10. Februar 2012
Von einem flachen Bauch träumen Männer und Frauen gleichermaßen. Der Weg dorthin ist einfach zu beschreiben, doch mühsam umzusetzen: Gezieltes Training der richtigen Muskeln in Kombination mit gesunder Ernährung und Ausdauertraining. Mit den richtigen Tipps kann man jedoch einen Teil der Mühsal reduzieren.
Klassische Fehler macht jeder Anfänger beim Bauchtraining. Eines der diesbezüglich größten Probleme sind zu viele Wiederholungen oder falsche Bewegungsabläufe bei den Crunches oder Sit Ups. Mit der richtigen Ansprache des Trainers im Fitnessstudio oder des Studiums einschlägiger Texte gelingt es den meisten Menschen jedoch, ihre diesbezüglichen Probleme in den Griff zu bekommen.
Bei einer anderen Schwierigkeit, die effektives Bauchtraining verhindert, kommen sie dagegen regelmäßig ins Zittern, bzw. genau genommen, nicht genug ins Zittern. Die Übungen werden viel zu schnell durchgeführt. Das Bauchtraining verursacht den größten Schmerz, den man im Krafttraining haben kann. Um diesbezüglich gegenzusteuern, ist es ganz normal, so schnell wie möglich mit dem Körper nach oben kommen zu wollen. Genau diesen Reflex muss man jedoch bekämpfen. Der Bewegungsablauf muss langsam sein.
Irgendwann werden die Bauchmuskeln tatsächlich anfangen zu zittern. Im ersten Moment erschrickt man, weil diese dies sonst nie tun. Doch das Zittern ist ein gutes Zeichen dafür, dass man die Bauchmuskeln richtig und effektiv angesprochen hat.
Anfänger, die zum ersten Mal Bauchtraining machen und dabei ohne Hilfe arbeiten, klagen in der Regel rasch über zwei Körperregionen, die ihnen Schmerzen bereiten: Der Rücken und der Nacken. Schuld sind gleich zwei Fehler, die gemacht wurden. Die Ausgangsposition ist nicht richtig, mit der die Übung durchgeführt wird und häufig stimmt auch der nachfolgende Bewegungsablauf nicht. Der Rücken ist gekrümmt und nicht gerade, zudem wird am Nacken, unter dem bei vielen Übungen die Hände liegen, geradezu herumgerissen, um den Körper in die Höhe zu bekommen. Die Hände sollten jedoch eigentlich nichts machen, denn die Bauchmuskeln bringen den Körper in die Höhe.
Der zweite Fehler betrifft die vernachlässigten Rückenmuskeln, die mit den Bauchmuskeln zusammenarbeiten. Wer den Bauch trainiert, muss auch die sogenannten "Gegenspieler" im Rücken schulen, um schmerzfrei seine Übungen absolvieren zu können.
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