden - um elektrische Geräte, die, ähnlich einer Glühlampe, sich den elektrischen Strom zunutze machen. Dieser durchfließt einen Heizstab, der daraufhin Elektrizität in Wärme umwandelt und diese in Form von Infrarotstrahlen nach außen abgibt.

Die Wärmeabgabe ist gleichmäßig und eine Aufheizphase nicht vorhanden. Ein Berührungsschutz umgibt den Heizstab, da dieser eine sehr hohe Temperatur annehmen und daher bei unsachgemäßer Handhabung ernsthafte Verbrennungen der Haut hervorrufen kann. Zusätzlich wird die Wärme durch einen Reflektor in eine oder mehrere bestimmte Richtungen gelenkt.

Heizstrahler als Wärmequelle auf der Terrasse
Heizstrahler als Wärmequelle auf der Terrasse

Anwendungsgebiete

Die Heizstrahler kommen auf unterschiedlichen Gebieten zum Einsatz. So gibt es spezielle Modelle für den Wickeltisch, die mit einem besonderen Splitterschutz versehen sind und sich nach einiger Zeit von selbst abstellen. Weitere Anwendung im Privathaushalt finden diese Strahler als zusätzliche Wärmequelle oftmals im Badezimmer. Weitere dagegen regeln als mobile Wärmequelle die Temperatur außerhalb des Hauses, beispielsweise auf der Terrasse.

In der Öffentlichkeit dagegen boomen die Geräte, meist auf langen Stangen aufmontiert, als eine Wärmequelle für Arbeiten im Freien (beispielsweise an Marktständen oder auf Baustellen) oder eine gemütliche Atmosphäre in den Außenanlagen, so dass die Gäste selbst in der kälteren Jahreszeit ihre Getränke unter freiem Himmel genießen können. Einer der Gründe für diese Beliebtheit ist sicher das zunehmende Rauchverbot, das die Raucher aus den Gastronomien nach draußen treibt.

Doch es existieren nicht nur positive Stimmen. Viele Umweltschützer und Politiker bezeichnen die Heizstrahler als "Energieschleudern" und fordern eine Reduzierung oder gar eine Aufhebung des Verkaufs der Geräte. Sie führen diese als mitverantwortliche Faktoren der globalen Erwärmung durch den Ausstoß an Treibhausgasen an und fordern auf, auf diese Form von Bequemlichkeit und Komfort zu verzichten.

Verschiedene Heizstrahler-Arten

Auch bei uns kommt es immer mehr in Mode, dass man auch in der kalten Jahreszeit, Zeit auf der Terrasse, dem Garten, der Veranda, dem Wintergarten oder auf dem Balkon verbringt. Dafür sind Heizstrahler ideal und sorgen für die nötige Wärme.

Dabei gibt es verschiedene Arten. Man findet spezielle Heizstrahler für den Außenbereich. Grob unterscheidet man zwischen Quarzstrahlern, Gasheizstrahlern und Infrarot-Heizstrahlern.

Infrarot-Heizstrahler

Halogen Infrarot-Heizstrahler sind kurzwellig und zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht vorwiegend die Umgebungsluft erwärmen. Vielmehr entwickeln die Strahlen eine Art Tiefenwärme, die erst beim Auftreffen auf Körper oder Gegenstände wärmt.

Die Infrarot-Strahler können an der Decke oder der Wand montiert werden, aber auch an Sonnenschirmen oder auf einem Ständer stehen. Es gibt aber auch Infrarot-Standgeräte, sie kosten um die 200 Euro.

Gasheizstrahler

Formschöne Terrassenheizstrahler sorgen für eine Wohlfühltemperatur im Außenbereich. Sie haben einen Standfuß und kosten zwischen 200 und 400 Euro. Dieser kann aus Edelstahl, pyramidenförmig, aus Holz und Metall kombiniert oder anders dekorativ sein.

Diese Heizstrahler sind speziell für den Außenbereich konzipiert und man kann, unabhängig von der Jahreszeit, den Außenbereich genießen. Diese Gasheizstrahler sind wirklich ein Blickfang und fügen sich in jedes Ambiente ein. Gas-Heizstrahler sind sehr leistungsstark und werden in schickem Design angeboten.

Gasheizstrahler haben aber den Nachteil, dass man Gasflaschen braucht, um sie zu betreiben. Die sind oft genau dann leer, wenn man sie gerade braucht. Außerdem sind die Strahler durch ihren Umfang und Größe schwerer zu verstauen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Gas-Heizstrahler einen relativ hohen Energieverbrauch haben. Außerdem erwärmen sie nur die Luft in unmittelbarer Umgebung. Die Pilzkonstruktion will das zwar vermindern, aber es kann schon sein, dass es in Brusthöhe angenehm warm ist und die Füße frösteln.

Man nennt diese Strahler auch Heizpilze. Viele Modelle sind fahrbar und verfügen auch über eine Wetterschutzhülle. Das Geräusch des Brenners ist leicht hörbar.

Quarzheizstrahler

Quarzheizstrahler haben meist auch einen einfachen Standfuß und verfügen über drei Heizstufen. Mit 2.000 Watt erwärmen sie die Terrasse oder den Außenbereich. Sie sind höhenverstellbar und sorgen für eine angenehme Wärme.

So kann man die Abende oder kältere Tage, mit Freunden und Familie trotzdem draußen genießen. Sie kosten so im Durchschnitt zwischen 50 und 100 Euro.

Die Quarzheizstrahler sind nicht ganz so leistungsstark wie die Gasheizstrahler, unter denen man gemütlich sitzen kann. Aber auf kleinem Raum leisten sie trotzdem gute Dienste.

Man kann auch zwei aufstellen und sie sind dann, je nach Modell, trotzdem günstiger als ein Gasheizstrahler. Außerdem braucht man keine Gasflaschen.

Elektro-Heizstrahler

Wenn man emissionsfrei heizen will, kann man dies mit elektrischer Energie tun. Es gibt sogar Heizstrahler, die sich mit einer Fernbedienung einstellen lassen.

Auch die dazugehörigen Markisen sind ferngesteuert. Das ist für Menschen geeignet, die es luxuriös mögen.

Solche Markisen mit Heizstrahlern verhindern, dass die Wärme nach oben entweicht und man nicht mehr auf der Terrasse frösteln muss und sind bequem, vom Liegestuhl aus, zu bedienen.

Es gibt natürlich auch kostengünstigere Geräte. Standgeräte oder solche, die an der Decke oder der Wand montiert werden. Halogen-Infrarot-Heizstrahler lassen sich auch an einem großen Sonnenschirm montieren.

Infrarot-Heizstrahler werden meistens mit Strom betrieben. Je nach Anbieter, sind sie deshalb umweltfreundlich und kostengünstig im Energieverbrauch.

Die wichtigste Frage vor der Anschaffung ist, wie viel Fläche beheizt werden soll und wo. Ist beispielsweise überhaupt ein Stromanschluss vorhanden?

Sonst muss man sich gezwungenermaßen für einen Gas-Heizstrahler entscheiden. Wenn man die diversen Heizstrahler nicht kennt, sollte man sie sich auch am besten im Fachhandel vorführen lassen.

Positionierung und Effizienz des Heizstrahlers

Natürlich sollte ein Heizstrahler exakt dort positioniert werden, wo er seine Wärme am besten abgeben kann, und wo von seiner Wärme am besten profitiert werden kann. Also nach Möglichkeit sehr dicht an der Sitzgelegenheit der Zielgruppe.

