Unterschiedliche Gärten und Möglichkeiten der Gartengestaltung

Ein schöner Garten ist das Aushängeschild eines jeden Hauses. Am schönsten ist es, wenn es immer grünt und blüht. Deshalb sollten die Pflanzen gut aufeinander abgestimmt werden. Doch auch abgesehen von der Bepflanzung gibt es unzählige Möglichkeiten, einen Garten zum Wohlfühlparadies zu gestalten - zahlreiche Faktoren, wie etwa Licht, Pflanzen und Deko, können dabei mit eingebunden werden. Holen Sie sich Inspirationen für die Gestaltung Ihres Gartens.

Licht, Pflanzen, Deko und Co - Ein Gartenparadies erschaffen

Den eigenen Traumgarten anlegen

Endlich: ein eigener Garten! Hier kann sich der Hobbygärtner so richtig austoben, und endlich alles ein- und anpflanzen, was er möchte. Doch über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Was sollten Sie beachten, damit Ihr Garten auch wirklich ein Traumgarten wird?

Zwar sind wild romantische Gärten mit alles überwuchernden Pflanzen auf den meisten Fotos die reinste Pracht, doch selbst was hier wie zufällig und von selbst gewachsen aussieht, unterliegt meist einem ausgeklügelten Plan.

Die wenigsten wunderschönen Gärten sind einfach nur von selbst entstanden, sondern wurden von Profis angelegt. Was Sie zum Thema Bepflanzung beachten sollten, erfahren Sie hier. Zudem geben wir Ihnen eine Vielzahl weiterer Anregungen für Gestaltungsmöglichkeiten.

Es folgen ein paar generelle Tipps, welche Faktoren beim Thema Gartengestaltung eine Rolle spielen...

Farbe, Licht und Formen - der Garten zum Wohlfühlen

Ein Garten bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Mit Licht, Formen und Farben kann man Akzente setzen, den Garten ins richtige Licht rücken oder bestimmte Stellen im Garten betonen.

Das natürliche Licht der Sonne verzaubert den Garten schon in ein Lichtermeer. Das Spiel von Schatten und Licht lässt Pflanzen erst richtig zur Geltung kommen. Aber auch in der Dämmerung und im Dunklen kann ein Garten romantisch beleuchtet werden.

Solarleuchten

Solarleuchten machen zwar kein sehr helles Licht, aber mit ihnen kann man den Garten phantasiereich beleuchten. Es gibt sie in unterschiedlichen Designs und so lässt sich für jeden Geschmack das Richtige finden.

Es ist ein großer Vorteil, dass sie ohne Strom und nur mit Hilfe des Sonnenlichts leuchten. So kann man sie an allen Stellen des Gartens platzieren - oder sie dienen als Wegmarkierung.

Man findet sie aus Edelstahl oder im Tiffany-Stil, rustikal oder als Dekosteckerleuchten. Es gibt auch Solarlichtergirlanden oder kleine Lampions, die den Garten abwechslungsreich schmücken. Ob modern oder klassisch, die passende Solarleuchte lässt sich finden.

Laternen und moderne Leuchtmittel

Gartenlaternen passen hervorragend in einen nostalgischen Garten, Edelstahlleuchten eher in einen modernen Garten. Beide spenden nicht nur Licht, sondern sind auch besonders dekorativ.

Auch moderne Leuchtmittel sind sehr schmückend und wirkungsvoll. Beliebt sind beispielsweise beleuchtete Steine oder Leuchten in Kugelform.

Im weiteren Verlauf dieses Artikels gehen wir auf das Thema Beleuchtung im Garten noch einmal gesondert ein.

Formen und Figuren

Aber auch durch Formen belebt man einen Garten, außerdem können sie Struktur und Ordnung vermitteln. Natürlich darf es auch wild-romantisch sein. Zum einen kann man mit Skulpturen arbeiten, aber auch Pflanzen können einen Formschnitt erhalten.

Formschnitt für Pflanzen

Oft wird mit geometrischen Figuren gearbeitet. So wird zum Beispiel Buchsbaum als Kugel oder Kegel geschnitten. Wer ein Händchen dafür hat, kann auch andere Figuren schneiden.

Diese Formen sind ein Blickfang für jeden Garten. Je nach Pflanze und Schnitt, verleihen sie dem Garten ein mediterranes Flair oder sie erinnern an einen asiatischen Garten.

Zen-Gärten

Immer mehr in Mode kommen auch so genannte Zen-Gärten, die vor allen Dingen durch ihre Klarheit und Einfachheit bezaubern. Auch Feng-Shui Elemente sind sehr beliebt und sollen für die richtige Energie im Garten sorgen.

Farbenvielfalt

Aber auch das Spiel mit Farben ist ein wichtiges Element der Gartengestaltung. Der Garten kann Ton in Ton gehalten werden mit farblich aufeinander abgestimmten Pflanzen. Oder er kann durch seinen Kontrastreichtum begeistern.

Dekoelemente

Neben der farblichen Blumenpracht, kann man seiner Kreativität aber auch mit Dekoelementen freien Lauf lassen. Man findet heutzutage eine große Auswahl an geeigneten Objekten. So gibt es zum Beispiel Windfahnen, die kunterbunt oder unifarben den Garten, nicht nur durch die Farbe, sondern auch durch das Windspiel bereichern.

Aber auch eine Fülle an Deko-Steckern wird beispielsweise in Gartencentern angeboten. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Farben und Formen und sie fügen sich in jedes Gartenbild ein.

  • Rankobelisken mit bunten Glaskugeln
  • Gusseiserne Speere mit silbernen Kugeln oder
  • lustige Schmetterlinge, Bienen oder Blüten

bereichern den Garten mit Farbe und Form.

Wind- und Klangspiele

Auch Wind- und Klangspiele gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen, sie verzaubern nicht nur Kinder und sorgen immer für eine schöne Stimmung.

Figuren

Es gibt eine große Anzahl an Figuren, vom schlafenden Drachen über den Froschkönig bis hin zu künstlerischen Skulpturen.