Dabei sollte man jedoch niemals vergessen, dass ein Heizstrahler auch starke Verbrennungen bewirken und Feuer entfachen kann. Er sollte also auf jeden Fall in einem gewissen Sicherheitsabstand angebracht werden, um nicht zur Gefahr für Mensch und Mobiliar zu werden.

Hoch montieren

Im privaten Bereich werden meist schmale, flache und längliche Heizstrahler eingesetzt, die an einer Hauswand montiert werden können. Für ausreichend Sicherheit sorgen Sie alleine dadurch schon, dass Sie den Heizstrahler recht weit oben an der Wand montieren.

Hängt er zum Beispiel über 2 Meter oder 2,20 Meter hoch, so werden Ihre Gäste bequem darunter stehen und sitzen können, ohne mit dem heißen Gerät in Berührung zu kommen. Die Wärme der Strahlung wird dennoch ausreichen.

Montiert man ihn direkt an die Hauswand, und womöglich noch unterhalb der Markise, so kann seine Wärme ideal reflektiert und genutzt werden. Wenn Sie gerne lange draußen sitzen, dann sollten Sie sich diesen kleinen Luxus gönnen.

Ein Heizstrahler verteilt seine Wärme schnell und gleichmäßig und ist kinderleicht zu regeln. Alles in allem also eine praktische und effektive Erfindung.

Haben Sie diese Höhe nicht zur Verfügung, dann sollten Sie darauf achten, den Heizstrahler an einer wenig frequentierten Stelle zu montieren. Befindet er sich zum Beispiel direkt in einer der üblichen Laufschneisen, so ist die Gefahr vergleichsweise höher, dass früher oder später jemand zu nah daran vorbeiläuft und sich möglicherweise verletzt.

Sicherheitsabstand einhalten

Ist ein Heizstrahler in der Nähe eines Stehtisches positioniert, so sollte ausreichend Abstand eingehalten werden, so dass keine Kleidungsstücke oder langen Haare angesengt werden können. Auch schwungvolle Bewegungen von Personen sollten in die Planung einkalkuliert werden, denn in den seltensten Fällen verhält sich ein Mensch statisch und benötigt nur seinen tatsächlichen Platz.

Gastronomie

Im öffentlichen Bereich, zum Beispiel in Kneipen oder Gartenwirtschaften, sind die Vorschriften für das Aufstellen von Heizstrahlern wesentlich strenger. Die ideale Lösung sind solche Heizstrahler, die unter oder an Schirmen befestigt sind. Der Schirm reflektiert die Wärme nach unten, während das Gestänge allein schon zusätzlichen Schutz vor Berührung bietet.

Spezielle Heizstrahler für die Gastronomie sind in der Optik auch Sonnenschirmen nachempfunden und stellen so zusätzlich noch dekorative Elemente dar. Diese Heizstrahler sind mobil und können meist mittels im Fuß eingelassener Rollen verschoben werden.

Auch in Wintersportorten an den beliebten und belebten Schneebars werden sehr häufig Heizstrahler eingesetzt. Sie heizen mit noch höherem Energieverbrauch und geben riesige Mengen Warmluft ab. Dennoch tragen sie unverzichtbar dazu bei, die Schneebars zu beliebten Treffpunkten zu machen und den Umsatz zu erhöhen.

Wichtige Hinweise zum Umgang mit Heizstrahlern

Mit Heizstrahlern ist man von der Jahreszeit unabhängig und kann auch an kühlen Sommerabenden oder an kalten Tagen draußen im Freien sein. Dabei darf man nicht vergessen, dass es sich um Heizgeräte handelt.

Gerade bei gasbetriebenen Heizstrahlern ist ein sachgemäßer Umgang unerlässlich. So dürfen sie nur im Freien und niemals in geschlossenen Räumen betrieben werden.

Die Terrassenheizstrahler werden vorwiegend mit Flüssiggas betrieben. Das hat seine Vorteile, so können beispielsweise hohe Energiemengen leicht transportiert werden.

Gebrauchsanweisung lesen

Vor der ersten Inbetriebnahme muss unbedingt die Gebrauchsanweisung aufmerksam durchgelesen werden. Meist müssen die Heizstrahler noch montiert werden. Bei der Aufstellung ist auf eine ebene Standfläche zu achten und dass der Heizstrahler senkrecht steht.

Kinder muss man vom Heizstrahler fernhalten, um Verletzungen zu vermeiden. Auch Haustiere sollten nicht in die Nähe kommen.

Während der Heizstrahler in Betrieb ist, darf er nicht bewegt werden. Der Heizstrahler darf nicht in der Nähe von brennbaren Materialien aufgestellt werden.

Verbindungen überprüfen

Immer wenn der Gasbehälter angeschlossen oder ausgewechselt wird, sollte man überprüfen, ob die Verbindungen dicht sind - am besten mit einem schaumbildenden Mittel, wie ein spezielles Spray oder Seifenwasser.

Auch ist beim Anschluss das Linksgewinde zu beachten. Beim Zünden ist die kleinste Leistung einzustellen. Hat man mehrmals vergeblich gezündet, muss eine Pause eingelegt werden, um eine Gasansammlung und Verpuffung zu vermeiden.

Auch wenn es nicht vorgeschrieben ist, ist es sinnvoll, den Heizstrahler regelmäßig von einem Fachmann warten bzw. überprüfen zu lassen. Dann ist man auf der sicheren Seite. Mit Gas ist nicht zu spaßen, deshalb sollte man schon beim Kauf etwas mehr investieren und auf geprüfte deutsche Markenware achten.

Auch bei Elektro-Heizstrahlern ist darauf zu achten, dass sie einen sicheren Stand haben, sofern sie nicht fest montiert sind. Und auch sie sollen nicht in der Nähe von brennbaren Materialien gestellt werden. Kinder dürfen nicht unbeaufsichtigt in der Nähe der Heizstrahler sein, um Verletzungen oder Verbrennungen zu vermeiden.

Bei Kabeln ist darauf zu achten, dass sie nicht zu Stolperfallen werden. Die meisten Unfälle geschehen durch Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit.

Fazit

Der Heizstrahler ist unauffällig und vergleichsweise klein; und er verbreitet seine Wärme gleichmäßig und auf Knopfdruck. Damit ist er deutlich bequemer in der Handhabung als beispielsweise ein Feuerkorb, in dem man erst umständlich ein Feuer erzeugen muss. Die Verletzungs- und Brandgefahr beim Heizstrahler ist ebenfalls deutlich geringer.

Im Unterschied zum offenen Feuer kann man ihn auch jederzeit mit sofortiger Wirkung wieder abschalten. Wer es gerne romantisch hat, der wird mit dem Heizstrahler allein nur wenig Punkte machen; sein Romantikfaktor geht ganz klar gegen Null.

Einen Garten kann man in unterschiedlichen Stilen und nach unterschiedlichen Bedürfnissen gestalten - auf die verschiedenen Garten-Arten und Möglichkeiten gehen wir im Folgenden ein.

Exotischer Steingarten für den exklusiven Geschmack

Ein Steingarten - ist das nun besonders edel oder nur besonders langweilig? Was früher oft aus rein praktischen Erwägungen angelegt wurde, ist inzwischen zu einem kultigen Trend avanciert. Der Steingarten hat Hochkonjunktur, und je exotischer er sich präsentiert, als desto schicker gilt er.