Gartenzwerge sind in Deutschlands Gärten immer noch beliebt
Gartenzwerge sind in Deutschlands Gärten immer noch beliebt

Gartenstecker

Besonders beliebt sind Gartenstecker: Metallstäbe, die in die Erde gesteckt werden und ein Dekoelement, entweder eine Glaskugel, eine Metallkugel oder andere Ornamente und Figuren, etwa Libellen tragen. Auch der Rosenbogen erfreut sich immer noch großer Beliebtheit.

Windräder

Windräder sind nicht nur herrlich bunt; sie drehen sich auch noch und bringen Leben in den Garten. Pflanzkästen mit Rankgitter eignen sich nicht nur zum Trennen; sie sind auch sehr dekorativ, ob aus Kunststoff oder aus Holz.

Lustige Windräder als bunte Farbtupfer im Garten
Lustige Windräder als bunte Farbtupfer im Garten

Springbrunnen und andere Wasserelemente

Wasserelemente als beliebte Gestaltungsobjekte im Garten
Wasserelemente als beliebte Gestaltungsobjekte im Garten

Gartenspringbrunnen gibt es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen, bei den beliebtesten Dekoelementen rangieren sie ganz oben. Doch auch viele andere Wasserelemente zählen zu den beliebten Gestaltungsobjekten eines Gartens; dazu zählen

  • Bäche
  • Schwimmteiche
  • Miniteiche oder
  • Gartenduschen.

Einen ausführlichen Artikel zum Thema Gartengestaltung mit Wasserelementen finden Sie hier.

Pavillons

Der Gartenpavillon als romantische Location für Gartenpartys
Der Gartenpavillon als romantische Location für Gartenpartys

Je nach Aufmachung kann ein Gartenpavillon sehr dekorativ aussehen und dabei hat er auch noch einen praktischen Nutzen. Er kann lediglich ein Dach haben, oder auch mit Wänden verkleidet sein. Auf diese Weise muss man auch bei schlechtem Wetter nicht auf Gartenpartys verzichten.

Sonnenschirme

Auch die Sonnenschirme und Sitzauflagen von den Stühlen erfüllen nicht nur einen Zweck, sondern die Farbe und das Design schmücken den Garten. Überhaupt gibt es viele Dekoelemente, die auch einen praktischen Nutzen haben.

Vogelhäuschen und -tränken

Vogelhäuschen etwa, vom einfachen Vogelhaus bis zur künstlerisch anspruchsvollen Vogelvilla, zieren bunt und lustig die Gärten und Vorgärten. Vogeltränken sind ebenso auch als Dekoelement zu betrachten. Man findet romantisch verspielte oder ganz puristische Tränken, nur eine Schale mit einem Vögelchen oder eine Standtränke, die reich verziert ist.

Vogeltränken findet man in vielen verschiedenen Ausführungen und Stilen
Vogeltränken findet man in vielen verschiedenen Ausführungen und Stilen

Terrakottaelemente

Terrakottaelemente gehören ebenfalls zu den begehrten Dekorationsartikeln für den Garten, denn sie verbreiten ein mediterranes Flair. Man findet geometrische Figuren, wie Kugeln oder Amphoren und Figuren. Auch fernöstliche Elemente, beispielsweise eine Buddha-Figur, sind sehr beliebt.

Ein Garten bietet unzählige Möglichkeiten, um gestalterisch tätig zu werden. Dabei spielen auch Gartengestaltungselemente eine entscheidende Rolle.

Es ist immer noch in Mode, den Garten unter ein bestimmtes Motto zu stellen, etwa als mediterraner oder asiatischer Garten. Das Motto entscheidet dann bei der Auswahl der Pflanzen, der Gartenmöbel und der Gartengestaltungselemente sowie der Dekorationsartikel.

Möbel

Die Trends der vergangenen Jahre setzen sich oftmals auch im folgenden Jahr fort. Beliebt sind beispielsweise Polyrattan-Gartenmöbel. Sie sind klassisch elegant, zeitlos schön und vor allen Dingen witterungsbeständig.

Pflanzen

Auch Buchsbaumkugeln sind Jahr für Jahr begehrt, sowohl im Freiland, als auch in dekorativen Pflanzgefäßen. Bei den Farben der Pflanzen werden blaue, lila und violette Töne bevorzugt. Große Kübelpflanzen, wie beispielsweise Oleander, Engelstrompete oder ein Olivenbäumchen liegen ebenso im Trend.

Auch Hängeampeln sind ein wichtiges gestalterisches Element; sie lockern die Gesamtansicht auf und harmonieren mit der ebenerdigen Bepflanzung. Rosenbögen passen vor allen Dingen gut in einen romantischen Garten. Das Bestreben der meisten Hobbygärtner geht dahin, dass es das ganze Jahr über grünt und blüht; dementsprechend werden die Pflanzen ausgesucht.

Auf das Thema Pflanzen gehen wir im nächsten Hauptpunkt genauer ein.

Beleuchtung und Dekoration

Auf Solarlampen und deren unterschiedliche Designs sind wir eben schon eingegangen - auch sie gehören im Garten unbedingt dazu. Deko-Stäbe werden in den Beeten und in Kübeln zum Blickfang und werden deshalb gerne eingesetzt.

Dekorative Terrakotta-Amphoren und große Terrakottakugeln passen besonders gut in einen mediterranen Garten, eine Granit-Laterne oder ein Terrakotta-Buddha eher in einen asiatischen Garten. Auch Kräuterspiralen und Gartenteiche gehören sein vielen Jahren zu den bevorzugten Gartenelementen. Springbrunnen erfreuen sich großer Beliebtheit und auch der Garten-Kamin gehört dazu.

Gartenzwerge

Besonders beliebt sind auch die Gartenzwerge, die mittlerweile zu den Klassikern zählen, Jahr für Jahr dabei in modernen Ausführungen daherkommen. Rot bemützt, lange Bärte und den ständigen Eindruck vermittelnd eifrig beschäftigt zu sein, zeichnen die Wichtelmänner aus und machen sie zu einem der Deutschen liebsten Deko-Artikel überhaupt.

Dabei wissen nur die wenigsten, wer diese eigentlich erfunden hat und wie die wahren Gartenzwerge im Original zu sein haben. Weibliche Gartenzwerge sind nämlich nur Kopien und richtige "Hartbrandwichtel" zeigen sich nicht nur männlich und mit einem Bart ausgestattet, sondern auch mit einer stattlichen Größe von 69 cm.