Ein Irrtum ist es nämlich zu glauben, dass ein Steingarten nur aus bloßen Steinen besteht. Diese bilden zwar unbestritten das Basismaterial und die Kulisse; die Einrichtung jedoch bleibt ganz der Kreativität und dem Geschmack des Besitzers überlassen. Doch wie kann man sich ein solches Schmuckstück anlegen?

Tipps zum Anlegen eines Steingartens

Zuerst gilt es, den optimalen Standort auszuwählen. Steingärten sollten - zumal wenn sie mit exotischen Pflanzen ausgestattet werden - an einem sehr sonnigen Standort positioniert werden. Wählt man für sie einen Schattenplatz, so besteht sehr schnell die Gefahr der Vermoosung.

Passende Pflanzen

Sehr viele typische Pflanzen und Blumen, die für Steingärten empfohlen werden, gedeihen besonders gut auf der Wärme der Steine. Meist handelt es sich dabei um Sukkulenten oder Verwandte der Kakteen, die mit wenig Erdreich und besonders gut zwischen Steinen gedeihen, aber eben viel Sonne und Wärme benötigen.

Sehr beliebt als Grundausstattung für Steingärten sind kakteenartige Polsterpflanzen, die in kleinen Rosetten wachsen und sich Stück um Stück ausbreiten. Ihre hohen Triebe mit rosafarbenen, gelben oder violetten Blüten wirken sehr exotisch.

Doch eine besonders raffinierte exotische Note enthält jeder Steingarten, wenn man auf eine üppige Bepflanzung mit Polsterpflanzen verzichtet, und stattdessen einige ausgefallene Akzente setzt. Dabei kann es sich durchaus um sommerblühende Exoten handeln.

Da diese meist nicht winterfest sind, werden sie häufig mit dem ganzen Topf in die Erde gegraben, und dann um den Stamm herum mit Kieseln bedeckt. So kann man die wertvollen Stücke im Herbst einfach wieder ausgraben und gut im Haus überwintern.

Orientiert man sich an den sehr exklusiven Japanischen Steingärten, so sollte man auf eine eher spartanische Bepflanzung setzen. Stattdessen sind Einfassungen in sehr strengen, geraden Linien vorgesehen.

Der Boden ist häufig komplett mit handverlesenen Kieseln übersät, die pro Areal jeweils eine einheitliche Größe aufweisen. Viel gespielt wird auch mit den Steinfarben, die hervorragende Kontraste ergeben. Doch der Steingarten benötigt viel Pflege: vor allem regelmäßiges Unkrautjäten gehört dazu.

Hanggarten schön und pflegeleicht bepflanzen

Höhenunterschiede können für eine spannende Gartengestaltung genutzt werden

Garten mit Treppe, Mauern und Beeten aus Naturstein
Natural stone landscaping © Elenathewise - www.fotolia.de

Hanggärten wecken oft die Vorstellung von mühevoller Bepflanzung und Pflege. Dabei bietet der Höhenunterschied spannende Möglichkeiten zur Gestaltung. Man muss nur Struktur in die geneigte Fläche bringen – mit einem Wechsel von Stufen und unterschiedlich breiten Ebenen setzen

  • Polsterstauden,
  • Gräser,
  • Blumen und
  • Wasserläufe

schöne Akzente.

Für sonnige Trockenmauern

Ohne Mauern oder Steine kommt kein Hanggarten aus. Kahl muss es trotzdem nicht aussehen. An den Kanten oder zwischen locker geschichteten Platten gedeihen viele Nelken besonders gut – von der rosafarbenen Pfingstnelke bis zur Federnelke mit ihren duftenden Blüten.

Für ebene Flächen

Selbst in einem terrassierten Hanggarten findet sich Platz für eine Blumenwiese. Im Frühjahr setzen hier Zwiebelblumen bunte Farbtupfer, im Sommer leuchtet roter Klatschmohn. Oder man gestaltet einen blühenden Teppich aus blauem und rotem Phlox oder weißen und violetten Glockenblumen.

Tipp: Sowohl Phlox als auch Glockenblume gibt es auch in hängenden Varianten. Schön für die Beetkanten.

Steingarten-Stauden

An der Böschung fühlen sich außerdem Steingarten-Stauden wohl. Wichtig ist hier nur ein durchlässiger Boden. Einen schönen Farbmix ergeben

  • das sattgelbe Steinkraut,
  • violette Prachtscharte und
  • pinkfarbene Bergenie.

Als edle Ergänzung bietet sich die weiße Schleifenblume. Besonders pflegeleicht: Blaukissen, die es in vielen Züchtungen gibt.

Faszinierende Gräser

Zwischen Polstern und Stauden setzen Gräser im Hanggarten schöne Akzente. Die kräftig grünen Kugeln des Bärenfellschwingels bringen Schwung in das Beet, die Rutenhirse mit ihren bis zu 180 cm hohen Trieben ist schon von weitem ein Blickfang. Dabei muss es nicht immer grün sein, die Prachtscharte imponiert etwa mit dicken violetten Blütenständen, die Silberkerze wirkt anmutig und elegant.

Öko-Oase eigener Garten - so geht's!

Der Mensch an sich ist der Natur schon ziemlich weit entfremdet. Umso wichtiger ist es in einer Zeit, in der Kinder teilweise daran glauben, dass die Milch in der Packung entsteht und nicht den leisesten Hauch der Ahnung haben, wie ein Igel sich bewegt oder wozu eine Spinne alles nützlich sein kann, sich im eigenen Garten eine kleine Öko-Oase zu schaffen. Das Tolle daran ist, dass man gar nicht viel dafür tun muss. Im Gegenteil.

Worauf kommt es an?

Akkurate Rasenflächen, bei denen sich kein Grashalm trauen darf, höher zu stehen als all die anderen, sind für viele Menschen das Nonplusultra des eigenen Gartens. Laub ist total verpönt und das vermeintliche Unkraut wird mit Unkrautvernichter solange bearbeitet, bis auch wirklich nichts mehr übrig bleibt.

Auch keine Tiere, die doch nicht nur die Natur widerspiegeln, sondern auch den Garten gesund erhalten. Traurig ist solch ein Bild, dass mehr dem eines Katalogs als einem wundersamen Gefüge der Natur entspricht.

Doch es geht auch anders und sollte durchaus einmal angedacht werden, auch wenn es in der Reihenhaussiedlung für den guten Ton spricht, wöchentlich den Rasen zu mähen und nur Zuchtpflanzen im Garten zu erlauben.

Tiere mögen solch eine fast sterile Gartenordnung gar nicht, denn dort gibt es weder genügend Nahrung, noch Rückzugmöglichkeiten. Hier ein kleines Paradies zu erschaffen, ist mit nur wenig Aufwand verbunden.

Lebensraum schaffen

So sollte man heruntergefallene kleine Äste oder Zweige nicht rasch entsorgen, sondern in einer Ecke des Gartens zu einem Haufen aufschichten. Dass selbe gilt auch für Laub, denn beide Unterschlupfmöglichkeiten locken Igel an, die genau das zum Überleben benötigen, wobei hier das Überwintern natürlich im Vordergrund steht.

Moderndde Äste sind eine Oase für vielerlei Insekten, die wiederum dafür sorgen, dass Vögel sich im heimischen Garten niederlassen. Auch Fallobst ist ein Festmahl und sollte ruhig auf dem Boden liegen gelassen werden.

Wer im Herbst Sanddorn-Büsche einpflanzt, wird im kommenden Frühling Bienen an den Blüten finden und, bei Reife der Beeren, unterschiedliche Vogelarten. Für Spatzen und Meisen ist eine Vogeltränke im Garten ein magischer Anziehungspunkt. Gleiches gilt für ein Vogelhäuschen, das kaum Platz benötigt, jedoch das ganze Jahr über Vögel und Siebenschläfer eine heimelige Stätte bietet.

Entdeckungsraum für Kinder

Ein derartig gestalteter oder in Ruhe gelassener Garten wird für viele schöne Stunden sorgen. Ob Vögel, Igel, Marienkäfer oder Schmetterlinge: Gerade wer auch Kinder hat, sollte solch eine Öko-Oase nicht beiseite schieben, denn diese wird besonders den Kleinen dabei helfen, die Welt in all ihrer Schönheit zu entdecken und zu verstehen. Übrigens etwas, dass ihnen kein Fernsehprogramm und kein Konsolenspiel besser und lebensnah vermitteln kann.

Der Garten als Lebensraum für Mensch und Tier
Der Garten als Lebensraum für Mensch und Tier

Gartengestaltung nach Feng Shui

Feng Shui kommt aus China und ist Teil der daoistischen Philosophie. Feng Shui hat zum Ziel, den Mensch mit seiner Umgebung, also auch der Natur, zu harmonisieren und dafür die optimalen Bedingungen zu schaffen.

Das Prinzip Feng Shui

Die chinesische Gartenkunst wurde maßgeblich von Feng Shui beeinflusst. Diese traditionelle Lehre hält auch immer mehr bei uns Einzug und wird bei der Gartengestaltung mit einbezogen.

Wichtigstes Prinzip bei Feng Shui ist, dass die Lebensenergie, das so genannte Qi, frei fließen kann und nicht blockiert wird. Dieses Philosophiesystem basiert auf der Lehre der Elemente, dem Ying- und Yangprinzip (männlich, weiblich) sowie den acht Trigrammen, die nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet sind.

Im Feng Shui sollen Gegensätze ausgeglichen werden. Bei einer Harmonisierung fließt die Lebensenergie und sorgt für Gesundheit und Glück.

Gestaltungselemente nach Feng Shui müssen aufeinander abgestimmt werden
Gestaltungselemente nach Feng Shui müssen aufeinander abgestimmt werden

Die Elemente des Feng Shui

Feng Shui bedeutet "Wind und Wasser", deshalb ist das Wasser ein ganz wichtiges Element bei der Gestaltung eines Gartens nach dieser Philosophie. Mit einem Feng-Shui-Garten holt man sich eine fernöstliche Stimmung in die heimischen Gefilde.

Den fünf Elementen Holz, Feuer, Wasser, Erde und Metall schreibt man bestimmte Formen, Farben und Eigenschaften zu. Damit das Qi optimal fließen kann, sollen sich die fünf Elemente in einem harmonischen Gleichgewicht und Zusammenspiel befinden. So sind in einem Feng Shui Garten Gartengestaltungselemente aus den fünf Elementen zu finden.

Gibt es viele Bäume in dem Garten, also Holz, muss zum Ausgleich auch Metall vorhanden sein. Manche Elemente harmonieren besser zusammen und haben eine bestimmte Wirkung, andere heben sich auf oder blockieren die Energie.

Die Ausrichtung des Gartens

Bei einem Feng-Shui-Garten kommt es darauf an, wie er ausgerichtet ist. Jedem Element wird auch eine Himmelsrichtung zugeordnet.

  • Ist ein Garten beispielsweise nach Süden ausgerichtet, wird das dem Element Feuer zugeschrieben; es symbolisiert Wärme und lässt wärmebedürftige Pflanzen gut gedeihen.

  • Hat der Garten eine nördliche Ausrichtung, dann ist hier das Wasser das entscheidende Element. Gartenteiche, Springbrunnen, Bachläufe oder Wasserspiele werden hier eingeplant.

  • Das Metall ordnet man dem Westen zu; hier sollen Windspiele und Skulpturen den Garten schmücken.

  • Zier- oder Obstbäume, Hecken und Sträucher können in einem Garten mit östlicher Ausrichtung gut angepflanzt werden, denn diese steht für das Element Holz.

  • Die Erde symbolisiert die Mitte, deshalb spielen Steine, Erde und Tongegenstände eine wichtige Rolle.

Wie man Gartenwege anlegen kann

Aufgang oder Treppe mit flachen Stufen in Garten mit weißem Kies und Steinpflanzen und Nadelbäumen
designer garden © Jyothi Joshi - www.fotolia.de

Zu einer Gartengestaltung gehören auch das Anlegen von Wegen, wobei man hier verschiedene Möglichkeiten hat. So kann man einmal den Gartenweg mit Pflastersteinen, Betonsteinen oder als Kies- und Schotterweg anlegen. Manche Gartenfreunde greifen auch hierbei nur zu Rindenmulch. Doch egal für welches Obermaterial man sich entscheidet, ein fachgerechter Unterbau ist immer wichtig.

Dabei kommt bei Pflaster oder Platten entweder ein 20 Zentimeter dickes Schotterbett oder auch ein Mineralgemisch auf einen festen Untergrund und danach als Ausgleichsmasse Sand oder auch Splitt in Frage. Bei einem solchen Untergrund ist dann auch das gelegentliche Befahren mit einem PKW möglich.

Material je nach gewünschter Art des Weges wählen

Für die Fugen wird meistens nur Füllsand oder auch sogenannter Brechsand verwendet, aber es gibt auch spezielles Fugenmaterial auf Kunstharzbasis, was oftmals bei Natursteinpflaster benutzt wird. Wer nur gerade Wege verlegen will, der kann natürlich Platten verwenden, bei geschwungenen Wegen eignen sich besser Pflastersteine oder man legt einen Kies- oder Schotterweg an, die zwar optisch sehr schön aussehen aber beim Befahren mit einer Schubkarre hat man einige Probleme.

Damit das Unkraut nicht durchwachsen kann, gibt es auch ein spezielles Vlies, das man unter die Tragschicht legt. Wer nur Rindenmulch nehmen will, der braucht keine Tragschicht, sondern füllt eine etwa zehn bis zwanzig Zentimeter tiefe Rinne, je nach der Beschaffenheit des Bodens, mit dem Mulch. Ist der Boden sehr lehmhaltig, so sollte man zuerst eine fünf Zentimeter dicke Sandschicht unter den Mulch schütten, damit dieser bei Regen schneller trocknen kann.

Welche Möglichkeiten es beim Anlegen eines Gartenweges gibt

Steinweg in Gartenteich
Footpath from stones. © Kushnirov Avraham - www.fotolia.de

Eigenheimbesitzer, die in ihrem Garten Wege anlegen wollen, haben mehrere Möglichkeiten. Vorab sollte man sich aber überlegen, welchen Zweck dieser Weg erfüllen soll, denn davon hängt einmal das Material und auch die Breite des Weges ab.

Tipps beim Verlegen von Betonplatten fürs Anlegen von Rasentrittflächen

Wer beispielsweise nur Trittflächen im Rasen anlegen will, der kann dabei lose Stein- oder Betonplatten verlegen, was auch kostengünstig ist. Aber man kann auch diese Platten als festen Weg entweder lose in Sand oder in einem Mörtelbett verlegen, wenn man beispielsweise öfters mit einer Schubkarre darüber fahren will. In vielen Parks und Schlossgärten findet man auch Kieswege, doch diese haben den Nachteil, dass man darauf nicht bequem gehen kann und man auch das Unkraut nur schwer entfernen kann.