Gartenzwerge als Lieblings-Deko-Element für deutsche Gärten
Gartenzwerge als Lieblings-Deko-Element für deutsche Gärten

Der "Vater" aller Gartenzwerge war August Heissner, der einst beschaulich in seinem Liegestuhl lag und die aus einem Bergwerk kommenden Arbeiter betrachtete. Hierbei durchschoss ihn ein Geistesblitz im Spätsommer des 19. Jahrhunderts, der seitdem nicht nur Millionen kleinen und großen Menschen eine Freude macht, sondern vor allem auch August Heissner selbst berühmt werden ließ: Die Geburtsstunde der Wichtelmänner war gedanklich festgesetzt.

Im Jahr 1872 gründete der pfiffige Erfinder in Gräfenroda (Thüringen) eine Manufaktur, die als Geburtsstätte der ersten Gartenzwerge galt. Ausgestattet sind die "Hartbrandwichtel" mit dicken und rosigen Pausbacken, langen, grauen Bärten, einem kugeligen Bauch, einer roten und spitzen Zipfelmütze, sowie Handwerkszeug, wie Rechen, Schaufel, Gießkanne oder auch Hacke. Schon im Jahr 1884 werden die lieblichen Gartenzwerge auf der Leipziger Messe der absolute Hit und zu einer Idee, die rund um die Welt zahlreiche Menschen begeistert.

Doch nicht alle fanden die geschäftigen Wichtel als possierlich und so wurden die "Hartbrandwichtel" im Jahr 1949 erst einmal in der einstigen DDR als diskriminierend verboten. Heute hingegen ist von solch einem Spießerdenken kaum mehr etwas zu spüren und die Wichtel erfreuen sich Jahr für Jahr einer steigenden Beliebtheit.

Mittlerweile gibt es natürlich Gartenzwerge in jeglicher Größe, Ausstattung und Geschäftigkeit. Doch wer wirklich einen "echten" Gartenzwerg an seiner Haustür oder im Garten stehen haben möchte, der sollte sich einen wahren Hartbrandwichtel zulegen.

Trends unterliegen immer bestimmten Modeerscheinungen, von denen man sich aber nichts diktieren lassen muss. Vorrangig sind die persönlichen Vorlieben und der eigene Geschmack.

Jeder hat eine bestimmte Vorstellung, wie der Garten zu sein hat. Bei dem übergroßen Angebot an Pflanzen, Gartenmöbeln und Gestaltungselementen sollte sich für jeden Geschmack etwas finden lassen.

Zurück zur Natur

Dabei zeichnet sich aber der Trend "zurück zur Natur" ab; man bezieht die natürlichen Gegebenheiten mit ein, schafft Biotope und damit einen Lebensraum für Mensch und Tier. Zudem werden auch Mobiliar und Deko zunehmends natürlich gehalten; besonders gut gelingt dies durch das Einbringen von Holzelementen.

Wer sich für den natürlichen Look entscheidet, muss damit rechnen, dass dieser mit der Zeit seinen Glanz verliert - in Sachen Holz können wir da weiterhelfen...

Natur pur: Wie hölzerne Gartenteile fit für den Frühling werden

Holz ist ein natürliches Material, das instinktiv als angenehm und heimelig empfunden wird. Dazu bietet es viel kreativen Spielraum für die Gartengestaltung - ob Pergola, Zaun oder Gartenlaube. Doch was, wenn das Holz unter einem strengen Winter gelitten hat?

Die meisten häufig verwendeten Holzarten in Zäunen und Terrassen halten auch einem nassen und bitterkalten Winter problemlos stand. Besonders robust sind da zum Beispiel die Kernhölzer von Douglasie oder Lärche.

Dennoch hinterlässt die kalte Saison ihre Spuren: Auf Holzterrassen lagert sich häufig eine rutschige Deckschicht aus Schmutz und kleinen Algen ab. Diese kann mit einem Hochdruckreiniger, alternativ aber auch einfach mit einem Besen und etwas Sand, entfernt werden.

Gartenmöbel, die im Keller oder im Häuschen überwintert haben, können problemlos wieder aufgestellt werden. Sind Schmutz und Spinnweben abgewischt, sind die Stühle und Tische schon wieder einsatzbereit. Wer Wert auf besonders gepflegte Gartenmöbel legt, kann sie auch jede Saison mit einem speziellen Öl abreiben.

Viele haben auch farbig angestrichene Hölzer in ihrem Garten und am Haus, zum Beispiel Fensterrahmen. Hier dient die Farbe als Schutz für das Holz - und der sollte erneuert werden, wenn sich erste Risse bilden oder die Farbe abzublättern droht. Ideal ist es, wenn man die betroffene Stelle vorher abschleift und dann auf die trockene Holzoberfläche den neuen Anstrich aufträgt.

Holzgartenzäune sind dabei eher unkompliziert. In der Regel müssen sie im Frühling nicht speziell gereinigt werden. Wenn der Zaun jedoch frische Farbe bekommen soll, sollte er auch zunächst abgeschliffen werden. Anschließend kommt eine gleichmäßige Dünnschichtlasur drauf.

Im Detail widmen wir uns zunächst dem Garten als grüne Wohlfühloase...

Ein Gartenparadies durch die richtigen Pflanzen

In den Sommermonaten wird ein Garten zum Mittelpunkt des Lebens. Ein Garten braucht vor allen Dingen den berühmten grünen Daumen des Hobbygärtners, aber auch Zeit und Geduld. In unserem separaten Artikel zeigen wir, wie man den Garten mit Pflanzen gestalten kann.

Auch das Licht spielt bei der Gartengestaltung eine wichtige Rolle...

Möglichkeiten der Gartenbeleuchtung

Im Sommer ist es ohnehin die ganze Zeit hell? Das stimmt nicht ganz. Nur an wenigen Abenden wird es erst nach 22 Uhr dunkel, an den meisten anderen dagegen bricht die Nacht schon früher herein

Wenn Sie auf Ihrer Terrasse oder in Ihrem Garten nicht im Dunkeln sitzen möchten, dann empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig nach stimmungsvollen Gartenleuchten für lauschige Sommerabende umzusehen. Auch diesem Thema widmen wir uns in einem separaten Artikel.

Neben dem nötigen Licht zählt auch eine Wärmequelle zu den beliebten Gestaltungselementen im Garten - vor allem in der kalten Jahreszeit, aber auch in kühleren Sommernächten...

Heizstrahler: Wärmequelle für kalte Nächte auf der Terrasse

Heizstrahler stellen längst keine Relikte der Campingzeit mehr dar, sondern sind ebenso häufig als zusätzliche Heizmöglichkeit in privaten Haushalten wie auch als Wärmequelle in den Außenbereichen von Biergärten oder Straßencafés zu finden.

Es handelt sich - im Gegensatz zu den Camping-Heizstrahlern, die meist mit Gas betrieben werden - um elektrische Geräte, die, ähnlich einer Glühlampe, sich den elektrischen Strom zunutze machen. Dieser durchfließt einen Heizstab, der daraufhin Elektrizität in Wärme umwandelt und diese in Form von Infrarotstrahlen nach außen abgibt. Hier gehen wir im Detail auf Heizstrahler im Garten ein.

Einen Garten kann man in unterschiedlichen Stilen und nach unterschiedlichen Bedürfnissen gestalten - auf die verschiedenen Garten-Arten und Möglichkeiten gehen wir im Folgenden ein.

Exotischer Steingarten für den exklusiven Geschmack

Ein Steingarten - ist das nun besonders edel oder nur besonders langweilig? Was früher oft aus rein praktischen Erwägungen angelegt wurde, ist inzwischen zu einem kultigen Trend avanciert. Der Steingarten hat Hochkonjunktur, und je exotischer er sich präsentiert, als desto schicker gilt er.

Ein Irrtum ist es nämlich zu glauben, dass ein Steingarten nur aus bloßen Steinen besteht. Diese bilden zwar unbestritten das Basismaterial und die Kulisse; die Einrichtung jedoch bleibt ganz der Kreativität und dem Geschmack des Besitzers überlassen. Doch wie kann man sich ein solches Schmuckstück anlegen?

Tipps zum Anlegen eines Steingartens

Zuerst gilt es, den optimalen Standort auszuwählen. Steingärten sollten - zumal wenn sie mit exotischen Pflanzen ausgestattet werden - an einem sehr sonnigen Standort positioniert werden. Wählt man für sie einen Schattenplatz, so besteht sehr schnell die Gefahr der Vermoosung.

Passende Pflanzen

Sehr viele typische Pflanzen und Blumen, die für Steingärten empfohlen werden, gedeihen besonders gut auf der Wärme der Steine. Meist handelt es sich dabei um Sukkulenten oder Verwandte der Kakteen, die mit wenig Erdreich und besonders gut zwischen Steinen gedeihen, aber eben viel Sonne und Wärme benötigen.

Sehr beliebt als Grundausstattung für Steingärten sind kakteenartige Polsterpflanzen, die in kleinen Rosetten wachsen und sich Stück um Stück ausbreiten. Ihre hohen Triebe mit rosafarbenen, gelben oder violetten Blüten wirken sehr exotisch.

Doch eine besonders raffinierte exotische Note enthält jeder Steingarten, wenn man auf eine üppige Bepflanzung mit Polsterpflanzen verzichtet, und stattdessen einige ausgefallene Akzente setzt. Dabei kann es sich durchaus um sommerblühende Exoten handeln.

Da diese meist nicht winterfest sind, werden sie häufig mit dem ganzen Topf in die Erde gegraben, und dann um den Stamm herum mit Kieseln bedeckt. So kann man die wertvollen Stücke im Herbst einfach wieder ausgraben und gut im Haus überwintern.

Orientiert man sich an den sehr exklusiven Japanischen Steingärten, so sollte man auf eine eher spartanische Bepflanzung setzen. Stattdessen sind Einfassungen in sehr strengen, geraden Linien vorgesehen.

Der Boden ist häufig komplett mit handverlesenen Kieseln übersät, die pro Areal jeweils eine einheitliche Größe aufweisen. Viel gespielt wird auch mit den Steinfarben, die hervorragende Kontraste ergeben. Doch der Steingarten benötigt viel Pflege: vor allem regelmäßiges Unkrautjäten gehört dazu.

Öko-Oase eigener Garten - so geht's!

Der Mensch an sich ist der Natur schon ziemlich weit entfremdet. Umso wichtiger ist es in einer Zeit, in der Kinder teilweise daran glauben, dass die Milch in der Packung entsteht und nicht den leisesten Hauch der Ahnung haben, wie ein Igel sich bewegt oder wozu eine Spinne alles nützlich sein kann, sich im eigenen Garten eine kleine Öko-Oase zu schaffen. Das Tolle daran ist, dass man gar nicht viel dafür tun muss. Im Gegenteil.

Worauf kommt es an?

Akkurate Rasenflächen, bei denen sich kein Grashalm trauen darf, höher zu stehen als all die anderen, sind für viele Menschen das Nonplusultra des eigenen Gartens. Laub ist total verpönt und das vermeintliche Unkraut wird mit Unkrautvernichter solange bearbeitet, bis auch wirklich nichts mehr übrig bleibt.

Auch keine Tiere, die doch nicht nur die Natur widerspiegeln, sondern auch den Garten gesund erhalten. Traurig ist solch ein Bild, dass mehr dem eines Katalogs als einem wundersamen Gefüge der Natur entspricht.

Doch es geht auch anders und sollte durchaus einmal angedacht werden, auch wenn es in der Reihenhaussiedlung für den guten Ton spricht, wöchentlich den Rasen zu mähen und nur Zuchtpflanzen im Garten zu erlauben.

Tiere mögen solch eine fast sterile Gartenordnung gar nicht, denn dort gibt es weder genügend Nahrung, noch Rückzugmöglichkeiten. Hier ein kleines Paradies zu erschaffen, ist mit nur wenig Aufwand verbunden.