Als Alternative bietet sich hier auch ein Weg aus Rindenmulch an, den man sackweise in Baumärkten und im Gartencenter bekommt. Aber weil, besonders im Schatten, der Rindenmulch schnell verrottet, muss man die oberste Schicht öfters erneuern. Schließlich gibt es noch die Möglichkeit einen festen Natursteinweg anzulegen, was aber nicht ganz einfach und preiswert ist. Bei den Steinen sollte man besonders darauf achten, dass sie alle ungefähr die gleiche Höhe haben.

Der eigene Gesundheitsgarten

Der Alltag bedeutet für den einen mehr, für den anderen weniger Stress. Doch jeder braucht seine Ruheoase, die man sich selbst im eigenen Garten schaffen kann - "Gesundheitsgarten" heißt hier das Zauberwort. Damit ist eine Gartengestaltung gemeint, die der Gesundheit dient.

Der Gesundheitsgarten ist also nicht unbedingt ein perfekter Garten mit akkurat zurechtgeschnittenem Gras, immer perfekt gestutzten Büschen und farblich abgestimmtem Blumenbeet. Ein Gesundheitsgarten soll nicht nur Arbeit machen, sondern vielmehr die Gesundheit des Gartenbesitzers unterstützen.

Pflanzen in einem Gesundheitsgarten

So gehören in einen Gesundheitsgarten in jedem Fall Obststräucher und –bäume, da die Früchte sehr gesund sind. Welche Sorten man jeweils pflanzt, hängt natürlich vom eigenen Geschmack ab. Aber auch ein Kräuterbeet gehört in einen Gesundheitsgarten.

Daneben wachsen auch Gemüsepflanzen in diesem Garten, um gesund zu werden bzw. zu bleiben. Auch Teekräuter kann man im Gesundheitsgarten anpflanzen;ut geeignet sich beispielsweise Pfefferminz oder Kamille.

Sport im Garten

Natürlich gehört auch der Sport dazu, um fit zu bleiben. Das Anpflanzen, Zuschneiden und Ernten ist bereits mit Bewegung verbunden, doch wenn man einen ausreichend großen Garten hat, kann der persönliche Gesundheitsgarten noch viel mehr bieten.

Vielleicht richtet man sich eine schöne gemütliche Yoga-Ecke ein. Oder man turnt regelmäßig an Turnstangen oder anderen Turngeräten, die sich im Garten befinden.

Gesundheitsgarten für Familien

Ein Gesundheitsgarten ist übrigens nicht nur etwas für Erwachsene. Auch Familien mit Kindern können sich einen gemeinsamen Gesundheitsgarten anlegen. Den Kindern macht es Spaß, wenn sie ihr eigenes Obst und Gemüse von den Sträuchern und Bäumen ernten können. Zwischendurch spielen sie an ihren Spielgeräten und können sich hier gleichzeitig körperlich auspowern.

Ein Gesundheitsgarten ist also etwas für die ganze Familie. Das Zusammenspiel von Blumen, Pflanzen und Einrichtungsgegenständen kann es ermöglichen, etwas Positives für seine Gesundheit zu tun und vom Alltag abschalten zu können.

Gesundheitsbalkon als Alternative

Auch, wer nur einen Balkon hat, muss nicht auf einen Gesundheitsgarten verzichten. Sicher kann man hier nicht so viele unterschiedliche Pflanzen bewundern wie in großen Gärten, auch für Spielgeräte ist in der Regel kein Platz, und doch kann man auch hier eine kleine Oase schaffen.

Kräuterpflanzen beispielsweise benötigen nicht viel Platz. Auch viele Beerensträucher müssen nicht unbedingt in ein Beet gepflanzt werden; sie wachsen auch im Kübel. Wenn man dann noch ein paar schöne Blumen auf den Balkon stellt, kann man auch hier seinen Gesundheitsgarten schaffen.

Gemüsebeet statt Pille - Für viele Alte und Behinderte ist das Arbeiten im Garten förderlich

Gärtner pflanzt Gemüse ein
planter des légumes © Naty Strawberry - www.fotolia.de

Rund 400 Kliniken, Behindertenwerkstätten und Seniorenheime in Deutschland setzen auf "Gartentherapie" – Arbeit mit Erde und Pflanzen, nach den individuellen Möglichkeiten des Einzelnen und an der frischen Luft.

"Studien beweisen: Bereits der Anblick von Blumen und Bäumen macht schneller gesund", zitiert das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber den gelernten Gärtner und Gartentherapeuten Andreas Niepel von der Neurochirurgischen Rehabilitationsklinik Holthausen in Hattingen.

Studien zeigen: Wer häufiger im Garten arbeitet, trainiert seine Geschicklichkeit, löst Muskelverspannungen, bringt das Herz-Kreislauf-System wieder in Balance, nimmt dem Schmerz die Wucht. Der Stressspiegel sinkt, Aufmerksamkeit und Konzentration nehmen zu. Auch Alzheimer-Patienten profitieren davon. Ob Bäume oder Beete, "das sind kleine Inseln der Erinnerung, die sie wieder entdecken", hat Gartentherapeut Niepel festgestellt.

Wie man schwere Gartenarbeit ohne Gesundheitsprobleme genießt

Ärzterat einholen zur Vorbeugung von Rückenbeschwerden bei schwerer Gartenarbeit

Äste eines Baums werden unter blauem Himmel mit Astschere geschnitten
Baum verschneiden 08 © Lianem - www.fotolia.de

Auch schwere Gartenarbeit muss nicht mit Kreuz- und Gliederschmerzen enden. Wer leicht Probleme mit diesen sensiblen Regionen des Körpers bekommt, sollte sich spätestens zum Beginn der Gartensaison Rat vom Arzt oder Physiotherapeuten holen, wie er falschen Belastungen vorbeugen kann.

"Richtiges" Arbeiten im Garten zur Entlastung der Wirbelsäule

„Vor allem Arbeiten mit gebeugter und verdrehter Wirbelsäule sind riskant“, sagt die Physiotherapeutin Ulrike Bös aus Schmitten-Seelenberg/Taunus in der „Apotheken Umschau“. Bös leitet Patienten im eigenen Garten zum richtigen Arbeiten an. So ist es immer sinnvoll, eine schwere Schubkarre anzuheben, indem man dabei leicht in die Knie geht oder beim Rechen und Harken die Schrittstellung wählt.

"Halber Kniestand" beim Jäten

Jäten geht am besten im „halben Kniesstand“: ein Knie am Boden, das zweite bei aufgesetztem Fuß gebeugt. Gießkanne, Harke oder Rechen werden relativ nah am Körper geführt. So ist die Kraftübertragung aus den Gliedmaßen optimal. Wer grundsätzlich Probleme hat, gebückt oder kniend zu arbeiten, sollte die Anlage eines Hochbeetes in Erwägung ziehen, an dem man im Stehen arbeiten kann.

Die beste Vorbereitung ist natürlich, das ganze Jahr über etwas für die Fitness zu tun. Kräftige Muskeln, gute Koordination und Ausdauer helfen auch das grüne Paradies trotz anstrengender Pflege zu genießen.