Lebensraum schaffen

So sollte man heruntergefallene kleine Äste oder Zweige nicht rasch entsorgen, sondern in einer Ecke des Gartens zu einem Haufen aufschichten. Dass selbe gilt auch für Laub, denn beide Unterschlupfmöglichkeiten locken Igel an, die genau das zum Überleben benötigen, wobei hier das Überwintern natürlich im Vordergrund steht.

Moderndde Äste sind eine Oase für vielerlei Insekten, die wiederum dafür sorgen, dass Vögel sich im heimischen Garten niederlassen. Auch Fallobst ist ein Festmahl und sollte ruhig auf dem Boden liegen gelassen werden.

Wer im Herbst Sanddorn-Büsche einpflanzt, wird im kommenden Frühling Bienen an den Blüten finden und, bei Reife der Beeren, unterschiedliche Vogelarten. Für Spatzen und Meisen ist eine Vogeltränke im Garten ein magischer Anziehungspunkt. Gleiches gilt für ein Vogelhäuschen, das kaum Platz benötigt, jedoch das ganze Jahr über Vögel und Siebenschläfer eine heimelige Stätte bietet.

Entdeckungsraum für Kinder

Ein derartig gestalteter oder in Ruhe gelassener Garten wird für viele schöne Stunden sorgen. Ob Vögel, Igel, Marienkäfer oder Schmetterlinge: Gerade wer auch Kinder hat, sollte solch eine Öko-Oase nicht beiseite schieben, denn diese wird besonders den Kleinen dabei helfen, die Welt in all ihrer Schönheit zu entdecken und zu verstehen. Übrigens etwas, dass ihnen kein Fernsehprogramm und kein Konsolenspiel besser und lebensnah vermitteln kann.

Der Garten als Lebensraum für Mensch und Tier
Der Garten als Lebensraum für Mensch und Tier

Gartengestaltung nach Feng Shui

Feng Shui kommt aus China und ist Teil der daoistischen Philosophie. Feng Shui hat zum Ziel, den Mensch mit seiner Umgebung, also auch der Natur, zu harmonisieren und dafür die optimalen Bedingungen zu schaffen.

Das Prinzip Feng Shui

Die chinesische Gartenkunst wurde maßgeblich von Feng Shui beeinflusst. Diese traditionelle Lehre hält auch immer mehr bei uns Einzug und wird bei der Gartengestaltung mit einbezogen.

Wichtigstes Prinzip bei Feng Shui ist, dass die Lebensenergie, das so genannte Qi, frei fließen kann und nicht blockiert wird. Dieses Philosophiesystem basiert auf der Lehre der Elemente, dem Ying- und Yangprinzip (männlich, weiblich) sowie den acht Trigrammen, die nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet sind.

Im Feng Shui sollen Gegensätze ausgeglichen werden. Bei einer Harmonisierung fließt die Lebensenergie und sorgt für Gesundheit und Glück.

Gestaltungselemente nach Feng Shui müssen aufeinander abgestimmt werden
Gestaltungselemente nach Feng Shui müssen aufeinander abgestimmt werden

Die Elemente des Feng Shui

Feng Shui bedeutet "Wind und Wasser", deshalb ist das Wasser ein ganz wichtiges Element bei der Gestaltung eines Gartens nach dieser Philosophie. Mit einem Feng-Shui-Garten holt man sich eine fernöstliche Stimmung in die heimischen Gefilde.

Den fünf Elementen Holz, Feuer, Wasser, Erde und Metall schreibt man bestimmte Formen, Farben und Eigenschaften zu. Damit das Qi optimal fließen kann, sollen sich die fünf Elemente in einem harmonischen Gleichgewicht und Zusammenspiel befinden. So sind in einem Feng Shui Garten Gartengestaltungselemente aus den fünf Elementen zu finden.

Gibt es viele Bäume in dem Garten, also Holz, muss zum Ausgleich auch Metall vorhanden sein. Manche Elemente harmonieren besser zusammen und haben eine bestimmte Wirkung, andere heben sich auf oder blockieren die Energie.

Die Ausrichtung des Gartens

Bei einem Feng-Shui-Garten kommt es darauf an, wie er ausgerichtet ist. Jedem Element wird auch eine Himmelsrichtung zugeordnet.

  • Ist ein Garten beispielsweise nach Süden ausgerichtet, wird das dem Element Feuer zugeschrieben; es symbolisiert Wärme und lässt wärmebedürftige Pflanzen gut gedeihen.

  • Hat der Garten eine nördliche Ausrichtung, dann ist hier das Wasser das entscheidende Element. Gartenteiche, Springbrunnen, Bachläufe oder Wasserspiele werden hier eingeplant.

  • Das Metall ordnet man dem Westen zu; hier sollen Windspiele und Skulpturen den Garten schmücken.

  • Zier- oder Obstbäume, Hecken und Sträucher können in einem Garten mit östlicher Ausrichtung gut angepflanzt werden, denn diese steht für das Element Holz.

  • Die Erde symbolisiert die Mitte, deshalb spielen Steine, Erde und Tongegenstände eine wichtige Rolle.

Der eigene Gesundheitsgarten

Der Alltag bedeutet für den einen mehr, für den anderen weniger Stress. Doch jeder braucht seine Ruheoase, die man sich selbst im eigenen Garten schaffen kann - "Gesundheitsgarten" heißt hier das Zauberwort. Damit ist eine Gartengestaltung gemeint, die der Gesundheit dient.

Der Gesundheitsgarten ist also nicht unbedingt ein perfekter Garten mit akkurat zurechtgeschnittenem Gras, immer perfekt gestutzten Büschen und farblich abgestimmtem Blumenbeet. Ein Gesundheitsgarten soll nicht nur Arbeit machen, sondern vielmehr die Gesundheit des Gartenbesitzers unterstützen.

Pflanzen in einem Gesundheitsgarten

So gehören in einen Gesundheitsgarten in jedem Fall Obststräucher und -bäume, da die Früchte sehr gesund sind. Welche Sorten man jeweils pflanzt, hängt natürlich vom eigenen Geschmack ab. Aber auch ein Kräuterbeet gehört in einen Gesundheitsgarten.

Daneben wachsen auch Gemüsepflanzen in diesem Garten, um gesund zu werden bzw. zu bleiben. Auch Teekräuter kann man im Gesundheitsgarten anpflanzen;ut geeignet sich beispielsweise Pfefferminz oder Kamille.

Sport im Garten

Natürlich gehört auch der Sport dazu, um fit zu bleiben. Das Anpflanzen, Zuschneiden und Ernten ist bereits mit Bewegung verbunden, doch wenn man einen ausreichend großen Garten hat, kann der persönliche Gesundheitsgarten noch viel mehr bieten.

Vielleicht richtet man sich eine schöne gemütliche Yoga-Ecke ein. Oder man turnt regelmäßig an Turnstangen oder anderen Turngeräten, die sich im Garten befinden.

Gesundheitsgarten für Familien

Ein Gesundheitsgarten ist übrigens nicht nur etwas für Erwachsene. Auch Familien mit Kindern können sich einen gemeinsamen Gesundheitsgarten anlegen. Den Kindern macht es Spaß, wenn sie ihr eigenes Obst und Gemüse von den Sträuchern und Bäumen ernten können. Zwischendurch spielen sie an ihren Spielgeräten und können sich hier gleichzeitig körperlich auspowern.

Ein Gesundheitsgarten ist also etwas für die ganze Familie. Das Zusammenspiel von Blumen, Pflanzen und Einrichtungsgegenständen kann es ermöglichen, etwas Positives für seine Gesundheit zu tun und vom Alltag abschalten zu können.

Gesundheitsbalkon als Alternative

Auch, wer nur einen Balkon hat, muss nicht auf einen Gesundheitsgarten verzichten. Sicher kann man hier nicht so viele unterschiedliche Pflanzen bewundern wie in großen Gärten, auch für Spielgeräte ist in der Regel kein Platz, und doch kann man auch hier eine kleine Oase schaffen.

Kräuterpflanzen beispielsweise benötigen nicht viel Platz. Auch viele Beerensträucher müssen nicht unbedingt in ein Beet gepflanzt werden; sie wachsen auch im Kübel. Wenn man dann noch ein paar schöne Blumen auf den Balkon stellt, kann man auch hier seinen Gesundheitsgarten schaffen.

Auch, wer lediglich einen kleinen Garten besitzt, muss nicht auf den Komfort eines Wohlfühlortes verzichten...

Ein Wohlfühlparadies im Garten auf kleinstem Raum

In der warmen Jahreszeit wird der Garten zum bevorzugten Aufenthaltsort. Da will sich der Hobbygärtner auch eine Oase der Ruhe und Entspannung schaffen. So ein Wohlfühlparadies kann man sich auch in einem kleinen Garten kreieren.

Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die Gestaltung des Gartens. Ein optimal angelegter Garten bereitet nicht zu viel Arbeit und lässt genügend Raum und Zeit zum Relaxen.

Grillen und feiern

Mit der Gartensaison wird auch die Grillsaison eröffnet; gemütliche Grillpartys gehören auch zu einem Wohlfühlparadies. Um sich die idealen Bedingungen zu schaffen, ist ein Gartenkamin aus Stein eine gute Voraussetzung. Ein Grillkamin sieht dekorativ aus, schafft Behaglichkeit und hat auch noch einen praktischen Nutzen.

Gestalten und entspannen

Wenn nicht genug Platz für einen Teich vorhanden ist, so ist doch meist genügend Raum für einen kleinen Springbrunnen. Das leise Plätschern beruhigt und das Element Wasser belebt die Umgebung.

Klang- und Windspiele können für eine harmonische Stimmung sorgen. Es gibt sehr schöne Dekorations- und Gestaltungselemente, die auch in einem kleinen Garten Platz haben. Eine Hollywoodschaukel mit Liegefunktion lädt zum Ausruhen ein.

Pflanzen

Wenn nicht so viel Platz für Blühpflanzen vorhanden ist, kann man auf Hängeampeln zurückgreifen. Auch große Kübelpflanzen wirken sehr dekorativ.

Pflanzkästen mit Rankgittern ermöglichen auch in einem kleinen Garten eine Pflanzenvielfalt. Sie sind ein Hingucker und können auch als Trennelemente eingesetzt werden.

Möbel und Bodenbelag

Der Boden im Terrassenbereich spielt eine entscheidende Rolle; mit schönen Fliesen oder Hölzern schafft man hier die Basis für eine Wohlfühloase.

Bei der Gartengestaltung ist es wichtig, dass man immer wieder Akzente setzt, Elemente oder Pflanzen, die zum Blickfang werden. Auch bei der Auswahl der Gartenmöbel sollte man die Größe des Gartens berücksichtigen. Sie sollten nicht zu groß und nicht zu wuchtig sein.

Auch auf kleinem Raum kann ein Garten interessant und abwechslungsreich angelegt werden. Dabei kommt es natürlich auf die persönlichen Vorlieben an.

Raumaufteilung

Auch kleine Gärten haben durchaus ihren Reiz. Wichtig ist dabei eine optimale Raumaufteilung. Eine klare Gliederung schafft Übersicht. Hohe Hecken und Sichtschutzelement sollten eher vermieden werden, da sie eingrenzen.

Geometrische Formen, wie beispielsweise runde Buchsbaumkugeln, bringen Ruhe in das Gesamterscheinungsbild. Die unterschiedlichen Funktionsbereiche im Garten sollten klar aufgeteilt und wenn möglich begrenzt sein.

Der Wohn- und Hobbygarten

Ein Wohngarten sollte eine Oase der Ruhe und Erholung sein. Er sollte deshalb Abwechslung bieten und kann gerne durch einen Bach, Teich oder Pflanzen aufgelockert sein.

Zudem sollten Wohngärten den Bewohnern genügend Platz zum geselligen Beisammensein bieten. Dies erreicht man beispielsweise durch eine Terrasse, welche auch überdacht sein kann.

Ein Gartenhaus erlaubt wiederum das Verstauen aller Stühle und Tische. Zudem können geräumige Gartenhäuser auch als Aufenthaltsraum genutzt werden, sollte es doch einmal zu kalt oder nass werden.