Im Garten nimmt die menschliche Reife einen eigenen Verlauf

Sonnenhut hängt an einem Jägerzaun eines großen Obstgartens
Garten 365 © K.-U. Häßler - www.fotolia.de

Die besten Gärtner finden sich unter den älteren Zeitgenossen. "Um gut pflanzen und ernten zu können, muss man eine gewisse Reife haben", behauptet Andreas Niepel, Gärtner und Therapeut an der Klinik Holthausen für neurochirurgische und neurologische Rehabilitation im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Seit mehr als 15 Jahren betreut Niepel in einem Gartenareal von rund 15 Hektar Patienten in der Rehabilitation und ist sich nach dieser Erfahrung sicher: "Die gärtnerische Pubertät beginnt mit 40."

Erst in diesem Alter hätten Menschen die Eigenschaften entwickelt, die den idealen Gärtner ausmachen: Erfahrung, Geduld, Gelassenheit – und das heitere Wissen, dass im Leben und erst recht im Grünen nicht alles so läuft, wie sich der Mensch das vorstellt.

Auch, wer lediglich einen kleinen Garten besitzt, muss nicht auf den Komfort eines Wohlfühlortes verzichten...

Ein Wohlfühlparadies im Garten auf kleinstem Raum

In der warmen Jahreszeit wird der Garten zum bevorzugten Aufenthaltsort. Da will sich der Hobbygärtner auch eine Oase der Ruhe und Entspannung schaffen. So ein Wohlfühlparadies kann man sich auch in einem kleinen Garten kreieren.

Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Gestaltung des Gartens. Ein optimal angelegter Garten bereitet nicht zu viel Arbeit und lässt genügend Raum und Zeit zum Relaxen.

Grillen und feiern

Mit der Gartensaison wird auch die Grillsaison eröffnet; gemütliche Grillpartys gehören auch zu einem Wohlfühlparadies. Um sich die idealen Bedingungen zu schaffen, ist ein Gartenkamin aus Stein eine gute Voraussetzung. Ein Grillkamin sieht dekorativ aus, schafft Behaglichkeit und hat auch noch einen praktischen Nutzen.

Gestalten und entspannen

Wenn nicht genug Platz für einen Teich vorhanden ist, so ist doch meist genügend Raum für einen kleinen Springbrunnen. Das leise Plätschern beruhigt und das Element Wasser belebt die Umgebung.

Klang- und Windspiele können für eine harmonische Stimmung sorgen. Es gibt sehr schöne Dekorations- und Gestaltungselemente, die auch in einem kleinen Garten Platz haben. Eine Hollywoodschaukel mit Liegefunktion lädt zum Ausruhen ein.

Pflanzen

Wenn nicht so viel Platz für Blühpflanzen vorhanden ist, kann man auf Hängeampeln zurückgreifen. Auch große Kübelpflanzen wirken sehr dekorativ.

Pflanzkästen mit Rankgittern ermöglichen auch in einem kleinen Garten eine Pflanzenvielfalt. Sie sind ein Hingucker und können auch als Trennelemente eingesetzt werden.

Möbel und Bodenbelag

Der Boden im Terrassenbereich spielt eine entscheidende Rolle; mit schönen Fliesen oder Hölzern schafft man hier die Basis für eine Wohlfühloase.

Bei der Gartengestaltung ist es wichtig, dass man immer wieder Akzente setzt, Elemente oder Pflanzen, die zum Blickfang werden. Auch bei der Auswahl der Gartenmöbel sollte man die Größe des Gartens berücksichtigen. Sie sollten nicht zu groß und nicht zu wuchtig sein.

Auch auf kleinem Raum kann ein Garten interessant und abwechslungsreich angelegt werden. Dabei kommt es natürlich auf die persönlichen Vorlieben an.

Raumaufteilung

Auch kleine Gärten haben durchaus ihren Reiz. Wichtig ist dabei eine optimale Raumaufteilung. Eine klare Gliederung schafft Übersicht. Hohe Hecken und Sichtschutzelement sollten eher vermieden werden, da sie eingrenzen.

Geometrische Formen, wie beispielsweise runde Buchsbaumkugeln, bringen Ruhe in das Gesamterscheinungsbild. Die unterschiedlichen Funktionsbereiche im Garten sollten klar aufgeteilt und wenn möglich begrenzt sein.

Kleiner Garten ganz groß – Gestaltungstricks vermitteln optische Weite

Bei der Gestaltung des Gartens, kann man auch die Größe und den Schnitt des Grundstückes optisch aufwerten

Steinweg schlängelt sich durch Garten
Stone Walkway © onepony - www.fotolia.de

Ein Garten braucht nicht viel Platz. Damit auch auf kleinen Grundstücken der Eindruck von Weite entsteht, braucht man nur ein paar Tricks. So bekommt der Mini-Garten durch Sichtachsen mehr optische Tiefe. Mit der richtigen Auswahl von Pflanzen und Farben entsteht ein großzügiges Gesamtbild.

Wege und markante Blickpunkte

In einem kleinen Grundstück fällt der Blick rasch auf die Grenzen. Ein gutes Mittel, um dem Garten mehr Tiefe zu geben, sind Wege. Bei extrem schmalen Gärten schaffen gewundene Pfade den Eindruck von Weitläufigkeit.

Breite und kurze Gärten profitieren dagegen von einem Weg entlang der Längsachse, der allmählich schmaler wird. Steht am Ende ein markanter Blickfang, etwa eine Skulptur oder Fontäne, verstärkt dies den Eindruck von Tiefe.

Pflanzen und Farben

Bäume sind im kleinen Garten schwierig.

eignen sich dagegen ideal, um den Blick zu lenken. Niedrige Pflanzen an den Seiten lassen den Garten perspektivisch weiter erscheinen. Wenn in den den hinteren Bereichen dunklere Farben Tiefe vermitteln, sorgen pastellfarbene und weiße Blüten im Vordergrund für Leichtigkeit.

Als platzsparender Sichtschutz bieten sich blühende Rankwände an, etwa Clematis. Wer auch im Winter für sich bleiben möchte, wählt Efeu mit interessantem Farbspiel und attraktiv geformtem Laub.

Der Wohn- und Hobbygarten

Ein Wohngarten sollte eine Oase der Ruhe und Erholung sein. Er sollte deshalb Abwechslung bieten und kann gerne durch einen Bach, Teich oder Pflanzen aufgelockert sein.

Zudem sollten Wohngärten den Bewohnern genügend Platz zum geselligen Beisammensein bieten. Dies erreicht man beispielsweise durch eine Terrasse, welche auch überdacht sein kann.

Ein Gartenhaus erlaubt wiederum das Verstauen aller Stühle und Tische. Zudem können geräumige Gartenhäuser auch als Aufenthaltsraum genutzt werden, sollte es doch einmal zu kalt oder nass werden.

Hobbygärten sollten dagegen alles bereithalten, was der Gartenbesitzer für die Gartenarbeiten und Pflege des Gartens braucht. Aus diesem Grund sollte sich hier ebenso ein Gartenhaus finden lassen, in welchem dann aber alle Gartengeräte verstaut sind.

Zudem sollte in keinem Hobbygarten der eigene Komposthaufen fehlen. Schließlich können hierdurch schnell neue Beete angelegt und Gartenabfälle beseitigt werden, ohne dass man erst zu einer Kompostieranlage fahren müsste.

Letztlich macht es für viele Hobbygärtner noch Sinn, sich über die Anschaffung eines Gewächshauses und die Installation von Regentonnen Gedanken zu machen. Hierdurch können Pflanzen einerseits weitaus flexibler gepflanzt werden.

Darüber hinaus muss man bei der Bewässerung des Gartens nicht auf Leitungswasser zurückgreifen, was die Umwelt schont und Geld spart. Solche Regentonnen werden am besten direkt am Haus oder dem Gartenhaus angebracht, da hier die größten Wassermengen gesammelt werden können.