Hobbygärten sollten dagegen alles bereithalten, was der Gartenbesitzer für die Gartenarbeiten und Pflege des Gartens braucht. Aus diesem Grund sollte sich hier ebenso ein Gartenhaus finden lassen, in welchem dann aber alle Gartengeräte verstaut sind.

Zudem sollte in keinem Hobbygarten der eigene Komposthaufen fehlen. Schließlich können hierdurch schnell neue Beete angelegt und Gartenabfälle beseitigt werden, ohne dass man erst zu einer Kompostieranlage fahren müsste.

Letztlich macht es für viele Hobbygärtner noch Sinn, sich über die Anschaffung eines Gewächshauses und die Installation von Regentonnen Gedanken zu machen. Hierdurch können Pflanzen einerseits weitaus flexibler gepflanzt werden.

Darüber hinaus muss man bei der Bewässerung des Gartens nicht auf Leitungswasser zurückgreifen, was die Umwelt schont und Geld spart. Solche Regentonnen werden am besten direkt am Haus oder dem Gartenhaus angebracht, da hier die größten Wassermengen gesammelt werden können.

Wer Kinder hat, kann seinen Garten auch vor allem nach deren Bedürfnissen gestalten und einen Spielgarten bauen. Ausführliche Informationen mit vielen Tipps erhalten Sie hier in unserem Artikel zum Thema. Insgesamt muss jeder dieser Gärten ganz eigene Kriterien erfüllen, damit er nach den Wünschen des Besitzers genutzt werden kann.

Einen besonderen Platz - sowie in Aussehen, als auch in Gestaltung - nimmt der Dachgarten ein...

Bauliche Bedingungen und Gestaltungstipps für den eigenen Dachgarten

Der klassische Garten ist für seinen Besitzer ein Ort der Ruhe und Erholung, ein Ort, an dem man sich gärtnerisch und handwerklich einbringen und selbst verwirklichen kann. Allerdings ist der klassische Garten doch eher eine Alternative für größere Grundstücke. In Zeiten zunehmend steigender Grundstückspreise schauen sich viele Häuslebauer und -besitzer nach Alternativen zum klassischen Garten um.

Entspannung auf dem Dach

Oft rückt dabei der Dachgarten in den Blickpunkt. Gerade in Großstädten ist der Anblick kunstvoll begrünter Flachdächer längst keine Seltenheit mehr.

Selbst Hochhäuser werden da von einer Haube aus natürlichem Grün geschmückt. Zunehmend kommt diese im Hessischen auch als "Belvederchen" bekannte Form des Gartens auch bei Besitzern von Einfamilienhäusern an.

Dabei muss nicht unbedingt das ganze Haus umgestaltet werden. Oft reicht es, einen Garagenkomplex, Schuppen oder Anbau einer Umgestaltung zu unterziehen.

Die baulichen Voraussetzungen

Bevor sich der ambitionierte Hausbesitzer nun euphorisch ans Werk macht, um sein Dach zu begrünen, sollte er jedoch über die baulichen Voraussetzungen nachdenken, die für einen Dachgarten gegeben sein müssen. Zunächst muss es sich natürlich um ein Flachdach handeln, welches obendrein massiv genug für eine entsprechende Traglast sein sollte.

Gerade beim nachträglichen Bau eines Dachgartens sollte hier unbedingt ein Statiker zu Rate gezogen werden, schließlich muss das Dach gerade bei Regenwetter einiges aushalten. Damit anfallendes Regenwasser abfließen kann, wird für gewöhnlich ein Gefälle in den Untergrund des Dachgartens eingearbeitet.

Bitumen- und Kunststoffbahnen sollen zum einen das Durchsickern von Wasser verhindern und zum anderen auch die wachsenden Wurzeln vom eigentlichen Dach fernhalten. Natürlich muss das Dach eine Entwässerung und Wasserabläufe bekommen, damit das Regenwasser kontrolliert ablaufen kann.

Schließlich wird die Erde auf dieser Grundierung verteilt. Hier ist allerdings wiederum die Statik des Dachs und des Hauses darunter gefragt, schließlich kann sich jeder Quadratzentimeter Muttererde später noch mit Wasser vollsaugen.

Gestaltungstipps

Schließlich gilt es an die Gestaltung des neu angelegten Dachgartens. Hier sind den gestalterischen Fragen allerdings Grenzen gesetzt, denn längst nicht alle Gewächse dürfen auf das Dach.

Vor allem sehr tief reichende Wurzelgewächse sind eher fehl am Platze, sodass der im herkömmlichen Garten fast schon klassische Obstbaum eher nicht auf das Dach gehört. Dagegen eignen sich viele Rasenarten zum Bepflanzen; zudem sind Blumen farbige Hingucker.

Wer nicht das ganze Dach mit Muttererde bedecken möchte, kann auch auf niedrigere Gewächse in Pflanzkübeln zurückgreifen. Da sind selbst kleine Züchtungen von Bäumen kein Ding der Unmöglichkeit.

Manch einer mag mit dem Gedanken spielen, den eigenen Dachgarten mit einem kleinen Teich oder Pool aufzuwerten. Hier jedoch ist Vorsicht angebracht, denn eine solche Wassermasse erhöht die Last auf das Dach darunter ungemein.

Es gibt somit einige Möglichkeiten, einen Garten zu gestalten - stellt sich noch die Frage, ob man einen Gartenplaner für sein Vorhaben hinzu ziehen sollte...

Einen professionellen Gartenplaner engagieren

Mit einem sehr großen Garten kann man bei der Gestaltung schnell überfordert sein. Da lohnt sich der Rat eines professionellen Gartenplaners allemal. Denn ein richtig angelegter Garten macht nicht nur Freude, er erspart auch jede Menge Arbeit.

Jeder Gartenbesitzer hat bestimmte Ideen und Wünsche, oft auch ganz konkrete Vorstellungen, wie der Garten aussehen soll. Oft sind mehrere Anliegen unter einen Hut zu bringen.

Vieles muss bei der Gartenplanung berücksichtigt werden. Wo ist ein Wasseranschluss, wo soll der Nutzgarten am besten angelegt werden, wie kann es das ganze Jahr über grünen und blühen oder wie gestalte ich den Terrassenbereich?

Es gibt Vorlieben für bestimmte Pflanzen oder vielleicht soll auch ein Teich angelegt werden. Ein professioneller Gartenplaner ist speziell dafür ausgebildet, den Garten schön und vor allen Dingen pflegeleicht zu gestalten. Er hilft, die eigenen Vorstellungen zu verwirklichen und berücksichtigt dabei auch die anfallenden Kosten.

Gestaltungsvielfalt in professionellen Händen

In einem riesigen Garten lassen sich viele Vorstellungen verwirklichen:

  • ein Wohlfühlbereich
  • ein geschützter Spielplatz für die Kleinen
  • Rasenflächen
  • ein Nutzgarten
  • Obst- und Zierbäume
  • Hecken und Sträucher sowie
  • Blumenbeete und Blumenrabatte.

Der Kreativität und Phantasie kann man da freien Lauf lassen. Wie der Garten am besten aufgeteilt wird und wie sich die eigenen Vorstellungen verwirklichen lassen, ist Sache des professionellen Gartenplaners. Das kann ein Landschaftsarchitekt oder ein Landschaftsgärtner, eben ein Gartenplaner-Profi sein.

Er hat Erfahrung und kennt sich auch gut mit den Pflanzen aus. Er weiß, welche Ansprüche und Bedürfnisse sie haben, um optimal zu gedeihen und hilft dabei, den richtigen Standort zu finden.

Jeder Garten bietet andere Bedingungen und Voraussetzungen, die beachtet werden müssen. Da kann eine professionelle Hilfe gut beraten, um den Garten optimal zu gestalten. Manchmal lassen sich auch bestimmte Vorstellungen nicht realisieren, da ist es ein entscheidender Vorteil, wenn man Alternativen angeboten bekommt.

Ein Gartenplaner hat auch Ideen, auf die man selbst nicht gekommen wäre und er hat Erfahrung. Er macht Vorschläge und zeigt konkrete Beispiele auf; er berät und gibt gute Tipps.

Er arbeitet ganz anschaulich und zeigt greifbare Ergebnisse. Er unterstützt, von der Planung bis zur Verwirklichung.

Diese kompetente Hilfe steht zur Seite und nimmt auch schwer fallende Entscheidungen ab. So kann man Aufgaben delegieren und sich entspannt zurücklehnen.

Natürlich kann man die Planung auch selbst in die Hand nehmen; um sich die Arbeit zu erleichtern, empfiehlt sich die Zuhilfenahme eines Computerprogramms...

Die Gartenplanung am Computer

Die virtuelle Welt erschließt viele Möglichkeiten. So lässt sich auch ein Garten mit der entsprechenden Software planen.

Die Vorteile

Die Gartenplanung per Computer wird immer beliebter, denn sie bietet viele Vorteile. Anschaulich und übersichtlich können Ideen und Vorstellungen dargestellt werden.

Pflanzen, Möbel oder Baumaterialien für die Terrasse können ausprobiert werden. So sieht man, was am besten passt und auch gefällt.

Planen

Mit dem entsprechenden Programm kann man wie ein Gartenarchitekt bis in das letzte Detail planen. Es gibt auch kostenlose Online-Gartenplaner. In 3D-Qualität kann man

  • Wege anlegen
  • Eingrenzungen oder Aufteilungen planen
  • Zäune setzen
  • Rasen verlegen
  • den Bodenbelag für die Terrasse aussuchen
  • verschiedene Blumen aussuchen und Pflanzen, Bäume, Hecken und Sträucher setzen
  • einen Nutzgarten anlegen
  • den Wegbelag aussuchen
  • einen Teich oder eine Terrasse anlegen und
  • die passenden Möbel aussuchen.

So wird die Gartenplanung leicht gemacht und man hat das Resultat direkt vor Augen und muss sich nicht nur auf die eigene Vorstellungskraft verlassen.

Gestalten

Mit nur wenigen Mausklicks nimmt der Garten Gestalt an, egal ob man ihn neu anlegen oder umgestalten will. Verschiedene Möglichkeiten können ausprobiert werden und so kann man sich für die entscheiden, welche am besten gefällt.

Wenn vorher geplant wird, können auch die Kosten besser kalkuliert werden. Oder man sucht nach günstigeren Möglichkeiten und vergleicht.

Oft werden auch Ideen und Anregungen gefunden, auf die man alleine nicht gekommen wäre. Flächenelemente und Gartendekoration können in die Planung mit aufgenommen werden.

So kommt man Schritt für Schritt dem Traumgarten näher. Fotorealistisch entsteht das Gesamtbild und zeigt wie der Garten aussehen kann.

Wirken lassen

Bei einigen Programmen können in den unterschiedlichen Gartenbereichen verschiedene Lichtsituationen, je nach Bepflanzung, simuliert werden. Das gibt einen plastischen Eindruck, wie der Garten bei der jeweiligen Planung wirkt beziehungsweise lebt. Manchmal haben ganz kleine Details eine große Wirkung und können dann bei der Planung berücksichtigt werden.

Wie soll die Terrasse oder der Garten ausgerichtet sein; mag man lieber einen schattigen Platz oder soll es eine Sonnenterrasse sein? Alle Möglichkeiten können ausprobiert werden, um sich dann für die am meisten geeignete zu entscheiden. Den Garten mit dem Computer zu planen macht auch Spaß und die Vielfalt der Möglichkeiten lässt sich immer besser eingrenzen.

Quellen:

  • Robin Williams: Das Handbuch der Gartengestaltung. Planung, Anlage, Bepflanzung. Mit 12 Gartenentwürfen, Christian, 2004, ISBN 3884728318
  • Peter Wirth: Der grosse Gartenplaner. Planen, entwerfen, kalkulieren, Ulmer (Eugen), 2005, ISBN 3800148153
  • John Brookes: Die Kunst der Gartengestaltung. Planung und Anleitung, Dorling Kindersley, 2002, ISBN 3831003688
  • Daniel Böswirth und Alice Thinschmidt: Handbuch Gartengestaltung, Av Buch, 2004, ISBN 3704020540
  • Beate Bühl: Wir gestalten unseren Garten. Von der ersten Idee bis zum grünen Paradies, Callwey, 2005, ISBN 376671628X

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