Wer Kinder hat, kann seinen Garten auch vor allem nach deren Bedürfnissen gestalten und einen Spielgarten bauen. Ausführliche Informationen mit vielen Tipps erhalten Sie hier in unserem Artikel zum Thema. Insgesamt muss jeder dieser Gärten ganz eigene Kriterien erfüllen, damit er nach den Wünschen des Besitzers genutzt werden kann.

Garten mit toskanischem Flair – Tipps zu Pflanzen und Gestaltung

Mit diesen Gestaltungstipps holen Sie sich den italienischen Urlaubsflair in den heimischen Garten

Springbrunnen aus Stein mit Wasserspiel im Garten, umgeben von Pflanzen
indoor garden © Colette MacDonald - www.fotolia.de

Naturstein und Terrakotta, würzige Düfte und Zitrusbäumchen – ein Garten im italienischen Stil weckt Urlaubsgefühle. Kein Wunder also, dass immer mehr Deutsche den Zauber der Toskana auf das eigene Grundstück holen. Wir zeigen, wie Sie Wege und Beete planen, welche Materialien und Pflanzen Sie für ein mediterranes Flair benötigen.

Gestaltungsideen für den italienischen Garten

Immergrüne Hecken, kunstvoll geschnittener Buchsbaum und säulenförmige Eiben – ein Garten im toskanischen Stil wirkt durch seine klare grafische Gestaltung. Auch Wege und Beete ordnen sich diesem Konzept unter: sie sind möglichst gerade und häufig durch niedrige Mäuerchen oder Buchsbaumhecken eingefasst.

Die passende Ergänzung zum satten Grün von Buchs und Eibe sind Mauern und Bodenbeläge aus Naturstein. Wer einen warmen Farbton wünscht, entscheidet sich für Terrakottafliesen. Aber auch zart grauer Kies oder ockerfarbene Natursteinplatten sind sehr schön. Arrangements aus Terrakottavasen, bepflanzt mit duftenden Kräutern, Zitruspflanzen oder sonnenliebenden Blumen wie Lobelien oder Geranien unterstreichen den südlichen Charakter.

Tipp: Auch für die Beete ist eine Abdeckung aus Kies oder Splitt möglich. Sie schützt die Erde vor dem Austrocknen und hält Unkräuter zurück.

Pflanzen mit mediterranem Charakter

Italien ist das Land der Zitrusfrüchte. An einem sonnigen Standort und mit der richtigen Pflege verströmen die Bäumchen auch hierzulande ihren frischen Duft. Am besten gedeihen sie vor einer Mauer, die tagsüber die Wärme speichert und nachts ein Auskühlen der Kübel verhindert. An einem windgeschützten Platz fühlen sich auch

  • Pfingstrosen,
  • Euphorbien,
  • Bärenklau und
  • Kamelie

wohl. Schöne Farbtupfer setzen Sie mit

  • blauer Bart-Iris,
  • weißen Lilien und
  • Wandelröschen.

Auf einer sonnigen Terrasse macht sich auch Oleander gut. Wie für die meisten anderen mediterranen Pflanzen benötigen Sie jedoch ein frostfreies Winterquartier. Wenn Sie einen Gemüsegarten anlegen, dürfen auch Kräuter nicht fehlen. Ihr aromatischer Duft macht

aber auch zu idealen Pflanzen für die Terrasse. Das typische Spiel mit rundlichen und säulenförmigen Formen erreichen Sie durch

Auch ein Oliven- oder Feigenbaum macht sich im Toskana-Garten sehr gut.

Schöne Accessoires und Akzente

Viele Gärten in der Toskana sind dem Barock- oder Renaissance-Stil nachempfunden. Ihren typischen Charakter erhalten sie auch durch Accessoires: von Amphoren und Steinfiguren bis zu plätschernden Wandbrunnen. Frische Akzente setzen Sie mit einem Springbrunnen oder einem kleinen Becken mit Wasserspiel.

Einen besonderen Platz - sowie in Aussehen, als auch in Gestaltung - nimmt der Dachgarten ein...

Bauliche Bedingungen und Gestaltungstipps für den eigenen Dachgarten

Der klassische Garten ist für seinen Besitzer ein Ort der Ruhe und Erholung, ein Ort, an dem man sich gärtnerisch und handwerklich einbringen und selbst verwirklichen kann. Allerdings ist der klassische Garten doch eher eine Alternative für größere Grundstücke. In Zeiten zunehmend steigender Grundstückspreise schauen sich viele Häuslebauer und -besitzer nach Alternativen zum klassischen Garten um.

Entspannung auf dem Dach

Oft rückt dabei der Dachgarten in den Blickpunkt. Gerade in Großstädten ist der Anblick kunstvoll begrünter Flachdächer längst keine Seltenheit mehr.

Selbst Hochhäuser werden da von einer Haube aus natürlichem Grün geschmückt. Zunehmend kommt diese im Hessischen auch als "Belvederchen" bekannte Form des Gartens auch bei Besitzern von Einfamilienhäusern an.

Dabei muss nicht unbedingt das ganze Haus umgestaltet werden. Oft reicht es, einen Garagenkomplex, Schuppen oder Anbau einer Umgestaltung zu unterziehen.

Die baulichen Voraussetzungen

Bevor sich der ambitionierte Hausbesitzer nun euphorisch ans Werk macht, um sein Dach zu begrünen, sollte er jedoch über die baulichen Voraussetzungen nachdenken, die für einen Dachgarten gegeben sein müssen. Zunächst muss es sich natürlich um ein Flachdach handeln, welches obendrein massiv genug für eine entsprechende Traglast sein sollte.

Gerade beim nachträglichen Bau eines Dachgartens sollte hier unbedingt ein Statiker zu Rate gezogen werden, schließlich muss das Dach gerade bei Regenwetter einiges aushalten. Damit anfallendes Regenwasser abfließen kann, wird für gewöhnlich ein Gefälle in den Untergrund des Dachgartens eingearbeitet.

Bitumen- und Kunststoffbahnen sollen zum einen das Durchsickern von Wasser verhindern und zum anderen auch die wachsenden Wurzeln vom eigentlichen Dach fernhalten. Natürlich muss das Dach eine Entwässerung und Wasserabläufe bekommen, damit das Regenwasser kontrolliert ablaufen kann.

Schließlich wird die Erde auf dieser Grundierung verteilt. Hier ist allerdings wiederum die Statik des Dachs und des Hauses darunter gefragt, schließlich kann sich jeder Quadratzentimeter Muttererde später noch mit Wasser vollsaugen.

Gestaltungstipps

Schließlich gilt es an die Gestaltung des neu angelegten Dachgartens. Hier sind den gestalterischen Fragen allerdings Grenzen gesetzt, denn längst nicht alle Gewächse dürfen auf das Dach.

Vor allem sehr tief reichende Wurzelgewächse sind eher fehl am Platze, sodass der im herkömmlichen Garten fast schon klassische Obstbaum eher nicht auf das Dach gehört. Dagegen eignen sich viele Rasenarten zum Bepflanzen; zudem sind Blumen farbige Hingucker.

Wer nicht das ganze Dach mit Muttererde bedecken möchte, kann auch auf niedrigere Gewächse in Pflanzkübeln zurückgreifen. Da sind selbst kleine Züchtungen von Bäumen kein Ding der Unmöglichkeit.

Manch einer mag mit dem Gedanken spielen, den eigenen Dachgarten mit einem kleinen Teich oder Pool aufzuwerten. Hier jedoch ist Vorsicht angebracht, denn eine solche Wassermasse erhöht die Last auf das Dach darunter ungemein.

Es gibt somit einige Möglichkeiten, einen Garten zu gestalten - stellt sich noch die Frage, ob man einen Gartenplaner für sein Vorhaben hinzu ziehen sollte...

Einen professionellen Gartenplaner engagieren

Mit einem sehr großen Garten kann man bei der Gestaltung schnell überfordert sein. Da lohnt sich der Rat eines professionellen Gartenplaners allemal. Denn ein richtig angelegter Garten macht nicht nur Freude, er erspart auch jede Menge Arbeit.

Jeder Gartenbesitzer hat bestimmte Ideen und Wünsche, oft auch ganz konkrete Vorstellungen, wie der Garten aussehen soll. Oft sind mehrere Anliegen unter einen Hut zu bringen.

Vieles muss bei der Gartenplanung berücksichtigt werden. Wo ist ein Wasseranschluss, wo soll der Nutzgarten am besten angelegt werden, wie kann es das ganze Jahr über grünen und blühen oder wie gestalte ich den Terrassenbereich?

Es gibt Vorlieben für bestimmte Pflanzen oder vielleicht soll auch ein Teich angelegt werden. Ein professioneller Gartenplaner ist speziell dafür ausgebildet, den Garten schön und vor allen Dingen pflegeleicht zu gestalten. Er hilft, die eigenen Vorstellungen zu verwirklichen und berücksichtigt dabei auch die anfallenden Kosten.

Gestaltungsvielfalt in professionellen Händen

In einem riesigen Garten lassen sich viele Vorstellungen verwirklichen:

  • ein Wohlfühlbereich
  • ein geschützter Spielplatz für die Kleinen
  • Rasenflächen
  • ein Nutzgarten
  • Obst- und Zierbäume
  • Hecken und Sträucher sowie
  • Blumenbeete und Blumenrabatte.

Der Kreativität und Phantasie kann man da freien Lauf lassen. Wie der Garten am besten aufgeteilt wird und wie sich die eigenen Vorstellungen verwirklichen lassen, ist Sache des professionellen Gartenplaners. Das kann ein Landschaftsarchitekt oder ein Landschaftsgärtner, eben ein Gartenplaner-Profi sein.

Er hat Erfahrung und kennt sich auch gut mit den Pflanzen aus. Er weiß, welche Ansprüche und Bedürfnisse sie haben, um optimal zu gedeihen und hilft dabei, den richtigen Standort zu finden.

Jeder Garten bietet andere Bedingungen und Voraussetzungen, die beachtet werden müssen. Da kann eine professionelle Hilfe gut beraten, um den Garten optimal zu gestalten. Manchmal lassen sich auch bestimmte Vorstellungen nicht realisieren, da ist es ein entscheidender Vorteil, wenn man Alternativen angeboten bekommt.

Ein Gartenplaner hat auch Ideen, auf die man selbst nicht gekommen wäre und er hat Erfahrung. Er macht Vorschläge und zeigt konkrete Beispiele auf; er berät und gibt gute Tipps.

Er arbeitet ganz anschaulich und zeigt greifbare Ergebnisse. Er unterstützt, von der Planung bis zur Verwirklichung.

Diese kompetente Hilfe steht zur Seite und nimmt auch schwer fallende Entscheidungen ab. So kann man Aufgaben delegieren und sich entspannt zurücklehnen.

Natürlich kann man die Planung auch selbst in die Hand nehmen; um sich die Arbeit zu erleichtern, empfiehlt sich die Zuhilfenahme eines Computerprogramms...

Die Gartenplanung am Computer

Die virtuelle Welt erschließt viele Möglichkeiten. So lässt sich auch ein Garten mit der entsprechenden Software planen.

Die Vorteile

Die Gartenplanung per Computer wird immer beliebter, denn sie bietet viele Vorteile. Anschaulich und übersichtlich können Ideen und Vorstellungen dargestellt werden.

Pflanzen, Möbel oder Baumaterialien für die Terrasse können ausprobiert werden. So sieht man, was am besten passt und auch gefällt.

Planen

Mit dem entsprechenden Programm kann man wie ein Gartenarchitekt bis in das letzte Detail planen. Es gibt auch kostenlose Online-Gartenplaner. In 3D-Qualität kann man

  • Wege anlegen
  • Eingrenzungen oder Aufteilungen planen
  • Zäune setzen
  • Rasen verlegen
  • den Bodenbelag für die Terrasse aussuchen
  • verschiedene Blumen aussuchen und Pflanzen, Bäume, Hecken und Sträucher setzen
  • einen Nutzgarten anlegen
  • den Wegbelag aussuchen
  • einen Teich oder eine Terrasse anlegen und
  • die passenden Möbel aussuchen.

So wird die Gartenplanung leicht gemacht und man hat das Resultat direkt vor Augen und muss sich nicht nur auf die eigene Vorstellungskraft verlassen.

Gestalten

Mit nur wenigen Mausklicks nimmt der Garten Gestalt an, egal ob man ihn neu anlegen oder umgestalten will. Verschiedene Möglichkeiten können ausprobiert werden und so kann man sich für die entscheiden, welche am besten gefällt.

Wenn vorher geplant wird, können auch die Kosten besser kalkuliert werden. Oder man sucht nach günstigeren Möglichkeiten und vergleicht.

Oft werden auch Ideen und Anregungen gefunden, auf die man alleine nicht gekommen wäre. Flächenelemente und Gartendekoration können in die Planung mit aufgenommen werden.

So kommt man Schritt für Schritt dem Traumgarten näher. Fotorealistisch entsteht das Gesamtbild und zeigt wie der Garten aussehen kann.

Wirken lassen

Bei einigen Programmen können in den unterschiedlichen Gartenbereichen verschiedene Lichtsituationen, je nach Bepflanzung, simuliert werden. Das gibt einen plastischen Eindruck, wie der Garten bei der jeweiligen Planung wirkt beziehungsweise lebt. Manchmal haben ganz kleine Details eine große Wirkung und können dann bei der Planung berücksichtigt werden.

Wie soll die Terrasse oder der Garten ausgerichtet sein; mag man lieber einen schattigen Platz oder soll es eine Sonnenterrasse sein? Alle Möglichkeiten können ausprobiert werden, um sich dann für die am meisten geeignete zu entscheiden. Den Garten mit dem Computer zu planen macht auch Spaß und die Vielfalt der Möglichkeiten lässt sich immer besser eingrenzen.

Tipps zur Gartengestaltung

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Lush blooming summer garden with paved path © Elenathewise - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Gartengestaltung © Heiner Witthake - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: garden dwarf © yellowj - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: schön © drubig-photo - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: waterfall in japanese garden © weberfoto - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Pavillon © martina- - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Lupin Garden © onepony - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: lumiere solaire © KingPhoto - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Jardin coquet © Bruno Bernier - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: hecke + weg + thujahecke © fuxart - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: laternen im schnee © Picture-Factory - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: green living room 5 © Patrizia Tilly - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Patio Heater © Rob Duffy - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: japanese garden © Michael Shake - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: gartenzwerg mit laterne © Clemens Haselböck - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: senior woman gardening © Elenathewise - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Vorgarten © Antje Lindert-Rottke - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: erika © sylwia2007 - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Cropped view of senior woman holding flower pot in garden © diego cervo - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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